Bischof Krenn
Eine verhängnisvolle Todsünde
Der emeritierte Bischof von St. Pölten begeht heute sein 20jähriges Bischofsjubiläum. In seinem Amt hat er sich besonders und nicht ungestraft für eine junge Ordensgemeinschaft Verdienste erworben.
(kreuz.net, St. Pölten) In einem Beitrag für die Festschrift zum 70. Geburtstag von Bischof Krenn hat der Generalobere der ‘Servi Jesu et Mariae’ SJM, Pater Andreas Hönisch, seine Erinnerungen an die Gründung seiner Ordensgemeinschaft niedergeschrieben.

Bischof Krenn feierte am 28. Juni 2006 seinen 70. Geburtstag.

Der ehemalige Bischof von St. Pölten ist inzwischen schwer krank und leidet an der neuro-degenerativen Erkrankung Chorea Huntington.

Festschrift für Mons. Krenn
Festschrift für Mons. Krenn
Seine Kongregation habe von vielen Seiten Hilfe erfahren – erklärt Pater Hönisch in seinem Beitrag zur Festschrift: „Aber am meisten zu verdanken hat die Kongregation Seiner Exzellenz Dr. Kurt Krenn.“

Ohne ihn wäre die SJM nicht so schnell als Gemeinschaft päpstlichen Rechts anerkannt worden.

Die SJM begann in der Diözese Augsburg in einem ehemaligen Kapuzinerkloster in Mussenhausen – sechzig Kilometer südlich der Stadt Augsburg.

Die junge Gemeinschaft war damals weder ein privater religiöser Verein noch ein Institut des geweihten Lebens: „Wir waren damals noch sozusagen ein »Nichts«“ – so der Gründer.

Doch im Jahr 1992 erließ der damalige Bischof von Augsburg, Mons. Josef Stimpfle († 1996), kurz vor seiner Emeritierung ein Dekret, durch das er der jungen Gemeinschaft in Mussenhausen einen offiziellen Status gab.

Das Dekret hielt nicht lange.

Der 2004 emeritierte Nachfolgerbischof und ehemalige Abtprimas der Benediktiner, Mons. Viktor Josef Dammertz (77), nahm es zurück.

In einer Zeit des schwersten Berufungs- und Priestermangels landete die junge Gemeinschaft auf der Straße.

Die Kongregation der Servi Jesu et Mariae
Die Kongregation der 'Servi Jesu et Mariae' - SJM - wurde 1988 von Pater Andreas Hönisch gegründet.

Die ersten Mitglieder setzten einen apostolischen Schwerpunkt in der Jugendarbeit - besonders in der Pfadfinderseelsorge und der Gruppenarbeit in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. Deren Logo ist auf dem Altartuch zu sehen.Die Ordensgemeinschaft zelebriert die Messe nach dem Alten und dem Neuen Ritus.

Im Bild ein levitiertes Hochamt am Herz-Jesu Fest in der Hauskapelle im Mutterhaus der SJM.Das Mutterhaus der SJM: Schloß Auhof im niederösterreichischen Blindemarkt - zwischen Linz und St. Pölten.

Pater Hönisch: „Unsere Gemeinschaft hing nicht nur sozusagen in der Luft, sondern sollte dazu noch auf Anordnung des bischöflichen Ordinariats Augsburg zwar nicht aus der Diözese, aber aus dem Kloster Mussenhausen ausgewiesen werden.“

In diesem Augenblick sei der Bischof von St. Pölten in Niederösterreich, Mons. Kurt Krenn, zu Hilfe geeilt.

Er erlaubte dem jungen Orden, in der Ortschaft Blindenmarkt eine offizielle Niederlassung zu errichten. Dadurch sei die Voraussetzung für die Anerkennung der Gemeinschaft als Kongregation päpstlichen Rechtes geschaffen worden.

Bischof Krenn habe sehr genau gewußt, worauf er sich mit dieser Niederlassung einließ, erklärt Pater Hönisch.

Die ‘Katholische Pfadfinderschaft Europas’ und die sie betreuende Kongregation der Servi Jesu et Mariae seien in bestimmten Kreisen der Kirche heftig bekämpft worden.

