Jugendkirche
Aufgekochte Irrlehren
Die kirchliche Jugendarbeit soll nicht vom Evangelisations- und Heilsauftrag der Kirche ausgehen. Von Hubert Hecker.
Innenraum der Jugendkirche Oberhausen
Innenraum der Jugendkirche Oberhausen
© jugendkirche-oberhausen.de
(kreuz.net) Die Würzburger Synode (1971-1974) war neben der „Königsteiner Erklärung“ der zweite erfolgreiche Anlauf, um die Lehrautorität von Papst und römisch-katholischer Kirche in Deutschland zu untergraben.

Offiziell sollte diese Synode die Beschlüsse des Zweiten Vatikanums in den deutschen Bistümern umsetzen.

In Wahrheit war sie der Beginn einer deutschen Nationalkirche mit einer eigenen Theologie und Heilslehre.

Die Linkstheologen Hw. Johann Baptist Metz (79) von Münster sowie Pater Karl Rahner († 1984) und sein damaliger Assistent, Hw. Karl Lehmann, setzten ihre politisch-anthropologischen Ansätze weitgehend durch.

Zeitweise protestierte Kardinal Joseph Höffner († 1987) von Köln dagegen.

Der Sieg der Linken läßt sich an dem Synodenbeschluß Nummer 8 aufzeigen.

Selbstverwirklichung als oberstes Prinzip

Dieser steht unter dem Titel „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“.

Es wird ausgeführt, daß die Synode nicht mehr von dem bisher üblichen Evangelisations- und Heilsauftrag der Kirche ausgehe.

In Zukunft wolle man sich von der Analyse der aktuellen sozio-ökonomischen Bedingungen „heutiger“ Jugendlicher leiten lasse.

Aus dieser Analyse entwickelte man als zentrale Zielorientierung kirchlicher Jugendarbeit die „Selbstverwirklichung“. Man definierte sie als „ein Leben in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung“.

Humanistisch-gesellschaftliches Heil: Das Ziel dieser Selbsterlösung ist Selbstverwirklichung.
Humanistisch-gesellschaftliches Heil: Das Ziel dieser Selbsterlösung ist Selbstverwirklichung.
© Bild: jugendkirche-hannover.de
Diese Neuausrichtung stammte aus der damaligen neomarxistischen Ecke, die eine Revolutionierung „der bestehenden Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung“ anstrebte.

Die angezielte Selbstverwirklichung sei – so das Papier – in den Prozeß gesellschaftlichen Wandels eingebettet. Sie müsse sich gegen „teils irrationale Kräfte, teils zielbewußte Interessen derer, die von bestehenden ungerechten Verhältnissen profitieren“, wehren – erklärt die Synode mit klassenkämpferischen Untertönen.

Offenbar waren die versammelten Synodalen entschlossen, die kirchliche Jugend in den damaligen neomarxistischen Strom antiautoritärer, systemverändernder Jugendlichen und Studenten einzugliedern.

Auch die Methode der neuen kirchlichen Jugendarbeit stammte aus der Politik. Hinzu kam ein Schuß neoliberaler Angebotstheorie:

Nach dem Marktmodell von Angebot und Nachfrage wurde die kirchliche Jugendarbeit auf die Bereitstellung eines „personalen Angebotes“ und eines „Sachangebot“ an Räumen, Programmen und Veranstaltungen festgelegt.

Die Orientierung der Jugendarbeit am Konsumbedürfnis der Jugendlichen wird heute mit den Jugendkirchen voll und ganz verwirklicht.

Für diese sozio-politisch konzipierte Jugendarbeit fand man auch eine theologische Begründungsgarnierung:

Die „Selbstverwirklichung“ sollte sich an dem Menschen Jesus ausrichten, jenem Mann aus Nazareth, Mensch unter Menschen, der eine besonders innige Gottesbeziehung gezeigt habe.

Indem die Kirche die Identitätsbildung junger Menschen ermögliche und demokratische Mitwirkung fördere, verwirkliche sie sich im diakonischen Dienst.

So heißt es in den Jugendpastoralthesen des Bistums Limburg von 1999, die auf das Synodenpapier aufbauen.

Es wird betont, daß die Kirche über diese Subjektwerdung hinaus kein „Geschäftsinteresse“ an den Jugendlichen habe. Mit anderen Worten: Es gibt keinerlei katechetische oder missionarische Ansprüche.

