(kreuz.net, München) Das Erzbistum München-Freising hat sich heute von einer Veranstaltung der Priesterbruderschaft
St. Pius X. distanziert.
Die mit Rom im Streit liegende Bruderschaft organisiert für den 5. Mai in der
Münchner Residenz – dem Münchner Stadtschloß – ein Hochamt im Alten Ritus und eine anschließende Prozession
zur Mariensäule.
Die Feierlichkeiten finden zum 90jährigen Jubiläum der Marienerscheinungen von Fatima
und zum 90jährigen Jubiläum des Fests der Patronin Bayerns statt.
Die Einladung zu Messe und Prozession erwecke den Eindruck, es handle sich um eine „katholische Veranstaltung“ –
so das Erzbistum in seiner Stellungnahme.
Auf dem von der Piusbruderschaft verteilten Faltblatt sind
die Türme der Münchner Frauenkirche, ein Bild der Muttergottes von Fatima und eine Photo von Papst Benedikt
XVI. zu sehen.
Das Erzbistum München und Freising erklärt, es werde „gezielt der Eindruck erweckt,
es handle sich um eine Einladung der katholischen Kirche in München.
Die Priesterbruderschaft St. Pius
X. stehe „nicht in Gemeinschaft mit der katholischen Weltkirche und mit dem Papst“ – frohlockte der Sprecher
des Erzbistums:
„Trotz anhaltender intensiver Bemühungen von Seiten Roms haben die Priesterbruderschaft
St. Pius X. und ihre Anhänger bisher ihre schismatischen – also der Lehre und dem Geist der katholischen
Kirche widersprechenden – Auffassungen nicht revidiert.“
Die „Vereinigung“ lehne die durch das Zweite
Vatikanische Konzil angeblich erneuerte Liturgie, „wie sie in der ganzen katholischen Weltkirche des lateinischen
Ritus praktiziert wird, strikt ab“.
Auch „wesentliche Dokumente des Konzils“ würden von der Piusbruderschaft
nicht akzeptiert.
Das Erzbistum ist sich sicher, daß es Katholiken nicht erlaubt sei, die Piusbruderschaft
zu unterstützen:
„Nach wie vor gilt die von Papst Johannes Paul II. in Reaktion auf die unerlaubten
Bischofsweihen an die Katholiken gerichtete Aufforderung, diese Vereinigung nicht zu unterstützen.“
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119 Lesermeinungen
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@ Athanasius Auch typisch für Ihre Unehrlichkeit ist, daß sie Jurisdiktionsprobleme mit der Bezeichnung
Römisch-Katholisch verbinden. Das habe ich nicht getan. Sie verdrehen absichtlich Diskussionaussagen
und deuten sie so um, wie sie Ihnen in den Kram passen. Anschließend kommen Sie einigermaßen unverschämt
und herablassend daher. Vielen Dank für dieses deutliche Zeugnis. Das „Experiment der Tradition“ verrät
sich schon durch das unmöglichen Auftreten von Vertretern wie Sie es sind.
nein, nein, werter müller ich meinte alles so, wie ich es geschrieben habe. kein vater wird von seinem
sohn verlangen, daß er nach getaner heldentat, die gerettete person wieder zurück ins feuer wirft, als
zeichen seiner reue. reue über seinen ungehorsam nämlich! Der Heilige Vater täte gut daran, sich mit
seinen ehrlich gehegten gefühlen nicht hinter dem gezänk der „ehrenwerten familie“ zu verstecken. es
stände ihm gut, den vorbildlichen sohn in aller öffentlichkeit in die arme zu nehmen, ochsen zu schlachten
und vielerlei anderes vieh und die tische decken zu lassen, auch wenn es andere söhne nicht verstehen
wollen. und söhne die gar nicht mehr söhne sein wollen, denen kann er weiterhin auch jegliche bereitschaft
zum versöhnlichen gespräch anbieten, aber forderungen haben diese nicht zu stellen. wo kämen wir denn
hin, wenn ein mensch wie kardinal lehmann (hören sie sich sein interview über seinen glauben usw doch
mal an),dem heiligen vater vorschreiben dürfte unter welchen bedingungen erzbischhof lefebvre und andere
familienmitglieder als gleichberechtigt anzusehen sind oder auch nicht. Und das gilt für viele andere
auch. wer selbst im glashaus sitzt, sollte nicht mit steinen werfen!
Exkommunziert… Allein dieses Wort und die Anmaßung, jemanden zu „exkommunizieren“ spricht Bände! Wolfgang
Bastian Donnerstag, 26. April 2007 22:11Müller: Werter Athanasius:Wären Sie kein Handhelfer des Münchner
Lügenordinariates, wüssten Sie, dass ein Vergleich zwischem Ecône, 1988 und Washington, 2006 (Milingo-Fall)
nicht aufgeht. Nun, ich bin kein Handhelfer. Lügenordinariat ist ziemlich unverschämt, spricht also
gegen Sie. Auch die tatsache, dass es sehr wohl vergleichbar ist, denn beide (Milingo und Lefebvre) sind
aufrgund Ihrer Taten exkommunziert. Wieso lässt sich diese für beide gleiche Folge aufgrund ihres Ungehorsams
nicht vergleichen? Belegen Sie mir bitte die Aufhebung des Motu properios seitens des Vatikans, da Ihnen
das nicht gelingt, beschimpfen und verunglimpfen Sie. Das ändert aber nichts an der Wahrheit und Gültigkeit
Lefebvres, seiner vier „Bischöfe“.
#116 Tridentinus 14:59:23 | Freitag, 27. April 2007
@Dr. D. Berger Natürlich gibt es die Möglichkeit, daß jemand das auch von mir nicht in Abrede gestellte
Phänomen des Vulgärtraditionalismus aufgrund seiner Kritikwürdigkeit sachlich und konstruktiv kritisiert.
Das ist aber gerade nicht der Fall, wenn dabei der Eindruck vermittelt wird, es gäbe die Tradition praktisch
nur auf Stammtischniveau, ja es könne sie gar nicht anders geben. Im übrigen bete ich kaum jemanden
irgendwas ausreichend pauschal nach. Das gerade hat ja – wenn wir (zur Illustration einer generellen Schwierigkeit
in kirchlichen Kreisen) von mir reden sollen – bewirkt, dass ich dort schon charakterlich immer der Solitär
war, der nicht recht in Kategorien und Schubladen, in vorgeprägte Muster, gepasst hat. Ihnen zulieb fange
ich jetzt auch nicht nachträglich damit an. Den Traditionalismus nehme ich inzwischen selbst überwiegend
aus einer interessierten Außenperspektive war, die Neokonservativen (an die aber auch vom kath.net-Horizont
her das Argument Vulgärtraditionalismus offenbar gerichtet war) dürften eigentlich auch Sie intellektuell
nicht befriedigen, und dass in dieser Hinsicht der progressive Flügel für mich nach wie vor nicht interessant
ist, dürfte Sie nicht wundern. Sie erkennen wohl richtig, dass „der Tradition“ die theologisch brillianten
und profilierten Gestalten fehlen. Ihr Thomismus-Anatz kennzeichnet diese Lücke prägnant und teils grell.
Ob er auch die Kapazität besitzt, sie zu verringern oder schliessen, bezweifele ich inzwischen nüchtern-distanziert.
#115 Dr.D.Berger 14:14:07 | Freitag, 27. April 2007
@ Tridentinus … das ist eben das Problem, dass Sie hier Eindrücke zum besten geben, ohne dafür irgendwelche
Anhaltspunkte zu haben. Jeder, der eine Meinung öffentlich kundtut, tut dies interessengeleitet. Was
ist daran zu kritisieren, wenn das Interesse solide ist? Mit eventuellen Karrieregedanken (wie dies „DavidBerger“
einräumt) hat dies gar nichts zu tun. Nur wer sich in der kirchlichen und universitären Landschaft nicht
auskennt, kann solch abstruse Thesen aufstellen. Sie beten hier nur nach, was irgendein Pater (sein Name
ist mir leider entfallen) sowie der Mann vom Tüv, der ebenfalls nicht unbedingt durch seine Treue zum
real existierenden Katholizismus bekannt ist, hier auf dieser seltsamen Internetseite gesagt hat – ebenfalls
ohne irgendein Hintergrundwissen zu haben. Vielleicht gibt es ja wirklich die Möglichkeit , dass jemand
den Vulgärtraditionalismus deshalb kritisiert, weil er einer solchen Kritik würdig ist?
#114 Tridentinus 10:33:32 | Freitag, 27. April 2007
@Dr. D. Berger Diesmal nehme ich an, dass Sie tatsächlich Sie sind. Mit einer gewissen Erleichterung
registriere ich, dass Leser „DavidBerger“ nicht mit Ihnen identisch ist. Trotzdem bleibt mein Eindruck
bestehen, dass die Art und Weise (!), mit der Sie auf den – ja sachlich durchaus existenten – Vulgärtraditionalismus
verwiesen haben, interessegeleitet (und letztlich dennoch erfolglos) war. Ihre Bemerkungen über Msgr.
