Politik
Oettinger, Filbinger – und wie sie alle heißen
„Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint, und die bleibt so stehen.“ Wenn ein Politiker so etwas sagt, dann meint er das Gegenteil. Von Pater Rolf Hermann Lingen.
Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
(kreuz.net) Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, sagte am 11. April in einer Trauerrede über den Verstorbenen: „Hans Filbinger war kein Nationalsozialist.“

„Es gibt kein Urteil von Hans Filbinger, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte.“

Günther Oettinger sagte am 12. April gegenüber einem Radiosender: „Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint, und die bleibt so stehen.“

„Ich habe aber jetzt nicht die Absicht, einen Tag nach der Trauerfeier diese Kampagne von Rot und Grün aufzugreifen, sondern die Würde des Toten zu wahren.“

Günther Oettinger schrieb am 14. April in einem offenen Brief:

„Es gehört in unserem Kulturkreis zu den üblichen und angemessenen Gepflogenheiten einer Traueransprache, Verdienste und das Lebenswerk des Verstorbenen positiv zu würdigen und ihm die schwierigen Phasen seines Lebens – ohne sie zu verschweigen – nicht nachzutragen.“

Rolf Hermann Lingen
Rolf Hermann Lingen
„Soweit Mißverständnisse in dieser Hinsicht entstanden sind, bedauere ich dies ausdrücklich.“

Günther Oettinger sagte am 15. April gegenüber einem Radiosender:

„Ich glaube, daß Hans Filbinger ein Gegner der Diktatur gewesen war.“

Günther Oettinger sagte am 15. April gegenüber einer Zeitung:

„Es war nie meine Absicht, die Verfolgten und die Opfer zu verletzen. Sollte das geschehen sein, tut es mir leid. Und dafür entschuldige ich mich auch.“

Günther Oettinger sagte am 16. April bei einer CDU-Präsidiumssitzung in Berlin:

„Ich halte meine Formulierung nicht aufrecht. Ich bin deswegen hier, um mein Bedauern auszudrücken.“

Günther Oettinger sagte am 19. April nach einem Treffen mit dem „Zentralrat der Juden“: „Ich habe noch einmal dargestellt, was an meiner Rede falsch war und mich unverändert davon distanziert.“

Todesstrafe erlaubt?

Viel ist in diesen Tagen über diese „Affäre Oettinger“ geschrieben und diskutiert worden.

Dabei hat sich das allermeiste dieses unüberschaubaren Wortschwalls eigentlich schon ohnehin von vornherein komplett erledigt, nämlich die Frage nach der Todesstrafe:

Es ist richtig, daß Filbinger als Marinerichter im Nationalsozialismus mehrere Personen zum Tode verurteilt hat. Die Behauptung ist falsch, daß es kein Urteil von Hans Filbinger gegeben habe, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte.

Aber wer die göttlichen Gebote kennt, der weiß auch, daß die Todesstrafe als solche grundsätzlich erlaubt ist – daß es also Verbrechen gibt, für welche die Todesstrafe angemessen und notwendig sein kann.

Wer sich also nur über verhängte Todesstrafen als solche beschwert, hat sich damit bereits ins Aus gestellt.

Betrachtet man die Vorgänge um Oettingers Rede, seine nachdrückliche Bekräftigung und den nachdrücklichen Widerruf seiner Worte, läßt sich bei den ganzen „Diskussionen“ oft nur eklatante Unwissenheit feststellen.

Filbinger: Ein Rechtspositivist

Im Grunde ist die Sache recht einfach. Filbinger hat sich 1935 unmißverständlich über den Nationalsozialismus geäußert:

Hans Filbinger
Hans Filbinger
Erst der „Nationalsozialismus schuf die geistigen Voraussetzungen für einen wirksamen Neubau des deutschen Rechts“.

Die Volksgemeinschaft sei Blutsgemeinschaft und müsse „rein erhalten und die rassisch wertvollen Bestandteile des deutschen Volkes planvoll vorwärts entwickelt werden“.

Filbinger hat sich 1949 unmißverständlich über seine Mitgliedschaft in der NSDAP geäußert: „Ich habe nur formell der Partei angehört.“

Filbinger hat sich bis zu seinem Tod unmißverständlich über sein richterliches Mitwirken an der nationalsozialistischen Herrschaft geäußert:

„Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht gewesen sein.“

Kurz: Filbinger war ein blanker Rechtspositivist. Der Rechtspositivismus leugnet, daß man Gott mehr gehorchen muß als den Menschen.

Zum Evangelium des heutigen Sonntags über den guten Hirten empfiehlt der Römische Katechismus als Predigtthema:

„Unter dem Namen Hirten sind nicht nur die Bischöfe begriffen und die Seelenhirten, sondern auch die Könige, Obrigkeiten und Lehrer.“

In diesem Zusammenhang verweist der Römische Katechismus auf das vierte Gebot „Ehre deinen Vater und deine Mutter“:

„Wenn aber bisweilen die Befehle der Eltern den Geboten Gottes widerstreiten, müssen die Kinder zweifelsohne den Willen Gottes dem Begehren der Eltern vorziehen, eingedenk jenes Wortes (Apg 5,29): »Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen.«“

Kurz: Ein radikaler Rechtspositivist wie Filbinger taugt allenfalls noch als abschreckendes Beispiel, wie skrupellos Mitglieder der sogenannten „Obrigkeit“ sein können.

Der Fall Pater Rupert Mayer

Aber an und für sich ist Filbinger kaum der Rede wert. Es wird gerne vergessen und vertuscht, daß praktisch alle nationalsozialistischen Juristen ihr Amt in der Bundesrepublik Deutschland behalten haben – ja sogar noch befördert worden sind.

Ein Beispiel. 1937 hielt Dr. Ernst Großer die Anklagerede gegen Pater Rupert Mayer. Dabei sagte er:

„Ich erhebe öffentliche Klage gegen Mayer Rupert, […]welchen ich beschuldige, fortgesetzt öffentlich hetzerische Äußerungen über leitende Persönlichkeiten des Staates und deren Anordnungen gemacht zu haben, die geeignet sind, das Vertrauen des Volkes zur politischen Führung zu untergraben und durch die gleiche Handlung fortgesetzt als Geistlicher in Ausübung seines Berufes in Kirchen vor mehreren Personen Angelegenheiten des Staates in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zum Gegenstand von Erörterungen gemacht zu haben.

Tatbestand: Der Beschuldigte Pater Rupert Mayer wirkt seit Jahren als Seelsorger und Kanzelredner in München und seiner näheren und weiteren Umgebung.

Vor der nationalen Erhebung trat er wiederholt in politischen Versammlungen auf und kämpfte herzhaft gegen den Kommunismus.

Nach der Machtübernahme nahm er eine sich ständig verschärfende ablehnende Stellung gegen den Nationalsozialismus ein, so daß seine Predigten, Reden und Schriften wiederholt polizeilich beanstandet werden mußten.“


Das ist nur ein Ausschnitt aus Großers Anklagerede, woraufhin Pater Mayer dann auch verurteilt wurde.

Dagegen wurde Großer im Jahr 1956 Präsident des Amtsgerichts München. 1955 wählte ihn der Deutsche Richterbund zu seinem Ersten Vorsitzenden.

Die Liste solch unfaßbarer Justizverbrechen ließe sich beliebig erweitern.

Das Amtsgericht Hannover triumphiert sogar auf einer Gedenktafel im Gebäudeeingang mit der Tatsache, daß die nationalsozialistischen Juristen unter einer bloßen „Fassade des Rechts“ unzählige Rechtsbeugungen begangen haben, ohne daß auch nur ein einziger dafür zur Rechenschaft gezogen wurde.

Oettinger wie Filbinger

Statt also über den allenfalls gewöhnlichen Fall des Verstorbenen Filbinger zu diskutieren, sollte man sich stärker auf den aktuellen Ministerpräsidenten Oettinger konzentrieren.

Gewiß zeugt Oettingers Auftreten bei der Filbinger-Trauerrede nicht gerade von Wahrheitsliebe und Besonnenheit, also von genau den Eigenschaften, die für Politiker so grundlegend und kennzeichnend sind – oder wenigstens sein müssen.

Doch diese Wankelmütigkeit ist nur symptomatisch.

Oettinger ist schließlich selber ein Rechtspositivist schlimmster Ausprägung.

Er ist zum Beispiel der Letztverantwortliche für radikal verbrecherische Urteile gegen Lebensschützer.

Mit brutalster Gewalt verteidigt Oettinger als Letztverantwortlicher den Kindermord im Mutterleib. Wer es trotzdem wagt, am Kindermord im Mutterleib Kritik zu äußern, muß nach dem unerbittlichen Willen Oettingers aufs Schwerste bestraft werden.

Immerhin kann Oettinger argumentieren, daß er nicht der einzige ist, der die Ermordung von Kindern und die Bestrafung von Lebensschützern mit brutalster Gewalt durchsetzt:

CDU und CSU sind generell für die Verteidigung Schuldiger und die Bestrafung Unschuldiger bekannt.

Lassen wir uns also auch durch noch so unsinnige öffentliche Diskussionen, durch noch so widersprüchliche und menschenverachtende Politikerreden nicht irritieren.

Folgen wir Christus, dem guten Hirten, und folgen wir der menschlichen Obrigkeit nur da, wo sie nicht im Widerspruch zum Gesetz Christi steht.

Erweisen wir uns als treue Schafe des Guten Hirten, damit wir dereinst teilhaben an der ewigen Freude im Himmel.
      
