Meßbuch-Übersetzung
Ein Riesenleck
Noch bevor die neue Übersetzung der englischsprachigen liturgischen Bücher von Papst und Bischöfen approbiert worden ist, kann man sie nachlesen – im Internet.
Die neue Übersetzung orientiert sich näher am lateinischen Urtext.
Die neue Übersetzung orientiert sich näher am lateinischen Urtext.
© latin-mass.society.org
(kreuz.net) Die neue Übersetzung der englischsprachigen Meßtexte ist im Internet publiziert worden.

Das berichtete die britische Wochenzeitung ‘The Catholic Herald’ unter dem Titel „Großes Lob für die neue durchgesickerte Meßübersetzung“.

Pfarrer Seán Finnegan von der südostenglischen Diözese Arundel and Brighton, bekam die neuen Übersetzungen von einem Freund zugespielt und veröffentlichte sie auf seinem Weblog.

Die im Internet veröffentlichten Texte beinhalten fast den gesamten Text der Heiligen Messe. Unter anderem wurden das Schuldbekenntnis, das Gloria, das Glaubensbekenntnis, sowie die ersten vier eucharistischen Hochgebete auf dem Weblog publiziert.

Die neue Übersetzung ist dem lateinischen Urtext viel näher, als die bisher verwendeten englischen Meßtexte.

Nach Informationen von ‘The Catholic Herald’ haben noch nicht alle englischsprachigen Bischofskonferenzen ihren Segen zu den neuen liturgischen Büchern gegeben.

Auch von Papst Benedikt XVI. sind die Texte noch nicht approbiert.

Außerdem soll es noch Unklarheiten bei der Übersetzung der Wandlungsworte geben. Offenbar ist man sich noch nicht darüber einig, ob es bei der Wandlung des Weines in das Blut Christi künftig „für die vielen“ oder „für viele“ heißen werde.

Das Leck befindet sich in Südafrika

Die neue Übersetzung ist – nach Angaben von Pfarrer Finnegan auf seinem Weblog – in Südafrika bereits stark verbreitet. Der Bischof von Port Elizabeth, Mons. Michael Gower Coleman, habe sich schon vor einem Monat daran gemacht, die neuen Texte in seiner Diözese zu verwenden.

Er habe sich jedoch von seinen bischöflichen Mitbrüdern überzeugen lassen, noch bis zur offiziellen Einführung im Land auszuharren.

Während die Diözesen in England und Wales voraussichtlich noch bis Anfang 2009 auf die neuen liturgischen Bücher warten müssen, sollen sie in Südafrika bereits Anfang Dezember zur Verfügung stehen – wahrscheinlich ab dem ersten Adventsonntag.

Obwohl das Durchsickern der neuen Übersetzungen – laut ‘The Catholic Herald’ – für die Katholische Kirche peinlich ist, sollen die neuen Texte mit großer Freude aufgenommen worden sein.

Sie seien würdiger als die bisher verwendeten liturgischen Bücher.

Kostproben

Anstatt der Formulierung im Glaubensbekenntnis „eines Wesens mit dem Vater“ heißt es in der neuen Übersetzung „konsubstantiell mit dem Vater“.

Anscheinend wurden auch Zugeständnisse an eine angeblich geschlechtsneutrale Sprache gemacht.

So heißt es jetzt nicht mehr „für uns Menschen und zu unserem Heil“ – wobei für „Menschen“ das englische Wort „men“, das auch mit „Männer“ übersetzt werden kann, steht – sondern „für uns und zu unserem Heil“.

In der neuen Übersetzung des Glaubensbekenntnisses wird die Gottheit Christi stärker betont. Die Passage „geboren aus der Jungfrau Maria“ wurde revidiert und heißt nun ähnlich wie im Originaltext des Credos: „fleischgeworden durch den Heiligen Geist und die Jungfrau Maria“.

Wesentlich verbessert wurde auch das Schuldbekenntnis. Dort heißt es jetzt: „Ich habe sehr gesündigt […] durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld.

