„Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint, und die bleibt so stehen.“ Wenn ein Politiker so etwas sagt, dann meint er das Gegenteil. Von Pater Rolf Hermann Lingen.
Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
(kreuz.net) Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, sagte am 11. April in einer
Trauerrede über den Verstorbenen: „Hans Filbinger war kein Nationalsozialist.“
„Es gibt kein Urteil
von Hans Filbinger, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte.“
Günther Oettinger sagte am 12.
April gegenüber einem Radiosender: „Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint, und die bleibt so stehen.“
„Ich habe aber jetzt nicht die Absicht, einen Tag nach der Trauerfeier diese Kampagne von Rot und Grün
aufzugreifen, sondern die Würde des Toten zu wahren.“
Günther Oettinger schrieb am 14. April in einem
offenen Brief:
„Es gehört in unserem Kulturkreis zu den üblichen und angemessenen Gepflogenheiten einer
Traueransprache, Verdienste und das Lebenswerk des Verstorbenen positiv zu würdigen und ihm die schwierigen
Phasen seines Lebens – ohne sie zu verschweigen – nicht nachzutragen.“
Rolf Hermann Lingen
„Soweit Mißverständnisse in
dieser Hinsicht entstanden sind, bedauere ich dies ausdrücklich.“
Günther Oettinger sagte am 15. April
gegenüber einem Radiosender:
„Ich glaube, daß Hans Filbinger ein Gegner der Diktatur gewesen war.“
Günther Oettinger sagte am 15. April gegenüber einer Zeitung:
„Es war nie meine Absicht, die Verfolgten
und die Opfer zu verletzen. Sollte das geschehen sein, tut es mir leid. Und dafür entschuldige ich mich
auch.“
Günther Oettinger sagte am 16. April bei einer CDU-Präsidiumssitzung in Berlin:
„Ich halte
meine Formulierung nicht aufrecht. Ich bin deswegen hier, um mein Bedauern auszudrücken.“
Günther Oettinger
sagte am 19. April nach einem Treffen mit dem „Zentralrat der Juden“: „Ich habe noch einmal dargestellt,
was an meiner Rede falsch war und mich unverändert davon distanziert.“
Todesstrafe erlaubt?
Viel ist
in diesen Tagen über diese „Affäre Oettinger“ geschrieben und diskutiert worden.
Dabei hat sich das
allermeiste dieses unüberschaubaren Wortschwalls eigentlich schon ohnehin von vornherein komplett erledigt,
nämlich die Frage nach der Todesstrafe:
Es ist richtig, daß Filbinger als Marinerichter im Nationalsozialismus
mehrere Personen zum Tode verurteilt hat. Die Behauptung ist falsch, daß es kein Urteil von Hans Filbinger
gegeben habe, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte.
Aber wer die göttlichen Gebote kennt,
der weiß auch, daß die Todesstrafe als solche grundsätzlich erlaubt ist – daß es also Verbrechen gibt,
für welche die Todesstrafe angemessen und notwendig sein kann.
Wer sich also nur über verhängte Todesstrafen
als solche beschwert, hat sich damit bereits ins Aus gestellt.
Betrachtet man die Vorgänge um Oettingers
Rede, seine nachdrückliche Bekräftigung und den nachdrücklichen Widerruf seiner Worte, läßt sich
bei den ganzen „Diskussionen“ oft nur eklatante Unwissenheit feststellen.
Filbinger: Ein Rechtspositivist
Im Grunde ist die Sache recht einfach. Filbinger hat sich 1935 unmißverständlich über den Nationalsozialismus
geäußert:
Hans Filbinger
Erst der „Nationalsozialismus schuf die geistigen Voraussetzungen für einen wirksamen Neubau
des deutschen Rechts“.
Die Volksgemeinschaft sei Blutsgemeinschaft und müsse „rein erhalten und die
rassisch wertvollen Bestandteile des deutschen Volkes planvoll vorwärts entwickelt werden“.
Filbinger
hat sich 1949 unmißverständlich über seine Mitgliedschaft in der NSDAP geäußert: „Ich habe nur formell
der Partei angehört.“
Filbinger hat sich bis zu seinem Tod unmißverständlich über sein richterliches
Mitwirken an der nationalsozialistischen Herrschaft geäußert:
„Was damals rechtens war, kann heute
nicht Unrecht gewesen sein.“
Kurz: Filbinger war ein blanker Rechtspositivist. Der Rechtspositivismus
leugnet, daß man Gott mehr gehorchen muß als den Menschen.
Zum Evangelium des heutigen Sonntags über
den guten Hirten empfiehlt der Römische Katechismus als Predigtthema:
„Unter dem Namen Hirten sind nicht
nur die Bischöfe begriffen und die Seelenhirten, sondern auch die Könige, Obrigkeiten und Lehrer.“
In diesem Zusammenhang verweist der Römische Katechismus auf das vierte Gebot „Ehre deinen Vater und
deine Mutter“:
„Wenn aber bisweilen die Befehle der Eltern den Geboten Gottes widerstreiten, müssen
die Kinder zweifelsohne den Willen Gottes dem Begehren der Eltern vorziehen, eingedenk jenes Wortes (Apg
5,29): »Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen.«“
Kurz: Ein radikaler Rechtspositivist wie Filbinger
taugt allenfalls noch als abschreckendes Beispiel, wie skrupellos Mitglieder der sogenannten „Obrigkeit“
sein können.
Der Fall Pater Rupert Mayer
Aber an und für sich ist Filbinger kaum der Rede wert. Es
wird gerne vergessen und vertuscht, daß praktisch alle nationalsozialistischen Juristen ihr Amt in der
Bundesrepublik Deutschland behalten haben – ja sogar noch befördert worden sind.
Ein Beispiel. 1937
hielt Dr. Ernst Großer die Anklagerede gegen Pater Rupert Mayer. Dabei sagte er:
„Ich erhebe öffentliche
Klage gegen Mayer Rupert, […]welchen ich beschuldige, fortgesetzt öffentlich hetzerische Äußerungen
über leitende Persönlichkeiten des Staates und deren Anordnungen gemacht zu haben, die geeignet sind,
das Vertrauen des Volkes zur politischen Führung zu untergraben und durch die gleiche Handlung fortgesetzt
als Geistlicher in Ausübung seines Berufes in Kirchen vor mehreren Personen Angelegenheiten des Staates
in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zum Gegenstand von Erörterungen gemacht zu haben.
Tatbestand: Der Beschuldigte Pater Rupert Mayer wirkt seit Jahren als Seelsorger und Kanzelredner in
München und seiner näheren und weiteren Umgebung.
Vor der nationalen Erhebung trat er wiederholt in
politischen Versammlungen auf und kämpfte herzhaft gegen den Kommunismus.
Nach der Machtübernahme nahm
er eine sich ständig verschärfende ablehnende Stellung gegen den Nationalsozialismus ein, so daß seine
Predigten, Reden und Schriften wiederholt polizeilich beanstandet werden mußten.“
Das ist nur ein Ausschnitt
aus Großers Anklagerede, woraufhin Pater Mayer dann auch verurteilt wurde.
Dagegen wurde Großer im
Jahr 1956 Präsident des Amtsgerichts München. 1955 wählte ihn der Deutsche Richterbund zu seinem Ersten
Vorsitzenden.
Die Liste solch unfaßbarer Justizverbrechen ließe sich beliebig erweitern.
Das Amtsgericht
Hannover triumphiert sogar auf einer Gedenktafel im Gebäudeeingang mit der Tatsache, daß die nationalsozialistischen
Juristen unter einer bloßen „Fassade des Rechts“ unzählige Rechtsbeugungen begangen haben, ohne daß
auch nur ein einziger dafür zur Rechenschaft gezogen wurde.
Oettinger wie Filbinger
Statt also über
den allenfalls gewöhnlichen Fall des Verstorbenen Filbinger zu diskutieren, sollte man sich stärker
auf den aktuellen Ministerpräsidenten Oettinger konzentrieren.
Gewiß zeugt Oettingers Auftreten bei
der Filbinger-Trauerrede nicht gerade von Wahrheitsliebe und Besonnenheit, also von genau den Eigenschaften,
die für Politiker so grundlegend und kennzeichnend sind – oder wenigstens sein müssen.
Doch diese Wankelmütigkeit
ist nur symptomatisch.
Oettinger ist schließlich selber ein Rechtspositivist schlimmster Ausprägung.
Er ist zum Beispiel der Letztverantwortliche für radikal verbrecherische Urteile gegen Lebensschützer.
Mit brutalster Gewalt verteidigt Oettinger als Letztverantwortlicher den Kindermord im Mutterleib. Wer
es trotzdem wagt, am Kindermord im Mutterleib Kritik zu äußern, muß nach dem unerbittlichen Willen
Oettingers aufs Schwerste bestraft werden.