Schmitz in Bezug auf meine Person (offenbar schwebt Ihnen jemand konkretes vor) sind korrekturbedürftig :
Die Erfahrungen, die ich mit ihm sammeln musste, standen relativ am Anfang einer Kette verschiedenster,
auch gegenläufiger, kirchlicher Desillusionierungen, die „Schmitz“ sehr relativieren. Diese Erfahrungen
hätten in Verbitterung münden können, hätte ich nicht noch rechtzeitig eingesehen, dass es in der
gegenwärtigen Lage sehr schwierig ist, einer Priesterberufung zu folgen. Wessen Persönlichkeitsstruktur
sich dann auch noch gegen Stromlinienförmigkeit und Schubladeneinordnungen sperrt, hat da quasi keine
Chance. Daher bin ich aktuell kein Priesteramtskandidat und danke Gott, dass es nicht zu einer Priesterweihe
gekommen ist, ehe ich mich zu dieser Einsicht durchgerungen hatte. Ich habe Ihnen ferner niemals geschmeichelt,
sondern stets meinen aktuell ehrlichen Eindruck wiedergegeben. Meine Einschätzung hat sich freilich auch
hier gewandelt. Warum ist jemand „Wiener Privatier“? Eine erhebliche Körperhinderung schränkz ihn ein!
Primitiv, dies als Vorwurf zu formulieren!
Lieber Stephanus, Ihr Bild in allen Ehren von dem ungehorsamen Sohn. Sicher wird der Heilige Vater vergeben,
wenn die schismatischen Bischöfe ihn um Verzehiung bitten und zeichen der reue, der Umkehr und der buße
tun. Aber gerade Fellay ist weit davon entfernt. Als der barmherzige „Vater“ Benedikt ihn als einen der
ersten in Audienz empfing, da hatte Fellay nichts Besseres zu tun, als anschließend massiv die umkehr
der ganzen Kirche zu fordern und zu verlangen. als sei die ganze Kirche auf einem Irrweg, auf einem schismatischen
Weg. Lefebvre und der Priesterbruderschaft war es erlaubt, die Messe im klassischen Ritus zu feiern. Das
war, wie Sie selbst wissen, nicht der Gegenstand des Motu proprio. es geht um eine Auflehnung gegen den
Heiligen Vater, um offenen Ungehorsma, um den Verstoß gegen altes und neues Kirchenrecht. Wenn Sie die
Frage, ob die alte Messe erlaubt ist, als zeichen zur Rettung der Kirche (im Bild vom brennenden Haus)
ansehen, dann ist das selbstverständlich Ihre (subjektive) sicht, die ihnen niemand nehmen kann oder
soll. Wenn es aber darum geht, dass sich ein Bischof über das höchste Lehramt und damit über das sichtbare
Haupt der kirche, über den Stellvertreter Christi auf Erden setzt, dann taugen Bilder und Geschichten
nicht. Wo Milingo einmal landen wird, weiss ich nicht zu sagen. Ich hatte ja deutlich gemacht, dass ich
mit ihm nichts am Hut habe und ihn und seine wirren Wege nur der barmherzigen Liebe Gottes anvertrauen
kann.
Müller, Müller, sie… Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Geben wir es einmal zu: SE. Erzbischhof Marcel
Lefebvre wollte Bischhöfe weihen um den Fortbestand seiner von der Mutter Kirche erlaubten Gründung
zu garantieren. Er war alt, fühlte vielleicht sein nahes Ende und die Verhandlungen mit Rom wurden immer
wieder verzögert und hinausgeschoben. Wir wissen heute ja, daß man die biologische Lösung noch bis
zum Jahr 2000 andachte. Erst die aufseheneregende Wallfahrt anläßlich des Heiligen Jahres erwirkte schon
rein optisch ein Umdenken. Also er wollte und der Papst wollte nicht. Der minderjährige Sohn will einen
Rettungsversuch unternehmen um dem Tod Geweihte aus einem brennenden und einstürzenden Haus zu retten.
Sein Vater verbietet es ihm. Der Sohn handelt im Ungehorsam. Ungehorsam ist eine Schuld die auch kirchenrechlich
bestraft wird. Na gut! Aber wie der Vater seinem heldenhaften Sohn verzeiht und ihn ehren wird, kommt
er überhaupt noch lebend wieder aus der Flammenhölle heraus, so wird auch der Heilige Vater seinem bischhöflichen
Sohn verzeihen und ihn ehren. Erst muß er aber noch all die neidischen und zänkischen Geschwister besämpftigen.
Der Liebe Gott jedenfalls freut sich riesig. Erzbischhof Milingo dagegen ist nichts weiter als ein Sittenstrolch.
Natürlich wird auch er gerettet, sollte er seinen Stolz ablegen und bereuen.1000 Jahre Fegefeuer warten
dann immer noch, während Mons. Lefebvre schon lange in den Himmeln wohnt. Das ist menschlich betrachtet
einfach Tatsache!
Werter Athanasius: Wären Sie kein Handhelfer des Münchner Lügenordinariates, wüssten Sie, dass ein
Vergleich zwischem Ecône, 1988 und Washington, 2006 (Milingo-Fall) nicht aufgeht. Nun, ich bin kein Handhelfer.
Lügenordinariat ist ziemlich unverschämt, spricht also gegen Sie. Auch die tatsache, dass es sehr wohl
vergleichbar ist, denn beide (Milingo und Lefebvre) sind aufrgund Ihrer Taten exkommunziert. Wieso lässt
sich diese für beide gleiche Folge aufgrund ihres Ungehorsams nicht vergleichen? Belegen Sie mir bitte
die Aufhebung des Motu properios seitens des Vatikans, da Ihnen das nicht gelingt, beschimpfen und verunglimpfen
Sie. Das ändert aber nichts an der Wahrheit und Gültigkeit Lefebvres, seiner vier „Bischöfe“.
#110 Dr.D.Berger 22:04:15 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Tridentinus, „DavidBerger“ etc. Obwohl ich nie vorhatte, mich hier zu registrieren und die Publikationen
auf kreuz.net so gut wie nicht mehr verfolge, muss ich hier doch schärfstens gegen die protestieren,
die die Positionen des hier als „DavidBerger“ Gemeldeten einfach mit meiner Position gleichsetzen. Durch
einen guten Bekannten wurde ich auf diese Sache aufmerksam gemacht. Nun verwundert mich angeschichts dessen,
was sich hier in den Foren abspielt, nicht die Verwendung meines Namens mit undurchsichtigen Absichten.
Ich finde es aber erstaunlich, dass manche sehr schnell die Chance nutzen, hier ihr Mütchen zu kühlen
und ihre Aversionen zum Ausdruck zu bringen, die sich offensichtlich unter den sonst telefonisch und anders
zum Ausdruck gebrachten Schmeicheleien angestaut haben. – Von einem Priesteramtskanditaten (auch wenn
er aufrgund schlechter Erfahrungen mit einem Monsignore, mit dem ich in Sachen Thomismus einmal eng zusammmengearbeitet
habe, verbittert ist) und Wiener Privatiers, die sich als Apologeten der Piusbruderschaft und des traditionalistischen
Anliegens verstehen, hätte ich mehr Charakter erwartet. Ich bitte „Prof. Ferrocior“ meinen Account auch
gleich wieder zu löschen, da ich nicht vorhabe, mich hier weiter zu engagieren!
@„Athanasius“: Lefebvre war ein Häretiker!! Mag sein, „Athanasius“, daß dein hochverehrter „Erzbischof“
Marcel Lefebvre kein Schismatiker war; spätestens, als er die FSSPX gründete, gestützt auf die irrige
Ekklesiologie, ein Papst könne in Fragen des Glaubens oder der Moral irren, weshalb ihm nicht in jedem
Fall Gehorsam geleistet werden müsse, ist er zum Häretiker geworden. Lefebvre und alle „Bischöfe“ und
„Priester“, die seiner Irrlehre anhingen bzw. anhängen, haben damit ihre Kirchenämter und die Berechtigung,
Sakramente zu spenden, definitiv verloren…! o^/
#108 Athanasius 19:00:22 | Donnerstag, 26. April 2007
@Müller Wären Sie kein Handhelfer des Münchner Lügenordinariates, wüssten Sie, dass ein Vergleich
zwischem Ecône, 1988 und Washington, 2006 (Milingo-Fall) nicht aufgeht. Milingo hat altkatholische Bischöfe
nachgeweiht und diese wieder in ihre widerrechtlich usurpierten „Jurisdiktionen“ geschickt und darin arbeiten
lassen. Das ist Schisma, eine Art Paralelkirche; nur der römische Papst gibt die Jurisdiktion aus im
heutigen Kirchenrechtsystem. Der Fall Mons. Lefebvre/Bischofsweihen 1988 lässt sich besser mit den –
nicht mit der Exkommunikation bestraften! – Bischofsweihen durch den ukrainischen Kardinal Slipyj vergleichen,
die dieser Kardinal 1977 ohne päpstliches Mandat und gegen den Willen des Römischen Pontifex in der
Kapelle zu Castel Gandolfo durchführte …apostolische-nachfolge.de/ukraine.htm. Slipyj wollte damit
Patriarchischen (und zwar von Kiew) Anspruch erheben. Unter den Geweihten war der heutige Kardinal Husar.
Und – was schlimmer war – betraf es im Falle dieser Weihen durch die Ukrainische Katholische Kirche gegen
den Willen Roms, auch Einsetzungen in kirchliche Ämter in den USA usw., während die FSSPX gar keine
Jurisdiktion beansprucht oder vorgibt zu haben. Die Ukrainer wurden aber Kardinal, die FSSPX wird dämonisiert.
