07:59:13 | Freitag, 20. April 2007
Gute Noten + Dank sei dem Papst + Bringt nichts + Ein Siebtel kehrte zurück + Ende eines Gotteshauses
Gute NotenDeutschland. Die Mehrheit der Deutschen ist mit Papst Benedikt XVI. zufrieden. 50% der Bundesbürger
glauben, daß der Papst seine Arbeit gut macht, 20% beurteilen seine Tätigkeit sogar als sehr gut. Das
geht aus einer ‘forsa-Umfrage’ für den Nachrichtensender n-tv hervor. Die Studie wurde am Donnerstag –
dem zweiten Jahrestag der Papstwahl – in Köln veröffentlicht. Nur 8% der Deutschen finden die Amtsführung
des Heiligen Vaters weniger gut oder für schlecht.
Dank sei dem PapstItalien. In einem Erlaß vom
25. Oktober 1943 rief Papst Pius XII. auf,
verfolgten römischen Juden Unterschlupf zu gewähren. Das
betonte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am vergangenen Dienstag bei einer Buchvorstellung der
italienischen Historikerin Maria Franca Mellano. Aus ihrem Buch ‘L’opera salesiana Pio XI all’Appio Tuscolano
di Roma’ geht hervor, daß alleine in Rom durch päpstliche Hilfe Hunderte Juden vor der Ermordung gerettet
wurden. Das Buch beinhaltet eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Bringt nichtsÖsterreich. Der Bischof von Feldkirch, Mons. Elmar Fischer, hofft, daß die bevorstehende
Freigabe der Alten Messe nicht zu „Spannungen“ innerhalb der Gläubigen führen wird. Das erklärte er
vor dem ‘Österreichischen Rundfunk’. Der Bischof hegt Zweifel daran, daß die offenbar bevorstehende
Änderung „seelsorglich etwas bringt“.
Ein Siebtel kehrte zurückItalien. Zwischen 1964 und 2004 haben
etwa 70.000 Priester ihr Amt verlassen, um zu heiraten. Diese Zahlen veröffentlichte die Jesuitenzeitschrift
‘Civiltà Cattolica’ in ihrem jüngsten Leitartikel. Etwa 11.000 der 70.000 Priester haben ihren Schritt
jedoch bereut und sind wieder in ihr Amt zurückgekehrt. Die Zeitschrift weist darauf hin, daß die Kirche
im Umgang mit gefallenen Priestern „verständnisvoller“ geworden sei.
Ende eines GotteshausesDeutschland.
Vor gut einem Jahr wurde die 1978 gebaute
Thomas-Morus-Kirche im Bochumer Stadtteil Kaltehardt im Bistum
Essen entweiht. Nun wird das Gotteshaus abgerissen. Für Pfarrer Wilfried Traude wird es Zeit, daß die
Gläubigen nicht mehr tagtäglich an ihrer geliebten, allmählich verfallenden Kirche vorbeilaufen. Das
berichtete der Bochumer ‘Stadtspiegel’. Auf dem Gelände werden zwei Doppelhäuser und zweimal drei Reihenhäuser
errichtet sowie vier Grundstücke für Einfamilienhäuser verkauft.
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#7
Brigitte Bussmann 10:29:17 | Samstag, 21. April 2007
#6
VirFortis 21:24:30 | Freitag, 20. April 2007
#5
möchtegern-kathole 21:15:25 | Freitag, 20. April 2007
#4
Alanus ab Insulis 15:36:48 | Freitag, 20. April 2007
#3
Artois † 15:20:15 | Freitag, 20. April 2007
#2
Bruder Theophil 08:57:18 | Freitag, 20. April 2007
#1
Dismas 08:35:41 | Freitag, 20. April 2007