Die Katholische Pfadfinderschaft Europas
Die "Katholische Pfadfinderschaft Europas" wurde am 15. Februar 1976 in Fortbach bei Gießen gegründet. Einer ihrer Mitbegründer war P. Andreas Hönisch SJM.Vor zwei Jahren wurden die KPE und alle KPE-Verbände Europas vom katholischen Laienapostolat als katholischer Verein anerkannt."Der Pfadfinder ist höflich und ritterlich." Aus dem Pfadfindergesetz

Seine Kongregation wirke auf „modern eingestellte“ Katholiken aus zwei Gründen wie ein rotes Tuch – erklärt Pater Hönisch.

Erstens zelebriere sie die Messe auch im Alten Ritus und zweitens würden ihre Mitglieder nach den alten Jesuitenregeln ausgebildet.

Bischof Krenn habe damit gerechnet, auch im eigenen Ordinariat auf Widerstand zu stoßen: „Und so war es auch.“

Aber er habe der SJM bis zum Schluß die Treue gehalten.

„Ja man kann vielleicht sogar sagen – ich sage es mit Vorsicht –, daß die Anerkennung der SJM durch Bischof Krenn in den Augen seiner Gegner eine der »Todsünden« war, die dem Bischof zum Verhängnis wurde.“

Zum Fotoarchiv über Bischof Krenn
      
36 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#36   Horst Metzker   16:00:15 | Montag, 30. April 2007
Sehr geehrter Pater Hönisch,
als Profankatholik weiß ich, „Wo zwei oder drei in meinem Namen zus…“
Was hier beschrieben steht, kann man sicherlich Kurt Krenn nicht vorwerfen jedoch, wenn er vor laufender Kamera, einer österreichischen Journalistin erklärt auf die Frage: Da verstehe ich sie nicht so ganz Herr Bischof? Und er darauf antwortet: „Ja nicht jeder kann für sich den Hl. Geist in Anspruch nehmen.“ (Was nichts anderes bedeutet als: Halts Maul.) muß ich mich schon fragen, wessen Geistes ist dieser Kurt Krenn. Wenn er sagt: „Wenn ein Seelsorger einen wiederverheiratet Geschiedenen zur Eucharistie einlädt, ist es als ob ein Blinder einen Blinden führt.“ Gleichwohl er bei der Eucharistie sagt: „Wer von diesem Brot isst wird leben in Ewigkeit!“
Mit dem Beitrag mögen Sie recht haben Pater Hönisch, doch der Bischof Krenn war im Allgemeinen ein anderer.
Nicht auf öffentlichen Druck ist er entfernt worden, denn da hat die Kirche schon ganz andere Fakten ausgesessen, sondern der Wahrheit wegen.
In der Liebe des Herrn, grüßt Sie Horst Metzker.
Redaktion benachrichtigen
#35   Genoveva   13:14:42 | Freitag, 27. April 2007
Wirklich lustig …
steht eindeutig in dem Ruf, rechtslastig zu sein.
„X steht eindeutig in dem Ruf“ -diese Formulierung muss ich mir merken.
Der Satz könnte bei gleichem Tatsachengehalt auch lauten „Es gibt das böswillige Gerücht“ – aber so klingt es doch gleich viel „wahrer“ …
Redaktion benachrichtigen
#34   turk   09:59:03 | Freitag, 27. April 2007
Realistisch bleiben
Leider ist die fanatisch wirkende Vorgabe von Rechtgläubigkeit und Rechtsittlichkeit noch keine Garantie dafür, daß ausgerechnet hinter solcher offizieller Fassade dann gewisse Pflänzchen wachsen können, die dann nach „bewährter Form“ weggeredet und vertuscht werden „sollen“, als ob es sie nie gegeben hätte. Nur radikale Ehrlichkeit hilft der Kirche und ihren Gemeinschaften und Einzelgliedern weiter. Die damals von Bischof Krenn nach außen hin durch den Bubendummheiten-Unsinn sogar noch geförderte Vertuschungshaltung möge der SJM niemals Vorbild sein oder werden. Der Pöltner Homopaar-Einsegnungsskandal ist leider ein Beispiel radikaler Verlogenheit – sogar vor staatlichen Gerichten sind zwei von Bischof Krenn ausgewählte Priesterausbildner nicht bei der Wahrheit geblieben …