91 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#91   Manuel Böhm   03:33:31 | Dienstag, 5. August 2008
Rolf Hermann Lingen – der Erfinder der Sekte „Kirche zum Mitreden“ kzm
Leider musste ich immer wieder feststellen, dass ein gewisser „Pater“ Rolf Hermann Lingen, der Gründer einer Sekte namens „Kirche zum Mitreden“ kzm, prhl, gegen die römisch katholische Kirche, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und gegen Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner kämpft. Lingens Verleumdungstaktiken sind hinlänglich bekannt. Lingen veröffentlicht seine Verleumdungen im Internet unter dem Pseudonym „Berichte“-„Fakten“ und Erzählungen Dritter, sodass der harmlose Eindruck entsteht, er würde nur „Fakten“ veröffentlichen. Unter diesem Deckmantel agiert Lingen mit Vorliebe unter der fälschlichen Bezeichnung „römisch-katholischer Priester“ und verleumdet permanent integre Priester und all jene, die nicht seiner Auffassung sind. Es ist verständlich, dass Rolf Hermann Lingen sich bereits öfters vor deutschen Gerichten verantworten musste.
Interessante Informationen zu Rolf Hermann Lingen und seiner Sekte „kzm“ finden Sie auf:
andreasendl.info/mybb/showthread.php?tid=8
Sie können sich auch in diesem Forum anmelden und mitdiskutieren. Weitere Themen in diesem Forum sind Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner.
Redaktion benachrichtigen
#90   Wolfgang Bastian   20:32:31 | Freitag, 18. Mai 2007
Oettinger, Filbinger…
Bammel vor der Todesstrafe?
Ich halte sie bei Mordverbrechen für zulässig, wo die Schuld des Angeklagten bewiesen ist, und ungefähr so ist ja auch diese Dekleration der Kirche dazu.
Wenn Sie das bejahen, dann müssen bei den Kirchen anfangen, bei vielen Staaten u.a. Amerika weitermachen, denn die täglichen Mordverbrechen, die Herstellung von Waffen, die daran Beteiligten gehörten dann alle, zumimndest vor Gericht und verurteil.
Beste Grüße
Vogelsberger Internet Zeitung
Das Freie Wort
Redaktion
Wolfgang Bastian
…rgerinternetzeitung.de.tl :)3
Redaktion benachrichtigen
#89   obelix †   19:45:30 | Donnerstag, 26. April 2007
Das ist ganz einfach zu erklären, matt2
matt2: hat obelix idefix ermordet?…oder wieso hat er so einen Bammel vor der Todesstrafe?
Ich bin so vehement gegen die Todesstrafe, weil sie die einzige Strafe ist, die man nicht WIDERRUFEN kann!
Und bei den Justizsystemen, in denen sie angewendet wird und wurde, sind die Fehlurteile und damit die Justizmorde Legion.
Ein klassisches Beispiel dafür hat gerade wieder die Diskussion um diesen furchtbaren Juristen Filbinger aufgezeigt und wenn Sie über den Atlantik schauen, werden Sie meine Aussage bestätigt finden. Immer wieder werden völlig Unschuldige aus den Todestrakten entlassen, nachdem sie jahrelang auf ihre Hinrichtung gewartet haben.
Ich halte sie bei Mordverbrechen für zulässig, wo die Schuld des Angeklagten bewiesen ist,…
Bei ALLEN aus den Deathrows entlassenen war man sich ABSOLUT SICHER, den richtigen Täter überführt zu haben. Oder wollen Sie hier behaupten, in den USA würden reihenweise Unschuldige in die Todeszelle geschickt, obwohl ihre Unschuld erwiesen ist?
Das US-Justizsystem ist schlecht und ungerecht. Aber so katastrophal denn doch (noch) nicht.
PS: idefix lebt! Allerdings nicht bei mir. Meine Haustiere sind die Nachfolger der Saurier.
:-]
Redaktion benachrichtigen
#88   Artois †   18:10:00 | Donnerstag, 26. April 2007
Die Todesstrafe
ist nicht Notwehr wie der überhaupt nicht kirchliche KKK insinuiert, sondern Sühne für schwerstes Unrecht, z.B. auch Blasphemie und Propaganda der Unzucht …
Redaktion benachrichtigen
#87   matt2 †   15:59:09 | Donnerstag, 26. April 2007
@Pünktchen: es wäre auch nicht das erste Mal…
…dann kann der matt in dieser Sache eben nicht mit der Kirche konform gehen.
Redaktion benachrichtigen
#86   Pünktchen   15:53:44 | Donnerstag, 26. April 2007
Matt2, Sie irren sich!
Der einschlägige Paragraphen (2266) im KKK behandelt das Notwehrrecht!
Redaktion benachrichtigen
#85   matt2 †   15:18:17 | Donnerstag, 26. April 2007
hat obelix idefix ermordet?…
oder wieso hat er so einen Bammel vor der Todesstrafe?
Ich halte sie bei Mordverbrechen für zulässig, wo die Schuld des Angeklagten bewiesen ist, und ungefähr so ist ja auch diese Dekleration der Kirche dazu.
Redaktion benachrichtigen
#84   Pünktchen   15:11:45 | Donnerstag, 26. April 2007
Methusalix – wie immer Lügen und geschickte Verdrehungen!
„Abschaffen“ kann eine Todesstrafe nur jemand der sie verhängen kann!
Was der Katechismus zur Todesstrafe schreibt, steht in vollem Einklang zur Lehre von der Heiligkeit des Lebens, nämlich:
Nur in einer Situation, die als kollektive Notwehr zu interpretieren wäre, könnte die Todesstrafe gerechtfertigt erscheinen. Das ist aber in modernen Staaten nicht der Fall!
Das steht da! Das weiß auch Methusalix. Aber er versucht immer noch Dumme zu fischen! (Leider manchmal mit Erfolg!)
Redaktion benachrichtigen
#83   methusalix †   15:02:32 | Donnerstag, 26. April 2007
Das bewundere ich an den Klerikern so, dass sie für einfache Wahrheiten, die sie nicht wahr haben
wollen, so ein entsetzliches Geschwurbel hinschreiben:
Gabi Uhl: Katechismus zur Todesstrafe@Christus vincit:
Der Katechismus der Katholische Kirche wurde aber im Hinblick auf die Todesstrafe mittlerweile geändert.
KKK 2266 spricht nur noch von angemessenen Strafen und erwähnt die Todesstrafe nicht mehr. KKK 2267 sagt zur Todesstrafe:
>>Unter der Voraussetzung, daß die Identität und die Verantwortung des Schuldigen mit ganzer Sicherheit feststeht,
Wenn die Kleriker wirklich gegen die Todesstrafe wären, würden sie sie einfach genau so einordnen und verdammen wie einen Schwangerschaftsabbruch. Da kann keine Übertreibung zu gross sein. Wenns um Justizmorde geht, hält man sich mit Geschwurbel zurück.
Da lobe ich mir die deutsche Verfassung, die watscheneinfach wörtlich so formuliert:
DIE TODESSTRAFE IST ABGESCHAFFT.
Aber dazu können sich die Gerontokraten in Rom halt nicht bequemen.
Redaktion benachrichtigen
#82   nonnobisdomine   21:50:23 | Mittwoch, 25. April 2007
Danke –--
und Grüße zurück.
Redaktion benachrichtigen
#81   santo domingo   21:35:43 | Mittwoch, 25. April 2007
@nonnobisdomine
Ja, ich glaube die Seite schon einmal gelesen zu haben. Mit Weihebestätigung per Rückmail, glaube ich…
und schöne Grüße an den „Reverend“! :-D
Redaktion benachrichtigen
#80   Pater Lingen   21:34:04 | Mittwoch, 25. April 2007
Satanist „Christus vincit“
Was das „bessere Recherchieren“ betrifft, hier Gritschneder, S. 202 (wie auch im entsprechenden KzM-Text zitiert!):
„Dr. Ernst Großer, der jene verlogene Anklagerede gegen Pater Rupert Mayer gehalten hatte, wurde 1956 Präsident des Amtsgerichts München, und der Deutsche Richterbund wählte ihn 1955 sogar zu seinem 1. Vorsitzenden.“
Die Anklageschrift ist unterschrieben von Resch (cf. Gritschneder, 91).
Na ja, wer auf den – sogar nach eigenem Bekenntnis – „saudummen“ Johannes Rothkranz schwört, wer keinen anderen Papst als sich selbst anerkennt, der wirft dann eben gerne auch sonst viel mit Schmutz um sich – besonders gerne gegen katholische Priester.
Redaktion benachrichtigen
#79   nonnobisdomine   21:33:33 | Mittwoch, 25. April 2007
„Pater“ Lingen
Ich habe diesen Herrn (und er war mir schon bekannt, lange bevor es kreuz.net gab) niemals als Pater bezeichnet.
Aber kreuz.net liegt doch auf einem amerikanischen Server. Deshalb darf Rolfilein immer noch ungestraft mit „Pater“ sowieso posten.
Übrigens: Spaßeshalber habe ich mir mal durch eine internationale „Kirche“ per Internet einen Reverend-Titel kostenfrei zugelegt. – Auch für meinen Bernhardiner.
:-D
Redaktion benachrichtigen
#78   santo domingo   21:27:33 | Mittwoch, 25. April 2007
@nonnobisdomine
Klar…
die Frage ist jetzt, ob er überhaupt noch als „Pater Lingen“ posten darf? Seiner eigenen Auffassung zufolge sicher, aber immerhin ist der laut Strafbefehl angemaßte Titel ja Teil des Lesernamens…
was also tun? Zweitaccount? :-D
Redaktion benachrichtigen
#77   nonnobisdomine   21:23:56 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Santo Domingo
Bitte, bitte …
Man hat ja sonst nichts zu tun, als die Lingen’schen Ergüsse zu lesen.
Viel Spaß noch.
Übrigens habe ich kirchenlehre.com in meine Favoriten aufgenommen.
Redaktion benachrichtigen
#76   santo domingo   21:21:21 | Mittwoch, 25. April 2007
Danke für die Information!
Werd’s mir gleich mal zu Gemüte führen…
und keine Sorge, als „Schleichwerbung“ wird das bestimmt nicht mißverstanden.
Redaktion benachrichtigen
#75   nonnobisdomine   21:18:32 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Santo Domingo
