Ein Priester im Bistum Mainz ist angeblich davon überzeugt, daß der Papst keine Rückkehr zu lateinischen Predigten will.
„Es ist überhaupt nicht einzusehen, was [am alten Ritus] gefährlich oder unannehmbar sein sollte.“ – Kardinal Ratzinger im Interviewbuch ‘Salz der Erde’.
(kreuz.net, Dieburg) „Daß auf lateinisch gepredigt wird, ist völlig ausgeschlossen. Utopisch. Da will
auch der Papst nicht hin.“
Das erklärte der Pfarrer von Dieburg, Hw. Alexander Vogl (42) – sofern man
der südhessener Tageszeitung ‘Darmstädter-Echo’ Glauben schenken will.
Dieburg – eine Stadt mit 15.000
Einwohnern – befindet sich 30 Kilometer südöstlich von Frankfurt am Main und gehört kirchlich zur Diözese
Mainz.
Hw. Vogl kann sich aber vorstellen, daß es dem Papst darum gehe, daß das alte Gut in der Liturgie
des Gottesdienstes nicht verloren geht, wie das Sanctus und das Agnus Dei.
Chöre würden schon jetzt
die „schönen alten lateinischen Lieder“ singen: „Das sind Reichtümer.“
Großereignisse wie die Weltkirchentage
würden zeigen, wie schön und wichtig es sei, ein Pater noster gemeinsam beten zu können.
‘Echo-Online’
weist darauf hin, daß die Grenze zum „mittelalterlichen Meß-Ritus“ für manchen Kirchgänger nicht immer
leicht zu ziehen sei.
Aufmerksame Besucher der Oster-Vesper in Dieburg hätten festgestellt, daß dort
schon jetzt mehr als die Kirchengesänge auf Latein erschallen würden.
Immer wieder habe sich der Priester
zudem „mit dem Rücken zu den Gläubigen“ gestellt.
Pfarrer Vogl gibt Entwarnung: Das sei ein ganz normaler
Gottesdienst gewesen.
Für Pfarrer Hendrik Jolie aus Nieder-Ramstadt – 40 Kilometer südlich von Dieburg –
ist es schon längst überfällig, „daß die Kirche wieder zu ihrer globalen und ursprünglichen Form
zurückkehrt“.
Der Priester kann es kaum erwarten und bereitet sich bereits seit mehreren Wochen darauf
vor, indem er die Heilige Messe auf Latein zelebriert.
Für die Gläubigen werde es sicherlich „erst
einmal ein Schock“ sein, da viele die lateinische Sprache mit dem Altertümlichen verbinden und diese
Form des Gottesdienstes eventuell „als Rückschritt“ betrachtet würden.
Pfarrer Jolie denkt, daß sich
die Gläubigen schnell daran gewöhnen werden, da nur die Gebete des Priesters auf Latein gesprochen werden
und der Rest Deutsch bleibt.
Der Geistliche ortet ein Problem mit den Übersetzungen des deutschen Meßbuches,
da sie auch Interpretationen beinhalteten, welche die Gebete zum Teil verfälschten.
Pfarrer Norbert
Kern von der Pfarrgemeinde St. Josef in Eberstadt – einem Stadtteil von Darmstadt 30 Kilometer südlich
von Frankfurt am Main – plädiert fürs „Mittelmaß“.
Er sei nicht dagegen, daß einzelne Gesangsstücke
in seiner Gemeinde in Latein gesungen werden.
Aber extra pflegen möchte er die lateinische Sprache im
Gottesdienst nicht.
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59 Lesermeinungen
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@ Czibo Nieznany an dem sich die Gemeinde nicht beteiligen kann, Will Sie denn überhaupt? Also in meiner
Gemeinde rennen die Nachwuchslektoren und – kommunionhelfer uns nicht gerade die Türen ein. Lektor, Fürbittvortragender
und Kommunionhelfer sind meist ein und diesselbe Person, von denen es in den meisten Gemeinden nur ein
paar gibt, meist weil die Meinung besteht, dass diese Stellen halt irgendwie zu besetzen sind. Es melden
sich immer die gleichen Leute, die sich auch schon so in der Pfarrei engagieren. Über die Motive kann
gestritten werden, Pflichtbewusstsein statt innerer Antrieb kann aber oftmals behauptet werden. Die Masse
der Pfarrei engagiert sich weder in der Gemeinde noch in der Messe. 20-30% schaffen es nicht mal, mitzusingen,
ungefähr 5-10% akklamieren nicht mal bei den Orationen, bleiben also völlig stumm. Da die Liturgiereform
schon 37 Jahre gilt, kann von ihr somit nicht behauptet werden, die tätige Teilnahme der Gläubigen in
ihrer großen Zahl in irgendeiner Weise gefördert zu haben.
Nachgemachte Tridentinische Messe Es kann doch nicht sein, das einfach ein Ritual abgespult wird, das
den Namen „Tridentinische Messe“ hat, an dem sich die Gemeinde nicht beteiligen kann, sondern in die Rolle
des Zuschauers gedrängt ist. Da kommt es natürlich nicht auf den Glauben des einzelnen an. Hauptsache
das Ritual wird korrekt zelebriert. Es wäre schwer nachzuvollziehen, wenn dieses Vorgehen letztlich nicht
bewirken würde, dass die Kirchen noch leerer werden als sie es eh’ schon sind. Die heute Vierzigjährigen
haben in der Regel nie erfahren können, was eine tridentinische Messe denn sein soll. Vielleicht waren
sie einmal bei einer nachmodernisiertentridentinischen Messe dabei, die soll es ja auch geben. Aber den
Geist dieser speziellen Liturgie gibt es nicht mehr. Deshalb ist es mehr als schädlich mit aller Gewalt
die tridentinische Messform als die Messe aller Zeiten hochzustilisieren. Diese tridentinische Messe wird
es einfach nicht mehr geben. Auch wenn das noch so sehr gewünscht wird. Es wird eine nachgemachte Tridentinische
Messe sein, die ab nicht so gut sein wird wie das Original und das lässt sich nicht reproduzieren. Darüber
sollten sich alle Befürworter, Kämpfer und Eiferer im klaren sein, auch wenn die Erkenntnis noch so
sehr schmerzt.
