Kinderabtreibung
Ökumenische Wortmeldung: Fehlt dem Kardinal die Intelligenz?
„Intelligente Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, sollten eigentlich wissen, daß solche Vergleiche immer schief gehen“, meinte der evangelische bayrische Landesbischof Johannes Friedrich zur Dreikönigs-Predigt von Kardinal Meisner, in welcher dieser die gegenwärtige Massenabtreibung von Kindern mit den großen Völkermorden der Weltgeschichte verglichen hatte.
(kreuz.net, München) Eine scharfe Attacke ritt der evangelische bayerische Landesbischof Johannes Friedrich vor dem Presseclub in München gegen den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner. Das berichtete kürzlich die in München erscheinende Tageszeitung „Bayrische Merkur“. „Intelligente Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, sollten eigentlich wissen, daß solche Vergleiche immer schief gehen.“

Kardinal Meisner hatte die gegenwärtige weltweite Massenabtreibung von Kinder in seiner Dreikönigs-Predigt mit den großen Völkermorden der Weltgeschichte verglichen. Immerhin zeigte sich der evangelische Kirchenvorsteher darüber erfreut, daß Meisner seine Äußerungen bedauert habe.

Scharfe Worte fand der Landesbischof auch zum Thema Moslems in Deutschland: „Wenn sie in diesem Land leben, dann müssen sie sich auch zu den hier geltenden Grundsätzen bekennen. Sie sind ja nicht gezwungen, hier zu bleiben.“

Der Dialog zwischen Christen und Moslems stecke noch in den Kinderschuhen. Er müsse auch auf lokaler Ebener intensiviert werden. Kontakte zu Moscheen, Koranschulen und türkischen Kulturvereinen sollten gefördert werden.

Der evangelische Landesbischof betonte auch den Unterschied zwischen den christlichen Glocken und dem islamischen Muezzin. Die Glocken seien die Einladung zu einem Gebet. Dieser Einladung könne man folgen oder nicht. Dagegen sei der Ruf des Muezzins ein Gebet: „Ich kann mich nicht dagegen wehren, dieses mit anzuhören.“
      
50 Lesermeinungen
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#51   1+1=7   09:33:03 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@gerderic Danke!
Vergelts Gott Tausendmal
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#50   GerdEric   21:04:09 | Dienstag, 25. Januar 2005
1+1=7
Auch Jesus „provozierte“
(ich sehe das eher, als einen Beitrag leisten, damit man nicht im eigenen Saft, ohne neue Würze vor sich hin brodelt),
und ist doch was draus geworden,
oder nicht?
(entschuldigt, wenn ich mal in der Formulierung oder auch mit meinen Ansichten zu direktz oder zu provokant bin.
mir geht es nicht darum jemanden verletzen zu wollen oder andere Ansichten in den Schmutz zu ziehen, aber wenn die Kelter getreten wird, dann gibt es schon mal Spritzer…)
hiermit möchte ich Euch alle herzliche Grüssen
und Gottes Segen sei mit Euch
GerdEric
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#49   1+1=7   15:06:09 | Dienstag, 25. Januar 2005
Hört auf zu streiten!
Konzentriert euch lieber darauf wie wir unserem Herrn und Gott gemeinsam dienen können.
Jesus und der Vater sind eins. Genau diese Liebe zieht nach sich, dass auch wir einander lieben.
Nicht jeder , auch ich nicht, steht in der Gnade alle Heilswahrheiten der Kirche voll und ganz zu durchschauen, bis in jede Einzelheit.
Aber glauben dürfen wir sie wohl. Das will ich auch jedem empfehlen, der mit Dogmen auf Kriegsfuss steht.
„Nicht alles aufeinmal essen!“
Annehmen und mit dem Gebet um Erkenntniss und die „Weisheit von oben“ schön langsam bis zum Nachtisch durchkosten.
Suess ist die Last und leicht das Joch.
Vorher beten und deann reden.
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#48   GerdEric   14:36:49 | Dienstag, 25. Januar 2005
Lieber Ulrich Müller
und das sind Deine Argumente?
Schade…
Ps.: Es gibt nur einen GerdEric!
:-))
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#47   GerdEric   14:34:34 | Dienstag, 25. Januar 2005
Johannes
22 Ihr Samariter betet zu Gott, aber ihr kennt ihn nicht; doch wir kennen ihn, denn die Rettung für alle Menschen kommt von den Juden.
23-24 Aber die Stunde kommt, ja sie ist schon gekommen, da wird der Heilige Geist, der Gottes Wahrheit enthüllt, Menschen befähigen, den Vater an jedem Ort anzubeten. Gott ist ganz anders als diese Welt, er ist machtvoller Geist, und alle, die ihn anbeten wollen, müssen vom Geist der Wahrheit erfüllt sein. Von solchen Menschen will der Vater angebetet werden.«
[Mit keinem Wort erwähnt Jesus seine „Göttlichkeit“, er spricht einzig über Gott]
25 Die Frau sagte zu ihm: »Ich weiß, dass der Messias kommen wird, der versprochene Retter. Wenn er kommt, wird er uns alles sagen.«
[Mir ist nicht bekannt, dass die Samaritaner einen Messias kannten]
26 Jesus antwortete: »Er spricht mit dir; ich bin es.« 27 In diesem Augenblick kehrten seine Jünger zurück. Sie wunderten sich, ihn im Gespräch mit einer Frau anzutreffen. Aber keiner fragte ihn: »Was willst du von ihr?«, oder: »Worüber redest du mit ihr?«
[Dieses gespräch fand wohl unter vier Augen statt…Keiner seiner Jünger fragte ihn, keiner wollte etwas wissen]
Lieber Bruno,
warum versuchst Du mich persönlich anzugreifen?
warum versuchst Du mich „Narr“ zu heissen?
Ich denke, Du weisst was Jesus dazu sagt…
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#46   Ulrich Müller   12:44:30 | Dienstag, 25. Januar 2005
@gerdEric
Zitat:
Jesus hat nie gesagt:Ich bin Gott.
er hat nicht mal gesagt:
Ich bin der Messias.