Immerhin kann Oettinger argumentieren, daß er nicht der einzige
ist, der die Ermordung von Kindern und die Bestrafung von Lebensschützern mit brutalster Gewalt durchsetzt:
CDU und CSU sind generell für die Verteidigung Schuldiger und die Bestrafung Unschuldiger bekannt.
Lassen wir uns also auch durch noch so unsinnige öffentliche Diskussionen, durch noch so widersprüchliche
und menschenverachtende Politikerreden nicht irritieren.
Folgen wir Christus, dem guten Hirten, und folgen
wir der menschlichen Obrigkeit nur da, wo sie nicht im Widerspruch zum Gesetz Christi steht.
Erweisen
wir uns als treue Schafe des Guten Hirten, damit wir dereinst teilhaben an der ewigen Freude im Himmel.
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91 Lesermeinungen
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#91 Manuel Böhm 03:33:31 | Dienstag, 5. August 2008
Rolf Hermann Lingen – der Erfinder der Sekte „Kirche zum Mitreden“ kzm Leider musste ich immer wieder
feststellen, dass ein gewisser „Pater“ Rolf Hermann Lingen, der Gründer einer Sekte namens „Kirche zum
Mitreden“ kzm, prhl, gegen die römisch katholische Kirche, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und gegen
Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner kämpft. Lingens Verleumdungstaktiken sind hinlänglich
bekannt. Lingen veröffentlicht seine Verleumdungen im Internet unter dem Pseudonym „Berichte“-„Fakten“
und Erzählungen Dritter, sodass der harmlose Eindruck entsteht, er würde nur „Fakten“ veröffentlichen.
Unter diesem Deckmantel agiert Lingen mit Vorliebe unter der fälschlichen Bezeichnung „römisch-katholischer
Priester“ und verleumdet permanent integre Priester und all jene, die nicht seiner Auffassung sind. Es
ist verständlich, dass Rolf Hermann Lingen sich bereits öfters vor deutschen Gerichten verantworten
musste. Interessante Informationen zu Rolf Hermann Lingen und seiner Sekte „kzm“ finden Sie auf: andreasendl.info/mybb/showthread.php?tid=8
Sie können sich auch in diesem Forum anmelden und mitdiskutieren. Weitere Themen in diesem Forum sind
Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner.
Oettinger, Filbinger… Bammel vor der Todesstrafe? Ich halte sie bei Mordverbrechen für zulässig, wo
die Schuld des Angeklagten bewiesen ist, und ungefähr so ist ja auch diese Dekleration der Kirche dazu.
Wenn Sie das bejahen, dann müssen bei den Kirchen anfangen, bei vielen Staaten u.a. Amerika weitermachen,
denn die täglichen Mordverbrechen, die Herstellung von Waffen, die daran Beteiligten gehörten dann alle,
zumimndest vor Gericht und verurteil. Beste Grüße Vogelsberger Internet Zeitung Das Freie Wort Redaktion
Wolfgang Bastian …rgerinternetzeitung.de.tl :)3
#89 obelix † 19:45:30 | Donnerstag, 26. April 2007
Das ist ganz einfach zu erklären, matt2 matt2: hat obelix idefix ermordet?…oder wieso hat er so einen
Bammel vor der Todesstrafe? Ich bin so vehement gegen die Todesstrafe, weil sie die einzige Strafe ist,
die man nicht WIDERRUFEN kann! Und bei den Justizsystemen, in denen sie angewendet wird und wurde, sind
die Fehlurteile und damit die Justizmorde Legion. Ein klassisches Beispiel dafür hat gerade wieder die
Diskussion um diesen furchtbaren Juristen Filbinger aufgezeigt und wenn Sie über den Atlantik schauen,
werden Sie meine Aussage bestätigt finden. Immer wieder werden völlig Unschuldige aus den Todestrakten
entlassen, nachdem sie jahrelang auf ihre Hinrichtung gewartet haben. Ich halte sie bei Mordverbrechen
für zulässig, wo die Schuld des Angeklagten bewiesen ist,… Bei ALLEN aus den Deathrows entlassenen
war man sich ABSOLUT SICHER, den richtigen Täter überführt zu haben. Oder wollen Sie hier behaupten,
in den USA würden reihenweise Unschuldige in die Todeszelle geschickt, obwohl ihre Unschuld erwiesen
ist? Das US-Justizsystem ist schlecht und ungerecht. Aber so katastrophal denn doch (noch) nicht. PS:
idefix lebt! Allerdings nicht bei mir. Meine Haustiere sind die Nachfolger der Saurier.
#88 Artois † 18:10:00 | Donnerstag, 26. April 2007
Die Todesstrafe ist nicht Notwehr wie der überhaupt nicht kirchliche KKK insinuiert, sondern Sühne für
schwerstes Unrecht, z.B. auch Blasphemie und Propaganda der Unzucht …
hat obelix idefix ermordet?… oder wieso hat er so einen Bammel vor der Todesstrafe? Ich halte sie bei
Mordverbrechen für zulässig, wo die Schuld des Angeklagten bewiesen ist, und ungefähr so ist ja auch
diese Dekleration der Kirche dazu.
#84 Pünktchen 15:11:45 | Donnerstag, 26. April 2007
Methusalix – wie immer Lügen und geschickte Verdrehungen! „Abschaffen“ kann eine Todesstrafe nur jemand
der sie verhängen kann! Was der Katechismus zur Todesstrafe schreibt, steht in vollem Einklang zur Lehre
von der Heiligkeit des Lebens, nämlich: Nur in einer Situation, die als kollektive Notwehr zu interpretieren
wäre, könnte die Todesstrafe gerechtfertigt erscheinen. Das ist aber in modernen Staaten nicht der Fall!
Das steht da! Das weiß auch Methusalix. Aber er versucht immer noch Dumme zu fischen! (Leider manchmal
mit Erfolg!)
#83 methusalix † 15:02:32 | Donnerstag, 26. April 2007
Das bewundere ich an den Klerikern so, dass sie für einfache Wahrheiten, die sie nicht wahr haben wollen,
so ein entsetzliches Geschwurbel hinschreiben: Gabi Uhl: Katechismus zur Todesstrafe@Christus vincit:
Der Katechismus der Katholische Kirche wurde aber im Hinblick auf die Todesstrafe mittlerweile geändert.
KKK 2266 spricht nur noch von angemessenen Strafen und erwähnt die Todesstrafe nicht mehr. KKK 2267 sagt
zur Todesstrafe: >>Unter der Voraussetzung, daß die Identität und die Verantwortung des Schuldigen mit
ganzer Sicherheit feststeht, Wenn die Kleriker wirklich gegen die Todesstrafe wären, würden sie sie
einfach genau so einordnen und verdammen wie einen Schwangerschaftsabbruch. Da kann keine Übertreibung
zu gross sein. Wenns um Justizmorde geht, hält man sich mit Geschwurbel zurück. Da lobe ich mir die
deutsche Verfassung, die watscheneinfach wörtlich so formuliert: DIE TODESSTRAFE IST ABGESCHAFFT. Aber
dazu können sich die Gerontokraten in Rom halt nicht bequemen.
#81 santo domingo 21:35:43 | Mittwoch, 25. April 2007
@nonnobisdomine Ja, ich glaube die Seite schon einmal gelesen zu haben. Mit Weihebestätigung per Rückmail,
glaube ich… und schöne Grüße an den „Reverend“!
#80 Pater Lingen 21:34:04 | Mittwoch, 25. April 2007
Satanist „Christus vincit“ Was das „bessere Recherchieren“ betrifft, hier Gritschneder, S. 202 (wie auch
im entsprechenden KzM-Text zitiert!): „Dr. Ernst Großer, der jene verlogene Anklagerede gegen Pater Rupert
Mayer gehalten hatte, wurde 1956 Präsident des Amtsgerichts München, und der Deutsche Richterbund wählte
ihn 1955 sogar zu seinem 1. Vorsitzenden.“ Die Anklageschrift ist unterschrieben von Resch (cf. Gritschneder,
91). Na ja, wer auf den – sogar nach eigenem Bekenntnis – „saudummen“ Johannes Rothkranz schwört, wer
keinen anderen Papst als sich selbst anerkennt, der wirft dann eben gerne auch sonst viel mit Schmutz
um sich – besonders gerne gegen katholische Priester.
„Pater“ Lingen Ich habe diesen Herrn (und er war mir schon bekannt, lange bevor es kreuz.net gab) niemals
als Pater bezeichnet. Aber kreuz.net liegt doch auf einem amerikanischen Server. Deshalb darf Rolfilein
immer noch ungestraft mit „Pater“ sowieso posten. Übrigens: Spaßeshalber habe ich mir mal durch eine
internationale „Kirche“ per Internet einen Reverend-Titel kostenfrei zugelegt. – Auch für meinen Bernhardiner.
#78 santo domingo 21:27:33 | Mittwoch, 25. April 2007
@nonnobisdomine Klar… die Frage ist jetzt, ob er überhaupt noch als „Pater Lingen“ posten darf? Seiner
eigenen Auffassung zufolge sicher, aber immerhin ist der laut Strafbefehl angemaßte Titel ja Teil des
Lesernamens… was also tun? Zweitaccount?