Schon bei der Vorlage war der Synodenbeschluß umstritten.

Arianismus und Pelagianismus

Die damalige theologische Kritik trifft die kirchliche Jugendarbeit bis heute:

Das Synodenpapier verkündet nicht Christus als Erlöser, sondern als vorbildlichen Menschen Jesus mit einem innigen Gottesverhältnis – wie es die Heiligen besaßen.

Diese christliche Häresie ist gemeinhin als Arianismus bekannt. Arianisch ist zum Beispiel auch die Christologie der Zeugen Jehovas.

Es ist klar, daß ein vorbildlicher Mensch – auch wenn er Jesus heißt – weder von Sünden erlösen noch zum ewigen Heil führen kann.

Das Vertrauen allein auf die menschliche Eigenwirksamkeit führt zu einem humanistisch-gesellschaftlichen Heil. Das Ziel dieser Selbsterlösung ist Selbstverwirklichung.

Diese Irrlehre heißt theologisch Pelagianismus.

Seit der Würzburger Synode werden diese Irrlehren den jungen Katholiken in Jugendkirchen, bei der Vorbereitung für den Weltjugendtag in Köln oder bei Jugendgottesdiensten „jugendgemäß“ vermittelt.
      
28 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#30   Maledica   12:11:03 | Montag, 14. Mai 2007
Alle Sinne vernebelt
es ist gute katholische tradition, dass die liturgie verschiedene sinne anspricht.
Aber nicht die hiphop-Sinne und Headbangen, Lichtorgeln wie aufm LSD-Trip
o wie prächtig.
völlig an jeglichem sinn vorbei schwingen sie die nazikeule.
da hätte ich mir schon originelleres erwartet.
Hätten Sie gelesen, hätten Sies verstanden, es gibt Schlimmeres, als den Leib zu zerstören.
übrigens: der verkrachte maler aus braunau ist in wien nichts geworden, dafür musste er erst mal zu den deutschen rüber gehen.
Und ist 1938 in Wien von Millionen jubelnd empfangen worden.
Wieviele haben beim Anschluß mit Nein gestimmt!?
ist mindestens genau so sachlich wie ihr statement.
Etwa so sachlich wie primitives Affengehopse in geweihten Räumen?
Redaktion benachrichtigen
#29   wiener   12:05:55 | Montag, 14. Mai 2007
@ malle
o wie prächtig.
völlig an jeglichem sinn vorbei schwingen sie die nazikeule.
da hätte ich mir schon originelleres erwartet.
übrigens: der verkrachte maler aus braunau ist in wien nichts geworden, dafür musste er erst mal zu den deutschen rüber gehen.
ist mindestens genau so sachlich wie ihr statement.
Redaktion benachrichtigen
#28   Maledica   11:56:30 | Montag, 14. Mai 2007
Menschendienst
schlechtredner gibts genug
Schönredner gabs genügend. War da nicht so ein Österreicher, der von Endsieg krakelt hat, noch kurz vor dem Zusammenbruch!?
argumente, die auf dem beruhen, was tatsächlich passiert, wären ja etwas anderes.
Wer Tomaten auf den Augen hat, der sieht volle Kirchen wie Einschaltquoten bei einer Show. Die Jugendlichen kommen nicht zum beten, sondern um sich bespaßen zu lassen und bleiben aus, wenns um die Wahrheit geht!
aber die sind von leuten wie ihresgleichen noch selten gekommen.
Argumente hatte ein Gefreiter aus Braunau in den 30er Jahren auch. Diese haben die halbe Welt in Chaos und Zerstörung versetzt.
Doch wie war das? Wir sollen uns vielmehr vor denen hüten, welche den Geist und die Seele zesrtören als vor denen, die den Leib zerstören! Mt 10,28
Ach diese Österreicher.
und wenns gar zu blödsinnig geworden ist: löschen geht übrigens auch
Blödsinniger gehts nimmer:
Menschendienst:
www.jugendkirche.at/
Gottesdienst:
fssp.org/…um/VPV2006/index.htm
Redaktion benachrichtigen
#26   Rudolfus   11:30:23 | Montag, 14. Mai 2007
@Maledica – Gottesdienste & Festivalkult
Seit den 1970ern versuchen die Jugendseelsorger, „Eventmessen“ zu veranstalten, ein völlig nutzloses Konzept, wenn man sich die Bekehrung der Jugend und ihren regelmäßigen Meßopferbesuch ansieht.