#57 Benedikt 15:32:06 | Donnerstag, 19. April 2007
@ ministrant Diese Priester, sind trotzdem exkommuniziert, da sie gegenüber dem Papst ungehorsam sind
Ungehorsam begründet allein keine Exkommunikation. Das wäre für etliche Bischöfe und Theologen anderfalls
auch äußerst bitter.
@Ministrant (zur Frage, ob FSSPX-ler exkommuniziert sind, und Teil der Kirche) 1) Sie schrieben: Ein Verstoss
des Priesters gegen dieses Verbot kann auch mit der Exkommunikation bestraft werden. ich schrieb: der
Papst kann, hat aber nicht 2) Sie schrieben: Die Priester müssen aber exkommuniziert sein, sonst würde
ihnen ein kirchl. Begräbnis zustehen Ich schrieb, dass es dem Isenmann nicht verweigert wurde, nur die
Kirche – und die hat nix mit Exkommunikation zu tun. 3) Sie schrieben: Doch wenn er ihm die Treue schwört
steht er hinter seinem Bischof und wenn dieser exkommuniziert ist und die FSSPX als die „wahre Kirche“
sieht. Ich schrieb: Aber sie erkennen ja den Papst, die Bischöfe, die Priester als wahre Kirche an. (mit
‘sie’ sind die Priester der FSSPX gemeint Sie schrieben: Weil sie durch den Treueschwur öffentlich die
FSSPX als die „wahre Kirche“ erkennen und dies hat als Strafe die Exkommunikation zu Folge. Ich schrieb:
Aber sie erkennen ja den Papst, die Bischöfe, die Priester als wahre Kirche an. (mit ‘sie’ sind die Priester
der FSSPX gemeint 4) Sie schrieben: Diese Priester, sind trotzdem exkommuniziert, da sie gegenüber dem
Papst ungehorsam sind Ich schrieb nichts, aber schreibe jetzt: es ist klar, dass Ungehorsam per se noch
nicht die Exkommunikation nach sich zieht. 5) Sie schrieben: Die Priester sind auch kein Teil der Kirche,
da sie suspendiert sind Ich schrieb: auch ein suspendierter Priester ist Teil der Kirche Jetzt gehen mir
die Buchstaben aus … Aber sie können gerne noch paar Argumente nachreichen ;- )
#54 Regina 1961 11:40:54 | Mittwoch, 18. April 2007
Altes Thema Es geht doch nicht nur um die lateinische Sprache und den gregorianischen Gesang. Wenn das
der Tenor aller Auseinandersetzungen wäre, wäre das Schisma doch schon längst überwunden. Es sind
doch ganz andere Themen, die zählen. Und das wollen hier die wenigsten wahrhaben. So, wie matt uns fast
so etwas wie „blinden Gehorsam“ gegenüber dem Vat 2 vorwirft, so könnte man den FSSPX-Anhängern blinden
Gehorsam gegenüber den Schriften von EB Lefebvre vorwerfen. Katholiken, die die Texte des 2 Vat ernst
nehmen sind keine Dummies und Blödies. Und wir werden auch nicht ewig im Fegefeuer oder in der Hölle
schmoren. (wenigstens kriegen wir dann keine kalten Füße… ) Regina 1961
Glückliche Pfarrei Die Pfarrei von Pfr. Hendrick Jolie kann sich glücklich schätzen, einen derart weitblickenden,
weil auf der Höhe der Zeit stehenden Seelsorger zu haben! Herzlichen Glückwunsch!
#52 consolamini 08:42:28 | Mittwoch, 18. April 2007
Es tut sich langsam was… Ich finde es höchst beglückend, daß immer mehr Priester jetzt unverkrampfter
mit Latein und Hochaltar-Zelebration umgehen und langsam ihre Gemeinden darauf vorbereiten… dies ebnet
gewiß – wenigstens zum Teil – den Weg auch für die Tridentinische Messe. Beten wir viel und fest, daß
der gute, katholische Geist sich in der Liturgie wieder mehr und mehr durchsetzt und so die Gläubigen
erfreut und die Herzen zu Gott erhebt, gemäß „Sursum Corda!“ Haben wir Geduld, auch mit Rom…alles
braucht ja seine Zeit – und Gott ist sowieso ewig und unveränderlich…
Zum Glück gibts die Pius-Gemeinschaft Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob im Verhältnis der Pius-Brüder
zu Rom definitionsgemäß ein Schisma vorliegt. Erzbischof Lefebvre hat sich aus reiner Gewissensnot und
auf Drängen der armen Seminaristen zum Ungehorsam wider Rom durchgerungen und er hat recht gehandelt.
Er musste es tun als aufrechter Christ seiner Qualität! Ich sage: er war dazu berufen es zu tun. Der
Standpunkt der FSSPX ist völlig in Ordnung, indem sie sich auch immer zur Institution der päpstlichen
Kirche bekannt hat. Ich sehe, in dem, gegen die ideologische V2-Kirche, geltenden Ungehorsam keinerlei
Ungehorsam gegen Gott, oder den Stuhl Petri ansich. Man kann von keinem Menschen blinden Gehorsam gegenüber
einer Hierarchie erwarten, die sich gegen Gott verkehrt hat. Ich habe überhaupt keine Angst um das Seelenheil
der FSSPX. Ich halte sie für mutige, gottergebene Christen und bekenne mich zu ihnen.