Zitatende:
Ja, ja – es gibt viele „GerdEric’s“, die wissen was JESUS alles nicht gesagt hat, – und davon wissen sie eine ganze Menge.
mfg
P.S. Wie alt bist du eigentlich GerdEric? – Warst du dabei als JESUS nichtssagend durchs Land zog oder bist du gerade dem Laufstall entkommen und spielst hier noch solange das Kasperle bis dich Mutti wieder eingefangen hat ? :-)))
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#45   Bruno-Maria Schulz   10:02:40 | Dienstag, 25. Januar 2005
Gottheit Jesu ist christliche Glaubensgrundlage
Entschuldige Zeuge GerdEric
Ich hab’ noch was vergessen heute früh, das dir helfen wird die Gottheit Jesu zu erkennen:
Du steckst noch in der Verneinung der Gottheit Jesu durch Zeugen Jehovas:
>>>Jesus hat nie gesagt: Ich bin Gott. Er hat nicht mal gesagt: Ich bin der Messias<<<
Lies diese Stelle der Heiligen Schrift:
Johannes 4/25-26:
Die Frau spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn jener kommt, wird er uns alles verkündigen.
Und Jesus erwiderte:
Ich bin es, der mit dir redet
Bruno-Maria Schulz
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#44   Bruno-Maria Schulz   09:43:56 | Dienstag, 25. Januar 2005
da hast du recht
aber es gibt wenige kth. Internetforen, wo auch Jeugen Jehovas schreiben – schon gar keine, die sich nicht als Zeugen Jehovas zu erkennen geben ;-) WAS BEI EINEN ECHTEN ZEUGEN JEHOVAS PFLICHT IST mein lieber GerdEric ;-)))
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#43   GerdEric   08:31:56 | Dienstag, 25. Januar 2005
Schubladen auf
Schubladen zu…
Es gibt auch x-protestantische Sites,
auf denen auch Katholiken schreiben…
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#42   Bruno-Maria Schulz   07:52:45 | Dienstag, 25. Januar 2005
Weisheiten unbelehrbarer Zeugen Jehovas
Der Zeuge Jehovas verkündet:
>>>Jesus hat nie gesagt: Ich bin Gott. Er hat nicht mal gesagt: Ich bin der Messias<<<
Zeugen Jehovas verneinen den Dreieinigen Gott und somit die Gottheit Jesu des Herrn, die aus Seinen Aussagen ganz klar und vielfach hervorgeht – so in:
Joh 1,14. 18; 3, 16. 18 – Joh 1,1 – Apg 8,37; 1 Joh 2,23 – Ex 3,14 – 1 Kor 2,8 – Mt 22,41-46 – Apg 2,34-36; Hebr 1,13 – Joh 13,13 – Mt 8,2; 14,30; 15,22 – Joh 20,28 – Joh 21,7 – Apg 2,34-36 – Röm 10,9; 1 Kor 12,3; Phil 2,9-11 – Mk 12,17; Apg 5,29 – 1 Kor 16,22 – Offb 22,20 und andere.
Ich streite mich aber nicht mit Zeugen Jehovas – es ist so sinnlos wie einem Ochsen Beethovens Eroika zu erklären und beende diese Diskussion deshalb hier.
Über ein Jahr war ich mal probeweise in Mailkontakt mit einem Zeugen Jehovas: Verschwendete Zeit.
Wer nicht glauben will, wird nie die Gnade erhalten, glauben zu dürfen.
Ich rate zu dieser Info über Zeugen Jehovas:
www.dioezese-linz.or.at/…gsfragen/jehovas.asp
es gibt auch einige Aussteiger-Seiten, die ich ebenfalls gerne nenne zB.:
www.infolink-net.de/
Bruno-Maria Schulz
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#41   Dolfus   20:37:08 | Montag, 24. Januar 2005
@GerdEric
Wenn Du hier Werbung für den Protestantismus machen möchtest, so wisse, daß Du hier auf einer katholischen Seite bist.
Es gibt über 1000 verschiedene christliche Sekten weltweit, alle legen die Bibel anders aus.
Alle die Streitfragen, die Du ansprichst, sind schon vor Jahrhunderten auf Concilien der einen von Christus gegründeten Kirche geklärt worden.
Gäbe es keine für alle Christen verbindliche Klärungsinstanz, ist es ganz natürlich, daß sich die Christen immer und immer wieder aufspalten.
Es war auch allein die eine Kirche Christi, die unter der Leitung des Petrusnachfolgers steht, die bestimmt hat, welche Schriften zur Bibel gehören und welche nicht.
Ansonsten ist über dieses „Bibelverseschieben“ zu sagen, daß es zu den dämonischen Versuchungen gegen Jesus Christus gehört hat, daß Ihn der satan mit Schriftversen überlisten wollte. Irgendwas wollte uns Gott doch mit dieser Begebenheit sagen.
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#40   GerdEric   20:00:21 | Montag, 24. Januar 2005
Jesus hat nie gesagt:
Ich bin Gott.
er hat nicht mal gesagt:
Ich bin der Messias.
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#39   Bruno-Maria Schulz   19:26:41 | Montag, 24. Januar 2005
du leugnest Gott
wer schreibt
>>>Ich leugne einzig, dass Jesus „Gott Sohn“ ist<<<
Nimmt den Auferstandenen nicht an, verkündet Jesu Wort als Lüge; leugnet Gott.
Es wäre besser still zu sein und darüber nachzudenken, als fortwährend zu verkünden
JESUS IST NICHT GOTT IN DER ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT
denn damit wird die ALLERHEILIGSTE DREIFALTIGKEIT ebenfalls und alle Inhalte des Christentums geleugnet
Bruno-Maria Schulz
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#38   GerdEric   19:21:01 | Montag, 24. Januar 2005
Mit keinem Worte habe ich Gott geleugnet!