@ Santo Domingo Bitte, bitte … Man hat ja sonst nichts zu tun, als die Lingen’schen Ergüsse zu lesen.
Viel Spaß noch. Übrigens habe ich kirchenlehre.com in meine Favoriten aufgenommen.
@ Santo Domingo Ich nahm auch gar nicht auf meinen Vorposter Bezug, sondern auf die neueste Meldung auf
der Lingen’schen Homepage www.kirchenlehre.com/titel_02.htm . – Sorry für die Schleichwerbung für diesen
Typen, aber er wurde wieder mal verurteilt – diesmal wegen „Missbrauch von Titeln“ (50 Tagessätze).
#74 santo domingo 21:15:26 | Mittwoch, 25. April 2007
@nonnobisdomine … aber „Rolf“ ist nicht gleich „Christus vincit“. Letzterer zitiert viel zu oft aus
dem Anton-Schmid-Verlag, der unter anderem „Rolfs“ Erzrivalen im Sedilager, Johannes Rothkranz, verlegt.
Hallo Rolf, na, mal wieder verurteilt worden und immer noch uneinsichtig? Die Bundesrepublik Deutschland
ein nichtexistentes Terretorium nach Deiner Ansicht? Die wievielte Verurteilung ist es denn schon dieses
Mal? Ohhhhhhhh, ich vergaß. Tschuldigung. Niemals. Viel Spaß weiterhin bei Deinem Geseiere.
KKK 2266 alt @Ultramontanus „Karl Murx“ hat hier doch nichts zum KKK gepostet! Sie meinten wohl eher
meinen Beitrag…? In mein Zitat von KKK 2266 alt (?) hatten sich noch zwei Fehler eingeschlichen. Hier
der korrigierte Satz: „Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des
Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens
angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen.“
#71 Ultramontanus 21:17:08 | Dienstag, 24. April 2007
@Frau Uhl: Der „KKK“ aus ihrer Sekte ist absolut wertlos. Da stehen auch noch ganz andere Ungeheuerlichkeiten
drin, wie hier gestern der Leser Karl Murx aufgezeigt hat. Wojtila konnte als Akatholik nie zum Papst
gewählt werden und damit auch keinen Katechismus promulgieren. Der Katholik hat mit dem Römischen Katechismus
sichere Weisung durch das unfehlbare Lehramt.
#70 Arkanum-11 † 21:14:33 | Dienstag, 24. April 2007
Wörtlich genommen, Frau Uhl, käme damit die Todesstrafe nach dem neuen KKK in der Praxis überhaupt
nicht mehr in Frage. Die unblutige Möglichkeit der Sicherungsverwahrung ist ja immer gegeben. Danke für
Ihren Beitrag! :(3
Katechismus zur Todesstrafe @Christus vincit: Der Katechismus der Katholische Kirche wurde aber im Hinblick
auf die Todesstrafe mittlerweile geändert. KKK 2266 spricht nur noch von angemessenen Strafen und erwähnt
die Todesstrafe nicht mehr. KKK 2267 sagt zur Todesstrafe: >>Unter der Voraussetzung, daß die Identität
und die Verantwortung des Schuldigen mit ganzer Sicherheit feststeht, schließt die überlieferte Lehre
der Kirche den Rückgriff auf die Todesstrafe nicht aus, wenn dies der einzig gangbare Weg wäre, um das
Leben von Menschen wirksam gegen einen ungerechten Angreifer zu verteidigen. Wenn aber unblutige Mittel
hinreichen, um die Sicherheit der Personen gegen den Angreifer zu verteidigen und zu schützen, hat sich
die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls
und sind der Menschenwürde angemessener. Infolge der Möglichkeiten, über die der Staat verfügt, um
das Verbrechen wirksam zu unterdrücken und den Täter unschädlich zu machen, ohne ihm endgültig die
Möglichkeit der Besserung zu nehmen, sind jedoch heute die Fälle, in denen die Beseitigung des Schuldigen
absolut notwendig ist, „schon sehr selten oder praktisch überhaupt nicht mehr gegeben“(EV 56).<<
Lieber Stöhr, ich mag vielleicht nicht annähernd ihre bewundernswerte, reichhaltige Intelligenz erreichen,
aber ich kann dennoch lesen.Im übrigen habe ich den Eindruck, dass Se H. Lingen, wenn meine Schlüsse
falsch sind, entweder nicht ganz lesen oder ihm bei seinen Predigten nicht zuhören. ein anderer Schluss
liegt nahe: Sie sind in Personalunion Lingen.
@ DavidBerger Da ich meine Meinung unter meinem echten Namen vertrete, gehe ich davon aus, daß andere
das auch tun. Dr.Dr. David Berger, der „Theologisches“ herausgibt, ist ja kein Unbekannter.
Was für ein Artikel!!! Oh Gott, wird mir übel! Todesstrafe ist also nach Pater Lingen göttliches Gesetz
bzw. Recht?! Na, dann ist er mit Sicherheit von der Unschuld der Todesrichter überzeugt. Mir wird übel,
wie antijüdisch, antisemtisch sich hier ein solches Volk tummeln darf… Übrignes: Gab es in der Haft
nicht genug zu essen? Mir scheint, Pater Theo ghat abgenommen?!
ups Herr Panetta … nun ist auch noch Graf von Galen wiedergeboren … schaun sie mal bei Wikipedia nach!
Wenn das mal kein Beweis für die Reinkarnation ist! Aber vorsicht: nicht vor Schreck den Lastwagen auf
den Gehsteig steuern … könnte ja ein Arier sein auf den Sie fahren!
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ David Berger Wenn Sie die Freimaurer und die Anglo- Judäischen
Machthaber im Hintergrund für so freiheitlich halten, wieso ist dann die Meinungsfreiheit in Deutschland
so stark eingeschränkt ? Wieso ist die EU, an die Deutschland einen Großteil seiner Souveränität bereits
abgetreten hat, so undemokratisch organisiert, daß selbst Altbundes- präsident Herzog dies öffentlich
beanstandet ? Wieso haben die USA uns erst die Gastarbeiter aus der Türkei aufgezwungen und nun den Türkei-
EU- Beitritt ? Wieso müssen deutsche Soldaten für die USA in Afghanistan und für Israel vor der Küste
des Libanon Helotendienste leisten ? Wer nicht an seinen Ketten zerrt, der merkt auch nicht mehr, daß
er unfrei ist. Sie heulen mit den Wölfen und spielen sich hier als Demokratieoberlehrer auf. Bringen
Sie erst einmal Argumente bevor Sie hier Ihren Nächsten pauschal diffamieren.
@ Panetta Sie sind ja n lustiges Goldstückchen! Sie sehen einen Chatnamen und schaun dann bei Wikipedia
nach, ob es eine lebende Person unter diesem Namen gibt und erklären bei Fündigwerden die beiden für
identisch? –- ich halte Sie ja auch nicht für einen italienischen Nachtisch, der das Sprechen gelernt
hat! –- Bei uns an der VHS gibts einen Kurs „Internet für Senioren“, da lernt man das gleich nach den
ersten Handgriffen am PC, daß es eine größere Naivität gar nicht geben kann … Vielleicht wäre der
Kurs auch was für Sie?
@ David Berger Ob Sie Laie sind weiß ich nicht, aber ich hatte es vermutet. In Wikipedia ist ist über
Sie jedenfalls keine Weihe vermerkt. Die ständigen unqualifizierten Vorwürfe des „Rechtsradikalismus“
und des „Antisemitismus“ ohne jede Definition dieser Begriffe und ohne jeden Beweis, nerven mich schon
sehr. Ein Antisemit ist, wer Juden wegen ihrer Herkunft oder wegen ihrer Religion persönlich herabsetzt.
Kritik am Verhalten des Zentralrats, Kritik an der Politik Israels oder Kritik an der Geschäftstüchtigkeit
gewisser jüdischer Kreise kann nicht als Antisemitismus gewertet werden. Schließlich ist Norman Finkelstein
auch kein Antisemit.