Redaktion benachrichtigen
#33   Czibo Nieznany   07:57:29 | Freitag, 27. April 2007
Widernatürliche Unzucht
widernatürlich Unzüchtigen
Propaganda zu machen.
Kurz vor Mitternacht ist natürlich die richtige Zeit, um massive Vowürfe in die Welt zu schleudern und mit Brachialbegriffen wie „widernatürlich“ und „Unzucht“ zu punkten und aufmerksam zu machen.
Was ist eigentlich „widernatürlich“, doch wohl auch so ein Begriff aus der moralinsauren Ecke, und erst der Wortkomplex „Unzucht“ – was sich da alles hinein geheimnissen lässt.
Das tut bestimmt gut und kann eine ganze Jugendorganisation in Misskredit bringen. Eine aufbauendeTat kurz vor der großen Geisterstunde.
Redaktion benachrichtigen
#32   Paulchen   00:49:46 | Freitag, 27. April 2007
Lieber Fragender!
Ich muss jetzt schlafen gehen.
Ich wünsche Ihnen eine „Gute Nacht“.
Redaktion benachrichtigen
#31   Fragender   00:41:41 | Freitag, 27. April 2007
bin ein Fragender…
… und das war keine Behauptung, sondern eine Frage… habe daher auch keine „Beweise“, nur Fragen…
Redaktion benachrichtigen
#30   Paulchen   00:35:43 | Freitag, 27. April 2007
Fragender
NEIN !
Warum soll die SJM rechtslastig sein ?
Gibt es denn irgendwelche Beweise dafür ?
Redaktion benachrichtigen
#29   Fragender   00:30:27 | Freitag, 27. April 2007
no problem at all …
… war eh leicht verwundert über das plötzliche Kompliment…
… es besteht also kein Grund, daß ich ihnen leid tue… danke jetzt trotzdem für den „netten Mensch“ :-)
und Sie (Paulchen) finden sie (SJM) nicht rechtslastig?
Redaktion benachrichtigen
#28   Paulchen   00:14:55 | Freitag, 27. April 2007
Fragender
Sorry,aber mit ( SIE ),habe ich die SJM gemeint.
Eigentlich tun Sie (Fragender) mir jetzt Leid.
Ich glaube Sie sind ein netter Mensch.
P.S. Danke für die Blume.
Redaktion benachrichtigen
#27   Frodo007 †   23:38:27 | Donnerstag, 26. April 2007
Trostlos!
Ottmar Hitzfeld sieht schon wieder ganz alt aus
Viel von der Energie, die der Trainer in der zweieinhalbjährigen Auszeit gesammelt hat, scheint aufgebraucht. Ottmar Hitzfelds Aussagen sind bei weitem nicht mehr so plakativ und lebendig wie vor wenigen Wochen, als er noch den zuversichtlichen Projektleiter gab und noch nicht Mitglied eines Krisenstabs war.
Nur zweimal ließ sich Uli Hoeneß (55) am Donnerstag kurz blicken. Beim Einparken seines Dienstfahrzeugs vor der Geschäftstelle und eineinhalb Stunden später, als der Manager des FC Bayern München erstaunlich vergnügt von seinem Büro durch die Reihen der Fußballfans zum Kabinentrakt marschierte, Autogramme schrieb und vor einer Traube Journalisten halt machte, um auf einen kleinen Fehler der Medien bei der Fotoauswahl am Vortag hinzuweisen. „Herr Hitzfeld trägt bei solchen Dingen keine Krawatte“, sagte er über die angeblichen Verhandlungen des Bayern-Trainers mit prominenten Spielern von den Bundesligakonkurrenten Werder Bremen. Dann verschwand er im Büro des Trainers – womöglich, um ihn noch einmal daran zu erinnern, dass er in der anschließenden Pressekonferenz doch bitte dem Beispiel der Vereinsspitze folgen und schweigen möchte:
Was Hitzfeld dann auch tat, soweit das bei einer öffentlichen Anhörung möglich ist. Schnell stellte er klar: „Wir haben in der Vergangenheit nichts gesagt und werden auch in der Zukunft nichts sagen.“ Bei dieser Ansage stand Ottmar Hitzfeld – leicht vorgebeugt, die Hände auf das Pult.