>>>behaupte bitte nicht, dass ich Gott leugne<<<
Bruno: Doch mein lieber Gerd – du leugnest Gott!
(ich explodiere sicher nicht, ich denke auch, das ist nicht Deine Absicht)
Ich leugne einzig, dass Jesus „Gott Sohn“ ist.
Gott (der auch mein Vater ist, ja, das ist mein Gott, wie es auch der des Jesus war).
Bruno: … dass Gott Vater und Jesus Christus (zusammen mit dem Geist Gottes, dem Heiligen Geist) EINES SIND!
Ja, auch ich versuche den einen Weg zu gehen, und so bin auch ich Gottes Sohn, der seinem Vater folgt (nicht so konsequent, da ist mir Jesus das brüderliche Beispiel, aber er ist mein Bruder, nicht mein Gott).
Bruno: WER MICH NICHT KENNT, DEN WERDE ICH NICHT KENNEN VOR MEINEM VATER
Ich kenne ihn, doch vor Gott werde ich mich allein Verantworten (müssen oder dürfen), denn Gott ist mein Erlöser.
Ja, ich leugne, dass Jesus Gott Sohn ist, denn Gott braucht keinen Mittler, oder sollte er nicht Allmächtig sein, dass er einen Mittler braucht?
Amen
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#37   Bruno-Maria Schulz   18:41:50 | Montag, 24. Januar 2005
WER DIE GOTTHEIT JESU NICHT ERKENNT IST NICHT CHRIST!
Dolfus sagt in luiebevoller Zuneigung:
>>>Wer die Gottheit Christi aus eigener Schuld leugnet, hat sich von der allein zum Heil führenden römischen Kirche Christi abgenabelt<<<
Es muss ganz eindeutig gesagt werden und ohne jede falsche Rücksicht die tödlich verläuft – tödlich, weil Jesus nicht erkennen wird vor Seinem Vater, wer Ihn nicht kannte:
WER DIE GOTTHEIT JESU NICHT ERKENNT IST NICHT CHRIST!
Nicht nur nicht katholisch sondern fern ab von jeder dem Christsein auch nur ähnlichen Gemeinschaft.
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#36   Bruno-Maria Schulz   18:30:21 | Montag, 24. Januar 2005
du leugnest Gott!
GerdEric schrieb am 24. Januar 2005, 09:33:
>>>behaupte bitte nicht, dass ich Gott leugne<<<
Doch mein lieber Gerd – du leugnest Gott!
Bevor du nun explodierst und wieder voreilig Denkfehler veröffentlicht, lese im Neuen Testament die vielen Stellen, wo Jesus Christus sagt, dass Gott Vater und Jesus Christus (zusammen mit dem Geist Gottes, dem Heiligen Geist) EINES SIND!
Und danach widme deine Betrachtungen dem Wort Jesu
WER MICH NICHT KENNT, DEN WERDE ICH NICHT KENNEN VOR MEINEM VATER
Bruno-Maria Schulz
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#35   Dolfus   17:04:23 | Montag, 24. Januar 2005
@spectator
Danke für den Netzseitentip! Ich habe sie gleich mit einem Lesezeichen markiert.
Dort findet man noch einiges andere Interessante.
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#34   spectator †   11:22:38 | Montag, 24. Januar 2005
@ Dolfus: St. Pius’ X. „Pascendi“
Den deutschen Text dieser Enzyklika findet man auch hier: Pascendi Dominici gregis www.domus-ecclesiae.de/…regis.teutonice.html
Gruß
spectator spectator.bei.t-online.de/
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#33   GerdEric   10:56:35 | Montag, 24. Januar 2005
danke
Lieber Dolfus,
ich habe nicht behauptet, ein Katholik zu sein.
Lieber spectator,
entschuldiege, aber „Wa für’n Schwachsinn“ ist keine Antwort, und erinnert mich daran: „Wer zu seinem Bruder Narr sagt…“,
und gelogen, weil er sagte, „Ich und der Vater sind Eins“, hat er auch nicht, zumal er sagte: „der Vater“, nicht aber „mein Vater“.
Ich gehe meinen Weg…
:-))
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#32   Dolfus   10:12:28 | Montag, 24. Januar 2005
St. Pius’ X. „Pascendi“
Eine der wichtigsten Enzykliken aller Zeiten, „Pascendi dominici gregis“ des heiligen Papstes Pius X. wäre besonders für die Zeit seit dem Montini-Pontifikat geschrieben gewesen.
Klar, daß man nach allen Kräften ihre Lecture durch Totschweigen zu unterbinden sucht.
Der Priesterbruderschaft St. Pius X. kommt der allergrößte Verdienst zu, diese wichtige Schrift neu aufgelegt zu haben, mitunter auch schön übersichtlich als Katechismus für den Laien gestaltet.
Es gibt keine einzige neue Häresie. Es ist alles schon mal dagewesen.
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#31   spectator †   10:06:36 | Montag, 24. Januar 2005
@ GerdEric
Die Kirche wurde nicht durch Jesus eingesetzt,
er hat doch gerade Institution (wie auch die Geschichte der Christenheit beweist) als gefährlich, weil selbstherrlich, angegriffen.
Aha. Jetzt wissen wir. Die Katholiken haben die Kirche zur einer Institution umgewandelt und sich dadurch dem Wille Christi widersetzt.
Was für’n Schwachsinn.
Jesus war Mensch, der sich seinem Gott unterworfen hat.
Dann hat er also gelogen, als er sagte: „Ich und der Vater sind eins.“ (J 10:30)
Nur weil alle den Falschen Weg nehmen, muss es nicht der richtige sein.
und wer sagt, dass Du den richtigen gehst?
Jesus ging den Weg Gottes, ohne Kirche, ohne Taufe, ohne Dreifaligkeit, allein auf seinen Gott vertrauend,
und diesen seinen Weg, den kann auch ich, in meiner bescheidenen Art, gehen.
Was hält Dich davon ab?
Ich will neimanden bekehren, ich möchte nur meine Sicht erklären, wie auch Jesus nicht andere Prediger verwarf.
