Ermordete Freikirchler
Zwei Welten
Die türkischen Bischöfe haben sich von den drei Freikirchlern distanziert, denen Mitte April in Ostanatolien die Kehle durchgeschnitten wurde.
Mons. Georges Marovitch benimmt sich nicht wie die Freikirchler
Mons. Georges Marovitch benimmt sich nicht wie die Freikirchler
(kreuz.net) Am 19. April sprach der Pressesprecher der sechs katholischen Bischöfe in der Türkei mit der italienischen Tageszeitung ‘Corriere della Sera’.

Er äußerte sich dabei zu den drei Mitarbeitern eines christlichen Bibelverlags, die in der ostanatolischen Stadt Malatya ermordet wurden.

Der Pressesprecher der Bischöfe, Mons. Georges Marovitch, sagte dabei:

„Wie es scheint, handelte es sich um eine jener Gruppierungen, welche die Bibel in Gegenden propagieren, wo es keine Christen gibt.

Sie bieten den Moslems Evangelien an und provozieren ihre Reaktion. Es bräuchte viel mehr Besonnenheit.“

Der Pressesprecher fuhr weiter:

„Wir benehmen uns nicht wie sie. Wie die Orthodoxen oder die historischen protestantischen Kirchen gehen wir nicht unter die Moslems, um dort eine Propagandatätigkeit zu entfalten.

Wir arbeiten vielmehr mit der kleinen christlichen Minderheit.

Bei den anderen machen wir uns durch unsere Schulen und karitativen Zentren bekannt – nicht mit Auftritten auf der Straße.“

Der deutsche Ermordete Tilman Geske R.I.P.
Der deutsche Ermordete Tilman Geske R.I.P.
Aus Liebe zu Jesus
Dagegen erklärte die junge Frau des ermordeten Deutschen, Tilmann Geske, vor dem landesweiten türkischen Fernsehsender ATV:

„Seit drei Jahren wohnen wir in Malatya. Alle respektierten und schätzten uns.“

Frau Geske ist Mutter von drei Kindern und sprach auf Türkisch:

„Es ist mein Wunsch, den Mördern meines Mannes zu vergeben, weil ich überzeugt bin, daß sie nicht wußten, was sie taten.

Mein Gatte ist für Jesus und für seine Liebe zu ihm getötet worden. Wir wollen weiter hier leben. Meine Kinder gehen hier zur Schule.

Ich wünsche, daß mein Mann auf dem Friedhof der Stadt beerdigt wird, damit meine Tochter Blumen auf das Grab ihres Vaters bringen kann und von ihm die Kraft erhält, weiterhin zu glauben und zu hoffen.“
      
