Petrusbruderschaft
Sie war tot und lebt wieder
Eine niederländische Pfarrkirche sollte dem kirchlichen Niedergang zum Opfer fallen. Doch dann ließ man die Traditionalisten an die Arbeit.
Erste Messe der Petrusbruderschaft in Amsterdam am 17. September 2006
Erste Messe der Petrusbruderschaft in Amsterdam am 17. September 2006
© fssp.org
(kreuz.net, Amsterdam) Seit September 2006 betreut die Petrus- bruderschaft die Pfarrei St. Agnes in Amsterdam.

Die Bruderschaft kam auf Wunsch des Pfarrgemeinderates.

Der Pfarrer von St. Agnes, Hw. F. Braam, geht 2008 in den Ruhestand. Die Diözese konnte für ihn keinen Nachfolger finden. Damit stand die Kirche vor der Schließung.

Deshalb lud der Pfarrgemeinderat die altgläubige Priesterbruderschaft St. Petrus zu einer sechsmonatigen Probezeit ein.

Die Früchte blieben nicht aus – berichtet die Bruderschaft in der Aprilausgabe ihres monatlich erscheinenden ‘Informationsblattes’.

Schon drei Monate nach Beginn des Apostolats hat die Teilnahme an den Gottesdiensten massiv zugenommen. Die Anzahl der Beichten ist sogar „beträchtlich“ gewachsen.

Die Petrusbruderschaft hat Meßdiener gefunden. In der Kirche sind auch wieder Kinder und Jugendliche zu sehen.

Pfarrer Braam wünscht dem Aufbruch viel Erfolg. Mit der Einführung der traditionellen Liturgie habe sich viel verändert: „Zur Sonntagsmesse kommen viele bisher unbekannte Teilnehmer von überall her.“

Das habe der Kirche ein neues Gesicht gegeben.

‘Google-Video’: Paasmis in de Sint Agneskerk te Amsterdam

Auch die Pfarreimitglieder sind mit dem Kommen der Petrusbruderschaft sehr zufrieden.

Judit Kolster erinnert sich an eine kritisch niedrige Zahl von Gläubigen, die noch die Sonntagsmessen besuchten, und an ein erlöschendes kirchliches Leben. Doch dann sei plötzlich ein junger Pater gekommen, um die Pfarrei in sehr kurzer Zeit zu neuem Leben zu erwecken.

Die Kirche St. Agnes sei ein Ort der erneuerten Anregung des Glaubens für viele geworden: „Die Tiefe der tridentinischen Messe zog Neulinge an und führte zu interessanten Gesprächen über die Glaubensvertiefung.“

Manche Gläubige bleiben auch noch nach der Sonntagsmesse, um eine Tasse Kaffee zu trinken.

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates findet, daß die Alte Messe vollkommen in die Struktur der Kirche integriert ist:

„Obwohl nur wenig Zeit vergangen ist, können wir sagen, daß wir als Pfarrmitglieder von St. Agnes über die Entwicklungen erfreut sind.“

Man sehe den Pater immer öfter auf dem Fahrrad, um den Kranken die heilige Kommunion zu bringen.

Im nächsten Jahr will die Pfarrei mit dem Katechismusunterricht für Kinder beginnen.