Dann kennst Du das Evangelium Christi nicht.
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#30   Dolfus   09:54:06 | Montag, 24. Januar 2005
@GerdEric
Ich gebe Dir recht – daß Jesus nicht Gott ist, hat eine Vielzahl an Christen so geglaubt, bis zum heutigen Tage, und selbst in höchsten Rängen der Römisch-Katholischen Hierarchie finden sich heute wieder viele Anhänger dieser Lehre.
Aber katholisch und apostolisch ist diese Lehre nicht. Sie ist eine Irrlehre, von wichtigen Konzilien und Päpsten als solche gebrandmarkt. Wer dies so bekennt, bekennt sich nicht zur apostolischen katholischen Religion, die die alleinseligmachende ist. Wer die Gottheit Christi aus eigener Schuld leugnet, hat sich von der allein zum Heil führenden römischen Kirche Christi abgenabelt.
Möge auch Dir die Gnade der einen wahren hl. Religion zuteil werden – der dreifaltige Gott segne Dich!
Dolfus
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#29   GerdEric   09:33:49 | Montag, 24. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria
Bruno-Maria: „Jesus war Mensch wie jeder Andere“ schrieb Gerd.
Ähnliche Atheistensprüche stehen inzwischen in jedem Thread.
Leider verstehe ich Deine Äusserung nich, denn ich habe mit keinem Worte behauptet, das es Gott nicht gibt, ich habe IHN nicht geleugnet.
Sage bitte, dass ich leugne, dass Jesus Gott ist, das tue ich, aber behaupte bitte nicht, dass ich Gott leugne.
Auch Jesus kannte nicht nur einen Weg.
Gott behüte Dich auf Deinen Wegen.
Amen
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#28   Bruno-Maria Schulz   09:05:19 | Montag, 24. Januar 2005
dies Board verliert gewaltig an Qualität
„Jesus war Mensch wie jeder Andere“ schrieb Gerd.
Ähnliche Atheistensprüche stehen inzwischen in jedem Thread.
Wieso lässt ein christliches Board solche sinnlose Unterminierung zu, die wertvolle Zeit und Kraft kostet für Erklärungen, die dem zufällig hier lesenden Interessierten am Glauben die Dinge wieder ins Licht der Wahrheit stellt?
Wenn Glaubende hier immer nur wiederholt Grundwahheiten des Glaubens neu klarstellen müssen, verlässt sie schnell das Interesse und das Board wird zum Tummelplatz für Glaubensgegner.
Bruno-Maria Schulz
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#27   GerdEric   09:04:09 | Montag, 24. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria
Bruno-Maria: Hier wurde in atheistisch üblicher Einfalt, die alle Fakten ignoriert, Hanebüchenes unbekümmert vom Stapel gelassen und als Fakt präsentiert;
»JESUS WAR NICHT GETAUFT«
Also, die Taufe, wie sie bei den Christen üblich ist, war es zumindest nicht, es war wohl eher das jüdische rituelle Bad.
Bruno-Maria: Große Teile der Bibel werden hier einfach als inexistent oder gegenteilig als Tatsache verkündet.
Wird es widerlegt, so wird das Thema gewechselt
(Fehllehr-Versuch hat halt nicht geklappt).
Ich werde das nochmal aufnehmen.
Bruno-Maria: Ich bekam in Privatmail die provokante Frage:
>>>und was würdest Du heute loben, wenn die arianischen Christen die Oberhand gewonnen hätten?<<<
Entschuldige, dass ich diese Frage auch an Dich gesendet habe, war leider als Nachricht an Dich „gerutscht“.
Bruno-Maria: Wer das fragt weiß nicht, dass die von Jesus eingesetzte Kirche nicht des Menschen Beliebigkeit unterliegt, sondern vom Geist Gottes durchwirkt und gestaltet ist, der bisher jede Fehlentwicklung wieder in die Wirklichkeit Gottes zurück leitete.
Die Kirche wurde nicht durch Jesus eingesetzt,
er hat doch gerade Institution (wie auch die Geschichte der Christenheit beweist) als gefährlich, weil selbstherrlich, angegriffen.
Bruno-Maria: Die Arianer (benannt nach Arius aus Alexandrien, der die Wesenseinheit Jesu mit dem Vater bestritt und die Geschöpflichkeit Jesu verkündete) leugneten die Allerheiligste Dreifaltigkeit Gottes und erzwangen das 1. ökumenische Konzil nach Nizäa. Der Streit wurde 381 beigelegt. Nur einzelne germanische Stämme behielten arianisches Fehldenken bis ins 7. Jh.
Den Heiligen Geist gab es von Anbeginn, ohne dass der Heilige Geist als Gott aufgefasst oder begriffen wurde, und auch von Gott nicht so anerkannt wurde.
Es ist schon interessant, dass man 380 Jahre nach Jesu dieses alles für derart erkennen musste, wenn Jesus dieses doch den Menschen zuvor hätte erklären können.
Jesus war Mensch, der sich seinem Gott unterworfen hat.
Bruno-Maria: Was Wahrheit ist, offenbarte uns Jesus Christus. Wer hören will, der höre. Wer nicht hören will, wird auch nie verstehen und wird die Wahrheit erkennen müssen.
Wir werden sehn…
Bruno-Maria: Christentum ist nicht Hobbyglaube, sondern Erkenntnis der Wahrheit Gottes, die weder teilbar, noch umdeutbar ist. Wer glaubt, wird erkennen.
Nur weil alle den Falschen Weg nehmen, muss es nicht der richtige sein.
Jesus ging den Weg Gottes, ohne Kirche, ohne Taufe, ohne Dreifaligkeit, allein auf seinen Gott vertrauend,
und diesen seinen Weg, den kann auch ich, in meiner bescheidenen Art, gehen.
(was bitte, soll das „in atheistisch üblicher“ heissen?
Entscheidest Du,
was atheistisch ist?
Hatten wir das nicht schon?