Redaktion benachrichtigen
#26   Graf von Galen   23:19:05 | Donnerstag, 26. April 2007
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @ Fragender
Sehen die Mädchen der KPE aus wie aus einer linken
Kommune ?
Gott sei es gedankt nicht, da dort Anstand, Sitte und
Keuschheit gem. Lehre der katholischen Kirche
noch hoch gehalten werden.
Daß der BDM hier nicht so verkommen ist, wie die durch
die 68’er verdorbene weibliche Jugend, zeigt, daß hier
ein neuer moralischer Tiefstand erreicht wurde.
Redaktion benachrichtigen
#25   zeitundewigkeit   23:12:49 | Donnerstag, 26. April 2007
@St.Georgs-Pfadfinder (DPSG)
Als Pfarrer weiß ich, wie raffiniert manchmal gelogen und die Ehre anderer in den Schmutz gezogen wird (z. B. Papst Pius XII.). Ich halte die beiden Bischöfe für integre und verdienstvolle Persönlichkeiten.
Vielen Heilige wurden zu Lebzeiten ähnlich heftig angegriffen. Erst eine neue Generation war in der Lage, Lüge und Wahrheit zu erkennen.
Aufrechte Katholiken müssen sich gegen die Verunglimpfung ihrer Bischöfe und Päpste wehren.
Redaktion benachrichtigen
#24   Fragender   23:09:30 | Donnerstag, 26. April 2007
Danke, mein Freund!
Echt nett, daß Sie das sagen!
:(3
Ich habe keine Ahnung, ob ich Sie kenne, aber „Paul“ kenne ich tatsächlich einige … falls Sie ihren Nickname nicht einem rosaroten Panther verdanken…
Redaktion benachrichtigen
#23   Paulchen   23:01:47 | Donnerstag, 26. April 2007
Fragender
Ich kenne SIE persönlich,:und ich kann nichts schlechtes über SIE sagen !
IM GEGENTEIL !
Redaktion benachrichtigen
#22   Graf von Galen   23:00:28 | Donnerstag, 26. April 2007
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @ St. Georg Pfadfinder
Die DPSG ist ja wohl der verdorbenste Verein, den der
BDKJ zu bieten hat und dies will schon etwas heißen.
Selbst auf dem WJT 2005 hatten diese nichts Besseres
zu tun, als für die widernatürlich Unzüchtigen
Propaganda zu machen.
Da sich schon in den 70’er- Jahren bei der DPSG
antikatholische Tendenzen zeigten, gründete
Pater Hönisch dankeswerter Weise die KPE.
Redaktion benachrichtigen
#21   Fragender   22:52:00 | Donnerstag, 26. April 2007
nicht persönlich…
… hab daher auch nichts gegen sie gesagt…
… konnte mich nur bei der Auflage betreffend die Pfadis nich zurückhalten… :-$
und mal ehrlich: sehen die Mädels eher nach einer linken Kommune oder nach BDM- Mädels aus?
Redaktion benachrichtigen
#20   Paulchen   22:46:41 | Donnerstag, 26. April 2007
Fragender
Sehr witzig ! :-S
Eine Frage: Kennen Sie die SJM ?
Redaktion benachrichtigen
#19   Fragender   22:41:32 | Donnerstag, 26. April 2007
@ paulchen
Sie werden in kreuz.net positiv erwähnt…
reicht das als Beweis????
:-D
Redaktion benachrichtigen
#18   Paulchen   22:38:18 | Donnerstag, 26. April 2007
St.Georgs-Pfadfinder
Wie kommen Sie denn darauf, die SJM sei rechtslastig ?
Haben Sie Beweise ?
Redaktion benachrichtigen
#17   St. Georgs-Pfadfinder (DPSG)   22:25:04 | Donnerstag, 26. April 2007
Krenn und Groer haben nicht gutgetan!
Die Episcopi Krenn und Groer haben gewaltigen Schaden angerichtet in der Kirche. Was soll jetzt die Lobhudelei? Und die KPE, die von den SJM-Brüdern geführt wird steht eindeutig in dem Ruf, rechtslastig zu sein. Dass diesem „Verein“ überhaupt eine Basis geboten wird, Kinder über die (gute) Pfadfinder-Idee in einer äußerst fragwürdigen Art und Weise zu indoktrinieren, ist schon schlimm genug.