Ich nahm auch gar nicht auf meinen Vorposter Bezug, sondern auf die neueste Meldung auf der Lingen’schen Homepage www.kirchenlehre.com/titel_02.htm . – Sorry für die Schleichwerbung für diesen Typen, aber er wurde wieder mal verurteilt – diesmal wegen „Missbrauch von Titeln“ (50 Tagessätze).
Redaktion benachrichtigen
#74   santo domingo   21:15:26 | Mittwoch, 25. April 2007
@nonnobisdomine
:-D … aber „Rolf“ ist nicht gleich „Christus vincit“. Letzterer zitiert viel zu oft aus dem Anton-Schmid-Verlag, der unter anderem „Rolfs“ Erzrivalen im Sedilager, Johannes Rothkranz, verlegt.
Redaktion benachrichtigen
#73   nonnobisdomine   21:10:16 | Mittwoch, 25. April 2007
Hallo Rolf,
na, mal wieder verurteilt worden und immer noch uneinsichtig?
Die Bundesrepublik Deutschland ein nichtexistentes Terretorium nach Deiner Ansicht?
Die wievielte Verurteilung ist es denn schon dieses Mal? Ohhhhhhhh, ich vergaß. Tschuldigung. Niemals.
Viel Spaß weiterhin bei Deinem Geseiere.
Redaktion benachrichtigen
#72   Christus vincit †   22:23:35 | Dienstag, 24. April 2007
KKK 2266 alt
@Ultramontanus
„Karl Murx“ hat hier doch nichts zum KKK gepostet! :-@ Sie meinten wohl eher meinen Beitrag…? :-S
In mein Zitat von KKK 2266 alt (?) hatten sich noch zwei Fehler eingeschlichen. Hier der korrigierte Satz:
„Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen.“
Redaktion benachrichtigen
#71   Ultramontanus   21:17:08 | Dienstag, 24. April 2007
@Frau Uhl:
Der „KKK“ aus ihrer Sekte ist absolut wertlos. Da stehen auch noch ganz andere Ungeheuerlichkeiten drin, wie hier gestern der Leser Karl Murx aufgezeigt hat. Wojtila konnte als Akatholik nie zum Papst gewählt werden und damit auch keinen Katechismus promulgieren. Der Katholik hat mit dem Römischen Katechismus sichere Weisung durch das unfehlbare Lehramt.
Redaktion benachrichtigen
#70   Arkanum-11 †   21:14:33 | Dienstag, 24. April 2007
Wörtlich genommen, Frau Uhl,
käme damit die Todesstrafe nach dem neuen KKK in der Praxis überhaupt nicht mehr in Frage. Die unblutige Möglichkeit der Sicherungsverwahrung ist ja immer gegeben.
Danke für Ihren Beitrag! :(3
Redaktion benachrichtigen
#69   Gabi Uhl   21:11:58 | Dienstag, 24. April 2007
Katechismus zur Todesstrafe
@Christus vincit:
Der Katechismus der Katholische Kirche wurde aber im Hinblick auf die Todesstrafe mittlerweile geändert.
KKK 2266 spricht nur noch von angemessenen Strafen und erwähnt die Todesstrafe nicht mehr. KKK 2267 sagt zur Todesstrafe:
>>Unter der Voraussetzung, daß die Identität und die Verantwortung des Schuldigen mit ganzer Sicherheit feststeht, schließt die überlieferte Lehre der Kirche den Rückgriff auf die Todesstrafe nicht aus, wenn dies der einzig gangbare Weg wäre, um das Leben von Menschen wirksam gegen einen ungerechten Angreifer zu verteidigen.
Wenn aber unblutige Mittel hinreichen, um die Sicherheit der Personen gegen den Angreifer zu verteidigen und zu schützen, hat sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls und sind der Menschenwürde angemessener.
Infolge der Möglichkeiten, über die der Staat verfügt, um das Verbrechen wirksam zu unterdrücken und den Täter unschädlich zu machen, ohne ihm endgültig die Möglichkeit der Besserung zu nehmen, sind jedoch heute die Fälle, in denen die Beseitigung des Schuldigen absolut notwendig ist, „schon sehr selten oder praktisch überhaupt nicht mehr gegeben“(EV 56).<<
Redaktion benachrichtigen
#68   Müller   09:22:50 | Dienstag, 24. April 2007
Lieber Stöhr,
ich mag vielleicht nicht annähernd ihre bewundernswerte, reichhaltige Intelligenz erreichen, aber ich kann dennoch lesen.Im übrigen habe ich den Eindruck, dass Se H. Lingen, wenn meine Schlüsse falsch sind, entweder nicht ganz lesen oder ihm bei seinen Predigten nicht zuhören.
ein anderer Schluss liegt nahe: Sie sind in Personalunion Lingen.
Redaktion benachrichtigen
#67   Ydefix   23:56:21 | Montag, 23. April 2007
Müller,
deine (Kurz-) Schlüsse sind durchaus dumm, verleumderisch und unverschämt.
Redaktion benachrichtigen
#66   Rodolfo Panetta   22:15:31 | Montag, 23. April 2007
@ DavidBerger
Da ich meine Meinung unter meinem echten Namen vertrete, gehe ich davon aus, daß andere das auch tun. Dr.Dr. David Berger, der „Theologisches“ herausgibt, ist ja kein Unbekannter.
Redaktion benachrichtigen
#65   Müller   21:20:48 | Montag, 23. April 2007
Was für ein Artikel!!!
Oh Gott, wird mir übel!
Todesstrafe ist also nach Pater Lingen göttliches Gesetz bzw. Recht?!
Na, dann ist er mit Sicherheit von der Unschuld der Todesrichter überzeugt.
Mir wird übel, wie antijüdisch, antisemtisch sich hier ein solches Volk tummeln darf…
Übrignes: Gab es in der Haft nicht genug zu essen? Mir scheint, Pater Theo ghat abgenommen?!
Redaktion benachrichtigen
#64   DavidBerger   21:12:44 | Montag, 23. April 2007
ups Herr Panetta
… nun ist auch noch Graf von Galen wiedergeboren … schaun sie mal bei Wikipedia nach! Wenn das mal kein Beweis für die Reinkarnation ist! Aber vorsicht: nicht vor Schreck den Lastwagen auf den Gehsteig steuern … könnte ja ein Arier sein auf den Sie fahren!
Redaktion benachrichtigen
#63   Graf von Galen   21:09:52 | Montag, 23. April 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ David Berger
Wenn Sie die Freimaurer und die Anglo- Judäischen
Machthaber im Hintergrund für so freiheitlich halten,
wieso ist dann die Meinungsfreiheit in Deutschland so
stark eingeschränkt ?
Wieso ist die EU, an die Deutschland einen Großteil
seiner Souveränität bereits abgetreten hat, so
undemokratisch organisiert, daß selbst Altbundes-
präsident Herzog dies öffentlich beanstandet ?
Wieso haben die USA uns erst die Gastarbeiter aus
der Türkei aufgezwungen und nun den Türkei- EU- Beitritt ?
Wieso müssen deutsche Soldaten für die USA in
Afghanistan und für Israel vor der Küste des Libanon
Helotendienste leisten ?
Wer nicht an seinen Ketten zerrt, der merkt auch
nicht mehr, daß er unfrei ist.
Sie heulen mit den Wölfen und spielen sich hier als
Demokratieoberlehrer auf.
Bringen Sie erst einmal Argumente bevor Sie hier Ihren
Nächsten pauschal diffamieren.
Redaktion benachrichtigen
#62   DavidBerger   20:51:54 | Montag, 23. April 2007
@ Panetta
Sie sind ja n lustiges Goldstückchen! Sie sehen einen Chatnamen und schaun dann bei Wikipedia nach, ob es eine lebende Person unter diesem Namen gibt und erklären bei Fündigwerden die beiden für identisch?
–- ich halte Sie ja auch nicht für einen italienischen Nachtisch, der das Sprechen gelernt hat! –-
Bei uns an der VHS gibts einen Kurs „Internet für Senioren“, da lernt man das gleich nach den ersten Handgriffen am PC, daß es eine größere Naivität gar nicht geben kann … Vielleicht wäre der Kurs auch was für Sie?
Redaktion benachrichtigen
#61   Rodolfo Panetta   20:39:23 | Montag, 23. April 2007
@ David Berger
Ob Sie Laie sind weiß ich nicht, aber ich hatte es vermutet. In Wikipedia ist ist über Sie jedenfalls keine Weihe vermerkt.
Die ständigen unqualifizierten Vorwürfe des „Rechtsradikalismus“ und des „Antisemitismus“ ohne jede Definition dieser Begriffe und ohne jeden Beweis, nerven mich schon sehr. Ein Antisemit ist, wer Juden wegen ihrer Herkunft oder wegen ihrer Religion persönlich herabsetzt. Kritik am Verhalten des Zentralrats, Kritik an der Politik Israels oder Kritik an der Geschäftstüchtigkeit gewisser jüdischer Kreise kann nicht als Antisemitismus gewertet werden. Schließlich ist Norman Finkelstein auch kein Antisemit.
Redaktion benachrichtigen
#60   wickerl   20:36:26 | Montag, 23. April 2007
gnadenloser Umfaller
Wenn es der Zentralrat verlangt wird Öttinger auch noch aus der Kirche austreten, ein gnadenloser Umfaller.
Redaktion benachrichtigen
#59   Christus vincit †   20:14:31 | Montag, 23. April 2007
Todesstrafe, Angriffskrieg, P. Rupert Mayer
@Gabi Uhl, „Joh. Damaszenus“
In dem von Joseph Ratzinger/B16 mitverfaßten, nur drei Jahre vor der von Ihnen angeführten „Enzyklika“ herausgegebenen, von Wojtyla/JP2 unterschriebenen, von Blasphemien nur so strotzenden „Katechismus der Katholischen Kirche“ war noch – ohne daß damit allerdings klar war, ob das auch noch die Position der „Konzilskirche“ ist – zu lesen (Nr. 2266):
„Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird zu schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen Strafen anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegenden Fällen die Todesstrafe auszuschließen…“ :-S
@Typ
An einem Angriffs- und Vernichtungskrieg teilzunehmen ist für NIEMANDEN Pflicht, sowohl aus moralischen als auch aus theologischen Gründen…
Und wie denken da Merkel & Co. drüber…? Der Irak läßt grüßen…! :-!
@P. Lingen