#50 Regina 1961 08:01:48 | Mittwoch, 18. April 2007
@ Sarah Liebe Sarah, den Ton, den Sie in Ihrem Posting monieren, habe ich auch schon oft angegriffen.
Egal, welcher „Seite“ man angehört, es muß unter Christen möglich sein, hart in der Sache, aber mit
höflichen Worten miteinander zu diskutieren. Stehen lassen kann ich aber nicht, daß die Worte vom Schisma
nicht vorhanden sind. Das ist nun mal aufgeschrieben. Und mir hat wirklich noch niemand ein Schriftstück
bringen können, wo drin steht, daß das Gegenteil der Fall ist. Und damit meine ich nicht irgendwelche
CIC Gesetze oder andere Veröffentlichungen, sondern wirklich so etwas wie ein neues motu proprio, in
dem eindeutig steht, daß Erzbischof Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe sich nicht mehr im Zustand
des Schismas befinden. Und dazu habe ich wirklich noch nichts, garnichts gelesen. LG Regina1961
Wer wünscht denn lateinische „Predigten“? Es ging doch immer nur um die Tridentinische Messe. Der Papst
wird seine Stimme zum geeigneten Zeitpunkt erheben. Die Messe aller Zeiten wird ihre Berechtigung behalten
und weiter gestärkt werden, egal, ob Kardinal Lehmann und seine Anhänger das wollen oder nicht. Es ist
übrigens sehr undiplomatisch, so verbissen gegen etwas zu kämpfen, was angeblich nichts wert ist. Das
zeigt, dass man sich vor der Tradition fürchtet und dass von der Alten Messe eine besondere Kraft ausgeht.
Einfach traurig, diese Haarspaltereien, ob die Priester der Piusbruderschaft nun suspendiert, im Schisma
oder exkommuniziert sind… Weder Schisma noch Exkommunikation der Priester – das hat sich längst überall
herumgesprochen. Die eigenen Schwestern und Brüder, die ihren Glauben auch leben, werden als Hanseln,
Fritzen oder Sektierer beleidigt, aber Liberalisten, Karnevalisten sowie zweifelhafte Seher, Heiler usw.
sind willkommen. Was würde Jesus dazu sagen? Ich glaube, er würde den Tempel reinigen. Da hat wohl auch
noch ein anderer seine Hände im Spiel, der sich freut, wenn er Unfrieden unter den Christen verbreitet.
Seien wir doch alle demütig und beten, dass wir nicht soviel streiten, sondern nach dem Gebot Jesu leben:
„Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“
@typ… Aber einer normalen Pfarre lateinische Texte vorzusetzen und dann zu erwarten, dass die Gemeinde
dazu Amen sagt, das wäre der Sache wohl nicht gerecht. dieses Amen-Sagen hat doch keine eigentliche Bedeutung …
DAS ist doch ein reiner Ritus … mit Verstehen des vorher Gebeteten hat das doch nichts zu tun … ist
doch ein Gebet des Priesters … die Gemeinde sagt es halt so.
@ Gotthard Die Äußerungen von Hoyos sind klar diplomatisch veranlaßt… DAS ist seine Aufgabe. Sie
glauben doch wohl selber nicht, daß Card. Hoyos in aller Öffentlichkeit ständig Lügen verbreitet,
die er selber nicht glaubt, nur um die FSSPX nicht zu verärgern?! Seine Kommission soll den Pius-Verein
in die Kirche zurückholen – also sind sie jetzt außerhalb. Seine Kommission soll in erster Linie die
sog. „Ecclesia Dei“-Gemeinschaften betreuen, die alle innerhalb der Kirche stehen. Wäre die FSSPX nicht
innerhalb der Kirche, dann wäre Card. Kasper für sie zuständig. Um diese Aufgabe eventuell zu einem
guten Ende zu führen, darf er nicht mit Kopfnüssen arbeiten, sondern mit werbenden – aber unscharfen
und nicht verletzenden – Beschreibungen Das ist völlig unnötig. Die FSSPX ist hart im Nehmen. Unter
Pius X. wäre eine solche Gruppe wie der Pius-Verein kurzerhand exkommuniziert worden Eine Gruppe wie
die FSSPX hätte es damals gar nicht gegeben, weil sie nicht erforderlich war und der Papst wäre bestimmt
nicht auf die verrückte Idee gekommen 99% der Priester zu exkommunizieren. Die Pius-Fritzen Warum unterstützen
Sie eigentlich Card. Hoyos nicht in seinen „diplomatischen“ Bemühungen? fordern das für alle anderen
heute auch, die nicht „auf Linie“ sind … nur für sich selbst fordern sie salbadernde Beschreibungen…
„Auf Linie“ heißt nicht blinder Kadavergehorsam, sondern in erster Linie treu gegenüber der ewigen Wahrheit.
Kompromisse mit dem Liberalismus darf es nicht geben.
