Nach Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone hat nun auch Kurienkardinal Walter Kasper das bevorstehende Motu Proprio – zumindest indirekt – angekündigt.
Links: Walter Kardinal Kasper Rechts: Wandlung in der Alten Messe
(kreuz.net, Vatikan) Der Präfekt des Päpstlichen Einheitsrates reagierte auf angebliche Sorgen von jüdischer
Seite wegen des bevorstehenden Motu Proprios zur Freigabe der Alten Messe.
Das berichtete heute der Vatikanist
der linkskatholischen Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’, John Allen.
Allen beruft sich auf einen
ihm vorliegenden Brief von Kardinal Kasper vom 3. April.
Das Schreiben beantwortet einen Brief vom 29.
März, den der US-amerikanische Servitenpater John Palikowski im Namen des ‘Internationalen Rates von
Christen und Juden’ an den Kardinal sandte.
Pater Palikowski jammert in seinem Schreiben, daß Johannes
XXIII. zwar im Alten Meßbuch die Aussage von den „perfidis judaeis“ – den „treulosen Juden“ – gestrichen
habe. Es gäbe in diesem Meßbuch aber immer noch Gebete, die für Juden, Muselmanen und andere christliche
Konfessionen angeblich „hochgradig erniedrigend“ seien.
Die Verbreitung solcher Gebete würde „die katholische
Integrität bezüglich der kirchlichen Verkündigung der letzten vier Jahrzehnte“ – gemeint sind der ökumenische
und der interreligiöse Dialog – infragestellen.
Der Servitenpater machte sich nicht die Mühe, die angeblich
anstößigen Gebete zu nennen.
In seiner kurzen Antwort deutete Kardinal Kasper an, daß die Entscheidung
zur Freigabe der Alten Messe gefallen ist:
„Während ich nicht weiß, was der Papst in seinem endgültigen
Text festlegen will, ist klar, daß die getroffene Entscheidung jetzt nicht mehr geändert werden kann.“
Die vorgetragenen Bedenken habe er bereits mit dem Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia
Dei, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, besprochen.
Es seien die Sorgen „vieler“, die sich mit dem interreligiösen
Dialog befassen.
Das „lange Gespräch“ mit Kardinal Castrillon habe ergeben, daß die Benützung des
Alten Meßbuchs keine neue Situation darstelle. Es werde ja auch schon jetzt in bestimmten Fällen verwendet.
Kardinal Kasper gestand, nicht ganz sicher zu sein, was mit angeblich „sensiblen Passagen“ über die
Juden geschehen solle. Er glaubt, daß die aufgezeigte Kontroverse weitergehen werde.
Doch die meisten
Gläubigen würden an den meisten Sonntagen in den meisten Pfarreien weltweit nicht betroffen sein.
Die
Juden fürchten sich zu Recht vor der Alten Messe – erklärte dagegen ein römischer Prälat auf Anfrage
vor ‘kreuz.net’:
„Denn mit der Alten Messe sind wesentlich mehr Vertreter der mosaischen Religion bekehrt
worden als mit dem Neuen Ritus.“
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72 Lesermeinungen
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und der Einfluss Roms wird immer gern unterschlagen (nicht nur von den Juden): Der Patriarch Rabbi „Juda
ha-Nasi“ („der Fürst“) verfasste schon im frühen dritten Jahrhundert die Mishna in ihrer endgültigen
Form, einen Kodex von Regeln in hebräischer Sprache, die sich auf den Aussprüchen und Diskussionen früherer
Lehrer aufbauen und das persönliche Verhalten, den Sabbat und sogar Rituale im Tempel betreffen. Er spielte,
mit Zustimmung Roms, die Rolle eines örtlichen Dynasten mit ansehnlichem Grundbesitz, einem Landhaus
und umfangreicher Gerichtsbarkeit. Er trat als Vertreter des römischen Statthalters auf, ließ Schüler
in seinem Haus sowohl in Griechisch als auch in Hebräisch studieren und war persönlich dem Kaiser verbunden,
den die Talmud-Quellen zwar „Antonius“ nennen, womit aber wahrscheinlich Caracalla (211-217) gemeint ist.
@ Pünktchen und in vielem auch nur aus der Opposition zum Christentum zu verstehen sei. Das klingt aber
schon ganz anders als „antichristlich“. „In vielem“ wohl er nicht, in manchem. Genau wie eben die Konfession
Katholische Kirche sich von der Religion Katholische Kirche, die sie vor Luther war, dadurch unterscheidet
daß sie klare Abgrenzungen zum Luthertum vorgenommen hat. Wieso sollten die Juden nicht das gleiche Recht
haben? Wolfsohn behauptet außerdem nur daß das talmudische Judentum gemeinsam mit dem Christentum entstand.
Das ist sicherlich auch richtig. Ihre völlig überspitzten und tendenziösen Formulierungen legen aber
den Schluß nahe, daß sich das vortalmudische Judentum durch die Konkurrenz des Christentums dermaßen
in die Enge getrieben fühlte, daß es sich als eine Art Gegen-Christentum neu gegründet hat. Und das
ist schlicht falsch. Erstens entstand das talmudische Judentum als Reaktion auf die Katastrophe der Vertreibung
und stellte den Versuch dar das Judentum zu retten. Zweitens ist ihre Erklärung nur schlüssig wenn man
den Juden eine Menge schlechter Eigenschaften unterstellt. Eine Religion aber die 2000 verteilt über
die ganze Welt sowohl im Einflussbereich des judenfeindlichen Christentums wie des nicht viel freundlicheren
Islam überlebt hat, muß wohl entschieden für etwas stehen und nicht in erster Linie gegen etwas. Überhaupt:
warum hat der Papst denn über 800 000 Antichristen gerettet?