Die FSSPX hatte zuvor in Rom mehrer Kandidaten vorgestellt und ausdrücklich auf den Knien um einen Bischof
gebeten, die Ukrainer weihten einfach ohne Konsultation und Frage… Vergleichbares geschah in der Tschechei
1970-1991, und die Konsekratoren dort wurden nie exkommuniziert oder gar „Schism
#107 Czibo Nieznany 17:52:15 | Donnerstag, 26. April 2007
Handfeste politische Gründe Würde die Lehre Ihnen zweifelhaft werden, wenn der Papst die Notwendigkeit
erkennte, sie gegen aufkommenden Widerspruch zu dogmatisieren? Wenn die Lehre ohnehin schon ohne Dogma
zum Glaubenskatalog gehört hat, dann hätte sie nicht dogmatisiert werden müssen. Es waren doch eher
handfeste politische Gründe, die dazu geführt haben, dass der damalige Pontifex „sein“ Unfehlbarkeitsdogma
bekam, obwohl eine ganze Reihe von Bischöfen vor der Entscheidung schon abgereist war. Zudem hat das
Dogma auch noch eine weitere Kirchenspaltung verursacht, in dem sich die Altkatholiken vom Korpus der
Römischen Kirche getrennt haben, um eine eigene Kirche zu begründen. Von Klugheit bei diesem Dogma kann
man nun wirklich nicht sprechen. Es ist ein typischer Fall päpstlicher Biegen-oder-Brechen-Politik. Die
Tatsache dass Menschen sterben müssen, ist bei allem Wohlwollen in keiner Weise geeignet, den Dogmatsierungseignungstest
zu bestehen. Das geschieht ohne Dogma im rein physikalischen Leben. Die päpstliche Unfehlbarkeit hat
dagegen mit Glauben zu tun. Ich kann sie für wahr halten, aber unbedingt daran glauben brauche man nicht…!
Sie kann gut im Raum stehen und stört nicht.
@Czibo Nieznany: Dogmatisierungen im Lauf der Zeit Ich denke mal die Verpflichtung, die Unfehlbarkeitdes
römischen Pontifex, die unbefleckte Empfängnisund die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel zu glauben.
Es ist wohl gut, wenn ich mich als Nicht-Theologe auf ein Thema beschränke: die Unfehlbarkeit des Nachfolgers
des hl. Petrus. Die scheint mir nun biblisch gut begründet. Außerdem müßte man sagen, daß Jesus Christus
seine Stiftung mit einem Mangel belassen hätte, wenn es diese Unfehlbarkeit nicht gäbe. Dann wäre nämlich
in der Weitergabe seiner Lehre alles und jedes unter Umständen unter den umstrittenen Dingen gelandet.
Ohne eine Institution, in der die Unfehlbarkeit der Kirche sich konkretisiert, könnte man von einer Unfehlbarkeit
der Kirche überhaupt nicht reden. Mit den Problemen mussten sich gutgläubige Katholiken bis zur ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts (1854: Dogma von der unbefleckten Empfängnis) nicht auseinandersetzen. Das
ist historisch nicht richtig: Die Lehre von den Vollmachten des Bischofs von Rom war schon seit Jahrhunderten
vorhanden und auch umstritten. Die drei Stücke waren im großen Glaubensgemenge fragmentarisch vorhanden,
aber nicht dogmatisch. Will sagen: Sie waren noch nicht durch das außerordentliche Lehramt dogmatisiert –
so wie die Lehre, daß alle Menschen sterben müssen, auch nicht dogmatisiert ist. Würde die Lehre Ihnen
zweifelhaft werden, wenn der Papst die Notwendigkeit erkennte, sie gegen aufkommenden Widerspruch zu dogmatisieren?
MfG Christoph Heger
#105 Czibo Nieznany 10:32:02 | Donnerstag, 26. April 2007
Dr. Christoph Heger Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich Ihnen nicht ganz zustimme. Ich denke mal die
Verpflichtung, die Unfehlbarkeitdes römischen Pontifex, die unbefleckte Empfängnisund die leibliche
Aufnahme Mariens in den Himmel zu glauben. Mit den Problemen mussten sich gutgläubige Katholiken bis
zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (1854: Dogma von der unbefleckten Empfängnis) nicht auseinandersetzen.
Die drei Stücke waren im großen Glaubensgemenge fragmentarisch vorhanden, aber nicht dogmatisch. Das
Fegefeuerkannte man im ganzen ersten Jahrtausend der Christenheit nicht, es ist eine mittelalterliche
Kstruktion, ebensowenig das Filioque, mit dem leider Gottes die römische Kirche mutwillig die Einheit
der christlichen Kirchegesprengt hat. Das alles sind solche Glaubenszusätze, die ursprünglich nicht
dabei waren und eigentlich nicht sein müssten. Sie sind nicht wesentlich, aber ein guter Katholik sollte
sie wenigstens für wahrhalten, die Möglichkeit einräumen, dass sie wahr sein könnten, wenn sie es
nachweislich wahr wären. Das habe ich mit der gewachsenen Glaubensmasse gemeint. Sie hat sich natürlich
nicht geändert, wenn ausschließlich Jesus Christus im Mittelpunkt des Glaubens steht. Deswegen erachte
ich alle diese teils fragwürdigen Zusätze auch als zweit-, sogar als drittrangig, vor allem als heilsunwesentlich.
Auf dieser Schiene könnte ich mir eine Verständnisbrücke gut vorstellen.
Lieber Athanasius, es ist nicht egaal, wie man zu den Bischofsweihen Lefebvres steht. Oder ist es auch
egal, wie man zu Milingo steht? Der ist ebenfalls exkommniziert. Ich weiß aber nicht bzw. ziehe in Zweifel,
dass sie mit seinen Anhängern ebenso gnädig umgehen würden, wie mit anderen exkommunizierten Bischöfen?
Übrigens: Bevor Sie mich angreifen: Milingo ist zu Recht exkommuniziert und ich hänge ihm nicht an.
ebensolches sollte man von aufrechten Gläubigen erwarten: dass man nicht bewußt den Exkommunizierten
in ihr Schisma folgt!
#103 Athanasius 09:31:52 | Donnerstag, 26. April 2007
Verteidiger und Katholiken Die 1970 mit Lob und Dank des Hl. Stuhles gegründete römisch-katholische
Priesterbruderschaft St. Pius X. ist die wichtigste Verteidigerin der Unfehlbarkeit des Papstes. Allerdings
versteht die FSSPX dieses Glaubensdogma richtig, und zieht es nicht nur aus dem Schrank wenn es darum
geht „Schismatiker“ anzugreifen und um nachher wieder – wie in der Diözese München-Freising auch – Küng
und Sölle die Römische Primatschaft angreifen zu lassen. Aus der Unfehlbarkeit der Kirche stammt die
überlieferte römische, tridentinische Heilige Messe. Und auch dás ist wichtig. ‘Ordinatio Sacerdotalis’
(1994) und ‘Munificentissimus Deus’ (1950) werden von der FSSPX verteidigt, sogar gegen die angeblich
katholische deutschen Bischöfe die immer noch um Frauen „Priester“Innen schreien und die Verehrung Unserer
Lieben Frau auf dem Altar des Ökumenismus mit den Protestanten geschlächtet haben. Wer wirklich katholisch
ist, ist deutlich. Egal wie man zu den Problemen mit der FSSPX wegen der Bischofsweihen 1988 steht. Die
haben keinen Einfluss auf das Bekenntnis der röm.-kath. FSSPX.
Optische Täuschung Es kommt doch gar nicht darauf an, jeden Buchstaben, jedes Wort, aus dem riesigen
Glaubenskatalog der Kirche detailgenau zu glauben. Es kommt darauf an, in keinem Punkte der Lehre Christi,
wie sie die Kirche vorlegt, zu widersprechen. Zwar würde kaum einer ein Examen in der Glaubenslehre bestehen,
aber darauf kommt es auch nicht an. Der Glaube insgesamt ist den Gläubigen (implizit) gegenwärtig. Im
Verlauf der Jahrhunderte ist die Glaubensmasse immer größer geworden. Das ist eine optische Täuschung.
Die Geschichte, also das was und wie es gewesen ist, nimmt auch nicht dadurch an Masse zu, daß die historiographischen
Bücher immer mehr werden. MfG Christoph Heger
#101 Czibo Nieznany 08:52:25 | Donnerstag, 26. April 2007
Inquisitoren-Mentalität Es kommt doch gar nicht darauf an, jeden Buchstaben, jedes Wort, aus dem riesigen
Glaubenskatalog der Kirche detailgenau zu glauben. Damit könnte manin diesem kurzen Erdenleben doch nicht
fertig werden. Der Glaubenskatalog, ist auch gar nicht so gedacht. Im Verlauf der Jahrhunderte ist die
Glaubensmasse immer größer geworden. Das eine davon ist heilsnotwendig, das andere durchaus sinnvoll,
biblisch begründet und wieder anderes ist ein theologisches Konstrukt (= Fegefeuer), manches unwesentlich
und einiges einfach ersatzlos der Barmherzigkeit (=streichen) zu übergeben. Wenn man das alles was im
Glaubenskatalog für wahrhalten kann, reicht es doch. Der Buchstabe tötet, der Geist macht frei. Deshalb
ist mir unbegreiflich, dass manche Leute immer noch glauben, unbedingt als Laternenputzer unterwegs sein
zu sollen und jedwedem ein zu glaubendes Dekret aus einem finsteren Jahrhundert präsentieren zu müssen
und ihn danach zu beurteilen ob dieser Mensch denn als guter Katholik zu gelten habe oder als verachtenswert
irrenden, der mit dem Bann und schlimmerem zu belegen wäre. Das nenne ich Inquisitoren-Mentalität.
matt-- tut mir leit aber für meine persönlichen ohren klingt DAS : „Aber trotzdem will ich seine Vermittlung
nicht, weil ich mich auch für Sohn Gottes halte und daher mir selbst Christus bin. Ich fühle mich ja
Jesus im Geist verbunden, wie es Brüder sein sollten.“ ABSOLUT UNERTRÄGLICH !!!!!!