58 Lesermeinungen
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#59   Maria Stückler   11:33:40 | Samstag, 5. Mai 2007
Verrat am Evangelium
Die Stellungnahme der katholischen Bischöfe in der Türkei zu den bestialischen Christenmorden in Malaty ist eine Ungeheuerlichkeit!!!
Für mich als katholische Christin sind diese Missionare Glaubenszeugen ersten Ranges!!! Ich bitte diese großartigen Märtyrer um ihre Fürsprache bei Gott für die islamische Welt und die Muslime.
Ich kann den Freikirchen zu ihrem festen Glauben und ihrer Opferbereitschaft nur gratulieren! Sie sind die einzigen, die die Worte Jesu ernstnehmen und das Evangelium auch den Muslimen in der islamischen Welt und damit jenen bringen, die es heute am allernotwendigsten brauchen.
Es ist eine Schande und ein Verrat am Evangelium, dass sich die Kirche von den Missionaren distanziert, statt sich mit den türkischen Christen in ihrer schwierigen Situation zu solidarisieren. Über dieses Dhimmitum der katholischen Kirche in der Türkei bin ich zu tiefst empört!!!
Stückler Maria
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#58   josefjosef   19:58:17 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Missionbefehl außer Kraft ???
Ich möchte bei Jüngsten Gericht nicht in der Haut dieses Bischofs stecken. Die Freikirchler haben wie Paulus gehandelt, während sich der Bischof nicht nur den Missionsbefehl Christi ersetzt, sondern auch noch gegen die hetzt, die Jesu Befehl folgen.
Mögen Gott diesen Bischof vergeben.
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#57   Frag würdig   18:03:55 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Depp und Quasselstrippe
Ich bin Protestant und kenne und mag viele Katholiken. In manchen Belangen (z.B. Lebensschutz) sind die katholischen Christen klarer. Aber dieser Herr Marovitch ist ein echter Depp. Er hat m.E. auch schon den Mord an einem kathol. Priester relativiert. Braucht der Vatikan wirklich solche Quasselstrippen? Bernd Katzschner, Porschdorf (Sachsen)
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#56   RobertHoerner   17:50:25 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Verachtung für die Opfer
Die Distanzierung von den geschlachteten Menschen und ganz besonders die Begründung sind eine unglaubliche Schande.
„Sie bieten den Moslems Evangelien an und provozieren ihre Reaktion. Es bräuchte viel mehr Besonnenheit.“
Mit genau dieser Begründung kann man Jesus vorwerfen, selbst an seiner Kreuzigung Schuld zu sein, hätte er doch seinen Mund gehalten.
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#55   Alkuin   16:38:19 | Freitag, 27. April 2007
@Czibo Nieznany
wenn Sie etwas wissen möchten, dann ersuchen Sie bitte höflich darum.
Habe ich unhöflich gefragt oder war es überhaupt unhöflich, dass ich nach Ihre Quellen oder eine klare Antwort gefragt habe?
Wenn Sie so etwas wie eine Heiligsprechung von Martin Luther durch die RKK auf einen offenen Forum ansprechen, müssen sie damit rechnen, dass Sie aufgefordert werden Ihre Behauptung zu belegen oder zu lassen.
Naseweis? :-D
Eigentlich eine Beleidigung von jemand der nicht einmal eine ja/nein Frage beantworten kann. Ich war weder naseweis noch unverschämt. Ich habe ganz konkrete Aussagen gemacht und Sie eiern mit irgendwelchen Behauptungen herum.
Habe ich gefragt ob sie Katholisch sind? Weder das, noch Ihre Größe oder Ihre Beichtgeflogenheiten interessiern mich.
Sie sind ein Typischer Forum-Heckenschützen und m.E. Dialog unfähig! :-P
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#54   Sozialkatholisch   13:47:34 | Freitag, 27. April 2007
@ Czibo Nieznany
Dann sind sie aber nicht sehr groß!
Haben sie sich mit Schuhabsätzen gemessen und wenn ja, wie hoch waren die denn?
:-S
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#53   Czibo Nieznany   13:43:57 | Freitag, 27. April 2007
Werther Alkuin
Wie ich meine Antworten verfasse, sollten Sie schon mir überlassen. Und wenn Sie etwas wissen möchten, dann ersuchen Sie bitte höflich darum. Wenn ich dann trotzdem nicht darauf antworten will, ist es noch lange kein Angriff auf das kirchliche Lehramt. Dann waren Sie vielleicht zu naseweis.
Sie haben die Frage an mich gerichtet, ob ich katholisch sei. Meine Antwort: Nun meine Körpergröße ist etwa 170 Zentimeter. Reicht Ihnen das fürs erste? Oder wollen Sie auch noch wissen, wann ich zum letzten Mal beichten war?
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#52   Alkuin   10:38:36 | Freitag, 27. April 2007
@Czibo Nieznany
Ganz langsam guter Man.
Nur weil Sie Schubladen aufmachen, heißt es lange nicht, dass ich hinein passe oder hinein springen will!
Über meine „Mentalität“ können sie nur spekulieren, dennoch sollten Sie lieber das was ich geschrieben habe besser lesen.
Nur weil ich eine andere Meinung vertrete als Sie werde ich als Inquisitor, ewiggestriger und als möglicher Sekten angehöriger betitelt. Unlauter geht es doch nicht.
Sie haben einfach behauptet, „dass es in den beginnenden siebziger Jahren ernsthaft Bemühungen in der katholischen Kirche gab, Luther heilig zu sprechen.“
Ich bat Sie mir mehr Infos zu geben. Von Ihnen kam NULL Reaktion!
