Was war der Grund für Deine nächtliche Heimreise?
Mitten in der Nacht taucht ein 16jähriges Mädchen, das aus der staatlichen Obhut geflüchtet ist, wieder bei seinen Eltern auf. Interview mit Melissa Busekros.
(kreuz.net) Am 23. April – ihrem 16. Geburtstag – tauchte Melissa Busekros, um etwa 3.00 Uhr unerwartet
bei ihrer Familie auf.
Melissa war Anfang Februar vom Jugendamt zuhause abgeholt und zwangsweise in die Psychiatrie eingeliefert worden.
Melissa, was war der Grund für Deine nächtliche Heimkehr?
Melissa Busekros: Ich wollte einfach meinen Geburtstag im Kreise meiner Familie feiern.
Zuletzt hast Du auf einem Bauernhof gelebt. Wie hat es Dir dort gefallen?
Melissa Busekros: Es ging mir gut in der Pflegefamilie. Aber frei habe ich mich nicht gefühlt.
Ich habe immer deutlich gesagt, daß ich nach Hause wollte. Doch das schien das Jugendamt nicht zu interessieren.
Als ich merkte, daß mein Wille nicht respektiert wird und das Gericht wochenlang nicht über meine Beschwerde entscheidet, faßte ich den Entschluß wegzugehen, weil ich meine Familie sehr vermißt habe.
Wie haben Deine Eltern und Geschwister reagiert, als Du mitten in der Nacht bei ihnen aufgetaucht bist?
Melissa Busekros: Sie haben sich alle riesig gefreut. Meine Mutter und ich haben meinen Vater und die Geschwister geweckt.
Sie sahen mich mit ungläubigen Augen an und begrüßten mich freudig im Halbschlaf.
Am nächsten Morgen konnte sich mein neunjähriger Bruder nicht mehr an die nächtliche Schlafunterbrechung erinnern und war ein zweites Mal erstaunt.
Die beiden Kleinen, zwei- und vierjährig, spielten mit mir, als wäre ich nie weg gewesen. Jetzt ist die Runde am Tisch wieder vollständig.
Seit Anfang Februar versuchte man Dich von Deiner Familie fernzuhalten. Wie hast Du das erlebt?
Melissa Busekros: Es war schon sehr schlimm, daß wir nur so kurz miteinander sprechen oder uns sehen konnten. Aber Gott war immer bei mir und hat mir Mut gegeben.
Auch hatte ich viel mehr Zeit, in der Bibel zu lesen. Ich bekam viel ermutigende Post aus aller Welt, gute Bücher und nette Geschenke zugeschickt.
Viele schrieben, daß sie für mich beten. Das war ein großer Trost.
Welches Erlebnis der letzten drei Monate ist Dir am stärksten in Erinnerung?
Melissa Busekros: Eins werde ich nie vergessen: Die Polizei kam zum zweiten Mal an unsere Haustür und brachte ein riesiges Einsatzkommando mit.
Als sie mit mir ins Auto stiegen und fort fuhren, stand meine Schwester auf dem Vordach über der Eingangstür und hat verzweifelt ausgerufen, „Das ist doch meine Schwester! Das können Sie doch nicht tun!“ Das war wie ein Alptraum.
Bevor ich in die Einrichtung nach Würzburg kam, mußte ich einige Tage in einer Inobhutnahme bei Schweinfurt verbringen. Keiner sagte mir, wo ich war und warum ich dort war. Auch konnte ich meine Eltern nicht anrufen.
Die Fenster waren abgeschlossen. Ich verbrachte den ganzen Tag mit Schlafen, Essen und ein bißchen Fernsehen oder Radiohören.
Der Aufenthalt dort war eines der schlimmsten Erlebnisse.
Man hat Dich aus Deiner Familie herausgenommen, weil Du nicht zur Schule gingst. Wurdest Du seit Anfang Februar unterrichtet?
Melissa Busekros: Nein, im Gegenteil. Meinen Volkshochschulkurs zum Erreichen des Cambridge Zertifikates mußte ich abbrechen.
Zwar hatte ich meine Schulsachen dabei. Aber meine Gedanken schweiften oft nach Hause.
Auf dem Bauernhof machte ich ein ländliches Hauswirtschaftspraktikum. Meine Eltern haben das ILS-Fernschulprogramm [Institut für Lernsysteme in Hamburg] vorgeschlagen. Das halte ich auch für eine gute Lösung.
Doch das Jugendamt lehnte ab, beim Schulamt den Antrag auf Befreiung von der Berufschulpflicht zu stellen, weil erst mein „schulischer Bedarf“ festgestellt werden sollte. Aber einem vom Gericht bestellten Gutachter wollte ich nicht mehr vertrauen.