Spinoza hat den Unterschied von Wesen, Substanz und Sein nicht verstanden… für Ihn war gewissermaßen
alles „eine Brühe“. Das Wesen unterscheidet sich aber von der Substanz. Die Substanz würde ich identifizieren
mit dem Geist. Wesen und Substanz stammen beide vom Sein. Aber das Wesen ist der Inbegriff des Seins,
seine Potenz, der Same. Die Substanz ist somit das unwesentliche, das Abgeleitete, Differenzierte, worin
sich das Wesen wiederum erbaut und zur Erkenntnis gelangt, sprich worin es sich als Wesen wiederum realisiert
und zum Sein erwächst.
Zweitaccount von Pünktchen: Sperling In diesem epub.ub.uni-muenchen.de/…_stud_2006_05_01.pdf von mir
schon mehrfach verlinkten Vortrag des jüd. Historikers Michael Wolffsohn, der seinerseits mehrere jüdische
Intellektuelle der neueren Zeit zitiert (z.B. den bekannten Mischa Brumlik) wird überzeugend die Erkenntnis
vermittelt, daß das talmudische Judentum die jüngere Schwester des Christentums und in vielem auch nur
aus der Opposition zum Christentum zu verstehen sei. Beide Religionen sind aus dem alten, vom Tempelkult
bestimmten Judentum der Periode des Zweiten Jerusalemer Tempels hervorgegangen. Das Christentum hatte
den Tempelkult durch den Kult des eucharistischen Opfers entmachtet. Dem Judentum wurde der Tempelkult
durch ein historisches Ereignis entrissen. Daß Sie der hier vertretenen Auffassung widersprochen haben,
ist richtig, Parzifal-Sperling-Blueberry-…, sie konnten Ihre Position nur eben nicht plausibel machen
angesichts der bekannten historischen Fakten und ihrer Interpretation durch die (jüdischen!) Historiker
und Intellektuellen. Wenn bloße Behauptungen und reines Wunschdenken schon fundiertes Wissen wären,
dann wäre Sperling freilich ein Universalgenie!
#66 virOblationis 07:45:13 | Freitag, 27. April 2007
ohne Grundlage? Sperling schrieb: „Ihre Behauptung daß sich das heutige Judentum vom Judentum von vor
2000 Jahren wesentlich unterscheidet und hauptsächlich als Reaktion gegen das Christentum entstand, entbehrt
jeder Grundlage.“ Lesen Sie doch bitte einmal die Diskussion im Strang „Auftrag erfüllt“ nach! Dort finden
Sie die von Ihnen vermißten Grundlagen.
@ Pünktchen Aus christlicher Sicht sind talmudisches Judentum und Islam zwei jüngere antichristliche
Entwicklungen: das Judentum leugnet die Messianität Jesu, der Islam entwertet diese Messianität, wenn
er auch an dem Titulatur festhält. (Man muß dabei im Auge behalten, daß das heutige talmudische Judentum
nicht mit dem Judentum vor der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n. Chr. zu identifizieren ist. Christentum
und heutiges Judentum haben eine gemeinsame Mutter im Judentum des zweiten Tempels. Der Talmud wurde erst
im 7 Jh. unserer Zeitrechnung vollendet und ist in weiten teilen Reaktion auf das Christentum) Wie ich
Ihnen früher schon mitgeteilt habe, ist das ihre subjektive Interpretation und keineswegs eine objektive
Wahrheit. Ein Jude könnte genausogut das Christentum als jüdische Sekte betrachten oder ein Moslem den
Islam als älteste Religion und Vollendung anderer Strömungen usw. Ihre Behauptung daß sich das heutige
Judentum vom Judentum von vor 2000 Jahren wesentlich unterscheidet und hauptsächlich als Reaktion gegen
das Christentum entstand, entbehrt jeder Grundlage. Fakt ist, daß die Ursache für das talmudische Judentum
im Scheitern des Aufstands gegen die Römer und der anschließenden Vertreibung liegt. Desweiteren könnte
ein Protestant genauso behaupten, seit Luther sei die Kath. Kirche nur mehr ein anti-evangelischer Reflex.
man beachte die Bildunterschrift zum zweiten Bild: Rechts: Wandlung in der Alten Messe! Treffender könnte
man seine skurrilen Ansichten kaum karikieren! Oder aber (ohne zu polemisieren) die Notwendigkeit einer /
der Wandlung der Kirche bzw. dem Herzstück der Kirche auf den Punkt bringen! Wandlung tut not. Besonders
die Wandlung des Herzens und manch boshafter Gesinnung!