@ Matt2 In Ihrer Argumentation – mal ab vom Selbsterlösungstrieb, dem Sie anhängen – haben Sie Ähnlichkeiten
mit der grün gekleideten Dame aus Essen. Haben Sie mal was von dieser Dame gelesen? Diese rüttelt ja
auch an den Grundfesten des christlichen Glaubens. Weiter so. Wieder ein Mensch weniger, der durch Jesus
Christus Erlösung finden wird.
@matt Sie schrieben: „Dann darf ich auch Sohn Gottes sein „ Meinen sie das in einer allgemeinen Art, wie
jeder Mensch eben irgendwie (wie genau, würde zu weit gehen) Kind Gottes ist, oder halten sie sich für
auserwählt? Halten Sie Gott für ein personales Wesen oder für die allgemeinheit des Seiens?
wichtig! ich habe nie bestritten, dass Jesus Christus ist. Ich bekenne: Er ist Christus, Sohn Gottes,
gottgesandter Messias, das Lamm, das sich schlachten ließ. Ich weiß ja um den Wert seines Zeugnis und
seines Opfers. Aber trotzdem will ich seine Vermittlung nicht, weil ich mich auch für Sohn Gottes halte
und daher mir selbst Christus bin. Ich fühle mich ja Jesus im Geist verbunden, wie es Brüder sein sollten.
@möchtegern-kathole natürlich kann er in den himmel kommen. ich finde sein selbstbild als „sohn gottes“
insofern gefährlich da er damit besondere handlungslegitimationen ableitet da er wie er selbst sagt sich
von Gott besonders bevorzugt sieht, weil er sich nicht als Gechöpf oder als Kind Gottes sieht sondern
als „eins mit Gott“. Aus diesem Selbstbild ists nur ein kurzer Weg zum „tu was du willst“ das von der
vermeintlichen eigenen Göttlichkeit legitimiert wird und dessen maxime die eines ganz anderen ist !
wenn ich nicht die Wahrheit sage… so bin ich ein Lügner und ein Satan, unbestritten… Aber was, wenn
es stimmt was ich sage? Wäre es dann nicht vielmehr so, dass die ganze Theologie, die es für unmöglich
hält, falsch ist? Haben es die Juden damals nicht auch für unmöglich gehalten und heftig Anstoß daran
genommen? Sie sagten zu Jesus: „Was machst Du aus Dir?“ „Du machst Dich selbst zu Gott“, warfen sie ihm
vor. Und ich sage mit der mir eigenen Frechheit: was Jesus darf, das darf ich auch. Dann darf ich auch
Sohn Gottes sein und was anders will ich auch nicht sein. Also ist dieser Anspruch in mir wohl auch gerechtfertigt.
@VirFortis das ist halt – aus kath. Sicht – Unglaube. Immerhin erkennt er einen Gott an, aber leider nicht
Christus. Das ist verbreitet und in der unchristlichen Gesellschaft ganz „normal“. In den Himmel kommen
kann er trotzdem, wenn er Gottes Gebote hält. Satanismus oder sowas kann ich nicht erkennen, obwohl das
nie ganz auszuschliessen ist.
unglaublich: „Diese Gaben durch den Sohn Jesus zu erbitten finde ich erniedrigend. Denn ich brauche eben
seine Vermittlung nicht für die Beziehung mit dem Vater. Aus diesem Grund halte ich mich ja für Gottes
Sohn ebenso wie er.“ Brennt eigentlich dein Finger wenn du ihn ins Weihwasser steckst ?
@matt das ist halt objektiv so, wenn die Kirche Recht hat. Meinem Glauben nach hat sie das. Im übrigen:
wenn es einen Gott gibt, und wenn er diese Kirche gegründet hat, dann wird er ihnen auch irgendwann die
Erkenntnis dieses Sachverhalts anbieten, in dem Maße, in dem Sie demütig sind und jene Erkenntnis nicht
ablehnen, die Er Ihnen bereits gegeben hat. Sie können Ihn ja bitten, das zu beschleunigen – wenn Sie
an einen Gott glauben, gibt es keinen Grund, Ihn nicht zu bitten. Vermutlich können Sie inhaltlich das
VaterUnser beten, oder lassen Sie ggf. den Teil weg, dem Sie nicht zustimmen. Er wird Ihnen entgegenkommen.
matt2 Und was, wenn Sie einmal vor den Vater treten und er fragt: Als Du es noch konntest, zu Lebzeiten,
hattest Du mich nie darum gebeten Dir zu vergeben, stattdessen träumtest Du Dir eine Selbsterlösung
zurecht! Was willst Du jetzt von mir ?
@matt2 wenn Sie das tatsächlich glauben, sind Sie zwar objektiv im Irrtum (aus meiner kath. Sicht), aber
subjektiv nicht im Irrtum. In dem Fall können Sie auch aus meiner Sicht gerettet werden, wenn Sie bestimmte
Randbedingungen einhalten – z.B. der Glaube an ein höheres Wesen. Trotzdem – beweisen kann ich es Ihnen
nicht – die Kirche ist von Gottes Sohn gegründet, und so erniedrigend is es auch nicht, von einer der
drei göttlichen Personen (immerhin Gott selbst!) was anzunehmen. Wenn Sie den Satz „Diese Gaben durch
den Sohn Jesus zu erbitten finde ich erniedrigend“ ernst meinen, dann sind Sie leider „etwas“ überheblich –
immerhin ist Gottes Sohn eine der drei Personen der Trinität, und Sie, matt, nur ein Mensch.
@kathole: Schauen Sie… ich besuche seit Jahren keine Messe mehr, nicht einmal zu Weihnachten oder Ostern
und ich habe auch nicht vor daran in Zukunft etwas zu ändern. Weil ich die Messe nicht brauche. Ich brauche
auch die Eucharistie nicht, weil ich bin mein eigenes Selbst in Gott. Ich bin bezogen auf Gott den Vater
und empfange von ihm die Gaben des Geistes. Diese Gaben durch den Sohn Jesus zu erbitten finde ich erniedrigend.
Denn ich brauche eben seine Vermittlung nicht für die Beziehung mit dem Vater. Aus diesem Grund halte
ich mich ja für Gottes Sohn ebenso wie er. Weil ich diese Kraft habe aus mir selbst und ohne Vermittlung
Gott zu schauen.
@matt2 Ihre Antwort ist noch nicht mal besonders unkatholisch, da der Liebe Gott tatsächlich die Sünden
vergibt, wenn Sie sie aus Liebe zu ihm bereuen. Der Priester darf sie Ihnen schon vergeben, wenn Sie z.B.
aus Furcht vor der Hölle bereuen (als nicht aus Liebe zu Gott). Insofern ist das mit dem Priester bisschen
sicherer ;- ) Jedoch die anderen Sakramente werden Sie kaum ohne Priester empfangen, da der liebe Gott
sie Ihnen geben will, durch Vermittlung eines Priesters. Sollten Sie aber irgendwann zu dem Schluss kommen,
dass die Kirche doch Recht hat, dann müssen sie beichten, denn wenn Sie dann nicht beichten, wäre dies
schwer sündhaft – und sie verpflichtet zu beichten – dann kommen sie um die Beichte nimmer drumherum.
Peinlich? Richtig, ja, manchmal außerordentlich peinlich.
@kathole: Freilich: indem ich meine Sünden von Herzen bereue… vergibt mir der liebe Gott. Dass einen
Sünden einige Zeit belasten, damit muss man leben, aber ich brauche dafür wirklich keinen Priester.
Da komme ich schon selbst damit klar. Aber jeder Christ ist ja für sich ein Priester, also vielleicht
kann man das auch so rechtfertigen. Zumindest habe ich nicht das Bedürfnis meine Sünden auzuplaudern
und einem anderen Menschen preiszugeben. Das ist ja im Grunde eh nur peinlich.
#80 santo domingo 20:26:48 | Mittwoch, 25. April 2007
@ möchtegern-kathole Stimmt, das Unfehlbarkeitsdogma wird auch rückwirkend angewendet. matt hatte nach
der Inanspruchnahme bei der Verkündigung gefragt und nur darauf hatte ich mich in der Antwort bezogen.
Trozdem danke für den Hinweis!
@mariokin: aha! da müsste man aber zunächst einmal etwas mit der Erbsünde anfangen können, oder? ich
kann nämlich mit der Erbsünde garnicht viel anfangen, also käme ich ohnehin nicht in Versuchung an
eine „befleckte Empfängnis“ Mariens zu glauben
@matt „Für die gilt doch seit jeher, dass sie unanzweifelbar sind, oder“ Das sieht die kath. Kirche so,
ja. „Weder davor noch danach hat bisher ein Papst davon Gebrauch gemacht“ falsch, die Lehre von der Unfehlbarkeit
betrifft auch rückwirkend die früheren Dogmen. „gemieden wie die Pest“ nachdem der Glauben auf den großen
Konzilien des Altertums klar formuliert war, gibt es nicht mehr jeden Tag was neues zu verkünden „ich
brauche … Kirche nicht für mein Seelenheil“ Wer sollte Ihnen sonst Ihre Sünden nachlassen? Machen
Sie das selber? „so wäre doch der Papst für mich nicht die entscheidende Glaubensinstanz, sondern nachwievor
ich selbst“ Das stimmt, denn der Glaube an die Kirche ist ja frei gewählt. D.h. er setzt die personale
Entscheidung, kath. zu sein, vorraus. Ohne diese „persönliche Lehrmeinung“ (=Glaube) geht es nicht. aber
man kann an die Kirche glauben, und ihre Dogmen „im Sammelpack“ übernehmen, wenn man einmal kapiert hat,
dass sie von Christus gegründet wurde.