Zu Deinem Geburtstag bekamst Du nicht nur Glückwünsche von anderen Heimschulfamilien – auch die Medien besuchten Dich. Wie gehst Du mit dieser großen Aufmerksamkeit um?
Melissa Busekros: Ich bin darüber nicht schockiert, wie mal behauptet wurde. Im Gegenteil. Ich denke, die öffentliche Aufmerksamkeit bietet mir einen gewissen Schutz.
Es dauert ja nicht ewig. Ich hoffe, der Beschluß wird bald aufgehoben. Auch wäre es toll, wenn der Hausunterricht aufgrund der vielen Berichte mehr Anhänger findet und bald in Deutschland erlaubt wird.
Haben sich die Behörden schon bei Dir und Deinen Eltern gemeldet?
Melissa Busekros: Nein, wir haben uns zuerst bei den Behörden gemeldet. Auch ließ ich durch meinen Anwalt der Pflegefamilie ausrichten, daß ich zu Hause gut angekommen bin.
Du bist jetzt 16 Jahre alt. Hast Du Pläne, wie es in Deinem Leben weitergehen soll?
Melissa Busekros: Ich würde gerne versuchen, mein Abitur zu machen.
Ich könnte mir das mit ILS sehr gut vorstellen, schließe aber auch nicht aus, wieder auf ein öffentliches Gymnasium zu gehen. Das lege ich in Gottes Hände.
Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen und Gottes Segen zu Deinem Geburtstag.
Melissa war Anfang Februar vom Jugendamt zuhause abgeholt und zwangsweise in die Psychiatrie eingeliefert worden.
Melissa, was war der Grund für Deine nächtliche Heimkehr?
Melissa Busekros: Ich wollte einfach meinen Geburtstag im Kreise meiner Familie feiern.
Zuletzt hast Du auf einem Bauernhof gelebt. Wie hat es Dir dort gefallen?
Melissa Busekros: Es ging mir gut in der Pflegefamilie. Aber frei habe ich mich nicht gefühlt.
Ich habe immer deutlich gesagt, daß ich nach Hause wollte. Doch das schien das Jugendamt nicht zu interessieren.
Als ich merkte, daß mein Wille nicht respektiert wird und das Gericht wochenlang nicht über meine Beschwerde entscheidet, faßte ich den Entschluß wegzugehen, weil ich meine Familie sehr vermißt habe.
Wie haben Deine Eltern und Geschwister reagiert, als Du mitten in der Nacht bei ihnen aufgetaucht bist?
Melissa Busekros: Sie haben sich alle riesig gefreut. Meine Mutter und ich haben meinen Vater und die Geschwister geweckt.
Sie sahen mich mit ungläubigen Augen an und begrüßten mich freudig im Halbschlaf.
Am nächsten Morgen konnte sich mein neunjähriger Bruder nicht mehr an die nächtliche Schlafunterbrechung erinnern und war ein zweites Mal erstaunt.
Die beiden Kleinen, zwei- und vierjährig, spielten mit mir, als wäre ich nie weg gewesen. Jetzt ist die Runde am Tisch wieder vollständig.
Seit Anfang Februar versuchte man Dich von Deiner Familie fernzuhalten. Wie hast Du das erlebt?
Melissa Busekros: Es war schon sehr schlimm, daß wir nur so kurz miteinander sprechen oder uns sehen konnten. Aber Gott war immer bei mir und hat mir Mut gegeben.
Auch hatte ich viel mehr Zeit, in der Bibel zu lesen. Ich bekam viel ermutigende Post aus aller Welt, gute Bücher und nette Geschenke zugeschickt.
Viele schrieben, daß sie für mich beten. Das war ein großer Trost.
Welches Erlebnis der letzten drei Monate ist Dir am stärksten in Erinnerung?
Melissa Busekros: Eins werde ich nie vergessen: Die Polizei kam zum zweiten Mal an unsere Haustür und brachte ein riesiges Einsatzkommando mit.
Als sie mit mir ins Auto stiegen und fort fuhren, stand meine Schwester auf dem Vordach über der Eingangstür und hat verzweifelt ausgerufen, „Das ist doch meine Schwester! Das können Sie doch nicht tun!“ Das war wie ein Alptraum.
Bevor ich in die Einrichtung nach Würzburg kam, mußte ich einige Tage in einer Inobhutnahme bei Schweinfurt verbringen. Keiner sagte mir, wo ich war und warum ich dort war. Auch konnte ich meine Eltern nicht anrufen.