Das von Ihnen angeführte Zitat entstammt nicht der Anklagerede von Dr. Großer, sondern der 13-seitigen Anklageschrift von Oberstaatsanwalt Alfred Resch (Auszug bei Otto Gritschneder, Ich predige weiter. Pater Rupert Mayer und das Dritte Reich, Rosenheim 1987, 89-91); dies geht klar aus der von Gritschneder verfaßten Einleitung zu dem von ihm veröffentlichten Textauszug (aaO, 89) hervor! Ich empfehle Ihnen dringend, die Dinge besser zu recherchieren, bevor Sie irgendwelche Behauptungen in die Welt setzen…! :-@
Redaktion benachrichtigen
#58   DavidBerger   18:09:34 | Montag, 23. April 2007
@ Panetta
Woher wollen Sie wissen, ob ich Laie bin?
Staatliche und gesellschaftliche Toleranz gegenüber den Freimaurern ist deshalb angebracht, weil sie unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung und ihren Toleranzbegriff anerkennen und fördern – das tun Rechtsradikale, Katholiban und Antisemiten (wie man an diesem „Forum“ sehen kann) nicht!
Nach meinen langjährigen Erfahrungen mit letzteren und ihren vulgärtraditionalistischen Freunden sind mir die ehrlichen Freimaurer und Kommunisten wesentlich lieber! Sie tun wenigstens nicht so, als ob sie christliche Grundsätze verwirklichen würden und beschmutzen nicht durch Scheinheiligkeit das Leuchten der wahren Heiligkeit der Kirche nach außen!
Redaktion benachrichtigen
#57   Artois †   17:36:25 | Montag, 23. April 2007
@@damaszenius
Sie sind sehr wohl ein Förderer der unsere Gesellschaft inzwischen totalitär prägende Massenkriminalität. Auch wenn die Kirche keine „dogmatische“ Einschätzung der Todesstrafe geleistet hat, bedeutet die simple Tatsache, daß sie sie über Jahrtausende akzeptiert hat, daß man sie nicht grundsätzlich ablehnen darf, wie sie es abartiger Weise tun. Sie können ja ihre Kinder und Angehörigen preisgeben – ich tue es nicht und schütze sie, ggf. auch mittles Tpdesstrafe.
Redaktion benachrichtigen
#56   Rodolfo Panetta   17:31:33 | Montag, 23. April 2007
@ David Berger
Sie gehen aber ganz forsch zur Sache, wenn Sie als Laie bestimmen wollen, wer dazugehört und wer nicht. Ich habe auch meine Zweifel, ob ein Priester, der unseren Papst Benedikt nicht anerkennt, katholisch genannt werden darf. Doch in der heutigen Kirche herrscht gegenüber jedem Freimaurer und gegenüber jedem Kommunisten solch eine riesengroße Toleranz, warum dann nicht auch einmal hier? Gegen Rechtskonservative meint sich jedermann auskotzen und überall gleich „Antisemitismus“ wittern zu dürfen. Sehen Sie denn nicht, wie unser Land von den Mächtigen zugrunde gerichtet wird? Wir brauchen Foren des Widerspruchs, keine Ja-Sager-Foren. Wenn es kreuz.net nicht schon gäbe, müßte es erfunden werden.
Redaktion benachrichtigen
#55   seraphincgn   15:22:01 | Montag, 23. April 2007
@ matt2
und sie lehnen das Scheusal des Darwinismus konsequenter ab, als dies die Kirche tut…
Jaja immer noch die alte leier Adam und Eva etc.
Mann kapiers doch endlich, EVOLUTION is Gottes weg der schöpfung die Biblische SChöpfungsgeschichte is einfahc nur ne schöne Geschichte von MENSCHEN GESCHRIEBEN.
Aber alle beweise der Forschung sind ja egal stammen sie doch vom Satan und selbst wenn es ne zeitmaschiene geben würde mit der man dir Zeigen könnte das sich DER MENSCHEN AUS DEN AFFEN ENTWICKELT hat würdest du es noch leugnen.
Jaja ich weis die Erde ist eine SCheibe und enstand in 7 Menschentagen a 24 Std schon logisch.
Blinder Fanatismus freuet euch er macht das leben so simpel.
Menschen die einfach nur angst haben sich der realität zu stellen, da die erklärungen der Bibel ja so schön einfach sind und das leben so erleichtern. Sie erheben den menschen auf einen Thron, die Kathos über alle anderen und überhaupt.
aber trotzdem sind es aufgrund ihrer diversen irrigen Anschauungen gottverdammte Sektierer
BLASPHEMIE
AUF DEN SCHEITERHAUFEN
VERKLAGT IHN ER HAT GOTT GELÄSTERT
ER HAT DEN NAMEN GOTTES MIT EINEM FLUCH BENUTZ
BLASPHEMIE WO IS DIE INQUSItION
Ach ja die heilihe Glaubenskongrelation sitzt ja noch beim SChweinebraten bei der FÜRSTIN TUNR USW, und bespricht wie man den nächsten CSD ach nein die nächste PROZESSION begehen soll,und Bruder Theo is natürlich das Oberhaupt,d er Hüter allen Gutens und passt auf seine Schäfchen auf
Redaktion benachrichtigen
#54   GerdEric   14:28:43 | Montag, 23. April 2007
nur mal so gefragt…
wie lautete eigentlich die Eidesformel der damaligen Soldatren und Beamten (Richter)?
Redaktion benachrichtigen
#53   Benedikt   14:13:59 | Montag, 23. April 2007
@ Fr. Uhl
Lingen erkennt Johannes Paul II. nicht als Papst an.
Redaktion benachrichtigen
#52   Gabi Uhl   14:04:16 | Montag, 23. April 2007
Katholische Kirche und Todesstrafe
Zitat aus dem Artikel:
„Aber wer die göttlichen Gebote kennt, der weiß auch, daß die Todesstrafe als solche grundsätzlich erlaubt ist – daß es also Verbrechen gibt, für welche die Todesstrafe angemessen und notwendig sein kann.“
Wenn auch in der Sache nicht gänzlich unkorrekt, erweckt dieser Passus doch einen fundamental falschen Eindruck hinsichtlich der Haltung der Katholischen Kirche zur Todesstrafe.
Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Evangelium vitae“ vom 25. März 1995 klargestellt:
„In diesen Problemkreis gehört auch die Frage der Todesstrafe, wobei in der Kirche wie in der weltlichen Gesellschaft zunehmend eine Tendenz festzustellen ist, die eine sehr begrenzte Anwendung oder überhaupt die völlige Abschaffung der Todesstrafe fordert… Um alle diese Ziele zu erreichen, müssen Ausmaß und Art der Strafe sorgfältig abgeschätzt und festgelegt werden und dürfen außer in schwerwiegendsten Fällen, das heißt, wenn der Schutz der Gesellschaft nicht anders möglich sein sollte, nicht bis zum Äußersten, nämlich der Verhängung der Todesstrafe gegen den Schuldigen, gehen. Solche Fälle sind jedoch heutzutage infolge der immer angepassteren Organisation des Strafwesens schon sehr selten oder praktisch überhaupt nicht mehr gegeben.“
Vor allem der letzte Satz widerspricht doch klar der im Artikel von Pater Lingen postulierten Notwendigkeit der Todesstrafe für bestimmte Verbrechen.
Gabriele Uhl
Studienrätin für Katholische Theologie
www.todesstrafe-texas.de
Redaktion benachrichtigen
#51   Dr. Christoph Heger   11:33:39 | Montag, 23. April 2007
@Johannes Damaszenus
Zitat:„Filbinger konnte die Todesurteile ruhig aussprechen, die Desertierten waren schon in Sicherheit.“
Einen solchen Satz empfinde ich als zynisch.
Unberechtigterweise.
… für die Bewertung Filbingers … unerheblich, ob der Arm der Justiz die Leute noch erreichen konnte…
Wieso denn nicht? Die Todesurteile waren in der Sache berechtigt (in einem Fall Desertion, im anderen Desertion und Mord). Es ging also nur noch um Milde oder nicht; diese Frage erübrigte sich aber.
Die Behauptung, Filbinger hätte sich gegen Vollstreckungen ins Zeug gelegt, geistert ja schon länger durch die Stellungnahmen.
Völlig zu Recht. Es handelt sich um bekannte Tatsachen.
Doch da würde ich gerne Namen lesen, konkrete Menschen, für deren Leben er sich einsetzte.
Es handelt sich um die Fälle Möbus und Forstmeier.
…: Gröger. Dieser Name wird an Filbinger zu Recht kleben bleiben.
1. In diesem Falle war F. in der kurzfristigen Vertretung des Anklagevertreters an die Weisung des Gerichtsherrn auf Strafverschärfung gebunden.
2. War das Urteil, das er als Anklagevertreter weisungsgebunden forderte, sachlich nicht zu tadeln.
Im Übrigen ist „in der Sache“ kein Todesurteil gerechtfertigt…
Im Militärstrafgesetzbuch aller kriegführenden Staaten steht es anders.
Selbstreinigungskräfte unserer Demokratie
Daß ich nicht lache! Da entrüsten sich die Karrieristen des Babycaust-Parteienkartells über einen, der als junger Mann angeblich zu wenig mutig war!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#50   Johannes Damaszenus   11:06:29 | Montag, 23. April 2007
@ Dr. Heger
Zitat:„Filbinger konnte die Todesurteile ruhig aussprechen, die Desertierten waren schon in Sicherheit.“
Einen solchen Satz empfinde ich als zynisch. Es ist für die Bewertung Filbingers doch unerheblich, ob der Arm der Justiz die Leute noch erreichen konnte. Man kann doch kein Urteil erlassen im Glauben, bzw. der Hoffnung, es würde sowieso nicht mehr durchgesetzt. Das desavouierte jede Justiz.
Im Übrigen sind die Verurteilten auch durch ein nicht vollzogenes Urteil stigmatisiert.
Die Behauptung, Filbinger hätte sich gegen Vollstreckungen ins Zeug gelegt, geistert ja schon länger durch die Stellungnahmen. Allein: ich las dies bisher als Behauptung seiner Verteidiger. Doch da würde ich gerne Namen lesen, konkrete Menschen, für deren Leben er sich einsetzte. Können Sie einen solchen Beweis liefern? Nur dann ist die Argumentation akzeptabel.
