Protestantischer Pfarrer starb während einer Predigt über den Himmel
Ein presbyterianischer Prediger im US-Bundesstaat Florida starb vor einer Woche während er über den Himmel predigte. Im Volk anwesende Ärzte konnten dem Zusammengebrochenen nicht helfen.
(kreuz.net, Miami) Der Prediger brach vor einer Woche mitten im Satz „Und wenn ich in den Himmel komme…“
zusammen und scheint sofort tot gewesen zu sein. Das berichteten „ABC News“. Beim Verstorbenen handelte
es sich um Rev. Jack Arnold (69). Er hatte fast das Ende seiner Sonntagspredigt in der Presbyterianischen
Bundeskirche in einer Vorstadt von Orlando/Florida erreicht. Die Anwesenden sahen, wie er zuerst versuchte,
sich am Predigerpult festzuhalten. Dann stürzte er leblos auf den Boden.
Die Presbyterianer sind eine
protestantische Denomination kalvinistischer Ausrichtung. Die Bewegung entstand im 16. und 17. Jahrhundert
in Schottland als „Wiederentdeckung der apostolischen Kirchenordnung des Neuen Testamentes“, wonach die
Kirche ursprünglich von Ältesten geleitet worden sein soll. Die meisten modernen Presbyterianer vertreten
in dieser Frage nicht mehr die Lehre des Ursprungs und anerkennen das bischöfliche Element in der Kirchenführung.
Kurz bevor Rev. Arnold während seiner Predigt zusammenbrach, zitierte er den Gründer der Methodistischen
Bewegung John Wesley († 1791), der sagte: „Solange bis meine Arbeit auf dieser Erde unvollendet ist, bin
ich unsterblich. Doch wenn mein Werk für Christus vollbracht ist, dann gehe ich, um mit Jesus zu sein.“
Verschiedene anwesende Gläubige mit medizinischer Berufserfahrung versuchten, den zusammengebrochen
Prediger wiederzubeleben. Auch die Ambulanz eilte herbei. Doch Rev. Arnold war einem Sekundentod zum Opfer
gefallen. Die Todesursache wurde später als Herzstillstand angegeben. Vor fünf Jahren unterging der
Prediger eine Bypass-Operation.
Bis in die späten 90er Jahre war Rev. Arnold der erste Prediger der
Kirche in Orlando gewesen, wo er jetzt gestorben ist. Dann begann er nach Afrika und in den Mittleren
Osten zu reisen, um dort presbyterianische Pastoren auszubilden.
In einem Email äußerte sich ein Vikar
der Kirche folgendermaßen über den Tod von Rev. Arnold: „Es war traumatisch aber zugleich wunderbar.
Er starb in seiner eigenen Kirche umgeben von den Menschen, die er am meisten liebte.
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