Piusbruderschaft
Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
Heute morgen hat die Erzdiözese München und Freising Steine nach der Piusbruderschaft geworfen. Noch gleichentags kam die Antwort.
Pater Andreas Mählmann, Prior der Piusbruderschaft in München
Pater Andreas Mählmann, Prior der Piusbruderschaft in München
(kreuz.net, München) „Das Erzbistum München scheint in keiner Weise auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein.“ Das erklärt Pater Andreas Mählmann – Münchener Prior der Priesterbruderschaft St. Pius X. – in einer Stellungnahme von heute Mittwoch abend.

Pater Mählmann reagiert auf eine Pressemitteilung des erzbischöflichen Ordinariats München und Freising.

Die Erzdiözese hatte vor einer Patronatsfeier der Piusbruderschaft gewarnt, die am 5. Mai zum 90jährigen Jubiläum der Marienerscheinungen von Fatima und zum 90jährigen Jubiläum des Fests der Patronin Bayerns stattfinden wird.

Der Vorwurf der Erzdiözese lautet, daß die Piusbruderschaft ihre Feierlichkeiten zu unrecht als katholische Veranstaltung ausgegeben habe. Ein Faltblatt gäbe gezielt den Eindruck, als handle es sich um eine Einladung der katholischen Kirche in München.

Trotz römischer Bemühungen habe die Priesterbruderschaft St. Pius X. ihre schismatischen Auffassungen nicht revidiert – so die Erzdiözese.

Faltblatt zur Patronatsfeier am 5. Mai
Die Piusbruderschaft lädt herzlich zur Patronatsfeier am 5. Mai im Stadtschloß Münchner Residenz ein.Die Erzdiözese München und Freising kritisierte das Flugblatt, weil es den Eindruck gebe, als handle es sich um eine Veranstaltung der katholischen Kirche.Das Faltblatt ging an 3.000 Adressen - an alle Marianischen Männerkongregationen und Gruppen der Legio Mariae sowie an hunderte von kondervativen Priestern.

Kein Schisma

Pater Mählmann konterte, daß kein Schisma vorliege. Es gebe nur einen innerkirchlichen Richtungsstreit darüber, „wieviel Tradition »für die Kirche gut ist«“.

Rom mache der Piusbruderschaft in keiner Weise den Vorwurf des Schismas – erklärt der Pater und gibt Beispiele.

Mariensäule auf dem Marienplatz. Im Hintergrund die Türme der Frauenkirche
Mariensäule auf dem Marienplatz. Im Hintergrund die Türme der Frauenkirche
So habe die päpstliche Kommission Ecclesia Dei am 18. Januar 2003 mitgeteilt, daß man bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. die Sonntagspflicht erfüllen kann.

Der Präsident der Kommission, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, erklärte mehrfach, daß sich die Bruderschaft nicht im Schisma befinde:

„Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt“. Die Bruderschaft befände sich „innerhalb der Grenzen der Kirche“.

Papst Benedikt XVI. habe den Gründer der Bruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991), in der Audienz für den Generaloberen Bischof Bernard Fellay als „großen Mann der Gesamtkirche“ gewürdigt.

Zusammenhang mit dem angeblichen Motu Proprio

Die Piusbruderschaft beurteilt die Stellungnahme des Ordinariates München und Freising als einen weiteren unfairen Versuch, den innerkirchlichen Richtungsstreit in Deutschland zu unterdrücken.

Es sei leichter, „mit der Schismakeule zuzuschlagen“, als in eine offene Diskussion über die Gründe der – Zitat Paul VI. († 1978) – „Selbstzerstörung der Kirche“ zu treten.

Pater Mählmann sieht die Vorgehensweise aus München in Zusammenhang mit dem schon mehrfach geäußerten Unwillen der deutschen Bischöfe über die bevorstehende Freigabe der Alten Messe.

„Offenbar haben die deutschen Bischöfe Furcht vor einem Wiedererstarken der Tradition und somit ein Problem eigener Art mit unserem bayrischen Papst.“

Die Münchner Residenz in der Innenstadt
Die Münchner Residenz in der Innenstadt
Herzliche Einladung

Wer daran zweifle, daß die Piusbruderschaft römisch-katholisch sei, solle sich selber überzeugen – rät Pater Mählmann.

Er lädt herzlich zur Patronatsfeier am 5. Mai im Stadtschloß Münchner Residenz ein. Wer kommt, werde Zeuge einer Liturgie werden, wie sie katholischer nicht sein könne.

Die Alte Messe habe nämlich über 1.500 Jahre lang das Leben der Kirche geprägt.

Sie werde „natürlich“ in Einheit mit Benedikt XVI. zelebriert.

Beobachter wiesen auch darauf hin, daß die graphische Gestaltung der Einladung – eine Muttergottesstatue und Kirchtürme – in keiner Weise auf eine „amtskirchliche Autorenschaft“ hindeute.

Von letzter seien im besten Fall einige abstrakte Graphiken zu erwarten.
      