Todesstrafe, Angriffskrieg, P. Rupert Mayer @Gabi Uhl, „Joh. Damaszenus“ In dem von Joseph Ratzinger/B16
mitverfaßten, nur drei Jahre vor der von Ihnen angeführten „Enzyklika“ herausgegebenen, von Wojtyla/JP2
unterschriebenen, von Blasphemien nur so strotzenden „Katechismus der Katholischen Kirche“ war noch –
ohne daß damit allerdings klar war, ob das auch noch die Position der „Konzilskirche“ ist – zu lesen
(Nr. 2266): „Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt
wird zu schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes
und der Pflicht der gesetzmäßigen Strafen anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen
zu verhängen, ohne in schwerwiegenden Fällen die Todesstrafe auszuschließen…“ @Typ An einem Angriffs-
und Vernichtungskrieg teilzunehmen ist für NIEMANDEN Pflicht, sowohl aus moralischen als auch aus theologischen
Gründen… Und wie denken da Merkel & Co. drüber…? Der Irak läßt grüßen…! @P. Lingen Das von
Ihnen angeführte Zitat entstammt nicht der Anklagerede von Dr. Großer, sondern der 13-seitigen Anklageschrift
von Oberstaatsanwalt Alfred Resch (Auszug bei Otto Gritschneder, Ich predige weiter. Pater Rupert Mayer
und das Dritte Reich, Rosenheim 1987, 89-91); dies geht klar aus der von Gritschneder verfaßten Einleitung
zu dem von ihm veröffentlichten Textauszug (aaO, 89) hervor! Ich empfehle Ihnen dringend, die Dinge besser
zu recherchieren, bevor Sie irgendwelche Behauptungen in die Welt setzen…!
@ Panetta Woher wollen Sie wissen, ob ich Laie bin? Staatliche und gesellschaftliche Toleranz gegenüber
den Freimaurern ist deshalb angebracht, weil sie unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung und ihren
Toleranzbegriff anerkennen und fördern – das tun Rechtsradikale, Katholiban und Antisemiten (wie man
an diesem „Forum“ sehen kann) nicht! Nach meinen langjährigen Erfahrungen mit letzteren und ihren vulgärtraditionalistischen
Freunden sind mir die ehrlichen Freimaurer und Kommunisten wesentlich lieber! Sie tun wenigstens nicht
so, als ob sie christliche Grundsätze verwirklichen würden und beschmutzen nicht durch Scheinheiligkeit
das Leuchten der wahren Heiligkeit der Kirche nach außen!
@@damaszenius Sie sind sehr wohl ein Förderer der unsere Gesellschaft inzwischen totalitär prägende
Massenkriminalität. Auch wenn die Kirche keine „dogmatische“ Einschätzung der Todesstrafe geleistet
hat, bedeutet die simple Tatsache, daß sie sie über Jahrtausende akzeptiert hat, daß man sie nicht
grundsätzlich ablehnen darf, wie sie es abartiger Weise tun. Sie können ja ihre Kinder und Angehörigen
preisgeben – ich tue es nicht und schütze sie, ggf. auch mittles Tpdesstrafe.
@ David Berger Sie gehen aber ganz forsch zur Sache, wenn Sie als Laie bestimmen wollen, wer dazugehört
und wer nicht. Ich habe auch meine Zweifel, ob ein Priester, der unseren Papst Benedikt nicht anerkennt,
katholisch genannt werden darf. Doch in der heutigen Kirche herrscht gegenüber jedem Freimaurer und gegenüber
jedem Kommunisten solch eine riesengroße Toleranz, warum dann nicht auch einmal hier? Gegen Rechtskonservative
meint sich jedermann auskotzen und überall gleich „Antisemitismus“ wittern zu dürfen. Sehen Sie denn
nicht, wie unser Land von den Mächtigen zugrunde gerichtet wird? Wir brauchen Foren des Widerspruchs,
keine Ja-Sager-Foren. Wenn es kreuz.net nicht schon gäbe, müßte es erfunden werden.
@ matt2 und sie lehnen das Scheusal des Darwinismus konsequenter ab, als dies die Kirche tut… Jaja immer
noch die alte leier Adam und Eva etc. Mann kapiers doch endlich, EVOLUTION is Gottes weg der schöpfung
die Biblische SChöpfungsgeschichte is einfahc nur ne schöne Geschichte von MENSCHEN GESCHRIEBEN. Aber
alle beweise der Forschung sind ja egal stammen sie doch vom Satan und selbst wenn es ne zeitmaschiene
geben würde mit der man dir Zeigen könnte das sich DER MENSCHEN AUS DEN AFFEN ENTWICKELT hat würdest
du es noch leugnen. Jaja ich weis die Erde ist eine SCheibe und enstand in 7 Menschentagen a 24 Std schon
logisch. Blinder Fanatismus freuet euch er macht das leben so simpel. Menschen die einfach nur angst haben
sich der realität zu stellen, da die erklärungen der Bibel ja so schön einfach sind und das leben so
erleichtern. Sie erheben den menschen auf einen Thron, die Kathos über alle anderen und überhaupt. aber
trotzdem sind es aufgrund ihrer diversen irrigen Anschauungen gottverdammte Sektierer BLASPHEMIE AUF DEN
SCHEITERHAUFEN VERKLAGT IHN ER HAT GOTT GELÄSTERT ER HAT DEN NAMEN GOTTES MIT EINEM FLUCH BENUTZ BLASPHEMIE
WO IS DIE INQUSItION Ach ja die heilihe Glaubenskongrelation sitzt ja noch beim SChweinebraten bei der
FÜRSTIN TUNR USW, und bespricht wie man den nächsten CSD ach nein die nächste PROZESSION begehen soll,und
Bruder Theo is natürlich das Oberhaupt,d er Hüter allen Gutens und passt auf seine Schäfchen auf
Katholische Kirche und Todesstrafe Zitat aus dem Artikel: „Aber wer die göttlichen Gebote kennt, der
weiß auch, daß die Todesstrafe als solche grundsätzlich erlaubt ist – daß es also Verbrechen gibt,
für welche die Todesstrafe angemessen und notwendig sein kann.“ Wenn auch in der Sache nicht gänzlich
unkorrekt, erweckt dieser Passus doch einen fundamental falschen Eindruck hinsichtlich der Haltung der
Katholischen Kirche zur Todesstrafe. Papst Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Evangelium vitae“
vom 25. März 1995 klargestellt: „In diesen Problemkreis gehört auch die Frage der Todesstrafe, wobei
in der Kirche wie in der weltlichen Gesellschaft zunehmend eine Tendenz festzustellen ist, die eine sehr
begrenzte Anwendung oder überhaupt die völlige Abschaffung der Todesstrafe fordert… Um alle diese
Ziele zu erreichen, müssen Ausmaß und Art der Strafe sorgfältig abgeschätzt und festgelegt werden
und dürfen außer in schwerwiegendsten Fällen, das heißt, wenn der Schutz der Gesellschaft nicht anders
möglich sein sollte, nicht bis zum Äußersten, nämlich der Verhängung der Todesstrafe gegen den Schuldigen,
gehen. Solche Fälle sind jedoch heutzutage infolge der immer angepassteren Organisation des Strafwesens
schon sehr selten oder praktisch überhaupt nicht mehr gegeben.“ Vor allem der letzte Satz widerspricht
doch klar der im Artikel von Pater Lingen postulierten Notwendigkeit der Todesstrafe für bestimmte Verbrechen.
Gabriele Uhl Studienrätin für Katholische Theologie www.todesstrafe-texas.de
@Johannes Damaszenus Zitat:„Filbinger konnte die Todesurteile ruhig aussprechen, die Desertierten waren
schon in Sicherheit.“ Einen solchen Satz empfinde ich als zynisch. Unberechtigterweise. … für die Bewertung
Filbingers … unerheblich, ob der Arm der Justiz die Leute noch erreichen konnte… Wieso denn nicht?
Die Todesurteile waren in der Sache berechtigt (in einem Fall Desertion, im anderen Desertion und Mord).
Es ging also nur noch um Milde oder nicht; diese Frage erübrigte sich aber. Die Behauptung, Filbinger
hätte sich gegen Vollstreckungen ins Zeug gelegt, geistert ja schon länger durch die Stellungnahmen.
Völlig zu Recht. Es handelt sich um bekannte Tatsachen. Doch da würde ich gerne Namen lesen, konkrete
Menschen, für deren Leben er sich einsetzte. Es handelt sich um die Fälle Möbus und Forstmeier. …:
Gröger. Dieser Name wird an Filbinger zu Recht kleben bleiben. 1. In diesem Falle war F. in der kurzfristigen
Vertretung des Anklagevertreters an die Weisung des Gerichtsherrn auf Strafverschärfung gebunden. 2.
War das Urteil, das er als Anklagevertreter weisungsgebunden forderte, sachlich nicht zu tadeln. Im Übrigen
ist „in der Sache“ kein Todesurteil gerechtfertigt… Im Militärstrafgesetzbuch aller kriegführenden
Staaten steht es anders. Selbstreinigungskräfte unserer Demokratie Daß ich nicht lache! Da entrüsten
sich die Karrieristen des Babycaust-Parteienkartells über einen, der als junger Mann angeblich zu wenig
mutig war! MfG Christoph Heger
@ Dr. Heger Zitat:„Filbinger konnte die Todesurteile ruhig aussprechen, die Desertierten waren schon in
Sicherheit.“ Einen solchen Satz empfinde ich als zynisch. Es ist für die Bewertung Filbingers doch unerheblich,
ob der Arm der Justiz die Leute noch erreichen konnte. Man kann doch kein Urteil erlassen im Glauben,
bzw. der Hoffnung, es würde sowieso nicht mehr durchgesetzt. Das desavouierte jede Justiz. Im Übrigen
sind die Verurteilten auch durch ein nicht vollzogenes Urteil stigmatisiert. Die Behauptung, Filbinger
hätte sich gegen Vollstreckungen ins Zeug gelegt, geistert ja schon länger durch die Stellungnahmen.