#75 santo domingo 20:10:53 | Mittwoch, 25. April 2007
@mariokin War das nicht schon am 8.Dezember 1854 gewesen? Das lägen dann zeitlich noch vor der Verkündung
des Unfehlbarkeitsdogmas, nach dem matt gefragt hatte. Die unbefleckte Empfängnis Mariens hat allerdings
ihrerseits dogmatischen Rang, da haben Sie recht.
Unfehlbarkeit Doch santo domingo. 1895 als sel. Pius IX. das Dogma von der Unbeflecken Empfängnis Mariens
verkündete. Dogmen sind seit jeher unfehlbar, matt.
#73 santo domingo 20:02:05 | Mittwoch, 25. April 2007
@matt Ja, soweit Sie dem Lehramt folgen wollen, sind sie unanzweifelbar. Die „dürftige Anwendung“ kann
ich insofern nachvollziehen, als bereits das Unfehlbarkeitsdogma per se zur Abspaltung der altkatholischen
Kirche geführt hatte und entsprechend vorsichtig gehandhabt wird.
@santo domingo: das ist aber etwas dürftig… anscheinend haben die Päpste dieses „ex cathedra“ gemieden
wie die Pest. Jetzt aber nochmals zum Vollzug der Logik. Was ist denn grundsätzlich mit kirchlichen Dogmen?
Für die gilt doch seit jeher, dass sie unanzweifelbar sind, oder?
#71 Rottenburg 19:56:08 | Mittwoch, 25. April 2007
Doctor Angelicus @ mariokin Man sollte Ihnen für diese großartige Feststellung über wissenschaftliches
Arbeiten den Ehrentitel „Doctor Angelicus“ de.wikipedia.org/w/index.php?title=Doctor_a… verleihen!
#70 santo domingo 19:52:00 | Mittwoch, 25. April 2007
Ja, matt, einmal. 1950 durch Papst Pius XII für die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel. Weder davor
noch danach hat bisher ein Papst davon Gebrauch gemacht.
@mariokin: und ist dieses Unfehlbarkeitsdogma auch ex cathedra verkündet worden? wurde das überhaupt
schon einmal in Anspruch genommen und für welche Lehraussagen hat es gegolten?
Was ist Glaubensgehorsam? Jeder der über den Glaubensgehorsam gegenüber dem Papst hier zu Felde zieht
und andere verurteilt, sollte erst einmal wissen, was das Unfehlbarkeitsdogma über unseren hl. Vater
aussagt und wann und in welchem Fall eine Unterwerfung überhaupt gefordert wird. Schon gar nicht ist
es eine Unterordnung „ohne nachzudenken“ was schizophren ist, denn Glauben ohne Vernunft und Annahme auch
mit dem verständigen Herzen gibt es nicht (absolut unkatholisch). Da das zweite Vatikanum keine verbindlich
dogmatischen Lehren definiert und Irrtümer ausgeschlossen hat, sondern pastorale Aspekte Erörten wollte,
kann ihm trotz seiner Form kein außerordentliches Lehramt zustehen, d.h. seine Beschlüsse sind also
nicht unfehlbar. Ein Papst übt nur dann laut 1. Vat. Konzil sein außerordentliches Lehramt aus, wenn
er in Glaubens und Sittenlehre eine Lehre ex cathedra verkündet, also unter Berufung auf seine höchste
Lehrautorität spricht und dies aus seiner Wortwahl auch eindeutig hervorgeht, er muß sich darauf eindeutig
berufen. Nur in diesem Fall darf ein Katholik „blindlings“ zustimmen. Alle anderen Lehräußerungen sind
nicht unfehlbar und so im Licht des Glaubens der gesamten Kirche (bis zu den Aposteln) auf ihre Wahrheit
zu prüfen und dann im Licht des Glaubens anzunehmen. Widersprechen sie der Überlieferten Lehre, können
sie nicht rechtens sein und man darf ihnen nicht gehorchen. Schon Thomas von Aquin kannte diesen Grundsatz.
Also: blinder Kadavergehorsam ist nicht katholisch
Lieber Athanasius, ich habe immer noch keine Antwort erhalten. Ich habe nicht nach der Meinung eines Ordinariates
bezüglich der Chinseischen Patriotischen Vereinigung gefragt. Ich wollte Ihre antwort auf meine Frage
wissen. Noch eine frage: Wenn jemand exkommunziert ist, und diese Exkommunikation festgestellt wurde,
ist er dann exkommunziert oder nicht? Bei Ihnen scheint es ja ein klares „Jein“ auf diese Frage zu geben!
Ich hasse den Papst nicht… ich traue ihn nur nicht Aber selbst, wenn sich der Papst wieder ganz gemäß
der Wahrheit verhielte, so wäre doch der Papst für mich nicht die entscheidende Glaubensinstanz, sondern
nachwievor ich selbst. So brutal das klingen mag: ich brauche Papst und Kirche nicht für mein Seelenheil.
Deshalb tut es mir ja auch nicht so weh, wenn Papst und Kirche geistig ver(w)irrt sind, denn man kann
ja stets auf sein eigenes Urteil in Gott vertrauen. Aber für andere Menschen, die nicht so geistig begabt
sind wie ich (z.B. VirFortis) sieht die Sache eben anders aus.
@VirFortis: werden Sie bitte nicht unverschämt… ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie mich nicht
mit du anreden, weil ich wirklich nicht in dieser Weise vertraulich mit Ihnen sein will. Ist doch eigentlich
klar, oder?
matt-- was ein papst macht und nicht macht darüber hast du nicht nachzudenken oder dir deine verirrten
und verwirrten hirnwindungen zu zerkurbeln. es reicht wenn du in demut und glauben dem papst folgst !
für alles andere bist du zu grün hinter den ohren !
@Maledica: leider ist es halt nicht so einfach… wäre ja schön, wenn man dem Papst ganz vertrauen könnte,
sich als Christ ganz seiner Obhut überlassen könnte, weil er eben wirklich und ausschließlich in der
Anleitung des hl. Geistes handelt. Wenn Sie die Einleitung im neuen Buches des Papstes kennen, dann wissen
Sie ja, dass er von sich aus garnicht diesen Eindruck vermittlen möchte, er könne in dieser Weise absolutes
Oberhaupt der Kirche sein. Was soll man denn machen? Man sah als verständiger Christ, wie die Kirche
den Glauben verriet. Was sollte man machen? Man wollte ja glauben, dass der Geist sie anleitet. Aber die
Realität hat diesen Glauben ernüchtert. Sich über Gott erheben, davon kann keine Rede sein. Die Autorität
des Papstes in Zweifel ziehen: ja, das muß man leider machen. Das mussten alle Reformatoren.
Hier München dort China „Nach wie vor gilt die von Papst Johannes Paul II. in Reaktion auf die unerlaubten
Bischofsweihen an die Katholiken gerichtete Aufforderung, diese Vereinigung nicht zu unterstützen.“ Ob
das Erzbischöfliche Ordinariat genau den gleichen Maßstab bei den „Bischöfen“ und Priestern der Patriotischen
Kirche Chinas anlegt? Vielleicht weiß einer von Euch, wieviel chinesische Seminaristen in Deutschland
studieren bzw. wieviel Dozenten der kath. Fakultäten oder Hochschulen mit Wissen der Ordinariate und
ihrer Ordensoberen in China mit Ausnahme Hongkong lehren? Daß dies in PKCh-Seminaren stattfindet, versteht
sich wohl von selbst. Jener Paragraph des CIC, der zur Rechtfertigung der Ausgrenzung der FSSPX seit 1988
mißbraucht wird, wurde nämlich erst Anfang 50 gerade wegen der unerlaubten Bischofsweihen in China verschärft.
Maledica exakt: exzellenter Beitrag. In ihrem Hass auf Rom und auf unseren Hl Vater sind sich Sedisvakantisten,
Modernisten, Reformierer, Wir sind Kirchler, die dummen Protestanten sowie die Freikirchler im höchsten
grade einig. Was auf den ersten Blick so unterschiedlich wirkt einigt sich in der Ursache ihrer Existenz
als Spaltungs Werkzeug des Bösen gegen Rom und gegen den Papst !
„Wir sind Kirche“ das sind doch die, für die der Millingo jetzt auch 4 Bischöfe geweiht hat, oder!?
Naja, jeder macht nun mal seinen Club auf, weil ihm die Wahrheit nicht paßt. Da behalten so Piushanseln
oder ihr modernistischen Pendant zwar noch defacto eine lose Beziehung zu diesem Mann in Rom, aber praktisch
unterscheiden diese sich halt auch nicht von den zahlreichen Frei“kirchen“ . Jeder macht halt, daß was
ihm am meisten Spaß macht. Die einen haben halt noch paar Bischöfe, die andern halt nicht. Sagen von
Rom läßt sich Keiner von diesen Abtrünnigen etwas. Es ist ja nun mal Jeder sein eigener Herr und Gott,
denn Alle wissens ja besser als die 2.000 jährige, die Wahrheit innehabende Kirche. Dem Hl. Geist gesteht
man dann kein Wirken mehr zu. Eines ist diesen Clubs gemeinsam: Das sichselbst überheben über Gott.