Die derzeitige Version des Textes kennt lediglich den kurzen Satz: „Ich habe durch meinen eigenen Fehler gesündigt.“

Das Gebet nach dem Agnus Dei ist ebenfalls präziser geworden. Die Gläubigen beten jetzt: „Herr ich bin nicht würdig, daß du eingehst unter mein Dach“, anstatt bisher: „Herr ich bin nicht würdig, dich zu empfangen.“
      
43 Lesermeinungen
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#43   Czibo Nieznany   01:05:07 | Donnerstag, 26. April 2007
matt2
Ähnliches würde ich heute genauso im Angesicht der Hierarchie wiederholen. Es ist doch offensichtlich, dass die Kirche durch ihre verfehlte Theologie ihre Schismen heraufbeschworen hat.
Da kommt endliche etwas profundes über die Reformation ins Forum, nach den vorangegangenen Schlammschlachten. Das ist zu begrüßen, im Gegensatz zu den unerträglichen Ausfälligkeiten über die Reformation, in der zwar nicht alles golden war, die aber für Deutschland den enormen Kulturschub in die Neue Zeit bewirkt hat, an dem auch Katholiken gern partizipier haben. Aber es war Luther, der den Stein ins Rollen gebracht hat, kein verbissener Professor Eck und wie die damaligen Hüter des vermeintlichen Glaubens sonst noch hießen.
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#42   matt2 †   08:43:28 | Mittwoch, 25. April 2007
Anliegen Luthers:
Er wollte Fehlentwicklungen in der Katholischen Kirche durch ausschließliche Orientierung an Jesus Christus als dem fleischgewordenen Wort Gottes beseitigen.
Luther lehnte den Papst und die kirchliche Hierarchie als letzte Instanz in Glaubensfragen ab. Allein der Heiligen Schrift komme die oberste Autorität zu. Die kirchlichen Sakramente wirken – so Luther – nicht aufgrund eines formalen Zeremoniells, einer Magie des Priesters, sondern unmittelbar durch den Glauben. Den Priester sah er nicht als entrückten, unverzichtbaren Mittler zwischen Gott und Mensch, sondern als Seelsorger ohne Privilegien.
Für neuen Zündstoff sorgte Martin Luther ein dreiviertel Jahr später in Leipzig, als er sich von Johannes Eck zu der Behauptung provozieren ließ, auch Päpste und Konzilien seien nicht unfehlbar und könnten irren.
… diese Aussagen halte ich für durchwegs korrekt, auch wenn ich als letzte Autorität nicht die Schrift verstehe, sondern mein Gewissen. Wenn er deshalb exkommuniziert wurde, braucht er sich nichts zu denken. Ähnliches würde ich heute genauso im Angesicht der Hierarchie wiederholen. Es ist doch offensichtlich, dass die Kirche durch ihre verfehlte Theologie ihre Schismen heraufbeschworen hat.
Aber es hätte sich trotzdem nicht so drastisch auswirken müssen, wenn Luther sich eben auf seine Berufung als Reformator beschränkt hätte. Am Ende hat er ja Papst und Kirche insgesamt verworfen und seine eigene Kirche vom Zaun gebrochen. Er war so konfrontativ in allem, so aufbrausend
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#41   r.ruhrgebietler   07:45:03 | Mittwoch, 25. April 2007
@matt2 – Sind Sie der neue Luther?
Der hatte auch solche Qualen wie Sie – und endete als der Kirchenspalter schlechthin.
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#40   matt2 †   22:06:05 | Dienstag, 24. April 2007
@VirFortis: wie nett, dass Sie Sich Gedanken machen um mein Seelenheil…
ich habe nie bestritten, dass Christus der Maßstab für die Rechtfertigung eines Menschen ist, dass er die Türe ist, die zum Vater führt.
Aber ich glaube diese Türe durchschritten zu haben, mit Verlaub. Ja, durchschritten in einer Weise, dass ich tatsächlich glaube durch mich selbst gerechtfertigt zu sein, weil ich diesen Maßstab, der Christus ist an mir selbst gewonnen habe. Ich erkenne die Rechtfertigung in Hinblick auf Christus, der ich selber bin.
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#39   VirFortis   21:41:16 | Dienstag, 24. April 2007
matt--
ich bedaure das sagen zu müssen aber diese ihre ideologie ist satanisch perfide „