#62 Stephanus 01:15:19 | Donnerstag, 26. April 2007
Das Motu Proprio kommt nun also doch… wer hätte das gedacht! Aber über den Inhalt werden wir uns doch
mehr wundern als wir das je vermutet hätten. Ich finde es jedenfalls spitze! o^/ ?:) o^/ ?:) !:) !:)
!:) ?:) o^/ ?:) o^/
Ministrant wie viele Wege nach Rom führen so führen auch viele zu Gott Diese Wahrheit mag für jedes
Individuum gelten, das seinen Weg zu Gott nur individuell zurücklegen kann. In diesem Sinne hatte auch
Jos. Ratzinger die Frage des Journalisten Peter Seewald, wie viele Wege zu Gott führten, so beantwortet:
„So viele wie es Menschen gibt!“ Es ist aber etwas ganz anderes, einen bequemen Indifferentismus in religiösen
Wahrheitsfragen als „Toleranz“ verkaufen zu wollen und auch für die verschiedenen monotheistischen Religionen
zu behaupten, sie bildeten verschiedene aber prinzipiell gleichwertige „Wege zu Gott“. Wer so etwas sagt,
versündigt sich am Kreuz Christi, das ja für sich beansprucht, den Weg zu Gott – unseren Weg und den
Weg für alle – freigemacht zu haben. In diesem Sinne hatte Petrus den Gekreuzigten vor den jüdischen
Autoritäten bekannt, indem er sich auf ein Psalmwort stützt („Der Stein, den die Bauleute verwarfen…“):
„Er ist der Stein, der von Euch, den Erbauern verworfen aber zum Hauptstein wurde, und das Heil ist in
keinem anderen. Denn kein anderer Name ist unter dem Himmel den Menschen gegeben, daß wir in ihm das
Heil erlangen sollten“ (Apostelgeschichte 4) Auch heute gibt es viele Juden, die die Messianität Jesu
erkennen und das Kreuz Christi als den universalen Heilsweg www.kreuz.net/bookentry.1097.html anerkennen,
den die Juden vorbereitet hatten, ohne daß alle – bis auf den berühmten „Rest“ – ihn auch schon beschritten
hätten! „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh. 4,22) – es heißt Jesus Christus.
@ministrant: Nein Gerade … die Verständigung mit dem Judentum ist ein großes Anliegen des VII und
auch mit dem Islam. Mag sein. Sie kann sich allerdings nur auf die bürgerlichen Verhältnisse beziehen.
Aber auch da erlauben die Verheißungen Christi wenig Optimismus. Ich stell jetzt mal eine gewagte These
auf und sag wir sind alle eine große Familie Nein, mit Leuten, die den Justizmord an Jesus entweder als
Tatsache leugnen oder ihn sogar rechtfertigen, gehört ein Jüger Jesu nicht zu einer Familie. Abraham
hatte zwei Frauen Sara mit ihrem Sohn Isaak und Hagar mit ihrem Sohn Ismael, Nein, Hagar war nie Abrahams
Frau. Sara benutzte ihre Sklavin Hagar als „Gebärmaschine“ um zu einem – im rechtlichen Sinne – eigenen
Kind zu kommen, hat aber später nicht ihre Pflicht gegenüber ihrem Sohn Ismael erfüllt. Wenn wir den
Wltfrieden suchen, dann müssen wir auf diese gemeinsamen Wurzeln zurückgreifen. Es gibt keine „gemeinsamen
Wurzeln“. … große Ehrfurcht für ihre jahrtausendelange Treue zu Jahwe. ??? MfG Christoph Heger
@ministrant …ist der Glaube an den Glauben an die Kirche. Was denkst denn Du, was uns bzgl. der Kirche
Hoffnung macht?! Die Verheißung des Herrn, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden!
Die Ketzer und Irrsinnigen mögen in noch so hohe Ämter gelangen, sie mögen noch so wüten und Seelen
in die Irre führen – den Sieg wird ein anderer davon tragen…
@Stephanus Nein ich kann nicht behaupten, dass ich das weitergegeben habe was ich von meinen Vätern empfangen
habe, sonst wäre ich noch Jude. Meine Großeltern und meine Eltern sind nach dem VII zum Katholizismus
konvertiert. Aber ich gebe, dass weiter, was ich empfangen habe von der Kirche und das ist der Glaube
an den Glauben an die Kirche.
Ministrant… Das ist erstaunlich,daß sie dieses immer wieder so gerne ansprechen, von wegen Moses und
dem auserwählten Volk. Immerhin mußten die Israeliten 40Jahre in der Wüste „umherirren“, daß heißt
übersetzt ins heutige Deutsch: Bei der damaligen Lebenserwartung hat keiner der aus Agypten geflohenen
Gotteslästerer, denken sie dabei immer an das goldene Kalb, die Wüste lebend verlassen. Die seit dem
VK II ums goldende Kalb tanzende Schar mündiger Christen hat ,was unsere heutige Lebenserwartung angeht
noch ca. 40 Jahre vor sich. Dann aber ist Schluß mit lustig!!! Vielleicht werden sie das noch erleben.
Wir hatten das ja schon mal: Da meinte ein Hochwürden Luther, er müsse die Kirche reformieren. Daraus
wurden dann die Protestanten. Eine Schar „mündiger“ Laien, die sich in 500 Jahren in über 1000 verschiedene
Sekten aufgespalten haben. Und wenn ich mir den „Protestantismus“ der heutigen „mündigen“ Katholiken
anschaue mit ihrer Vielfalt von privaten Meinungen und Vorlieben und dem was sie an Katholischem alles
ablehnen, dann haben wir sie schon lange: die 1000fache Spaltung von der Kirche:ein vielhundertköpfiges
Sektenungeheuer!Längst abgefallen vom katholischen Glauben, hält es den Innenraum der Katholischen Kirche
besetzt! Der Einzige der nicht vom allumfassenden Glauben abgewichen ist, war seinerzeit Hw. Erzbischhof
Lefebvre: Ich habe das weitergegeben, was ich von meinen Vätern empfangen habe. Können sie das auch
von sich behaupten? Er war Reformator! Sie sind Protestant!