168 Lesermeinungen
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#168   Burgorus   19:30:33 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Seminarist
Ausserdem hat der heilige Vater der FSSPX angeraten, möglichst eindeutige Eingaben zu den strittigen Themen bei den Kongregationen zu machen.
Solche Eingaben bei den Kongregationen wären aber dann, was die Einheit betrifft, nicht notwendig.
Wenn der Hl. Vater trotzdem darum ersucht, kann es nur den Sinn haben, eine plötzliche Einheit vor den Freimaurerbischöfen zu rechtfertigen, etwa in dem Stil: „Seht her, ihr Skeptiker, nach langen Verhandlungen hat sich herausgestellt, dass die Lehren der Piusbruderschaft selbst in den nicht einmal dogmatisierten Punkten durchaus mit den unsrigen, die doch gerade ihr mit solcher Inbrunst verteidigt, vereinbar sind, siehe da und da. Es gibt für Uns keinen Grund mehr, die Piusbruderschaft nicht als voll katholisch anzuerkennen.
Dann tun sich die Freimaurer schwerer, eine Kirchenspaltung vor der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen.
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#167   Seminarist   17:33:29 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Werter Burgoros
Wir haben uns verstanden – genau das meine ich doch.
Die „Wiedervereinigung „ wäre mit einem einzigen Machtwort des Papstes da.
Ausserdem hat der heilige Vater der FSSPX angeraten, möglichst eindeutige Eingaben zu den strittigen Themen bei den Kongregationen zu machen.
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#166   Burgorus   16:30:56 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Seminarist: Bitte um wirkliche Klarstellung
Meine von Ihnen zitierte Aussage: „Nach dem Verständnis von B16…“ glaube ich Kreuznet-Informationen entnommen zu haben. Hat es nicht auch geheißen, der Heilige Vater habe die Piusbruderschaft aufgefordert, zu sagen, welche Aussagen des V2 sie ablehne?
Bzgl. der dogmatisierten Lehre gibt es dock keine Differenzen zwischen Piusbruderschaft und Rom. Wieso kann dann B16 vom Prozess zur vollen Gemeinschaft sprechen?
Die beiden meistgenannten, jedoch nicht dogmatisierten Differenzen betreffen den gemeinsamen Gott der Christen, Juden und Muslime (von den Hindus ist keine Rede) sowie die sog. Religionsfreihet. Zumindest nehme ich es so wahr.
Mir wäre schon recht, wenn Sie klar sagten:
1. wieso es denn überhaupt eines Wiedervereinigungsprozesses bedarf. Ein eventueller kirchenrechtlicher Tatbestand der Exkommunikation der Bischöfe könnte ja durch ein einziges Machtwort wieder aufgehoben werden.
2. wo dann genau die Streitpunkte liegen, weswegen man von nicht voller Gemeinschaft sprechen kann.
Einfach zu sagen, dass ich und auch Pius-Brüder auf die Phrase „Anerkennung des II. Vaticanums“ hereingefallen wäre, hilft mir nicht weiter.
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#165   Seminarist   10:58:21 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Klartext
Nach dem Verständnis von B16 fehlt da der Pius-Bruderschaft noch ein Quäntchen zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, da sie das zweite Varticanum nicht anerkennt.
Da ist ja immer wieder das selbe. Was soll das denn sein „das II. Vaticanum anerkennen“? Musste irgendwelche Bischöfe oder Priester oder Gemeinschaften auf der Welt jemals ein Dokument unterschreiben, wo drin stand, dass sie das II. Vaticanum anerkennen. Ich meine damit nicht die Unterschriften unter die Konzilstexte durch die Konzilsväter; die hat ja auch nicht jeder Bischof unterschrieben, und ist deshalb exkommuniziert worden. Zum Beispiel steht irgendwo in NA das wir mit den Juden, Moslems und Buddhisten das höchste Wesen anbeten. Dies ist sachlich einfach nur falsch, fragen sie einen Buddhisten, was für ihn das höchste Wesen sei!?
In SC steht was von Einfachheit der Liturgie und Vermeidung „unnötiger Wiederholungen“ (darum haben wir wohl jetzt 3x2 Kyrie-Rufe statt 3x3); zeigen sie das einem Bischof der Orthodoxie, der haut ihnen das Dokument links und rechts um die Ohren, weil da einer aber auch überhaupt keine Ahnung davon hatte, was Liturgie ist.
Fazit: Man bekennt sich im Credo oder in der Confessio fidei zu Glaubenaussagen (von denen hat das letzte Konzil eh keine geändert) und nicht zu Konzilsbeschlüssen. Leider fallen auch immer wieder einige Mitglieder der FSSPX auf die Sache mit der Anerkennung des Vatikanums II. rein. Aber das ist überhaupt kein Verhandlungsgegenstand hier!
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#164   Dr.F.X.S.   01:57:46 | Montag, 30. April 2007
Zu den „Klarnamen“ und zum Umgangston hier
Ich erschrecke immer wieder über den gehässigen Ton, der hier z.T. herrscht. Wenn man Anhänger der Tradition, die für ihren Glauben Demütigungen und Diskriminierungen seit 30 Jahren am laufenden Band erleiden müssen, verächtlich „Piushanseln“ nennt, drückt dies eine erschreckende Einstellung und einen beunruhigend unfriedlichen Verletzungswillen aus. Ferner ist es zu verwerfen, so bewiesenermaßen redliche Priester wie den hochw. Herrn Pater Mählmann einfach pejorativ als „suspendierten Priester“ zu bezeichnen.
Mein Gott, wie weit sind wir schon wieder in diesem Land gekommen! So baut man keine „humane Gesellschaft“:
Übrigens, ich trat unter meinem „Klarnamen“ auf; aber das glaubten Einige nicht, einen Anderen störten meine vielen akademischen Titel (was kann ich dafür, dass ich als sog. „Hochbegabter“ gesehen und Gott-sei-Dank entsprechend gefördert wurde, der vormals schlichte Bauernbub, der sich in derr 7. Klasse noch in der Hauptschule [damals „Volksschule“] bewegte). Doch ich glaub, die jetzige Lösung ist gut so. Ach ja übrigens: F.X.S. steht für „Franz Xaver Schmid“, tatsächlich mein „Klarname“. Mein „Klaralter“ ist übrigens 60 .
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#163   Stimme aus dem kreuts.net   00:20:35 | Montag, 30. April 2007
Das wäre ein Spaß, Stephanus!
:-D
Und ob.
So, ab jetzt bin ich zwei Wochen in Urlaub. Gehabt euch wohl und bis dann!
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#162   Gotthard   00:11:55 | Montag, 30. April 2007
Termin?
Er lädt herzlich zur Patronatsfeier am 5. Mai im Stadtschloß Münchner Residenz ein.
der Ansatz des Festes hat mit dem traditionellen Kalender nichts zu tun… wie kommt dieser suspendierte Priester auf diesen Termin?
Der 5. Mai war niemals Datum dieses Festes… zeitgeistig wird ein Samstag gewählt wegen möglicher Teilnehmerzahlen …
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#161   Stephanus   23:47:33 | Sonntag, 29. April 2007
wenn es +net nicht gäbe, es müßte sofort erfunden werden:
Man stelle sich einmal eine Veranstaltung vor, z.B. im Olympiastadion in München und alle + net – christen wären dort versammelt und hätten vorher nicht die Möglichkeit gehabt sich hier auszutoben!
Es gäbe hunderte von Toten und tausende Schwerverletzte, von den leichteren Plesuren wie Nasenbluten gar nicht zu reden.
+
Besteht eigentlich die Möglichkeit, daß irgendjemand einen „Hebel“ umlegen kann und dann stehen plötzlich statt der Nicknamen die Realnamen vor den Postings???
+
Das wäre ja mal ein Spaß!!!
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#160   Dr.F.X.S.   23:45:57 | Sonntag, 29. April 2007
Ach Perpetua
Das ist doch der übliche sedisvakantistische Kleinkrieg! Die verschlagenen Täuschungsmanöver im Vaticanum II und den folgenden Jahren waren so groß, dass auch solche Größen wie der sel. Erzbischof LEFEBVRE zunächst nicht absolut fehlerfrei agierten. Sie laufen Gefahr, ein Buchstabenanankast zu sein, wie man solche bei Sekten kennt. Was bewirken Sie damit? Noch mehr Spaltungen!
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#159   Perpetua   14:01:28 | Sonntag, 29. April 2007
Wo denn?? ‘Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht’
Treten Sie näher (an die PB) …ww.verlag-anton-schmid.de/…chaft_st._pius_x…htm treten Sie heran, hier werden Sie genauso betrogen wie nebenan (in der Konzilskirche) …ww.verlag-anton-schmid.de/…-__glaubenskrise.htm.
Erzbischof Lefebvre hat nachweislich die häretische Konzilserklärung (auf Seite 809 in der 10. Zeile) des Vat. II unterschrieben.
Ebenso sein langjähriger „Mitstreiter“ Msgr. Castro Mayer auf Seite 823 Zeile 8.
Später leugnet Lefebvre die Unterzeichnung von „Dignitatis humanae“, um sich als „Held“ zu präsentieren.
Dabei hätte nicht einmal etwas Heldenhaftes darin gelegen, die Unterschrift nicht zu leisten.
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#158   mariokin   08:25:30 | Samstag, 28. April 2007
Dank an P. Mählmann
Vielen herzlichen Dank Pater Mählmann, für Ihr großherziges Engagement in diesen wichtigen Anliegen der gesamten Kirche. Auch wir KJB Jugendliche aus Dresden Löbtau werden kommen und dieses Ereignis mittragen. Ich finde auch besonders hervorhebenswert, dass Sie Ihre Mitbrüder aus dem Diözesanklerus eingeladen und auf dieses Fest hingewiesen haben. So wird einmal mehr deutlich, dass die Bruderschaft Teil der katholischen Kirche sein will und ist.
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#157   Dr.F.X.S.   21:23:38 | Freitag, 27. April 2007
Mein Kompliment
Man kann Pater Mählmann nur ein großes Kompliment aussprechen, wie er es ist, der diese offenbar sperrige Patronatsfeier in München maßgeblich organisiert. Wo sind sie alle, der Hwst. Herr Erzbischof und die vielen anderen Vertreter der „korrekten Diözesankirche“, wenn es darum geht, gegen den verderblichen Zeitgeist mit einem großarigen öffentlichen Zeignis anzurudern? PATRONA BAVARIAE? Existiert diese für jene nur noch als Medien-Dekor bei Papstbesuchen?
Sei tapfer David, Du bist nicht allein …
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#156   Burgorus   17:27:44 | Freitag, 27. April 2007
Vaticanum 2 ist wie die Bibel.
Zunächst, schön, dass Sie den Sinn des Vergleichs mit dem Kaiphas-Zitat erahnen. Einen Zusammenhang zwischen V2 und Kreuzigung Jesu sieht übrigens auch Bischof Fellay.
Warum ist Vaticanum 2 wie die Bibel?
Es ist ewig lang wie die Bibel und auslegungsbedürftig wie die Bibel. Es ist oft mehrdeutig wie die Bibel. Legt man V2 richtig aus, d.h. im Sinne der Tradition, spricht es die Wahrheit, die wir sicher erst in der Zukunft besser verstehen werden. Legt man es falsch aus, zerstört man damit die Kirche. Legt man die Bibel richtig aus, erkennt man darin Mysterien der Wahrheit. Legt man sie falsch aus, dient sie als Grundlage für die Ausrottung zweier Kontinente (Nordamerika und Australien).
Die Bibel wird erst durch richtige Auslegung zur Lehre. Was in einem Konzil oder auf einer Synode gelehrt wird, sollte eigentlich nicht erst ausgelegt werden müssen. Insofern ist es irgendwie lächerlich, wenn man von der Auslegung eines Konzils im Lichte der Tradition spricht.