Denn Festivals sind zwar laut und bunt, aber wer möchte dort schon jeden Sonn- und Feiertag dabei sein, selbst wenn er ein Fan der jeweiligen Musikgruppe wäre.
Wenn man das hl. Meßopfer solchen lauten Veranstaltungen nachempfindet, bringt man es erwiesenermaßen nicht fertig, daß die Leute wöchentlich solchen „Messen“ beiwohnen (vgl. „Großexperiment“ Kirche in den deutschen Ländern seit den 1970ern und der große Erfolg auf die deutsche Jugend von damals, heute und morgen).
Aufgrund solcher „katholischer“ „Technomessen“ bekehrt sich keine einzige Menschenseele, da niemand weiß, welch große Dinge sich am Meßopferaltar ereignen (die unblutige Gegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi, des vollkommenen Opfers des Neuen Bundes für die Versöhnung Gottes mit der gesamten, in Ungnade gefallenen Menschheit).
Außerdem tanzt und jubelt man nicht unter dem Kreuz Christi, wie dies die europäischen Missionare z.B. den Afrikanern und rhythmischen Lateinamerikanern beibringen,
und was sie für Inkulturation halten (in Bayern und Österreich hat man auch nie Trachtenvolkstänze in der hl. Messe getanzt).
Redaktion benachrichtigen
#25   wiener   11:27:06 | Montag, 14. Mai 2007
@ kokke
niemand missbraucht hier.
ich stelle nur fest, dass die jugendkirchen selbstverständlich in der tradition der kirche, neben dem geist auch die sinne anzusprechen, stehen. ein bischof hat einen jugendkirchen-eröffnungsgottesdienst gar mit einem barocken festhochamt verglichen, in dem auch eine vielzahl der sinne angesprochen wurde.
in diesem sinn:
kein grund zur aufregung. und schauen sie mal nach, als welche person sie mir demnächst antworten … ;-)
Redaktion benachrichtigen
#23   wiener   11:12:06 | Montag, 14. Mai 2007
@ malle, kokke, hecker …
wie bereits gesagt:
schlechtredner gibts genug (zu viel).
argumente, die auf dem beruhen, was tatsächlich passiert, wären ja etwas anderes.
aber die sind von leuten wie ihresgleichen noch selten gekommen.
@ malle:
kommen sie mal wieder runter. die emotion macht es ihnen ja anscheinend völlig unmöglich, verständlich zu schreiben. tipp: vor dem absenden noch mal durchlesen – dann klappt’s auch mit dem sinn gleich viel besser …
und wenns gar zu blödsinnig geworden ist: löschen geht übrigens auch ^-^
Redaktion benachrichtigen
#22   Maledica   11:05:49 | Montag, 14. Mai 2007
Volle Kirchen- bei Tokio Hotel sind die Tempel der Jugend auch voll zur Anbetung ihrer Idole
habe ich sie angesprochen,oder antworten sie als h. hecker
Hat Rom Sie aufgefordert, die Kirche mit Gehampel weiter zu zerstören, oder handeln Sie im Auftrag des Widersachers!?
wie auch immer, ob er oder sie:
die gleichen herunter gebeten vorwürfe, der gleiche unsinn, die selben bis zum erbrechen wiedergekäuten angeblichen „missstände“ –
Wie auch immer, die gleiche dämliche Show, der gleiche Schwachsinn, die selben zum Erbrechen wiedergekäuten seichten Liedchen, Spielchen, das gleiche Gutmenschengesülze, die permanete Vertreibung des Heiligen, Sakralen aus der Kirche
nur eins passt nicht ganz: im vergleich zu manchen anderen kirchlichen aktionen können die jugendkirchen als erfolgsgeschichte bezeichnet werden.
Der Weltjugendtag hat gezeigt, daß trotz des bösen einstigen Panzerkardinals die Jugendlichen guten Willens gerade zur Anbetung etc kommen. Diese „Atmosphäre“al der Bund der Kommunistischen Jugend mit seinen seichten Inszenierungen ganz kaputt machen, welcher sich dann aufgeregt hat, das seine Heiligkeit den römischen Kanon verwendet hat