Na die ganzen Priorate, Kapellen und Häuser, da will man lieber selber bestimmen, als sich von Rom reinreden
zu lassen. Dafür muß dann immer wieder eine neue Haßpropagandapredigt gegen Rom her. Mal schauen, was
sich der Williamson, Fellay, Schmidberger und Consorten als Neuestes ausdenken. Vielleicht nehmen diese
sich jetzt mal den Luther als Vorbild und küren den Papst zum Antichristen. So wie der mit den Moslems
redet und sein Vorgänger den Koran küßt, so kann dies nur der Antichrist sein… …auf ihr Schmidbergerleins,
schreit los, die geldgebenden Omas werden es euch mit klingender Münze lohnen
Lieber Athanasius, Und dem Münchner Ordinariat und dessen Helfer ‘Müller’ (hier auftretend) scheint
auch alles erlaubt, so lange nur nicht nur die katholische Messe Einzug erhält in die Landesresidenz,
und die quasilutherische reformierte Feiern seit 1970 weiter bestehen können mit Handkommunion, Faschingsmütze
und sexy Messdienerinnen. Zu viel der Ehre. Ich brauche keinem Ordinariat zu helfen. Ich habe schon erklärt,
dass man als im Saarland wohnender Mensch nicht nur eine räumliche distanz zum Volk und Wohl der Bayern
hat. Ich habe aber von den Anhängern der Piusleute immer noch nicht widerlegt bekommen, was in Ecclesia
Dei bezüglich Lefebvre und seinen von ihm geweihten Schismatikern geschrieben ist: eben Schismatiker,
die die Tatstrafe der Exkommunikation auf sich zogen. Originell, dass ein Schismatiker wie Fellay dann
Oberer einer römisch-katholischen Priesterbru8derschaft sein soll. Noch orighineller, dass ein Schismatiker
Weihen vornimmt, ohne dass die von ihm geweihten Priester Schismatiker sein sollen. Ich helfe keinem Ordinariat,
auch wenn es nicht in Ihr Weltbild passt, ich habe mich lediglich auf Papst Johannes Paul II. berufen,
und der residierte bekanntlich nicht in München, sondern in Rom, oder?
Heile, heile Gänsche @Athanasius Ernst nehmen kann die Piushanseln eh Keiner. Es ist halt, wie mit kleinen
Kindern, wenn man deren Gekreische allzusehr beachtet, so kreischen diese noch mehr Typische Lügen aus
Ihrer Indultecke. Die FSSPX ist Römisch-Katholisch und hat sich noch nie von Rom getrennt, geschweige
denn jemals trennen wollen. Die Fakten liegen aber seit 1988 anders Wer solche Lügen verbreitet, ist
selber besessen. Da muss man nicht mehr über das M. Ordinariat und Dämone spekulieren, sondern über
die eigene Besessenheit. Der Hass regiert. Bei vielen FSSPX-Gegnern. Na wieder von sich selbst abzulenken
versuchen. Knapp 20 Jahre Trennung von der Einheit mit der Wahrheit verblenden nun mal Gerade wegen der
Katholizität der FSSPX. Die FSSPX macht nichts anderes als unsere katholische Vorfahren auch. Nein, denn
diese haben nie einen Zustand eingefroren Ist die FSSPX im Schisma, war Papst Pius XII. im Schisma. (Was
absurd ist.) Hatte unser hl. Vater Pius XII., so hat die FSSPX Recht. Milchmädchenlogik. Das eine ist
die Lehre, daß andere die volle Einheit. Beides muß stimmen Egal wie man die Bischofsweihen ohne Genehmigung
aus dem Jahre 1988 ansieht. Nein, daß ist nicht egal. Denn diese sind der sichtbare Ausdruck der Trennung.
Egal ob es 1988 geschah, oder vor 1962 geschehen wäre. So jetzt aber zurück in den Sandkasten, damit
weiter geplärrt wird…
der Tradition verpflichtet ? Die Feierlichkeiten finden … zum 90jährigen Jubiläum des Fests der Patronin
Bayerns statt. Am 14. Mai 1916 wurde das Fest in München erstmals begangen, das Jahr darauf in allen
bayerischen Diözesen. Gemäß Beschluss der Freisinger Bischofskonferenz von 1970 ist der Festtermin
nun am 1. Mai und bildet so den Auftakt zum Marienmonat. Jetzt hinken die Pius-Hanseln schon ein ganzes
Jahr hinterher!
#51 DavidBerger 17:44:11 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Ottaviani nun outet mich Ottaviani auch noch in anderer Hinsicht … auch in Wien scheint es sehr heiß
zu sein. Dass mit der Kanditatur und Rheinschmitt und dem Versuch dadurch Karriere zu machen, steht doch
auf wikipedia …
Wann war die Reformation!? Tridentinus Es spielt keine Rolle, ob die Deformation vor knapp 500 Jahren
stattfand, oder ob die Kirchenzerstörer seit knapp 20 Jahren wirken. Jetzt nicht wieder, daß übliche
Geplärre, dAß ja so viele Kardinäle und Bischöfe ja sooooooooo böse sind. Dies hat ja bekanntlich
der Oberketzer auch getan, sein Sekte zu rechtfertigen, weil die Vertreter der Kirche ja so böse sind.
Piushanseln sind weiter nix als eine weitere Denomination der Protestanten, wenngleich mit Sukzession
#49 Athanasius 17:38:02 | Mittwoch, 25. April 2007
Lügen Wenn etliche Vertreter fälschlicherweise eine „eucharistische Gastfreundschaft“ gewähren, heißt
dies noch lange nicht, daß man die Piusbruderschaft „voll anerkennen“ kann, obwohl diese Alles daran
setzt, um sich von Rom zu trennen. Typische Lügen aus Ihrer Indultecke. Die FSSPX ist Römisch-Katholisch
und hat sich noch nie von Rom getrennt, geschweige denn jemals trennen wollen. Wer solche Lügen verbreitet,
ist selber besessen. Da muss man nicht mehr über das M. Ordinariat und Dämone spekulieren, sondern über
die eigene Besessenheit. Der Hass regiert. Bei vielen FSSPX-Gegnern. Gerade wegen der Katholizität der
FSSPX. Die FSSPX macht nichts anderes als unsere katholische Vorfahren auch. Ist die FSSPX im Schisma,
war Papst Pius XII. im Schisma. (Was absurd ist.) Hatte unser hl. Vater Pius XII., so hat die FSSPX Recht.
Egal wie man die Bischofsweihen ohne Genehmigung aus dem Jahre 1988 ansieht.
#48 Tridentinus 17:27:59 | Mittwoch, 25. April 2007
@Maledica Wieso 500 Jahre? Ich weiss jetzt zwar nicht genau, wo das steht (vermutlich singt der Psalmist
es), dass vor Gott 1000 Jahre wie ein Tag seien. Darauf wollten Sie doch anspielen, oder?
Ja und weiter @Nonnobisdomine Vor Gott sind 500 Jahre wie ein Tag. Da spielt es keine Rolle, wie lange
die Existenzberechtigung verloren gegangen ist. Die Piusbruderschaft hat keine Existenzberechtigung und
dies ist Gegenwart
@ Baron B. Sie haben ganz Recht. Die Begriffe sind nun einmal leider nicht markenrechtlich geschützt…
Nicht nur Reformierte und Lutheraner unterscheiden sich grundsätzlich ganz erheblich. Auch innerhalb
der Landeskirchen muss man dementsprechend differenzieren zwischen lutherischen, reformierten und unierten.
Die lutherischen sind vor allem in Bayern und Sachsen noch recht konservativ und es gibt da einige passable
Leute, die unierten hingegen in aller Regel ein einziger Sauhaufen heruntergekommener Gestalten. Ein traditionelle
lutherische Bekenntnisgemeinde verhält sich zu einer landeskirchlichen City-Gemeinde wie r.-k. Tradis
zu Alt-Katholiken…
Immer die selbe Begründung weil die Anderen Fehler machen, dürfen wir uns von Rom trennen und machen
was wir wollen @Nonnobisdomine Vielleicht sind die Verantwortlichen im Erzbistum M-F von Dämonen besessen.
Auch wenn diese böse Unterstellung wahr sein sollte, so rechtfertigt dies in keinster Weise, seinen eigenen
Club zu gründen. Die Piusbruderschaft hat seit 1988 keine Existenzberechtigung. Sie versucht nur immer
in ständiger böswilliger Unterstellung Rom gegenüber, sich selbst eine Existenzberechtigung zu geben.
Weil viele römische Vertreter falsch handeln, so ist dies noch lange kein Grund, einen schismatischen
Akt zu setzten. Wenn etliche Vertreter fälschlicherweise eine „eucharistische Gastfreundschaft“ gewähren,
heißt dies noch lange nicht, daß man die Piusbruderschaft „voll anerkennen“ kann, obwohl diese Alles
daran setzt, um sich von Rom zu trennen. Fehler von Anderen rechtfertigen niemals eigenen Fehler
#43 Tridentinus 16:02:57 | Mittwoch, 25. April 2007
@DavidBerger Dass David Berger nicht Nachfolger von M. Rheinschmidt bei PMT wurde, ist mir noch gar nicht
bekannt gewesen, noch nicht mal, dass er zur Wahl stand. Es wird mir aber immer schwieriger, mir vorzustellen,
er könne sich mit einer solchen Bewegung identifizieren. Erst recht: Hätte er Interesse an einem solchen
Vorsitz? Dass er nicht gewählt wurde, dämpft seine kirchliche Karriere wahrscheinlich weniger als die
Tatsache, kandidiert zu haben.