Schließlich haben wir beim vollstreckten Todesurteil ja auch einen Namen: Gröger. Dieser Name wird an Filbinger zu Recht kleben bleiben.
Im Übrigen ist „in der Sache“ kein Todesurteil gerechtfertigt, ob vorbestraft oder nicht. Zumal wir die Gründe seiner Vorstrafen nicht wissen. Strafen gab es ja bereits für die Verweigerung des Hitlergrußes.
Ich bin durchaus über die Selbstreinigungskräfte unserer Demokratie erfreut: Als es ans Licht kam, mußte Filbinger gehen und Öttinger durfte für seine Aussage nun zu Kreuze kriechen. Vielleicht muß er ja auch noch gehen.
Redaktion benachrichtigen
#49   Dr. Christoph Heger   10:35:16 | Montag, 23. April 2007
@Johannes Damaszenus
Es mag ja sein, daß kein Todesurteil Filbingers zu einer Hinrichtung geführt hat. Doch: ist das nicht unerheblich?
Nein. Filbinger konnte die Todesurteile ruhig aussprechen, die Desertierten waren schon in Sicherheit.
Wenn es zu keiner Hinrichtung kam, dann nicht wegen eines Engagements Filbingers, dieselbe zu verhindern,
Sie brauchten eben nicht mehr zu verhindert werden. In anderen Fällen hat Filbinger sehr wohl mit größter Anstrengung Hinrichtungen verhindert.
Das Todesurteil für ihren damals 21-jährigen Bruder Walter sei von Marine-Oberstabsrichter Hans Filbinger unterschrieben worden.
Filbinger hat in diesem Falle als (weisungsgebundener) Anklagevertreter unterschrieben. Er war nicht der Richter. Im übrigen war das Urteil gegen den mehrfach vorbestraften Gröger in der Sache gerechtfertigt.
Die Äußerungen Oettingers, wonach es kein Filbinger-Urteil gebe, durch das ein Mensch sein Leben verloren habe, nannte Galke eine unverfrorene Lüge“.
Galke schwadroniert dummes Zeug.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#48   Johannes Damaszenus   10:13:28 | Montag, 23. April 2007
Unschuldslamm?
Es mag ja sein, daß kein Todesurteil Filbingers zu einer Hinrichtung geführt hat. Doch: ist das nicht unerheblich? Wenn es zu keiner Hinrichtung kam, dann nicht wegen eines Engagements Filbingers, dieselbe zu verhindern, sondern, weil dem Regime die Zeit davon lief. Man kann doch nicht Filbinger exculpieren, nur weil die Maschinerie zusammenbrach. Das wäre so, wie wenn man einen Bankräuber laufen läßt, nur weil seine Pistole klemmte. Im Übrigen scheint die Behauptung, daß ein Urteil Filbingers vollstreckt wurde, nicht zu stimmen:
„Die Schwester des 1945 als fahnenflüchtig hingerichteten Walter Gröger forderte Oettinger in der «Bild»-Zeitung zum Rücktritt auf: «Wer so dumm daherredet, ist eines solchen Amtes nicht würdig», sagte die 78-jährige Ursula Galke. Das Todesurteil für ihren damals 21-jährigen Bruder Walter sei von Marine-Oberstabsrichter Hans Filbinger unterschrieben worden. Die Äußerungen Oettingers, wonach es kein Filbinger-Urteil gebe, durch das ein Mensch sein Leben verloren habe, nannte Galke eine unverfrorene Lüge“. (Zitat aus: de.news.yahoo.com/…zusammenfassung.html )
Redaktion benachrichtigen
#47   Typ   10:09:14 | Montag, 23. April 2007
@ Heger
für das in den Krieg zu ziehen für seine Angehörigen durchaus Pflicht sein konnte
An einem Angriffs- und Vernichtungskrieg teilzunehmen ist für NIEMANDEN Pflicht, sowohl aus moralischen als auch aus theologischen Gründen. Es könnte sogar eine Pflicht sein, sich dem zu verweigern.
Dr. Heger meint: „Führer befiehl, wir folgen dir!“
Redaktion benachrichtigen
#46   Dr. Christoph Heger   10:07:17 | Montag, 23. April 2007
Pflicht zum Kriegsdienst
Typ:
Ich wusste nicht, dass es aus katholischer Lehre geboten ist, für Adolf Hitler in den Krieg zu ziehen.
Typ weiß vieles nicht. Offenbar auch nicht, daß Adolf Hitler dank demokratischer Staatsverfassung unglücklicherweise Chef des Deutschen Reichs werden konnte – für das in den Krieg zu ziehen für seine Angehörigen durchaus Pflicht sein konnte.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#45   Typ   09:43:18 | Montag, 23. April 2007
„Fahnenflucht“
Es ist richtig, daß es feststehende Lehre der katholischen Kirche ist, daß die rechtmäßigen Behörden bei schweren Verbrechen die Todesstrafe verhängen können. Die Fahnenflucht in der seinerzeitigen Kriegssituation (Evakuierung Ostpreußens durch die Marine) kann wohl als ein solches schweres Verbrechen angesehen werden.
Ich wusste nicht, dass es aus katholischer Lehre geboten ist, für Adolf Hitler in den Krieg zu ziehen.
Merkwürdig, merkwürdig… Wenn es darum geht, dem Papst gehorsam zu sein, dann sind Tradis ganz schnell der Meinung, dass sie selbst erstmal über den Papst urteilen dürfen, ehe sie entscheiden, ob sie jetzt gehorsam sein wollen oder nicht. Aber beim Führer gilt: Führer befiel, wir folgen dir! Wenn nicht: Gerechte Todesstrafe…
Redaktion benachrichtigen
#44   Dr. Christoph Heger   09:31:49 | Montag, 23. April 2007
Pater Lingen vermischt Richtiges mit Falschem.
Es ist falsch, daß Hans Filbinger ein Todesurteil erlassen hätte, das tatsächlich zur Hinrichtung geführt hätte. Die Darstellung, die zum Beispiel Hochhuth noch am 13. April in der Süddeutschen Zeitung geliefert hat, ist grotesk falsch und an Gemeinheit nicht mehr zu überbieten.
Es ist richtig, daß es feststehende Lehre der katholischen Kirche ist, daß die rechtmäßigen Behörden bei schweren Verbrechen die Todesstrafe verhängen können. Die Fahnenflucht in der seinerzeitigen Kriegssituation (Evakuierung Ostpreußens durch die Marine) kann wohl als ein solches schweres Verbrechen angesehen werden.
Es ist sehr fraglich, ob Hans Filbinger tatsächlich rechtspositivistischen Vorstellungen angehangen hat. Das Gegenteil ist wahrscheinlich.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#43   DavidBerger   08:44:29 | Montag, 23. April 2007
@ Panetta
Es geht nicht darum, ob man nur die Nomenklatura schreiben lässt: wer sollte das auch in Zeiten der Postmoderne sein?
Es geht vielmehr darum, dass kreuz.net und seine Mitarbeiter (wie etwa der Pseudo-Pater Lingen) durch ihre unkatholische Art, die sich aber als katholisch ausgibt, dem authentischen Glauben der Kirche und ihrem Ansehen mehr schaden als etwa die Kirchenvolksbegehrer und all die progressistischen Professoren zusammen .- Sie besudeln das Gesicht unserer heiligen Mutter, der Kirche, auf schamlos-dümmliche Weise: wie könnten wir da schweigen? Und nur verstockte Kleingeister und Nichtsahnende können hinter einer Kritik an dieser Besudelung Karrieresucht sehen …
Redaktion benachrichtigen
#42   Czibo Nieznany   08:05:11 | Montag, 23. April 2007
Geradebiegen
Über Tote nichts Schlechtes, aber auch nichts Unwahres! Wenn Herr Oettinger das Wirken seines Vorgängers als Ministerpräsident hat würdigen wollen, hatte er dazu ausreichend Gelegenheit. Aber Dinge zu behaupten, die ja nun weiß Gott nicht mit der Realität übereinstimmen und blanke Empörung hervorrufen, muss nicht sein. Oettinger hat Mitarbeiterstäbe, die ihm eine astreine Rede präsentiert hätten, wenn er es gewollt hätte. Er musste doch einen Grund haben, das gefährliche Glatteis in Filbinger Biografie zu beackern, um Realitäten auf den Kopf zu stellen. Das war doch weiß Gott nie und nimmer erforderlich. Er hat weder Filbingers Weste rein bekommen, noch sich selbst genützt, sondern sich und seiner Partei ziemlich großen Schaden zugefügt. Wenn das nicht so wäre, hätte er sich nicht zu entschuldigen brauchen. Deshalb muss sein Fehlverhalten im Nachhinein von konservativen Kräften nicht mit aller Gewalt gerade gebogen werden.
Redaktion benachrichtigen
#41   matt2 †   07:49:25 | Montag, 23. April 2007
ach Mensch!…
die Zeugen Jehovas sind auch gegen die Abtreibung, gegen Pornographie, gegen so manches, worin ich mit ihnen einer Meinung bin… und sie lehnen das Scheusal des Darwinismus konsequenter ab, als dies die Kirche tut… aber trotzdem sind es aufgrund ihrer diversen irrigen Anschauungen gottverdammte Sektierer. Und eben deshalb hassen sie auch die Kirche bis aufs Blut und wollen in ihr nichts weiter sehen als die Hure Babylon.
Ähnlich kommen mir dieses Sedis vor. Auch sie hassen die Kirche und wollen von ihr nichts übriglassen, weil sie sich von tosender Eifersucht getrieben selbst den Schuh der Braut anziehen wollen… na ich schrieb ja bereits davon… es ist ein Irrweg. Ich sage: kehret um!
Redaktion benachrichtigen
#40   Frodo007 †   00:13:58 | Montag, 23. April 2007
Keine Ahnung!!!
Die Todesstrafe ist kirchlicherseits mehrfach verdammt und sittlich nicht erlaubt!!! Der Schreiberling hat keine Ahnung!
Redaktion benachrichtigen
#39   methusalix †   00:09:52 | Montag, 23. April 2007
Das der Spiegel ein gänzlich unfrommes Blatt ist, mögen manche glauben …