Ich habe nur gesagt, dass Huber, Käßman und Falwell keine Katholiken sind. Sind sie Katholiken, Ja oder nein? Außerdem haben Sie den Herrn Johannes Friedrich ins „spiel“ gebracht obwohl ich ihn nie erwähnt habe.
Zur Sache:
– Hat ML die Hl. Schrift verfälschet, ja oder Nein?
– War er sein Gelübde als Mönch und Priester Treu, ja oder nein?
– War er gegenüber seiner Bischof und dem Papst gehorsam, ja oder nein?
– Hat er als Theologe die Thesen sola scriptura und sola fide formuliert, ja oder nein?
– Hat er die These scriptura sacra sui ipsius interpres formuliert, ja oder nein?
– Habe ich das Christ sein von gültig getauften Protestanten ihnen abgesprochen, ja oder nein?
Diese „ich Frage ja nur“ gehabe können Sie sich auch sparen. Ich könnte genau so gut Fragen „Wenn haben Sie aufgehört sich zu betrinken?“ Ich frage ja nur! O:)
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#51   Czibo Nieznany   00:44:19 | Freitag, 27. April 2007
Alkuin
Sie sind aber nicht KATHOLISCH!
Ob Sie das in der nassforschen Art nach Inquisitoren-Mentalität feststellen können, ist Ihre Sache. Sekte gehören Sie eigentlich an: den Sedisvandisten, den Pius- und Petrusbrüdern, den Ewiggestrigen oder zur Gruppe kirchlicher Atheisten? Ich frage ja nur. Ich verurteile nicht und weise auch niemand aus der Kirche, mea culpa!
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#50   GerdEric   00:24:33 | Freitag, 27. April 2007
@Alkuin
Alkuin: Aus der Perspektive der Kirche seiner Zeit hat er:
– Das Wort Gottes verfälschet.
– Als Mönch seine vor Gott abgelegten Gelübde gebrochen.
– Als Priester war er sein Bischoff und dem Papst nicht nur ungehorsam, sondern er hat das Priesteramt als solche für nichtig erklärt!
– Als Theologe gab er uns die unhaltbaren Thesen von sola scriptura, sola fide und dies in Verbindung mit scriptura sacra sui ipsius interpres! In sich die Grundlade eine Theologischen Chaos in der protestantische Welt von unermesslichen Ausmaß.
Das (die christliche Auslegung) Wort war schon zuvor verfälscht.
Das Wort gegenüber G’TT gilt mehr als das gegenüber Menschen, zumal seine „Vorgesetzten“ selbst das Wort nicht ganz genau nahmen.
und wie wenig Chaos in der katholischen Welt herrscht, kann man erfahren, wenn man hier im +net liest.
Martin Luther war kein Reformer sondern ein Revoluzzer.
Auch in meiner Ansicht war luther eher ein Staatsreformer, denn ein Kirchenreformer.
Sie sind aber nicht KATHOLISCH!
ist doch sowas von lächerlich :-!
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#49   Alkuin   16:38:25 | Donnerstag, 26. April 2007
Ärger über Luther?
Bitte doch nicht so. :-@ Ihr Eindruck von meinen Absichten ist einfach falsch.
Über dieses Thema sind ganze Bibliotheken geschrieben wurden. Verlange nicht, dass man in so einen Forum das Leben, Werken und Wirkung Luthers behandeln kann.
Ärger oder Hass los werden?
So primitiv bin ich doch nicht, dass ich einen Toten hassen könnte.
Seine Absichten und der berechtigten Ruf nach Reform in Rahmen seine 95 Thesen könnte ich heute (bis auf 3 oder 4 Punkte) mit gutem katholischem Gewissen unterschreiben.
für die Sache Gottes, resp. für das Wort Gottes, als Mönch, Priester und als Doktor der Theologie wie ein Löwe gekämpft hat.
Jedoch immer nur aus seiner Perspektive!
Aus der Perspektive der Kirche seiner Zeit hat er:
– Das Wort Gottes verfälschet.
– Als Mönch seine vor Gott abgelegten Gelübde gebrochen.
– Als Priester war er sein Bischoff und dem Papst nicht nur ungehorsam, sondern er hat das Priesteramt als solche für nichtig erklärt!
– Als Theologe gab er uns die unhaltbaren Thesen von sola scriptura, sola fide und dies in Verbindung mit scriptura sacra sui ipsius interpres! In sich die Grundlade eine Theologischen Chaos in der protestantische Welt von unermesslichen Ausmaß.
Martin Luther war kein Reformer sondern ein Revoluzzer.
Sie tun andauernd so als ob ich das Christ sein der Protestanten ihnen absprechen will. Dies habe ich weder gesagt noch impliziert. Sie sind aber nicht KATHOLISCH!
Hier stehe ich… o^/
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#48   Czibo Nieznany   15:36:04 | Donnerstag, 26. April 2007
Ärger über Luther
Keiner spricht von Verleugnen. Ich habe nur den Eindruck, dass sie über die Person Martin Luthers einen unglaublichen Ärger oder Hass los werden wollen.
Trotzdem können wir annehmen, dass er bei allem wozu er den Anstoß und Ärgernisgegeben hat, in die Barmherzigkeit Gottes eingegangen ist, weil er, begabt wie er nun einmal war, für die Sache Gottes, resp. für das Wort Gottes, als Mönch, Priester und als Doktor der Theologie wie ein Löwe gekämpft hat.
Wenn die damalige Kirche klüger gehandelt hätte, wäre der Fall Luther vielleicht nicht derart eskaliert, dass es zur Kirchenspaltung gekommen ist. Dahinein spielten auch noch massive politische und finanzielle Gründe (ein neuer Petersdom sollte her) mit. Es waren nicht nur Glaubensdinge, über die verhandelt wurde.
Ich werde ihn, Martin Luther, immer als einen unserer Leutebetrachten, ähnlich wie der jüdische Autor Shalom Ben Chorin über Jesus immer als von „unserem“ Bruder gesprochen hat. Wenn Sie es anders wollen, tun sie es in aller Freiheit.