„ich nehme meine eigenen Sünden auf mich also braucht sich Jesus nicht damit zu belasten.“
Sie brauchen also Jesus Christus gar nicht um erlöst zu werden? – Nein – Sie erlösen sich SELBER. Jeses hat deine Sünden auf sich genommen und sich auch für dich geopfert. Du muß das in Dankbarkeit annehmen.
Wer ist der Antichrist wenn nicht der dass er Christus nicht nötig hat.
Niemand kommt zum Vater ausser durch mich – Vergessen? Es gibt keine Selbsterlösung!
Du meinst es gut und bist idealistisch und trotzdem dem Satan auf dem Leim gegangen. Demut Schützt !!
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#38   matt2 †   21:34:00 | Dienstag, 24. April 2007
@VirFortis: Maria ist meine (geistige) Mutter und Gott ist mein (geistiger) Vater
ich nehme meine eigenen Sünden auf mich also braucht sich Jesus nicht damit zu belasten.
Wollen Sie noch was über mich wissen?
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#37   Arkanum-11 †   21:33:33 | Dienstag, 24. April 2007
Pardon, matt…
woher nehmen Sie als Katholik die Gewißheit, der Vater stehe über dem Sohn? Das Glaubensbekenntnis sagt „zur Rechten“, also auf gleicher Höhe.
Nicht als Vorwurf, ich versuche Sie nur zu verstehen.
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#36   VirFortis   21:27:57 | Dienstag, 24. April 2007
matt--
sind sie auch vom Hl.Geist gezeugt worden und nehmen die Sünden der Ganzen Welt auf sich. Ist ihre Mutter noch Jungfrau?
Wenn ja können sie den Status Christi erreichen…
Ps:
Bin schon gespannt auf ihre ersten Wunder
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#35   matt2 †   21:20:18 | Dienstag, 24. April 2007
@VirFortis…
wie können Sie sagen „keiner kann“. Woher zum Teufel wollen Sie das wissen? Stehen Sie an Gottes statt um solche Aussagen zu treffen? Heisst es nicht: bei Gott ist alles möglich. Also was wollen Sie wissen, was ich kann oder nicht kann? Oder muss ich mich dabei nach Ihrem (Nicht)Können richten. Ihnen bleibt dieses Können verwehrt, bitte, dann bleiben Sie wer Sie sind, aber ich bin der ich bin und über die Möglichkeiten meiner Person können Sie Sich wohl keine Aussagen erlauben.
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#34   VirFortis   21:05:55 | Dienstag, 24. April 2007
mad2--
Vater-Sohn-HlGeist kommt geanu in dieser Reihenfolge.
Wenn sie sagen würden sie betrachten sich als Kind Gottes, nicht als Sohn Gottes wärs für sensible Ohren schon erträglicher.
Sohn Gottes ist Jesus Christus und sonst niemand. Keiner kann den Status Christi erreichen, denn keiner von uns wurde durch den Geist gezeugt.
Was wir aber schon können ist Christus ähnlichwerden indem wir unser Kreuz aufsichnehmen und Christus nachfolgen. Dann sind wir Kinder Gotes.
Dazu gehört auch die Annahme von Leid, was keine Strafe sein muß sonder Prüfung oder sogar Zeichen der besonderen Liebe Gottes indem er uns zumutet ein Stück weit sein Kreuz mitzutragen um die Rettung der Seelen von vielen !
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#33   matt2 †   20:57:09 | Dienstag, 24. April 2007
@Ultratyp
Unterstellen Sie mir nicht Dinge, die ich nicht gesagt habe. Das ist ärgerlich. Wo habe ich gesagt: ich bin Gott? Also das ist doch wirklich dumm und unseriös.
Nach ihrer Logik, freilich, da gilt Vater = Sohn = Gott.
Sie denken ja: der Sohn ist ansich schon vollkommen und steht quasi in seiner Göttlichkeit auf derselben Stufe wie der Vater. Und das ist aber Quatsch.
Meinetwegen sehen wir den Sohn als Gott, alleine aufgrund seines göttlichen Wesens, aber er ist nicht in derselben Weise Gott wie der Vater, denn der Sohn ist nicht vollkommen. Wenn er vollkommen würde, freilich, dann wäre er Gott. Der Vater steht über dem Sohn, also ist dieser der wahre Gott, der einzig ist.
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#32   VirFortis   20:35:30 | Dienstag, 24. April 2007
matt2