Ich habe sicherlich einen anderen Glauben als Du, aber deshalb mich atheistisch zu schimpfen…)
Ich will neimanden bekehren, ich möchte nur meine Sicht erklären, wie auch Jesus nicht andere Prediger verwarf.
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#26   GerdEric   08:46:55 | Montag, 24. Januar 2005
Kein bedarf der „Taufe“
denn allein in der Gefolgschaft Gottes (nicht des MEnschen Jesus) macht ein Mensch sich zum Getreuen Gottes (denn zuviele sündhafte Menschen wähnen sich in SIcherheit, allein wegen ihrer Taufe).
In dem rituellen Bad Jesu bei Johannes ist einzig die Anbindung der Johannes Jünger zu sehen, die dadurch eine Verbindung zu den Jüngern des Jesus fanden.
Jesus war ein Mensch wie jeder, mit all seinen kleinen menschlichen Fehlern.
Ihn zu einem göttlichen Menschen zu erklären oder gar zu einem Gott gar selbst, ist griechisch-heidnisches Werk.
Er hat sich als Sohn Gottes empfunden, wie auch ich ein Sohn Gottes bin, eben ein Mensch, der versucht, Gottes Weg zu beschreiten.
In meinen Fehlern hoffe ich auf die Gnade Gottes, der mich erlösen wird,
und zwischen mir und Gott ist kein Platz, kein Raum, keine Begrenzung durch eine sich zum Willen Gottes machendes Instrument, Institution, auch Kirche geheissen.
mfg
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#25   Bruno-Maria Schulz   08:42:12 | Montag, 24. Januar 2005
Wer glaubt, wird erkennen
Hier wurde in atheistisch üblicher Einfalt, die alle Fakten ignoriert, Hanebüchenes unbekümmert vom Stapel gelassen und als Fakt präsentiert;
»JESUS WAR NICHT GETAUFT«
Große Teile der Bibel werden hier einfach als inexistent oder gegenteilig als Tatsache verkündet.
Wird es widerlegt, so wird das Thema gewechselt
(Fehllehr-Versuch hat halt nicht geklappt).
Ich bekam in Privatmail die provokante Frage:
>>>und was würdest Du heute loben, wenn die arianischen Christen die Oberhand gewonnen hätten?<<<
Wer das fragt weiß nicht, dass die von Jesus eingesetzte Kirche nicht des Menschen Beliebigkeit unterliegt, sondern vom Geist Gottes durchwirkt und gestaltet ist, der bisher jede Fehlentwicklung wieder in die Wirklichkeit Gottes zurück leitete.
Die Arianer (benannt nach Arius aus Alexandrien, der die Wesenseinheit Jesu mit dem Vater bestritt und die Geschöpflichkeit Jesu verkündete) leugneten die Allerheiligste Dreifaltigkeit Gottes und erzwangen das 1. ökumenische Konzil nach Nizäa. Der Streit wurde 381 beigelegt. Nur einzelne germanische Stämme behielten arianisches Fehldenken bis ins 7. Jh.
Was Wahrheit ist, offenbarte uns Jesus Christus. Wer hören will, der höre. Wer nicht hören will, wird auch nie verstehen und wird die Wahrheit erkennen müssen.
Christentum ist nicht Hobbyglaube, sondern Erkenntnis der Wahrheit Gottes, die weder teilbar, noch umdeutbar ist. Wer glaubt, wird erkennen.
Bruno-Maria Schulz
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#24   turk   00:20:25 | Montag, 24. Januar 2005
Richtige Antwort
Da die von Jesus eingesetzte Taufe jene im Heiligen Geist ist, unterscheidet sich die christliche Taufe von jener des Johannes.
Daher ist die richtige Antwort: Jesus bedurfte deshalb gar keiner Taufe, weil er von Anbeginn der Inkarnation auch seiner menschlichen Natur nach gesalbt war mit dem Heiligen Geist durch die hypostatische Union mit seiner Gottheit.
Das Zeichen der von Johannes empfangenen Taufe war lediglich für uns, daß er den Erlösungsweg freiwillig und demütig bis zum Tod am Kreuze gehen würde, um dann herrlich aufzuerstehen.
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#23   spectator †   20:24:51 | Sonntag, 23. Januar 2005
@ GerdEric
auch Jesus war nicht getauft…
Die Taufe Jesu – Mt 3:13-17
Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müßte von dir getauft werden, und du kommst zu mir?
Jesus antwortete ihm: Laß es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen. Da gab Johannes nach.
Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
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#22   GerdEric   20:07:46 | Sonntag, 23. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria
auch Jesus war nicht getauft…
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#21   Bruno-Maria Schulz   09:10:49 | Dienstag, 18. Januar 2005
Zusatz
Gleiches gilt naturgemäss auch für Kinder, deren Eltern zu dumm waren, die Kinder taufen zu lassen.
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#20   Bruno-Maria Schulz   08:51:59 | Dienstag, 18. Januar 2005
Gottes Ratschluss bleibt uns verschlossen
Man beachte, dass die absolute Heilsnotwendigkeit der Taufe verpflichtende Lehre ist – für LEBENDE Christen (Katholiken).
Wie könnten wir uns anmaßen zu wissen, wie Gott verfährt mit Jenen, die von uns ihr Leben genommen bekamen vor der Geburt?
Diese Heerscharen von Menschen sollen von Gott dafür bestraft werden, dass sie von uns ermordet wurden? Wäre das nicht beziehungsloses Denken? Ohne Gottbezug? Reines Menschenschema?
Wo im Wort Gottes soll das geschrieben sein? Die Heilige Schrift ist kein totes Regelwerk und jedweder Ratschluss liegt alleine bei Gott.
Wie könnten wir uns erdreisten zu wissen, wie Gottes Beschluss aussieht?