Wolfgang Huber, Margot Käßmann, Johannes Friedrich sind honorable Repräsentanten ihrer evangelischen Kirchen. Wenn sie den Kirchen der Reformation angehören, sind sie dennoch von Katholiken als Brüder und Schwestern im Glauben anzusehen, durch das gemeinsame Sakrament der Taufe und nicht als Fremde.
Bei aller nötigen Profilierung bin ich dagegen, die alten hässlichen konfessionellen Mauern erneut aufzurichten. Daran werde ich mich nicht beteiligen, so wahr mir Gott helfe.
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#47   Alkuin   14:27:25 | Donnerstag, 26. April 2007
Heiligsprechung????
Bemühungen in der Kirche Luther heilig zu sprechen?
Ich bin selber kein Jüngling und habe weder gehört noch gelesen, dass es in den Siebzigern eine Heiligsprechung von ML ein Thema war. Für mich klingt so etwas mehr als lächerlich. Bitte um Belege für Ihre aussage.
Dass Luther nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten ist, ändert nichts an der Tatsache, dass er mindestens ein Schismatiker war und dafür exkominiziert wurde.
Er ist also einer von unsern Leuten.
Dieser Behauptung kann ich genau so wenig zustimmen wie Wolfgang Huber, Margot Käßmann oder Jerry Falwell als Katholik zu bezeichnen.
ihn als Unperson zu behandeln
Lege mir bitte keine Wörter in den mund! ML habe ich nie als nicht Christ oder Unperson gesehen oder bezeichnet.
Oder möchten Sie, dass man mit ihnen so verfährt?
Sollte ich das Petrus Amt, 5 von 7 Sakramente, das Magisterium und die hl. Tradition der Kirche verleugnen, mache ich mir selber zum persona non grata.
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#46   Czibo Nieznany   13:00:04 | Donnerstag, 26. April 2007
Alkuin
ML für die Kirche nicht verehrungswürdig
Ich gehe einmal davon aus, dass Sie mit dem Kürzel ML Martin Luther meinen. Ich kann mich gut erinnern, dass es in den beginnenden siebziger Jahren ernsthaft Bemühungen in der katholischen Kirche gab, Luther heilig zu sprechen.
Für die Idee konnte ich mich damals nicht begeistern und kann ihr auch in der Gegenwart keine Sympathie zubilligen. Das wäre nämlich der konterkarierte Luther.
Man sollte ihm so etwas posthum nicht antun, Schließlich ist er nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten, obwohl die ihn verstoßen hat. Bis zu seinem Tod war er katholisch. Er ist also einer von unsern Leuten. Deshalb ist es nicht gerechtfertigt, ihn als Unperson zu behandeln. Oder möchten Sie, dass man mit ihnen so verfährt?
Damit, dass er verschiedene Dinge auf den Punkt gebracht hat, ist schließlich die katholische Kirche aus ihrer Agonie erweckt worden. Da hat ihr nämlich plötzlich der Kittel gebrannt.
Von Luthers Auftreten hat die katholische Kirche viel partizipieren können. Das sollte man fairerweise zu geben und nicht in der alten Konfessionalisten-Masche weiter trommeln und gegen seine Person hetzen.
Die Kirche weiß sehr wohl was sie an Luther hat, auch wenn sie das nie so deutlich zum Ausdruck bringt.
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#45   Alkuin   11:34:14 | Donnerstag, 26. April 2007
@Czibo Nieznany
Es geht mir nicht darum, dass ML nicht in den Kram passt. Es geht darum, dass ML für die Kirche nicht verehrungswürdig ist. Sein Verdienst und der seiner Mittäter Calvin, Zwingli, Wesley, Knox, et al, ist eine gespaltene Kirche.
Meiner Wortwahl ist in Gegensatz zur MLs gewöhnliche fäkale und z.T. ordinäre Sprache, ziemlich Harmlos. In meine Muttersprache ist der Ausdruck BS alltägliche Sprachschnörkel. Dennoch, zu ehren Alkins, Mia culpa! o^/
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#44   Czibo Nieznany   10:38:46 | Donnerstag, 26. April 2007
Alkuin
Bullshit!!!
Wenn Ihnen Luther schon nicht in den Kram passt, könnten Sie sich wenigsten vielleicht etwas gepflegter artikulieren. Nicht zuletzt auch wegen des hehren Namens Alkuin mit dem Sie sich zieren. B… und Alkuin: das passt einfach nicht!
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#43   r.ruhrgebietler   10:26:36 | Donnerstag, 26. April 2007
Kein EU-Beitritt für die Türkei!!!
ein solches Land hat im (restlichen??) christlichen Abendland nichts zu suchen. Hin zu kommt, daas es fundamentalistisch mit dem islamismus verwurzelt ist!
Daher: Kein EU-Beitritt für die Türkei!!!
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#42   Alkuin   09:54:20 | Donnerstag, 26. April 2007
@Czibo Nieznany
Luther hat das Opfer gebracht? Bullshit!!!
Luther (geb. Luder) hat weder ein Opfer gebracht noch hatte er einen bringen wollen. Der Luder wollte, auf Teufel komm raus, nur recht haben. Er wollte nur seine intellektuelle Überheblichkeit befriedigen.
Z.B.: Als man ihm vorwarf, das Wort „sola“ (allein) in Römer 3, 28 eingefügt zu haben, antwortete er, wie durch den Historiker Johannes Alzog zitiert, hastig: „Sollte euer Papst sich unnötig über das Wort ‘sola’ aufregen, so mögen Sie ihm gleich antworten: Es ist der Wille von Dr. Martin Luther, dass es so sei“
Oder
Im Text des Sendbriefs vom Dolmetschen, von 8 Sept. 1530