kirchliche angebote, die von jugendlichen genutzt werden, volle kirchen, begeisterte junge leutekursiv]
Die Kirchen sind voll, doch nut temporär zu den Rockfestivals und nicht zu Gottesdienstenübrigens: mir ist der „gutredner“ (bene-dictus) immer noch sehr viel lieber …[kursiv]
Honig ums Maul schmiern hat der Herr auch nicht gemacht.
Es werden nun mal Zeiten kommen, wo Niemand die Wahrheit verträgt!2 Tim 4,3
Redaktion benachrichtigen
#21   wiener   10:57:12 | Montag, 14. Mai 2007
@ v. kokke
frage: der wievielte (parallel-) account ist das jetzt wieder?
und jetzt zur sache: käuen sie auch nur das wieder, was sie andernorts (z.b. hier auf dieser website) über jugendkirchen-angebote gelesen haben – oder unterziehen sie sich der mühe, selbst einmal das anzuschauen, was jugendkirchen tun?
und fangen sie nicht mit diesem bis zur blödsinnigkeit heruntergebeteten „menschendienst statt gottesdienst“-stumpfsinn, den maledica, hecker u.a. (a.?) meinen verbreiten zu müssen.
da sie die „sinne“ angesprochen haben:
es ist gute katholische tradition, dass die liturgie verschiedene sinne anspricht. das entdecken seit einiger zeit auch protestanten wieder, die uns um manches (wie weihrauch, weihwasser, musik …) beneiden – die „wiederentdeckung“ der osternacht in vielen protestantischen gemeinden ist dafür ein indiz.
ergo: das ansprechen der sinne – das sie für verwerflich halten – ist im besten sinne teil der katholischen tradition!
Redaktion benachrichtigen
#20   Strepto von Kokke   10:45:51 | Montag, 14. Mai 2007
@Wiener
mit viel kreativität, engagement und im glauben verwurzelt schaffen manche projekte dieser art etwas, was bis vor kurzem kaum denkbar gewesen wäre: kirchliche angebote, die von jugendlichen genutzt werden, volle kirchen, begeisterte junge leute …
Hoffentlich reden Sie sich da nicht etwas schön und huldigen selbstbeweihräuchernd einer kreativ oberflächlichen Eintagsfliege, die Ihnen nur kurzfristig die Kirche füllt.
Die jungen Leute werden hoffentlich spüren, dass ihnen diese Art von selbstgestrickten oberflächlichen Angeboten den wahren, tiefen Zugang zum Glauben verwehrt, da dieses Theater mehr die Sinne als die Seele anspricht.
Redaktion benachrichtigen
#19   wiener   10:28:03 | Montag, 14. Mai 2007
habe ich sie angesprochen, maledica?
oder antworten sie als h. hecker bzw. in seiner person?
wie auch immer, ob er oder sie:
die gleichen herunter gebeten vorwürfe, der gleiche unsinn, die selben bis zum erbrechen wiedergekäuten angeblichen „missstände“ – nur eins passt nicht ganz: im vergleich zu manchen anderen kirchlichen aktionen können die jugendkirchen als erfolgsgeschichte bezeichnet werden. mit viel kreativität, engagement und im glauben verwurzelt schaffen manche projekte dieser art etwas, was bis vor kurzem kaum denkbar gewesen wäre: kirchliche angebote, die von jugendlichen genutzt werden, volle kirchen, begeisterte junge leute …
das muss man sich nicht von manchen schandmäulern (oder wie übersetzen sie „maledica“?) schlechtreden lassen.
übrigens: mir ist der „gutredner“ (bene-dictus) immer noch sehr viel lieber …
Redaktion benachrichtigen
#18   Maledica   10:20:27 | Montag, 14. Mai 2007
husch husch
@Wiener
man könnte auch sagen: der x-te aufguß des selben dünnen tees, in regelmäßigen abständen serviert.
natürlich kann ich einen teebeutel auch 10x verwenden. aber dann wird das ergebnis eben so: ungenießbar und ohne jeden nährwert.
Oh Selbsterkenntnis?!
Stimmt, die Jugend“kirchen“ sind nur fade Aufgüsse, von dem was die letzten Jahrzehnte den Jugendlichen in der Kirche dargeboten wird.