#45 Regina 1961 23:03:25 | Dienstag, 17. April 2007
@ alle Wer spricht hier denn von „Eindeutigkeiten“? Hier ist nur eine Sache wirklich deutlich. Und das
ist das motu proprio zu ecclesia dei. Und dort sind unter Punkt 5 (habe es gerade nicht vorliegen und
auswendig kenne ich es auch -noch- nicht) Erzbischof Lefebvre und die vier von ihm geweihten Bischöfe
mit der Excommunikation bestraft. Daran gibt es doch nichts zu deuten. Alles Rumherumgerede, egal von
welcher Seite es kommt, sind nur Vermutungen und Eventualitäten. Ich halte mich da, als römisch-katholische
VIIerIn ( ) halt an das Konzil. Und an nichts sonst. Regina 1961
Der Jolie da nur die Gebete des Priesters auf Latein gesprochen werden Sind damit die Präsidialgebete
gemeint? Nun, hoffentlich weiß Herr Jolie, dass das keine priesterlichen Privatgebete sind, sondern Gebete
der ganzen Kirche (deswegen ja „wir“ im Text und „Amen“ als Akklamation der Gemeinde). Oder meint er mit
„Gebete des Priesters“ die Vorbereitung auf das Evangelium (kann er eigentlich nicht, denn das ist diakonaler
Dienst) oder die Gebete zur Handwaschung u. dgl.? Ja, möge er sie auf Latein sprechen. Auch gegen Präsidialgebete
auf Latein habe ich nichts – solange die Gemeinde Latein kann und sie versteht. Aber einer normalen Pfarre
lateinische Texte vorzusetzen und dann zu erwarten, dass die Gemeinde dazu Amen sagt, das wäre der Sache
wohl nicht gerecht.
@defensor Die Äußerungen von Hoyos sind klar diplomatisch veranlaßt… DAS ist seine Aufgabe. Seine
Kommission soll den Pius-Verein in die Kirche zurückholen – also sind sie jetzt außerhalb. Um diese
Aufgabe eventuell zu einem guten Ende zu führen, darf er nicht mit Kopfnüssen arbeiten, sondern mit
werbenden – aber unscharfen und nicht verletzenden – Beschreibungen…Ich nenne das diplomatisch weichgespült.
DAS ist einfach der Unterschied zu Zeiten von Pius X: damals wäre eine solche Gruppe wie der Pius-Verein
kurzerhand exkommuniziert worden … schluss und aus! Die Pius-Fritzen fordern das für alle anderen heute
auch, die nicht „auf Linie“ sind … nur für sich selbst fordern sie salbadernde Beschreibungen… Die
Schizophrenie par excellence!
@Ministrant Sie entschuldigen, ich hatte Besuch und konnte deshalb nicht weiter antworten. In der Zwischenzeit
haben Sie mehrere Dinge geschrieben: 1) „Einem suspendierten Priester ist es verboten die Heiligen Sakramente
zu feiern, da ihm die Amtsgewalt entzogen wurde. Ein Verstoss des Priesters gegen dieses Verbot kann auch
mit der Exkommunikation bestraft werden.“ Das ist richtig – der Papst kann, hat aber nicht. 2) „Auch wenn
dieses Dekret kein Dogma ist, ist ein Ignorieren dieser Schriften ein Ungehorsam gegenüber dem Papst“
Wenn es begründete – und es wurde sauber begründet – Zweifel an einem päpstlichen Dokument gibt, dann
kann der Papst Recht haben, oder der der das Dokument in Zweifel zieht. Ungehorsam ist dann ggf. Christenpflicht.
3) „Die Priester müssen aber exkommuniziert sein, sonst würde ihnen ein kirchl. Begräbnis zustehen“
Pater Isenmann hat ein kirchliches Begräbnis bekommen, von seinen Priester-Brüdern. Nur das Kirchengebäude
hat man ihm vorenthalten. Um einen Amtskirchen-Priester an seinem Grabe wurde wohl nicht nachgefragt.
4) Weiter schreiben Sie: „Die FSSPX ist KEIN Teil der römisch- katholischen Kirche“ und genau das haben
Sie jetzt einen abend lang versucht zu zeigen, und ich habe Ihnen jedes Argument widerlegt. Trotzdem danke
ich Ihnen für diese Art der Diskussion, weil Sie nie unsachlich geworden sind, nie ausfallend, nie polemisch,
nie die Logik verlassen haben.
Ein „Ministrant“ in permanenter arg. Not Leser Ministrant verwechselt ein Leserforum offenkundig mit einem
permanenten Briefwechsel. Für einen Theologiestudenten im dritten Semester ist „Ministrant“ ein bemerkenswerter
Eiferer, nur leider in permanenter argumentativer „Notlage“, bei der ihm etliches durcheinandergeht, Aber
immerhin hat er ein klares Feindbild, und da bleiben Tatsachenkenntnis und Sachargumentation häufig „auf
der Strecke“. Was man offenbar an deutschkatholischen Fakultäten etikettkatholischer Theologie so alles
lernt ! Aber das Aubauen eines Feindbildes tut not, um von etikettkatholischem Agnostizismus mit Professorengehalt
und vielfältigem Niedergang abzulenken.