„So habe ich hier Röm. 3, 28 sehr wohl gewusst, dass im lateinischen und griechischen Text das Wort »solum« nicht stehet, und hätten mich solches die Katholiken nicht zu lehren brauchen. Wahr ists, diese vier Buchstaben »sola« stehen nicht drinnen. Diese Buchstaben sehen die Eselsköpfe an, wie die Kühe ein neues Tor, sehen aber nicht, dass die Absicht des Textes gleichwohl das »sola« in sich hat, und wo mans klar und deutlich verdeutschen will, so gehöret es hinein.“
Genau in diesem Punkt verstößt der „hl.“ Martinus Luder gegen seine heutigen Gefolge der „bibeltreuen“ sola scriptura Bengel (vgl. Ofb. 22,18f).
Alle Bücher die seiner Theologie widersprachen hat er kurze Hand rausgeschmissen!
Lese nur Jak 2,14-26 in Bezug auf sola fide und es wird klar warum der Luder den Jakobusbrief einen „Strohepistel“ nannte.
Hl. Martinus Luder, ora pro nobis! :-!
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#41   Czibo Nieznany   08:33:47 | Donnerstag, 26. April 2007
Beipflichten
Die Katholiken sollen dem Vater im Himmel danken, dass er Luther geschickt hat. Es hat sich nur noch nicht herumgesprochen oder durfte sich nicht herumsprechen, dass die Renaissance-Kirche sonst mit Pomp und Glorieuntergegangen wäre. Da war das Tridentinum die Rettung aus allerhöchster Not. Kein Stein wäre mehr auf dem anderen geblieben. Luther hat das Opfer gebracht, ungehorsam zu sein, die Bannbulle zu ignorieren und schließlich die Exkommunikation auf sich zu nehmen, damit die Kirche erhalten bleiben konnte.
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#40   GerdEric   08:02:30 | Donnerstag, 26. April 2007
den grössten
Nutzen von luther „reformation“ hatte wohl die katholische Kirche durch die dadurch herausgeforderten Reformen, sonst wäre sie heute weg, oder noch schlimmer, so verrucht wie zu luthers Zeit.
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#39   Czibo Nieznany   07:46:53 | Donnerstag, 26. April 2007
Luther war Mönch und Priester
Luther war Mönch (Augustinereremit) und geweihter Priester, auch wenn manchen das überhaupt nicht ins abgeschottete Weltbild passt. Die Priesterweihe ist nach katholischer Lehre unauslöschlich.
Warum soll Luther jetzt plötzlich „ein gefallener Engel“ sein. Damit er in den Kram passen kann. Da war wohl eine Stelle als gefallener Engel frei und weil auch die katholische Kirchengeschichte nicht ohne Lutherauskommen kann, hat man wohl gedacht, geben wir sie ihm, allein aus Gnade (sola gratia)…!
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#38   matt2 †   06:07:25 | Donnerstag, 26. April 2007
meinetwegen soll man Luther als gefallenen Engel sehen…
dem kann ich auch beipflichten, aber dumm war er nicht und ein „Trottel“ schon garnicht, zumindest glaube ich nicht, dass er dümmer war als VirFortis, der ihn hier so arg beschimpft hat. Das sollte eigentlich nicht stehenbleiben dürfen.
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#37   santo domingo   00:28:17 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Wehrbauer
Jedenfalls hatte ich das angenommen, ja. Allerdings ohne Gewähr!
Bis morgen (hm, heute)…
gute Nacht!
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#36   Wehrbauer   00:23:35 | Donnerstag, 26. April 2007
@santo
echt? – Die Ungarn sind eh nett – sind ja auch katholisch
kommt in der Sympathieliste gleich nach deutschland, österreich, polen und rumänien.
Haben auch immer brav zum Kaiser Franz gehalten !
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#35   Czibo Nieznany   00:23:05 | Donnerstag, 26. April 2007
Wehrbauer
Dann bleiben Sie heute Nacht mal wach und stellen sich vor, dass czibokein ugrischer Name ist, sondern ein slawischer Name. Sie sollen deshalb aber, Gott der Gerechte, nicht die ganze Nacht wach bleiben. Das wäre einfach zuviel.
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#34   santo domingo   00:17:26 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Wehrbauer
Czibo ist meines Wissens ein ungarischer Name.
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#33   Wehrbauer   00:04:03 | Donnerstag, 26. April 2007
Tschibo
ist eine Kaffeemarke
gibts bei Eduscho (rrrrröstfrisch)
Czibo klingt in der tat seltsam
Zippo kenn ich noch – isn Feuerzeug
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#32   Graf von Galen   23:51:27 | Mittwoch, 25. April 2007
Wider VII, @ Unschuld und Tschibo
@ Unschuld: Das Konzil entwickelt ein Dogma aus
der Hl. Schrift und die Tradition.
Die Sicherheit, bei Verabschiedung von Dogmen die Wahrheit zu verkünden, ergibt sich z.B. aus der
Verheißung Jesu an Petrus und im Verein mit ihm die Apostel, daß „Wer euch hört, mich hört“ oder „Daß die
Pforten der Hölle, den Felsen Petri nicht überwinden
werden.“
@ Tschibo : Enschuldigen Sie, daß ich Ihren Namen
falsch schreibe, aber ich kann mir dessen
Orthogrphie nicht merken. Ob wir uns in Ewigkeit
sehen, hängt davon ab, ob Sie in den Himmel
kommen oder zur Hölle fahren. Ich für meinen Teil,
stimme allen katholischen Dogmen zu. Selbst denen,
die ich vielleicht nicht kenne und zu denen ich ggf.
z.Zt eine andere Meinung habe.
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#31   Unschuld   23:26:52 | Mittwoch, 25. April 2007
Graf von Galen
Hallo,