Aber V2 hatte eben die besondere Bedeutung, dass es zwar die Kirche nicht kreuzigt, so doch aber den Feinden, die zum großen Teil am Konzil teilnahmen, die Möglichkeit dazu bietet.
Auch Jesus hat, wie das V2, vor seinem Leiden seine Apostel sosehr im Unklaren gelassen, dass sogar Petrus ihn verleugnete.
Nun haben die Feinde die Möglichkeit, die Kirche zu kreuzigen: Wehe denen, die daran teilnehmen. Dennoch, würde die Kirche nicht gekreuzigt, könnte sie nicht in triumphaler Glorie auferstehen. Insofern war V2 nötig.
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#155   Sozialkatholisch   16:46:49 | Freitag, 27. April 2007
@ Burgorus
Danke für die Antwort.
Ihren Satz:
Das zweite Problem ist V2. Ich habe auch keine Probleme, die Pharisäerlehre des Kaiphas anzuerkennen:
„Es ist besser, dass ein Mann für das Volk stirbt als dass das ganze Volk stribt.“
ist sehr interessant und viel tiefer als man es wohl im ersten Moment merkt.
:)3
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#154   Burgorus   16:24:41 | Freitag, 27. April 2007
@Sozialkatholisch
Was Sie gesagt haben, ist völlig richtig. Ich glaube auch nicht, dass Kardinal Hoyos sagt, die orthodoxe Kirche befinde sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche.
B16 spricht ja selber von zwei Dingen, die er stark bereut:
1. Fatima: Da muss ja doch bei der Veröffentlichung des 3. Geheimnisses einiges unterschlagen worden sein.
2. die Sache mit der sog. „Exkommunikation“ der Piusbruderschaft.
Damit sagt er ja praktisch indirekt, dass er die Piusbruderschaft für katholisch hält.
Die nichtgenehmigten Bischofsweihen waren natürlich Futter für die Gegner der Tradition. Meines Wissens wäre ihnen ja eine Bischofsweihe genehmigt worden, was die Piusbruderschaft vereinter gemacht hätte als sie jetzt zu sein scheint (siehe Bischof Williamson).
Nun gut, das ist aber Vergangenheit; und darauf sollte man nicht mehr rumhacken, weil man’s ohnehin nicht ändern kann.
Das zweite Problem ist V2. Ich habe auch keine Probleme, die Pharisäerlehre des Kaiphas anzuerkennen:
„Es ist besser, dass ein Mann für das Volk stirbt als dass das ganze Volk stribt.“
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#153   Sozialkatholisch   16:05:13 | Freitag, 27. April 2007
@ Burgorus
Demnach müsste die Katholizität bei der Piusbruderschaft doch viel höher liegen als bei den Orthodoxen, denn sie kennen alle Dogmen richtig an und nicht nur als unnötige Fixierung. Die Bruderschaft erkennt das V1 an und alle Heiligen und Seliggesprochenen bis zum V2, welches nicht dogmatisch ist.
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#152   Burgorus   15:46:54 | Freitag, 27. April 2007
katholisch – nicht katholisch oder doch Grade der Zugehörigkeit
Es standen in den letzten Lesermeinungen die Ansichten zur Debatte:
1. Es gibt nur die beiden Möglichkeiten: entweder katholisch oder nicht katholisch
2. Es gibt „Steigerungsformen“, was ich besser mit Graden der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche audrücke.
Nach dem Ratzinger-Katechismus gilt Punkt 2. Es gibt nur eine katholische Kirche und der kann man in verschiedener Weise angehören. So haben ja die Orthodoxen einen sehr hohen Grad der Zugehörigkeit zu ihr, während die Protestanten, noja, siehe Dominus Jesus.
Nach dem Verständnis von B16 fehlt da der Pius-Bruderschaft noch ein Quäntchen zur vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche, da sie das zweite Varticanum nicht anerkennt.
Kardinal Hoyos scheint mehr Punkt 1 zugeneigt, wenn er sagt, die Piusbruderschaft befinde sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche. Folgt man also der Klasseneinteilung katholisch – nicht katholisch, dann erhält die Piusbruderschaft das Etikett katholisch.
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#151   r.ruhrgebietler   15:42:13 | Freitag, 27. April 2007
@Maledica – genau!
Ihrem Hass nach zu urteilen, sind nicht einmal getauft!
Können Sie die Sünde erkennen, wenn Glauben mehr als Gehorsam ist? Ihre Verblendung spricht aus jedem Satz, den Sie hier schreiben!
Nicht überall wo katholisch draufsteht ist auch katholisch drin Stimmt! Nehmen wir einmal die V-II-Sektierer – dem Worte nach sollte sie röm.-kath. sein. Sind Sie schon einmal in einer Eventveranstaltungen dieser im glauben irrenden gewesen??
Die von Ihnen benannten „Piushansel“ werden niemals Ihrem Ansinnen nach „angekrochen“ kommen. Warum auch: Sie bewahren allen Häresien zum Trotz die Tradition des hlg. Messopfers. Was ärgert Sie daran? Der hlg. Vater ist, treffend festgestellt kath. und die Piusbruderschaft betet auch für ihn! Sogar für SIE. Warum lehnen Sie sich also gg. diese Beter auf und beleidigen sie sogar?
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#150   Sozialkatholisch   15:35:47 | Freitag, 27. April 2007
@ Maledica
aber sogar der Papst wird sich immer bemühen müssen noch katholischer zu werden.
Nein, er ist bereits katholisch. Niemand kann katholischer werden. katholisch ist nicht steigerbar. kapiern Sies doch!
Kein Mensch kann die röm./kath. Lehre in ihrer Gesamtheit aufnehmen. Man muss sich immer bemühen sich mehr an dem hl. Lehramt auszurichten. Sie, ich, der Papst und alle anderen auch. (Vielleicht gibt es ganz, ganz wenige Ausnahmen, aber wir gehören wohl nicht dazu)
Das Gerüst der röm/kath. Kirche sind ihre Dogmen und die sind bei der Piusbruderschaft wenigstens zum Teil besser umgesetzt als in der Amtskirche. Ganz bewusstes leugnen gewisser Dogmen begegnet einem in der Amtskirche leider viel zu oft. Das unserer hl. Vater Papst Benedikt XVI dagegen nicht stärker vorgeht führe ich darauf zurück das er kein wirkliches Schisma in der Kirche will, der Bruderschaft steht er, so wie ich es sehe, viel weniger negativ gegenüber als sie.
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#149   Maledica   15:22:47 | Freitag, 27. April 2007
et UNAM sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam
@Nieznany
Mir reicht es umfassend (=katholisch) zu sein.
Im Credo ist auch nicht von „römisch-katholisch“ die Rede.
Credo in unam sanctam catholicam…
dieser Ecclesia, welche seine Heiligkeit Benedikt XVI. zum Oberhaupt hat und dem ich Gehorsam schuldig bin, solange er keine Sünde verlangt!
Mir genügt: katholisch, einfach umfassend.
Nicht überall wo katholisch draufsteht ist auch katholisch drin
@Sozialkatholisch
Und warum gestehen sie das aufrichtige Versuchen Christus ähnlicher zu werden nicht den Piusbrüdern zu?
Gestehe ich Jedem zu, der guten Willens ist. Doch die Piushanseln wollen ja nicht, sonst wären diese schon angekrochen gekommen und hätten Abbitte geleistet
aber sogar der Papst wird sich immer bemühen müssen noch katholischer zu werden.
Nein, er ist bereits katholisch. Niemand kann katholischer werden. katholisch ist nicht steigerbar. kapiern Sies doch!
Ich kann mir ihren Hass auf die Piusbruderschaft wirklich nicht erklären, haben sie diesen eigentlich auch in gleichen Maßen den Lutheranern und Freikirchen gegenüber?
Den Irrenden lieben, doch den Irrtum hassen.
Ich hasse keinen der Piushanseln.
Die Lutheraner und Freikirchen haben ja bereits ihren Club gegründet und behaupten nicht permanent, daß Sie zur katholischen Kirche gehören würden.
Am Gekreische stehen Fellay & Willi dem Luther in Nix nach
Jede Häresie, Jedes Schisma, Jede Abspaltung ist widerwärtig und eine Pestbeule
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#148   Czibo Nieznany   14:58:10 | Freitag, 27. April 2007
Maledica
Das ist eine sehr schlichte Sicht der Dinge. Mir reicht es umfassend (=katholisch) zu sein. Auf das „römisch“ kann ich leicht und gern verzichten. Im Credo ist auch nicht von „römisch-katholisch“ die Rede.
Welche Formen gebe es denn da noch: blaustrümpfig- katholisch, bissgurken-katholisch oder altneupresbyterianisch-katholisch… kaum auszudenken welche Ungetüme da noch im Keller das Leben fristen. Mir genügt: katholisch, einfach umfassend.
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#147   Sozialkatholisch   14:54:12 | Freitag, 27. April 2007
@ Maledica
Und warum gestehen sie das aufrichtige Versuchen Christus ähnlicher zu werden nicht den Piusbrüdern zu?
Die röm./katholische Lehre ist nicht steigerbar, das stimmt natürlich, aber sogar der Papst wird sich immer bemühen müssen noch katholischer zu werden.
Ich kann mir ihren Hass auf die Piusbruderschaft wirklich nicht erklären, haben sie diesen eigentlich auch in gleichen Maßen den Lutheranern und Freikirchen gegenüber?
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#146   Maledica   14:46:56 | Freitag, 27. April 2007
katholisch ist nicht steigerbar!
Sie sollten bedenken, das man gar nicht röm/kath. sein kann, man kann in seinem Leben nur immer römisch-katholischer werden!
Man kann nicht katholischer werden.
Katholisch ist nicht steigerbar. Auch wenns die Piushanseln nicht wahr haben wollen. Denn diese wollen ja nichts mit dieser römisch-katholischen Kirche gemein haben, sonst würden sie sich ja demütig unterwerfen!
Entweder man ist römisch-katholisch oder man ist es halt nicht.
Natürlich sind alle Sünder und auch jeder Katholik muß sich bemühen, Christus ähnlicher zu werden.
römisch-katholisch- sonst nichts!
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#145   mariokin   14:44:51 | Freitag, 27. April 2007
@Maledica
ein Piushansl nicht, aber ein Hansl sind Sie in jedem Fall.
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#144   Czibo Nieznany   14:20:50 | Freitag, 27. April 2007
Kirchliche Dreistufigkeit
Schließlich gibt es die total auf Rom eingeschworene römische (=ultramontane) Kirche (für unverbesserliche Traditionalisten), die auch Universalansprüche erhebt und die viel weltoffener römisch-katholische Kirche. Wem die daran gebotenen Freiräume immer noch zu eng sind, der sollte sich an offenen katholischen Kircheorientieren, um die klare reine Luft atmen zu können, wie sie in den beiden anderen Denominationen kaum anzutreffen ist.
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#143   Sozialkatholisch   14:04:52 | Freitag, 27. April 2007
@ Maledica
Sie sollten bedenken, das man gar nicht röm/kath. sein kann, man kann in seinem Leben nur immer römisch-katholischer werden!
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#142   Maledica   14:02:37 | Freitag, 27. April 2007
römisch- aber nicht römisch-katholisch!
@Athanasius
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist nicht nur äusserst katholisch, sondern auch sehr Römisch.
Äußerst römisch.
Das waren Garibaldi und Mussolini auch
Alle Seminaristen der FSSPX verbringen während des Studiums eine Zeit im Proseminar in Rom-Albano um den Geist der „Romanitas“, Römergeist, einatmen zu können und mit dem Primatsitz und dem hl. Papstamt in Kontakt zu treten.
In Kontakt mit dem Heiligen Stuhl sind schon etliche Menschen getreten.
Oh ja und manche der Piushanseln hängen sogar ein Bild vom Papst auf- deshalb sind nämlich ALLE voll katholisch.