Zur Fotomeile der Petrusbruderschaft in Amsterdam
      
49 Lesermeinungen
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#49   carolusmagnus   09:56:11 | Samstag, 8. März 2008
Messe totgelaufen…
…in den 60-ern hatte sich die „Tridentinische Messe“ totgelaufen…
Es war wohl eher so, daß die „tridentinische Messe“ Ende der 60-er/Anfang der 70-er gewaltsam totgelaufen wurde durch das vermeintliche Verbot.
…mit dieser Messe gäbe es heute nur noch Relikte katholischen Glaubens…
Dazu muß man leider ehrlicherweise feststellen: ohne diese Messe gibt es heute leider so gut wie gar keine Relikte des katholischen Glaubens mehr oder man versteht unter „katholischen Glauben“ etwas völlig anderes…
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#48   Gotthard   21:28:14 | Montag, 30. April 2007
@ruhrpott und andere
diese Art von Tradition macht euch sprachlos …denn ihr kennt nur die gedruckte Tradition – aber habt nie die Wirklichkeit kennengelernt, die ihr heilig sprecht.
Die Armseligkeit vieler Messen damals … lateinisches Requiem als Schulmesse … oder besser Schulmesse als lateinsiches Requiem… da hatte niemand Skrupel…
in den 60ern hatte sich die tridentinische Messe totgelaufen … mit dieser Messe gäbe es heute nur noch Relikte katholischen Glaubens … und katholischen Lebens …
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#47   Stephanus   21:14:41 | Montag, 30. April 2007
r- ruhrgebietler…
von wegen freibad:
gotthard war das mädchen!
kein römisch-katholischer Mann benimmt sich nämlich wie eine heulsuse.
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#46   r.ruhrgebietler   09:03:02 | Montag, 30. April 2007
@Gotthard – das völlig arme und verirrte V-II Schaf
Tradition kennt die ehrfüchtige Anbetung und Zelebration des erhabenen Messopfers! Das reuevolle Gebet! Die Ohrenbeichte und gültige Absolution. Die Stille im Gebet und Rosenkranz. und das wird auch immer so bleiben! GOTT-SEI-DANK!
Die Tradition kennt Prunk und Pomp und Triumpf …
triumphalistische Prozessionen waren nur dem sakramentalen Herrn geschuldet
Ehre wem Ehre gebührt, nicht war?!?!
die Tradition heißt auch Druck und Angst und Macht und Unterdrückung und devote Unterwerfung wovor Angst machen? Das SIE, wie alle Seelen, sündigen??
… Ringkuss und Stolakuss und Hofknicks …
Ehre wem Ehre gebührt, nicht war?!?!
Tradition heißt auch unselige Beichtpraktiken
z.B. ???
… und unseliges Fordern weiterer Schwangerschaften …
Jawoll, der Patriot Gotthard hat gegrunzt! Deutschland den Türken und islamisten, Gotthard hat getippert!!
Tradition heißt auch Oben und Unten … Hochwürden dinierte und klingelte, wenn seine Haushälterin etwas bringen mußte…
Waren Sie die Haushälterin?? :-D
Tradition heißt auch Schläge und andere körperliche Gewalt gegen Schüler von Priestern und Nonnen …
Bei Ihnen hat’s nicht gewirkt!
Tradition heißt auch Ausschluss eines 17jährigen aus einer Jugendgruppe, weil er mit einem Mädchen im Freibad gesehen wurde …Krisensitzung!!!
Aha! Sie sprechen von sich selber!
Tradition heißt auch Wettkampf des Priesters und der Ministranten beim Confiteor…
kleine Ministrantenlehre von Gotthard?? eigene Erfahrung??
Es lebe Jesus Christus! Es lebe die Tradition!
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#45   Gotthard   22:16:07 | Samstag, 28. April 2007
@ruhrgebiet
Die Tradition kennt die ehrfüchtige Anbetung und Zelebration des erhabenen Messopfers! Das reuevolle Gebet! Die Ohrenbeichte und gültige Absolution. Die Stille im Gebet und Rosenkranz.
ich lache mich doch pralle kaputt!
Die Tradition kennt Prunk und Pomp und Triumpf …
triumphalistische Prozessionen waren nur dem sakramentalen Herrn geschuldet … und wenn auf die Vereine und Akteure und Kleriker war abfiel … es wurde dankend entgegengenommen …
die Tradition heißt auch Druck und Angst und Macht und Unterdrückung und devote Unterwerfung … Ringkuss und Stolakuss und Hofknicks …
Tradition heißt auch unselige Beichtpraktiken … und unseliges Fordern weiterer Schwangerschaften …
Tradition heißt auch Oben und Unten … Hochwürden dinierte und klingelte, wenn seine Haushälterin etwas bringen mußte…
Tradition heißt auch Schläge und andere körperliche Gewalt gegen Schüler von Priestern und Nonnen …
Tradition heißt auch Ausschluss eines 17jährigen aus einer Jugendgruppe, weil er mit einem Mädchen im Freibad gesehen wurde …Krisensitzung!!!
Tradition heißt auch Wettkampf des Priesters und der Ministranten beim Confiteor…
Tradtion heißt auch: der Bischof ist weit weg … „geh nie zu deinem Fürsten, es sei denn, er ruft dich“
Dies darf nicht Tradition sein – sondern muss Vergangenheit bleiben!
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#44   Rottenburg   14:48:02 | Samstag, 28. April 2007
Deo gratias!
Die Kirche St. Agnes sei ein Ort der erneuerten Anregung des Glaubens für viele geworden
Es ist schön, dass man lesen darf, wenn die Heilige Römische Kirche solche Erfolge erzielt. Schade, dass viele Schismatiker der FSSPX-Sekte …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=130197 noch nicht begriffen haben, wie wichtig für einen Katholiken die Einheit mit dem Bischof von Rom ist!
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#43   Stephanus   01:47:55 | Freitag, 27. April 2007
Athanasius, dann…
würde es aber nicht mehr lange ruhig bleiben. Wenn es so kommen sollte wie sie es beschreiben.