Die Jugendlichen haben es fast alle kapiert, die Kirchen werden immer leerer.
Wegen sinnlosem unglaubwürdigem Menschendienst, wo die Priester als Showmaster vornestehn und die Kiddies bespaßen.
Einfach lächerlich und banal.
Wann kreist Ihr endlich mal nicht um Euch selbst und stellt den Allerhöchsten wieder in den Mittelpunkt???
Redaktion benachrichtigen
#17   wiener   08:49:40 | Montag, 14. Mai 2007
herr hecker …
… arbeitet wieder einmal eines seiner lieblings-feindbilder ab: kirchliche jugendarbeit im allgemeinen und jugendkirchen im besonderen. besonders decouvrierend dabei sind die zahlreichen verweise, die er in seinem beitrag unterbringt: allesamt verweisen sie auf +.net-artikel von – richtig – h. hecker. komplette selbstreferentialität.
man könnte auch sagen: der x-te aufguß des selben dünnen tees, in regelmäßigen abständen serviert.
natürlich kann ich einen teebeutel auch 10x verwenden. aber dann wird das ergebnis eben so: ungenießbar und ohne jeden nährwert.
Redaktion benachrichtigen
#16   Czibo Nieznany   23:35:55 | Samstag, 12. Mai 2007
Heinz Josef
Die Messe ist immer gut, um sich von dem Zores wirksam zu befreien. Dann kann man über Mauern springen…
Redaktion benachrichtigen
#15   Heinz Josef   17:36:23 | Samstag, 12. Mai 2007
Was soll man zu dem Pamphlet sagen?
Am besten gar nichts! Es lohnt sich nicht, die kostbare Zeit zu verschwenden! Ich geh jetzt in die Messe.
Redaktion benachrichtigen
#14   Mathias Wagener   14:59:12 | Samstag, 12. Mai 2007
Atheisten lieber
Ich kann nur sagen, daß mir Atheisten, die diese Ansicht offen vertreten lieber sind, als die die das Christum zu ihrer eigenen Heilslehre „Humanistischer“ Art
umfunktionieren. „Humanistisch“ ist ja schon ein nichtssagender Scheinbegriff.
Redaktion benachrichtigen
#13   thaumaturgos   14:32:41 | Samstag, 12. Mai 2007
so ein blödsinn
selten so gelacht
Redaktion benachrichtigen
#12   Rodolfo Panetta   11:02:55 | Samstag, 12. Mai 2007
Jugendarbeit entlarvend!
Dank der Redaktion für diesen aufklärenden Artikel! Über die Umgestaltung der Jugendarbeit nach neomarxistischen Denkmustern sollte die gesamte Kirche in diese Bahn gelenkt werden, was unter Karl Kardinal Lehmann gründlich gelungen ist. Das Endergebnis sehen wir: eine neue deutsche Nationalkirche, an deren Schwachsinn nach der Vorstellung ihrer Urheber die Weltkirche genesen soll.
Redaktion benachrichtigen
#11   Czibo Nieznany   11:00:05 | Samstag, 12. Mai 2007
Krak des Chevaliers
Eine wirkliche Richtlinienkompetenz des Hl. Vaters ist z.Zt. nicht zu erkennen.
Das ist auch sehr gut so. Das Unfehlbarkeits-Dogma reicht völlig aus.
Redaktion benachrichtigen
#10   Krak des Chevaliers   10:56:48 | Samstag, 12. Mai 2007
der Papst und der Erzbischof von Canterbury
ja, Ruhrgebietler, Sie haben völlig Recht mit Ihren Aussagen über Lehmann & Co. Ich habe allmählich den Eindruck, die Rolle des Hl. Vaters nähert sich der des Erzbischofs von Canterbury an: ein von allen respektierter Mann, der ab und zu mal eine Synode eröffnen und von Zeit zu Zeit mal ein Papier herausgeben darf, das von vielen gleich in der Rundablage entsorgt wird. So ganz auf den Papst verzichten will man ja auch nicht. Es macht sich halt gut, wenn da einer medienwirksam auf seinem Stuhl sitzt und der Masse zuwinken kann. Die Politik machen andere. Eine wirkliche Richtlinienkompetenz des Hl. Vaters ist z.Zt. nicht zu erkennen.
Redaktion benachrichtigen
#9   Czibo Nieznany   10:55:35 | Samstag, 12. Mai 2007
Verschwörungstheorien
^-^ Es wäre ein Wunder, würde hier im Forum nicht auch mit bewährten Verschwörungstheorien herumgefuchtelt. Da werden Seilschaften geknüpft und Personen für den derzeit desolaten Zustand der Kirche verantwortlich gemacht.