Na dann muß in den 40ern jeder Deutsche auch ein überzeugter Nazi gewesen sein, denn überall hieng der Führer
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#141   Czibo Nieznany   13:36:45 | Freitag, 27. April 2007
virOblationis
Danke für Ihre Mühe.
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#140   Maledica   13:24:22 | Freitag, 27. April 2007
Tuffmäääääääääääääääääääh
@matt
Fähigkeit zu einem persönlichen und kritischen Glaubensverständnis hat der doch garnicht. Das ist nur so ein bellender Stänkergeist, der sich Aufmerksamkeiten erhascht indem er provoziert.
Wann verstehen Sie endlich, daß ich kein Piushansel bin!!!
@Baron Bolligru
Sie müssen doch
eigentlich völlig zerrissen sein zwischen Ihrem Gehorsamsproblem und Ihrer Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Ich habe kein Problem mit dem Gehorsam, die heißen glaub ich Piushanseln, die mit den Problemen.
Übrigens, ich verrats Ihnen: Gehorsam heißt nicht Kadavergehorsam, Sie scheinen- wie die Linken auch- die Kirche mit dem Naziregime zu verwechseln.
Es bleibt die Wahl zwischen Lehmann doch immer und Erzbischof Lefebvre
Sie haben da was verkannt, Klerikalismus ist den Piushanseln eigen mit Ihrem Kult um die exkommunizierten Bischöfe. Ich habe gewählt: Jesus Christus und die von Ihm eingesetzte Kirche. Auch wenn ich nicht mit jedem Pups eines jeden Bischofs übereinstimme, so bleib ich dieser Kirche treu und mach nicht meinen eigenen Club auf!
@Quis ut Deus
Die Priesterbruderschaft ist n i c h t schismatisch
Die Weihen waren jedoch schismatische Handlungen
ihre Mitglieder auch nicht exkommuniziert.
Lediglich die Bischöfe sind exkommuniziert, die Priester suspendiert. Exkommuniziert ist, wer die schismatische Handlung gutheißt!
Erst recht zieht sich k e i n e Strafe zu, wer Gottesdienste der Bruderschaft besucht.
Die Beichten sin jedoch ungültig, ebenso viele der Ehen
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#139   Athanasius   13:18:55 | Freitag, 27. April 2007
Römisch-Katholisch
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist nicht nur äusserst katholisch, sondern auch sehr Römisch. Alle Seminaristen der FSSPX verbringen während des Studiums eine Zeit im Proseminar in Rom-Albano um den Geist der „Romanitas“, Römergeist, einatmen zu können und mit dem Primatsitz und dem hl. Papstamt in Kontakt zu treten.
In München-Freising geht man lieber zum Modernistenerlöser in Tübingen, fürchte ich. Das Ordinariat verbreitet zudem gröbste Lügen die mit den ÄUsserungen und Dekreten des Kommission ‘Ecclesia Dei’ nichts zu tun haben, ja diesen diametral entgegengestellt sind. Die Kommission hat ausdrücklich mehrfach erklärt, die Priester der FSSPX seien Römisch-Katholische Priester, wenn auch in Schwierigkeiten mit den Behörden.
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#138   Czibo Nieznany   13:05:10 | Freitag, 27. April 2007
-matt
Sie Intelligenzbolzen
Wenn Sie es nicht wissen, gibt es doch keinen Grund so freundlichzu reagieren und wenn Sie wissen, dann hüten Sie um Himmels willen das Wissen, damit die Schönheit erhalten bleibt.
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#137   Burgorus   13:01:15 | Freitag, 27. April 2007
Wann, wo und wie?
Genauere Informationen über das Wann (incl. Uhrzeiten), Wo (mit Stadtplan) und Wie gibt es hier www.fsspx.info/ticker/more.php?show=117765956….
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#136   r.ruhrgebietler   12:08:06 | Freitag, 27. April 2007
@Sozialkatholisch – so ist es!
Danke für Ihre Zeilen! Sie sprechen mir da ganz aus der Seele!
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#135   Sozialkatholisch   11:24:38 | Freitag, 27. April 2007
@ Alois Hudal
Ich finde auch nicht alles bei der Piusbruderschaft in Ordnung und der Auserwähltheitsanspruch kommt bei einigen Gläubigen vielleicht zu stark durch. Ich kann aber sagen das nicht alle Gläubigen dort gleich sind und wie überall anders auch gibt es solche und solche. Bei einigen Gläubigen ist vielleicht auch eine scheinbare Lieblosigkeit zu beobachten die wohl von einem sehr konsequenten Glaubensleben kommt. Bei den Priestern der Bruderschaft konnte ich so etwas noch nicht beobachten und sedisvakantische Tendenzen auch nicht.
Die Gläubigen und Priester der Amtskirche sind aber auch nicht unbedingt mit übermäßiger Liebe bestückt und an der Frömmigkeit mangels vielen auch.
Wenn sie meinen die Bruderschaft wäre nicht das Werk Gottes sollten sie aber sagen was genau ihrer Meinung nach das Werk Gottes ist.
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#134   Alois Hudal   10:52:41 | Freitag, 27. April 2007
AnnaAndreasTeresa:
Die arme, verfolgte Piusbruderschaft:
Leben Sie einmal jahrelang in der Piusbruderschaft ! Sie werden dann schnell merken, daß dies nicht das Werk Gottes ist gegen die bösen, teuflischen Verfolgungen aus der Welt. Auserwähltheitsanspruch, Gerede, Mangel an Nächstenliebe. Gehen Sie hin und machen Sie Ihre Erfahrungen !
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#133   r.ruhrgebietler   10:20:39 | Freitag, 27. April 2007
@Athanasius – koranküsse…
Koranküsse stellen keine formelle Akte der Häresie dar, weil man die Umstände nicht kennt.
Das ist überaus war, die Sache mit den Umständen! Zu blöd nur, daß jeder einzelne auch an seinen Früchten gemessen wird. Nehmen wir mal die landorgel – schreibt auf +.net in Glaubensfragen fatalen Blödsinn, obwohl er es besser wissen müßte. Aber nein – völlig verbohrt auf dem Irrweg des V-II. Hauptsache er noch einen Job und muß nicht auf Hartz IV gehen.
Sicherlich hängt das auch alles von der Position ab, die der einzelne bekleidet. insofern ist ein korankuss von einem Bischof, oder höher, schon ein schwerwiegender Fehler!
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#132   Müller   10:15:36 | Freitag, 27. April 2007
Herr Landorganist,
lassen Sie sich vom Menschen aus dem ruhrgebiet nicht provozieren. Der zitiert seine eigenen quellen und lebt in seiner Welt. Aber offizielle päpstliche Verlautbarungen nimmt er nicht zur Kenntnis. Lassen Sie ihn bei seinem Professor, dem er das unfehlbare Lehramt zugesteht!
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#131   Athanasius   10:14:06 | Freitag, 27. April 2007
@Christus Vincit
Johannes Paul II. hat niemals eine formelle „Allerlösungslehre“ vertreten im magisterialen Bereich. Kommen Sie mir nicht mit Redemptor Hominis, denn dort steht nirgendwo, dass alle in den Himmel gehen. Die Erlösung war universell natürlich, Christus ist für das Heil aller gestorben. Aber nicht alle werden des Heiles teilhaft.
In Fides et Ratio (1985) lehrt der gleiche Johannes-Paul II., wie in seinen Ansprachen zur Beichte usw., dass es die Todsünde gibt die zur ewigen Höllenverdammnis führt. Genauso im – mangelhaften – neuen Katechismus von 1992.
Wenn man wie Sie überall denkt, kann man am Ende auch den heiligen römischen überlieferten Messbuch Häresie vorwerfen, welches ja auch an Gründonnerstag sagt „qui pro nostram omniumque salutem pateretur“.
Koranküsse stellen keine formelle Akte der Häresie dar, weil man die Umstände nicht kennt. Als im Altertum der Hl. Papst Marcellinus I. von den römischen Heiden gezwungen wurde Weihrauch vor den Götzen zu streuen, tat er dies. Aber was war die Antwort der Bischöfe und Priester damals, zu diesem Verhalten, oder ob dies eine Häresie darstellte? Prima Sedes a nemine judicetur. Im Vergleich zu aktivem Götzendienst ist dieser Kuss auf das Buch des Häretikers Mohammed noch relativ unschuldig, wenn es als Geste der political correctness geschah. Es war eine schwere Sünde, ist aber keine Häresie.
Aber es ist natürlich leichter erbittert jedem Häresie und Freimaurei vorzuwerfen der mit Ihnen nicht übereinstimmt.
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#130   r.ruhrgebietler   10:12:31 | Freitag, 27. April 2007
@landorganist – was Sie sagen ist noch irrelevanter!
Deswegen sind Sie ein landorgler und Prof. May eben ein Professor!
Das ist doch nicht schwer zu verstehen – oder???
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#129   virOblationis   09:36:01 | Freitag, 27. April 2007
FSSPX
Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii decimi (= X.)
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#128   matt   08:23:09 | Freitag, 27. April 2007
@Czibo: wie wärs wenn Sie danach googeln…
Sie Intelligenzbolzen
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#127   Czibo Nieznany   08:02:24 | Freitag, 27. April 2007
FSSPX?
FSSPX
Was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung. Ich habe einen Forumsteilnehmer schon einmal gefragt, aber der ist mir die Antwort bislang schuldig geblieben. Jetzt frage ich einfach mal in die Runde. Vielleicht weis wirklich jemand was sich dahinter verbirgt. Oder ist es nur ein inhaltsleeres effekthaschendes Kürzel, das beliebig verwendet werden kann?
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#126   landorganist   07:54:23 | Freitag, 27. April 2007
Was ein
Prof. May sagt ist irrelevant!
Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest:
Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert.
Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert.
Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten:
Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation.
Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu.
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#125   Christus vincit †   07:00:03 | Freitag, 27. April 2007
@möchtegern-kathole
Sobald ein Inhaber eines kirchlichen Amtes unverkennbar eine Häresie (z.B. die Allerlösungslehre) vertritt, verliert er dadurch ipso facto sein Amt. Das gilt selbstverständlich auch für den Papst!
Ähnliches gilt, wenn er, wie Roncalli und Montini (zumindest zeitweise) einer Loge angehört oder offen apostatische Akte setzt (Talmudjudentum und andere nichtchristliche Religionen als „Heilswege“ anerkennen, Synagogen besuchen, Korane küssen, Taufbescheinigungen fälschen usw. usw.).
Seit Pacelli (inklusive) ist kein Papst erkennbar (allenfalls noch Luciani), dem nicht eine dieser Todsünden nachgewiesen werden kann. Somit sind sie alle keine Päpste und jeder, der etwas anderes behauptet, ist selbst in Demagoge, d.h. ein (Kirchen-)Volksverführer! o^/
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#124   Stephanus   02:17:38 | Freitag, 27. April 2007
War es vor 20 Jahren…
als die KJB vor der Mariensäule betete und demonstrierte.
Wer hat heute noch die Aufnahmen der anwesenden Funkmedien?????
Man sieht sich!!!!
O:O ?:) ?:) ?:) !:) ?:) ?:) ?:) O:O
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#123   QUIS UT DEUS   22:58:10 | Donnerstag, 26. April 2007
@ALLE lieben Katholiken guten willens betet und opfert bitte!
Prof. Dr. Georg May