Oder glauben Sie das der höllenschwarze Teufel, der ein Satan ist, es sich lange gefallen läßt wenn der Zustrom zu seinen Öfen nachläßt.
Eine Kirchenverfolgung ungeahnten Ausmaßes wird die Folge sein! :-O :-O :-O :-O :-O :-O :-O :-O :-O
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#42   Czibo Nieznany   10:43:55 | Donnerstag, 26. April 2007
r.ruhrgebietler
Leider ist mir nicht ersichtlich, welche Botschaft Sie mit Ihrem Beitrag bei mir rüberbringen wollen. Abgesehen davon, dass Rosenkranz nicht zur Messe passt, sondern Ausruck privater Frömmigkeit im stillen Herzenskämmerlein ist.
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#41   r.ruhrgebietler   10:20:50 | Donnerstag, 26. April 2007
Czibo Nieznany – Events?
Die gibt es doch nur beim V-II Entertainment! Prallbusige Ministrantinnen (als Mädel jo propper, aber nicht als Ministrant“in“), Kommunionhelfer/-innen (ist ja ekelhaft!) etc. Pop-Messen (was’n das eigentlich??) Medjugorje (alles Maiteya-Anhänger!) Charismatische Vereinigungen, PGR’s,… DAS sind Events. Solche Bespaßungen gibt es nur dort!
Die Tradition kennt die ehrfüchtige Anbetung und Zelebration des erhabenen Messopfers! Das reuevolle Gebet! Die Ohrenbeichte und gültige Absolution. Die Stille im Gebet und Rosenkranz.
Also, wo geht’s zum Event??
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#40   Athanasius   09:36:20 | Donnerstag, 26. April 2007
@Johannes
Was erwartet man wenn in Wigratzbad von den Behörden die Petrusbruderschaft dämonisiert und öffentlich ausgegrenzt wird. Die soziale Überherrschung ist ja in bayrischen Dörfern gross, und wenn der modernistische Pfarrer etwas sagt, ist es so, kommt ein traditioneller, ist es genauso wahr.
Übrigens sprechen die Zahlen anderswo eine andere Sprache.
Und wieso soll die Mehrheit immer die Wahrheit haben? Im 4. Jahrhundert war 90 % des Episkopates im römischen Reiche, und somit auch fast genauso viele Prozente der Gläubigen, der Häresie des Arianismus verfallen. Hatten die arianischen Pfarrer damals Recht?
Wohl kaum.
Aber natürlich wird núr die Wiederzulassung der überlieferten Römischen Liturgie keine gefüllte Kirchen zurückbringen. Dazu bräuchte es mehr Aussagen aus Rom und klare Weisungen, die noch fehlen. Und es bedürfte einer Säuberung der kirchlichen Hierarchie von Modernisten und sonstigen Feinden der Glaubenswahrheiten.
Das Zeugnis für die Wahrheit Jesu ist seit dem II. Vaticanum zerstümmelt. Die Alte Messe ist nur ein Aspekt des Zeugnis, aber sehr wohl der Kern und der Gipfel der Wahrheitsdarlegung.
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#39   Czibo Nieznany   09:32:15 | Donnerstag, 26. April 2007
Wehe, wenn der Reiz verflogen
Wenn der Reiz des (alten) Neuen verflogen und die Sensation der alten klassischen, römisch-katholischen Litrugie keine Sensation mehr ist und es keinen Mut mehr braucht, sich dazu zu bekennen, wird auch der Liturgie-Jet(heute Münster, morgen Rosenheim und übermorgen Saarbrücken) rapide aufhören und die Massen werden nicht mehr in die Kirchen strömen, möglicherweise tagelang quer durch die Republik düsen, um an dieser geliebten, geschätzten und teuren (!) Liturgie teilehmen zu können.
Wenn sie, die Liturgie, nämlich überall verbindlich eingeführt ist, wird es sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen bei den jetzt noch strömenden Fans kommen, weil plötzlich der Eventcharakter verlorengegangen ist.
Und viele werden sich nach der Schönheit der nachkonziliaren Liturgie zurücksehen, als noch alles verständlich und die Kirchen längst nicht hoffnungslos überfüllt waren und alles einfach viel besser war als bei der plötzlich wieder aufgepfropften alten, klassischen, römisch-katholischen Liturgie.
Plötzlich wird man von der klassischen nachkonziliaren Liturgie schwärmen, nach der die katholische Christenheit so dürstet.
Und es wird ein stetes Kommen und Gehen der Liturgien in bunter Folge geben und alle werden zufrieden sein: die kämpfenden Pius- und Petrusbruderschaften, die unverbesserlichen Nachkonziliaristen, die ewigjungen Ewiggestrigen, die altgläubigen Raskolniki und die sich stets im rechten und wahren Glauben Befindlichen und viele andere Sekten, deren Namen niemand kennt.
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#38   Johannes Damaszenus   08:11:35 | Donnerstag, 26. April 2007
fraglich…
ich bin zwar aufrichtig froh, daß eine Kirche und Gemeinde gerettet werden konnte. Und ich schätze den klassischen Ritus durchaus.
Doch ob die flächendeckende Wiedereinführung des klass. Ritus automatisch zu flächendeckenden vollen Kirchen führen würde, wage ich zu bezweifeln. Solange der Gottesdiensorte im klass. Ritus wenige sind, fahren die Anhänger desselben aus einem großen Einzugsgebiet dorthin. Je mehr solche Gottesdienstorte angeboten werden, desto kleiner wird das Einzugsgebiet, aus dem Interessenten kommen. Die absolute Zahl derer, die am klass. Ritus interessiert sind steigt sicher nicht sprunghaft an. Das wäre zwar schön, aber es ist eine Illusion. Also teilt sich die absolute Zahl der Interessierten mehrere Kirchen. Wenn man bedenkt, wie wenige Gottesdienststätten im klass. Ritus es heute gibt und wie riesig also deren Einzugsgebiete sind, so wundert es nicht, daß diese -oft nicht besonders große Kirchen- voll sind. Wäre der klass. Ritus flächendeckend angeboten und gäbe es seltene Gelegenheiten, den „modernen Ritus“ zu besuchen, so wären sicher diese wenigen Kirchen des „modernen Ritus“ voll – ebenfalls aufgrund des dann vorliegenden großen Einzugsgebietes.