Siehe dazu Paulus Römerbrief 11,33:
»…Wie unerforschlich sind Seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege! Wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen…«
Bruno-Maria Schulz
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#19   Vetter Taferl   19:54:34 | Montag, 17. Januar 2005
Nachhang zu GerdEric und Bruno M. Schulz
Edith Stein ist nicht katholisch geworden, usw. (Zitat GerdEric). Zu den ersten Sätzen habe ich nichts anderes behauptet. Nach der Halacha, den jüdischen Gesätzen bleibt eine Frau Jüdin, auch wenn sie einen Konfessionswechsel durchführt (ungültig bzw. unwirksam). Nur nach den Gesetzen des Staates Israel gibt es dorthin kein Rückkehrrecht für Juden, die eine andere Religion angenommen haben (z.B. sich taufen haben lassen). Zu Bruno Maria Schulz: Selbstverständlich ist die absolute Heilsnotwendigkeit der Taufe verpflichtende Lehre für Katholiken (de fide). Der Limbus Puerorum, die Vorhölle, wohin die Seelen von Kindern kommen, die nicht getauft wurden und unschuldig versterben, ist kein Ort der Qual (keine Strafen, weil „nur“ die Erbsünde bei den Kindern vorhanden war, aber ein Ort der Gottferne und der natürlichen Glückseligkeit. Der Limbus Puerorum ist zwar nicht dogmatisiert, aber eine sehr sichere Meinung, getragen von der Autorität von Kirchenlehrern und Päpsten. Bitte eine vorkonziliare Dogmatik konsultieren (z.B. von Ludwig Ott).
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#18   Bruno-Maria Schulz   18:11:51 | Montag, 17. Januar 2005
nachdenklich worüber?
Weit zuträglicher als uns nachdenklich zu zeigen ob dubioser Autoren, Bücher und Verlautbarungen, wäre ganz gewiss ein Nachdenken ob unseres eigenen Christentums – unseres eigenen Verhältnisses zu Gott.
Es gibt dafür kein wichtigeres Buch, als das Evangelium.
Weit zuträglicher als uns nachdenklich zu zeigen ob eines Flecks, das Autor XY auf dem Altartuch der Kirche zu entdecken glaubt, wäre ganz gewiss ein Nachdenken; ob und wie wir als Mitglieder der Kirche Jesu Christi, diese mittragen.
Tragen wir mit, oder legen wir Jesu Kirche Steine in den Weg?
Nachdenklich sein über konstruierte Splitter im Auge der Kirche, verhindert nachdenklich sein ob des Balkens in unsrem Auge.
Wie antworten wir Jesus auf die Frage; ob wir Seine Kirche mit trugen?
Bruno-Maria Schulz
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#17   joergx2000   16:56:05 | Montag, 17. Januar 2005
Hallo Pelagius
…ich habe nicht im geringsten bezweifelt, daß Papst Pius XII viel für Rettung der Juden getan hat. Es war ja Krieg damals.
Aber seine politisch unklaren Haltungen zum Kommunismus sollten nachdenklich machen. Auch wäre Montini und natürlich Roncalli und all die liberalen Hintermänner nie so mächtig geworden, wenn Papst Pius XII sicht selbst dies so gewollt und gefördert hätte. Man denke nur an die 3 Konsistorien die Papst Johannes in 3 Jahren durchgeführt hat um das Kardinalskollegium mit liberalen Kandidaten zun füllen. Pius XII benötigte dazu 20 Jahre. Das gleiche passierte in Amerika, wo damals 200 Bischöfe neu besetzt wurden.
Ich sage nicht, daß das angeführte Buch die absolute Wahrheit ist, aber der Bruch zwischen vorkonziliar und Nachkonziliar könnte nicht krasser sein. Ohne Zustimmung von ganz oben passiert so etwas nicht.
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#16   Pelagius   15:27:10 | Montag, 17. Januar 2005
Lieber joergx2000!
Es erstaunt nicht nur Ihr Mut, derart politisch unkorrekte Thesen zu vertreten. Noch verwunderlicher scheint mir die Kühnheit, sich dabei auf das Schrifttum aus dem Verlag „pro fide catholica“ zu stützen.
Es soll ja noch immer Katholiken geben, die bei Erwähnung Pius’ XII. eher an „Mediator Dei“, „Humani generis“ und „Mystici corporis“ als an die jüdische Verschwörung zur Zerstörung der katholischen Kirche zu denken. Dabei müßte doch durch den Nachweis, daß der Pacelli-Papst sich sehr wohl für die verfolgten Juden eingesetzt hat (man vgl. nur die Studien von Pater Blet S.J.), jeder Zweifel ausgeräumt sein. So weit reicht die Desinformation.
Gestehe, daß ich selbst zu diesen Irregeführten gehöre…
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#15   joergx2000   12:22:20 | Montag, 17. Januar 2005
Hitler & Pius XII
…ist doch klar, daß Papst Pius XII ein Gegner des Faschismus war, schließlich war er ein Schützling des von Kaiser Franz-Josef im Konklave 1903 per Geheimakommen zwischen Wien und dem Vatikan bei der Papstwahl verhinderten Kardinal Rampolla. Nach dieser Entscheidung war K.Rampolla ein Freimaurer der den noch jungen Eugenio Pacelli in die linksorientierte Capranica in Rom einschreiben ließ ( ebenso der spätere Paul VI ). So wurde er zwar nicht selber Papst , aber einer seiner Schützlinge bzw sein späterer Privatsekretär, der Zeit seines Leben nur ein einziges Mal den Kommunismus verurteilt hat. ( als die Kommunistische Partei Italiens die Christdemokraten unter der Führung des Vaters seines engen Freundes und langjährigen Mitarbeiters Montini ( Paul VI ) zu überholen drohte) Viel radikaler dagegen fiel die Verurteilung des Kummunismus von Papst Pius XI 1937 aus. Der Beichvater von Pius XII war im übrigen ein gewisser Pater und späterer Kardinal BEA, des ebenfalls am modenistisch-zerstörerischen e.Vaticanum maßgeblich beteiligt war.
Literatur hierzu : „Die Unterminierung der Kirche“ von Mary Ball-Martinez erschienen bei Pro-Fide-Katholica, sehr lesenswert.