Emeritus der Johannes Gutenberg Universität zu Mainz
am 12. Januar 2003
Sehr geehrter Herr xyz,
besten Dank für Ihre Zuschrift vom 05. Januar 2003.
Auf Ihre Anfrage antworte ich wie folgt:
1. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist n i c h t schismatisch, weil sie weder die Unterordnung unter den Papst ablehnt noch die Gemeinschaft mit den Bischöfen (can. 751). Vielmehr sind es die Letzteren, die die Gemeinschaft mit der Bruderschaft ablehnen.
2. Weil die Bruderschaft nicht schismatisch ist, sind ihre Mitglieder auch nicht exkommuniziert. Beides sind unwahre Behauptungen, die von jenen aufgestellt werden, denen der Spiegel lästig ist, den ihnen die Bruderschaft vorhält.
3. Erst recht zieht sich k e i n e Strafe zu, wer Gottesdienste der Bruderschaft besucht. Selbstverständlich kann bei ihr die Pflicht, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, erfüllt werden. Wer anderes sagt, verrät damit, dass er die Konkurrenz fürchtet.
Mit christlichem Gruß
Georg May
(Es handelt sich um eine Abschrift. Der Verfasser lehrte 1960 bis 1994 kanonisches Recht, Staatskirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte.)
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#122   Frasim   22:11:13 | Donnerstag, 26. April 2007
@omnibus
Gehen wir einfach unseren Weg weiter und richten unsere Augen auf den Herrn, nicht auf den Sturm!
Mal was anderes: Wer kommt denn von Ihnen alles am 5.5. in den Herkulessaal bzw. zur Mariensäule?
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#121   VirFortis   22:08:56 | Donnerstag, 26. April 2007
@agmen
ganz so verzwickt ist es nicht. man muß nur wissen dass es eine antikirchliche Bewegung innerhalb der Kirche gibt. Dann wird vieles ganz logisch.
Ist in der tat oft nicht einfach herauszufinden wer die Freunde sind.
Augen und Ohren auf
l.g
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#120   agmen   22:04:32 | Donnerstag, 26. April 2007
Lieber Virfortis
Da haben Sie auch wieder recht…wenn doch nicht alles so verzwickt wäre…
Man könnte es aber wenigstens versuchen!
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#119   AnnaAndreasTeresa   22:03:19 | Donnerstag, 26. April 2007
Agmen
Sehr gut Dein Beitrag. Vielen Dank dafür. o^/
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#118   VirFortis   21:57:29 | Donnerstag, 26. April 2007
Agmen
„Unterwandern“ geht nicht da in den Zentralräten der Diözesen fast alle Posten von Maurern besetzt sind. Wenn sich ein Bischof zu weit Richtung Tradition vorwagt steht am nächten Tag in der Lokalzeitung : „Bischof So-und-so wünscht sich das finstere Mittelalter zurück“ weil der Maurerbruder Chefredakteur diensteifrig rechtzeitig vom Vertrauten des Bischofs informiert wurde
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#117   agmen   21:54:54 | Donnerstag, 26. April 2007
Lieber sozialkatholisch, Lieber möchtegern-kathole
Klar ist allemal, dass die Piusbruderschaft uns vieles erhalten hat. Aber ich denke, dass die Kirche langsam begreift, dass sie den falschen Weg eingeschlagen hat. Immer mehr Menschen suchen die Messe nach dem alten Ritus auf, immer mehr Menschen empfangen die Hostie per Mundkommunion! Die Tendenz ist eindeutig pro katholisch. Die Träumereien der Konzilsgeneration sind bald ausgeträumt.
Die FSSPX könnte diesen Vorgang beschleunigen, indem sie aus der „schismatischen Haltung“ heraus kommt und aktiv den Papst im Kampf gegen diese ganzen progressiven Träumer unterstützt.
@matt
Allein wenn z.B. Jugendliche, die mit der FSSPX verbunden sind, in einer normalen Pfarrei als Messdiener dienen würden, würde sich etwas ändern. Gemeindemitglieder die sich schämen die Kommunion per Mund zu empfangen, würden sich ermutigt fühlen, angesichts der Tatsache, dass sogar Jugendliche diesen viel würdigeren Kommunionempfang praktizieren, dies ebenfalls zu tun…usw., dies meine ich mit unterwandern…
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#116   AnnaAndreasTeresa   21:43:05 | Donnerstag, 26. April 2007
Piusbruderschaft
Warum wird die Piusbruderschaft so „verfolgt“?
Sie werden hier Pius-Hanseln genannt und noch vieles mehr. Da kommt mir der Verdacht, dass diese Bruderschaft das RICHTIGE ist, denn sonst wäre der Teufel nicht so hinterher und würde so schüren. Wie hat Christus gesagt: Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch EUCH verfolgen. Die Beiträge sind hier zum Teil so böse, dass das mit Christsein wirklich nichts mehr zu tun hat.
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#115   Sozialkatholisch   21:25:48 | Donnerstag, 26. April 2007
@ agmen
Sie haben natürlich nicht ganz unrecht, aber was hätten wir denn heute noch ohne der Piusbruderschaft.
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#114   möchtegern-kathole   21:25:31 | Donnerstag, 26. April 2007
@agmen
beides ist wichtig
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#113   matt   21:22:59 | Donnerstag, 26. April 2007
@agmen: was meinen Sie mit „unterwandern“?
Die Pius-Brüder kultivieren die Tradition der Kirche. Sie erreichen viele Menschen durch ihr Zeugnis. Was braucht man da schauen, was die liberale Kirche macht? Man muss auf seine Arbeit schauen und sie gut machen, dann bringt sie auch Früchte. Ausserdem stehen die Pius-Brüder nicht in diesem von Ihnen beschworenen Gegensatz zur „Amtskirche“. Sie sind Kirche und sie üben ihr Amt aus.
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#112   agmen   21:12:04 | Donnerstag, 26. April 2007
An die FSSPX-Anhänger:
Meiner Meinung nach ist es feige sich in irgendwelche dunklen Ecken zu verkrümeln und dort seinen Glauben auszuleben, frei von allen Vorschriften, weit weg von seinen Feinden.
Mir imponieren da vielmehr Priester die sich dem Stellvertreter Christi auf Erden ohne Umschweife unterstellen, für die Wahrheit trotz allen Widerstands eintreten, alleine kämpfen, dafür gemobbt werden, in der Verlassenheit untergehen und keine Privatkirche gründen:
Solche Priester sind überzeugend!
Ich weiß, dass es die FSSPX unglaublich schwer hat(te) und brutal in diese Ecke des sich Verkrümelns gedrängt wurde.
Aber ginge es unserer Kirche nicht viel besser, wenn die FSSPX-Priester die linke Amtskirche „unterwandern“ :-) und sie von innen heraus erneueren würden?
In diesem Sinne, denke ich, wäre es am Besten, wenn ihr FSSPX-Anhänger euch mehr in der Amtskirche mit einbringen würdet. Nur so kann die Kirche wieder auf den richtigen Pfad zurückkommen.
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#111   möchtegern-kathole   21:00:30 | Donnerstag, 26. April 2007
@vincit
* Das erste Vaikanum sagt zum Glauben: der Papst ist unfehlbar, wenn er einen Glaubenssatz als unfehlbar deklariert
* zur Moral: der Papst ist unfehlbar
* zu Fragen der Administration (Verwaltung, Personalfragen, sonstige Entscheidungen): sagt das Erste Vatikanum gar nichts, d.h. der Papst ist fehlbar.
Leider sind SIE der Häretiker, was sie mir dem letzten Posting sauber und präzise bewiesen haben.
Lesen Sie die Kirchenentscheidung zur Unfehlbarkeit.
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#110   matt   21:00:13 | Donnerstag, 26. April 2007
Häretiker sind die, welche den Papst nicht anerkennen…
wie dieser anmaßende Sedis-Verein. Das sind echte Schismatiker.
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#109   Christus vincit †   20:52:03 | Donnerstag, 26. April 2007
Marcel Lefebvre war ein Häretiker!!
Mag sein, der von der FSSPX und ihren Anhängern hochverehrte „Erzbischof“ Marcel Lefebvre kein Schismatiker war; spätestens, als er die FSSPX gründete, gestützt auf die irrige Ekklesiologie, ein Papst könne in Fragen des Glaubens oder der Moral irren, weshalb ihm nicht in jedem Fall Gehorsam geleistet werden müsse, ist er zum Häretiker geworden. Lefebvre und alle „Bischöfe“ und „Priester“, die seiner Irrlehre anhingen bzw. anhängen, haben damit ihre Kirchenämter und die Berechtigung, Sakramente zu spenden, definitiv verloren…! o^/
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#108   möchtegern-kathole   20:28:19 | Donnerstag, 26. April 2007
Krak hat Recht
man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Das kann jeder durchschnittliche Theologe bestätigen, auch wenn er Modernist ist. Wenn nun ein Papst, Bischof, Priester oder Laie etwas verlangt, was dem Glauben widerspricht (z.B. die Messfeier mit ungeeigneten Texten die wesentliche Aspekte der Heiligen Messe verschweigen) dann ist ein Priester trotzdem verpflichtet, seinem Gewissen zu folgen und den Alten Text zu verwenden.
Die modernistische Kirche beweist durch ihren Schiffbruch fortwährend, dass sie auf dem falschen Weg ist. Sie gleicht einem mächtigen, glorreichen Schlachtschiff, dem langsam der Sprit ausgeht. Anhand ihres Kampfes gegen die Alte Messe kann man den Tankinhalt ablesen.
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#107   matt   20:22:53 | Donnerstag, 26. April 2007
Dieser Maledica ist doch einfach nur ein dümmlicher Ja-Sager…
Fähigkeit zu einem persönlichen und kritischen Glaubensverständnis hat der doch garnicht. Das ist nur so ein bellender Stänkergeist, der sich Aufmerksamkeiten erhascht indem er provoziert.
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#106   Krak des Chevaliers   20:13:49 | Donnerstag, 26. April 2007
Gehorsam hat seine Grenzen
Jeder Gehorsam hat seine Grenzen. So ist kein Offizier verpflichtet, offensichtlich Befehle auszuführen, die gegen die Haager Konvention verstoßen oder ganz offensichtlich verbrecherisch sind. Leider passiert dies dennoch immer wieder. Genauso ist auch niemand verpflichtet, bei Dingen mitzumachen, die offensichtlich den katholischen Glauben und die authentische katholische Liturgie zerstören oder so beschädigen, dass der Glaube und die Liturgie verwässert werden. Auch dabei machen leider noch viel zu viele mit. Es gibt in der Kirche Priester, die trotz alledem immer noch versuchen zu retten, was denn da noch zu retten ist. Solche Priester finden nicht selten in der Piusbruderschaft geistige Schützenhilfe und wohltuende Unterstützung. Man darf dankbar sein, dass sich die Piusbruderschaft der flächendeckenden Glaubenszerstörung widersetzt hat. So hat die Kirche einen Fundus, auf den sie später zurückgreifen kann.
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#105   Baron Bolligru   19:55:34 | Donnerstag, 26. April 2007
Maledica, mal ganz ernst: Sie müssen doch
eigentlich völlig zerrissen sein zwischen Ihrem Gehorsamsproblem und Ihrer Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Ich meine damit: die Wirklichkeit ist so, dass Widerstand zur Pflicht wird – das braucht nicht weiter erwiesen zuwerden, da Sie selbst ja oft genug den Finger auf die Wunde gelegt haben.
Gehorsam kann aber niemals heissen, aus Gehorsam heraus eine Fehlentwicklung mitzutragen. Es gibt einen Gehorsam, der zum Widerstand verpflichtet – wir Deutschen wissen das nur allzu gut.