Ich war an Karfreitag in Wigratzbad. Die Liturgie im modernen Ritus war brechend voll, die danach stattfindende Karfreitagliturgie der Petrusbruderschaft war schütter besucht. Das gibt zu denken.
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#37   Stephanus   01:17:51 | Donnerstag, 26. April 2007
Hmmmmmmm
:'( o^/ o^/ !:) o^/ o^/ :'(
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#36   Bernd Stromberg   19:19:32 | Mittwoch, 25. April 2007
@Czibo
Lieber Czibo, ich merke, Sie sind hier wieder in Ihrem Element;-) Wie in den alten Zeiten der IKvU. Viel Spaß dabei. Übrigens: Neidisch bin ich auf Sie nicht;-) Sie bringen mich immer wieder zum Schmunzeln und auch mal zum lauten Lachen. Sie haben recht, dass ist in Zeiten wie diesen auch schon was. Ciao, Czibo.
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#35   Czibo Nieznany   17:04:02 | Mittwoch, 25. April 2007
semper.reformandus
Sie stimmen mir sicher zu, dass ist sinnlos ist, sich auszutauschen, wenn das Gegenüber den Inhalt der eigenen Mitteilungen nicht versteht.
Der Austausch ist insoweit erschwert, weil Sie mit dem unbewiesenen Anspruch antreten, die richtige Wertung der Dinge vorzunehmen. Abweichende Meinung bereiten Ihnen Probleme. Nun denn!
Welche Botschaft möchten Sie damit ‘rüberbringen: „wenn das Gegenüber den Inhalt der eigenen Mitteilungen nicht versteht“. Woher haben Sie die Kenntnis?
Ich würde mir allein schon aus Höflichkeit nicht anmaßen, Ihnen zu unterstellen, dass Sie Ihre Mitteilungen nicht verstehen, nur weil Sie an der Meinung anderer zu knacken haben.
In Glaubensdingen gibt es keine objektiven Tatbestände. Die schwimmen alleim Meer des Subjektiven.
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#34   Baron Bolligru   15:11:37 | Mittwoch, 25. April 2007
„wie Sie über einen Bischof der von Ihnen angeblich so verehrten Kirche sprechen“
Mit diesem „Argument“ verböte sich auch jegliche Kritik z.B. am rechtmässigen Papst Alexander VI.
Und selbstverständlich haben die leeren Kirchen, die abnehmende Zahl der Gläubigen in der Amtskirche mit der Liturgie zu tun:
Ich würde doch auch nicht jede Woche einmal zu einem Happening mit event-Charakter nebst eingeschlossenem Heldengedenken und der Austeilung „heiligen Brotes“ gehen.
Die Liturgie“reform“ ist genauso gescheitert wie das dahintersteckende Bild einer „neuen“ Kirche; die Abstimmung mit den Füssen macht das deutlich, und sie wäre noch deutlicher, wenn nicht seitens der Vertreter der Amtskirche nicht nur verschwiegen, sondern im „Notfall“ auch gemauert, verleumdet, gelogen, behindert, verfälscht würde.
Um so erfreulicher, wenn inzwischen auch PGRe die Ursachen erkennen und weiteren Zusammenbruch abzuwenden versuchen. Kommt erst die katholische Messe zurück, dann kommt auch der Glaube zurück.
In welchem Sinne die Geschichte einmal von den Lehmanns, Algermissens, Genns usw. usf. sprechen wird, zeichnet sich schon überdeutlich ab.
Die Tage der Kirchenschliesser sind schon jetzt gezählt.
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#33   semper reformandus   14:55:58 | Mittwoch, 25. April 2007
@czibo
ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten und bedaure etwaige Kränkungen, die nicht beabsichtigt waren.
In der Sache bleiben Sie im Unrecht. Man muss zwischen Tatsachen und Meinungen unterscheiden. Ich wandte mich ausdrücklich gegen Ihre falsche Tatschenbehauptungen; Ihre Anwort geht daran völlig vorbei. Ich muss daher leider wiederum feststellen, dass die Debatte fruchtlos verläuft. Sie stimmen mir sicher zu, dass ist sinnlos ist, sich auszutauschen, wenn das Gegenüber den Inhalt der eigenen Mitteilungen nicht versteht.
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#32   Müller   14:13:16 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Baron Bolligru
Sie sollten sich mal überlegen, wie Sie über einen Bischof der von Ihnen angeblich so verehrten Kirche sprechen? „Genn und seine Kumpanen“ -Was für eine Ausdrucksweise, ehrrührig, unverschämt, nicht katholisch. Dass Kirchen schließen müssen, ist eine bittere Erfahrung, der wir uns stellen müssen. Ob das was mit der Liturgie zu tun hat? Für Sie ja, so argumentieren Sie ja schließlich, vielleicht aber auch damit, dass die Zahl der Gläubigen zurück geht?
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#31   Czibo Nieznany   14:08:06 | Mittwoch, 25. April 2007
semper.reformandus
Ihre Behauptung, es habe damals eine der Einführung der NO Messe vergleichbare Liturgieänderung gegeben und die damaligen Gläubigen hätten – bei Gefahr des „Scheiterhaufens“ – nicht mehr in ihre „alten“ Messen gehen können, ist – mit Verlaub – Quatsch. Es gab nie „Scheiterhaufen“ wegen so etwas. Ihre gesamte Argumentation, zeigt, das Sie die Kirche hassen.
Vor einigen Tagen haben Sie sich abgemeldet, aber mit meinem Artikel habe ich Sie wieder wach gerufen. Das sollte mich freuen. Weniger freut es mich, dass Sie herablassend über die Meinung anderer urteilen. So recht von der verstockten katholischen Leber weg. Wer nicht mit uns Halleluja schreit ist gegen uns, …wa?
Das macht den Meinungsaustausch nicht sehr angenehm, wenn man auf Leute trifft, die sich ausschließlich in der Rolle des Defensor fidei sehen und nichts anderes gelten lassen wollen, wenigstens zur Kenntnis nehmen, dass andere einen anderen Zugang haben (im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen…).