War ja klar @Athanasius&II, dass Sie um die schismatische Haltung der Schreihalsbruderschaft zu rechtfertigen,
auf die Fehler der Anderen hinweisen. Die Piusbruderschaft ist nun mal ein Kindergarten, wo 4 exkommunizierte
Bischöfe, Schmidberger und Co im Sandkasten spielen und ihre eigenen Sandburg, äh Sandkirche bauen-
der Felsen Petri jedoch steht auf Fels- und immer rumplärren: Mama, Uschi hat mich gehauen. Mit dem schismatischen
Akt von 1988 hat sich die Piusbruderschaft gegen die Päpste gestellt
Lutherisch? Anscheinend muss man auch hier unterscheiden zwischen einer lutherischen Kirchengemeinschaft
(wie gerne würde man da „Kirche“ sagen!) und anderen Gemeinschaften landeskirchlicher Natur, die sich
zwar so nennen, aber es nicht sind. Es ist wie bei uns Katholiken: nicht überall, wo „katholisch“ draufsteht, … :
noch nicht einmal in (erz)bischöflichen Ordinariaten.
Nachdem sich mal wieder hier … … ganz schlaue römisch-katholische Christen äußern, die die FSSPX
verdammen, Schismatiker nennten usw. ist dies mein einziger Kommentar hierzu: Den Häretikern und Schismatikern
der ev.-lutherischen, den reformierten und anderen freikirchlichen Denominationen (ich sage bewußt nicht
„Kirchen“, denn sie sind keine) wird seitens der kath. Kirche immer wieder ein Schlupfloch gewährt, in
dem sie ihre Häresien und sonstiges verbreiten können (ich erwähne die sogenannten „ökumenischen Wortgottesdienste“,
die von den reformierten Kirchen schamlos ausgenutzt werden, die eucharistische Gastfreundschaft, die
seitens einiger r.-k. Gemeinden gepflegt wird – entgegen aller Bestimmungen etc. etc. etc.). Und die FSSPX
gilt dann plötzlich seitens des Ordinariats als „Dämon“? Vielleicht sind die Verantwortlichen im Erzbistum
M-F von Dämonen besessen. Sonst nichts.
@ Athanasius Auf die Gefahr hin, dass es nervt, aber Sie schrieben: quasilutherische reformierte Feiern
seit 1970 weiter bestehen können mit Handkommunion, Faschingsmütze und sexy Messdienerinnen. Damit haben
wir nichts zu tun, dass ist die Erfindung Ihrer eigenen Kirche. Bei uns gibt es all diese Dinge nicht.
Keine Handkommunion, keine Faschingsmützen und keine Messdienerinnen, auch keine Kommunionhelferinnen –
weder sexy noch unsexy (übrigens noch nicht einmal Kommunionhelfer). Fassen Sie Ihren eigenen Bischöfen
an die Nase und laden Sie Ihren Dreck nicht bei Anderen ab.
#38 Athanasius 15:43:02 | Mittwoch, 25. April 2007
@Maledica Seit wann greift die FSSPX die Päpste an? Wenn ich Ihre Aussagen kritisiere oder verwerfe,
verwerfe ich also Sie als Person auch direkt, oder Sie als Deutscher? So ‘n Quatsch. Und noch niemals
habe ich in FSSPX-Veröffentlichungen eine Ablehnung von Papst Pacelli (Hl. Vater Pius XII.) gelesen,
nur Lob auf dessen Erbe. In Rom hat man die Seligsprechung Pius’ XII. 1995 ausdrücklich abgelehnt, weil
von progressistischer Seite die Angst existierte eine Seligsprechung würde Pius’ Enzyklikas und „vor
allem auch die Bewegung um Lefebvre“ beleben und wieder unter den Katholiken verbreiten. Mons. Lefebvre
war ja 1950 bei der Dogmaverkündigung der Himmelaufnahme Mariens dabei und war 1957 der wichtigste Berater
für die Enzyklika Fidei Donum. Und auch Papst Roncalli greift die FSSPX nicht an. Man zelebriert nach
seinem römischen Messbuch von 1962. Aber Ihnen erscheint alles gerecht um nur die verhassten FSSPX-Geistlichen
als „Schismatiker“ darstellen zu können. Und dem Münchner Ordinariat und dessen Helfer ‘Müller’ (hier
auftretend) scheint auch alles erlaubt, so lange nur nicht nur die katholische Messe Einzug erhält in
die Landesresidenz, und die quasilutherische reformierte Feiern seit 1970 weiter bestehen können mit
Handkommunion, Faschingsmütze und sexy Messdienerinnen.
Für die Werbung ist die Amtskirche gut genug Auf dem von der Piusbruderschaft verteilten Faltblatt sind
die Türme der Münchner Frauenkirche, ein Bild der Muttergottes von Fatima und eine Photo von Papst Benedikt
XVI. zu sehen. und dann wird auf diesen Papst und die Kirche permanent rumgehackt. Nur zur Info: Die Spaltung
geht von der Piusbruderschaft aus, wenn Rom auch nicht immer Alles richtig macht. Doch nicht ein Lefebvre
hat die Schlüssel des Himmelreiches überreicht bekommen, sondern ein Pacelli, Roncalli, Montini, Luciani,
Wojtyła und letztendlich ein Ratzinger- gleich wie man zu diesen stehen mag. Wer jedoch ernsthaft eine
Einheit anstrebt, der stimmt nicht solche Töne an wie so 4 exkommunizierte Bischöfe und bei dem Piusclub
verantwortliche suspendierte Priester
#36 AthanasiusII 15:31:38 | Mittwoch, 25. April 2007
@Maledica Mag sein, daß bestimmte Mitglieder und Laien im Kreise der FSSPX manchmal „gegen Rom“ aussprechen,
ich tue das aber nicht. Konstruktive Kritik an den römischen Menschen von heute und an der Linie seit
dem Konzil stellt aber noch längst kein Schisma dar. Oder wollen Sie behaupten das heutige Rom sei noch
dasgleiche Rom wie 1958/1960? Und die Liturgie habe man nicht vernichtet? Wie Jone schon schrieb 1935:
nicht aber jene sind schismatisch, welche einfach dem Papste den Gehorsam verweigern, auch nicht wenn
dies während längerer Zeit geschehen würde. Die einzigen Schismatiker und Schisma-Verursacher sind
die modernistischen „Hirten“ die in den Ordinariaten und Seminarien der heutigen Bundesländer haushalten.
Diese wollen ja keine Gemeinschaft mit der FSSPX. Die wollen Gemeinschaft mit Mohammed, Krischna, Buddha
und dem Teufel, aber bloss nicht mit der FSSPX, mit Mons. Lefebvre oder mit Kardinal Ottaviani. Es zeigt
deutlich, wo die echten Schismatiker sich befinden. In den reichlich bezahlten BRD-Bischofspalästen.
Leider. Auch in München. (München hat sich aber schon früher mal vom Glauben abgewandt, z.B. als man
sich Sowjetrepublik erklärte oder sich als Stadt der „Bewegung“ [NSDAP] erklärte.) Prof. Georg May hat
haargenau aufgezeigt, dass die deutschen Bischöfe die die FSSPX angreifen (aber zu echten Schismatikern
immer ganz lieb sind) mit Lügen, die wahren Schismatiker sind, und nicht die FSSPX.
@ Athanasius Das muss Gott lohnen, auch zum Wohle des Bayernstammes. Genau. Gott ist nämlich ein Händler,
der pro zelebrierter Schismatiker-Messe Bonbons verteilt. Aber nur für Lederhosenträger, die besoffen
auf CSU-Parteitagen die Zeche prellen. Württemberger, Tiroler, Niedersachsen, und erst recht Franzosen,
Ungarn und Nigerianer bleiben unbelohnt. Unsere Messe gilt nur für Baiern! Franken, Schwaben und Neger
werden von Gott nicht belohnt!
typisch @ATHANASIUS Anstatt einander zu tolerieren, schreien diese (vor allem Indultanhänger und von
den eigenen Ortsbischöfen verratenen frustrierten karrieristische Thomisten, also mehrheitlich konservative
Römisch-katholische Christen wie ich) Lauthälse „Schisma!“ und „Häresie!“ und „Hass!“ und „Verfassungsfeindlich“
usw. usw. anstatt mal das positive zu sehen. Was Sie als Positiv bezeichnen verkehrt sich durch die permanente
Ablehnung Roms ins gegenteil. Der Ungehorsam ist eine Frucht des Widersachers. Zur vollen Katholizität
gehört nicht NUR die reine Lehre, sondern AUCH die VOLLE Einheit mit dem Nachfolger Petri. Diese wird
aber nicht angestrebt, sondern es wird immer lauter gegen Rom gegrölt. Es ist bezeichnend, daß Sie wie
im Piuskindergarten üblich wenn man Sie kritisiert losplärren wie ein kleines Kinde und verweisen, daß
die Anderen das ja auch machen. Nein, die Anderen schreien nicht ständig gegen Rom und wollen sich nicht
eingliedern. Aber das sind ja laut Schmidberger eh njur Trachtenvereine. Im Prinzip sind die Piushanseln
eigentlich eine protestantische Sekte, denen was nicht paßt und sich dann von Rom trennen und dann ihren
eigenen Club aufgemacht haben- freilich mit traditionell katholischem Anstrich. Aber wie die Frei“kirchen“
wettern diese auch ständig gegen Rom
Ic h kann dazu nur soviel sagen herr dr schon ihre äusserung zum stammtisch traditionalismus hat mich
verwundert ich dachte es war der verzweifelte versuch der kirchlichen führungssitze zu zeigen „ich bin
anders“ (das mögen sie ja sein in verschiedener hinsicht) nur hier konnte ich mich heute überzeugen
es ist schlichtweg vor allem auch ein schlechtes benehmen Hw.Prälat Böckmann würde sich im Grab rumdrehen
wüßte er das sie sein theologisches jetzt herausgeben
#32 AthanasiusII 15:20:25 | Mittwoch, 25. April 2007
@Benedikt Auch typisch für Ihre Unehrlichkeit ist, daß sie Jurisdiktionsprobleme mit der Bezeichnung
Römisch-Katholisch verbinden. 1942 wollten die niederländischen Bischöfe die Zuständigkeit der Wehrmachtsseelsorger
in den Niederlanden auch nicht anerkennen, Rom tat dies aber sehr wohl. Und das zählt. Für die Klärung
Ihrer Fragen über die römisch-katholische Priebru St. Pius X. sind Sie als Konzilskatholik verpflichtet
sich an die Kommission Ecclesia Dei zu wenden, die die Existenz eines „Schisma“ deutlich ablehnt und den
Priestern und Gläubigen und sogar den Bischöfen der FSSPX-Gemeinschaften nicht das Römisch-Katholisch-Sein
abspricht (sehr wohl aber als mit Kirchenstrafen gemahnte sieht, zumindest die Weihbischöfe der FSSPX).