Aus diesem Buch geht übrigens klar hervor, daß das Konzil von langer oberster Hand vorbereitet wurde…
Gelobt sei Jesus Christus
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#14   Bruno-Maria Schulz   09:33:08 | Montag, 17. Januar 2005
Hitler exkommunizieren hieße den Teufel exkommunizieren
Hitler hätte sich gemeinsam mit den Nazischergen einen Ast gelacht, wenn er exkommuniziert worden wäre. Der Apostolische Nuntius und spätere Papst Pius XII. hatte längst keinen Zugang mehr zu den Teufeln des 3. Reiches.
An diesem Punkt wird manchmal eingeworfen, Papst Pius XII. -1939-1958- hätte kokettiert mit des Faschisten. Das Gegenteil ist der Fall: Erstmals in der Geschichte des Christentums sprach ein Papst einen „feierlichen Fluch“ aus, als Papst Pius XII. im Sept. 1944 die verfluchte, die den Krieg begonnen hatten. Als päpstlicher Nuntius hatte er vor dem Krieg in Deutschland vergeblich versucht, Schlimmes zu verhindern. Noch im August ‘39 versuchte er in verzweifelten Anstrengungen einen Krieg abzuwenden. Die Konkordate – einzeln mit deutschen Ländern
abgeschlossen, verhinderten die völlige Zerschlagung christlichen Lebens in Deutschland unter der nationalsozialistischen Diktatur, nicht aber die Hinrichtung unzähliger Priester und Mönche.
Dem Satz:
«Abgetriebene Kinder sind ungetauft und können daher nicht in den Himmel kommen…»
Möchte ich vernehmlich widersprechen: Wir sind nicht in der Lage dem Ratschluss Gottes vorzugreifen
Gott alleine weiß, wie dieser Mensch gelebt hätte – WENN WIR IHN DENN HÄTTEN LEBEN LASSEN – und wird ihn danach richten.
Schöne Woche wünscht
Bruno-Maria Schulz
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#13   Sigrid   09:32:38 | Montag, 17. Januar 2005
Leben ist nicht gleich Leben
Nun wissen wir es endlich, dass vor GOTT zwar alle Menschen gleich sind, aber noch lange nicht vor den Menschen. Ungeborene Menschen sind offensichtlich viel weniger Wert als z.B. jüdische Menschen. Liegt es daran, dass bei den Abtreibungen keine Leichenberge sichtbar sind? Die schrecklichen Methoden hier wie dort unterscheiden sich jedenfalls nicht!
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#12   GerdEric   00:19:44 | Montag, 17. Januar 2005
lieber Vetter Taferl
Edith Stein ist nicht katholisch geworden,
weil sie die Vernichtung vor Augen hatte,
sondern aus Überzeugung, und sie wurde nicht Teil des Holokaust, weil sie als Katholikin verfolgt wurde,
sondern, weil sie Jüdin nach den Nürnberger Rasse Gesetzen, die auch von katholischen Nazis getragen wurden, war.
Nach jüdischer Auffassung war sie keine Jüdin,
doch die katholische Kirche fand sich nicht in der Lage,
sie zu schützen, nicht mal die eigenen Leute.
Hätte der Papst den Hitler nicht exkomunizieren können?
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#11   bonifatius   21:16:03 | Sonntag, 16. Januar 2005
sttn:blos schade,daß…
Er hat die Tatsache des Verbrechens weder verkleinert noch zurückgenommen. Für den Fall, daß sich die JA in Person des P. Spiegel verletzt fühlte, sprach er sein Bedauern aus. Dies scheint nach Pressemeldungen aber nicht auszureichen.
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#10   sttn   20:12:30 | Sonntag, 16. Januar 2005
… blos schade das…
„Wahrheit war schon immer unpopulär weil unbequem. Wahrheit verlangt Mut. Wer hat heutzutage diesen schon – außer ein Kardinal Meisner!“
nur leider läst er sich nicht so vor den Wagen spannen, denn bekanntlich hat er ja zwischenzeiltich dementiert…
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#9   bonifatius   19:53:56 | Sonntag, 16. Januar 2005
Ein Landesbischof als Politiker
1. In Presseklubs herrschen mehrheitlich linke Tendenzen vor und links ist mehrheitlich für: „mein Bauch gehört mir.“
2. Intellegere heißt einsehen, einsehen, daß der mainstream links ist. Ergo sollte man sich anpassen, wie es viele Landesbischöfe im Verlauf der Geschichte mit Erfolg praktizierten.
3. Der Applaus war ihm sicher. Wir werden es morgen in dem linksdralligen Münchner Merkur in einer markanten headline bestätigt bekommen. So was ist gute Öffentlichkeitsarbeit mit einem Zugewinn an Popularität.
4. Wahrheit war schon immer unpopulär weil unbequem. Wahrheit verlangt Mut. Wer hat heutzutage diesen schon – außer ein Kardinal Meisner!