@Ministrant: „Nicht wir sind vn der Kirche abgefallen, sondern die FSSPX.“ „Man sagt uns: ‘Sie richten
den Papst!’ Aber wo ist der Prüfstein der Wahrheit?Exzellenz Benelli hat mir ins Gesicht gesagt: ‘Nicht
Sie sind es, der die Wahrheit macht.’ Natürlich bin ich nicht derjenige, der die Wahrheit macht, aber
der Papst ist es auch nicht. Unser Herr Jesus Christus ist die Wahrheit, und daher müssen wir uns an
das halten, was Unser Herr Jesus Christus uns gelehrt hat, an das, was die Kirchenväter und die ganze
Kirche und gelehrt haben, um zu wissen, wo die Wahrheit ist. Nicht ich richte den Heiligen Vater, die
Überlieferung richtet ihn. Ein fünfjähriges Kind kann mit seinem Katechismus sehr gut seinem Bischof
antworten, wenn ihm der Bischof sagen würde:‘Unser Herr ist nicht in der allerheiligsten Eucharistie
gegenwärtig, ich bin es, der der Zeuge der Wahrheit ist, und ich sage dir, daß Unser Herr nicht in der
allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig ist!’ Dieses Kind hat ja seinen Katechismus und würde trotz
seiner fünf Jahre antworten:‘Aber mein Katechismus sagt das Gegenteil!’ Wer hat recht, der Bischof oder
der Katechismus? Der Katechismus natürlich, denn er lehrt den Glauben, wie er immer war…“ Erzbischof
Lefebvre in seiner Predigt vom 29.08.1976 in Lille (Damit die Kirche fortbestehe, Stuttgart 1992, S. 183)
Wider VII, @ Ministrant Unten schreiben Sie, daß viele Wege zum Heil führen. Dies stimmt aber nicht.
Es ist Dogma, daß es außerhalb der katholischen Kirche kein Heil gibt und Sie wissen ja hoffentlich,
daß der, der ein Dogma leugnet nicht mehr katholisch und ein Ketzer ist. Es wundert mich, jedoch nicht,
daß Sie als VII- Enthusiast solche Gedanken äußern, da z.B. auch Nostrae Aetate im Widerspruch zu o.g.
Glaubenssatz die falschen Religionen bejubelt.
@Heinrich Ich habe nicht geschrieben, dass eine neue Kirche gegründet wurde, sondern dass die alte Kirche
reformiert wurde. Ich bringe dieses Beispiel immer wieder gerne: Wäre Mose und das Volk Israel in Ägypten
geblieben, wenn ein Paar nicht mit gewollt hätten?
Lieber wer auch immer, Durch das II Vat. wurde die römisch- katholische Kirche, ihrem Namen katholisch
erst wirklich gerecht, Da wurde also die „römisch-katholische“ Kirche oder was auch immer erst konstituiert!
Nach Ihrer Aussage! Ihre sonderbare Aussage: Nicht wir sind von der Kirche abgefallen, sondern die FSSPX.
widerspricht dem gewaltig!
@Heinrich Nicht wir sind vn der Kirche abgefallen, sondern die FSSPX. ?:) Das II: Vat. war ein Konzil
wie jedes andere Konzil zuvor auch und die Lehrschreiben haben Geltung für die gesamte römisch- katholische
Kirche. Langsam sollte sich die auch bei den Tradis rumgesprochen haben, dass der Papst seine Amtsgewalt
nicht nur proforma hat, sondern diese auch benutzen darf. Durch das II Vat. wurde die römisch- katholische
Kirche, ihrem Namen katholisch erst wirklich gerecht, da Bischöfe und Menschen aus allen Kontinenten
mitgewirkt haben. Nicht das eurpäischer Episkopat hat die etwas entschieden, sondern die Weltkirche.
Wenn sie nicht (mehr) an diese Kirche glauben, dann kann ich ihnen auch nicht helfen.
Kleiner Hinweis! Ich habe das unten zitierte Autoreninterview mit Schoeman als Artikel in die „Leserzeitung“
eingestellt www.kreuz.net/bookentry.1097.html!
Lieber Ministrant, keine Sorge, war auch nicht ganz ernst gemeint! An Ihrem Statement: Ich stehe auch
nach dem MP noch voll und ganz hinter unserem Heiligen Vater. Und ich bin auch gewiss, dass der Heilige
Vater voll und ganz hinter dem VII steht. Deo gratias! habe ich keinen Zweifel. Wenn Rom den katholischen
Glauben wieder befehlen würde, würden Sie wieder glauben. Besser wäre Sie würden auch gegen Rom den
vollen Glauben haben!
@Heinrich Ich bin aber kein Landesbeamter und der einzige dem Rechenschaft ablegen muss ist meinem Hergott.
Ich hab aber auch nix gegen den Ötti ich habe seine Rede live gehört und fand nix schlimmes dabei.
Ein Landesbeamter hätte das wohl nicht gesagt, Ich habe keine Angst vor dem MP. da steht MP für für
(nein nicht Maschinenpistole) Ministerpräsident! Und da haben Sie alle Angst vor!
@Gotthard Ich habe keine Angst vor dem MP. Ich stehe auch nach dem MP noch voll und ganz hinter unserem
Heiligen Vater. Und ich bin auch gewiss, dass der Heilige Vater voll und ganz hinter dem VII steht. Deo
gratias!