Lehnt euch mal nicht zu weit aus dem Fenster… Gotthard und sein Ministrant spucken jetzt schon Gift
und Galle. Puh, dabei war ja noch gar nix. Was wird erst los sein, wenn unser lieber Hl. Vater mit dem
Motu Proprio kommt? Vielleicht sollten manche sich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Im übrigen handelt
es sich bei diesem Ministranten-Acount um einen Fake, von wegen Priesterseminarist. Am besten die Klero-Troll
ignorieren. Liebe Mitstreiter wir haben hier doch schon viele solcher Zwerge kommen und gehen sehen. :)3
@ Gotthard die Freunde der klaren Sprache und der harten Darstellung von Fakten ziehen sich plötzlich
auf diese weichgespülten, diplomatischen und nichtssagenden Aussagen zurück Ich ziehe mich überhaupt
gar nicht auf irgendwelche weichgespülten Forderungen zurück. Wenn aber „Ministrant“ von ganz klaren
Fakten spricht, dann muß dieses Zitat schon mal erlaubt sein. Zeigt es doch, daß diese Behauptungen
eben gerade nicht „Fakt“ sind. Kardinal Hoyos macht stattdessen drei klare Aussagen: 1) Die Piusbruderschaft
ist nicht häretisch 2) Ein formales Schisma liegt nicht vor 3) Die FSSPX ist „Innerhalb der katholischen
Kirche“ Und jetzt kommen Sie. Diese Aussagen stehen im Raum. Nennen Sie mir einen ebenso kompetenten Kurienkardinal,
der das Gegenteil behauptet. Dann reden wir weiter. Ich habe daran immer meine ungetrübte Freude! Zeigt
das doch, daß die Freunde dieses Pius-Vereins genau wissen, wie prekär die kirchenrechtliche Lage ist.
Daß die Situation nicht unproblematisch ist, behauptet auch niemand. Jedoch zeigt „das“ überhaupt gar
nichts. In einem Rechtsstreit kann ich eine ganz klare Position haben, die ich nicht anzweifele und trotzdem
von einer unsicheren Situation sprechen. Rein aus diplomatischen Rücksichtnahmen, werden all die suspendierten
Priester, die sich Sakramentenspendungen anmaßen, nicht per Spruch exkommuniziert. Das ist eine Vermutung,
bei der wohl in erster Linie der Wunsch Vater des Gedanken ist. Oder können Sie diese Behauptung belegen?
@defensor Der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei sieht das jedenfalls ganz anders: „Wir
stehen nicht vor einer Häresie. Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß
ein Schisma vorliegt.“ Eine Bischofsweihe ohne päpstliche Erlaubnis zeige eine „schismatische Haltung“,
erklärte der Kirchenfürst. Die FSSPX befinde sich jedoch „innerhalb der Grenzen der Kirche.“ Das Problem
sei lediglich, daß eine vollkommenenere Gemeinschaft fehle. die Freunde der klaren Sprache und der harten
Darstellung von Fakten ziehen sich plötzlich auf diese weichgespülten, diplomatischen und nichtssagenden
Aussagen zurück. Ich habe daran immer mein ungetrübre Freude! Zeigt das doch, dass die Freunde dieses
Pius-Vereins genau wissen, wie prekär die kirchenrechtliche Lage ist. Rein aus diplomatischen Rücksichtnahmen –
in der Hoffnung auf eine Rückkehr des P-Vereins, werden all die suspendierten Priester, die sich Sakramentenspendungen
anmaßen, nicht per Spruch exkommuniziert. Und jeder weiß: diese Priester – wie deren „Bischöfe“ – würden
sich nicht abhalten lassen, weiterzumachen wie bisher… …das ist in der Tat nur eine leichte „schismatische
Gesinnung“. Ich gönne diesem Verein seine Spielchen …wer Freude daran hat…
Lieber Amadeus, wer ist denn v2? ein roman von dan brown? nee aber ebenso schlecht geschrieben! ist er
gut zu lesen, auch so spannend wie sakrileg? nee schlecht zu lesen, aber ebenso sakrilegisch wie der Roman
von Father Brown.
@ Ministrant Die Priester müssen aber exkommuniziert sein Das klingt ein wenig nach: Weil nicht sein
kann, was nicht sein darf! Die Priester sind nicht exkommuniziert! , sonst würde ihnen ein kirchl. Begräbnis
zustehen bei eurem P. Isenmann war das aber nicht der Fall. P. Isenmann ist nicht das Begräbnis verweigert
worden, sondern der Priesterbruderschaft ist das Benutzen der Kirche für das Requiem untersagt worden.
Das ist ein großer Unterschied. Für die Kirche es es aber egal ob da nun ein beurlaubter Priester ist
oder ein exkommunizierter. Egal ist das überhaupt nicht. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Pater
Pio ist zeitweise auch verboten worden öffentlich die Messe zu zelebrieren oder die Beichte zu hören.
Fakt ist und das möchte ich noch einmal festhalten: Die FSSPX ist KEIN Teil der römisch- katholischen
Kirche, die Bischöfe sind exkommuniziert. Das ist ganz bestimmt nicht „Fakt“. Der Präsident der Päpstlichen
Kommission Ecclesia Dei sieht das jedenfalls ganz anders: „Wir stehen nicht vor einer Häresie. Man kann
auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“ Eine Bischofsweihe
ohne päpstliche Erlaubnis zeige eine „schismatische Haltung“, erklärte der Kirchenfürst. Die FSSPX
befinde sich jedoch „innerhalb der Grenzen der Kirche.“ Das Problem sei lediglich, daß eine vollkommenenere
Gemeinschaft fehle.
@Ministrant Pater Isenmann stand auch ein kirchl. Begräbnis zu. Der zuständige Ortsbischof hatte die
Genehmigung erteilt, dass das Requiem in der Heimatpfarrkirche Nordrach stattfinde. Doch die dort ansässigen
Kapuziener weigerten sich. Also müssten auch diese Patres nach Ihrer These nun exkommuniziert sein, denn
sie waren ihrem mit Rom verbundenen Bischof ungehorsam. Merken Sie, wie unsinnig diese weiter unten aufgestellte
Behauptung ist. Noch etwas. Jeder Priester der FSSPX ist kraft der Taufe, die er ja in einer röm. katholischen
Kirche empfing, römisch katholisch. Er mag als suspendierter Priester seine Amtsgewalt nicht ausüben
dürfen. Römisch katholisch bleibt er deshalb trotzdem, eine Sspension schließ noch niemand aus der
Kirche aus. Eine Verletzung dieser Vorschriften kann geahndet werden. Bis auf den heutigen Tag hat der
Vatikan aber nachweislich noch über keinen FSSPX Priester namentlich eine Exkommunikation verhängt.
