Eine verhängnisvolle Todsünde
Der emeritierte Bischof von St. Pölten begeht heute sein 20jähriges Bischofsjubiläum. In seinem Amt hat er sich besonders und nicht ungestraft für eine junge Ordensgemeinschaft Verdienste erworben.

Bischof Krenn feierte am 28. Juni 2006 seinen 70. Geburtstag.
Der ehemalige Bischof von St. Pölten ist inzwischen schwer krank und leidet an der neuro-degenerativen Erkrankung Chorea Huntington.
Seine Kongregation habe von vielen Seiten Hilfe erfahren – erklärt Pater Hönisch in seinem Beitrag zur Festschrift: „Aber am meisten zu verdanken hat die Kongregation Seiner Exzellenz Dr. Kurt Krenn.“
Ohne ihn wäre die SJM nicht so schnell als Gemeinschaft päpstlichen Rechts anerkannt worden.
Die SJM begann in der Diözese Augsburg in einem ehemaligen Kapuzinerkloster in Mussenhausen – sechzig Kilometer südlich der Stadt Augsburg.
Die junge Gemeinschaft war damals weder ein privater religiöser Verein noch ein Institut des geweihten Lebens: „Wir waren damals noch sozusagen ein »Nichts«“ – so der Gründer.
Doch im Jahr 1992 erließ der damalige Bischof von Augsburg, Mons. Josef Stimpfle († 1996), kurz vor seiner Emeritierung ein Dekret, durch das er der jungen Gemeinschaft in Mussenhausen einen offiziellen Status gab.
Das Dekret hielt nicht lange.
Der 2004 emeritierte Nachfolgerbischof und ehemalige Abtprimas der Benediktiner, Mons. Viktor Josef Dammertz (77), nahm es zurück.
In einer Zeit des schwersten Berufungs- und Priestermangels landete die junge Gemeinschaft auf der Straße.
Pater Hönisch: „Unsere Gemeinschaft hing nicht nur sozusagen in der Luft, sondern sollte dazu noch auf Anordnung des bischöflichen Ordinariats Augsburg zwar nicht aus der Diözese, aber aus dem Kloster Mussenhausen ausgewiesen werden.“
In diesem Augenblick sei der Bischof von St. Pölten in Niederösterreich, Mons. Kurt Krenn, zu Hilfe geeilt.
Er erlaubte dem jungen Orden, in der Ortschaft Blindenmarkt eine offizielle Niederlassung zu errichten. Dadurch sei die Voraussetzung für die Anerkennung der Gemeinschaft als Kongregation päpstlichen Rechtes geschaffen worden.
Bischof Krenn habe sehr genau gewußt, worauf er sich mit dieser Niederlassung einließ, erklärt Pater Hönisch.
Die ‘Katholische Pfadfinderschaft Europas’ und die sie betreuende Kongregation der Servi Jesu et Mariae seien in bestimmten Kreisen der Kirche heftig bekämpft worden.
Seine Kongregation wirke auf „modern eingestellte“ Katholiken aus zwei Gründen wie ein rotes Tuch – erklärt Pater Hönisch.
Erstens zelebriere sie die Messe auch im Alten Ritus und zweitens würden ihre Mitglieder nach den alten Jesuitenregeln ausgebildet.
Bischof Krenn habe damit gerechnet, auch im eigenen Ordinariat auf Widerstand zu stoßen: „Und so war es auch.“
Aber er habe der SJM bis zum Schluß die Treue gehalten.
„Ja man kann vielleicht sogar sagen – ich sage es mit Vorsicht –, daß die Anerkennung der SJM durch Bischof Krenn in den Augen seiner Gegner eine der »Todsünden« war, die dem Bischof zum Verhängnis wurde.“
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Montag, 30. April 2007 16:00
Horst Metzker: Sehr geehrter Pater Hönisch,
als Profankatholik weiß ich, „Wo zwei oder drei in meinem Namen zus…“
Was hier beschrieben steht, kann man sicherlich Kurt Krenn nicht vorwerfen jedoch, wenn er vor laufender Kamera, einer österreichischen Journalistin erklärt auf die Frage: Da verstehe ich sie nicht so ganz Herr Bischof? Und er darauf antwortet: „Ja nicht jeder kann für sich den Hl. Geist in Anspruch nehmen.“ (Was nichts anderes bedeutet als: Halts Maul.) muß ich mich schon fragen, wessen Geistes ist dieser Kurt Krenn. Wenn er sagt: „Wenn ein Seelsorger einen wiederverheiratet Geschiedenen zur Eucharistie einlädt, ist es als ob ein Blinder einen Blinden führt.“ Gleichwohl er bei der Eucharistie sagt: „Wer von diesem Brot isst wird leben in Ewigkeit!“
Mit dem Beitrag mögen Sie recht haben Pater Hönisch, doch der Bischof Krenn war im Allgemeinen ein anderer.