Liebs Pünktchen, Sie haben das offenbar schon verstanden. Man muß dabei im Auge behalten, daß das heutige
talmudische Judentum nicht mit dem Judentum vor der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n. Chr. zu identifizieren
ist. Klar, wenn wir die Evangelien lesen, dann sehen wir, dass der Unglaube schon viel früher in das
Judentum eingedrungen ist. Der Talmud wurde erst im 7 Jh. unserer Zeitrechnung vollendet und ist in weiten
teilen Reaktion auf das Christentuma Auch hierbei stimme ich Ihnen zu! Ich kann Ihnen das Buch „Wie es
sich christelt, so jüdelt es sich“ von Michael Hilton nur empfehlen! Roy H. Schoeman scheint jedenfalls
nicht völlig verstanden zu haben, dass die gläubigen Katholiken das Bundesvolk des neuen und einzigen
Bundes sind (der Heilsweg steht auch den Juden offen) und dass man bei den Prophezeiungen daher die Augen
offen halten muss, und von Fall zu Fall entscheiden muss, ob nun die historischen Juden oder das neue
Gottesvolk gemeint ist!
Ministrant / Heinrich Die prophetischen Messiasverheißungen waren an das jüdische Volk „adressiert“
soz., enthielten aber bereits eine universale Dimension. In Jesus Christus ist diese Verheißung erfüllt.
Aus christlicher Sicht sind talmudisches Judentum und Islam zwei jüngere antichristliche Entwicklungen:
das Judentum leugnet die Messianität Jesu, der Islam entwertet diese Messianität, wenn er auch an dem
Titulatur festhält. (Man muß dabei im Auge behalten, daß das heutige talmudische Judentum nicht mit
dem Judentum vor der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n. Chr. zu identifizieren ist. Christentum und
heutiges Judentum haben eine gemeinsame Mutter im Judentum des zweiten Tempels. Der Talmud wurde erst
im 7 Jh. unserer Zeitrechnung vollendet und ist in weiten teilen Reaktion auf das Christentum)
HeinrichderZweite = Zweitaccount von Heinrich von Ofterdingen Liebs Pünktchen, vielen Dank für den Hinweis
auf das Buch von Roy H. Schoeman! Nach meiner Ansicht macht er nur einen entscheidenden Fehler: Man muss
bei den Prophezeiungen über die Juden immer im Hinterkopf haben, dass das Gottesvolk des neuen Bundes
ja die gläubigen Katholiken sind. Auf wen sich nun die Prophezeiung bezieht, muss aus dem Kontext geschlossen
werden.
@Pünktchen Gerade dieses Anliegen die Verständigung mit dem Judentum ist ein großes Anliegen des VII
und auch mit dem Islam. Ich stell jetzt mal eine gewagte These auf und sag wir sind alle eine große Familie
nur die Muslime haben eine andere Mutter. Abraham hatte zwei Frauen Sara mit ihrem Sohn Isaak und Hagar
mit ihrem Sohn Ismael, Hagar wurde zwar vertrieben aber auch sie wollte er zu einem großen Volk machen.
Wenn wir den Wltfrieden suchen, dann müssen wir auf diese gemeinsamen Wurzeln zurückgreifen. Ich habe
selbst gute Verbindungen zum Judentum und große Ehrfurcht für ihre jahrtausendelange Treue zu Jahwe.
Jeder Mensch muss seinen Weg so zu Gott finden und wie viele Wege nach Rom führen so führen auch viele
zu Gott.
@athanasius ist sie voll der jüdischen mosaischen Symbolik. Schon Brot und Wein als Gaben Es ist wirklich
schade, dass in der heutigen Liturgie diese Symbole entfallen sind – besonders Brot und Wein als Gaben
…
= Zweitaccount von pünktchen: Ein weiterer Gedanke aus dem Autoreninterview von Roy H. Schoeman: Herr
Schoeman, Sie bezeichnen Ihre Bekehrung zum Katholizismus nicht als Abkehr von Ihren jüdischen Wurzeln,
sondern als Vollendung Ihrer jüdischen Identität. Warum? Jesus ist der Messias, auf den das jüdische
Volk Jahrtausende lang gewartet hat, um den es gebetet und auf den es sich vorbereitet hat. Als Jesus
in die Welt kam, hat er das Verhältnis von Mensch und Gott verändert und auch das Verhältnis von Leben
und Tod. Ich sehe die katholische Kirche als post-messianisches Judentum und das Judentum als embryonale
Form des Katholizismus. Der Heilsauftrag des Judentums war es, gewissermaßen Brutstätte zu sein. Durch
die spezielle Beziehung zwischen Gott und der ethnischen Gruppe der Juden sollte die Menschwerdung Gottes
vorbereitet werden. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu sollte diese spezielle Beziehung dann auf die
ganze Menschheit übergehen.