… seit Augsteins Ausscheiden noch vor seinem Tod, ist die Einstellung zur Religion aber ein wenig milder geworden; man betrachte die Ausgaben um die Osterzeit herum.
Genoveva: @Johannes: … weil es dem frommen Spiegel – unterstützt von frommen Stasi-Agenten – gelingt, einen katholischen Ministerpräsidenten aus dem Amt zu drängen …
Wenn da keine Todesurteile und keine Hinrichtungen gewesen wären, oder Filbinger Einsicht gezeigt hätte, dass er einem Unrechtsstaat gedient hat, wäre Lothar Späth nie MP im Ländle geworden! Aber der Satz: Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein, mit dem Filbinger den Heiligen Pater Maximilian Kolbe beleidigt hat, brach ihm das Genick.
Die CDU hätte einen weniger verbohrten Politiker geschützt bis zum geht nicht mehr. Beweis? Sechzehn Jahre Regierung Kohl.
^-^
Redaktion benachrichtigen
#38   Genoveva   23:48:42 | Sonntag, 22. April 2007
@Johannes: Ich bin begeistert …
der Herr Professor scheint ja ein ganz besonderer Scherzkeks zu sein, wenn er davon ausgeht, daß die Gottesmutter vor Freude hüpft, weil es dem frommen Spiegel – unterstützt von frommen Stasi-Agenten – gelingt, einen katholischen Ministerpräsidenten aus dem Amt zu drängen …
Redaktion benachrichtigen
#37   Johannes Damaszenus   23:41:13 | Sonntag, 22. April 2007
zurück zu Filibinger
Eine wenig bekannte „Kleinigkeit“ ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert: Das kath. Münster in Villingen in Baden-Württemberg besitzt ein Bronzeportal von Prof. Klaus Ringwald aus dem Jahr 1983. Es zeigt Szenen aus dem Leben der allheiligen Gottesmutter. Eine Szene illustriert den Magnificat-Vers „Er stürzt die Mächtigen vom Thron“. Dabei fällt neben der vor Freude tanzenden Gottesmutter eine Säule um, welche eine Büste trägt. Die stürzende Büste trägt die Gesichtszüge Filbingers. Er stammte ja aus dem nahen Freiburg.
Redaktion benachrichtigen
#36   Graf von Galen   23:25:14 | Sonntag, 22. April 2007
Wider den Rufmord an Filbinger
Herr Filbinger hatte sich freiwillig zur U- Boot- Waffe
gemeldet, um der Verpflichtung zum Marinerichter
zu entgehen. Von den U- Boot- Männern sind 90 %
vor dem Feind geblieben und es war bekannt, daß es sich hier um ein Himmelfahrtskommando handelte.
Er hat als Richter sein Leben eingesetzt, um andere vor der Todesstrafe zu bewahren.
So einen Offizier, (Ich meine er hieß Forsmaier oder so ähnlich) der sich gegenüber seinen Feldwebeln
kritisch gegenüber dem Regime geäußert hatte und von
diesen angezeigt wurde.
Daß Herr Filbinger als junger Mann, als auch die
Schattenseiten des Nationalsotialismus noch nicht
so offenbar waren, sich zu diesem positiv äußerte
schließt nicht aus, daß er nahezu 10 Jahre später
schlauer geworden ist.
Ich glaube nicht, daß Pater Lingen, wenn er denn
überhaupt gültig geweiht ist, jemals in einer ver-
gleichbaren Situation gewesen ist, daß er sich
erlauben könnte, sich hier über Herrn Filbinger
zu erheben und als Richter aufzuspielen.
Redaktion benachrichtigen
#35   Genoveva   23:14:46 | Sonntag, 22. April 2007
@Gotthard: Verdammung der Todesstrafe
Die Verdammung der Todesstrafe durch die Kirche ist in der faktischen Lehrentwicklung unter Johannes Paul II. ja bereits Wirklichkeit geworden – und das ist gut so!
Der Herr „Pater“ sollte sich ein bißchen informieren, bevor er blödsinnige „Predigten“ hält. Seine ganze lächerliche Verunglimpfung von Hans Filbinger als einem „Rechtspositivisten“ hängt an einem Satz, den dieser nie als authentisch anerkannt hat, sondern der ihm vom SPIEGEL seinerzeit untergeschoben wurde.
Und wenn er Herrn Oettinger bezichtigt, mit „brutalster Gewalt“ die Abteibung zu verteidigen, dann fragt man sich schon, ob man dem Herrn Lingen zumindest kurzfristig einmal das Erleiden „brutalster Gewalt“ wünschen soll – damit er endlich aufhört, seinen schwachsinnigen Unterstellungen und Verunglimpfungen als höchste Christlichkeit zu verkaufen.
Redaktion benachrichtigen
#34   Czibo Nieznany   23:12:22 | Sonntag, 22. April 2007
delegat
Die Kopf-ab-Jägers gibt es wohl immer noch?
Redaktion benachrichtigen
#33   Rodolfo Panetta   23:03:39 | Sonntag, 22. April 2007
@ David Berger
Wenn Sie einen sachgerechten Beitrag schreiben wollen, so zeigen Sie doch geistige Brillanz, anstatt dieses Forum unqualifiziert anzupöbeln! Oder wollen Sie sich durch betonte politische Korrektheit bei irgendwem einschleimen? Wahrscheinlich sind Ihnen Foren lieber, in denen nur die Nomenklatura schreiben darf, und in denen nonkonformistische Meinungen zensiert werden!
Redaktion benachrichtigen
#32   Johannes Damaszenus   22:54:58 | Sonntag, 22. April 2007
Artois
Ich möchte gar keine Schwerstkriminalität fördern. Aber in diesem Fall bin ich froh, daß die Meinung der Kirche (so sie tatsächlich die von Ihnen behauptete Meinung hat, was ich bezweifle, denn es gibt keinen dogmatischen Entscheid zu dieser Frage und ist also diskutabel) gesellschaftlich und politisch unerheblich ist. Freundliche Grüße! :-)
Redaktion benachrichtigen
#31   delegat   22:30:54 | Sonntag, 22. April 2007
Todesstrafe
nunja, akzeptieren heist aber in diesem fall nicht, dass sie sie auch heutzutage noch gutheißt.
ich erinnere an die interventionen der päpste bei sogenannten „todeskandidaten“.
akzeptieren,als ein „recht“ des staates gesetz und recht in den von ihm gesetzten grenzen festzulegen heißt nicht es auch für heute noch angemessen zu halten…
Redaktion benachrichtigen
#30   Gotthard   22:27:26 | Sonntag, 22. April 2007
@artois
Die Kirche akzeptiert zu Recht die Todesstrafe, da gibts nichts dran auszusetzen.
Die Kirche kommt damit nur Regierungen und Leuten wie Dir entgegen …
die Todesstrafe ist ein Scheusal … sie gehört abgeschafft und von der Kirche verdammt!
Redaktion benachrichtigen
#29   Artois †   22:02:40 | Sonntag, 22. April 2007
@Damaszenis
Was Sie meinen, ist unerheblich. Die Kirche akzeptiert zu Recht die Todesstrafe, da gibts nichts dran auszusetzen. Sie wolllen nur die in diesem Lande übliche Schwerstkriminalität und ihre Legalisierung fördern!
Redaktion benachrichtigen
#28   delegat   21:54:30 | Sonntag, 22. April 2007
nochmal dazu II.
(Fortsetzung) Anders sieht es natürlich dahingehend aus, was man daraus gemacht hat.
Dies war nie der Wunsch des Konziles an sich (von diesen oder jenen Lagern zwischen den Bischöfen darauf will ich nicht eingehen).
Das was man im Namen eines Konzils gemacht hat, das ist das was unrecht und ungut war…Es liegt darum in der nachfolgenden Generation es besser zu machen. Also auch an meiner. Und bitte behindern bzw. schrecken sie diejenigen nicht ab, mit solch unguten Äußerungen, die noch bereit sind ihr „Herzblut“ für die Kirche zu geben…
Bedenken sie bitte auch, das jedes Konzil seine Gegner und Befürworter hatte und Streitigkeiten unter diesen haben IMMER zur Schwächung der Kirche im Gesamten geführt.
Vielen Dank…
Redaktion benachrichtigen
#27   Artois †   21:54:12 | Sonntag, 22. April 2007
@Gotthard
Weißt du denn nicht, daß du hier allgemein als „Die Knalltüte“ bekannt bist??
Redaktion benachrichtigen
#26   Gotthard   21:53:26 | Sonntag, 22. April 2007
tolle Autoren
sind ja alle tollen Autoren wieder da: Humer …-. Lingen …
VOrschlag zur Namensumbenennung: knalltuete.net
Redaktion benachrichtigen
#25   Johannes Damaszenus   21:44:50 | Sonntag, 22. April 2007
VirFortis
Nein! Dieses Recht haben wir nicht. Entweder ist uns das Leben grundsätzlich heilig und unantastbar oder eben nicht. Wir können nicht das Leben mit weiteren Morden schützen – egal welchen Scheusalen wir gegenüber stehen. Die einzige legitime Möglichkeit ist Notwehr um zb einen Mord zu VERHINDERN. Wenn der Täter aber bereits dingfest ist, braucht man ihn nicht mehr hinzurichten, denn dann ist die Tat schon geschehen und weitere Taten sind nicht zu erwarten, da ihm die Möglichkeit dazu genommen ist. Ich halte es für durchaus angemessen, dem Spender des Lebens NIRGENDS ins Handwerk zu pfuschen.
Redaktion benachrichtigen
#24   VirFortis   21:35:20 | Sonntag, 22. April 2007
Johannes Damaszenus
„Das treibt meinen Blutdruck durchaus in die Höhe! Da engagiert sich diese Brut geradezu hysterisch gegen Abtreibung, und hat kein Problem mit unglaublicher Leichtigkeit, so en passant die Todesstrafe als geboten darzustellen. „
Also ich finde dass es Scheusle gibt die durchaus auf den nächsten Baum geknüpft gehören.
-Wer zum beispiel Kleinkinder vergewaltigt und dann aufisst (kommt in satanistischen Kreisen vor)
-Hochhäuser in die Luft jagt
-Massenmorde und Genozide anordnet
-jemanden grausam bis zum Tode quält oder matert
wäre ein geeigneter Kandidat.
Der Tod ist übrigens nicht das schlimmste, – das Schlimmst wäre die Verwerfung der Seele.