„was will die Kreatur Murx denn über Gott wissen? Bei all dem was er sich anmaßt über Gott zu wissen, kann man ihn beinahe nicht mehr als die Kreatur ansehen, die er vorgeben möchte zu sein. Freilich, wenn er sich eines Wesens mit Gott verstünde, wie der matt, dann könnte er vielleicht so auftrumpfen, aber mit seinem beschränkten kreatürlichen Wesen auf dem er so trotzig beharrt, darf er sich wohl über Gott kein dermaßen bestimmtes Urteil erlauben.“
matt versteht sich also eines Wesens mit Gott.
Gut deine Selbstoffenbarung zu erfahren.
Jede weitere Diskussion mit dir erübrigt sich
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#31   Ultramontanus   20:30:05 | Dienstag, 24. April 2007
Matt2
hält sich für Gott. Das ist exakt dasselbe, was auch Wojtila gelehrt hat: (Jeder) Mensch ist Gott, indem der Mensch sich selbst erkennt, erkennt er Gott.
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#30   matt2 †   20:25:01 | Dienstag, 24. April 2007
Ich kehre zurück zu meiner altbewährten Argumentationsschiene…
was will die Kreatur Murx denn über Gott wissen? Bei all dem was er sich anmaßt über Gott zu wissen, kann man ihn beinahe nicht mehr als die Kreatur ansehen, die er vorgeben möchte zu sein. Freilich, wenn er sich eines Wesens mit Gott verstünde, wie der matt, dann könnte er vielleicht so auftrumpfen, aber mit seinem beschränkten kreatürlichen Wesen auf dem er so trotzig beharrt, darf er sich wohl über Gott kein dermaßen bestimmtes Urteil erlauben. Die Kreatur widerspricht sich hier selbst und in dem Sinn dürfte der Murx eigentlich keinen Mux von sich geben.
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#29   Karl Murx   20:17:10 | Dienstag, 24. April 2007
Gröööhl, buahahahaha
Gott weiß von sich nichts und hat keine Selbsterkenntnis? Dann wäre er ja armseliger als wir.
Selbstverständlich hat Gott keine Erkenntnis von sich in der Weise, daß er sie sich mühsam erworben hätte, denn Gott ist sein Erkennen und Wollen.
Gott strebt eben nicht nach Selbsterkenntnis, wenn er selbst im Wort sein Erkennen ist. Nur der Mensch strebt nach dem, was er entbehrt. Gott aber ist im Wort eins mit seinem Erkennen.
Und das Wesen, daß er laut deinen Aussagen so beherrscht, daß er beliebig viele Söhne zeugen kann? Zeugt Gott kraft seines Willens oder kraft seiner Natur?
Wenn es nur kraft des Willens ist, dann ist alles was er gezeugt hat kontingent, kann also sein oder auch nicht sein. So ein Sohn wäre nicht notwendig daseiend, also nicht ewig und somit nicht Gott. Dasselbe für jeden „Sohn“ der zufälligerweise zusätzlich gezeugt würde; es wären nicht notwendige Zeugungen und diese „Söhne“ müßten also nicht sein.
Das Wort aber ist so notwendig wie die Erkenntnis, die Gott von sich hat.
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#28   matt2 †   19:50:41 | Dienstag, 24. April 2007
@Murx: ich weiß nicht was Sie da immer von „Adoptivsöhnen“ und „Selbsterkenntnis Gottes“ reden…
Gott braucht keine Selbsterkenntnis, er ist ja absolutes (Selbst)Bewußtsein. Er ist ja als Gott Herr seiner selbst aus eben diesem Grund vermag er ja sein Wesen zu zeugen, weil er es beherrscht. Die Söhne sind diejenigen die nach der Selbsterkenntnis streben durch die sie dem Vater immer ähnlicher werden. In ihrem(seinem) Wesen ist Allmacht und Ewigkeit seiner göttlichen Hoheit im Keim vorhanden. Wenn das Wesen zur Erfüllung kommt, also sich vollendet, bewahrheitet, realisiert, so ist es selbst Gott, kein seperater Gott, sondern derselbe Gott, der im Werdegang seiner Zeugen sich selbst erfreut.
Das redundante und überschwengliche Herumgeschunkel mit Wort und Gott am Anfang des Johannesevangeliums halte ich für wenig aufschlußreich. Daraus lässt sich, meiner Auffassung nach, keine theologische Erkenntnis gewinnen.
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#27   Karl Murx   19:26:53 | Dienstag, 24. April 2007
Wie? Verloren?
Soweit mir bekannt, sind wir Menschen Adoptivsöhne, durch die Gnade, wohlgemerkt.