woher wollten denn die Teilnehmer des Konzils von Florenz denn so genau wissen, wer in den Himmel bzw. in die Hölle kommt? Davon steht in meiner Bibel nichts. Wichtig ist m.E., dass man die Heilige Schrift ernst nimmt, sich in seiner Lebensführung an den Evangelien orientiert und der Heiligen Dreifaltigkeit die gebührende Ehre erweist. Das kann man durchaus auch außerhalb der römisch-katholischen Kirche.
Unschuld
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#30   Czibo Nieznany   23:20:48 | Mittwoch, 25. April 2007
Graf von Galen
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß „niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine> Heiden“1, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41],
Sehen wir uns dann…?
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#29   Graf von Galen   23:15:06 | Mittwoch, 25. April 2007
Wider VII
Die Aussagen der Bischöfe sind die jämmerlichen Früchte
eines häretischen Konzils. Nostrae Aetate steht im
eklatanten Widerspruch zum Dogma :
„extra ecclesiam nulla salus“.
Hierzu das Konzil v. Florenz (DH1351) :
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß „niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine> Heiden“1, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben, und daß die Einheit mit dem Leib der Kirche eine solch große Bedeutung hat, daß nur denen, die in ihr verharren, die Sakramente der Kirche zum Heil gereichen und Fasten, Almosen und die übrigen Werke der Frömmigkeit und übungen des christlichen Kriegsdienstes ewige Belohnungen zeitigen. „Und niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi sein Blut vergießt, gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt“.
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#28   joch   21:07:01 | Mittwoch, 25. April 2007
hetze
was da steht über luther ist eine schande!
hier wird hetze gemacht und taten wie in der Türkei provoziert. mich nimmt es nicht mehr wunder wenn katholiken von kreuz,net homosexuele und luteraner umbringen würden.
streicht wenigstenz katholische nachricht auf eurem banner, den es ist eine „katholische“ hetze gegen alles was nicht in den kopf der kreuz.netler passt.
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#27   VirFortis   19:25:08 | Mittwoch, 25. April 2007
Lutheraner
Luther ist ein abgefallener wie Luzifer.
Ein Verräter wie Judas. Außerdem ein jähzorniger, maßloser vollgefressener Satansknecht !
de.wikipedia.org/…:Martin_Luther_2.jpg
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#26   2.Lutheraner   19:07:36 | Mittwoch, 25. April 2007
gilt meist
für Propheten im eigenen Land
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#24   2.Lutheraner   19:00:00 | Mittwoch, 25. April 2007
Lied zum Mittagsgebet
Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort vor des Papsts !:) und Türken Mord, die Jesum Christum, deinen Sohn, wollen stürzen von deinem Thron.
1543
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#23   matt2 †   18:52:04 | Mittwoch, 25. April 2007
@VirFortis: gar keiner
die dachten sich alle: im Grunde sind diese jämmerlichen Christen ja eh alle verkappte Muslmanen. Wird Zeit, dass wir die ausräuchern. Den senilen Papst haben wir ja schon in der Tasche.
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#22   VirFortis   18:43:05 | Mittwoch, 25. April 2007
prof---
was glaubst du wieviel muslime nach diesem kuss ihre einstellung zur katholischen religion ändern…
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#21   Prof.   18:34:01 | Mittwoch, 25. April 2007
Koran küssen statt Mission
Wenn ein Papst öffentlich den Koran küßt, und den Muslimen empfiehlt, bessere Muslime zu werden das verlogene Geschwätz von den „drei abrahamitischen Religionen“ geradezu dogmatisiert wird, ein Kölner Pfarrer für den Bau einer Moschee sammelt usw. usw. , wird der Missionsbefehl Jesu (Reevangelisierung heißt das ja im Neukirchenjargon) zu einem geradezu schismatischen Aufruf. Logisch konsequent erklären dann Bischöfe, dass man nur Christen betreue, aber doch nicht Muslimen das Evangelium verkünde, verständlich, wo lt. Konzialserklärung die Muslime „mit uns den einen Gott“ anbeten. Wenn Bischöfe so „von Sinnen“ sind, ist Mission sinnlos. Schön auch die „Amtskleidung“ des Herrn „Kirchenvertreters“.
Im übrigen : die hier geäußerte Variante der Mittrauer um Mitchristen, denen „unsere abrahamitischen Mitbrüder“ die Kehlen durchgeschnitten haben, ist an verlogenem Zynismus nicht mehr zu überbieten.
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#20   Mathias Wagener   17:23:09 | Mittwoch, 25. April 2007
Distanzierung
Über Bischöfe wundere ich mich mittlerweile nicht mehr ,
warum soll das nicht für türkische auch gelten ?
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#19   seraphincgn   17:20:38 | Mittwoch, 25. April 2007
@ seminarist
Das Thema dumm hatten wir schon mal, wieder murmeltier effekt ;)
1. Sie kennen mich und meine Intelektuellen fähigkeiten nicht
2. Ich verschwände hier nur minimale energie in meine Antworten und wenn diese dann mal etwas flache ausfallen dann ist die absicht, weil ich dieser seite einfach nicht mehr energie schänke als nötig
3. Den dummen fällt zu erst die dummheit andere ins auge ;)