Redaktion benachrichtigen
#16   Paulchen   22:19:51 | Donnerstag, 26. April 2007
Rainer Tobak
:)3 Klasse Antwort !!!
Redaktion benachrichtigen
#15   Graf von Galen   21:57:20 | Donnerstag, 26. April 2007
Wider VII
Herzlichen Dank an Bischof Krenn, daß er der SJM
geholfen hat und auch herzlichen Dank an Pater
Hönisch, daß er auch heute hierzu noch steht.
Redaktion benachrichtigen
#14   matt   19:57:43 | Donnerstag, 26. April 2007
@zeitundewigkeit: genau, der Teufel hat gesehen da ist mit SJM was in der Mache gegen ihn…
deshalb hat er dem Krenn ein Bein gestellt durch diesen Skandal im Priesterseminar. Das war jetzt auch mein erster Gedanke.
Redaktion benachrichtigen
#13   Rainer Tobak   18:21:04 | Donnerstag, 26. April 2007
Frodo007
Stimmt, Du allein bist schon Katastrophe genug für Fulda! :-D
Redaktion benachrichtigen
#12   Frodo007 †   18:19:28 | Donnerstag, 26. April 2007
Gott sei Dank!!!
Dass es die Krenns und Groers nicht in unsrem Episkopat gibt!!!
Redaktion benachrichtigen
#11   zeitundewigkeit   18:01:44 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Mitten drin…
Nur Häme zu pflegen, Misstrauen zu säen und Destruktion zu leisten ist zu wenig für eine geistige Auseinandersetzung. Wir dürfen nicht vergessen: die SJM ist päpstlichen Rechts, der heutige Papst hat als Präfekt der Glaubenskongregation P. Hönisch innig gebeten, lieber auf die SJ zu verzichten als die KPE und SJM-Arbeit aufzugeben. In diesen dramatischen Zeiten hat Bischof Krenn wertvolle menschliche und geistliche Hilfe geleistet.
Der Diabolos, schlauer als wir Menschen, hat eher erkannt, wie gefährlich KPE und SJM für ihn werden können. ER hat seine Helfershelfer eingespannt und reibt sich die Hände. Aber wie bei Christus ist der große Triumph des Diabolos zugleich seine endgültige Niederlage.
Bischof Krenn war auch bei der Unterstützung der SJM ein gutes Werkzeug in der Hand Gottes. Vergelt’s Gott.
Redaktion benachrichtigen
#10   Fragender   17:48:19 | Donnerstag, 26. April 2007
Wie kommt es…
das kreuz.net Menschen, die der Kirche in Österreich so sehr geschadet haben wie die Bischöfe Groer und Krenn (nicht nur durch Skandale um Pädophilie und Homosexualität in ihrem unmittelbaren Umfeld, sondern vor allem durch ihre Lieblosigkeit) von kreuz. net „seliggesprochen“ werden, während rechtschaffene Christen mit unchristlichen Haßtiraden überschüttet werden????
Redaktion benachrichtigen
#9   Mitten drin statt nur dabei   17:37:40 | Donnerstag, 26. April 2007
Lausbubenstreich
Sowohl die SJM und Bischof Krenn haben den Verdienst für ihre Taten erhalten: beide sind nicht mehr im Amt!
SJM nicht mehr in Deutschland und Bischof Krenn nicht mehr in Österreich.
Wer weiß, wie die Anerkennung des Ordens zwischen Pater Hoenisch und Bischof Krenn vorangetrieben wurde? War das vielleicht auch so ein St.-Pöltener Lausbubenstreich?
:-$
Redaktion benachrichtigen
#8   zeitundewigkeit   17:33:08 | Donnerstag, 26. April 2007
Unterschied SJ und SJM
Was die Jesuiten für die Rekatholisierung Deutschlands geleistet haben – das wird die SJM heute für die Rekatholisierung Deutschlands leisten. Bischof Krenn hat den Wert und die Notwendigkeit dieser Gemeinschaft erkannt und gefördert. Dafür sei ihm gedankt.
Die Priester der SJM sind bestenstens auf die Missionsaufgabe vorbereitet: Wissenschaftlich, geistlich, charakterlich. sie verdienen die Unterstützung aller Menschen guten Willens.