Da dies keine automatische tatstrafe ist, müsste sie aber über jeden Priester einzeln ausgesprochen
und verhängt werden. In Kirchenrecht haben Sie, lieber Ministrant, noch viel zu lernen! Ich bin übrigens
im 8. Semester kathol. Theologie!
Nachhilfe gesucht? Lieber Ministrant! Einmal behaupten Sie, die Priester der FSSPX sind exkommuniziert,
dann wieder nur suspendiert. Bei Ihnen geht Einiges durcheinander. Noch immer haben Sie nicht auf meine
Kritik Ihrer völlig abwegigen Behauptung, das Vaticanum II sei „ex cathedra“ geantwortet. Bereits dort
haben Sie sich gehörig blamiert. Deshalb poste ich meinen Text noch einmal: Ministrant schrieb: Joh.
XXIII und Paul VI haben in den Entscheidungen des II Vat. ex catedra gesprochen, daher ist jeder der die
Dekrete des II. Vat. ablehnt nicht mehr in einheit mit dem Papst und seinen Bischöfen. Das hat bisher
noch kein Papst oder seriöser Theologe behauptet. Seit der Definition des Unfehlbarkeitsdogmas im Jahre
1870 wurde bisher erst einmal von einem Papst „ex cathedra“ gesprochen: Die Definition der leiblichen
Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel im Jahre 1950. Es gibt allerdings neben den ex cathedra-Entscheidungen
auch die Möglichkeit irreversibler und unfehlbarer Entscheidungen des ordentlichen authentischen Lehramtes
(z.B. Unmöglichkeit Priesterweihe von Frauen) Konsultieren Sie einmal eine gute katholische Dogmatik!
Z.B. Katholische Dogmatik von Leo Scheffczyk und Anton Ziegenaus, Band I, Grundlagen des Dogmas oder Auer-Razinger ,
Kleine Katholische Dogmatik oder Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik! Vielleicht gibt Ihnen der angehende
Dr. iur. can, der Ihnen scheinbar gerade über die Schulter schaut, auch in Dogmatik eine Nachhilfestunde?
@ministrant Eben und nach Deiner These ministrant wären diese Priester und Bischöfe, trotzdem sie in
der Kirche offiziell anerkannt sind damit auch exkommuniziert. Wo also können Sie dann noch hin? Also
damit beißt sich diese Argumentation von selbst. @Regina 1961 eben nicht, wie ich ministrant nämlich
vor einigen Tagen nachweisen konnte ist dieses motu proprio mit einer Reihe von Formfehlern behaftet und
wurde in großer Eile von den Beratern des Papstes verfasst. JP II: hat das nicht selbst getan und die
Bischofskongegation ist dazu eigentlich nicht befugt, eine Exkommunikation festzustellen. Diese „Feststellung“
wurde noch dazu unter Angabe falscher Canones in das Dekret übernommen.
#29 Ministrant 21:11:53 | Dienstag, 17. April 2007
@Regina Die Priester sind trotzdem gültig geweiht, jedoch sind sie suspendiert, d. h. sie dürfen keine
Sakramente feiern usw. Wenn diese Priester in den schoß der Kirche zurückkehren werden sie inkardiniert
und sind ganz normale Priester. Wie sie sehen werden die Menschen hier gleich wieder persönlich umso
die Wahrheit zu verdrängen. Die Priester müssen aber exkommuniziert sein, sonst würde ihnen ein kirchl.
Begräbnis zustehen bei eurem P. Isenmann war das aber nicht der Fall. Für die Kirche es es aber egal
ob da nun ein beurlaubter Priester ist oder ein exkommunizierter. Fakt ist und das möchte ich noch einmal
festhalten: Die FSSPX ist KEIN Teil der römisch- katholischen Kirche, die Bischöfe sind exkommuniziert.
@ Ministrant Auch wenn dieses Dekret kein Dogma ist, ist ein Ignorieren dieser Schriften ein Ungehorsam
gegenüber dem Papst. Wer in einer Einzelfrage dem Papst gegenüber „ungehorsam“ ist, ist aber noch längt
nicht exkommuniziert. Noch nicht mal für die Annahme eines Schismas reicht der Ungehorsam aus. Falls
Sie mir das nicht glauben, dann schauen Sie mal beim Kommentar von Cajetan zu der Summa von Thomas nach.
Einem suspendierten Priester ist es verboten die Heiligen Sakramente zu feiern, da ihm die Amtsgewalt
entzogen wurde. Natürlich. Das ist ja Sinn und Zweck einer Suspendierung! Trotzdem sind die Messen gültig!
Ein Verstoss des Priesters gegen dieses Verbot kann auch mit der Exkommunikation bestraft werden. Sie
schreiben es selber Ministrant: KANN!
@ Ministrant Es sind doch gerade die Linken, die das Zweite Vatikanische Konzil und die Verlautbarungen
des Apostolischen Stuhls permanent ignorieren, und das mit Duldung oder Billigung eines Großteils der
deutschen Bischöfe.
#26 Regina 1961 21:03:11 | Dienstag, 17. April 2007
@ministrant Ich hatte diese Diskussion auch schon mal vor einiger Zeit. Meiner Meinung nach sind Erzbischof
Lefebvre und die von ihm geweihten Bischöfe excommuniziert. Siehe auch das entsprechende motu proprio.