Die Fenster waren abgeschlossen. Ich verbrachte den ganzen Tag mit Schlafen, Essen und ein bißchen Fernsehen oder Radiohören.
Der Aufenthalt dort war eines der schlimmsten Erlebnisse.
Man hat Dich aus Deiner Familie herausgenommen, weil Du nicht zur Schule gingst. Wurdest Du seit Anfang Februar unterrichtet?
Melissa Busekros: Nein, im Gegenteil. Meinen Volkshochschulkurs zum Erreichen des Cambridge Zertifikates mußte ich abbrechen.
Zwar hatte ich meine Schulsachen dabei. Aber meine Gedanken schweiften oft nach Hause.
Auf dem Bauernhof machte ich ein ländliches Hauswirtschaftspraktikum. Meine Eltern haben das ILS-Fernschulprogramm [Institut für Lernsysteme in Hamburg] vorgeschlagen. Das halte ich auch für eine gute Lösung.
Doch das Jugendamt lehnte ab, beim Schulamt den Antrag auf Befreiung von der Berufschulpflicht zu stellen, weil erst mein „schulischer Bedarf“ festgestellt werden sollte. Aber einem vom Gericht bestellten Gutachter wollte ich nicht mehr vertrauen.
Zu Deinem Geburtstag bekamst Du nicht nur Glückwünsche von anderen Heimschulfamilien – auch die Medien besuchten Dich. Wie gehst Du mit dieser großen Aufmerksamkeit um?
Melissa Busekros: Ich bin darüber nicht schockiert, wie mal behauptet wurde. Im Gegenteil. Ich denke, die öffentliche Aufmerksamkeit bietet mir einen gewissen Schutz.
Es dauert ja nicht ewig. Ich hoffe, der Beschluß wird bald aufgehoben. Auch wäre es toll, wenn der Hausunterricht aufgrund der vielen Berichte mehr Anhänger findet und bald in Deutschland erlaubt wird.
Haben sich die Behörden schon bei Dir und Deinen Eltern gemeldet?
Melissa Busekros: Nein, wir haben uns zuerst bei den Behörden gemeldet. Auch ließ ich durch meinen Anwalt der Pflegefamilie ausrichten, daß ich zu Hause gut angekommen bin.
Du bist jetzt 16 Jahre alt. Hast Du Pläne, wie es in Deinem Leben weitergehen soll?
Melissa Busekros: Ich würde gerne versuchen, mein Abitur zu machen.
Ich könnte mir das mit ILS sehr gut vorstellen, schließe aber auch nicht aus, wieder auf ein öffentliches Gymnasium zu gehen. Das lege ich in Gottes Hände.
Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen und Gottes Segen zu Deinem Geburtstag.
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Mittwoch, 23. Juli 2008 19:59
RRR: @ Guttenberger
Sie haben nicht nachgewiesen, dass die Bibel keine Legenden enthält, sondern Sie haben behauptet, dass
die Bibel keine Legenden enthält.
Und selbstverständlich folgt die literarische Gestalt zahlreicher Passagen der gesamten Bibel – AT wie NT – bestimmten Formen, die außerhalb biblischer Literatur als Legenden bezeichnet werden.
Insofern ist es eine rein terminologische Frage: Bezieht man den Begriff Legende auch auf biblische Texte, dann enthält die Bibel Legenden, bezieht man ihn nicht darauf, dann enthält sie ihn nicht.
Aber ganz bestimmt enthält die Bibel „Erzählungen, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden“ (und das sind ja nach Ihrer Definition Legenden): Schöpfung, Exodus, eschatologische Visionen, prophetische Klage/Anklage/Vorausschau, Geburt Jesu, Auferstehung Jesu etc. etc. Die Auferstehungsevangelien erzählen in verschiedenen Bildern (die nicht einmal innerhalb der Synoptiker übereinstimmen!) das, was das Dogma von der Auferstehung Jesu Christi begrifflich und satzhaft aussagt.
Und selbstverständlich folgt die literarische Gestalt zahlreicher Passagen der gesamten Bibel – AT wie NT – bestimmten Formen, die außerhalb biblischer Literatur als Legenden bezeichnet werden.
Insofern ist es eine rein terminologische Frage: Bezieht man den Begriff Legende auch auf biblische Texte, dann enthält die Bibel Legenden, bezieht man ihn nicht darauf, dann enthält sie ihn nicht.