Daß man als Christ der „bessere Jude“ sei, ist vor allem Auffassung vieler Juden, die zum Christentum
und zur Katholischen Kirche konvertiert sind: Alfred Döblin, Edith Stein, Oberrabbiner Israel (später:
Eugenio Zolli), Kard. Lustiger… um nur einige wenige zu nennen. In diesem Sinne führt der US-amerikanische
Hochschullehrer Roy H. Schoeman aus: Ich sehe die katholische Kirche als post-messianisches Judentum und
das Judentum als embryonale Form des Katholizismus …ww.sankt-ulrich-verlag.de/…_kommt_von_den_juden/(darstellung)/pressemitteilung
Der Amerikaner verdankt seine jüdische Bildung dem strenggläubigen Arthur Hertzberg und Arthur Green,
der das größte rabbinische College der USA leitete. Er wuchs als Sohn jüdischer Eltern auf, die vor
den Nazis aus Deutschland geflohen waren. Nachdem er zum Katholizismus konvertiert war, legte er Rechenschaft
ab über diesen Schritt in dem Buch: Das Heil kommt von den Juden. – Augsb.: St. Ulrich Verl., 2007. Schoemann
im oben zitierten Interview: Entweder war Jesus Gottes Sohn, dann ist das heutige Judentum einem tragischen
Irrtum verfallen. Oder er war es nicht, dann haben die Christen Unrecht. Beide können nicht im Recht
sein.
Missverständnis ministrant @ Da gibt es wohl ein Missverständnis. Sorry! Beim Lesen Ihres Textes habe
ich ihn zunächst auf mich bezogen. Ihre Antwort hat es dann richtig gestellt.
@Czibo Ich war schon in den Gaskammern von Auschwitz und das nicht nur einmal, meine Urgroßeltern wurden
dort ermordert, ich weiß sehr wohl was ich meine wenn ich von Gaskammern spreche aber Menschen die solche
antisemitischen Sprüche klopfen müsste man wirklich mal zeigen, was dort mit Menschen gemacht wurde,
damit sie merken was für einen Müll sie von sich geben. Also glauben sie mir, mir liegt es fern die
Taten der Shoa zu verharmlosen oder zu verherrlichen.
Erbärmlich… @Czibo Rassismus ist in traditionellen Kreisen sehr verbreitet, ich wäre dafür einem
jeden der solche Sprüche klopft einmal eine Gaskammer von innen zu sehen. Allein schon mit dem Begriff
Gaskammer würde ich sehr vorsichtig umgehen, damit es nicht strafrechtlich relevant wird. Es kann sehr
schnell dazu kommen, werther Herr. Wenn es Sie wirklich interessiert, fahren Sie mal in diese Mordstätten,
in denen Millionen von Menschen durch die Gaskammern zu Tode gekommen sind. Ich bin sicher, dass Ihnen
das Wort „Gaskammer“ in dieser defätistischen Weise, wie Sie es oben anwenden, weder über die Zunge
noch in die Finger mehr kommt. Ihre erbärmlichen Vergleiche können Sie sich ersparen.
@matt2 Nochmal. Genau der Wunsch, G’TTES einzige Zeugen zu sein, IHN , den HERRN auf sich allein zu beschränken,
IHN von sich abhängig zu machen, ist der Wunsch all zu vieler „Christen“, die, satt ihre Götzen neben
G’TT den HERRN zu verstossen, verstossen sie ihre Brüder (andere Christen) und versuchen immer wieder
die Juden auszurotten, erst verunglimpfen und Lügen verbreiten (sich mit Götzendienern (User Lutheraner)
verbünden), dann per Definition ausrotten, dann auch schon mal tatsächlich. Das hat estaw von Kain und
Abel! Warum erschlug Kain Abel? !:) weil er sah, dass Abels Opfer (Tempel?) von G’TT dem HERRN angenommen
wurde, aber das „Opfer“ (Wein und Hostie) nicht! So nicht!!!
@Czibo Rassismus ist in traditionellen Kreisen sehr verbreitet, ich wäre dafür einem jeden der solche
Sprüche klopft einmal eine Gaskammer von innen zu sehen.
Unzulässige Anbiederung Dass die Kirche das wahre Israel ist, ist selbstgefällige kirchliche Lehre,
die nicht mit der Realität übereinstimmt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt haben sich Judentum und Christentum
getrennt. Jetzt so zu tun als seien die Christen die besseren Juden, ist schon ziemlich verstiegen und
könnte, nicht zu unrecht von Juden als grobe Beleidigung aufgefasst werden. Das ist unzulässige Anbiederung.
Die hat das Christentum nicht nötig. Trotzdem soll das Christentum sich stets seiner jüdischen Herkunft
bewusst sein und stets präsent haben, dass Jesus Jude war bis zum Tod am Kreuz, nicht katholisch, nicht
evngelisch, nicht freikirchlich. Aber dehalb sind Christen noch lange nicht die besseren Juden. Sie wären
es vielleicht ganz gern…?
@matt2 matt2: Das streicht auch klar heraus, wie nichtig der Standpunkt der „nachChristus“-Juden bis heute
ist. Danke matt2, klarer hat nicht mal Hitler die Juden ausgerottet!
Christen sind die wahren Juden… wir sind ja die Vollendung des Judentums, der mosaischen Gesetzesreligion.
Die Kirche Gottes ist das wahre Israel. Mehr gibts da nicht zu sagen. Aber man muss das auch wirklich
erfassen und internalisieren, sonst lässt man sich da verwirren. Wir Christen dürfen also demnach den
alten Bund nicht auf die Juden abschieben, als hätten wir damit nichts zutun. Wir Christen sind durch
Christus die Vollendung des alten Bundes. So sollten wir das meiner Meinung nach betrachten, damit keine
Mißverständnisse oder Glaubensverwirrungen aufkommen. Das streicht auch klar heraus, wie nichtig der
Standpunkt der „nachChristus“-Juden bis heute ist.