Bestimmt haben die früheren Assistenten der Bischöfe und die heutigen Bischofsstuhlinhaber da und dort mageblich mitgewirkt und sich für Dinge eingesetzt, die heute vielleicht nicht mehr aktuell sind.
Ihnen deshalb aber die ganze Schuld der derzeit desolaten kirchlichen Lage in die Schuhe zu schieben, ist ziemlich verwegen, wenn man dabei gesellschaftliche Entwicklung insgesamt völlig außer acht lässt. Die Kirche existiert nicht im Wolkenkuckucksheim, sondern mitten unter den Menschen.
Fehlverhalten liegt vor und bischöfliche Fehlentscheidiungen sind getroffen worden. Aber das konzentriert sich doch nicht nur auf den Zeitraum seit der Würzburger Synode bis zur Gegenwart.
Wo waren denn die Fundis, die Traditionalisten, Ewiggestrigen und andere Dunkelmänner, die sich jetzt so wacker zu Wort melden und Maulhelden gebärden, all die ganzen Jahre. Da haben sie, bestimmt weil es ihnen recht gut dabei ging, geschwiegen.
Wenn sie sich zu Wort gemeldet haben, ging und geht es ihnen in der Regel doch um die Wiederherstellung alter Kultformen. Kirche ist aber nicht ausschließlich Kult, das sollten die Herrschaften für sich mittlerweile auch schon :-@ in Erfahrung gebracht haben.
Redaktion benachrichtigen
#8   r.ruhrgebietler   10:08:59 | Samstag, 12. Mai 2007
@Gotthard – und Sie sind wieder nicht dabei
Mal ehrlich – die guten Tage sind um. Das V-II hat die letzten Seelen in die Verirrung getrieben. Der Vatikan interessiert sich nur für Deutschland, weil’s von da massig Geld regnet(wg. amtlicher Kirchensteuer). Bestimmen tut letztlich der finanzstarke Lehmann. Seine Leistung?
– Immer weniger Kirchenbsucher
– völlige Verflachung des Glaubens
– immer diffusere Glaubensauffsssung, die nach außen getragen wird.
– keine würdevolle Zelebration des ehrwürdigen Messopfers
– überall nur Bespassungsgesellschaft und Eventmanagement
– ein Papst der vom Kapital abhängig, schwach in Glaubensfragen (auffallend dabei seine Aussagen zur Abtreibung. Wünschenswert wären klare Aussagen zum Zölibat!)
Fazit: Das Ende der hlg. röm.kath. Kirche. Planmäßig, vor dem Anfang der Globalisierung 2012. Ob Jesus Christus das gefallen wird? Kann ich mir nicht vorstellen. Dann wären die Märthyrrer alle umsonst gestorben und deren Zeugnisse wären narzistische Alleingänge gewesen. Die Amsterdammer Botschaften, Fatima, Lourdes, Garabandal, Heroldsbach, Hede – alles hirngespinste gelangweilter Menschen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Gotthard   21:41:54 | Freitag, 11. Mai 2007
Ruhestand
Huber Hecker wurde doch längst in den Ruhestand verabschiedet:
Quelle www.veka.de/…3-06_Lay05scrren.pdf
Redaktion benachrichtigen
#6   Nachtlaterne   21:22:55 | Freitag, 11. Mai 2007
echten trost entziehen
ie leicht kann man uns menschen echten trost entziehen mit falschem trost, der die seele weiter frieren lässt , jedoch vollkommen betäubt.
Redaktion benachrichtigen
#5   Gunsenum   21:17:35 | Freitag, 11. Mai 2007
Matt, matt,matt
…dann knirsch mal fleißig vor…glaubst ja nicht an die Kirche, sondern allem Anschein nach an den „Verein zur klerikalen Brauchtumspflege“, vulgo: Piusbruderschaft.!
Redaktion benachrichtigen
#4   möchtegern-kathole   20:12:34 | Freitag, 11. Mai 2007
wie Irrtümer kommen …
… so gehen sie auch wieder. Das war immer in der Kirche Gottes so und wird auch mit den Lehmann-Döpfner-Häresien so sein.
Und wenn jemand im Diesseits erklärt, er würde nicht an die Kirche glauben, dann wird er im Jenseits die Kirche erkennen – mit Heulen udn Zähneknirschen.