Die Gefahr des Scheiterhaufens war zu Zeiten des Tridentinums oder unmittelbar dafür sehr wohl gegeben. Sie sollten vielleicht einmal die Ketzergeschichte zu Rate ziehen, bevor Sie versuchen andere mit Schimpfen bloßzustellen.
Sie hantieren mit umgangssprachlichen Begriffen wie „Quatsch“, was Ihren Beitrag nicht unbedingt seriöser macht. Wenn damit Ihre Ansprüche befriedigt sind, dann möge auch mir kein graues Haar dazu wachsen.
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#30   Benedikt   13:47:43 | Mittwoch, 25. April 2007
Falschmeldung
Die Bruderschaft kam auf Wunsch des Pfarrgemeinderates.
Das muss eine Falschmeldung sein. PGRs sind doch IMMER Horte des Modernismus, Antiklerikalismus und Ultraliberalismus.
Jetzt haben wir schon den zweiten Beweis: Der eine PGR schafft den Volksaltar ab, der andere holt die FSSP in die Gemeinde. Wird wohl Zeit für eine Differenzierung bezüglich des Themas „PGR“, wie?
@ Baron Bolligru
Die Pius- und Petrus-Gemeinden wachsen, ziehen Nachwuchs an. Genn und seine Kumpane müssen Kirchen schliessen, weil keiner mehr kommt.
Wo also liegt die Zukunft?
Sie übersehen da etwas: Der Artikel weißt darauf hin, dass sehr viele Gläubige nun von auswärts kommen. Alte Messen finden nur an wenigen Orten statt, entsprechend ist das jeweilige Einzugsgebiet, während der „NOM“ als Regelfall überall zelebriert wird und daher normalerweise nicht scharenweise Leute von weit her anzieht, da diese Leute die Liturgie ja auch vor Ort haben können.
Wenn es also überall Kirchen gäbe, in denen der alte Ritus zelebriert würde, dann gäbe es für viele auch keinen Grund mehr, in die oben beschriebene Kirche zu fahren.
Es kann davon ausgegangen werden, dass es tatsächlich ein größeres Verlangen nach der alten Messliturgie gibt als früher, aber zu meinen, man müsste nur 1000 Messorte ermöglichen und schon hätte man wieder einen Kirchenbesuch wie 1950, das ist ein Irrtum.
Dennoch sollte man dieser Entwicklung hoffnungsvoll entgegensehen. Man kann ja nie wissen, welch gute Früchte dem noch erwachsen.
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#29   Czibo Nieznany   13:07:46 | Mittwoch, 25. April 2007
Bernd Stromberg
Über welche Stärke Sie verfügen weiß ich nicht. Verfügen Sie über eine solche? Dann sollten Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Wenn Sie über keine Stärke verfügen sollten, ist es auch kein Schaden. Immerhin konnte ich Sie mir meinen Beiträgen zum Lachen bringen in diesem Tal der Tränen. Wem gelingt das heute noch. Deshalb brauchen Sie aber nicht neidisch zu sein, sondern lachen Sie einfach nach Herzenslust.
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#28   Bernd Stromberg   12:16:44 | Mittwoch, 25. April 2007
@Czibo
Da trifft man hier doch einen alten Bekannten wieder. Sie haben früher doch im Forum der IkvU geschrieben. Ja, das Forum gibt es schon länger nicht mehr, weil den Betreibern der Seite der katholische Gegenwind doch allzu heftig um die Ohren wehte. Ich erinnere mich noch gut an Ihre unzähligen Beiträge, ich habe viel darüber gelacht. Es war immer sehr amüsant und lustig, Ihre Kommentare zu lesen, nicht zuletzt wegen Ihres ganz eigenen Stils;-). Inhaltlich war es meist haarscharf oder auch deutlicher neben der Sache, historisches und theologisches Faktenwissen ist halt nicht Ihre Stärke, aber man kann ja nicht alles haben. Aber hier auf Kreuznet hätte ich Sie nicht vermutet. Warum schreiben Sie egentlich nicht mal auf Partenia? Das wäre doch auch was für Sie. Ich denke, da treffen Sie auf Gleichgesinnte. Sie erinnern mich irgendwie immer an Josef Berens, wenngleich dieser deutlich zurückhaltender schreibt. Alles Gute, lieber Czibo, und bis bald.
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#27   Athanasius   11:40:55 | Mittwoch, 25. April 2007
Diese Messliturgie
findet man im westentlichen schon im 4. Jahrhundert zurück. Der römische Canon in seinen Urzügen bei Pseudoambrosius (ca. 395 n. Chr.). Im Sacramentarium Gelasianum findet man die überlieferte römische Messe zurück wie sie dort auch in Amsterdamm gefeiert wird, allerdings ohne das hochmittelalterliche Letzte Evangelium und mit kürzeren Stufengebeten. Aber ganz wie oben im übrigen. Das kann man vom künstlich produzierten und gebastelten Paul-VI.-Messbuch nicht sagen.
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#26   semper reformandus   10:52:26 | Mittwoch, 25. April 2007
@czibo
Es tut mir leid, es so deulich sagen zu müssen, aber Ihre Einlassung zeichnet sich wieder mal durch Unkenntnis der Fakten aus. Das Tridentinum hat keine neue Liturgie eingeführt, sondern die damals schon „traditionelle“ im wesentlichen bestätigt. Zugleich hat der heilige Papst Pius V. allen älteren (über 200 Jahre alten) Formen der Liturgie Bestandsschutz gewährt. Ihre Behauptung, es habe damals eine der Einführung der NO Messe vergleichbare Liturgieänderung gegeben und die damaligen Gläubigen hätten – bei Gefahr des „Scheiterhaufens“ – nicht mehr in ihre „alten“ Messen gehen können, ist – mit Verlaub – Quatsch. Es gab nie „Scheiterhaufen“ wegen so etwas. Ihre gesamte Argumentation, zeigt, das Sie die Kirche hassen. Wohl aus Unkenntnis, als Opfer antikirchlicher Propagande, der Sie auf den Leim gegangen sind.