„Sorgen von jüdischer Seite“ wegen des angeblich bevorstehenden Motu Proprios „Die Juden fürchten sich
zu Recht vor der Alten Messe.“ Die Juden, denen ich begegnet bin, kümmert die Alte Messe genauso wenig,
wie die unwissende Masse des Christenvolks sich dafür interessiert. Richtiger wäre es hier, von den
eingeweihten Zionisten zu reden, die die alte Messe fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Ich finde
es allein schon bemerkenswert, daß Pfr. Manfred Adlers (RIP) „Weltmacht Zionismus www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_con…“,
als einziger Teil seiner „Die Söhne der Finsternis“-Trilogie seit einiger Zeit nicht mehr verkauft wird
und erstaunlicherweise auch antiquarisch – zumindest im Netz – nicht mehr erhältlich ist. Bei Interesse
am besten gleich ausdrucken oder abspeichern.
Keine Übung im Umgang Das tun Sie nur weil Sie ein Ignorant sind. Da ist es müßig noch den Namen zu
nennen, weil das zuviel Ehre wäre. Mit den Leuten dieser Couleur habe ich keine Übung im Umgang.
Monsignore… …„Denn mit der Alten Messe sind wesentlich mehr Vertreter der mosaischen Religion bekehrt
worden als mit dem Neuen Ritus.“ Das mag stimmen, aber heute gibt es nur noch die Karaiter die die mosaische
Religion nachfolgen. Die Juden von heute folgen – in soweit religiös (und dann meine ich nicht die Freimaurerei) –
dem rabbinischen Talmud nach, der voller antichristlicher und gewalttätiger Äusserungen steht. Zudem
beten die Talmudisten von heute täglich um die Ausrottung der Nachfolger des Nazoreners (des Jesus).
Das ist keine ‘religio mosaica’ mehr, sondern eine religio talmudica, die oft in starkem Widerspruch zum
Glauben der alten Juden steht. Rabbinismus, Talmud und Kabbalah haben das Alte Testament und die Wahrheit
Mose verdunkelt und stehen diesen entgegen. Aber es ist wahr dass die Alte Messe viele Juden bekehrt hat.
Da diese Liturgie ja aus der Urliturgien Roms und Antiochiens, also aus jüdisch-christlichem Kulturraum,
stammt und Erfüllung des Alten Testamentes ist, ist sie voll der jüdischen mosaischen Symbolik. Schon
Brot und Wein als Gaben… Jeder Jude weiss innerlich dass das das Opfer des Melchisedech sein muss und
irgendwie mit dem Moschiach zusammenhängt. Orémus pro Judaeis, ut agnoscant Dominum nostrum Jesum Christum
et salvi facti sunt de tenebris talmudicis atque cabbalicis.
Ein kleine, enge Welt Tchibo hat Angst vor dem Motu Rainer Tobackbastelt sich seine kleine, enge Welt
wie er es braucht und wenn er schon nicht viel zu sagen hat, dann sagt er halt wenig mit ganz wenig Sinn.
So hat dann alles seine Ordnung für den Baumeister seiner kleinen Welten. Fairerweise sollte er die Namen
derer nicht verstümmeln, die er glaubt aus welchem völlig unerfindlichen Glaubenseifer auch immer, angreifen
zu müssen. Die Namensverunglimpfung lässt darauf schließen, sich bevorzugt in den Filialen einer Kaffeerösterei
zu bewegen. Möge im ein Licht aufgehen…!
#16 virOblationis 10:36:46 | Samstag, 21. April 2007
Stichwort Wie auf ein Stichwort hin erscheint jetzt zu diesem Thema der Artikel „Anspruch auf den Himmel“.
Man sieht: Die Ursache der Verwirrung ist in den höchsten Kreisen Roms angesiedelt.
Vorhölle, Limbus, Fegefeuer … … werden hier in den Postings und in den Medien offensichtlich nicht
wenigstens nur ein bisschen auseinandergehalten … kreuz.net sollte man bisschen katechese betreiben
…
#14 virOblationis 09:34:18 | Samstag, 21. April 2007
Erbsünde Johann Gerhard schrieb: „…Vorhölle, Limbus, Fegefeuer, alles das Gleiche? …Dieser Unsinn
kann doch auch nicht katholisch sein!?“ Natürlich nicht. Da haben Sie recht. Sie schrieben aber auch:
„Ein einfacher Blick in die Heilige Schrift würde Ihnen darüber hinaus offenbaren, dass es keine unschuldigen
Säuglinge und deshalb keine ungetauften Kinder im Himmel gibt. Denn in Sünden sind wir empfangen.“ Leider
gibt es Kräfte im nach-konziliaren Rom, die dies nicht mehr wahrhaben wollen. So deutete Joh. Paul II.
in einem Schreiben an, daß ungetaufte Kinder allesamt in den Himmel kämen: Dies läuft natürlich auf
eine Leugnung der Erbsünde hinaus. – Furchtbar!
Ich glaube nicht, dass der Stuhl Petri „vakant“ ist Vielmehr ist die Aufstellung von Gegenpäpsten illegitim.
Die Sedis-Typen begeben sich gefährlich ins Abseits. Das sind nun jene Vereine selbstgerechter Machart,
die nun augenscheinlich kein Interesse mehr daran haben, dass die Kirche reformiert werde und pausenlos
ihre Verachtung über sie und den jetzigen Papst ausstülpen. Der Papst ist legitim, selbst wenn er häretisch
agiert, selbst wenn er zuweilen als Ketzer auftritt. Es ist halt Licht und Schatten momentan. Aber diesen
Vereinen wird nach ihrem Tun vergolten, wenn sie eifrig darangehen einer erschlafften Kirche noch Tritte
auszuteilen. Nein, für diese Bosheit sind sie nicht gerechtfertigt. Ich erkläre ausdrücklich meine
Verbundenheit mit dem Papst, auch wenn ich ihm im Sinne seines häretischen Gedankenguts nicht willfahren
kann. Das ist ein guter Modus, den die Pius-Brüder gehen.