Das Wort aber ist Sohn nicht durch Adoption, weil es eine adoptierte Selbsterkenntnis Gottes ja wohl schlecht geben kann. Die Erkenntnis, die Gott von sich selbst hat, ist vollkommen und seit Ewigkeit. Und in dieser Erkenntnis seiner selbst, geht er ganz auf, weil Gott diese ausdrückt in jenem Wort, von dem man im Prolog des Johannes lesen kann.
Inwiefern bist du denn das verlorene und wiedergefundenen Wort Gottes? War Gott vergeßlich? War er zerstreut?
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#26   matt2 †   18:27:58 | Dienstag, 24. April 2007
genau! Ich bin ja der verlorene Sohn…
der zurückkehrt in die Arme des Vaters. Diese Erzählung Jesu ist mir ja wie auf den Leib geschrieben. Und Er, der ältere Sohn denkt sich jetzt: hätte ich mich nur nie dazu hinreissen lassen dieses Gleichnis zu erzählt, jetzt hab ich den wieder am Hals.
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#25   Karl Murx   12:20:08 | Dienstag, 24. April 2007
He Matt, wie geht das mit der Zeugung in Gott?
Läuft das so ab, wie in der Natur? Gibt es da innergöttlich ein männliches und ein weibliches Prinzip? Befruchten die sich wechselseitig? Gibt es in Gott einen Eros? King Alpha und Queen Omega?
Hilft mir da der kabbalistische Baum der Sephiroth weiter? Wenn es in Gott also eine leidentliche Liebe aus männlichem und weiblichem geben sollte; kann Gott leiden? Vervollkommnet er sich selbst sukzessive? Tut er das durch eine fortwährende Reihe von Gottessöhnen, wie du einer bist? Braucht der Vater den Menschen, damit er selbst vollkommen wird? Verwirklicht sich Gott in der Schöpfung?
Kannst du das alles beantworten, oder darfst du das nicht, weil du erst Leute in deiner Sekte fragen mußt, die höher initiert sind als du?
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#24   VirFortis   11:08:48 | Dienstag, 24. April 2007
Karl Murx
aber dringend:
Mohammed ali Agca oder der Amokläufer in den Usa haben sich auch für Christus gehalten.
Ein gefährliches Gemisch aus Übermenschenideologie gepaart mit gnostisch – apokalyptischen Gedankengut.
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#23   Karl Murx   11:05:26 | Dienstag, 24. April 2007
Nee, der braucht einen Therapeuten
Aber Matt hat uns immer noch nicht aufgeklärt wie denn die Zeugung einer Vielheit von Söhnen ablaufen soll. Braucht es dazu eine Heilige Geistin?
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#22   VirFortis   11:02:44 | Dienstag, 24. April 2007
matt2
„ich bin Gottes Sohn“
…und mich der Ketzerei bezichtigen.
Reicht eine Beichte aus oder brauchen Sie einen Exorzisten ?
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#21   Karl Murx   11:02:01 | Dienstag, 24. April 2007
Du bist ein kleiner Furz, Matt…
…und reif für die Klapsmühle. :-D
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#20   matt2 †   11:00:29 | Dienstag, 24. April 2007
Ich bin Gottes Sohn…
und wenn Sie das nicht vereinbaren können mit Ihrer Theologie, dann ist eben Ihre Theologie ein Murx…
belassen wir es dabei.
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#19   Karl Murx   10:54:34 | Dienstag, 24. April 2007
Ha, ha, ha
Natürlich teilt der Vater sein Wesen in der Zeugung mit, Matt, ganz klar; aber er zeugt nicht sein Wesen, sondern ein Subjekt, eben das Wort mit, welchem der Vater konsubstanziell ist.
Die Übertragung von geschöpflichen Zeugungen auf Gott ist höchst fragwürdig, denn zwar sind die Geschöpfe Gott ähnlich, nicht aber Gott den Geschöpfen. Jede geschöpfliche Zeugung ist unvollkommen und beruht auf Teilung, deswegen ja die Vieheit der Zeugungen; die göttliche Zeugung aber ist vollkommen und damit nur eine, weil es über einen einzigen, ewigen komprehensiven Akt der göttlichen Selbsterkenntnis keinen weiteren geben kann. Gäbe es mehrere, so hätte Gott sich in keiner einzigen Selbsterkenntnis vollkommen erkannt.
Zum WORT: fällt dir nichts ein zur intellektuellen Zeugung? Mit dem Heiligen Geist ist es ähnlich. Es kann in Gott nur deswegen einen weiteren konsubstantiellen Hervorgang, weil dieser Akt eben nicht der Selbsterkenntnis zuzuordnen ist, sondern der Selbstliebe.