Anders als in allen denkbaren Situationen und geschichtlichen Gegebenheiten vorher geht es hier um das Heil so sehr vieler unsterblicher Seelen – und unserer (denn: da bin ich ganz und gar nicht allein) festen Überzeugung nach war / ist der Erzbischof Lefebvre Gottes Antwort auf den Notstand.
Es bleibt die Wahl zwischen Lehmann (wie nanten Sie ihn doch immer?), Algermissen, Genn … und Erzbischof Lefebvre.
Fällt diese Wahl denn so schwer?
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#104   Maledica   19:44:44 | Donnerstag, 26. April 2007
tritratrullalaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
AthanasiusII:
Sie sind ein emotionelles Wesen das nicht nachdenkt.
Nein, ich bin kein Piushansel-kapiern Sies doch!
Ich meinte ja, dass die Behandlung des Falles der Weihen in Castel Gandolfo durch Slipyj ein Beispiel dafür ist, wie man in Rom handeln sollte wenn Gewissensgründe im Spiel waren und keine Paralelkirchen gegründet wurden.
Immer diese Piushanseln, die Rom vorschreiben wollen, wie zu Handeln ist!
Damals handelte man im Notstand unter Druck des Gewissens. Wie 1988 in Ecône auch.
Das ist die Selbsteinschätzung der überheblichen Piushanseln
Die Hl. Römische Kirche, und natürlich Gott selbst, verurteilt keine Menschen die nicht gestraft werden sollten.
Dann sollte wohl Lefebvre gestraft werden und Millingo wohl auch
Aber schimpfen Sie ruhig weiter gegen die Nachfolger der heiligen Jeanne d’Arc.
Wieder so eine maßlose Selbsteinschätzung.
Naja, diesmal wars wenigstens nicht der Hl. Geist über den sich erhoben wurde!!!
Fanatikern auf dem Scheiterhaufen verbrannt unter den Schreien „Exkommuniziert!“
Sie verwechseln da was, die Fanatiker sind nicht die, welche demütig dem Nachfolger Petri folgen!
@Sozialkatholisch
Sie argumentieren wirklich wie einer der recht hat!
Nein, wie oft soll ichs denn noch schreiben: Ich bin kein Piushansel!
@Baron Bolligru
Das ist insofern schade, als seine Ansichten (abgesehen bezgl. der FSSPX und der Notlage (in) der Amtskirche) durchaus vernünftig sind
Ja die Ansichten der Hanseln sind oft ganz o.k, aber es gilt nicht sola Ansicht!
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#103   AthanasiusII   19:28:10 | Donnerstag, 26. April 2007
@Maledica
Sie sind ein emotionelles Wesen das nicht nachdenkt.
Ich meinte ja, dass die Behandlung des Falles der Weihen in Castel Gandolfo durch Slipyj ein Beispiel dafür ist, wie man in Rom handeln sollte wenn Gewissensgründe im Spiel waren und keine Paralelkirchen gegründet wurden. Ich finde dass Kardinal Großerzbischof Slipyj gerecht behandelt worden ist, so sollte auch Erzbischof Lefebvre behandelt werden. Umsomehr da dieser an einen Notstand appellierte. Angst im Gewissen bewirkt, dass eine normale Exkommunikation nicht zutrifft und keine Wirkung bekommt. In den 1980er Jahren wurden die tschechischen Geheimbischöfen ja auch nicht exkommuniziert, nur weil Rom von deren Weihen nichts wusste. Damals handelte man im Notstand unter Druck des Gewissens. Wie 1988 in Ecône auch. Die Hl. Römische Kirche, und natürlich Gott selbst, verurteilt keine Menschen die nicht gestraft werden sollten.
Aber schimpfen Sie ruhig weiter gegen die Nachfolger der heiligen Jeanne d’Arc. Die wurde auch schon mal von Ihresgleichen und anderen Fanatikern und Eigenheim-Eigenmacht-Fanatikern auf dem Scheiterhaufen verbrannt unter den Schreien „Exkommuniziert!“
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#102   Sozialkatholisch   19:27:49 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Maledica
Sie argumentieren wirklich wie einer der recht hat!
:-D :-D :-D
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#101   Baron Bolligru   19:26:49 | Donnerstag, 26. April 2007
Ich komme immer mehr zu der Ansicht, dass es leider nicht lohnt, Maledica
argumentativ zu begegnen.
Weiss der Himmel, was es ist: aber irgendetwas arbeitet der arme Kerl heftig ab.
Das ist insofern schade, als seine Ansichten (abgesehen bezgl. der FSSPX und der Notlage (in) der Amtskirche) durchaus vernünftig sind.
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#100   Maledica   19:21:26 | Donnerstag, 26. April 2007
Guzziguzziguuuuuuuuuuuuuuuuuuuh, ab in den Streichelzoo
Sie sind ein unwürdiger Mensch ohen Argument der nur schimpfen kann. Mit IHnen soll keiner mehr diskutieren hier, Sie Lügenverbreiter.
Schimpfen, Lügen!
Aber, aber ich bin doch kein Piushansel, der sich das Schimpfen und Lügen zum Lebensinhalt gemacht hat. Nein, ich habe mein Vorbild nicht in den exkommunizierten Bischöfen und suspendierten Priestern, die grölen wie in einem Fußballstadion!
Übrigens Can. 1382 ist eindeutig!
Da brauchen man nicht auf Andere deuten die lieber behandelt wurden, sondern sollte sich selbst an die Nase packen und Abbitte leisten und demütig nach Rom gekrochen kommen und Buße tun für den Keil der Spaltung, welchen man tief in den mystischen Leib Christi geschlagen hat.
Nein, nicht Rom muß sich bekehren, denn dies ist der Hort der Wahrheit, sondern die exkommunizierten Bischöfe und suspendierten Priester und das Volk, welches deren Schandtaten gutheiß.
Wuääääääääääääääääh, plärrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
Aber die anderen wurden viel viel netter behandelt, die sind sogar Kardinal geworden.
ach das böse böse böse Rom
wuäääääääääääääääääh, plärrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
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#99   AthanasiusII   19:18:48 | Donnerstag, 26. April 2007
Additio
Eminenz Kardinal Slipyj hat zudem nicht ausdrücklich an einen Notstand appelliert – an den Mons. Lefebvre, egal ob objektiv oder subjektiv gerechtfertigt, zusammen mit Mons. De Castro Mayer in Ecône ausdrücklich appellierte! – und hat seine damals ohne Mandat vor der Haustür des erkrankten Papst Paul VI. geweihten Bischöfe in die USA geschickt und nur nicht für eine eigene bedrohte oder moralisch bedrängte Herde geweiht oder eingesetzt. Lefebvre aber sehr wohl, hat zudem nur Weihehandlungen gestellt, keine Ämter presumiert zu übergeben, das konnte er ja nicht (das wusste der heiligmässige Bischof und Nachfolger der ‘exkommunizierten’ Ste. Jeanne d’Arc ja sehr wohl), das kann ja nur der Papst. (Auch wenn die BRD-DDR-Light-Staatssteuerkirche-Tübingerscher-Tradition heute meint aus sich selbst Leute ernennen zu können.)
Slipyj wurde – ich glaube selbst sogar mit Recht – nicht sofort exkommuniziert wie 1988 mit Erzbischof Lefebvre aber sehr rasch geschah.
Wer die Vergleiche zieht, sieht, wie unfair Rom seine Dekrete erlassen hat. Dass man den Rekurs aus Ecône verweigert hat zu behandeln, zeigt auch den schlechten Willen in Rom auf. Die Modernisten aber in den vatikanischen Apparaten seit 1960 wollten das „Schisma“ ja, denn diese wollen eine andere Kirche, nicht die römisch-katholische Kirche aller Zeiten, die Mons. Lefebvre fortsetzen wollte – in voller Einheit mit den Hl.Vätern und dem Römischen Primatsitz.
Bei Lefebvre sehe ich seine Überzeugung, bei Slipyj seine Emotion.
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#98   Sozialkatholisch   19:18:48 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Maledica
Ich bestimme das nicht, ich sehe das eine Notlage in vielen Bereichen vorliegt. Da brauchen sie kein „NÖ“ zu sagen sondern sollten mir vernünftige Argumente bringen die mich vom Gegenteil überzeugen.
Gewisse Nöte, Sorgen und Katastrophen hat es natürlich immer schon gegeben aber im Moment sind sie sehr extrem und es sieht so aus als würden sie noch extremer werden.
Wenn sie den Erzbischof mit Luther vergleichen sollten sie bedenken das Luther möglichst viele Kreuze abgeworfen hat und der Erzbischof seine getragen hat. Dieser Vergleich hinkt nicht nur, er ist völlig unpassend.
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#97   Athanasius   19:03:19 | Donnerstag, 26. April 2007
@Maledica
Sie sind ein unwürdiger Mensch ohen Argument der nur schimpfen kann. Mit IHnen soll keiner mehr diskutieren hier, Sie Lügenverbreiter.
Der Fall Mons. Lefebvre/Bischofsweihen 1988 lässt sich besser mit den – nicht mit der Exkommunikation bestraften! – Bischofsweihen durch den ukrainischen Kardinal Slipyj vergleichen, die dieser Kardinal 1977 ohne päpstliches Mandat und gegen den Willen des Römischen Pontifex in der Kapelle zu Castel Gandolfo durchführte …apostolische-nachfolge.de/ukraine.htm. Slipyj wollte damit Patriarchischen (und zwar von Kiew) Anspruch erheben. Unter den Geweihten war der heutige Kardinal Husar. Und – was schlimmer war – betraf es im Falle dieser Weihen durch die Ukrainische Katholische Kirche gegen den Willen Roms, auch Einsetzungen in kirchliche Ämter in den USA usw., während die FSSPX gar keine Jurisdiktion beansprucht oder vorgibt zu haben. Die Ukrainer wurden aber Kardinal, die FSSPX wird dämonisiert. Die FSSPX hatte zuvor in Rom mehrer Kandidaten vorgestellt und ausdrücklich auf den Knien um einen Bischof gebeten, die Ukrainer weihten einfach ohne Konsultation und Frage…
Vergleichbares geschah in der Tschechei 1970-1991, und die Konsekratoren dort wurden nie exkommuniziert oder sogar „im Schisma“ erklärt und dämonisiert von Radio Vatikan wie man den „Lefebvristen“ angetan hat.
Der gleiche Kardinal Husar behauptet heute, wie die Konzilsmedien in den Diözesen, die FSSPX sei schismatisch wégen der Bischofsweihen (was Unsinn ist, Weihe ist noch kein Schisma). Er wurde selber unerlaubt gew.
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#96   Maledica   18:56:21 | Donnerstag, 26. April 2007
Piushanseln: keine Katholiken sondern Protestanten
@matter Matt
Sie geben ihr nur den Anstrich von Demut. Woher kennen Sie denn Seine Wege so genau, sodaß Sie wüssten, wie weit ich mich davon entfernt hätte?
Mt 16,18ff.
Können Sie mit Bestimmtheit etwas über meine Berufung sagen? Ist es verkehrt, dass ich mich durch mich selbst mit dem Vater verbunden fühle und nicht etwa durch irgendwelche kirchlichen Rituale, die Sie für notwendig erachten?
Oh die Argumentation der Modernisten…
nicht irgendwelche Rituale, sondern die sichtbare Einheit mit der von Gott gestifteten Kirche
@Sozialkatholisch
Wenn sie keine Notlage sehen, dann müssen sie wohl eine ultrarosarote Brille aufhaben.
Nö. Nicht Sie bestimmen, wann eine Notlage gegeben ist!
Gottes gewollte Ordnung gerät nicht nur in der Kirche aus den Fugen
Ja und das sogar seit Erschaffung der Welt.
Die Welt wird sogar einestages untergehn
Ich jedenfalls bin davon überzeugt das man Missständen immer entgegen zu steuern hat, ob die Piusbruderschaft das gänzlich richtig macht ist ein ganz anderes Thema.
So wie Luther, entgegensteuern durch abspalten.
gänzlich richtig? nein, völlig falsch!
Ein Diebstahl wegen Hungersnot hat doch wohl immer noch eine andere Gewichtigkeit als ein Diebstahl wegen Habgier.