Aber ganz bestimmt enthält die Bibel „Erzählungen, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden“ (und das sind ja nach Ihrer Definition Legenden): Schöpfung, Exodus, eschatologische Visionen, prophetische Klage/Anklage/Vorausschau, Geburt Jesu, Auferstehung Jesu etc. etc. Die Auferstehungsevangelien erzählen in verschiedenen Bildern (die nicht einmal innerhalb der Synoptiker übereinstimmen!) das, was das Dogma von der Auferstehung Jesu Christi begrifflich und satzhaft aussagt.
Mittwoch, 23. Juli 2008 19:50
Josefus: Oberlandesgericht vom 16.05.07
entnommen Netzwerk Bildungsfreiheit:
16.05.2007 Das Oberlandesgericht Nürnberg gibt der Rechtsbeschwerde von Melissa Anwalt Hildebrandt statt und hebt die voherigen Beschlüsse des Amtsgerichts Erlangen hinsichtlich des Sorgerechtsentzugs, der Beschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts, sowie der Trennung von der Familie und der Fremdunterbringung auf.
Damit ist Melissa und ihrer Familie zwar spät, aber noch nicht zu spät Recht widerfahren. Die neuen Erkenntnisse, die das Gericht zu einer Kehrtwende veranlassten, belegten unzweideutig, dass weder Melissas Wohl gefährdet war, noch dass der Teenager unter einer psychischen Erkrankung litt.
Bericht der Nürnberger Nachrichten dazu
Kommentar von Michael Kasperowitsch – dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Der OLG Beschluss zum Download siehe Netzwerk Bildungsfreiheit
16.05.2007 Das Oberlandesgericht Nürnberg gibt der Rechtsbeschwerde von Melissa Anwalt Hildebrandt statt und hebt die voherigen Beschlüsse des Amtsgerichts Erlangen hinsichtlich des Sorgerechtsentzugs, der Beschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts, sowie der Trennung von der Familie und der Fremdunterbringung auf.
Damit ist Melissa und ihrer Familie zwar spät, aber noch nicht zu spät Recht widerfahren. Die neuen Erkenntnisse, die das Gericht zu einer Kehrtwende veranlassten, belegten unzweideutig, dass weder Melissas Wohl gefährdet war, noch dass der Teenager unter einer psychischen Erkrankung litt.
Bericht der Nürnberger Nachrichten dazu
Kommentar von Michael Kasperowitsch – dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Der OLG Beschluss zum Download siehe Netzwerk Bildungsfreiheit
Dienstag, 1. Januar 2008 03:32
Jörg Guttenberger, Köln: Gotthard: Legenden
Ihre Ausführungen verstehe ich nicht ganz. Schließlich habe ich doch nachgewiesen, daß die Bibel keine Legenden enthält!
Montag, 31. Dezember 2007 00:12
Gotthard: @Jörg Guttenberger
Legenden sind Erzählung, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden.
Wunderschöne Erklärung … für die Geburt Jesu in Bethlehem … der Spross Davids
Wunderschöne Erklärung … für die Geburt Jesu in Bethlehem … der Spross Davids
Sonntag, 30. Dezember 2007 23:24
Jörg Guttenberger, Köln: agmen: Heimschulung
Gerade, was den Religionsunterricht berifft, ist offenbar gegenüber öffentlichrechtlichen Einrichtungen
größte Vorsicht geboten. Vor ein paar Tagen hat in meiner Gegenwart jemand, laut eigener Aussage immerhin
Akademikerin, behauptet und sich ausdrücklich auf den Religionsunterricht berufen, die Kindheitsberichte
des Evangelisten Lukas seien Legenden!
Legenden gibt es weder im AT, noch im NT. Solche Behauptungen sind platteste Aufklärung von vorgestern. Selbst jeder nicht christliche Religionswissenschaftler lacht darüber. Legenden sind Erzählung, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden.
Es ist daher völlg unverantwortlich, Kinder an einem solchen Religionsunterricht teilnehmen zu lassen. Verantwortungsbewußte Eltern sind vor ihrem Gewissen verpflichtet, ihre Kinder von einem solchen Relgionsunterricht abzumelden. Hoffentlich gehört solches religionspädagogisches Dienstmädchengeschwätz nicht zum Allgemeingut.
Aus eigener Erfahrung aus meiner Schulzeit kann ich bestätigen, daß mein von Eltern erworbenes Wissen mehr oder weniger deutlich über das im schulischen Religionsunterricht hinausging, und das, obwohl ich einen durchweg guten bis sehr guten Religionsunterricht hatte.
Auch in anderen Fächern hatte ich teilweise aufgrund in meiner Familie traditionsgemäß guten Allgemeinbildung zumindest dem Klassendurchschnitt einiges voraus.