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#18   matt2 †   10:45:44 | Dienstag, 24. April 2007
@Murx: doch er zeugt sein Wesen, doch Sie verstehen das nicht…
So wie der Baum sein Wesen zeugt in seinem Samen der auf die Erde fällt und aus sich wiederum diesen Baum hervorbringt.
Haben Sie Stümper keine Augen die Natur zu betrachten? Der Baumsame ist das Wesen des Baumes und aus ihm erwächst wiederum der Baum. Das ist der Prozess der Entwicklung und der Selbsterkenntnis, in der das Wesen wiederum jenes Sein realisiert von dem es zeugt.
Genauso ist es mit den Gottessöhnen und Gott dem Vater.
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#17   Karl Murx   10:39:31 | Dienstag, 24. April 2007
Was versteht die Kirche nicht?
Der Vater zeugt nicht sein Wesen, Matt, sondern sein Wort. Das Wort geht hervor aus der göttlichen Selbsterkenntnis des Vaters, der alles erkennt, was die Allerheilgste Dreifaltigkeit umfaßt, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Wieviele Selbsterkenntnisse soll der Vater denn Deiner Meinung nach haben?
Wären es viele, wieviele genau? Kann es ab und zu auch eine Selbsterkenntnis mehr sein? Solche zusätzlichen Erkenntnisse wären damit nicht ewig, also auch nicht vollkommen.
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#16   VirFortis   10:38:51 | Dienstag, 24. April 2007
matt--
„die Kirche versteht die Dreifaltigkeit doch selbst nicht…“
nun, wie sind froh darüber dass Sie die Dreifaltigkeit als Ganzes voll erfasst haben. Aber als Sohn Gottes, der Sie sind kann man das erwarten…
ps: Siend sie heute schon übers Wasser gegangen und haben Kranke geheilt
Gelobt seist Du Matt – Sohn des dreifaltigen Gottes
Beuget die Knie !
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#15   matt2 †   10:31:20 | Dienstag, 24. April 2007
@Murx: die Kirche versteht die Dreifaltigkeit doch selbst nicht…
Ich verstehe, dass ein Vater mehrere Söhne haben kann. Der Vater ist das Absolute Eins. Aber er kann sein Wesen vielfach zeugen. Die Söhne sind auf ihn bezogen, sie sind ihres Wesens nach Gott, aber sie sind, als Söhne, im Geist noch unvollkommen. Sie sind also im Wesen eins, aber nicht schon im Geist, denn dann wären sie selbst der Vater und keine Söhne mehr. Es kann also bei den Söhnen in Gegensatz zum Vater sehr wohl eine Vielzahl geben. Natürlich, da der Geist des Vaters Eins ist sind die Söhne auch miteinander im Geist verbunden und schließen so einander nicht aus.
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#14   Karl Murx   10:04:51 | Dienstag, 24. April 2007
Matt2 und der Gehirnsalat
Der liebe Matt gibt ja eines zu, nämlich daß er als „Sohn“ nur ein gewordener, ein Adoptivsohn wäre, eben kein Sohn als ewiges Wort des Vaters.
Es gibt nur einen Sohn innerhalb der Allerheilgsten Dreifaltigkeit, weil es nur eine ewige Selbsterkenntnis Gottes gibt und so gibt es auch nur ein einziges komprehensives Wort, welches der Vater in der Ewigkeit ausspricht, ohne das er gar kein Vater wäre. Genauso gibt es auch nur einen einzigen komprehensiven Ausdruck der göttlichen Liebe, eben den Heiligen Geist.
Matt geht so vor: erst reduziert er den Sohn unausgesprochen auf die Ebene einen Adoptivsohnes, um sich dann zu fragen, ob er nicht ein Anrecht auf die selbe Position hätte.
Es gibt aber keine adoptierte göttliche Selbsterkentnis und auch keinen adoptierten intellektuellen Ausdruck derselben. Das WORT ist ewig!
Das Ganze zeigt Matts gnostische Mattscheibe und daß er noch nicht einmal die katholische Doktrin über die Dreifaltigkeit kennt.
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#13   Bruder Theophil   08:30:09 | Dienstag, 24. April 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 6, 30-35
In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
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#12   möchtegern-kathole   21:35:44 | Montag, 23. April 2007