Redaktion benachrichtigen
#23   Rodolfo Panetta   21:28:56 | Sonntag, 22. April 2007
Keine Politiker mit Rückgrat!
Das Verhalten von Günther Oettinger zeigt wieder einmal, wie leicht Politiker ihr Fähnchen in den Wind hängen, nach Adenauers Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
Redaktion benachrichtigen
#22   delegat   21:19:54 | Sonntag, 22. April 2007
nochmal dazu
Es ist interessant, dass sich Pater Lingen auf meinen Hinweis noch sehr moderat geäußert hat (dies verdient in dieser Hinsicht meinen Respekt) im Gegensatz zu einem gewissen R.B.Stadler, der jedweden Anstand in einer Diskussion zu vergessen scheint. Mit Äußerungen wie „wenn sie nur soviel Gehrin wie ein Senfkorn benutzen würden…“ kann man (meiner Meinung nach) nicht ernst genommen werden, da es nur zeigt, dass ein solcher Mensch scheinbar nicht diskussionsfähig ist.
Aber dennoch möchte ich gerne etwas dazu sagen.
Als angehender Priester der katholischen Kirche und Diplontheologe (normalerweise bin ich nicht darauf erpicht mich in dieser Hinsicht zu „produzieren“. Aber ich denke, dass es diesem Fall angemessen ist diesen Hinweis zu geben um den „Diskussionsstandard zu heben) bin ich durchaus in der Lage die Texte im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils recht zu verstehen und im Lichte der Heiligen Schrift und der vorhergehenden Konzilien zu deuten. Ferner bin ich mir durchaus auch der Schwierigkeiten so manch schwammiger Ausdrucksweise in den Texten bewusst, die es möglich machen könnten Texte „mal so oder so“ auszulegen. Dennoch ist es wichtig, wenn man sich als römisch katholisch bezeichnen will, auch die schwammigen Aussagen, wie erwähnt, im Lichte der Schrift und der Tradition zu deuten. Tut man dies, braucht man keinen Angst um den überlieferten Glauben der Kirche zu haben.
Anders sieht es natürlich dahingehend aus, was man daraus gemacht. (Fortsetzung folgt)
Redaktion benachrichtigen
#21   Pater Lingen   21:06:56 | Sonntag, 22. April 2007
Dem Papst MUSS man gehorchen …
… und es gibt wahrlich genügend Informationsquellen, wer mich wann wo zum Priester geweiht hat.
Sedi-Seiten sind leicht zu finden und reich an ausführlichen Informationen. Also nichts, was jetzt hier nochmals durchgekaut werden muss.
Jetzt mal ganz ehrlich: Die Spaltungen sind schlimm, ja. Aber das ist nicht immer ausnahmslos zwangsläufig ein unabänderlicher Grund, NICHT am selben Strang zu ziehen, wenn man dasselbe Interesse vertritt.
Dr. Johannes Lerle ist Protestant, Klaus Günter Annen ist V2ler. Beide können mich wohl nicht ausstehen.
Und obwohl ich ihre Positionen radikal ablehne, stelle ich mich auf ihre Seite in Sachen Abtreibung.
Filbinger steht schon vor seinem Richter. Ich plädiere dafür, Oettinger möglichst bald vor Gericht zu stellen. Das „Heilbronner Urteil“ (worauf sich diese Predigt bezieht) und sonstige Skandale müssen endlich ordentlich aufgearbeitet werden, andernfalls wuchert nur die Seuche des Rechtspositivismus weiter.
Redaktion benachrichtigen
#20   Johannes Damaszenus   21:03:01 | Sonntag, 22. April 2007
Todesstrafe???
Zitat von P.Lingen:
„Aber wer die göttlichen Gebote kennt, der weiß auch, daß die Todesstrafe als solche grundsätzlich erlaubt ist – daß es also Verbrechen gibt, für welche die Todesstrafe angemessen und notwendig sein kann.“
Das treibt meinen Blutdruck durchaus in die Höhe! Da engagiert sich diese Brut geradezu hysterisch gegen Abtreibung, und hat kein Problem mit unglaublicher Leichtigkeit, so en passant die Todesstrafe als geboten darzustellen. Ich bin ja durchaus konservativ – doch in solchen Fällen bin ich um unseren säkularen Staat froh, der den Meinungen solcher Frömmler keine Verwirklichung bietet. Es ist ja kein Wunder, daß in der christlichen Staatenwelt nur die bigotten USA noch die Todesstrafe kennen – mit den bekannten Fehlurteilen am laufenden Band. Es kann ja auch nicht anders sein: Um ein absolut sicheres Urteil fällen zu können, müßte man quasi göttliche Unfehlbarkeit besitzen. Die haben wir nicht. Also ist es sehr natürlich, daß unsere Gerichte irren können. Eine derart absolute Strafe ist also wegen der Unmöglichkeit ihrer Korrektur grundsätzlich abzulehnen. Wie sagte doch die Schlange im Paradies: „ Ihr werdetsein wie Gott und wissen was gut und böse ist“. Wer also an die Möglichkeit der Todesstrafe glaubt, hat sich schon in der Ursünde verstrickt. Pater Lingen, gehns beichten und redens keinen solchen Unsinn.
Redaktion benachrichtigen
#19   DavidBerger   20:43:32 | Sonntag, 22. April 2007
Erschütternd
Wer hetz.net kennt, wird sich nicht wundern, dass dort neben solchen Artikeln aus dem muslim-markt und mit antisemitischem Inhalt, auch von dem Pseudo-Pater Lingen veröffentlicht werden – erstaunlicher ist, dass Gruppen, die sich gerne für ihre Papsttreue rühmen lassen, diese Seite durch Verlinkung und Zitieren von Beiträgen aus hetz.net auch noch mehr oder weniger direkt empfehlen … Daran kann man sehr schön erkennen, wie weit es mit der Papsttreue und Katholizität dieser Gruppen wirklich bestellt ist!
Redaktion benachrichtigen
#18   HeinrichderZweite   20:30:17 | Sonntag, 22. April 2007
Sehr geehrter Pater Lingen,
da Sie hier schon posten, könnten Sie mir interessehalber mal mitteilen, wer Sie wann wo zum Priester geweiht hat.
Redaktion benachrichtigen
#17   matt2 †   20:16:17 | Sonntag, 22. April 2007
@Pater Lingen
Wenn man Ihre Predigt liest gewinnt man auch nicht unbedingt den Eindruck, dass Sie verblendet wären, wie dieser Sedis-Ideologe Stadler. Ich kann in ihm nur Verschwörungstheorien, Weltuntergangsstimmung und einfach den Ungeist der Zerstörung orten, welcher die Folge jener selbstgerechten Widersacherei gegen die päpstliche Kirche ist.
Wenn ich vorhin von Ungehorsam sprach, so war das vielleicht etwas undeutlich. Auch die Pius-Brüder sind ja ungehorsam in dem Maß die jetztige Kirche häretisch agiert. Sie sehen den Papst aber als legitim an und wollen auch die Wiederherstellung der Kirche in diesem Sinn erreichen.
Bei den Sedis habe ich den Eindruck: sie wollen von blinder Selbstsucht angepeitscht die Zerstörung der Kirche erwirken, bewußt, oder unbewußt. Dabei mischen sich alle möglichen komischen, abwägigen konspirativen Theorien mitein, die letztlich nur den Hass steigern und die Liebe schmälern sollen.
Wenn Sie Sich einen Gefallen tun wollen Pater Lingen, dann gehen Sie raus aus diesem Verein, oder bringen Sie diese Leute dazu den Papst wieder anzuerkennen als Vertreter Christi. Sie brauchen ihm ja nicht gehorchen. Dieses Schisma, das Sie hier aufbauen ist doch keineswegs förderlich für die geistige Erneuerung der Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#16   Pater Lingen   19:51:30 | Sonntag, 22. April 2007
kreuz.net und PRHL
Also: +.net ist NICHT sedisvakantistisch, und es gibt eigentlich auch keine Zusammenarbeit zwischen Sedis und +.net.
Nur betone ich immer wieder, dass die KzM-Artikel, sofern nicht Rechte Dritter betroffen sind, frei verwendet werden dürfen. Man mag z.B. pro oder contra V2 (Adolf Hitler, Alice Schwarzer, was auch immer) sein: Man darf meine Texte verbreiten, mit oder ohne Angabe von KzM resp. meines Namens. Übrigens: Selbst Josef Spindelböck hat sich mal (eingeschränkt) positiv über meine Predigten geäußert.
Manchmal wundere ich mich allerdings selbst, wo schon meine Texte veröffentlicht worden sind…
Redaktion benachrichtigen
#15   R.B.Stadler   19:49:16 | Sonntag, 22. April 2007
@matt2
Grüß Gott,
Sie werden wohl nie dazu lernen, Ihr Abgleiten in die Fäkalsprache der V2-Sektierer zeigt doch wessen Geistes Kind Sie sind. Hätten Sie sich mit Lefe. intensiv beschäftigt, hätten Sie erkannt, daß er ein Verräter war wie sein Ziehvater. Warum sollen seine Anhänger besser sein wie er? Die wissen längst, daß er keine gültigen katholischen Weihen hatte, somit sind die Piusbrüder auch nur simulierende Laien wie Sie. Lesen Sie Rore Sanctifica, Zaitzkofen schweigt sich darüber aus, warum wohl? Weil nachgewiesen wurde, daß die V2-Weihen identisch sind mit den Anglikanischen? Es wäre für Sie besser Ihr Gehirn einzuschalten, bevor es zu spät ist.
In Christo,
RBS
Redaktion benachrichtigen
#14   matt2 †   19:26:14 | Sonntag, 22. April 2007
Stadler: Nun also erkläre ICH, sage ich, setze ich fest und verkündige:
Ich hoffe ernsthaft, dass es die Redaktion nicht mit Euch hält, denn Ihr seid des Teufels. Den Teufel, den Ihr in anderen seht, der seid Ihr selbst.
Da ist mir die häretische Papstkirche beim A**** lieber als so ein anmaßender, selbstgerechter Verein Eurer Machart.