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#8   Vetter Taferl   18:11:50 | Sonntag, 16. Januar 2005
Der Kardinal hat untertrieben, denn
die weltweite Abtreibung ist schlimmer als die Shoa!. Dies aus folgenden Gründen: 1. Seelenheil des Opfers: Abgetriebene Kinder sind ungetauft und können daher nicht in den Himmel kommen – sie kommen in den Limbus Puerorum; die Opfer der Shoa hatten die Möglichkeit, sich auf ihren Tod vorzubereiten, einige haben diese auch genützt, wie z.B. Edith Stein alias Theresia Benedicta à Croce; 2. Anzahl der Opfer: Jährlich werden 65 Millionen ungeborene Kinder ermordet, das sind 10 mal mehr als die Shoa Opfer forderte; 3. Anzahl der Mitwirkenden/Mitschuldigen: Pro Abtreibung machen sich durchschnittlich 7 Personen (vorsichtig geschätzt) mitschuldig an einer Abtreibung, darunter i.d.R. die Kindeseltern, der Arzt, eine Krankenschwester, eine Beraterin, abgesehen von den politisch Verantwortlichen, die sich für die Einführung und Beibehaltung der Straffreistellung dieses Verbrechens irgendwann werden verantworten müssen; 4. das Verbrechen findet weltweit statt, nicht bloß in wenigen Ländern; 5. es dauert unvermindert seit 30 Jahren an (die Endlösung fand von 1939 – 1945, in knapp 6 Jahren statt); 6. während die Nazivollstrecker der „Endlösung“ auf mündliche, nicht publizierte Führererlässe, mündliche Befehle, Protokolle (Wannseekonferenz) udgl. angewiesen waren, werden die Abtreibungsgesetze ungeniert in den nationalen Gesetzblättern publiziert; 7. Wohl die wenigsten Nazis haben es als „arisches Recht“ des einzelnen „Ariers“ bezeichnet, Juden zu ermorden; bei der Abtreibung wird das Frauenrecht behauptet 8. Demonstrationen erregter „Volksgenossen“ gegen die Verhinderung oder Reduzierung (Einschränkung) der „Endlösung“ sind mir unbekannt (dies zum Unterschied von judenfeindlichen Demonstrationen, in denen der Mord i.d.R. nicht offen angesprochen wurde), ganz zum Unterschied der Demonstrationen erregter Meuten von Linksextremen, Frauenrechtlerinnen etc. zur Durchsetzung der „Fristenlösung“. Die weltweite Abtreibung ist somit schlimmer, als die Shoa es gewesen ist. Die Interventionen der jüdischen Organisationen und der Freimaurermedien gegen den Kölner Kardinal sind ein Skandal!
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#7   adlerauge   17:43:54 | Sonntag, 16. Januar 2005
Ach,
ich frage mich, wieviele sich künstlich aufregen um das Unrecht der Abtreinung zu vertuschen
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#6   Elisabeth   17:03:51 | Sonntag, 16. Januar 2005
Volltreffer
Bayr.Menschen sind nun mal recht deutlich und direkt in ihren Anmerkungen.
Dass man den Holocaust und sonstige Begriffe aus dem Bereich des jüd. Leids während der NS-Zeit auf gar keinen Fall zu irgendwelchen wie immer auch gearteten Vergleichen heran zieht, egal wieviel Gerichtsurteile es zum sog. Begriff Babycaust geben sollte, dürfte man gerade doch von der Generation die den 2WK in seinem ganzen Ausmaß erlebt erwarten können, auch wenn man gelernter DDR-Bürger, jedoch mit schon beträchtlich langem West-Wohsitz ist.
Und nur weil Meisner zufällligerweise ein Kardinal ist, deswegen in solch überzogene Proteshaltung gegen die jenigen zu verfallen, die diese Äußerungen entsetzlich fanden, ist genauso wenig gut.
Für eine Verstärkung der Abscheu gegen Abteibung in ihrer Art und Weise der Durchführung gibt es genügend andere ebenso ausdruckstarke Worte, als daß dazu, Worte aus dem Bereich des jüd.Leids während der NS-Zeit verwendet werden müssen.
Die Begräbnisplätze von indianischen Völkern gelten auch als Bereiche die nicht betreten werden sollten.
Das gleiche gilt für die Worte die einen Zusammenhang mit dem jüd.Leid während des WK2 Zeit betreffen.
Gruß,
Elisabeth
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#5   adlerauge   16:46:46 | Sonntag, 16. Januar 2005
meisner hat recht
gerade ein intelligenter christ darf sich nicht der beschränkten gesellschaftlichen wahrnehmung unterwerfen. für einen politiker ohne moralische prinzipien wären diese aussagen im hinblick der wählerstimmenmaximierung vielleicht unintelligent, aber ein christ hat das unrecht klar beim namen zu nennen
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#4   sttn   15:31:14 | Sonntag, 16. Januar 2005
So ganz unrecht …
hat er ja nicht der Dr. Johannes Friedrich…
Auch wenn man es als Katholik nur ungener zugibt.
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#2   Bruno-Maria Schulz   14:51:11 | Sonntag, 16. Januar 2005
Meine Güte Herr Landesbischof
Meine Güte Herr Landesbischof Johannes Friedrich, wie kann sich ein Mann der Kirche, Gottes Gebot der Nächstenliebe verpflichtet, derart erniedrigen, einen katholischen Kardinal solcherart zu verunglimpfen:
„Intelligente Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, sollten eigentlich wissen, dass solche Vergleiche immer schief gehen.“
Im Übrigen war Kardinal Meisners Predigt nur am Rande mit dem Mord im Mutterleib befasst und in erster Linie mit
1. bin ich, oder ist Gott Herr über mein Leben?
(in dieser Passage war der sehr richtige Vergleich Völkermord und Abtreibung – was Anderes ist der Massenmord in den Mütterleibern?)
2. Teilhabe an der Menschwerdung Gottes – Gott teilt auch unser menschliches Leid.
3. Gott nahe kommen durch Anbetung des Menschgewordenen in der Krippe.
4. das SEMPER REFORMANDA des Menschen durch Gott
Derartige Missachtung der allumfassenden Urkirche durch
hochrangige Vertreter der abtrünnigen Protestanten-Kirche, spricht allen Ökumene-Bemühungen Hohn.
Bruno-Maria Schulz
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#1   spectator †   14:08:41 | Sonntag, 16. Januar 2005
Intelligente Menschen
Eine scharfe Attacke ritt der evangelische bayerische Landesbischof Johannes Friedrich vor dem Presseclub in München gegen den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner. Das berichtete kürzlich die in München erscheinende Tageszeitung „Bayrische Merkur“. „Intelligente Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, sollten eigentlich wissen, daß solche Vergleiche immer schief gehen.“
Intelligente Menschen wissen, wie Kardinal Maisner es gemeint hat und was er in seiner Predigt anfechten wollte… auch wenn Herr Friedrich die Predigt des Kardinals nicht verstanden hat.
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