Aber danke für ihre anmerkung ich werde mir es garantiert zu herzen nähmen und drann denken wenn ich mich das nächste mal über sie oder einen ihrer gleichgesinnt schlapp lache
Einen sonnigen Tag wünsche ich ihn trotzdem
LG
Serafin
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#18   Czibo Nieznany   16:33:05 | Mittwoch, 25. April 2007
Glauben ist für die Gläubigen
Das mit dem Glauben ist so eine Sache gerade in den höheren Rängen der kirchlichen Hierarchie. Da überlässt man die Tätigkeit schon mal gern den Gläubigen, allein schon aus diplomatischen Gründen. Schließlich gibt es den Glauben der Kirche. Da kann sich ein hochrangiger Vertreterschon zurücknehmen. Es gibt genügend Fußvolk, das gern bereit ist, alles zu glauben und dafür auch noch das aufwändige Geschäft des Zeugnisses in Kauf nimmt.
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#17   h quer   15:59:28 | Mittwoch, 25. April 2007
Dialog gerne, aber Unterwerfung…?
Was geht uns das an? Wir sind Christen! Von Integration kann keine Rede sein. Es gibt für einen Menschen nur ein entweder oder, was den Respekt Andersgläubigen gegenüber natürlich nicht schmälert.
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#16   Seminarist   15:54:44 | Mittwoch, 25. April 2007
@seraphincgn
Un Täglich grüßt das Murmel (seminarist) tierJaja langsam komme ich mir vor wie in einer Ständiegen wiederholung oder habe ich ne platte von seminarist mir ne sprung auf dem player???
Immer wieder „DAS SIND DIE FOLGEN DES 2. Vati.
Na toll und wenn jetzt gleich theo noch was zum besten gibt dann is die illusion komplett.
Sie sind einfach nur dum!
Seminarist
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#15   Dr. Christoph Heger   15:34:21 | Mittwoch, 25. April 2007
„bait-un-nasr“
Regina Wilden hat Recht:
Es wäre sicher in der Türkei nicht möglich, ein Transparent öffentlich aufzuhängen, was für das Christentum in ähnlicher Weise wirbt, wie es Muslime in Köln für Allah tun.
Die Illustration dazu:
hometown.aol.de/koelnbild…adiyya.jpg hometown.aol.de/…bilder/ahmadiyya.jpg
Etwas Pikantes zu diesem Bild: Das schwarze Transparent bezeichnet die Ahmadiyya oder auch das abgebildete Haus als „bait-un-nasr“, „Haus des Sieges“.
Hübsch, nicht wahr? Und so friedlich, dialogfreudig und integrativ!
MfG
Christoph Heger
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#14   AthanasiusII   15:24:21 | Mittwoch, 25. April 2007
@Seminarist
Recht haben Sie. Freut mich daß Sie das als Jesuitenseminaristen erkannt haben.
Übrigens scheint sich der Monseigneur im Bilde ganz gut mit der laizistischen Philosophie der liberal-nationalistische Atatürk-Armeediktatur (die 1.5 Millionen Armenier das Leben kostete) angefreundet zu haben. In Kleidung únd in Gedanke („Nichtmission“).
Ich dachte immer Priester seien vor allem in andersgläubigen Ländern da um von Christus Zeugnis abzulegen wie die Apostel es taten. Aber gut, ich bin auch so ein schrecklich Vorkonziliarer (obwohl noch sehr jung).
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#13   seraphincgn   15:24:18 | Mittwoch, 25. April 2007
Un Täglich grüßt das Murmel (seminarist) tier
Jaja langsam komme ich mir vor wie in einer Ständiegen wiederholung oder habe ich ne platte von seminarist mir ne sprung auf dem player???
Immer wieder „DAS SIND DIE FOLGEN DES 2. Vati.
Na toll und wenn jetzt gleich theo noch was zum besten gibt dann is die illusion komplett.
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#12   Regina Wilden   15:22:39 | Mittwoch, 25. April 2007
Missionierung
Es wäre sicher in der Türkei nicht möglich, ein Transparent öffentlich aufzuhängen, was für das Christentum in ähnlicher Weise wirbt, wie es Muslime in Köln für Allah tun.
Die Illustration dazu:
hometown.aol.de/…bilder/ahmadiyya.jpg
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#11   Seminarist   15:12:28 | Mittwoch, 25. April 2007
An den Früchten…
Das sind sie:
Die Folgen des II. Vatikanums und von Nostra Aetate.
Eine Hohnlachen dieser „Bischöfe“ in die Gesichter unserer Märtyrer.
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#10   Dismas   15:08:43 | Mittwoch, 25. April 2007
Wie bei uns in Deutschland – Bischöfe missionieren nicht …sie schämen sich des Glaubens willen!
Die Stellungnahme des Pressesprechers ist beschämend für jeden wahren Katholiken.
Auch bei uns in Deutschland wird die Fahne seitens der „Kirche“ in den Wind gehangen. Die Bischöfe missionieren nicht – gehen nicht auf die Strasse, sondern sie residieren in „Ihren“ Palais und bauen Stellen ab – egal ob diese Menschen dann ins soziale Abseits fallen!
Pfui – man muß sich schämen für solche bestbezahlten Kirchenfunktionäre. Jeder Katholik sollte sich sofort von der Zwangsabage der Kirchensteuer trennen. Man ist nicht exkommuniziert! (s. Papstschreiben aus 2006 unter www.mypage.bluewin.ch/libertas-ecclesiae/dok_6.htm)
Laßt Euch nicht länger zum Narren halten – Geld regiert die Kirche – der schnöde Mammon. Wenn aber keines mehr da ist, dann werden sich die Reihen lichten und die Wahren werden dann Seelsorge ausüben können.
Bin auf den Kommentar von „unserem“ Benedict-Kommentar-Schreiber gespannt – er kommt aus diesem Umfeld.