Redaktion benachrichtigen
#3   Pünktchen   19:36:00 | Freitag, 11. Mai 2007
Die Ideologie der Linken
ist Selbstverwirklichung auf Kosten der Selbsterhaltung. (Bei der Rechten ist es umgekehrt.)
An der gegenwärtigen demographischen Debatte und dem millionenfachen Abschlachten der Ungeborenen kann man sehen, daß die Linke unter dem Banner einer vermeintlichen Selbstverwirklichung eine Gesellschaft in den Abgrund führt und dabei auch über leichen geht!
Redaktion benachrichtigen
#2   matt2 †   19:02:12 | Freitag, 11. Mai 2007
Zum Thema Selbstverwirklichung…
im wesentlichen pflichte ich der Argumentation des Artikels bei, was die Zersetzung des Autoritätsprinzips und des Lehrauftrags der Kirche bei den Jugendlichen angeht, nur wird hier sehr undifferenziert und ausgehend von einer bestimmten theologischen Anschauung gegen die Selbstverwirklichung gewettert.
Meiner Überzeugung nach erreicht der Mensch seine Selbstverwirklichung INDEM er das, ihm von Gott bestimmte, zugedachte, Sein anstrebt, darin er wahrhaft er selbst ist. Nach dieser Auslegung des Begriffs wird aber viel Schindluder damit getrieben, so wie in etwa auch mit dem Begriff der Vernunft, der sich vom Standpunkt des Glaubens auch sinnvoll interpretieren lässt, aber heutzutage fast ausschließlich für links-ideologische Zwecke mißbraucht wird.
Verwirklichung, Entfaltung, Entwicklung… das sind nicht böse Begriffe. Das ist eigentlich die Bewegung des Wesens zu seiner Vollendung im Sein, wobei es das aus sich hervorbringt, was in ihm drinnen ist.
Wenn man, wie ich davon ausgeht das Gott wahres Selbst des Menschen, ja seine wahre Identität ist im Sinne des „Ich bin“, dann ist es ja völlig ausgeschlossen, dass der Mensch im Zuge von Selbstverwirklichung entartet im Sinne seiner unvernünftigen Natur, die ihn eben stets für IHRE Verwirklichung zu vereinnahmen und zu Fall zu bringen droht, die es im Zuge einer wahren Verwirklichung des Selbst vielmehr zu beherrschen gilt.
Redaktion benachrichtigen
#1   Krak des Chevaliers   18:59:45 | Freitag, 11. Mai 2007
Kardinal Döpfner und weitere
Einer der Hauptinitiatoren sowohl der Königssteiner Erklärung als auch der Würzburger Räubersynode war Kardinal Döpfner, der auch für die Einführung der Handkommunion in Deutschland verantwortlich ist. Kardinal Lehmann war damals sein Adlatus und man kann wohl auch sagen, sein geistiger Erbe. Auch andere, die heute auf deutschen Bischofsstühlen sitzen, wie Wetter, Lettmann und Kamphaus, waren damals schon mit von der Partie. Man kann also sagen, das diese Leute seit 30 Jahren dafür sorgen, dass die deutsche Kirche nicht aus der nachkonziliaren Sackgasse herauskommen und wohl auch jetzt dafür verantwortlich sind, dass der Hl. Vater in seinem Vorhaben, den alten Messritus zuzulassen, ausgebremst worden ist.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
JugendkircheAufgrund der Länge wurde es ziemlich langweilig 9 Bischöfe bei RockmesseWiederholungstäter JugendkircheDer Bischof liegt total voll im Trend JugendkircheOhne Grenzen und Tabus JugendkircheLust auf Kirche? JugendkircheOben ohne JugendmessenIm Namen der Jugend JugendkircheZwei Messen über Videoschaltung Jugendkirche„Kranke Ideen, wahnsinnige Ziele: Wir sind auf dem richtigen Weg“ JugendkircheZuhälter-Jugendkirche JugendkircheIm Zeichen des Gedächtnisses an das Konzil JugendkircheEvent-Agenturen mit religiöser Färbung JugendkircheAltersbegrenzung ab 16 Jahren Jugendkirche40 Tonnen Sand im Kirchenraum JugendkircheEin heiliges Experiment
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net