Allein: ich las dies bisher als Behauptung seiner Verteidiger. Doch da würde ich gerne Namen lesen, konkrete
Menschen, für deren Leben er sich einsetzte. Können Sie einen solchen Beweis liefern? Nur dann ist die
Argumentation akzeptabel. Schließlich haben wir beim vollstreckten Todesurteil ja auch einen Namen: Gröger.
Dieser Name wird an Filbinger zu Recht kleben bleiben. Im Übrigen ist „in der Sache“ kein Todesurteil
gerechtfertigt, ob vorbestraft oder nicht. Zumal wir die Gründe seiner Vorstrafen nicht wissen. Strafen
gab es ja bereits für die Verweigerung des Hitlergrußes. Ich bin durchaus über die Selbstreinigungskräfte
unserer Demokratie erfreut: Als es ans Licht kam, mußte Filbinger gehen und Öttinger durfte für seine
Aussage nun zu Kreuze kriechen. Vielleicht muß er ja auch noch gehen.
@Johannes Damaszenus Es mag ja sein, daß kein Todesurteil Filbingers zu einer Hinrichtung geführt hat.
Doch: ist das nicht unerheblich? Nein. Filbinger konnte die Todesurteile ruhig aussprechen, die Desertierten
waren schon in Sicherheit. Wenn es zu keiner Hinrichtung kam, dann nicht wegen eines Engagements Filbingers,
dieselbe zu verhindern, Sie brauchten eben nicht mehr zu verhindert werden. In anderen Fällen hat Filbinger
sehr wohl mit größter Anstrengung Hinrichtungen verhindert. Das Todesurteil für ihren damals 21-jährigen
Bruder Walter sei von Marine-Oberstabsrichter Hans Filbinger unterschrieben worden. Filbinger hat in diesem
Falle als (weisungsgebundener) Anklagevertreter unterschrieben. Er war nicht der Richter. Im übrigen
war das Urteil gegen den mehrfach vorbestraften Gröger in der Sache gerechtfertigt. Die Äußerungen
Oettingers, wonach es kein Filbinger-Urteil gebe, durch das ein Mensch sein Leben verloren habe, nannte
Galke eine unverfrorene Lüge“. Galke schwadroniert dummes Zeug. MfG Christoph Heger
Unschuldslamm? Es mag ja sein, daß kein Todesurteil Filbingers zu einer Hinrichtung geführt hat. Doch:
ist das nicht unerheblich? Wenn es zu keiner Hinrichtung kam, dann nicht wegen eines Engagements Filbingers,
dieselbe zu verhindern, sondern, weil dem Regime die Zeit davon lief. Man kann doch nicht Filbinger exculpieren,
nur weil die Maschinerie zusammenbrach. Das wäre so, wie wenn man einen Bankräuber laufen läßt, nur
weil seine Pistole klemmte. Im Übrigen scheint die Behauptung, daß ein Urteil Filbingers vollstreckt
wurde, nicht zu stimmen: „Die Schwester des 1945 als fahnenflüchtig hingerichteten Walter Gröger forderte
Oettinger in der «Bild»-Zeitung zum Rücktritt auf: «Wer so dumm daherredet, ist eines solchen Amtes
nicht würdig», sagte die 78-jährige Ursula Galke. Das Todesurteil für ihren damals 21-jährigen Bruder
Walter sei von Marine-Oberstabsrichter Hans Filbinger unterschrieben worden. Die Äußerungen Oettingers,
wonach es kein Filbinger-Urteil gebe, durch das ein Mensch sein Leben verloren habe, nannte Galke eine
unverfrorene Lüge“. (Zitat aus: de.news.yahoo.com/…zusammenfassung.html )
@ Heger für das in den Krieg zu ziehen für seine Angehörigen durchaus Pflicht sein konnte An einem
Angriffs- und Vernichtungskrieg teilzunehmen ist für NIEMANDEN Pflicht, sowohl aus moralischen als auch
aus theologischen Gründen. Es könnte sogar eine Pflicht sein, sich dem zu verweigern. Dr. Heger meint:
„Führer befiehl, wir folgen dir!“
Pflicht zum Kriegsdienst Typ: Ich wusste nicht, dass es aus katholischer Lehre geboten ist, für Adolf
Hitler in den Krieg zu ziehen. Typ weiß vieles nicht. Offenbar auch nicht, daß Adolf Hitler dank demokratischer
Staatsverfassung unglücklicherweise Chef des Deutschen Reichs werden konnte – für das in den Krieg zu
ziehen für seine Angehörigen durchaus Pflicht sein konnte. MfG Christoph Heger
„Fahnenflucht“ Es ist richtig, daß es feststehende Lehre der katholischen Kirche ist, daß die rechtmäßigen
Behörden bei schweren Verbrechen die Todesstrafe verhängen können. Die Fahnenflucht in der seinerzeitigen
Kriegssituation (Evakuierung Ostpreußens durch die Marine) kann wohl als ein solches schweres Verbrechen
angesehen werden. Ich wusste nicht, dass es aus katholischer Lehre geboten ist, für Adolf Hitler in den
Krieg zu ziehen. Merkwürdig, merkwürdig… Wenn es darum geht, dem Papst gehorsam zu sein, dann sind
Tradis ganz schnell der Meinung, dass sie selbst erstmal über den Papst urteilen dürfen, ehe sie entscheiden,
ob sie jetzt gehorsam sein wollen oder nicht. Aber beim Führer gilt: Führer befiel, wir folgen dir!
Wenn nicht: Gerechte Todesstrafe…
Pater Lingen vermischt Richtiges mit Falschem. Es ist falsch, daß Hans Filbinger ein Todesurteil erlassen
hätte, das tatsächlich zur Hinrichtung geführt hätte. Die Darstellung, die zum Beispiel Hochhuth noch
am 13. April in der Süddeutschen Zeitung geliefert hat, ist grotesk falsch und an Gemeinheit nicht mehr
zu überbieten. Es ist richtig, daß es feststehende Lehre der katholischen Kirche ist, daß die rechtmäßigen
Behörden bei schweren Verbrechen die Todesstrafe verhängen können. Die Fahnenflucht in der seinerzeitigen
Kriegssituation (Evakuierung Ostpreußens durch die Marine) kann wohl als ein solches schweres Verbrechen
angesehen werden. Es ist sehr fraglich, ob Hans Filbinger tatsächlich rechtspositivistischen Vorstellungen
angehangen hat. Das Gegenteil ist wahrscheinlich. MfG Christoph Heger
@ Panetta Es geht nicht darum, ob man nur die Nomenklatura schreiben lässt: wer sollte das auch in Zeiten
der Postmoderne sein? Es geht vielmehr darum, dass kreuz.net und seine Mitarbeiter (wie etwa der Pseudo-Pater
Lingen) durch ihre unkatholische Art, die sich aber als katholisch ausgibt, dem authentischen Glauben
der Kirche und ihrem Ansehen mehr schaden als etwa die Kirchenvolksbegehrer und all die progressistischen
Professoren zusammen .- Sie besudeln das Gesicht unserer heiligen Mutter, der Kirche, auf schamlos-dümmliche
Weise: wie könnten wir da schweigen? Und nur verstockte Kleingeister und Nichtsahnende können hinter
einer Kritik an dieser Besudelung Karrieresucht sehen …
Geradebiegen Über Tote nichts Schlechtes, aber auch nichts Unwahres! Wenn Herr Oettinger das Wirken seines
Vorgängers als Ministerpräsident hat würdigen wollen, hatte er dazu ausreichend Gelegenheit. Aber Dinge
zu behaupten, die ja nun weiß Gott nicht mit der Realität übereinstimmen und blanke Empörung hervorrufen,
muss nicht sein. Oettinger hat Mitarbeiterstäbe, die ihm eine astreine Rede präsentiert hätten, wenn
er es gewollt hätte. Er musste doch einen Grund haben, das gefährliche Glatteis in Filbinger Biografie
zu beackern, um Realitäten auf den Kopf zu stellen. Das war doch weiß Gott nie und nimmer erforderlich.
Er hat weder Filbingers Weste rein bekommen, noch sich selbst genützt, sondern sich und seiner Partei
ziemlich großen Schaden zugefügt. Wenn das nicht so wäre, hätte er sich nicht zu entschuldigen brauchen.