Das Münchner Ordinariat ist in dieser innerkirchlichen Frage nicht zuständig. Ebensowenig wie sie zuständig
ist über die ukrainisch-katholische Pfarreien in München Auskunft zu geben, denn diese Autorität obliegt
der örtlichen byzantinischen Diözese bzw. der Ostkirchenkongregation in Rom. Würde übrigens Pfarrer
Haberstroh oder ein anderer älterer Priester in München dieses Hochamt zelebrieren, würde das Ordinariat
M.-F. genauso weiterhetzen, obwohl dann mit Zelebrant und Versammlung gar nichts los wäre. Hauptsache
ist denen, und leider auch Ihnen scheint’s, dass die traditionsverbundenen Katholiken geschadet, verleumdet
und mit Schismakeule ausgegrenzt und als Hirnkranke dargestellt werden. So tolerant diese nachkonziliäre
Diözesen.
#31 Seminarist 15:20:03 | Mittwoch, 25. April 2007
Priestertreffen bei der FSSPX Das Foto im Artikel ist unterschrieben mit „Treffen von Priestern der Piusbruderschaft
in Stuttgart“. Da mich jedoch dünkt, jede Menge Tipex-Kragen auf dem Bild zu sehen, tippe ich eher darauf,
dass es heisen soll „Treffen befreundeter Priester im Priorat Stuttgart“.
#30 DavidBerger 15:12:32 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Tridentinus … eben – und man streitet auch nicht ab die Person zu sein, die man im Forumnamen gewählt
hat … Ich sagt ja: Sie haben mich enttarnt. Was soll ich nun tun? Ist jetzt meine kirchliche Karriere
zu Ende, nachdem sie mit der Nischtwahl zum Nachfolger von Maria Rheinschmitt von Missa Tridentina so
einen schweren Dempfer erhalten hat?
#29 Athanasius 15:12:27 | Mittwoch, 25. April 2007
Typisch Typisch bleibt dass die lautesten Schreihälse die die Römisch-Katholische Priesterbruderschaft
St. Pius X. (für die Kardinal Silvio Oddi am Grabe Mons. Lefebvres hinkniete und beim Weinen ein herzliches
Danke-Schön sprach 1992) angreifen, selber eigentlich im wesentlichsten mit der Kritik der FSSPX übereinstimmen,
vor allem in Sache Liturgie und Kontinuitätsbruch. Anstatt einander zu tolerieren, schreien diese (vor
allem Indultanhänger und von den eigenen Ortsbischöfen verratenen frustrierten karrieristische Thomisten,
also mehrheitlich konservative Römisch-katholische Christen wie ich) Lauthälse „Schisma!“ und „Häresie!“
und „Hass!“ und „Verfassungsfeindlich“ usw. usw. anstatt mal das positive zu sehen. Nein, einmal wird
die Priesterbruderschaft St Pius X, ein Werk der Römischen Kirche und für die Römische Kirche, nicht
in Turnhallen und Parkplätzen geschmissen von den ach so toleranten Neomodernokatholiken, sondern dürfen
die Römischen Katholiken der FSSPX mal in einer Residenz eine Feldmesse feiern, dann wird wieder zum
innerkirchlichen Krieg aufgetrommelt. Sollte man nicht lieber diese Energie gegen die wahren Feinde des
Volkes, der Bauern und vor allem gegen die Feinde Christi (modernisten, Kommunisten), gemeinsam anwenden?
Bei dieser Zerstreiterei und dem Sektarismus von u.a. Indultanhängern, lacht ja nur der Teufel. Man wird
ja nicht verpflichtet in München mitzufeiern. Aber der echte Vatikan ist mit dieser Hl. Messe zufrieden.
Zeugnis Jesu Christi im Staate.
#28 Tridentinus 15:02:04 | Mittwoch, 25. April 2007
@DavidBerger Wissen Sie, was noch dafür spricht, dass Sie Sie sind? Wenn man sich den Namen einer anderen
lebenden Person als Nickname zulegt, wählt man doch eher den einer Person von allgemeinem öffentlichen
Interesse.
Hochamt in der Residenz O nicht in der Turnhalle… …würden die Piushanseln nicht immer rumplärren
und aud der Kirche rumhacken, in welche diese sich de facto nicht eingleidern wollen und so die Stellvertreter
Christi mißachten, dürften Sie auch in einer Kirche zelebrieren. Doch wer dies nicht will, der sollte
sich nicht darüber aufregen. Es ist ja bekannt, daß gerade in der Zeit, wo von Rom voller Hoffnung ein
Entgegenkommen auch realistisch erwartet wird, die exkommunizierten Bischöfe und der Schmidberger noch
lauter gegen Rom grölen. Die einzige Existenzberechtigung scheint die Piusbruderschaft auf der Gegnerschaft
zu unserer Hl. Mutter Kirche zu schöpfen
#26 DavidBerger 14:02:15 | Mittwoch, 25. April 2007
@ Tridentinus masja, ich muss es zugeben: ich bin es. Man kann es ja leicht an der Identität der Schreibung
mit der e-mail-Adresse erkennen. Aber bitte haben Sie Verständnis: die Freimauerer und die Modernisten
haben es zur Bedingung gemacht, daß ich gegen die wahren Katholiken der Tradition vorgehe. Andernfalls
bekomme ich nicht den Lehrstuhl, nach dem ich so sehr strebe. Ich möchte ja nicht wirklich, aber ich
stehe so unter Druck. Und jetzt schreibe ich bei hetz-net im Forum, damit meine Bibliographie, mit der
ich mkich dann an der Universität vorstellen werde, noch etwas größer wird. Können Sie das nicht verstehen?
Nicht jeder eignet sich zum Martyrer!
@ Alois Hudal Ob sich „die FSSPX“ im Schisma befindet, kann ich nicht sagen. Sicher ist: Sie steht außerhalb
der kirchlichen Jurisdiktion. Sicher ist auch: Etliche Aussagen der FSSPX-Bischöfe und einiger Priester
sind geeignet, einen Schisma-Verdacht zu erregen. Wenn sich Anhänger der FSSPX über diesen Vorwurf beschweren,
dann sollten sie sich eigentlich an ihre Bischöfe halten. Aber deren dahingehende Aussagen werden sogar
noch in den Himmel gelobt. Schizophren.
#24 Alois Hudal 13:49:50 | Mittwoch, 25. April 2007
@Benedikt: Daß sich die Piusbruderschaft im Schisma befindet und abseits der Jurisdiktion von Papst und
Bischöfen steht, haben Sie ja richtig bemerkt. Ich wollte auf das Durcheinanderwerfen der Begriffe „Schisma“
und „Häresie“ hinaus.
#23 PietroParente 13:37:53 | Mittwoch, 25. April 2007
Lächerlich… Sie wollen sich doch jetzt wohl keine Gedanken darüber machen, ob hinter dem NIckname
„David Berger“ tatsächlich Dr. David berger steckt, oder? Die Wahrscheinlichkeit, dass dem so ist, ist
genauso groß, wie die, dass hinter einem möglichen Nickname „KarlLehmann“ auch der Mainzer Bischof hier
postet!
Nickname Vielleicht ist dieser DavidBerger auf kreuz.net ja auch ein Sympathistant von exkommunizierten
Bischöfen und suspendierten Priestern, welche permanentihre schismatische Position zu rechtfertigen versuchen.
Vielleicht will jemand von diesen suversiven Elementen ja die Person David Berger in den Schmutz ziehen
München Die Ausführungen des Münchener Ordinariats sind doch völlig korrekt. Es handelt sich nicht
um eine Veranstaltung des Erzbistums oder einer andere in Jurisdiktion stehenden Vereinigung, sondern
um eine Veranstaltung der Piusbruderschaft, die sich willentlich der kirchlichen Jurisdiktion entzieht.
Sich anschließend noch über die Folgen zu beklagen ist mehr als lächerlich. Da kein Jurisdiktionsträger
der Kirche auf diese Prozession Einfluss haben kann, ist es auch keine Veranstaltung der kath. Kirche.
Ob die Piusbruderschaft sich selbst als katholisch versteht ist dabei irrelevant.
#20 PietroParente 13:13:47 | Mittwoch, 25. April 2007
@Athanasius Dieses Hochamt und diese Prozession sind Römisch-Katholisch und dagegen kann man nichts einwenden.
Es sei denn, man hasst die katholische Messe oder die von Päpsten (v.a. Pius XII.) bestätigten Botschaften
von Fatima. Wohlgemerkt, die Botschaften von Fatima sind und bleiben Privatoffenbarungen. Sie gehören
nicht zum Glaubensgut der römisch-katholischen Kirche. Somit kann ich die Botschaften von Fatima noch
so hassen und als Lüge und Unsinn betrachten und dennoch katholisch sein!