Präsident George W. Bush über seinen Glauben an den Herrn
Am letzten Mittwoch hat sich US-Präsident George W. Bush mit den Herausgebern und Journalisten der „Washington Times“ über die Bedeutung der Religion für seine politische Tätigkeit geäußert: „Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich Präsident der USA sein könnte ohne eine Beziehung zum Herrn“.
(kreuz.net, Washington) Kürzlich sprach George W. Bush mit der Tageszeitung „Washington Times“ über
die Rolle, die sein methodistischer Glaube für seine Arbeit im Weißen Haus spielt: „Ich kann mir nicht
vorstellen, wie ich Präsident der USA sein könnte ohne eine Beziehung zum Herrn.“ US-Präsident Bush
fügte sogleich an, daß er immer besorgt sei, das Recht aller zu schützen, einen Glauben zu praktizieren
bzw. nicht zu praktizieren.Viele Stimmen in der Öffentlichkeit würden die Rolle des Glaubens in seinem Leben und seine Ansichten über die angemessene Beziehung zwischen Religion und Regierungstätigkeit verkennen: „Ich denke, daß Leute mich angreifen, weil sie fürchten, daß ich sie nicht für richtige Patrioten halte, wenn sie nicht religiös sind“, sagte Bush vor den Journalisten: „Ich habe das nie gesagt. Ich habe nie so gehandelt.“
„Auf der anderen Seite, denke ich, verstehen die Leute mehr und mehr die Bedeutung von Glauben in ihrem Leben“, meinte der US-Präsident weiter: „Amerika ist ein bemerkenswerter Ort, wenn es um Religion und Glauben geht. Wir hatten an unseren Parteiversammlungen Menschen, die extra dort waren, um uns zu sagen: ‘Ich bin hier, um für euch zu beten, um euch wissen zu lassen, daß ich für euch bete.’ Ich war darüber sehr dankbar.“
Liberale Kräfte haben die politische Öffnung des US-Präsidenten zum Glauben hin kritisiert. Diese Öffnung erlaubt es neuerdings, daß konfessionelle Initiativen staatliche Gelder für soziale Tätigkeiten wie Drogenrehabilitationszentren oder Suppenküchen bekommen.
Präsident Bush betonte, daß es keinen Grund gäbe, seinen offen praktizierten methodistischen Glauben oder seine Unterstützung von religiösen Kundgebungen auf öffentlichen Plätzen zu fürchten. Er stütze sich bei seiner täglichen Arbeit im Ovalen Büro sehr stark auf seine Religion und könne sich nicht vorstellen, daß ein Mensch den Druck seines Amtes aushalten könnte, ohne sich an Gott anzulehnen.
„Ich bin ganz der Auffassung, daß die Pflicht des Präsidenten immer darin besteht und bestehen muß, das höchste Recht der Menschen, einen Glauben zu praktizieren oder nicht zu praktizieren, zu beschützen“, meinte Bush weiter: „Das unterscheidet uns von den Taliban“: „Die höchste Freiheit, die wir besitzen oder eine der wichtigsten Freiheiten ist, den Glauben so zu praktizieren, wie jeder es für richtig hält.“
„Auf der anderen Seite kann ich nicht sehen, wie man Präsident sein kann – wenigstens von meiner Perspektive aus – ohne eine Beziehung zum Herrn.“ „Ich werde bei meiner Vereidigung die Hand auf die Bibel legen“, sagte Präsident Bush auf den Einwand eines Journalisten, daß eines Tages vielleicht sogar dieses ehrwürdige 216 Jahre alte Hauptstück der Vereidigung eines neuen US-amerikanischen Präsidenten in Frage gestellt werden könnte. Präsident Bush glaubt nicht, daß der Glaube von Seiten der weltlichen Kultur unter Druck steht. Die erfolglosen Versuche, das öffentliche Leben in den USA weiter zu säkularisieren, bewiesen das.
„Das Großartige an unserem Land besteht darin, daß jemand aufstehen und sagen kann: Wir sollten versuchen das Wort ‘Gott’ aus der Vereidigungsformel herauszunehmen.“ Auf der anderen Seite hätten solche Versuche einen ziemlichen Rückschlag erlitten.
Auf die USA bezogen meinte Präsident Bush: „Das ist ein Land, das in Werten gegründet ist.“ „Ob die Leute mich gewählt haben oder nicht; es gibt viele Werte in diesem Land, über die ich wirklich stolz bin.“
Er besitze immer noch „weitreichende Pläne“ für die Zusammenarbeit seiner Regierung mit konfessionellen Organisationen. Die Zentralregierung habe bereits 1.2 Milliarden Dollar für die Sozialarbeit religiöser Gruppen vergeben. Er hoffe, daß diese Summe in den nächsten Jahren noch erhöht werden könne.
„Wir werden in der zweiten Amtsperiode dafür sorgen, daß sich religiöse Organisationen für das große Geld bewerben können. So kann sichergestellt werden, daß diese von konfessionellen Initiativen getragenen Werke offen bleiben und ihre Angestellten bezahlt werden können.“ „Das zentrale Anliegen besteht darin, die Möglichkeit zu haben, den konfessionellen Initiativen im Sozialbereich Zugang zu gewaltigen Summen zu gewähren. Ich glaube, das ist wichtig.“
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Dienstag, 18. Januar 2005 22:57
sttn: Mogelpackung?
Ich weiß nicht was in der Bibel von George Bush steht. Aber in meiner Bibel steht: Man soll nicht lügen, man soll nicht töten und wenn ich mir anschaue was Jesus über die Reichen und „Gerechten“ gesagt hat und wie er den Armen und Kranken geholfen hat, muß ich feststellen: Die Politik von George Bush geht in eine andere Richtung. Er lügt (Irak), er fängt Kriege an (Irak), und er nimt es den Armen und gibt es den Reichen (Steuergeschenke durch einseitige Steuerreformen) und vieles mehr.
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