Stimmt, die Abkehr von Rom ist kein Kavaliersdelikt sondern schwergewichtig. Denn die äußere Einheit ist ebenso wichtig wie die reine Lehre. Doch die Piushanseln sind nun mal Protestanten- sola traditio
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#95   matt   18:21:22 | Donnerstag, 26. April 2007
@wolfgang: Ihre Rede ist auch selbstgerecht…
Sie geben ihr nur den Anstrich von Demut. Woher kennen Sie denn Seine Wege so genau, sodaß Sie wüssten, wie weit ich mich davon entfernt hätte?
Können Sie mit Bestimmtheit etwas über meine Berufung sagen? Ist es verkehrt, dass ich mich durch mich selbst mit dem Vater verbunden fühle und nicht etwa durch irgendwelche kirchlichen Rituale, die Sie für notwendig erachten? Ja, darüber bin ich hinaus. Das brauche ich nicht mehr. Ja, ich bräuchte die ganze Kirche nicht. Sie ist für meine Beziehung zu Gott unwesentlich, um es jetzt ganz drastisch auszudrücken, obwohl ich garnicht so hart sein möchte, weil sie mir ja etwas bedeutet. Ich bin alleine durch mein Wesen mit Gott eins und das ist meine Kraft in der ich mich von ihm geliebt weiß als sein Sohn und darin stehe ich auf derselben Stufe wie Jesus und davon gehe ich nicht ab.
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#94   Sozialkatholisch   17:43:13 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Maledica
Wenn sie keine Notlage sehen, dann müssen sie wohl eine ultrarosarote Brille aufhaben. Gottes gewollte Ordnung gerät nicht nur in der Kirche aus den Fugen, sondern in fast allen unseren Gesellschaften, in der Natur, in den Wissenschaften etc…
Eben nicht. Wenn mein Chef Mist baut, darf ich dies noch lange nicht- auch nicht in geringerem Maße.
Gestehen sie damit ein das ihr Chef Mist gebaut hat?
Ich jedenfalls bin davon überzeugt das man Missständen immer entgegen zu steuern hat, ob die Piusbruderschaft das gänzlich richtig macht ist ein ganz anderes Thema.
Nein, nicht nur immer die anderen, sondern aber auch. Ein Diebstahl wegen Hungersnot hat doch wohl immer noch eine andere Gewichtigkeit als ein Diebstahl wegen Habgier.
Übrigens bin ich genau so viel oder wenig in der Amtskirche wie auch in der Bruderschaft.
Ich begebe mich aber nicht vorsätzlich in eine Gemeinschaft, die nicht zu Christus zurück will
Ich hoffe für sie auch nicht unvorsätzlich O:)
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#93   Maledica   17:27:59 | Donnerstag, 26. April 2007
Die NAderen sind immer schuld, immer natürlich und immer wieder
Sie basteln sich doch auch ihre Legimitation zurecht
Nö, ich folge Christus und der von Ihm selbst gestifteten Kirche- ich bastele mir keine Notlage selbst zurecht!
und natürlich lässt sich durch Missstände eine Handlung begründen, sie lässt sich dadurch sogar rechtfertigen.
Eben nicht. Wenn mein Chef Mist baut, darf ich dies noch lange nicht- auch nicht in geringerem Maße.
Auf Mißstände läßt sich nix bauen
Natürlich gehört die Einheit zur Wahrheit, aber wie viel Gläubige, Priester und Bischöfe der Amtskirche sind denn noch in vollkommender Einheit mit Rom?
Und immer wieder die Anderen, die Anderen die Anderen. Da wird auch jedes Gericht sie natürlich freisprechen, wenn Sie gestohlen haben und dann auf die Anderen deuten, die ja auch gestohlen haben. Weil die Anderen Straftaten begehen, darf ich es auch- o welch Logik!
Eine Mundkommunion, die ja nicht nur erlaubt, die sogar empfohlen ist, lässt sich innerhalb der Amtskirche ja ohne Anfeindung so gut wie überhaupt nicht mehr empfangen.
Die 20 Jahre Abtrünnigkeit und Abstinenz von der bösen Amtskirche hinterlassen Spuren. Ein Einblick in die wahren Umstände innerhalb der bösen Amtskirche besteht nicht. Es wird ja von vorneherein alles schlecht geredet, was amtskirchlich ist
[kursiv]Natürlich will der Widersacher Seelen vom mystischen Leib wegbringen, aber bei ihnen wird er es bestimmt niemals überhaupt nicht schaffenkursiv]
Ich begebe mich aber nicht vorsätzlich in eine Gemeinschaft, die nicht zu Christus zurück will
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#92   Sozialkatholisch   17:15:08 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Maledica
Wenn sie schon so auf den Paragrafen herumreiten, dann hoffe ich das sie mit Piushanseln nicht die Gläubigen meinen, die die Messen bei der FSSPX besuchen, denn dann wären sie eindeutig nicht in der Liebe. Die Sakramente werden dort, ob erlaubt oder nicht, gültig innerhalb der röm/kath. Kirche gespendet.
Es mag vielleicht hochmütig von mir klingen, aber ich maße mir an zu sagen das der hl. Geist nicht in seiner Fülle in allen Bereichen der Amtskirche weht.
Sie basteln sich doch auch ihre Legimitation zurecht und natürlich lässt sich durch Missstände eine Handlung begründen, sie lässt sich dadurch sogar rechtfertigen.
Natürlich gehört die Einheit zur Wahrheit, aber wie viel Gläubige, Priester und Bischöfe der Amtskirche sind denn noch in vollkommender Einheit mit Rom?
Eine Mundkommunion, die ja nicht nur erlaubt, die sogar empfohlen ist, lässt sich innerhalb der Amtskirche ja ohne Anfeindung so gut wie überhaupt nicht mehr empfangen.
Natürlich will der Widersacher Seelen vom mystischen Leib wegbringen, aber bei ihnen Ironie an wird er es bestimmt niemals überhaupt nicht schaffen Ironie aus.
:-S
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#91   wolfgang e.   17:00:26 | Donnerstag, 26. April 2007
Nein matt, ein Scheusal sind Sie nicht,
Sie sind als Mensch Ebenbild Gottes und von Gott wie ein eigener Sohn geliebt.
Sie sind nur durch eine etwas seltsam zusammengebastelte Religionsvorstellung, die auch mit Traditionalismus nichts mehr zu tun hat, sehr weit von Seinen Wegen abgekommen.
Umkehr ist jedoch jederzeit möglich, allerdings, auch wenn es Ihnen dabei vielleicht aufstößt: Ein bisschen Demut (wie beim Verlorenen Sohn) wäre dafür schon nötig.
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#90   Maledica   16:53:38 | Donnerstag, 26. April 2007
Notstand
Sie vergessen das man zuerst seinem Gewissen verpflichtet ist und ich gehe mal davon aus das der Erzbischof Lefebvre mit den Weihen seinem Gewissen, natürlich nach Prüfung des selbigen, gefolgt ist.
O, eine Argumentation wie die Modernisten.
Das Gewissen steht nicht an erster Stelle, sondern das Gewissen ist an Gott auszurichten.
Das Gewissen kann auch verblendet sein- siehe Williamson & Co.
Was glauben sie eigentlich wie viel Menschen, Bischöfe und Priester genauso exkommuniziert sind wie durch ungültige Weihen nach Can 1382.
Na und!
Deshalb ist noch lange nicht Lefebvre nicht exkommuniziert
Der hl. Geist weht nun mal wo er will und bei so manchen Amtskirchenhanseln habe ich den Eindruck, dass er da recht wenig weht.
Dieses Urteil steht Ihnen nicht zu.
Die Kirche jedoch hat die Exkommunikation von Levebfre und den 4 Bischöfen festgestellt
Und wenn es eine Legimation der Piusbruderschaft gibt dann durch die Fehler der Amtskirche und in deren Miß/Notständen.
Oh ja, eine Legitimation wie die von Luther.
Weil es so viel Mißbrauch gibt, hat der mal munter drauflos deformiert.
So bastelt sich jeder seine Legitimation zusammen.
Durch Mißstände läßt sich nie eine Handlung begründen.
Die Piushanseln sind nichts weiter als eine weitere Sekte in den schon zahllosen Abspaltungen von der Kirche.
Der Widersacher versucht nun mal auch seine Seelen vom mystischen Leib Christi wegzuzerren- dies auch unter dem Deckmantel von katholischen Äußerlichkeiten. Die Einheit gehört zur Wahrheit
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#89   matt2 †   16:35:05 | Donnerstag, 26. April 2007
@Maledica: Lesen Sie doch die Grundsatzerklärung des Erzbischofs und lamentieren Sie nicht rum…
www.fsspx.org/…ndsatzerklaerung.htm
vielleicht geht Ihnen dann der Knopf auf. Im übrigen habe ich zu den Pius-Brüdern keine persönliche Beziehung und habe sie auch noch nie persönlich angetroffen oder aufgesucht. Aber das mag wohl daran liegen, dass ich insgesamt ein rechtes Scheusal bin.
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#88   Sozialkatholisch   16:29:48 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Maledica
Sie vergessen das man zuerst seinem Gewissen verpflichtet ist und ich gehe mal davon aus das der Erzbischof Lefebvre mit den Weihen seinem Gewissen, natürlich nach Prüfung des selbigen, gefolgt ist. Was glauben sie eigentlich wie viel Menschen, Bischöfe und Priester genauso exkommuniziert sind wie durch ungültige Weihen nach Can 1382.
Der hl. Geist weht nun mal wo er will und bei so manchen Amtskirchenhanseln habe ich den Eindruck, dass er da recht wenig weht. Der Erzbischof Lefebvre hat sich wohl nicht angemaßt die Schlüsselgewalt des Petrus zu übernehmen, wohl hat er sich gedacht das der hl. Petrus nach der Verleugnung des Herren sich wieder bekehren musste. Und natürlich muss Rom sich bekehren, immer und immer wieder! Genauso wie sie und ich und alle anderen auch.
Und wenn es eine Legimation der Piusbruderschaft gibt dann durch die Fehler der Amtskirche und in deren Miß/Notständen. Der heilige Petrus hat ja dem Soldaten das Ohr abgeschlagen und stellen sie sich mal vor, unser Herr hat es wieder geheilt.
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#87   Maledica   16:25:57 | Donnerstag, 26. April 2007
Wer war noch gleich der Vater der Zerstreuung und der Spaltung
Wie soll man sich über eine Spalterbruderschaft glücklich schätzen, die die Kirche entzweit!?
Sollen wir über die Nestorianer, Orthodoxen, Anglikaner, Calvinisten, Lutheraner, Zwinglianer glücklich sein.
Alle begründen aus ihrer Sicht heraus, daß ihre Haltung legitim sei.
Doch wie ein Alkoholiker selbst nicht merkt, daß er Alkoholiker ist, so sind die Piushanseln verblendet, daß natürlich die Anderen böse sind
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#86   Monarcho   16:19:24 | Donnerstag, 26. April 2007
Piusbruderschaft
Man sollte sich glücklich schätzen, das es die Piusbruderschaft gibt!
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#85   Maledica   16:14:33 | Donnerstag, 26. April 2007
Verblendung
@Der matte Matt
Jetzt weiß ich warum Christus-wahrer Gott und wahrer Mensch-selbst dem Lefebvre alle Schlüsselgewalt überreicht hat und nicht dem Heiligen Petrus, der so ein Weichei war, daß er Christus verleugnet hat, und seinen Nachfolgern.
Natürlich wird der Hl. Geist dann auch von den Piushanseln in Anspriuch genommen: So lautet auch deren Dogma, daß Alles was Williamson, Fellay und Co. rausgrölen vom Hl. Geist ist und die Amtskirche natürlich immer böse ist, außer natürlich ein paar Wortfetzen von Kardinal Hoyos, die für sich in Anspruch genommen werden.
Ach ja, Rom muß sich ja bekehren.
Das ist wohl die typische Sünde wider den Hl. Geist, sich selbst darüber zu stellen und sich so etwas anzumaßen wie die Piushanseln.