der postkonziliare …
… Text bröselt an allen Stellen:
1) in den Indultmessen ist er ganz ersetzt
2) im MotuProprio wird dies noch verstärkt – wenn es mal rauskommen sollte :-D
3) viele Übersetzungsfehler werden berichtigt
4) Manche Gemeinschaften brauchen ihn gar nicht
5) Die derzeitige Diskussion läßt viele aufwachen und kein gutes Haar an ihm
Leicht möglich, dass die Diskussion zu einer Bewegung wird, die ihn über Nacht wegschwemmt.
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#11   Tridentinus   18:17:16 | Montag, 23. April 2007
@matt2
Sonst haben Sie aber kein psychologisches Problem (oder schlimmeres)? Wer interessiert sich hier dafür, wohin Sie (oder ich!) gehen oder nicht? Vor allem angesichts der Anonymität von Pseudonymen.
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#10   matt2 †   18:09:23 | Montag, 23. April 2007
@seraphin: ich bin mein Glaube
deshalb brauche ich darüber nicht nachzudenken. Wenn ich mich in diesem Selbstverständnis von Gott akzeptiert und geliebt sehe, welches den anderen verwehrt bleibt, dann ist es eben so: dann stehe ich eben über den anderen.
Im Himmelreich gibt es ja auch eine Hierarchie. Ich wollte immer dem Vater zustreben und sein Sohn sein, ebenso wie Jesus. Aber in diesem Vorhaben erhielt ich von der Kirche keine Unterstützung. Sie kann das einfach nicht begreifen, sie kann es nicht akzeptieren. Sie kann Bräute erziehen, wie sie selbst eine ist, aber sie ist, wie es scheint unwillens, Söhne zu erziehen. Gegen diese Vorstellung, dass es da Gottessöhne gäbe neben Jesus, die womöglich aufgrund ihres heilvollen Wirkens die Bez. Christus oder Messias im selben Maße verdienen, dagegen stämmt sie sich mit der ganzen Macht ihrer Theologie. Nein, Jesus ist der einzige, der eine Sohn und basta! Ich bin aber Sohn und ich lasse mich nicht zu einem Mädchen erziehen. Und der Vater, der diese Berufung in mir erweckte, dieses Wesen in mich zeugte, er hat Verständnis dafür, und jetzt tue ich das eben, ich tue was ich will ob es diese Kirche nun wahrhaben möchte, oder nicht. Ich bin zuweit gegangen um umzukehren und jetzt gehe ich den Weg auch zuende.
aber lassen wir das jetzt, das wirkt zu selbstgefällig in diesem Rahmen.
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#9   Elendester Sünder   18:08:48 | Montag, 23. April 2007
Glaubensbekenntnis
Ich beziehe mich auf das apostolische, weil das nizänische aufgrund seiner Länge in BRD-Kirchen keine Bedeutung hat.
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#8   sca   18:01:35 | Montag, 23. April 2007
meat stuff
Symbolum Nicaenum Pristinum:
Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam. Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum.
Et expecto resurrectionem mortuorum, et vitam venturi saeculi. Amen.
Von einem „Fleisch“ ist da nicht die Rede @ Sünder
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#7   Gotthard   17:59:12 | Montag, 23. April 2007
Credo
Das nizänische ist ja in Deutscheland nicht von Bedeutung
bei uns in der Gemeinde wird es oft gesprochen – am Sonntag noch aus dem Gotteslob
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#6   Elendester Sünder   17:38:01 | Montag, 23. April 2007
Wie siehts aus?
Wie sieht es denn beim apostolischen Glaubensbekenntnis in Deutscheland mit echten Fehlübersetzungen aus? Das nizänische ist ja in Deutscheland nicht von Bedeutung, weil es zu lang ist.
Ein Glaubensbekenntnis wird etwa bei jeder vierten Messe gebetet, sonst wird es ausgelassen oder durch ein Kinderlied ersetzt. Das nizänische hat ja wie gesagt sowieso keine Bedeutung.
qui conceptus est de Spiritu Sancto – empfangen durch den (richtig wäre „von dem“) Heiligen Geist,
natus ex Maria Virgine – geboren von (richtig wäre „aus“) der Jungfrau Maria
descendit ad inferos – hinabgestiegen in das Reich des Todes (Im Zusammenhang mit der christlichen Glaubenslehre zweifelhafte Übersetzung zur Vermeidung des Wortes „Hölle“; eigentlich die „Unterirdischen“ oder die „Unterwelt“)