Das meint ein alter Diözesanpriester, der die KPE und SJM von Anfang an kennt.
Redaktion benachrichtigen
#7   Typ   15:43:06 | Donnerstag, 26. April 2007
Noch was
Eine verhängnisvolle Todsünde
Hier haben die Redakteure von kreuz.net wieder mal erbärmliche Inkompetenz bewiesen. Todsünden sind IMMER verhängnisvoll. Deswegen ja TODsünde.
Redaktion benachrichtigen
#6   Karl Murx   15:13:47 | Donnerstag, 26. April 2007
Äh, zwanzig Jahre Bischof? Wirklich?
Wußte gar nicht, daß der Mann seit 20 Jahren Bischof ist.
Für mich war der immer Episkope von Frank’nchurch.
o^/
Redaktion benachrichtigen
#5   Czibo Nieznany   15:05:39 | Donnerstag, 26. April 2007
Verhängnisvolle Todsünde
Was Bischof Krenn in der Vergangenheit zu verantworten hatte, dürfte mit der Aufgabe des Bischofsamtes offiziell beendet sein. Jetzt noch immer von „verhängnsivoller Todsünde“ zu schreiben und zu sprechen, grenzt schon an Leichenfledderei. Das ist in hohem Maße geschmacklos. Irgendwann könnten auch die „Geier“ einmal Ruhe geben. Oder wollen die mit den bohrenden, unverschämten Nachfragen nur von den eigenen Leichen im Keller ablenken.
Redaktion benachrichtigen
#4   Typ   14:08:52 | Donnerstag, 26. April 2007
Ergänzende Informationen
Der ehemalige Bischof von St. Pölten ist inzwischen schwer krank und leidet an der neuro-degenerativen Erkrankung Chorea Huntington.
Wie jeder weiß, der schon mal mit Bischof Krenn zu tun hatte, leidet er vor allem und schon lange an der in Mitteleuropa verbreitesten Form von Drogensucht.
Der 2004 emeritierte Nachfolgerbischof und ehemalige Generalabt der Benediktiner, Mons. Viktor Josef Dammertz (77), nahm es zurück.
Wie viele wissen, aber kreuz.net noch immer nicht gelernt hat (trotz zahlreicher Hinweise, die man auch hier abrufen kann), gibt es bei den Benediktinern keinen Generalabt, sondern einen Abtprimas. Das ist nicht nur ein anderes Wort, sondern auch eine völlig andere Aufgabenumschreibung.
Redaktion benachrichtigen
#3   Frodo007 †   13:56:42 | Donnerstag, 26. April 2007
Outing!!!!
Jetzt wissen ja auch die letzten, die es vielleicht noch nicht begriffen haben, wie recht Bischof Algermissen hatte, den Spuk mit den 3 Rhönpriestern zu beenden! Er hat viel zu lange gewartet und hätte schon eher handeln müssen!!!!
Redaktion benachrichtigen
#2   Frasim   13:29:47 | Donnerstag, 26. April 2007
@Typ:
Tja, das kommt ganz drauf an…! An ihren Früchten erkennt man, ob sie gut oder schlecht sind.
Redaktion benachrichtigen
#1   Typ   13:21:20 | Donnerstag, 26. April 2007
Auf einmal!
SJM: ein „neuer Orden“.
Also was denn nun? Sind Neuerungen gut oder sind sie schlecht?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
St. PöltenSittenstrolch im Behindertenheim St. PöltenWird der Dom von St. Pölten eine Moschee? St. PöltenGrüße aus dem Glashaus St. PöltenKeine Tragbahre – sondern eine Zigarette Mons. Klaus KüngDer neue Chefideologe Streit um Dollfuß-Bild„Eine Schande für Land und Diözese“ St. PöltenKanzler Engelbert Dollfuß, bitte für uns! St. PöltenDie Diskussion hat eben erst begonnen St. PöltenWas Karl Kraus über den Märtyrerkanzler Dollfuß sagte Bischof Klaus KüngDem Druck nachgegeben St. PöltenOpus Dei mit Linksdrall St. PöltenErsuchen um Änderung von Straßennamen in St. Pölten St. PöltenBildersturm mit bischöflichem Segen? St. Pölten„Herr Bischof, Sie haben mich belogen!“ St. PöltenIm Notfall notwendig?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net