Deshalb muss sein Fehlverhalten im Nachhinein von konservativen Kräften nicht mit aller Gewalt gerade
gebogen werden.
ach Mensch!… die Zeugen Jehovas sind auch gegen die Abtreibung, gegen Pornographie, gegen so manches,
worin ich mit ihnen einer Meinung bin… und sie lehnen das Scheusal des Darwinismus konsequenter ab,
als dies die Kirche tut… aber trotzdem sind es aufgrund ihrer diversen irrigen Anschauungen gottverdammte
Sektierer. Und eben deshalb hassen sie auch die Kirche bis aufs Blut und wollen in ihr nichts weiter sehen
als die Hure Babylon. Ähnlich kommen mir dieses Sedis vor. Auch sie hassen die Kirche und wollen von
ihr nichts übriglassen, weil sie sich von tosender Eifersucht getrieben selbst den Schuh der Braut anziehen
wollen… na ich schrieb ja bereits davon… es ist ein Irrweg. Ich sage: kehret um!
#39 methusalix † 00:09:52 | Montag, 23. April 2007
Das der Spiegel ein gänzlich unfrommes Blatt ist, mögen manche glauben … … seit Augsteins Ausscheiden
noch vor seinem Tod, ist die Einstellung zur Religion aber ein wenig milder geworden; man betrachte die
Ausgaben um die Osterzeit herum. Genoveva: @Johannes: … weil es dem frommen Spiegel – unterstützt von
frommen Stasi-Agenten – gelingt, einen katholischen Ministerpräsidenten aus dem Amt zu drängen … Wenn
da keine Todesurteile und keine Hinrichtungen gewesen wären, oder Filbinger Einsicht gezeigt hätte,
dass er einem Unrechtsstaat gedient hat, wäre Lothar Späth nie MP im Ländle geworden! Aber der Satz:
Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein, mit dem Filbinger den Heiligen Pater Maximilian Kolbe
beleidigt hat, brach ihm das Genick. Die CDU hätte einen weniger verbohrten Politiker geschützt bis
zum geht nicht mehr. Beweis? Sechzehn Jahre Regierung Kohl.
@Johannes: Ich bin begeistert … der Herr Professor scheint ja ein ganz besonderer Scherzkeks zu sein,
wenn er davon ausgeht, daß die Gottesmutter vor Freude hüpft, weil es dem frommen Spiegel – unterstützt
von frommen Stasi-Agenten – gelingt, einen katholischen Ministerpräsidenten aus dem Amt zu drängen …
zurück zu Filibinger Eine wenig bekannte „Kleinigkeit“ ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert: Das
kath. Münster in Villingen in Baden-Württemberg besitzt ein Bronzeportal von Prof. Klaus Ringwald aus
dem Jahr 1983. Es zeigt Szenen aus dem Leben der allheiligen Gottesmutter. Eine Szene illustriert den
Magnificat-Vers „Er stürzt die Mächtigen vom Thron“. Dabei fällt neben der vor Freude tanzenden Gottesmutter
eine Säule um, welche eine Büste trägt. Die stürzende Büste trägt die Gesichtszüge Filbingers.
Er stammte ja aus dem nahen Freiburg.
Wider den Rufmord an Filbinger Herr Filbinger hatte sich freiwillig zur U- Boot- Waffe gemeldet, um der
Verpflichtung zum Marinerichter zu entgehen. Von den U- Boot- Männern sind 90 % vor dem Feind geblieben
und es war bekannt, daß es sich hier um ein Himmelfahrtskommando handelte. Er hat als Richter sein Leben
eingesetzt, um andere vor der Todesstrafe zu bewahren. So einen Offizier, (Ich meine er hieß Forsmaier
oder so ähnlich) der sich gegenüber seinen Feldwebeln kritisch gegenüber dem Regime geäußert hatte
und von diesen angezeigt wurde. Daß Herr Filbinger als junger Mann, als auch die Schattenseiten des Nationalsotialismus
noch nicht so offenbar waren, sich zu diesem positiv äußerte schließt nicht aus, daß er nahezu 10
Jahre später schlauer geworden ist. Ich glaube nicht, daß Pater Lingen, wenn er denn überhaupt gültig
geweiht ist, jemals in einer ver- gleichbaren Situation gewesen ist, daß er sich erlauben könnte, sich
hier über Herrn Filbinger zu erheben und als Richter aufzuspielen.
@Gotthard: Verdammung der Todesstrafe Die Verdammung der Todesstrafe durch die Kirche ist in der faktischen
Lehrentwicklung unter Johannes Paul II. ja bereits Wirklichkeit geworden – und das ist gut so! Der Herr
„Pater“ sollte sich ein bißchen informieren, bevor er blödsinnige „Predigten“ hält. Seine ganze lächerliche
Verunglimpfung von Hans Filbinger als einem „Rechtspositivisten“ hängt an einem Satz, den dieser nie
als authentisch anerkannt hat, sondern der ihm vom SPIEGEL seinerzeit untergeschoben wurde. Und wenn er
Herrn Oettinger bezichtigt, mit „brutalster Gewalt“ die Abteibung zu verteidigen, dann fragt man sich
schon, ob man dem Herrn Lingen zumindest kurzfristig einmal das Erleiden „brutalster Gewalt“ wünschen
soll – damit er endlich aufhört, seinen schwachsinnigen Unterstellungen und Verunglimpfungen als höchste
Christlichkeit zu verkaufen.
@ David Berger Wenn Sie einen sachgerechten Beitrag schreiben wollen, so zeigen Sie doch geistige Brillanz,
anstatt dieses Forum unqualifiziert anzupöbeln! Oder wollen Sie sich durch betonte politische Korrektheit
bei irgendwem einschleimen? Wahrscheinlich sind Ihnen Foren lieber, in denen nur die Nomenklatura schreiben
darf, und in denen nonkonformistische Meinungen zensiert werden!
Artois Ich möchte gar keine Schwerstkriminalität fördern. Aber in diesem Fall bin ich froh, daß die
Meinung der Kirche (so sie tatsächlich die von Ihnen behauptete Meinung hat, was ich bezweifle, denn
es gibt keinen dogmatischen Entscheid zu dieser Frage und ist also diskutabel) gesellschaftlich und politisch
unerheblich ist. Freundliche Grüße!
Todesstrafe nunja, akzeptieren heist aber in diesem fall nicht, dass sie sie auch heutzutage noch gutheißt.
ich erinnere an die interventionen der päpste bei sogenannten „todeskandidaten“. akzeptieren,als ein
„recht“ des staates gesetz und recht in den von ihm gesetzten grenzen festzulegen heißt nicht es auch
für heute noch angemessen zu halten…
@artois Die Kirche akzeptiert zu Recht die Todesstrafe, da gibts nichts dran auszusetzen. Die Kirche kommt
damit nur Regierungen und Leuten wie Dir entgegen … die Todesstrafe ist ein Scheusal … sie gehört
abgeschafft und von der Kirche verdammt!
@Damaszenis Was Sie meinen, ist unerheblich. Die Kirche akzeptiert zu Recht die Todesstrafe, da gibts
nichts dran auszusetzen. Sie wolllen nur die in diesem Lande übliche Schwerstkriminalität und ihre Legalisierung
fördern!
nochmal dazu II. (Fortsetzung) Anders sieht es natürlich dahingehend aus, was man daraus gemacht hat.
Dies war nie der Wunsch des Konziles an sich (von diesen oder jenen Lagern zwischen den Bischöfen darauf
will ich nicht eingehen). Das was man im Namen eines Konzils gemacht hat, das ist das was unrecht und
ungut war…Es liegt darum in der nachfolgenden Generation es besser zu machen. Also auch an meiner. Und
bitte behindern bzw. schrecken sie diejenigen nicht ab, mit solch unguten Äußerungen, die noch bereit
sind ihr „Herzblut“ für die Kirche zu geben… Bedenken sie bitte auch, das jedes Konzil seine Gegner
und Befürworter hatte und Streitigkeiten unter diesen haben IMMER zur Schwächung der Kirche im Gesamten
geführt. Vielen Dank…
VirFortis Nein! Dieses Recht haben wir nicht. Entweder ist uns das Leben grundsätzlich heilig und unantastbar
oder eben nicht. Wir können nicht das Leben mit weiteren Morden schützen – egal welchen Scheusalen wir
gegenüber stehen. Die einzige legitime Möglichkeit ist Notwehr um zb einen Mord zu VERHINDERN. Wenn
der Täter aber bereits dingfest ist, braucht man ihn nicht mehr hinzurichten, denn dann ist die Tat schon
geschehen und weitere Taten sind nicht zu erwarten, da ihm die Möglichkeit dazu genommen ist. Ich halte
es für durchaus angemessen, dem Spender des Lebens NIRGENDS ins Handwerk zu pfuschen.
Johannes Damaszenus „Das treibt meinen Blutdruck durchaus in die Höhe! Da engagiert sich diese Brut geradezu
hysterisch gegen Abtreibung, und hat kein Problem mit unglaublicher Leichtigkeit, so en passant die Todesstrafe
als geboten darzustellen. „ Also ich finde dass es Scheusle gibt die durchaus auf den nächsten Baum geknüpft
gehören. -Wer zum beispiel Kleinkinder vergewaltigt und dann aufisst (kommt in satanistischen Kreisen
vor) -Hochhäuser in die Luft jagt -Massenmorde und Genozide anordnet -jemanden grausam bis zum Tode quält
oder matert wäre ein geeigneter Kandidat. Der Tod ist übrigens nicht das schlimmste, – das Schlimmst
wäre die Verwerfung der Seele.
