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Gute Noten + Dank sei dem Papst + Bringt nichts + Ein Siebtel kehrte zurück + Ende eines Gotteshauses
Der Papst am Marienplatz in München
Der Papst am Marienplatz in München
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Gute Noten

Deutschland. Die Mehrheit der Deutschen ist mit Papst Benedikt XVI. zufrieden. 50% der Bundesbürger glauben, daß der Papst seine Arbeit gut macht, 20% beurteilen seine Tätigkeit sogar als sehr gut. Das geht aus einer ‘forsa-Umfrage’ für den Nachrichtensender n-tv hervor. Die Studie wurde am Donnerstag – dem zweiten Jahrestag der Papstwahl – in Köln veröffentlicht. Nur 8% der Deutschen finden die Amtsführung des Heiligen Vaters weniger gut oder für schlecht.

Dank sei dem Papst

Italien. In einem Erlaß vom 25. Oktober 1943 rief Papst Pius XII. auf, verfolgten römischen Juden Unterschlupf zu gewähren. Das betonte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am vergangenen Dienstag bei einer Buchvorstellung der italienischen Historikerin Maria Franca Mellano. Aus ihrem Buch ‘L’opera salesiana Pio XI all’Appio Tuscolano di Roma’ geht hervor, daß alleine in Rom durch päpstliche Hilfe Hunderte Juden vor der Ermordung gerettet wurden. Das Buch beinhaltet eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Bringt nichts

Österreich. Der Bischof von Feldkirch, Mons. Elmar Fischer, hofft, daß die bevorstehende Freigabe der Alten Messe nicht zu „Spannungen“ innerhalb der Gläubigen führen wird. Das erklärte er vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’. Der Bischof hegt Zweifel daran, daß die offenbar bevorstehende Änderung „seelsorglich etwas bringt“.

Ein Siebtel kehrte zurück

Italien. Zwischen 1964 und 2004 haben etwa 70.000 Priester ihr Amt verlassen, um zu heiraten. Diese Zahlen veröffentlichte die Jesuitenzeitschrift ‘Civiltà Cattolica’ in ihrem jüngsten Leitartikel. Etwa 11.000 der 70.000 Priester haben ihren Schritt jedoch bereut und sind wieder in ihr Amt zurückgekehrt. Die Zeitschrift weist darauf hin, daß die Kirche im Umgang mit gefallenen Priestern „verständnisvoller“ geworden sei.

Ende eines Gotteshauses

Deutschland. Vor gut einem Jahr wurde die 1978 gebaute Thomas-Morus-Kirche im Bochumer Stadtteil Kaltehardt im Bistum Essen entweiht. Nun wird das Gotteshaus abgerissen. Für Pfarrer Wilfried Traude wird es Zeit, daß die Gläubigen nicht mehr tagtäglich an ihrer geliebten, allmählich verfallenden Kirche vorbeilaufen. Das berichtete der Bochumer ‘Stadtspiegel’. Auf dem Gelände werden zwei Doppelhäuser und zweimal drei Reihenhäuser errichtet sowie vier Grundstücke für Einfamilienhäuser verkauft.
      
7 Lesermeinungen
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#7   Brigitte Bussmann   10:29:17 | Samstag, 21. April 2007
Rückkehr der „Gefallenen“
dieser Artikel ist doch sehr anmaßend, von einem „gefallenen Priester“ zu sprechen, der das natürlichste auf der Welt tut, heiraten. Und sie bereuen es auch noch, dass sie dies getan haben und kehren in ihr Amt zurück. Oh, Kirchenrecht, das Zölibatsgesetz hat nicht viel Gutes gebracht.
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#6   VirFortis   21:24:30 | Freitag, 20. April 2007
das Problem
der Zeitgeistknechte ist doch dass sie meinen sie können ihr Leben machen ohne auf die Weisungen zu achten die uns Gott gegeben hat. In ihrer Verblendung erkennen sie diese Weisungen nur als Beschränkungen und Einschränkungen, nicht aber um Regeln die der Herr den Seinen gibt um halbwegs unversehrt durch dieses irdische Leben zu wandern. Die Gebote schützen den Menschen vor sich Selber.
Einer der sich nicht daran hält ist eine Gefahr für sich Selbst und dem Nächsten. Dieser mach dann für sein höchtwahrscheinliches Scheitern und sein mißlungenes Leben allen anderen die Schuld gibt, nur nicht sich selbst.
Der wahrhaft böse erkennt instinktiv dass die Kirche letztendlich doch recht hat. Je mehr er aber die Richtigkeit der kirchlichen Lehre erkennt umso mehr hasst er sie.
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#5   möchtegern-kathole   21:15:25 | Freitag, 20. April 2007
Artois hat …
offensichtlich recht: es passt den Anti-Katholen nicht, dass Katholen Juden retten – „Alanus ab Insulis“ bestätigt diese These mit seinem inhaltsleeren Posting.
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#4   Alanus ab Insulis   15:36:48 | Freitag, 20. April 2007
@ Artois: Wieder wilde Verschwörungstheorien
am Ausbrüten, was?
Dieses Forum hier zeigt doch zur Genüge, daß es bei traditionalistischen Katholiken fast regelmäßig dazugehört, extrem autoritäre Gesellschaftsmodelle und antisemitische und sonstwelche anti-XY (man setze hier nach Belieben ein) Meinungen zu vertreten.
Inklusive massenhaften Vollzug der Todesstrafe.
Also mal nicht so weinerlich.
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#3   Artois †   15:20:15 | Freitag, 20. April 2007
Pius XII.
könnte auch deshalb unbeliebt sein, WEIL er die Juden versteckte, denn den Drahtziehern der damaligen und heutigen Aktivitäten KANN es nicht in ihr Konzept passen, wenn Katholiken auf einmal anfangen, Juden zu verstecken …
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#2   Bruder Theophil   08:57:18 | Freitag, 20. April 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium (bis 1500 Zeichen)
EVANGELIUM Johannes 6, 1-15
In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
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#1   Dismas   08:35:41 | Freitag, 20. April 2007
Vollkommen intakte Thomas-Morus-Kirche muß aus Geldgier fallen
Die St. Thomas-Morus Kirche liegt im Bochumer Ortsteil Langendreer-Somborn. Das moderne Gotteshaus bestach durch seine schlichte Schönheit und durch das gute Interieur.
Jetzt mußte man im Bochumer Stadtspiegel lesen – Pfarrer W. Traude (er ist der Verwalter der Germeinde) setzt sich verstärkt und vehement für den Abriss der vollkommen intakten Kirche ein. Das hat er seit dem letzten März schon getan.
Ich als Katholik schäme mich für diesen „Geistlichen“(?) – der ganz sicherlich kein Vorbild oder guter Hirte ist, denn ansonsten würde er um Jesu Christi Willen kämpfen! Aber er hat ja Rückenstärkung durch Bischof Dr. Felix Genn, der mit Generalvikar Thönnes diesen „Konzern“ zerstört. Möge der Heiland Ihnen gnädig sein.
REX Glorie – in Ewigkeit!
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