Ach ja, ihr Piusgeschwister, bei der Antwort bitte nicht vergessen, sämtliche Sünden und Fehler einzelner Vertreter der bösen bösen bösen Amtskirche aufzuzählen, denn diese legitimieren natürlich die Haltung, nicht in den Schoß der Kirche zurückzukehren.
Denn Christus hat ja selbst verkündet, daß seine Kirche, die er gegründet hat aus lauter perfekten Päpsten und Bischöfen besteht.
Deshalb wurde auch Judas als Apostel berufen und gerade diesem Jünger alle Schlüsselgewalt gegeben, der ihn verleuugnet hat und dem römischen Soldaten das Ohr anbschlug
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#84   Bene   16:08:36 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Sozialkatholisch
Genau die gleichen bedenken habe ich auch. Da kommen Gemeinschaften auf wie die z. B. reformierte katholische Kirche die die selben Ansprüche erheben mit der Begründung sie tuen es im Geiste Jesu. Ich könnte …
Deshalb verstehe ich deine Meinung und teile Sie. Deshalb tue ich mir auch schwer mit Menschen die gegen das II. Vatikanum poltern. Ich finde Sie in Ihrer Gesamtheit richtig und notwendig.
Wenn dann so Wichtigtuer wie Matt 2 meinen das zweite Vatikanum sei falsch und er könne es nicht mittragen muss er und nicht die Kirche seine Konsequenzen ziehen.
Danke Sozialkatholisch ich dachte schon es gäbe keine Menschen mehr die sachlich und kirchlich (kirchengeschichtlich) richtig denken.
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#83   Sozialkatholisch   15:42:51 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Bene
Ein Problem was ich mit dem V2, oder dessen Umsetzung habe, ist das quasi gleichstellen der röm/kath Lehre mit den anderen Religionen. Wenn ich nicht mehr fest davon überzeugt bin das die röm/kath. Lehre, die sich ja ca. 2000 Jahre entwickelt hat, richtig ist, oder besser gesagt richtiger ist, als die anderen christlichen oder nichtchristlichen Glaubensrichtungen, bin ich zum Untergang verurteilt. Dann frage ich mich wirklich warum Beichte, Eucharistie oder andere Sakramente? Dann ist doch eigentlich sowieso alles egal.
Natürlich muss man auch Menschen in anderen Religionen das Heil zugestehen, aber leider nur sehr eingeschränkt und man muss die eigene Fahne höher halten als alle anderen Fahnen.
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#82   matt2 †   15:42:31 | Donnerstag, 26. April 2007
Der Widersacher in der Kirche will natürlich alle Bestimmungen als Eingabe
des hl. Geistes darstellen, die zu einer Zerstörung der Kirche und des Glaubens führen. Das ist ja sein Werk. Erzbischof Lefebvre traf eine schwerwiegende Entscheidung in der Not seines Gewissens, eine reale, ein objektive Not, welche die damalige Kirche nicht verstand oder ignorierte , weil sie samt Papst verblendet war, trotz der ganzen Warnungen des Geistes, die diesem Konzil vorausgingen und es auch begleiteten.
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#81   Maledica   15:34:26 | Donnerstag, 26. April 2007
Notstand
Im irdischen Leben herrscht IMMER ein Notstand.
Dieser ist erst in der Ewigkeit beseitigt.
Nun, wer sich jedoch gegen die Kirche und den Hl. Geist wendet, der versucht natürlich auch jede Handlung als Notstandshandlung zu deklarieren.
So kann man Can. 1323, Nr. 4 dann auch getrost aus dem CIC streichen, denn wenn sich jemand aus seiner Sicht auf eine Notlage beruft, dann hat die Kirche dies natürlich auch als Notlage zu sehen.
Denn ein Lefebvre steht natürlich über Papst und natürlich auch über dem Hl. Geist!
Can 1382 wurde schließlich auch nur zum Spaß in den CIC aufgenommen.
Und seine Heiligkeit Pius XII. hat natürlich in seinem apostolischen Schreiben „Ad Apostolorum Principis“ nur zum Spaß geschrieben, daß solch eine eigenmächtige Handlung kriminell und sakrilegisch ist!
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#80   Bene   15:29:41 | Donnerstag, 26. April 2007
@ matt2
So wie Sie schreiben wissen Sie gar nicht was im II. Vaticanum überhaupt beschlossen und geschehen ist.
Für mich gibt es daran nichts zu diskutieren denn auch diese Beschlüsse sind vom Hl. Geist getragen und somit für alle bindend.
Blindfisch ist der, der so wie Sie Blind ist vor der Realtität und von dem was er schreibt keine Ahnung hat.
@ Sozialkatholisch:
Voll meine Meinung; das würde ich unterschreiben.
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#79   Sozialkatholisch   15:22:49 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Bene
Ja, das wäre ja schon fast paradiesisch , wenn diese z.T. wirklich großartige Kirche mit ihren großartigen Heiligen in ihrer gewaltigen, schönen Vielfalt einträchtig wäre, aber natürlich nur mit der röm/kath. Wahrheit an der Spitze.
:-]
Es wäre wunderschön, wenn ein liebevoller Missionsgeist dazu führen würde die vielen Menschen wieder zur vollkommenden Wahrheit in der röm/kath. Kirche zu führen. Dann hätten die anderen Sekten und Religionen wohl kaum eine Chance in katholischen Gebieten Fuß zu fassen. Aber leider gibt es wohl dunkele Mächte die das absolut nicht wollen.
@ Maledica
Sind sie eigentlich davon überzeugt das in der Amtskirche absolut kein Notstand ist?
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#78   matt2 †   15:22:15 | Donnerstag, 26. April 2007
also wer die Entwicklung nach V2 nicht als ausserordentlichen Notstand der Kirche ansieht…
der ist für mich ein hoffnungsloser Blindfisch.
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#77   Maledica   15:13:55 | Donnerstag, 26. April 2007
Juhuuuuuuuuuuu Milingo ist nicht exkommuniziert
@Rita non sancta
Wieder einmal basteln wir uns unseren eigenen Notstand.
Jippppppppppppieh und schon sind wir nicht exkommuniziert.
Da weiht der eine oder andere mal so 4 Bischöfe.
Der eine Modernist, der andere Traditionalist.
So macht Jeder seine eigene Sekte auf.
Tritratrullala.
Begründen kann natürlich jeder der beiden den Notstand aus seiner Position heraus.
Und wenn dann mal irgendsoeindahergelaufener Bischof wieder mal die Weihekeule schwingt, dann ist ja egal was Rom sagt, es ist ja immer ein Notstand
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#76   Bene   15:02:29 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Sozialkatholsich
Ich bin davon überzeugt, dass es möglich sein muss eine Einheit in der (z T. großartigen) Vielfalt unserer Kirche hinzubekommen.
Wie sollen wir gerade in einer Zeit wie dieser anderen Relgionen und Sekten kontra bieten können wenn wir uns selber nicht einig sind.
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#75   Sozialkatholisch   14:54:20 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Landorganist
Matt2 bietet aber Lösungen an über die man diskutieren kann, haben sie den auch Vorschläge wie Wunden die die hl. Kirche nun mal hat heilen kann? Sicherlich ist die Aufhebung von Bischof Marcel Lefèvre nicht so einfach zu bewerkstelligen, denn dann müsste ihm ja wenigstens teilweise recht gegeben werden. Aber so wie es mit der Amtskirche jedenfalls in Deutschland läuft geht es nicht weiter. Gibt es eigentlich bei ihnen noch andere Sünden außer mit der Piusbruderschaft zu sympatisieren?
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#74   landorganist   14:47:52 | Donnerstag, 26. April 2007
Und wiedermal
nimmt der große Matt2 den kleinen Benedikt XVI. und sagt ihm was richtig und was falsch ist, und was er zu tun hat. Matt1-2 merken Sie nicht, wie lächerlich Sie sich machen?
Und den Pius-Hanseln alle Argumente ausgehen, kommt irgendwann das Notstandsmärchen auf den Tisch, in diesem Tread erstaunlich spät.
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#73   matt2 †   14:38:56 | Donnerstag, 26. April 2007
Die Pius-Brüder brauchen ja garnichts ändern…
die sollen einfach weitermachen wie bisher. Der Papst braucht nur die Exkommunikation aufheben, dann ist alles wieder in Butter und die Bruderschaft ist wieder offiziell ein Teil der Kirche und kann sich auch heilsam in ihr entfalten. Einfacher gehts ja nicht. Aber damit stellte er sich in gegen das Urteil seines Vorgängers, der ja diese Exkommunikation aussprach. Das wäre ein sehr große Tat, für einen, der doch immer die Person JPII so vollmundig belobt hat und von dessen Größe überzeugt war. Aber ich traue es Benedikt zu sich von den fehlgehenden, modernistischen Anschauungen JPII abzugrenzen. Ich glaube er kann es.
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#72   Sozialkatholisch   14:17:02 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Matt2
Die Bindung an den Papst müsste dann z.B. enger werden.
Wenn die „Alte Messe“ dann Erfolg hat müsste die Amtskirche ja die Exkommunikation von Bischof Marcel Lefèvre überdenken und aufheben. Dann hätte die Piusbruderschaft ja einen Teil erreicht und müsste noch mehr als jetzt aufpassen um nicht in ein Schisma mit sich selbst oder mit der Amtskirche zu fallen. Natürlich spielen da noch viele andere Aspekte eine Rolle, einmal ob die Freigabe überhaupt kommt und wenn sie kommt, wie sie umgesetzt wird.
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#71   matt2 †   14:07:16 | Donnerstag, 26. April 2007
@sozialkatholisch
Wenn die Freigabe kommen sollte wird auch die Bruderschaft einige ihrer Positionen überdenken müssen.
was meinen Sie konkret damit?
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#70   Sozialkatholisch   13:59:35 | Donnerstag, 26. April 2007
@ Bene
Die Zehlebrationsweise ist natürlich nicht alles, aber durch die Freigabe der tridentinischen Messe wir m.M. nach die Lauheit und Egalität zurückgedrängt werden. Der Geist der in der Kirche dann weht wird evangeliumsbezogener sein. Wenn die Freigabe kommen sollte wird auch die Bruderschaft einige ihrer Positionen überdenken müssen. Der Satz aus dem Hohepriesterlichen Gebet Jesu Christie, das alle eins seien sollen ist ja nicht für alle Religionen gesprochen worden, sondern nur für die, die Jesus Christus nachfolgen wollen.
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#69   Czibo Nieznany   13:51:52 | Donnerstag, 26. April 2007
Späte Reue
haben die Orthodoxen aber auch und Byzanz ist trotz der göttlichen Liturgie am aussterben.
Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass sich weder die Orthodoxie Kirchen noch die Römische Kirche sich selbstgefällig auf die Schulter klopfen können.
Die auf ihnen lastende Personalfluktuation und der Geldschwund (Bistum Berlin) haben sie zu einem großen Teil selbst verursacht. Jetzt kommt die Reue etwas spät, aber immerhin.
Wenn es denn Reue ist und keine allgemeine kirchliche Ermüdungserscheinung. Nach fast zweitausend Jahren wird auch mal der beste Beton (und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen) einmal mürbe. Darauf hätte er, der Beton, auch Anspruch.
Ob es nach der Kirche je wieder eine ähnliche Institution geben kann, weiß letztlich nur der liebe Gott.
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