carnis resurrectionem – Auferstehung der Toten (Einzig richtige Übersetzung ist ganz klar „Auferstehung des Fleisches“.)
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#5   Krak des Chevaliers   17:34:55 | Montag, 23. April 2007
And with thy spirit
hoffentlich wird im englischen auch die Antwort auf den Wunsch des Priesters – the Lord be with you – geändert. Bisher heißt es da – and also with you – völlig Banane diese Übersetzung und ganz am Lateinischen Original vorbei. Die korrekte Übersetzung muss heißen: And with thy spirit.
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#4   matt2 †   17:15:08 | Montag, 23. April 2007
matt der Widersacher…
Ja freilich: er soll verklärt sein in seiner Gottessohnschaft, himmelhocherhaben. Und die Menschleins kommen zu ihm als mikrige Bittsteller, als das Stückwerk seiner Herrlichkeit, die Jämmerlinge, die untertänigen Schafe.
Tja, vielleicht ist das ja wirklich die Klientel, welche der Menschensohn in seinen Messen befriedigen muss, oder wie die Kirche ihren Auftrag versteht. Die Kinder Gottes, sind also vielmehr kleine Geister, geistige Armutschkerln, die auch klein gehalten werden sollen. Sodass sie immerfort dieser geistigen Milch bedürfen und das Brot eigentlich garnicht vertragen können. Dann ist die Messe wohl doch so eine Art liturgischer Kindergarten.
Aber vielleicht denkt man besser darüber, wenn man sich selbst zum Kopf des Ganzen erhoben hat und nun einen Leib vor sich hat, der immerfort darauf bedacht ist den Kopf zu streicheln und schönzumachen.
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#3   seraphincgn   16:47:26 | Montag, 23. April 2007
matt größenwahn???
Und dieses heuchlerische Schuldbekenntnis ist auch ziemlich peinlich. Wenn ich keine „große, ja übergroße“ Schuld in mir finde, wieso soll ich dann soetwas runterlabern? Ist doch ziemlich lächerlich und wenig erbaulich.
Du bist also frei von jeglicher SChuld, du bist fähig den ersten stein zu werfen. Das einzig heuchlerische is dein SChreien nach frömlichkeit, glauben und Christentum aber tatsächlich stellst du dich über alle anderen.
Auch du trägst SChuld und wenn du so nicht empfindest solltest du wirklich über deinen Glauben nachdenken
[
kursiv]Und das: Herr ich bin nicht würdig… das sagte damals der heidnische Hauptmann. Wieso das vollwertige Christen sagen sollen ist mir schleierhaft. Wenn sie sich nicht für würdig hielten, wieso rennen sie dann überhaupt in die Messe? Oder ist das ganze überhaupt nur so ein scheinheiliges Demutsgetue?[kursiv]
Es gibt keinen vollwertiegen Christen den sein ganzes leben muss er an sich arbeiten um Vollwertig zu werden.
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#2   matt2 †   16:33:11 | Montag, 23. April 2007
@Gotthard: kapier ich auch nicht…
Was ist an der Formulierung „eines Wesens mit dem Vater“ auszusetzen. Die ist doch völlig in Ordnung…
Und dieses heuchlerische Schuldbekenntnis ist auch ziemlich peinlich. Wenn ich keine „große, ja übergroße“ Schuld in mir finde, wieso soll ich dann soetwas runterlabern? Ist doch ziemlich lächerlich und wenig erbaulich.
Und das: Herr ich bin nicht würdig… das sagte damals der heidnische Hauptmann. Wieso das vollwertige Christen sagen sollen ist mir schleierhaft. Wenn sie sich nicht für würdig hielten, wieso rennen sie dann überhaupt in die Messe? Oder ist das ganze überhaupt nur so ein scheinheiliges Demutsgetue?
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#1   Gotthard   16:31:17 | Montag, 23. April 2007
Orihinal
Anstatt der Formulierung im Glaubensbekenntnis „eines Wesens mit dem Vater“ heißt es in der neuen Übersetzung „konsubstantiell mit dem Vater“.
sehr sehr würdig (?) … und absolut unverständlich …
den Wert der Nähe zum lateinischen Original habe ich noch nie verstanden … wenn es dadurch unverständlich wird.
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