Keine Politiker mit Rückgrat! Das Verhalten von Günther Oettinger zeigt wieder einmal, wie leicht Politiker
ihr Fähnchen in den Wind hängen, nach Adenauers Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
nochmal dazu Es ist interessant, dass sich Pater Lingen auf meinen Hinweis noch sehr moderat geäußert
hat (dies verdient in dieser Hinsicht meinen Respekt) im Gegensatz zu einem gewissen R.B.Stadler, der
jedweden Anstand in einer Diskussion zu vergessen scheint. Mit Äußerungen wie „wenn sie nur soviel Gehrin
wie ein Senfkorn benutzen würden…“ kann man (meiner Meinung nach) nicht ernst genommen werden, da es
nur zeigt, dass ein solcher Mensch scheinbar nicht diskussionsfähig ist. Aber dennoch möchte ich gerne
etwas dazu sagen. Als angehender Priester der katholischen Kirche und Diplontheologe (normalerweise bin
ich nicht darauf erpicht mich in dieser Hinsicht zu „produzieren“. Aber ich denke, dass es diesem Fall
angemessen ist diesen Hinweis zu geben um den „Diskussionsstandard zu heben) bin ich durchaus in der Lage
die Texte im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils recht zu verstehen und im Lichte der Heiligen Schrift
und der vorhergehenden Konzilien zu deuten. Ferner bin ich mir durchaus auch der Schwierigkeiten so manch
schwammiger Ausdrucksweise in den Texten bewusst, die es möglich machen könnten Texte „mal so oder so“
auszulegen. Dennoch ist es wichtig, wenn man sich als römisch katholisch bezeichnen will, auch die schwammigen
Aussagen, wie erwähnt, im Lichte der Schrift und der Tradition zu deuten. Tut man dies, braucht man keinen
Angst um den überlieferten Glauben der Kirche zu haben. Anders sieht es natürlich dahingehend aus, was
man daraus gemacht. (Fortsetzung folgt)
#21 Pater Lingen 21:06:56 | Sonntag, 22. April 2007
Dem Papst MUSS man gehorchen … … und es gibt wahrlich genügend Informationsquellen, wer mich wann
wo zum Priester geweiht hat. Sedi-Seiten sind leicht zu finden und reich an ausführlichen Informationen.
Also nichts, was jetzt hier nochmals durchgekaut werden muss. Jetzt mal ganz ehrlich: Die Spaltungen sind
schlimm, ja. Aber das ist nicht immer ausnahmslos zwangsläufig ein unabänderlicher Grund, NICHT am selben
Strang zu ziehen, wenn man dasselbe Interesse vertritt. Dr. Johannes Lerle ist Protestant, Klaus Günter
Annen ist V2ler. Beide können mich wohl nicht ausstehen. Und obwohl ich ihre Positionen radikal ablehne,
stelle ich mich auf ihre Seite in Sachen Abtreibung. Filbinger steht schon vor seinem Richter. Ich plädiere
dafür, Oettinger möglichst bald vor Gericht zu stellen. Das „Heilbronner Urteil“ (worauf sich diese
Predigt bezieht) und sonstige Skandale müssen endlich ordentlich aufgearbeitet werden, andernfalls wuchert
nur die Seuche des Rechtspositivismus weiter.
Todesstrafe??? Zitat von P.Lingen: „Aber wer die göttlichen Gebote kennt, der weiß auch, daß die Todesstrafe
als solche grundsätzlich erlaubt ist – daß es also Verbrechen gibt, für welche die Todesstrafe angemessen
und notwendig sein kann.“ Das treibt meinen Blutdruck durchaus in die Höhe! Da engagiert sich diese Brut
geradezu hysterisch gegen Abtreibung, und hat kein Problem mit unglaublicher Leichtigkeit, so en passant
die Todesstrafe als geboten darzustellen. Ich bin ja durchaus konservativ – doch in solchen Fällen bin
ich um unseren säkularen Staat froh, der den Meinungen solcher Frömmler keine Verwirklichung bietet.
Es ist ja kein Wunder, daß in der christlichen Staatenwelt nur die bigotten USA noch die Todesstrafe
kennen – mit den bekannten Fehlurteilen am laufenden Band. Es kann ja auch nicht anders sein: Um ein absolut
sicheres Urteil fällen zu können, müßte man quasi göttliche Unfehlbarkeit besitzen. Die haben wir
nicht. Also ist es sehr natürlich, daß unsere Gerichte irren können. Eine derart absolute Strafe ist
also wegen der Unmöglichkeit ihrer Korrektur grundsätzlich abzulehnen. Wie sagte doch die Schlange im
Paradies: „ Ihr werdetsein wie Gott und wissen was gut und böse ist“. Wer also an die Möglichkeit der
Todesstrafe glaubt, hat sich schon in der Ursünde verstrickt. Pater Lingen, gehns beichten und redens
keinen solchen Unsinn.
#19 DavidBerger 20:43:32 | Sonntag, 22. April 2007
Erschütternd Wer hetz.net kennt, wird sich nicht wundern, dass dort neben solchen Artikeln aus dem muslim-markt
und mit antisemitischem Inhalt, auch von dem Pseudo-Pater Lingen veröffentlicht werden – erstaunlicher
ist, dass Gruppen, die sich gerne für ihre Papsttreue rühmen lassen, diese Seite durch Verlinkung und
Zitieren von Beiträgen aus hetz.net auch noch mehr oder weniger direkt empfehlen … Daran kann man sehr
schön erkennen, wie weit es mit der Papsttreue und Katholizität dieser Gruppen wirklich bestellt ist!
@Pater Lingen Wenn man Ihre Predigt liest gewinnt man auch nicht unbedingt den Eindruck, dass Sie verblendet
wären, wie dieser Sedis-Ideologe Stadler. Ich kann in ihm nur Verschwörungstheorien, Weltuntergangsstimmung
und einfach den Ungeist der Zerstörung orten, welcher die Folge jener selbstgerechten Widersacherei gegen
die päpstliche Kirche ist. Wenn ich vorhin von Ungehorsam sprach, so war das vielleicht etwas undeutlich.
Auch die Pius-Brüder sind ja ungehorsam in dem Maß die jetztige Kirche häretisch agiert. Sie sehen
den Papst aber als legitim an und wollen auch die Wiederherstellung der Kirche in diesem Sinn erreichen.
Bei den Sedis habe ich den Eindruck: sie wollen von blinder Selbstsucht angepeitscht die Zerstörung der
Kirche erwirken, bewußt, oder unbewußt. Dabei mischen sich alle möglichen komischen, abwägigen konspirativen
Theorien mitein, die letztlich nur den Hass steigern und die Liebe schmälern sollen. Wenn Sie Sich einen
Gefallen tun wollen Pater Lingen, dann gehen Sie raus aus diesem Verein, oder bringen Sie diese Leute
dazu den Papst wieder anzuerkennen als Vertreter Christi. Sie brauchen ihm ja nicht gehorchen. Dieses
Schisma, das Sie hier aufbauen ist doch keineswegs förderlich für die geistige Erneuerung der Kirche.
#16 Pater Lingen 19:51:30 | Sonntag, 22. April 2007
kreuz.net und PRHL Also: +.net ist NICHT sedisvakantistisch, und es gibt eigentlich auch keine Zusammenarbeit
zwischen Sedis und +.net. Nur betone ich immer wieder, dass die KzM-Artikel, sofern nicht Rechte Dritter
betroffen sind, frei verwendet werden dürfen. Man mag z.B. pro oder contra V2 (Adolf Hitler, Alice Schwarzer,
was auch immer) sein: Man darf meine Texte verbreiten, mit oder ohne Angabe von KzM resp. meines Namens.
Übrigens: Selbst Josef Spindelböck hat sich mal (eingeschränkt) positiv über meine Predigten geäußert.
Manchmal wundere ich mich allerdings selbst, wo schon meine Texte veröffentlicht worden sind…
#15 R.B.Stadler 19:49:16 | Sonntag, 22. April 2007
@matt2 Grüß Gott, Sie werden wohl nie dazu lernen, Ihr Abgleiten in die Fäkalsprache der V2-Sektierer
zeigt doch wessen Geistes Kind Sie sind. Hätten Sie sich mit Lefe. intensiv beschäftigt, hätten Sie
erkannt, daß er ein Verräter war wie sein Ziehvater. Warum sollen seine Anhänger besser sein wie er?
