Konziliäre Wunschträume?
Die Einheit der Katholiken untereinander, „die als leuchtendes Beispiel ganz fest bewahrt bleiben muß“, ist nach der Eröffnungsrede von Johannes XXIII. zum Beginn des Zweiten Vatikanums die Grundlage des Ökumenismus. Von Johannes XXIII.

Diese sichtbare Einheit in der Wahrheit hat aber die gesamte christliche Familie leider noch nicht in vollendeter Vollkommenheit erreicht.
Daher sieht es die Kirche
als ihre Pflicht an, alles Erdenkliche zu tun, damit das große Geheimnis
dieser Einheit erfüllt werde, die Christus Jesus am Vorabend seines Opfertodes von seinem himmlischen
Vater mit glühenden Gebeten erfleht hat.
Sie erfreut sich eines stillen Friedens und weiß sich darin aufs innigste mit diesem Gebet Christi verbunden.
So freut sie sich auch von Herzen, wenn sie merkt, welch reiche Früchte dieses Gebet auch bei denen trägt, die von ihren Hürden getrennt leben.
Genau betrachtet, erstrahlt diese Einheit, die Jesus Christus für seine Kirche erlangte, in einem dreifachen Licht: die Einheit der Katholiken untereinander, die als leuchtendes Beispiel ganz fest bewahrt bleiben muß, sodann die Einheit, die im Gebet der vom Apostolischen Stuhl getrennten Christen und in ihrer leidenschaftlichen Erwartungen besteht, wieder mit uns vereint zu sein, und schließlich die Einheit der Hochachtung und Ehrfurcht gegenüber der katholischen Kirche, die ihr von anderen, noch nicht christlichen Religionen erwiesen wird.
Dabei bereitet es Uns großen Schmerz, daß der größte Teil der Menschheit bisher noch nicht aus den Quellen der göttlichen Gnade lebt, die in der katholischen Kirche fließen, obwohl alle Menschen von Geburt an durch das Blut Christi erlöst worden sind.
So kommen Uns beim Gedanken an die katholische Kirche, deren Licht alles erleuchtet und deren übernatürliche Einheit der ganzen Menschheit dient, das Worte des heiligen Cyprian in den Sinn:
„Erfüllt vom göttlichen Licht strahlt die Kirche in die ganze Welt. Aber das ist ein Licht, das überallhin flutet, ohne daß die Einheit des Körpers aufgelöst wird.
Sie streckt ihre Zweige in reicher Fülle über die ganze Erde aus. Sie läßt immer wieder mächtig hervorströmende Bäche fließen.
Dennoch gibt es nur eine Quelle, nur einen Ursprung, nur eine Mutter, die mit überquellender Fruchtbarkeit gesegnet ist. Aus ihrem Schoß werden wir geboren, mit ihrer Milch genährt, von ihrem Geist beseelt“ (De Catholicae Ecclesiae Unitate, 5).
Ehrwürdige Brüder! Das ist die Absicht des Zweiten Vatikanischen Ökumenischen Konzils:
Da es die besten Kräfte der Kirche vereint und sich eifrig bemüht, daß die Menschen die Heilsbotschaft bereitwillig aufnehmen, bereitet und festigt es den Weg zu jener Einheit des Menschengeschlechts, die das notwendige Fundament für eine Verähnlichung der irdischen mit der himmlischen Stadt bildet, „in der die Wahrheit herrscht, deren Gesetz die Liebe, deren Existenz aber die Ewigkeit ist“ (Augustinus, Epistula CXXXVIII, 3).
Letzter Teil: Papst Johannes XXIII. als Konzilsprophet
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7. Konziliäre Wunschträume?
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Montag, 30. April 2007 13:42
Gotthard: @ruhrpott
Freinsberg – in zentralen Glaubensfragen sind Sie (wie Gotthard) nicht auf der Höhe.
Du huldigst also in zentralen Glaubensfragen dem Zeitgeist – der Höhe der Zeit?
Welche modernen Glaubenserkenntnisse sind mir noch fremd, die Dir schon zugänglich sind?
Du huldigst also in zentralen Glaubensfragen dem Zeitgeist – der Höhe der Zeit?
Welche modernen Glaubenserkenntnisse sind mir noch fremd, die Dir schon zugänglich sind?
Montag, 30. April 2007 12:59
Freinsberg: @ r.ruhrgebietler
In zentralen Glaubensfragen bin ich m. E. schon auf der Höhe. Dass eine Privatoffenbarung zu den zentralen Dingen des Glaubens zählt, möchte ich doch bestreiten.
Montag, 30. April 2007 09:08
r.ruhrgebietler: @Freinsberg – na klar
oder freut sich, daß es im Jenseits keinen Winter gibt. Zu blöd, daß er bei seinem Ableben das Schild
„Willkommen in der Hölle“ nicht gelesen hatte, als er über die Schwelle des Todes ins Jenseits gegangen
war.
Freinsberg – in zentralen Glaubensfragen sind Sie (wie Gotthard) nicht auf der Höhe.
Bei Ihnen endet der Glaube an der eigene Sättigung und dem eigenen Wohlstand. Fein, das der Rest Ihres Weltbildes sich so praktisch in Ihrem Sinne hinbiegen läßt. Gott? Anbetung? Erfurcht? Allesamt Fehlanzeige.
Bald ist das das hhlg. Pfingstfest. Es darf gehofft werden, daß der Heilige Geist auch bei Ihnen einkehrt und den V-II-Dunst aus Ihrer Seele, ihrem Herzen und Denken herausbläst!
Freinsberg – in zentralen Glaubensfragen sind Sie (wie Gotthard) nicht auf der Höhe.
Bei Ihnen endet der Glaube an der eigene Sättigung und dem eigenen Wohlstand. Fein, das der Rest Ihres Weltbildes sich so praktisch in Ihrem Sinne hinbiegen läßt. Gott? Anbetung? Erfurcht? Allesamt Fehlanzeige.
Bald ist das das hhlg. Pfingstfest. Es darf gehofft werden, daß der Heilige Geist auch bei Ihnen einkehrt und den V-II-Dunst aus Ihrer Seele, ihrem Herzen und Denken herausbläst!
Montag, 30. April 2007 09:04
Gotthard: @ruhrpott
Du hast eine allerfeinste Bettlektüre …
Montag, 30. April 2007 08:49
Freinsberg: @ r.ruhrgebietler
Also kein Bibeltext, sondern eine obskure Privatoffenbarung. Das nächste Mal zitiert einer aus dem 3. Korinterbrief…
Montag, 30. April 2007 08:36
r.ruhrgebietler: Heinz Josef – War mir klar!
Ihre bisherigen postings lassen wenig röm.-kath. Geddankengut erkennen. Das ist sehr bedauerlich – hier
z. B. können Sie schlauer werden lesen Sie zur Findung der Textstelle „26. März 2007“. Am besten befassen
Sie sich insgesamt mit der Materie. Herausgerissene Fragmente bringen nichts, werden Sie ohnehin überfrachten.
Überhaupt tun sich V-II Menschen (zu denen ich Sie gar nicht zählen möchte – sie wären eine verlorene
Seele!) mit solchen Dinge extrem schwer!!
Der hlg. Geist sei mit Ihnen und erleuchte Sie.
Der hlg. Geist sei mit Ihnen und erleuchte Sie.
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