Legenden gibt es weder im AT, noch im NT. Solche Behauptungen sind platteste Aufklärung von vorgestern. Selbst jeder nicht christliche Religionswissenschaftler lacht darüber. Legenden sind Erzählung, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden.
Es ist daher völlg unverantwortlich, Kinder an einem solchen Religionsunterricht teilnehmen zu lassen. Verantwortungsbewußte Eltern sind vor ihrem Gewissen verpflichtet, ihre Kinder von einem solchen Relgionsunterricht abzumelden. Hoffentlich gehört solches religionspädagogisches Dienstmädchengeschwätz nicht zum Allgemeingut.
Aus eigener Erfahrung aus meiner Schulzeit kann ich bestätigen, daß mein von Eltern erworbenes Wissen mehr oder weniger deutlich über das im schulischen Religionsunterricht hinausging, und das, obwohl ich einen durchweg guten bis sehr guten Religionsunterricht hatte.
Auch in anderen Fächern hatte ich teilweise aufgrund in meiner Familie traditionsgemäß guten Allgemeinbildung zumindest dem Klassendurchschnitt einiges voraus.
Freitag, 27. April 2007 19:56
methusalix †: @VirFortis Teil 2
… gibt es in der Kirche wenigstens einige Leute die den Menschen nicht belügen sondern die wahrheit
sagen.
Von welcher „Wahrheit“ sprechen Sie? Von der Wahrheit des Limbus? Von der Wahrheit des Exorzismus? Von der Wahrheit, dass kein Kleriker auch nur im mindesten Ahnung von menschlichem leben und lieben haben darf?
Dafür werden diese dann von Leuten wie Ihnen mit Mittelaltervorwürfen überhäuft !
Wenn Sie das mit dem „Anspruch erheben“ ernst gemeint haben, Vir, dann doch wohl zu Recht!
Die Kirche begleitet (im Optimalfall) den Menschen von Geburt bis zum Tot.
Scheint mir relativ selten zu sein, Ihr Optimalfall. Wissen Sie die Kirche wird von Menschen geführt. Menschen sind fehlbar, obwohl immer wieder, jüngst von Mixa, der Anspruch der Unfehlbarkeit erhoben wird.
In dieser Gemeinschaft wird im Optimalfall ein Leben geführt dass mit dem Leben der zeitgemäßen Gesellschaft am besten nichts mehr gemein haben sollte.
Kenne ich, solche Gemeinschaften. Man nennt sie Klöster.
In der tat- Kirche ist keine Demorkratie denn Demokratie ist das Schlimmste was der Kirche passieren könnte …
da bin ich dezidiert anderer Meinung
– Kiche ist was viel besseres : Eine Monarchie mit dem Herrn an der Spitze.
Schon wieder falsch. Kirche ist eine Herrschaft alter Männer, für die eine Hälfte der Menschheit, mit einem Stellvertreter an der Spitze, der Anspruch erhebt über die ganze Menschheit zu bestimmen. Schon vergessen? In Dominus Jesus steht’s!
Von welcher „Wahrheit“ sprechen Sie? Von der Wahrheit des Limbus? Von der Wahrheit des Exorzismus? Von der Wahrheit, dass kein Kleriker auch nur im mindesten Ahnung von menschlichem leben und lieben haben darf?
Dafür werden diese dann von Leuten wie Ihnen mit Mittelaltervorwürfen überhäuft !
Wenn Sie das mit dem „Anspruch erheben“ ernst gemeint haben, Vir, dann doch wohl zu Recht!
Die Kirche begleitet (im Optimalfall) den Menschen von Geburt bis zum Tot.
Scheint mir relativ selten zu sein, Ihr Optimalfall. Wissen Sie die Kirche wird von Menschen geführt. Menschen sind fehlbar, obwohl immer wieder, jüngst von Mixa, der Anspruch der Unfehlbarkeit erhoben wird.
In dieser Gemeinschaft wird im Optimalfall ein Leben geführt dass mit dem Leben der zeitgemäßen Gesellschaft am besten nichts mehr gemein haben sollte.
Kenne ich, solche Gemeinschaften. Man nennt sie Klöster.
In der tat- Kirche ist keine Demorkratie denn Demokratie ist das Schlimmste was der Kirche passieren könnte …
da bin ich dezidiert anderer Meinung
– Kiche ist was viel besseres : Eine Monarchie mit dem Herrn an der Spitze.
Schon wieder falsch. Kirche ist eine Herrschaft alter Männer, für die eine Hälfte der Menschheit, mit einem Stellvertreter an der Spitze, der Anspruch erhebt über die ganze Menschheit zu bestimmen. Schon vergessen? In Dominus Jesus steht’s!
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