Zum Propgandisten werden Sie freilich selbst, wo Sie von „Schickeria“ sprechen. Erstens stimmen auch hier die Fakten nicht – in meiner Heimatstadt etwa wächst das selten und in einer angelegenen Kapelle abgehaltene Indultamt zwar langsam und stetig, lockt aber alles andere als Porschefahrer an – und zweitens verunglimpfen Sie ständig den alten Ritus als etwas, was man „nicht versteht“. Kein Mensch versteht wirklich, was da passiert, wir feiern ein Geheimnis. Dieses Geheimnis wird in der „alten“ Liturgie perfekt abgebildet. Anders die NOM: Sie leistet mit Ihrer anthropozentrischen Trivialität Missverständissen Vorschub („Mahlcharakter“), wie Ihre Beiträge beweisen.
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#25   r.ruhrgebietler   10:31:21 | Mittwoch, 25. April 2007
@landorgel – war zu erwarten
als V-II’ler ist Ihnen jeder Bezug zu Tradition abhanden gekommen! Noch ist Zeit zur Umkehr – amchen Sie sich auf! Das ewige Leben ist „ewig“ – die Hölle auch!
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#24   AthanasiusII   10:03:15 | Mittwoch, 25. April 2007
Dazu sei noch angemerkt
dass der Klerus des Bistums Haarlem sehr liberal und rebellionsbereit war, z.B. hat dieser dem konservativen Bischof Bomers (der seiner Zeit schon diese Pfarrkirche für die Petrusbruderschaft reservieren wollte und für die FSSP 1998 sechs Priester weihte in Wigratzbad) das Leben versaut durch Aufstände und Arbeitsunterbrechungen usw.
Destomehr ist diese Initiative interessant für z.B. die erzliberalen modernistischen Partisanen in den deutschen Bistümern. Wenn sogar Krawatte-tragende laikale liberale Priester in Sodom-und-Gomorra en.wikipedia.org/wiki/Amsterdam die überlieferte Römische Hl. Messe erlauben, dann doch wohl auch in Essen oder Mainz… Oder hört dort die Toleranz gerade auf?
Das ist die Adresse der St. Agneskerk zu Amsterdamm:
Rooms-Katholieke Parochie Sint Agneskerk
Amstelveenseweg 161
1075 XA Amsterdam
Telefon: 0031-206629470 home-3.worldonline.nl/~hjmgov/page35.html
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#23   Athanasius   09:52:50 | Mittwoch, 25. April 2007
Schöner Artikel
Zuvor fand in der Pfarrkirche immer ein lateinischer Novus Ordo statt.
Der Priester der Petrusbruderschaft, Hw. P. Knudsen F.S.S.P., ist Däne und ein sehr junger und – nach Angaben meiner Informanten – begeisteter Hirte der wirklich alles für seine Herde tut was er kann.
Der Meßbesuch wächst stark in Amsterdam. Übrigens besuchen in diesem „Sodom und Gomorra“ relativ mehr Katholiken die Sonntagsmesse als in den traditionell katholischen Gegenden im Süden und äussersten Osten der Niederlande, wo nebem Novus Ordo auch immer noch linker politischer Aktivismus das Pfarrkommunenleben prägt.
Das schätzen ernste Jugendlichen nicht. Die wollen den authentischen römisch-katholischen Glauben. Das bemerkt man immer mehr. Auch unter Nichtgläubigen in dieser verwirrten hedonistischen Gesellschaft des Liberalsozialismus.
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#22   Czibo Nieznany   09:04:52 | Mittwoch, 25. April 2007
möchtegern-kathole
Warum regen Sie sich auf? Habe ich mit der liturgischen Schickeria etwa doch ins Schwarze getroffen, wenn sie mit Porsche und Daimler durch die Republik düst, um irgendwo das Event der traditionellen Liturgie erleben zu dürfen und dabei zu sein. ^-^
Wenig begüterte, mehrköpfige katholische Familien dürften ganz andere Interessen haben, als Wehleidigkeiten zu pflegen, um der alten, klassischen, römisch-katholische Liturgie frönen zu können. :-(
Und wenn dem so wäre, wie Sie es schildern, nun dann kann man ja auch vom Liturgie-Jet sprechen, wie es auch den Kultur-Jet gibt. o^/ Heute Beethoven in Tokio, morgen Mozart an der Met in New York und übermorgen Puccini in Buenos Aires.
Sie haben übersehen, dass ich den Begriff Meßandachten nicht erfunden habe. Es gab ihn realiter. Wenn Sie einmal in einem Diözesangesangbuch, vor dem „Gotteslob“, nachblättern, werden Sie eine ganze Reihe von Meßandachten zu allen Gelegenheiten und Intentionen finden.
Die waren notwendig, um die Gottesdienstbesucher zu beschäftigen. Stellen Sie es bitte nicht in Abrede. Genausowenig wie der Rosenkranz nicht zur Messe gehört.
Wenn sie es persönlich für gut finden, bei der Eucharistie den Rosenkranz zu beten, tun Sie was sie brauchen, aber schreiben Sie es bitte anderen Christen nicht als selbstverständlich vor.
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#21   landorganist   08:50:20 | Mittwoch, 25. April 2007
Ich verstehe
die ständige Verquickung der Piusbrüder mit den Petrusbrüdern nicht. Die Leiter der Ersteren sind ungehorsam und der Exkommunikation verfallen. Deren Priester sind suspendiert.
Die Petrusbrüder sind Bestandteil der römisch-kath. Kirche. Sie akzeptieren die Jurisdiktion des Papstes und der Bischöfe. Deshalb gönne ich denen den Erfolg. Ob die hetznet-Berichterstattung allerdings objektiv ist, kann bezweifelt werden.
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#20   seraphincgn   08:35:52 | Mittwoch, 25. April 2007
Bei aller kritischer haltung,…
die ich einer Institutionellen Kirche entgegenbringe.
Eine Kirche (hier bezeichnent für das gebäude) war und ist mittelpunkt einer Gemeinde (von Gemeinschaft).
Wenn nun die Kirche vor einem Leerstehen, bewart wird und somit die gemeinde ihren mittelpunkt behäl, so ist dies doch zu begrüßen.
Ob alte Messe neue Messe oder Petrus Bruderschaft, sollte da doch nicht zentrales thema sein.