Nicht auf öffentlichen Druck ist er entfernt worden, denn da hat die Kirche schon ganz andere Fakten ausgesessen, sondern der Wahrheit wegen.
In der Liebe des Herrn, grüßt Sie Horst Metzker.
Was hier beschrieben steht, kann man sicherlich Kurt Krenn nicht vorwerfen jedoch, wenn er vor laufender Kamera, einer österreichischen Journalistin erklärt auf die Frage: Da verstehe ich sie nicht so ganz Herr Bischof? Und er darauf antwortet: „Ja nicht jeder kann für sich den Hl. Geist in Anspruch nehmen.“ (Was nichts anderes bedeutet als: Halts Maul.) muß ich mich schon fragen, wessen Geistes ist dieser Kurt Krenn. Wenn er sagt: „Wenn ein Seelsorger einen wiederverheiratet Geschiedenen zur Eucharistie einlädt, ist es als ob ein Blinder einen Blinden führt.“ Gleichwohl er bei der Eucharistie sagt: „Wer von diesem Brot isst wird leben in Ewigkeit!“
Mit dem Beitrag mögen Sie recht haben Pater Hönisch, doch der Bischof Krenn war im Allgemeinen ein anderer.
Nicht auf öffentlichen Druck ist er entfernt worden, denn da hat die Kirche schon ganz andere Fakten ausgesessen, sondern der Wahrheit wegen.
In der Liebe des Herrn, grüßt Sie Horst Metzker.
Freitag, 27. April 2007 13:14
Genoveva: Wirklich lustig …
steht eindeutig in dem Ruf, rechtslastig zu sein.
„X steht eindeutig in dem Ruf“ -diese Formulierung muss ich mir merken.
Der Satz könnte bei gleichem Tatsachengehalt auch lauten „Es gibt das böswillige Gerücht“ – aber so klingt es doch gleich viel „wahrer“ …
„X steht eindeutig in dem Ruf“ -diese Formulierung muss ich mir merken.
Der Satz könnte bei gleichem Tatsachengehalt auch lauten „Es gibt das böswillige Gerücht“ – aber so klingt es doch gleich viel „wahrer“ …
Freitag, 27. April 2007 09:59
turk: Realistisch bleiben
Leider ist die fanatisch wirkende Vorgabe von Rechtgläubigkeit und Rechtsittlichkeit noch keine Garantie dafür, daß ausgerechnet hinter solcher offizieller Fassade dann gewisse Pflänzchen wachsen können, die dann nach „bewährter Form“ weggeredet und vertuscht werden „sollen“, als ob es sie nie gegeben hätte. Nur radikale Ehrlichkeit hilft der Kirche und ihren Gemeinschaften und Einzelgliedern weiter. Die damals von Bischof Krenn nach außen hin durch den Bubendummheiten-Unsinn sogar noch geförderte Vertuschungshaltung möge der SJM niemals Vorbild sein oder werden. Der Pöltner Homopaar-Einsegnungsskandal ist leider ein Beispiel radikaler Verlogenheit – sogar vor staatlichen Gerichten sind zwei von Bischof Krenn ausgewählte Priesterausbildner nicht bei der Wahrheit geblieben …
Freitag, 27. April 2007 07:57
Czibo Nieznany: Widernatürliche Unzucht
widernatürlich Unzüchtigen
Propaganda zu machen.
Kurz vor Mitternacht ist natürlich die richtige Zeit, um massive Vowürfe in die Welt zu schleudern und mit Brachialbegriffen wie „widernatürlich“ und „Unzucht“ zu punkten und aufmerksam zu machen.
Was ist eigentlich „widernatürlich“, doch wohl auch so ein Begriff aus der moralinsauren Ecke, und erst der Wortkomplex „Unzucht“ – was sich da alles hinein geheimnissen lässt.
Das tut bestimmt gut und kann eine ganze Jugendorganisation in Misskredit bringen. Eine aufbauendeTat kurz vor der großen Geisterstunde.
Propaganda zu machen.
Kurz vor Mitternacht ist natürlich die richtige Zeit, um massive Vowürfe in die Welt zu schleudern und mit Brachialbegriffen wie „widernatürlich“ und „Unzucht“ zu punkten und aufmerksam zu machen.
Was ist eigentlich „widernatürlich“, doch wohl auch so ein Begriff aus der moralinsauren Ecke, und erst der Wortkomplex „Unzucht“ – was sich da alles hinein geheimnissen lässt.
Das tut bestimmt gut und kann eine ganze Jugendorganisation in Misskredit bringen. Eine aufbauendeTat kurz vor der großen Geisterstunde.
Freitag, 27. April 2007 00:49
Paulchen: Lieber Fragender!
Ich muss jetzt schlafen gehen.
Ich wünsche Ihnen eine „Gute Nacht“.
Ich wünsche Ihnen eine „Gute Nacht“.
Freitag, 27. April 2007 00:41
Fragender: bin ein Fragender…
… und das war keine Behauptung, sondern eine Frage… habe daher auch keine „Beweise“, nur Fragen…
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