Regina Caeli laetare – ALLELUJA!
Betet Brüder und Schwestern!
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#9   Stimme aus dem kreuts.net   14:56:15 | Mittwoch, 25. April 2007
Eine Verurteilung des Mordes
durch die Bischöfe (von der ich nicht weiß, ob es sie ausdrücklich gab) wäre in jedem Fall angemessen gewesen. Völlig gleichgültig, ob man mit der Methodik der betreffenden Freikirche übereinstimmt.
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#8   Benedikt   14:39:13 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Czibo Nieznany – Offenbarungseid
Da könnten Sie Recht haben.
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#7   Dr. Christoph Heger   14:30:44 | Mittwoch, 25. April 2007
Unsittlicher Antrag?
„Wie es scheint, handelte es sich um eine jener Gruppierungen, welche die Bibel in Gegenden propagieren, wo es keine Christen gibt…“
Das ist ja gaaaanz furchtbar! Man könnte geradezu glauben, diese Leute seien immer noch auf dem geistigen Niveau der Apostel und sähen in dem Auftrag Christi „Gehet zu allen Völkern …“ mehr als den peinlichen Ausrutscher eines unsittlichen Antrags.
MfG
Christoph Heger
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#6   Josefus   14:12:58 | Mittwoch, 25. April 2007
An Vorposter
Natürlich haben Sie recht, aber kreuz.net und viele Katholiken denken genauso wie Sie
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#5   Czibo Nieznany   14:12:20 | Mittwoch, 25. April 2007
Bendikt
Dann muss ich einen völlig verkehrten Bericht hier bei kreuz.net zum gleichen Thema gelesen haben. Selbst wenn es keine etablierten Kirchen in der Türkei gibt, ist die distanzierte Erklärung des Monsignore ein Offenbarungseid für das Christentum in der Türkei. Daran gibt es nichts zu beschönigen.
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#4   seraphincgn   14:09:58 | Mittwoch, 25. April 2007
Das is KAtholisch???
Wie es scheint, handelte es sich um eine jener Gruppierungen, welche die Bibel in Gegenden propagieren, wo es keine Christen gibt.
Nent man das nicht auch Missionieren???
Sie bieten den Moslems Evangelien an und provozieren ihre Reaktion. Es bräuchte viel mehr Besonnenheit.“
Jetzt veruteilt man sie dafür das sie Missionieren.
Hat jemand schon mal das Tages Evangelium gelesen, das pass doch irgendwie oder Evangelium nach Markus 16,15-20. (DANKE BRÜDERCHEN THEO)
„Wir benehmen uns nicht wie sie. Wie die Orthodoxen oder die historischen protestantischen Kirchen gehen wir nicht unter die Moslems, um dort eine Propagandatätigkeit zu entfalten
Nein das tut ihr nicht, ihr versteckt euhc lieber hinter eure Doppelmoral und bemesst alles mit zweierlei maß.
Man da wunder ihr euch wenn man nen greul gegn die Institutionale Kirche hegt.
Sorry da kommt mir alles hoch. :-!
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#3   matt2 †   14:06:27 | Mittwoch, 25. April 2007
Irgendwo stimmt das schon…
man muss im Spannungsfeld von Christen und Moslems schon etwas senibel sein mit dem missionarischen Eifer, sonst sticht man geradewegs in ein Wespennest, wenn man glaubt, man könnte da so auftrumpfen wie seinerzeit der hl. Paulus. Und was hat der nicht alles mitmachen müssen auf seinen Reisen. Mit reisserischem Aktivismus fordert man da schnell seinen eigenen Märtyrertod heraus. Man muss doch im Interesse des eigenen Wohls ein bißchen behutsam vorgehen. Aber die Freikirchler sind ja zumeist in ihrem blinden Eifer besonders überragend und glauben damit die Legitimation für ihr Gebaren gleichsam vom Himmel erzwingen zu können. Man könnte das schon so sehen, dass ihre Anmaßung hier nach hinten losging.
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#2   Benedikt   14:03:31 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Czibo Nieznany
was die etablierten Kirchen gegenüber Freikirchen in der Türkei glauben
In der Türkei gibt es keine „etablierten Kirchen“.
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#1   Czibo Nieznany   13:55:24 | Mittwoch, 25. April 2007
Abweisend distanziert
Es ist schade, dass der Monsignore nichts besseres zu tun weiß, als sich auf die unschöne Art abzugrenzen. Ein Beispiel für christliche Nächsten-, resp. Bruderliebe hat er damit nicht gegeben, sondern amtskirchlich dargetan, was die etablierten Kirchen gegenüber Freikirchen in der Türkei glauben, tun zu dürfen.
Wenigstens der Ausdruck der Trauerhätte bei dieser Erkärung nicht fehlen sollen, um in der Weltöffentlichkeit die Verhältnisse bewusst machen, unter denen Christen in der Türkei leben müssen. Da spielt es keine Rolle auf welche Weise Christen aktiv sind in den Schulen oder beim Bibel verteilen, was natürlich viel risikoträchtiger ist.
Vor allem sollte die Distanz zwischen den christlichen Gruppen nichtauf diese unschöne, geradezu barsche Weise vor muslimischem Publikum demonstriert werden.
In der Apostelgeschichte steht: Man kannte sie (die Christen) am Brotbrechen und nicht zur Gemeinde gehörende sollen gesagt haben: „Seht, wie sie sich lieben“.
Steht dieser Satz vielleicht nicht in der Bibel des Monsignore?
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