Natürlich kann man trotzdem die jeniegen Hinterfragen die aufeinmal so From zu der Messe Pilgern. Es scheint fast so wie so einer Art „Aktions Tourismus“, es ist etwas neus/anderes da also muss ich dahin. Es ist mal wieder der gruppen drang der sich einem dort ins auge dreng.
Aber natürlich darf und sollte man das nich verallgmeinern, es gibt sicherlich ein paar (einige) schwarze schafe darunter aber wollen können wir nicht davon ausgehen das es alle sind.
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#19   möchtegern-kathole   08:21:40 | Mittwoch, 25. April 2007
Verunglimpfung …
… ist alles, was den Kritikern da noch übrig bleibt:
So schreiben Leute: „Klar doch, dass die liturgische Schickeria mit ihren Porsche und Daimlers dahin eilt.“
Sowas ist nur dreiste, üble Nachrede, vor allem die kinderreichen Familien der Tradition kommen mit klapprigen Dingern.
Man schreibt: „Man ist dann ja eh unter sich und kann derweil Rosenkranz beten“
Na und, auch ein Rosenkranz ist sicher gottgefällig, aber halt nicht Kritiker-gefällig, wen kümmerts?
Da werden neue Wörter erfunden: „Messandachten“
Und den Menschen vorgeworfen, ihre Bücher wären verstaubt: „oder in Messandachten verstaubter Gebetbücher blättern“
Oder: „ist eine schlimme Form von Voyeurismus“
Also bitte: was soll daran Voyeurismus sein? Voyeurismus ist es, wenn jemand nur zum Zuschaun hingeht, und dieser Vorwurf, die Gläubigen dort würden nur zum Zuschaun hingehen, ist üble Hetze!
Oder: „Die plötzlich hochgespielte Sehnsucht nach der alten, klassischen, römisch-katholischen, Liturgie“
Diese Sehnsucht gibt es seit 2000 Jahren bei allen Katholen guten Willens – die kommt nicht plötzlich. Und mit diesem Ritus wurden in Europa alle heidnischen Kulte hinweggeschwemmt – das wird auch in Zukunft so sein – ist das nicht tröstlich?
Ja liebe Amtskirche, so wirst du ganz schnell noch mehr Leute verlieren, die nicht nur das Wahre suchen, sondern auch das Falsche ablehnen.
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#18   r.ruhrgebietler   07:30:19 | Mittwoch, 25. April 2007
Gott wir danken Dir
Und hoffen, daß diese wunderbaren Früchte des Glaubens sich möglichst weit über Europa verbreiten mögen. Zur Erbauung der gläubigen Seelen und als Wegweiser für die im Glauben irrenden!
Gelobt sei Jesus christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
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#17   Czibo Nieznany   00:43:19 | Mittwoch, 25. April 2007
Liturgischer Schickeria
Die plötzlich hochgespielte Sehnsucht nach der alten, klassischen, römisch-katholischen, Liturgie ist eine schlimme Form von Voyeurismus, der auf diese Weise erzeugt wird. Hatten die Christen vor dem Tridentinum denn auch die Möglichkeit, Zuflucht zu einer gerade nicht aktuellen, dafür antiquierten Liturgie zu nehmen.
Denen hätte doch in den Zeitläufen der Scheiterhaufen gedroht. Heute geht die Ächtung schwieriger vor sich. Eigentlich wünscht man das Alte, Klassische, Römisch-Katholische, das Echte, Gute, Wahre und Präsentierbare. Möchte aber im gleichen Atemzug aber nicht als Ewiggestrige/r gelten, wegen beträchtlichen Imageschadens. Das ist ein enormer Spagat.
Es ist eine Masche, aber Liturgie hatte nie etwas mit Show zu tun. Fragwürdig scheint daher das Herausstellen der Kirchen, in denen die alte, klassische, römisch-katholische Liturgie begangen wird.
Klar doch, dass die liturgische Schickeria mit ihren Porsche und Daimlers dahin eilt. Dann spielt es auch keine Rolle, wenn wer beim Confiteor stecken, denn es ist ja gut ? wenn das gläubige? Volk der Schickeria nicht alles versteht.
Man ist dann ja eh unter sich und kann derweil Rosenkranz beten oder in Messandachten verstaubter Gebetbücher blättern, weil es im Moment keine aktuelle Messandachtsliturgie gibt. Dann geht die Messe auch rum. Aber verstehen braucht man nicht. Hauptsache ist: Die Kirche ist vollbesetzt.
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#16   Rodolfo Panetta   23:52:41 | Dienstag, 24. April 2007
Warum nicht auch in Deutschland?
Die deutschen Bischöfe sollten sich hieran ein Beispiel nehmen!
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#15   Johann Orth   22:30:09 | Dienstag, 24. April 2007
Insofern sind die Petrusbrüder also doch, Ottaviani,
die Söhne ihres geistlichen Vaters – und insofern ist ihnen jeder Erfolg zu wünschen.
Um der Sache willen.
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#14   ottaviani   22:23:38 | Dienstag, 24. April 2007
es wird in der pfarrei das getan
was mgr Lefebvre schin in den 70er jahren forderte „lassen sie uns das experiment der tradition machen“
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#13   Baron Bolligru   22:22:16 | Dienstag, 24. April 2007
So ist es, Borgorus, und es bleibt ein
Geheimnis, warum so offen zutage liegende Tatsachen von der Gegenseite nicht gesehen werden (können?).
Ein einfacher Blick auf die Realitäten genügt doch eigentlich.
Ich frage mich manchmal, ob das nicht jenes „mysterium iniquitatis“ ist, das der hl. Paulus meint.
Wie dem auch sei: ich bin ab sofort zur Matrazenprüfstelle abkommandiert und muss (gerne!) Gehorsam leisten.
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#12   seraphincgn   22:17:54 | Dienstag, 24. April 2007
:::::::
Aber anders als mit falschen Voraussetzungen oder festgefahrenen Lügen (Klischees) können die Gegner der Wahrheit nicht argumentieren.
Im Prinzip ist das immer das gleiche Schema
Wieder eine treffende Beschreibung vieler diskussionen und Artickel bei +net
