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Mittwoch, 25. April 2007 08:30
kreuzmeldungen
Palästinenserpräsident beim Papst + Ein Hirte für die kleinste deutsche Herde + Vatikanische Terrorbekämpfung + Persönliche Gründe + Heimgekehrt
Palästinenser- präsident beim Papst

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern den Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Audienz empfangen. Der Pressesaal des Vatikan gab bekannt, daß die Lage im Nahen Osten im Zentrum der „freundlichen Gespräche“ gestanden sei. Beide Seiten begrüßten internationale Bemühungen um einen Friedensprozeß zwischen Israel und den Palästinensern.

Ein Hirte für die kleinste deutsche Herde

Deutschland. Papst Benedikt XVI. ernannte Mons. Konrad Zdarsa (62) gestern zum neuen Bischof des ostdeutschen Bistums Görlitz. Der Ernannte war seit 2004 Generalvikar des Bistums Dresden-Meißen. Er wurde am 7. Juni 1944 im sächsischen Hainichen geboren und konnte dank seiner österreichischen Staatsbürgerschaft zu DDR-Zeiten in Rom studieren. Das Bistum Görlitz umfasst jenen Teil des vormals deutschen Erzbistums Breslau, der nach 1945 auf dem Territorium der SBZ/DDR verblieb. 1972 wurde das Gebiet westlich der Oder-Neiße-Linie kirchenrechtlich von dem nun polnischen Erzbistum Breslau getrennt. Seit 1994 lebt die schlesische Tradition des deutschen Katholizismus in Gestalt des eigenständigen Bistums Görlitz fort.

Vatikanische Terrorbekämpfung

Vatikan. Kinderabtreibung und Euthanasie sind „Terrorismus mit menschlichem Antlitz“. Das stellte Erzbischof Angelo Amato – Sekretär der Glaubenskongregation – am Dienstag bei einer Ansprache vor Militärgeistlichen klar. Der Erzbischof kritisierte ferner die „vorsätzliche“ Sprachmanipulation der Medien. Bei sogenannten „Abtreibungsklinken“ handle es sich in Wahrheit um „Schlachthäuser für Menschen“. Das Homo-Konkubinat bezeichnete Mons. Amato als „böse“.

Persönliche Gründe

Deutschland. Der Regensburger Priester, Hw. Gunnar Mälzer (61), der sich am Samstag abend das Leben nahm, hat für seine Tat ausschließlich persönliche Motive angeführt. Der Geistliche litt an einem Raucherbein und hatte starke Schmerzen. Nach Auskunft der ‘Passauer Neuen Presse’ wird für den Priester am Donnerstag ein Requiem gelesen. Anschließend findet eine Verabschiedung statt. Der Leichnam des Verstorbenen wird auf dessen Wunsch hin verbrannt.

Heimgekehrt

Deutschland. Das 16jährige Heimschulopfer, Melissa Busekros, ist am 23. April gegen 3:00 Uhr nachts überraschend zuhause aufgetaucht. Das Jugendamt Erlangen hatte die Jugendliche aus ihrer Familie herausgerissen, nachdem sie sich weigerte, weiterhin die Schule zu besuchen. Nach einer Zwangspsychiatrisierung, hielt sich Melissa zuletzt auf einem Bauernhof auf. Am 23. April wurde sie 16 Jahre alt.

Melissa im Kreis ihrer FamilieMelissa im Kreis ihrer FamilieKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 6 Bildern zu starten.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 18 Lesermeinungen:
Mittwoch, 25. April 2007 23:28
Graf von Galen: Wider die Verführung der Jugend
Melissa ist wieder frei. Deo gratias.
Mittwoch, 25. April 2007 21:37
Elendester Sünder: Sirilo, du alter Fuchs
Was den Fall Melissa/Amina angeht, hat die Lokalpresse (Nürnberger Nachrichten und Erlanger Nachrichten) durchaus daüber berichtet; schon im Dezember hatte die EN einen Artikel über die Familie Busekros gebracht.

Du meinst die Reportage über die christliche Großfamilienidylle am Adventskranz. Melissas Schulabstinenz war zu der Zeit noch gar nicht das Thema. Man hat fast den Eindruck, als wäre die damalige Reportage der Anlaß für die Vergeltungsaktionen gewesen. Nach dem Motto: Wat? Es gibt noch eine intakte christliche Großfamilie? Schnell was dagegen unternehmen.

http://…zwerk-bildungsfreiheit.de/…tml/pe_erlangen.html
Mittwoch, 25. April 2007 20:38
möchtegern-kathole: „gegen 3:00 Uhr nachts überraschend zuhause aufgetaucht“
das Mädl scheint intelligent zu sein

Wir gratulieren
Mittwoch, 25. April 2007 18:01
Pius XII: Dt. Staatsbürgerschaft
kreuz.net schrieb zutreffend:

Er wurde am 7. Juni 1944 im sächsischen Hainichen geboren und konnte dank seiner österreichischen Staatsbürgerschaft zu DDR-Zeiten in Rom studieren.

Er ist also ÖS-Staatsbürger. Und zumindest bis vor einigen Jahren war von einer Aufgabe der ÖS-Staatsbürgerschaft oder der Annahme einer doppelten nichts bekannt. Wann ist er denn dt. Staatsangehöriger geworden?
Mittwoch, 25. April 2007 16:12
Sirilo: @Elendester Sünder
Ich habe nie die Christenverfolgung unter Nero geleugnet, und ich weiß wohl, daß Diakone keine Messe „lesen“ dürfen. Was den Fall Melissa/Amina angeht, hat die Lokalpresse (Nürnberger Nachrichten und Erlanger Nachrichten) durchaus daüber berichtet; schon im Dezember hatte die EN einen Artikel über die Familie Busekros gebracht. Und da die jeweiligen Journalisten immer ihre Informationen auch von den Eltern Busekros bekamen, haben sie durchaus objektiv berichtet. Kreuz.net ist immer nur nachgezogen, wie jetzt wieder. Die Nachricht von der Flucht des Mädchens stand schon gestern in der NN – aus der Familie berichtet.

Übrigens, etwas weniger Schaum vor dem Mund würde Ihnen gut anstehen…
Mittwoch, 25. April 2007 16:00
aber aber…Redaktion…

wo ich Recht habe, habe ich Recht!
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