Auszüge aus der Predigt von Altbischof Nowak zum „Fest der Reformation“. Auch das Weltjugendtagskreuz war einer der Höhepunkte der ökumenischen Feierlichkeiten in Wittenberg.
(kreuz.net, Wittenberg) Anläßlich der Feierlichkeiten zum Reformationstag in Wittenberg predigte der
kürzlich emeritierte Bischof von Magdeburg, Leo Nowak, in der Stadtkirche.
Die evangelische Tradition,
die Luther unter die Menschen gebracht hat, meinte Nowak, sei heute auch für die katholischen Christen
gültig. Er bemerkte, daß es in den Tagen seiner Jugend undenkbar gewesen wäre, einen solchen Festakt
zu feiern. Das, was die katholische und die evangelische Kirche verbinde, so der Altbischof, sei die Frage,
ob es Gott gebe. Gemeinsames Ziel der ökumenischen Bewegung müsse daher das Ringen um die Wahrheit und
ein missionarischer Aufbruch sein.
Nicht nur die Predigt von Altbischof Novak stand im Zeichen der Ökumene.
Bei der Mittagsandacht in der Stadtkirche von Wittenberg machte auch das Weltjugendtagskreuz von Papst
Johannes Paul II. Station. Für den Pfarrer der Kirche, Andreas Volkmann, war dieses Ereignis ein weiteres
Symbol der Verbundenheit zwischen den Kirchen.
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13 Lesermeinungen
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#13 thaumaturgos 09:55:28 | Mittwoch, 8. Juni 2005
luthers lehre bevor man solche töne spukt, wäre die l e k t ü r e der schriften luther wohl angebracht.
aber, warum sich informieren, das vorurteil ist wie bei den biertisch politikern eine mächtige waffe
…
die Frage, ob es Gott gebe Ein Altbischof der Solches als verbindende Frage deklariert, muss sich fragen
lassen, ob er Christ ist. Hätte er nun gesagt was Katholiken und Protestanten verbindet ist die Gewissheit
dass der Dreieinige Gott lebt, hätte mans ja noch verstanden. Warum sagte er nicht; was Katholiken und
Protestanten verbindet ist: Beider Kirchen haben Kirchtürme Bruno-Maria Schulz
#11 Ulrich Müller 19:44:45 | Montag, 24. Januar 2005
@Gerderic Zitat: Und ich frage mich, warum manche Katholiken eine lateinische Messe wollen, denn Jesus
sprach kein Latein, es war die Sprache der Römer, aber nicht des Jesus. Zitatende Ganz einfach, weil
es den Katholiken leichter fällt die Messe in Latein zu feiern als in der Sprache Jesu = aramäisch !
hth
Ohne luther wäre die katholische Kirche in dem falschen Weg verharrt, in das sie hinein geraten war.
luther brachte Reformen in der katholischen Kirche in Gange (gegenreformation), auch wenn es nicht die
der lutheraner oder anderer Protestanten waren. Und ich frage mich, warum manche Katholiken eine lateinische
Messe wollen, denn Jesus sprach kein Latein, es war die Sprache der Römer, aber nicht des Jesus. Nicht
Rom ist der Kopf, Jesus ist der Kopf, wenn ich denn das Christentum richtig verstanden habe.
Frage ich mich auch … Zitat: Das, was die katholische und die evangelische Kirche verbinde, so der Altbischof,
sei die Frage, ob es Gott gebe. Zitatende: Das frage ich mich allerdings auch. mfg
Lutherkassette Hört euch mal die Lutherkassette des Kassettenapostolats Hörnle, früher Holzgünz (nun
in einem andern Ort in der Nähe) an. Da wird das Wichtigste erwähnt, was Luther war und glaubte. Niemals
kann der der Kirche ein Vorbild sein.
#7 spectator † 19:55:32 | Freitag, 14. Januar 2005
Luthers Lehre Was ist denn in der Lehre Luthers so wichtig, wahrhaft und gut, dass die Katholiken es übernehmen
möchten und könnten? Weder Laienapostolat noch die Landessprache in der Liturgie hat der Kirche geholfen.
Im Gegenteil.
#6 Albertusminor 19:35:11 | Samstag, 6. November 2004
Ablehnung Also wenn Altbischof Nowak tatsächlich gesagt haben sollte, daß Luthers Lehre nun auch für
Katholiken gültig sei, so ist das falsch, es paßt aber zu einer gewissen Verschleierungstaktik und Hurra-Ökumene.
Damit tu man aber weder der Wahrheitssuche, noch der Einheit der Christen einen Gefallen. Albertus
#5 FioreGraz 14:58:54 | Donnerstag, 4. November 2004
Nicht gerade wenig Wie wäre es z.B. mit der Liturgiereform –--> (Messe in Landessprache,…). Die Rückkehr
zum Laienapostolat. Die Bibel lesen in Landessprache. Nur mal als Grobbrocken. Nicht anzuerkennen das
wir im Endefekt einiges von den Protestanten übernommen haben wäre ein verleugnen der (Kirchen)Geschichte.
LG Fiore
#4 MilesChristi 12:07:22 | Donnerstag, 4. November 2004
Was haben wir von Luther gelernt ?? Wäre schön wenn du sagen würdest was eigentlich wir Positives von
Luther gelernt haben ?? Was hat er gesagt daß zusätzlich zur katholischen Lehre Positives enthält ?
#3 FioreGraz 09:33:02 | Donnerstag, 4. November 2004
doch einiges gelernt Wir haben doch einiges von Luther gelernt. Allem muß und kann man natürlich nicht
zustimmen aber das Problem oder gleiche Konzept habe wir ja auch bei Kirchenlehrern, Heiligen und Päpsten.
Getreu dem Moto „Prüft und das Gute behaltet.“. Also warum nicht auch gute Dinge und damit Luther anerkennen.
LG Fiore
#2 MilesChristi 21:59:06 | Mittwoch, 3. November 2004
Unglaublich Das ist schon der Hammer. Wann wird der abtrünnige Mönch und Häresiarch Luther selig- oder
heiliggesprochen ?? Bei solchen Aussagen versteht man eher den Begriff einer „Fünften Kolonne“ in der
Kirche.
seltsam Nachdem ein deutscher Kardinal Luther als „gemeinsamen Lehrer im Glauben“ bezeichnet hat, müssen
wir nun aus dem Mund eines Oberhirten vernehmen, dass die Lehre des Reformators auch für Katholiken gültig
sei. Vielleicht auch seine Ansicht vom Heiligen Messopfer als vermaledeite Abgötterei und die Sichtweise
des Papstes als Inkarnation des Antichrists? Spannend bleibt die Frage: Was haben wir als nächstes zu
erwarten?