Heute scheint ja die erkenntniss hier ihre runde zu machen.
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#11   Burgorus   22:15:26 | Dienstag, 24. April 2007
Der logische Fehler von „Typ“
@Baron Bolligru: Die Wirklichkeit, die sich nach der erzwungenen Einführung des NOM ergeben hat, lässt schwerlich den Schluss zu, dass dieser auch nur von einer kleinen Gruppe so begehrt wird, dass Leute aus dem Umfeld dorthin strömen.
Darin liegt der logische Fehler von „Typ“. Er hat stillschweigend vorausgesetzt, dass der NOM genauso begehrt wird wie die tradierte Messe.
Aber anders als mit falschen Voraussetzungen oder festgefahrenen Lügen (Klischees) können die Gegner der Wahrheit nicht argumentieren.
Im Prinzip ist das immer das gleiche Schema
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#10   Baron Bolligru   21:52:32 | Dienstag, 24. April 2007
„würde auch eine einzelne Kirche, in der nach den Büchern von 1970 zelebriert würde, natürlich Men-
schen aus dem weiten Umfeld anziehen“
Joooh! Genauso sicher, wie sie seit ihrer erzwungenen Einführung massenweise Menschen in die Kirchen lockt!
Für die NOM-Messe bewegen die Leute sich keine zwei Meter aus dem Bett – für die Messe aller Zeiten fahren sie Kilometer um Kilometer. Das NOM-Experiment ist gescheitert, der Modernismus ist an der Praxis pleite gegangen, und das auch noch wörtlich.
Die Pius- und Petrus-Gemeinden wachsen, ziehen Nachwuchs an. Genn und seine Kumpane müssen Kirchen schliessen, weil keiner mehr kommt.
Wo also liegt die Zukunft?
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#9   Burgorus   21:40:15 | Dienstag, 24. April 2007
@Typ: Logisches Schließen lernen.
Würde ganz Holland aus Petrusbruderschafts-Pfarreien bestehen, würde auch eine einzelne Kirche, in der nach den Büchern von 1970 zelebriert würde, natürlich Menschen aus dem weiten Umfeld anziehen.
Begründen Sie mal diese Behauptung!
Ich würde Ihnen mal einen Logik-Kurs empfehlen.
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#8   Johannes Damaszenus   21:23:56 | Dienstag, 24. April 2007
erfreulich…
daß eine Kirche und vor allem deren Gemeinde gerettet werden konnte.
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#7   Typ   20:50:36 | Dienstag, 24. April 2007
Und noch was
lehmannschen BRD-Staatskirche
Unsinn.
durch die Errichtung von riesigen „Pfarreiengemeinschaften“ (ein Wortungetüm und auch sonst beispiellos in der Geschichte)
„Personalprälatur“ (ein Wortungetüm und auch sonst beispiellos in der Geschichte)
Aber mal ganz allgemein: Es ist doch fast selbstverständlich, dass dort, wo Petrusbrüder eine Pfarrei übernehmen, auch Leute kommen: Es ist eben – das gilt sicher auch in den Niederlanden – zum Teil zu einer Personalpfarrei geworden, die Menschen aus dem weiten Umfeld anzieht. Würde ganz Holland aus Petrusbruderschafts-Pfarreien bestehen, würde auch eine einzelne Kirche, in der nach den Büchern von 1970 zelebriert würde, natürlich Menschen aus dem weiten Umfeld anziehen.
Wen wundert das? Es war nichts anderes zu erwarten.
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#6   Romulus   20:30:06 | Dienstag, 24. April 2007
Klasse!
Klasse, was die Petrusbruderschaft auf die Beine gestellt hat. So wird Glaube wieder ernst genommen. Hoffentlich müssen die Petrus oder Piusbrüder noch viele Kirchen übernehmen! Während man in Deutschland den Untergang der lehmannschen BRD-Staatskirche durch die Errichtung von riesigen „Pfarreiengemeinschaften“ (ein Wortungetüm und auch sonst beispiellos in der Geschichte) verwaltet, geht man woanders unkonventionelle bessere Wege! Der Hl. Vater wird bestimmt über diese holländische Gemeinde informiert.
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#5   Sarah   20:22:43 | Dienstag, 24. April 2007
Brauchen wir noch weitere Beweise?
Der Petrusbruderschaft gebührt Dank für ihren grossartigen Einsatz – und das nicht nur in den Niederlanden. Die FSSP beweist überall, dass auch wenige, aber von ihrer Berufung überzeugte Priester viel für das Reich Gottes bewirken können.
Möge der Herr das Apostolat der Petrusbruderschaft segnen und ihr noch viele Priesterberufungen zum Heil der Seelen schenken.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#4   Typ   19:37:14 | Dienstag, 24. April 2007
So ein Unsinn
die altgläubige Priesterbruderschaft St. Petrus
Die Petrusbruderschaft ist nicht „altgläubig“. Sie anerkennt das II. Vatikanische Konzil, anerkennt die Autorität der betreffenden Ortsbischöfe, handelt nicht ohne deren Auftrag und Zustimmung. Sie hat zwar das Privileg, in der Liturgie den Büchern von 1962 zu folgen, aber „altgläubig“ ist sie nicht.
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#3   agmen   18:51:49 | Dienstag, 24. April 2007
erbaulich
Wirklich erbaulich, so ein Artikel. Es freut mich sehr, dass die Petrusbrüder es geschafft haben, die Kirche neu aufblühen zu lassen!
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#2   Liborius   18:49:43 | Dienstag, 24. April 2007
Hoffentlich
… schliessen sich noch mehr Pfarreien diesem guten Beispiel an!
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#1   Nachtlaterne   18:38:15 | Dienstag, 24. April 2007
denkt doch mal
denkt doch mal daran, dass aller menschlicher intellekt, und sei er auch noch so toll, unnütz ist. fordert die weisheit gottes im gebet an sonst vermögt ihr niemals die geister zu unterscheiden
amen
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