Priester gestalkt
Die Kirchentüre eingetreten
Seit Jahren bedrängt eine Schriftstellerin einen Priester. Der wollte Ruhe und ließ sich versetzen. Umsonst. Jetzt landete der Fall vor Gericht.
Die Minoriten - der älteste, aber kleinste Zweig der Franziskaner - tragen schwarze Habite
Die Minoriten – der älteste, aber kleinste Zweig der Franziskaner – tragen schwarze Habite
(kreuz.net, Wien) Eine 41jährige Österreicherin muß sich gegenwärtig vor Gericht verantworten. Anklagepunkte: Störung der Religionsausübung und schwerer Körperverletzung.

Die Klage brachte Pater Norbert (67) ein. Der Geistliche ist ein Minorit, der ursprünglich aus der niederösterreichischen Klosterstadt Melk stammt.

Gestern berichtete die Wiener Onlinezeitung ‘Vienna.at’ ausführlich über den in Wien verhandelten Fall.

Ursprünglich arbeitete Pater Norbert in einer Wiener Pfarrei.

Doch seit November 2001 soll er von der Angeklagten – die sich als „katholische Schriftstellerin und Malerin“ bezeichnet – Tag und Nacht mit Anrufen und Briefen belästigt worden sein.

Seitdem leidet der Pater an Depressionen, Herzrasen, Blutdruckregulationsstörungen und Schweißausbrüchen.

Die mutmaßliche Täterin will das nicht gelten lassen. Bei einer gestrigen Verhandlung in Wien erklärte sie, daß jeder unter Herzrhythmusstörungen leiden könne: „Das ist ein aufgelegter Blödsinn, was der Pfarrer sagt. Der Pfarrer ist nicht schlecht beisammen. Der liebe Gott ist mein Zeuge.“

Wie alles begann

2001 suchte die Stalkerin nach dem Unfalltod ihres Lebensgefährten und einer schweren Erkrankung Trost bei der Kirche. Sie nahm an einer Frauen- und Bibelrunde teil.

Pater Norbert bot ihr – angesichts ihrer offenkundig schlechten Verfassung – Einzelgespräche an.

Bei diesen Sitzungen soll die Dame nach Darstellung der Anklage ein sexuelles Interesse an dem Priester entwickelt haben.

„Gemeine Verleumdung“ – kontert die Beschuldigte. In Wahrheit sei der Priester zudringlich geworden. Er habe sie vergewaltigt.

Im Anschluß an die Gespräche erschien die Stalkerin angeblich alkoholisiert in den Messen von Pater Norbert und rief „Sauhund“ oder „Hurenbock“. Sie brachte den armen Pater so durcheinander, daß dieser vereinzelt Messen abbrechen mußte.

Der Geistliche nahm zu Türhütern Zuflucht. Sie sollten die Stalkerin am Betreten der Kirche hindern.

Nach Angaben des ‘Österreichischen Rundfunks’ hat sie einmal die Kirchentüre eingetreten.

Schließlich ließ sich der Minorit in die Ortschaft Asparn an der Zaya im Nordosten Niederösterreichs versetzen.

Doch auch dort spürte die Stalkerin ihn auf.

Die Verfolgerin erschien fast täglich auf der Holzbank vor den Mauern des dortigen Klosters.

Ihre Erklärung: „Ich sitze gern beim Friedhof, wo es ruhig ist. Gegenüber ist das Bürgermeisterhaus. Der fühlt sich von mir nicht gestalkt.“

Schließlich ließ der Bürgermeister die Bank entfernen.

Krankhaft

Die Stalkerin leidet laut zwei psychiatrischen Gutachten an einer Persönlichkeitsstörung. Gleichzeitig wird aber Zurechnungs- und damit Schuldfähigkeit attestiert.

Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihr bis zu drei Jahren Gefängnis.

Das laufende Verfahren wurde gestern Mittwoch auf den 23. Mai vertagt.

Dann wird Pater Norbert mit weiteren Zeugen aussagen.
      
12 Lesermeinungen
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#12   seraphincgn   08:07:53 | Freitag, 27. April 2007
Oh man,
haben wir nix zum Thema zu sagen ziehen wir einfach mal wieder über die anderen her selbst wenn diese garnichts geschrieben haben.
Sehr sehr interessant, ach nein verzeihung eher langweilig und ermüdent.
echt manchmal frage ich mich ob eure dosis an tranquilizern zu gering war.
wiessen eure betreuer in der Psychatrie überhaupt das ihr draußen seid oder ist eure paraneua, euer nazismus und euere agra-, andro-, anthro-, coito und caniophopie so imenz stark ausgepregt das sie als unheilbar gelten???
Ach sorry die Geno- und Homophobie habe ich noch vergessen.
So nun geh ich unter die dusche damit ich den schmutz den diese seite veröffentlicht, abwaschen kann.
echt so viel gekotzt wie von euren beiträgen habe ich noch nie.
Einen schönen Tag noch und vergesst eure Pillen nicht
LG
sera
P.S
(ich habe meine genommen ;) )
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#11   Baron Bolligru   08:03:58 | Freitag, 27. April 2007
Stimmt, Theo:
irgendwie fehlt das Mädel.
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#10   landorganist   07:43:53 | Freitag, 27. April 2007
Guck an,
der Möchtegerndiakon Theo läuft langsam zur alten Form auf.
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#9   Bruder Theophil   00:09:06 | Freitag, 27. April 2007
@ Veritatis
Wie haben Sie nur diesen langen Weg www.n-tv.de/795647.html nach der Party nach Deutschland geschafft ?
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#8   Baron Bolligru   19:43:26 | Donnerstag, 26. April 2007
Veritatis? hee – könnte sein! In
letzter Zeit ist sie recht ruhig geworden, und ihre Schimpfkanonaden waren eher lustlos …
Irgendwie mag ich sie trotzdem.
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#7   VirFortis   19:39:06 | Donnerstag, 26. April 2007
VERITATIS ???
bist du das in dem Artikel ?????
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#6   stimme der vernunft †   16:34:20 | Donnerstag, 26. April 2007
Klapse
Nicht alle Verrückten müssen zwangsläufig in die Klapse.
Erst wenn sie für sich oder andere eine echte Gefahr werden, ist eine Einweisung angesagt.
Deshalb laufen viele Verrückte frei herum, ich erinnere nur an den sogenannten „Pornojäger“ Humer oder Gruppen von Sektierern, die unter der Wahnvorstellung leiden, sie seien die römisch-katholische Kirche, oder auch Redaktionen, die glauben Unsinn und Hetzpropaganda seien „katholische Nachrichten“.
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#5   Frodo007 †   15:52:01 | Donnerstag, 26. April 2007
Passt zu kreuz.net!!!!!!
:-[ kreuz.net hat mal wieder das ihm entsprechende Thema!
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#4   Totte   15:37:03 | Donnerstag, 26. April 2007
Pfui und bah
Die Alte gehört in die Klapse! Und sonst nichts!
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#3   Karl Murx   15:35:24 | Donnerstag, 26. April 2007
War das jetzt eine Offenbarung des Himmels?
Vom Sohn Gottes?
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#2   matt2 †   15:30:18 | Donnerstag, 26. April 2007
@Murx: genau! wieso eigentlich?
Schließlich sind Sie ja auch auf freiem Fuß. :-D
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#1   Karl Murx   15:24:26 | Donnerstag, 26. April 2007
Warum droht der Frau Haft,…
…wenn sie nachgewiesenermaßen verrückt ist?
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