Ich sagte ja: ich bin ein Befürworter jenes Modus, den die Pius-Brüder gehen, soweit ich es verstanden habe, weil ich das Vorgehen des Erzbischof Lefebvre nach dem Konzil für gerechtfertigt und notwendig ansehe.
Aber Ihr hier wollt Euch auf irgendeine Bestimmung berufen, die irgendwann vielleicht von einem Papst abgesetzt wurde um nun Euren Ungehorsam und Eure Widersacherei gegen die Institution der Kirche zu begründen.
Das ist nichtig in meinen Augen. Ihr habt keinen Stand, keine Legitimation. So sehe ich das.
Redaktion benachrichtigen
#13   R.B.Stadler   19:10:31 | Sonntag, 22. April 2007
@delegat @matt2
„Nun also erklären wir, sagen wir, setzen wir fest und verkündigen wir: Es ist zum Heile für jegliches menschlichen Wesen durchaus unerläßlich, dem römischen Papst unterworfen zu sein.“
Bonifatius VIII (Unam Sanctam)
Grüß Gott,
der Lehre der Kirche treu sein, um Katholik zu bleiben, das ist die Aufgabe, die vor ihnen steht. Wer Ohren hat der höre, wer Augen hat der sehe, sie sehen nicht und sie hören nicht. Hier wird über weiße Zähne gestritten oder ob Sedisvakantisten etwas sagen dürfen. Wo sind sie denn katholisch? Setzen sie sich für Lebensrechteler ein, die nicht katholisch sind und die auf Pater Lingen pfeifen? Wo bleibt ihr Sinn für die Gerechtigkeit und Wahrheit einzutreten? Wenn sie nur soviel Gehrin wie ein Senfkorn beutzen würden, würden sie den Betrug der V2-Sekte erkennen. Sie können das nicht, weil sie lieber in der Truman-Show mitspielen wollen, deshalb erkennen sie auch nicht, daß die Herrn Politiker, Nationalsozialisten sind und keine Demokraten, das die OMF-„BRD“ kein Staat ist sondern die Nachfolgeorganisation der NSDAP. Würden sie mit Brennender Sorge von Pius XI. studieren, könnten sie zur Erkenntnis kommen wenn sie nur wollten. Das Ganze was hier abläuft ist ein Kampf zwischen Himmel und Hölle, sie alle hier im Forum stehen leider auf der Seite der Hölle. Es muß ein große Katastrophe kommen, damit sie alle aufwachen und endlich die Wahrheit erkennen.
In Christo,
RBS
Redaktion benachrichtigen
#12   HeinrichderZweite   19:10:22 | Sonntag, 22. April 2007
Lieber St.Georg,
Wer hat denn wieder unserem pseudopater freigang gewährt???
Sie vermissen Ihren Anstaltskameraden. Da ist ja einiges beeinander: Angebliche Organisten und Pater. Toll.
Redaktion benachrichtigen
#11   st.georg   19:05:02 | Sonntag, 22. April 2007
wer hat
denn wieder unserem pseudopater freigang gewährt??? :-@
da hat doch wieder jemand in der psychatrie nicht aufgepasst – und schon stürzt unser selbstgeweihter sedi ins nächste internetcafe und ran an die tastatur :-[
ihm ist der freigang doch untersagt worden – mutti findet das sicher nicht nett vom „pater“bübele :-D
Redaktion benachrichtigen
#10   Ultramontanus   19:01:50 | Sonntag, 22. April 2007
Cum Ex Apostolatus Officio
fordert eindeutig, dass niemand die Pseudokonzilpäpste als Papst anerkennen darf: www.dailycatholic.org/cumexapo.htm
Redaktion benachrichtigen
#9   matt2 †   18:57:21 | Sonntag, 22. April 2007
@delegat: richtig! dieser Lingen ist ja ein Sedis-Typ…
mit wem symphatisiert kreuz.net nun eigentlich? Mit den Pius-Brüdern, oder den Sedis? Die Sedis erkennen den jetzigen Papst ja nicht an. Sie sagen der Stuhl Petri ist „vakant“, also leer. Das halte ich aber für eine irrige Anschauung. Man kann vielleicht sagen: dieser Papst ist der Einäugige unter den Blinden, aber ich sehe ihn als legitimen Papst, komme was wolle. Das heisst aber nicht, dass ich ihm irgendwie zu willfahren gedenke im Sinne der häretischen Konzilsbestimmungen. Und das ist ja der Schmäh! :-D
Redaktion benachrichtigen
#8   delegat   18:45:26 | Sonntag, 22. April 2007
Zum Artikel und allgemeiner Hinweis
Ich frag mich nur warum ein erklärter Sedisvakantist immer mehr das Wort bekommt…
Ist ja nicht der erste Artikel, bei dem „Pater“ Lingens Meinung als „bessere“ Erkenntnis dargestellt wurde.
Dies bedauere ich sehr, da der Eindruck entstehen könnte Kreuz.net sympathisiert mit dem Sedisvakantismus…
Es gibt auch andere Meinungen, die man hernehmen könnte (und die auch in die Richtung der Berichterstatter gehen) und den Sachverhalt ebenso klar ausdrücken…
„Nun also erklären wir, sagen wir, setzen wir fest und verkündigen wir: Es ist zum Heile für jegliches menschlichen Wesen durchaus unerläßlich, dem römischen Papst unterworfen zu sein.“
Bonifatius VIII (Unam Sanctam)
Redaktion benachrichtigen
#7   Monarcho   18:38:28 | Sonntag, 22. April 2007
Politiker immer unglaubwürdiger!
Es zeigt wieder mal nur, wie Politiker ihr Fähnchen in den Wind hängen. Die Abstände von widersprüchlichen Äußerungen werden immer kürzer. Und die Schamlosigkeit dies vor einer Kamera zu tun sinkt auch von Tag zu Tag.
Redaktion benachrichtigen
#6   Typ   18:33:19 | Sonntag, 22. April 2007
Übrigens
Auf Lingens Homepage steht derselbe Text als „Predigt“ – und hier ist das dann eine „Nachricht“? Sehr interessant… Was lernen wir daraus? kreuz.net kann offenbar die Genera „Predigt“ und „InformatioN“ nicht unterscheiden.
Übrigens wüsste ich mal gerne, in welcher Bahnhofsmission Herr Lingen diese Brille gespendet bekommen hat.
Redaktion benachrichtigen
#5   durchfuxt   18:29:19 | Sonntag, 22. April 2007
Herr Lingen
hat wirklich schöne, weiße Zähne.
Redaktion benachrichtigen
#4   matt2 †   18:20:52 | Sonntag, 22. April 2007
In der Tat: genug der Verwirrungen…
Die Verwirrung habt Ihr ja selbst gestiftet durch Euren etwas komis-emotional anmutenden ursprünglichen Artikel zu dem Thema, wo es ganz anders tönte. Ich habe mich von dieser Machart und in Unkenntnis der Sachlage auch zunächst mitreissen lassen zu Parteilichkeit, bis ich im Verlauf der Lesermeinungen erst allmählich Klarheit bekam. Das war doch ziemlich unseriös von Euch. Aber dieser Artikel hier rehabilitiert Euch von diesem ursprünglichen Marktgeschrei: pro Filbinger/Oettinger gegen Merkel/Juden/usw…
Diese Leute sind doch alle geborene Opportunisten in der Jugend und im Alter und haben mit Christus wenig bis garnichts am Hut. Es ist unserer nicht würdig uns auf die Seite eines von ihnen zu schlagen, die Mentalität ist doch immer dieselbe.
Immerhin finde ich es gut, dass sich Oettinger von seinen Aussagen distanziert hat. Seine Aussagen zu Filbinger waren zumindest kein politischer Opportunismus. Denn das konnte ja nur Ärger geben. Sie waren aber trotzdem falsch und das hat er ja nun eingesehen.
Redaktion benachrichtigen
#3   Typ   18:13:06 | Sonntag, 22. April 2007
Rolf Lingen
Ist Rolf Lingen jetzt fester Autor von kreuz.net? Dann wäre ja wohl hiermit auch dem Dümmsten klar sein, dass diese Seite nicht mehr katholisch ist.
Redaktion benachrichtigen
#2   Artois †   18:12:15 | Sonntag, 22. April 2007
@seb 1983
Fillbinger und Oettinger sind die gleiche üble Machart, da hast Du recht.
Den Dekalog des AT kann man allerdings bei der Frage, ob Todesstrafe erlaubt sei, nicht heranziehen. Ebensowenig wie die Autobahnen bei der Beurteilugn Hitlers. (Die AB waren übrigens objektiv und tatsächlich keine Kriegsvorbereitung, um das noch einmal klarzustellen …)
Redaktion benachrichtigen
#1   seb1983   18:07:49 | Sonntag, 22. April 2007
jetzt wirds abenteuerlich
Da kommt man aus der Sonne und liest sowas…
Oettinger hat in seiner rede einfach nur jedes Feingefühl im umgang mit dem Nationalsozialismus vermissen lassen!
Nicht ohne Grund musste Filbinger damals zurücktreten als das Ausmaß seiner Verstrickung öffentlich wurde, was damals Recht war (der Holocaust etwa) kann heute also nicht Unrecht sein???
Die Todesstrafe ist auf kreuz.net also erlaubt, auch wenn ich mich zugegeben nie durch kirchliche Lehr und Gesetzbücher gewühlt habe, heißt es nicht in den 10 Geboten: Du sollst nicht Töten??
Bei der Beerdingung sollte man die Verdienste eines Menschenin den Mittelpunkt stellen, aber auch nichts umdeuten. Sonst reden wir beim nächsten runden Todestages Hitlers nur über die schönen Autobahnen…
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
‘Junge Union’ RegensburgRosige Aussichten PolitikNeu-alte Zukunftsperspektiven SPD-Karriere gescheitertHimmlische Regie? Machenschaften der TabakindustrieDer Tabakmarkt ist ein Kindermarkt PolitikDer Nachfolger des SPD-Spitzenkandidaten PolitikEin Bistum im Fahrwasser des Sozialismus Anti-DiskriminierungsgesetzAm Arsch vorbei PolitikGesetz mit Pferdefuß PolitikHochwürden Roth kandidiert für die Roten PolitikJetzt hat ihn die politische Euthanasie selber erwischt PolitikEin Schuß ins Vorderhirn? PolitikEs gibt ein Leben nach der Politik PolitikUnter dem Druck der Genossen PolitikKandidat für Homo-Orden wirft Bischof Kinderlosigkeit vor PolitikEr hält die Linkspartei für einen Segen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net