Das ist in seiner Aussage deutlich. Gälte dies dann nicht auch für die von diesen geweihten Bischöfen
wiederum geweihten Priester? Regina 1961
ministrant schrieb „„Hab mir nämlich vorhin noch ein bisschen Verstärkung geholt einen angehenden doktor
des kanonischen Rechts hier an meinem Seminar. Aha – noch einer, der dort nichts rechtes gelernt hat.
Wieviel Senkung des Niveaus wollen solche halbliteraten doctores der Welt wohl noch zumuten?
@ Ministrant Ich kann eine Suspension sehr wohl von einer Exkommunikation unterscheiden Wieso sagen Sie
dann, daß die Priester der FSSPX außerhalb der Kirche stehen? Was ist mit den Priestern, die vor 88
geweiht wurden? Was ist mit denen, die der FSSPX erst später beigetreten sind? ich studiere im dritten
Semester Theologie. Das heißt heutzutage gar nichts mehr! Der Punkt ist wenn ein Priester einem Bischof
der außerhalb der Kirche steht, bei der FSSPX ist das zweiffellos der Fall, die Treue schwört dann erkennt
er dessen Lehren öffentlich an. Wenn nun dieser Bischof aber gar keine eigenen Lehren hat, sondern nur
das lehrt, was bis 1965 in der ganzen Kirche gelehrt worden ist? In diesem Fall die Ablehnung des VII.
99 % von VII werden von der FSSPX gar nicht abgelehnt. Die problematischen Sätze lassen sich kurz zusammenfassen.
Dies stellt ein ungehorsam gegenüber dem römischen Bischof dar und hat die Tatstrafe des Exkommunikation
zur Folge. Dann erklären Sie mir doch bitte, warum in Rom noch niemand auf diese Sichtweise gekommen
ist? Das sollte Sie schon stutzig machen. Der Grund ist jedoch einfach. Sie liegen mit Ihrer Sichtweise
falsch, weil die Bischöfe der FSSPX eben grade nicht glauben, daß es außerhalb der FSSPX keine wahre
Kirche gibt.
#23 Ministrant 20:55:05 | Dienstag, 17. April 2007
@möchtegern @Defensor Auch wenn dieses Dekret kein Dogma ist, ist ein Ignorieren dieser Schriften ein
Ungehorsam gegenüber dem Papst. Meine Brüder des kanonischen Rechts hat mir grad noch was gesagt. Einem
suspendierten Priester ist es verboten die Heiligen Sakramente zu feiern, da ihm die Amtsgewalt entzogen
wurde. Ein Verstoss des Priesters gegen dieses Verbot kann auch mit der Exkommunikation bestraft werden.
@Ministrant ein Dokument des päpstlichen und konziliaren Lehramts darf problemlos in Zweifel gezogen
werden (solange es nicht den Status eines Dogmas hat) Eine Exkommunikation hat dies nicht zur Folge.
#21 Ministrant 20:46:42 | Dienstag, 17. April 2007
@Defensor Ich kann eine Suspension sehr wohl von einer Exkommunikation unterscheiden, ich studiere im
dritten Semester Theologie. o^/ Der Punkt ist wenn ein Priester einem Bischof der außerhalb der Kirche
steht, bei der FXXPS ist das zweiffellos der Fall, die Treue schwört dann erkennt er dessen Lehren öffentlich
an. In diesem Fall die Ablehnung des VII. Dies stellt ein ungehorsam gegenüber dem römischen Bischof
dar und hat die Tatstrafe des Exkommunikation zur Folge.
@Ministrant aber Ihre Argumentationsgrundlage ist nicht gegeben: die sehen auch die Amtskirche als wahre
Kirche an. Ich gebe Ihnen in einer Sache Recht: würden (Konjunktiv!) die Bischöfe die Amtskirche nicht
als wahre Kirche anerkennen, dann wären sie im Schisma, und jeder der ihnen die Treue schwört. Aber
sie erkennen ja den Papst, die Bischöfe, die Priester als wahre Kirche an.
@ Ministrant Das ist ja egal ob sie Mitglied der Kirche sind Ach, auf einmal ist es egal? Das hörte sich
aber gerade noch ganz anders an. Fakt ist jedenfalls, daß die Messen der Priesterbruderschaft gültig
sind und daß man dort seine Sonntagspflicht erfüllen kann! Es wäre interessant zu wissen ob die Priester
bei ihre Weihe dem weihenden Bischof die Treue schwören, in diesem Fall wären sie exkommuniziert. Das
ist ja interessant. Auf diese Logik ist man in Rom noch gar nicht gekommen. Dafür gibt es zwei Erklärungsmöglichkeiten:
1) Die in Rom kennen sich in der Materie nicht gut genug aus. Dann würde ich Ihnen empfehlen, daß Sie
mal in Rom anrufen und sagen, daß die offiziellen Äußerungen zum Status der Priester der FSSPX alle
falsch sind. Oder aber 2) Sie irren sich. Bei jemandem, der Suspendierung nicht von Exkommunikation unterscheiden
kann, liegt diese Ansicht ziemlich nahe
#18 Ministrant 20:39:47 | Dienstag, 17. April 2007
@möchtegern Doch wenn er ihm die Treue schwört steht er hinter seinem Bischof und wenn dieser exkommuniziert
ist und die FSSPX als die „wahre Kirche“ sieht. Hab mir nämlich vorhin noch ein bisschen Verstärkung
geholt einen angehenden doktor des kanonischen Rechts hier an meinem Seminar.
@Ministrant Sie argumentieren nicht sauber: Wenn jemand einem Bischof die Treue schwört, dann hat er
noch lange nicht dessen Orden oder dessen Diözese oder dessen was-weiß-ich-was als „wahre Kirche“ anerkannt.