Die wissen längst, daß er keine gültigen katholischen Weihen hatte, somit sind die Piusbrüder auch
nur simulierende Laien wie Sie. Lesen Sie Rore Sanctifica, Zaitzkofen schweigt sich darüber aus, warum
wohl? Weil nachgewiesen wurde, daß die V2-Weihen identisch sind mit den Anglikanischen? Es wäre für
Sie besser Ihr Gehirn einzuschalten, bevor es zu spät ist. In Christo, RBS
Stadler: Nun also erkläre ICH, sage ich, setze ich fest und verkündige: Ich hoffe ernsthaft, dass es
die Redaktion nicht mit Euch hält, denn Ihr seid des Teufels. Den Teufel, den Ihr in anderen seht, der
seid Ihr selbst. Da ist mir die häretische Papstkirche beim A**** lieber als so ein anmaßender, selbstgerechter
Verein Eurer Machart. Ich sagte ja: ich bin ein Befürworter jenes Modus, den die Pius-Brüder gehen,
soweit ich es verstanden habe, weil ich das Vorgehen des Erzbischof Lefebvre nach dem Konzil für gerechtfertigt
und notwendig ansehe. Aber Ihr hier wollt Euch auf irgendeine Bestimmung berufen, die irgendwann vielleicht
von einem Papst abgesetzt wurde um nun Euren Ungehorsam und Eure Widersacherei gegen die Institution der
Kirche zu begründen. Das ist nichtig in meinen Augen. Ihr habt keinen Stand, keine Legitimation. So sehe
ich das.
#13 R.B.Stadler 19:10:31 | Sonntag, 22. April 2007
@delegat @matt2 „Nun also erklären wir, sagen wir, setzen wir fest und verkündigen wir: Es ist zum Heile
für jegliches menschlichen Wesen durchaus unerläßlich, dem römischen Papst unterworfen zu sein.“ Bonifatius
VIII (Unam Sanctam) Grüß Gott, der Lehre der Kirche treu sein, um Katholik zu bleiben, das ist die Aufgabe,
die vor ihnen steht. Wer Ohren hat der höre, wer Augen hat der sehe, sie sehen nicht und sie hören nicht.
Hier wird über weiße Zähne gestritten oder ob Sedisvakantisten etwas sagen dürfen. Wo sind sie denn
katholisch? Setzen sie sich für Lebensrechteler ein, die nicht katholisch sind und die auf Pater Lingen
pfeifen? Wo bleibt ihr Sinn für die Gerechtigkeit und Wahrheit einzutreten? Wenn sie nur soviel Gehrin
wie ein Senfkorn beutzen würden, würden sie den Betrug der V2-Sekte erkennen. Sie können das nicht,
weil sie lieber in der Truman-Show mitspielen wollen, deshalb erkennen sie auch nicht, daß die Herrn
Politiker, Nationalsozialisten sind und keine Demokraten, das die OMF-„BRD“ kein Staat ist sondern die
Nachfolgeorganisation der NSDAP. Würden sie mit Brennender Sorge von Pius XI. studieren, könnten sie
zur Erkenntnis kommen wenn sie nur wollten. Das Ganze was hier abläuft ist ein Kampf zwischen Himmel
und Hölle, sie alle hier im Forum stehen leider auf der Seite der Hölle. Es muß ein große Katastrophe
kommen, damit sie alle aufwachen und endlich die Wahrheit erkennen. In Christo, RBS
Lieber St.Georg, Wer hat denn wieder unserem pseudopater freigang gewährt??? Sie vermissen Ihren Anstaltskameraden.
Da ist ja einiges beeinander: Angebliche Organisten und Pater. Toll.
wer hat denn wieder unserem pseudopater freigang gewährt??? da hat doch wieder jemand in der psychatrie
nicht aufgepasst – und schon stürzt unser selbstgeweihter sedi ins nächste internetcafe und ran an die
tastatur ihm ist der freigang doch untersagt worden – mutti findet das sicher nicht nett vom „pater“bübele
@delegat: richtig! dieser Lingen ist ja ein Sedis-Typ… mit wem symphatisiert kreuz.net nun eigentlich?
Mit den Pius-Brüdern, oder den Sedis? Die Sedis erkennen den jetzigen Papst ja nicht an. Sie sagen der
Stuhl Petri ist „vakant“, also leer. Das halte ich aber für eine irrige Anschauung. Man kann vielleicht
sagen: dieser Papst ist der Einäugige unter den Blinden, aber ich sehe ihn als legitimen Papst, komme
was wolle. Das heisst aber nicht, dass ich ihm irgendwie zu willfahren gedenke im Sinne der häretischen
Konzilsbestimmungen. Und das ist ja der Schmäh!
Zum Artikel und allgemeiner Hinweis Ich frag mich nur warum ein erklärter Sedisvakantist immer mehr das
Wort bekommt… Ist ja nicht der erste Artikel, bei dem „Pater“ Lingens Meinung als „bessere“ Erkenntnis
dargestellt wurde. Dies bedauere ich sehr, da der Eindruck entstehen könnte Kreuz.net sympathisiert mit
dem Sedisvakantismus… Es gibt auch andere Meinungen, die man hernehmen könnte (und die auch in die
Richtung der Berichterstatter gehen) und den Sachverhalt ebenso klar ausdrücken… „Nun also erklären
wir, sagen wir, setzen wir fest und verkündigen wir: Es ist zum Heile für jegliches menschlichen Wesen
durchaus unerläßlich, dem römischen Papst unterworfen zu sein.“ Bonifatius VIII (Unam Sanctam)
Politiker immer unglaubwürdiger! Es zeigt wieder mal nur, wie Politiker ihr Fähnchen in den Wind hängen.
Die Abstände von widersprüchlichen Äußerungen werden immer kürzer. Und die Schamlosigkeit dies vor
einer Kamera zu tun sinkt auch von Tag zu Tag.
Übrigens Auf Lingens Homepage steht derselbe Text als „Predigt“ – und hier ist das dann eine „Nachricht“?
Sehr interessant… Was lernen wir daraus? kreuz.net kann offenbar die Genera „Predigt“ und „InformatioN“
nicht unterscheiden. Übrigens wüsste ich mal gerne, in welcher Bahnhofsmission Herr Lingen diese Brille
gespendet bekommen hat.
In der Tat: genug der Verwirrungen… Die Verwirrung habt Ihr ja selbst gestiftet durch Euren etwas komis-emotional
anmutenden ursprünglichen Artikel zu dem Thema, wo es ganz anders tönte. Ich habe mich von dieser Machart
und in Unkenntnis der Sachlage auch zunächst mitreissen lassen zu Parteilichkeit, bis ich im Verlauf
der Lesermeinungen erst allmählich Klarheit bekam. Das war doch ziemlich unseriös von Euch. Aber dieser
Artikel hier rehabilitiert Euch von diesem ursprünglichen Marktgeschrei: pro Filbinger/Oettinger gegen
Merkel/Juden/usw… Diese Leute sind doch alle geborene Opportunisten in der Jugend und im Alter und haben
mit Christus wenig bis garnichts am Hut. Es ist unserer nicht würdig uns auf die Seite eines von ihnen
zu schlagen, die Mentalität ist doch immer dieselbe. Immerhin finde ich es gut, dass sich Oettinger von
seinen Aussagen distanziert hat. Seine Aussagen zu Filbinger waren zumindest kein politischer Opportunismus.
Denn das konnte ja nur Ärger geben. Sie waren aber trotzdem falsch und das hat er ja nun eingesehen.
Rolf Lingen Ist Rolf Lingen jetzt fester Autor von kreuz.net? Dann wäre ja wohl hiermit auch dem Dümmsten
klar sein, dass diese Seite nicht mehr katholisch ist.
@seb 1983 Fillbinger und Oettinger sind die gleiche üble Machart, da hast Du recht. Den Dekalog des AT
kann man allerdings bei der Frage, ob Todesstrafe erlaubt sei, nicht heranziehen. Ebensowenig wie die
Autobahnen bei der Beurteilugn Hitlers. (Die AB waren übrigens objektiv und tatsächlich keine Kriegsvorbereitung,
um das noch einmal klarzustellen …)
jetzt wirds abenteuerlich Da kommt man aus der Sonne und liest sowas… Oettinger hat in seiner rede einfach
nur jedes Feingefühl im umgang mit dem Nationalsozialismus vermissen lassen! Nicht ohne Grund musste
Filbinger damals zurücktreten als das Ausmaß seiner Verstrickung öffentlich wurde, was damals Recht
war (der Holocaust etwa) kann heute also nicht Unrecht sein??? Die Todesstrafe ist auf kreuz.net also
erlaubt, auch wenn ich mich zugegeben nie durch kirchliche Lehr und Gesetzbücher gewühlt habe, heißt
es nicht in den 10 Geboten: Du sollst nicht Töten?? Bei der Beerdingung sollte man die Verdienste eines
Menschenin den Mittelpunkt stellen, aber auch nichts umdeuten. Sonst reden wir beim nächsten runden Todestages
Hitlers nur über die schönen Autobahnen…