@st. georg Nicht alles glauben was man so in Nachrichten hört und in Zeitungen liest. Purgatorium www.kath.net/detail.php?id=16553
Zudem haben Sie da wirklich einiges durcheinander geworfen.
Angst vor Motu proprio…? Werther Schwestern und Brüder im Glauben, nie hatte ich keine Angst vor dem
Motu Proprio. Was sollte es sein und bewirken. Etwas völlig Neues? Etwas wie ein Jesus, damals in der
Höhle bei Bethlehem. Vielleicht ist es auch eine unfruchtbare kircheninterne Hypostase, die sich auch
nicht per Glaubenskatalog nicht ohne weiteres realisieren lässt… Dass es nicht eintreten möge: ich
heiße euch hoffen (Danke, Ernst Bloch)
Schrott Allen beruft sich auf einen ihm vorliegenden Brief von Kardinal Kasper vom 3. April. Das Schreiben
beantwortet einen Brief vom 29. März, zweimal Postweg + Nachdenkzeit … völlig unmöglich! Also Schrott!!!!!!!!!1
tja, der Joseph R. war ja auch niemals Papst, geschweige denn Kardinal. Insofern sollte man sein Geschwafel
auch von protestantischer Seite nicht allzu ernst nehmen…
@ st. georg: Jetzt geht aber alles durcheinander… …Vorhölle, Limbus, Fegefeuer, alles das Gleiche?
Das merkt ja selbst der geneigte Lutheraner, dass Sie da Unsinn erzählen bzw. wiedergegeben. Ein einfacher
Blick in die Heilige Schrift würde Ihnen darüber hinaus offenbaren, dass es keine unschuldigen Säuglinge
und deshalb keine ungetauften Kinder im Himmel gibt. Denn in Sünden sind wir empfangen. Wir können uns
bestimmt ganz ökumenisch darauf einigen, dass die Taufe Säuglingen den rettenden Glauben verleiht. Wer
aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Dieser Unsinn kann doch auch nicht katholisch sein!?
Und was lese ich da, st.georg? auf Veranlassung von Papst Benedikt XVI Ich fürchte, wir werden jetzt
massenhaft Artikel über die päpstliche Fehlbarkeit zu lesen bekommen, auch wenn das kein Dogma war!
Gute Nacht beisammen. :(3
na, dass ist doch mal ne meldung… Vatikan mistet Vorhölle aus Fegefeuer existiert nicht Die Vorstellung
des Fegefeuers hat keinen Platz in der katholischen Glaubenslehre. Der Katholische Nachrichtendienst in
den USA veröffentlichte am Freitag entsprechende Passagen aus einem lang erwarteten Bericht der Internationalen
Theologischen Kommission (ITK) des Vatikans, der auf Anweisung von Papst Benedikt XVI. erstellt wurde.
Der traditionelle Glaube an die Vorhölle – nie Teil der offiziellen Kirchenlehre – stelle eine „unzulässig
eingeschränkte Sicht der Erlösung“ dar, befindet das beratende Gremium in dem 41 Seiten langen Bericht.
Das Ergebnis war erwartet worden. Der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger hatte bereits vor seiner Wahl
zum Papst das Fegefeuer als „nur eine theologische Hypothese“ bezeichnet und empfohlen, den Glauben daran
abzulehnen. In der mittelalterlichen Vorstellung war das Fegefeuer ein Ort, an dem ungetaufte Säuglinge
nach dem Tod sowie gute Menschen kämen, die vor Christi Geburt lebten. Der 1992 veröffentlichte Katechismus
erwähnt den Begriff dagegen nicht. In dem neuen Bericht heißt es, dass der Ausschluss von unschuldigen
Babys aus dem Himmel nicht mit der besonderen Liebe Christi für Kinder vereinbar sei. Gott sei gnädig
und wolle, dass alle Menschen erlöst werden, hieß es. ntv heute abend…
#3 Desperatus † 22:48:16 | Freitag, 20. April 2007
Ein Lied auf das Motu Proprio O komm, du Motu Proprio, und mache unsre Tradis froh, Im neuen Ritus leiden
wir, und hoffen stets auf Hilf von Dir. Freuet euch, freuet euch, es ist schon nah, bald ist das Motu
wirklich da. (täglich zu singen, bis das ominöse MP kommt)
Ein wichtiges Gebet: Omnipotens sempiterne Deus, qui Judaeos etiam a tua misericordia non repellis: exaudi
preces nostras, quas pro illius populi obcaecatione deferimus, ut, agnita veritatis tuae luce, quae Christus
est, a suis tenebris eruantur. Per eundem Dominum nostrum
Das „Motu Proprio“ … … ist ein wunderbares Beispiel für ein Gerücht. Keiner hat es gesehen (nicht
mal Kasper), alle reden darüber, keiner kennt den Inhalt richtig, aber alle spekulieren und reden und
fürchten und hoffen und warnen und befürworten und erklären und interpretieren und resümieren und
alles durcheinander. Benedikts Meisterstück