Sorgen haben diese Kleriker… Du liebe Güte, als ob es um das bisschen Latein ginge. Für wie blöd
halten diese beiden Kleriker den Papst und die Gläubigen eigentlich? Hauptsache man hat sich aus Geltungssucht
wieder mal ins Gespräch gebracht.
#13 Ministrant 20:26:41 | Dienstag, 17. April 2007
@möchtegern @Defensor Das ist ja egal ob sie Mitgleid der Kirche sind, sie sind jedenfalls suspendiert
und haben somit keine Amtsgewalt in der römisch- katholischen Kirche. Es wäre interessant zu wissen
ob die Priester bei ihre Weihe dem weihenden Bischof die Treue schwören, in diesem Fall wären sie exkommuniziert.
Schwören die Piuse bei ihrer Weihe dem Bischof die Treue?
@ Ministrant Die Priester sind auch kein Teil der Kirche, da sie suspendiert sind Seit wann bitte sind
Priester, die suspendiert sind, nicht mehr Teil der Kirche? Das wäre mir ja ganz neu. und wenn sie in
der FSSPX die einzig wahre Kirche sehen , wovon man ausgeht wenn sie sich dort zum Priester weihen ließen,
sind sie auch exkommuniziert. Sie sind wieder dran. Den Kausalzusammenhang (Weihe bei der FSSPX=Ansicht:
FSSPX einzig wahre Kirche) müssen Sie uns aber mal genauer erläutern. Das ist nämlich Blödsinn. Jemand,
der sich dafür entscheidet, einer Bruderschaft oder einem Orden beizutreten und nicht auf dem „normalen“
Weg Priester zu werden, der glaubt doch nicht, daß diese Gruppe (Dominikaner, Franziskaner, FSSPX, FSSP)
die einzig wahre Kirche ist. Eine Ausnahme mögen die Gruppen seien, die ausdrücklich sagen, daß sie
der Ansicht sind, daß sie die einzig wahre Kirche sind. Das genau tut die FSSPX aber nicht
„sind trotzdem exkommuniziert“ das klingt sehr totz-ig, solange sie eben kein Argument angeben oder nur
Argumente, die sich widerlegen lassen. Hinsichtlich der FSSPX können sie sagen, dass es keine anerkannte
Vereinigung ist, wie die Orden. Das beinhaltet aber noch keine Aussgae, ob die Mitglieder in der Kirche
sind oder nicht. Beispiel: Der örtliche Stammtisch ist auch keine kirchliche Vereinigung, trotzdem sind
die Leute dort Teil der Kirche.
#10 Ministrant 20:16:01 | Dienstag, 17. April 2007
@möchtegern Diese Priester, sind trotzdem exkommuniziert, da sie gegenüber dem Papst ungehorsam sind
und sie vergessen, die Orden gehören der römisch- katholischen Kirche an, die FSSPX NICHT.
auch ein suspendierter … … Priester ist Teil der Kirche. Ihr Satz „wenn sie in der FSSPX die einzig
wahre Kirche sehen, wovon man ausgeht wenn sie sich dort zum Priester weihen ließen“ ist nicht stimmig,
denn wenn sich z.B. jemand in irgendeinem Orden zum Priester weihen lässt, dann sieht er ja auch nicht
den Orden als die einzig wahre Kirche an. D.h. sie dürfen nicht davon ausgehen. Übrigsns weis ich mit
Sicherheit, dass die meisten Priester dort den Papst anerkennen. Sie dürfen auch deshalb nicht von einer
exkommunikation ausgehen.
@möchtegern Die Priester sind auch kein Teil der Kirche, da sie suspendiert sind und wenn sie in der
FSSPX die einzig wahre Kirche sehen, wovon man ausgeht wenn sie sich dort zum Priester weihen ließen,
sind sie auch exkommuniziert. Sie sind wieder dran.
@Pünktchen und besuchen Sie die dann regelmässig, oder woher wollen sie das wissen? Wann sollte das
sein? Sonntags, vormittags oder zu einem spezialtermin, zu dem niemand Zeit hat? @Ministrant: Die Priester
der FSSPX sind nicht exkommuniziert, und deshalb Teil der Kirche. Und sie sind Teil der FSSPX. Folglich
ist „die FSSPX“, zuminstest in Form ihrer Mitglieder, Teil der Kirche. Also ist Ihre Aussage in ihrer
Allgemeinheit nicht richtig. Sie sind dran ;- )
Sonntags- u. Festtagsmessen in Latein sind im Herzen Münchens www.kreuz.net/bookentry.980.html gang und
gäbe! Es handelt sich um Messen nach dem neuen Messordo, in Kirchen wie St. Peter oder Hl.Geist zelebriert
am Hochaltar mit gemeinsamer Gebetsrichtung von Priester und Volk! Diese Messen erfreuen sich in München
großen Zuspruches!
@möchtegern Weil sie kanonisch für dir Kirche nicht mehr existiert und die Bischöfe exkommuniziert
sind. Und es lag KEINE Notsituation vor, die die Bischofsweihen von 1988 gerechtfertigt hätte. Lesen
sie das Dekret „Ecclesia Dei“…
Dies ändert nix an der Tatsache,… … dass die FSSPX nicht Teil der römisch- katholischen Kirche ist,
auch wenn die Alte Messe wieder freigegeben wird, ich glaube sogar, dass einige Gläubige, die nur wegen
des Ritus mit der FSSPX sympathieren kehren in den Schoß der Mutter Kirche zurück und die FSSPX versinkt
im großen Meer der Zeit…