(kreuz.net) Am 16. Mai 2007 vollendet Pater Otto Wahl SDB sein 75. Lebensjahr.
Pater Wahl ist emeritierter
Alttestamentler und langjähriger Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don
Boscos Benediktbeuern.
Der in Schwäbisch-Gmünd – Diözese Rottenburg-Stuttgart – geborene Jubilar gehört
seit 1951 dem Salesianerorden an.
Nach dem Empfang der Priesterweihe im Jahre 1959 in Benediktbeuern
nahm er ein bibelwissenschaftliches Promotionsstudium an der Universität Würzburg auf. Dieses schloß
er 1965 ab.
1975 habilitierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/Main.
Seit 1965 unterrichtet Pater Wahl an der Benediktbeurer Ordenshochschule.
Seiner engagierten Zielstrebigkeit
ist es zu verdanken, daß diese Hochschule in den letzten vierzig Jahren eine bedeutsame Entwicklung erlebte:
von der Theologischen Studienanstalt für den salesianischen Ordensnachwuchs hin zu einer Theologischen
Fakultät, die auch Laien offensteht und die es durchaus mit den anderen katholisch-theologischen Fakultäten
Deutschlands aufnehmen kann.
Auf Pater Wahls Betreiben hin erhielt die Hochschule 1981 die staatliche
Anerkennung, 1990 das staatliche Promotionsrecht, 1992 das kirchliche Promotionsrecht und den Titel einer
Theologischen Fakultät.
Im Jahr 2000 kam das Habilitationsrecht hinzu.
Es war dem Jubilaren stets ein
Anliegen, das Profil seiner Hochschule im Hinblick auf die Jugendpastoral und die Christliche Umweltethik
zu schärfen.
Darüber hinaus setzte er sich für eine enge Kooperation mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule
München für Sozialwesen ein.
Ein Resultat dieser Bemühungen ist die bundesweit einmalige Möglichkeit,
in Benediktbeuern ein Doppelstudium in Katholischer Theologie und Sozialer Arbeit absolvieren zu können.
So läßt sich sagen: Ohne Pater Wahl wäre Benediktbeuern nicht das, was es heute ist.
Am Mittwoch,
16. Mai 2007, werden die Leistungen des Jubilars gewürdigt werden.
Um 17.00 Uhr wird die Vesper in der
Hauskapelle des Klosters Benediktbeuern gefeiert.
Anschließend findet ein Akademischer Festakt im Barocksaal
statt.
Email-Adressen der Empfänger
48 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
hallo heinz josef wenn die salesianer sich wirklich für die ungeborenen einsetzen soll mich das sehr
sehr freuen. geschockt war ich über die aufklärung im don bosco verlag un d da muss dringend etwas geschehen,
da die gängige „aufklärung“ eine furchtbare abfinsterung, ein verrat gegen liebe und treue ist. zu recht
sagt die bibel: „noch der redlichste unter euch ist wie das dornengestrüpp!“ und darum versuche ich mich
persönlich an die worte christi zu halten, der uns in einen gleichnis jenen mann vor augen führt, der
ganz hinten im tempel steht, nicht wagt die augen zum himmel zu erheben und spricht: oh gott, sei mir
armen sünder gnädig. ich möchte alle christen auf dieses tägliche gebet verpflichten: oh gott, sei
mir armen sünder gnädig. man sollte es drei mal täglich beten. denn wir sind nur arme sünder und verdienen
den himmel nicht. schon der kleinste verzicht bereitet und schwierigkeiten, schon die kleinste lust ist
uns eine zu große verführung. hinzu kommt, dass wir ein leben lang von einem irrtum in den anderen stolpern,
was jeder richter vor gericht bestätigen kann. wir menschen sind zutiefst behinderte wesen, allesamt
und nur in der begegnung frei, die wir nicht „machen“ können. gott hat uns zum DA SEIN geschaffen, wir
aber wollen gott spielen und sind unverschämt genug bis tief in die kirche hinein sein wort außer kraft
zu setzen und im zeitgeistsinne umzuinterpretieren, wenn es uns nicht in den kram passt.
Liebe/r Nachtlaterne googeln Sie doch einfach einmal „Salesianer“ und „Abtreibung“. Sie werden staunen
wi viele Treffer Sie landen. Ob Kothgasser, Schwarz, Amato und viele andere. Salesianer Don Boscos und
das nicht nur Bischäöfe setzen sich weltweit für Ungeborene wie für Lebende ein.
#46 Nachtlaterne 20:48:13 | Montag, 30. April 2007
weil man… weil man das wort gottes in unzensierter form für unzumutbar hät und darüberhinaus nicht
zu unrecht einkalkuliert, dass es kaum gelesen wird, kann man sich einen christus nach dem zeitgeistgeschmack
formen. wenn don bosco zu seiner zeit modern war spricht das keineswegs gegen ihn. hat er deswegen aber
die wahrheit verraten? ich messe alle geistlichen und jeden orden daran ob und wie sie mit dem thema pornografie
schützender und abtreibung umgehen. wer ohne jeden protest und ohne jede gegenaufklärung der milionenfachen
abtreibung jesu im eigenen land zuschaut und der furchtbaren verführung durch die allgegenwärtige pornografie,
der bekniet das gegenparadies zu gottes gerechtigkeit und liebe.
@semperubique Damit nicht zuviele Kinder und Jugendliche alleingelassen werden, bilden die Salesianer
auch Multiplikatoren aus. D a r u m gibt es in Benediktbeuern den jugendpastoralen Schwerpunkt, für den
sich Pater Wahl immer stark gemacht hat. Schön, dass Sie wieder zum Thema der kreuz.net-Meldung oder
besser der open-pr Meldung des Klosters Benediktbeuern zurückkommen. Da besagte/r User/in auf alle deutschen
Salesianer schließt sollte man ihr aber auch empfehlen einmal die Hompage der Salesianer zu besuchen: www.donbosco.de Ebenso das Internationale Engagement dieses Ordens, dass maßgeblich von Don-Bosco-Mission
in Bonn unterstützt wird. www.don-bosco-mission.de Wenn Nachtlaterne behauptet, die Salesianer vernachlässigten
ihren Auftrag sich für die Interessen Jugendlicher zu engagieren hätte ich Belege erwartet die etwas
schlagkräftiger sind als ein Buch aus dem Don Bosco Verlag.
#44 semperubique 16:12:55 | Montag, 30. April 2007
@ Heinz Josef Das ist tatsächlich ein Argument an die Adresse der Salesianer Don Boscos – das läßt
sich gar nicht bestreiten. Damit nicht zuviele Kinder und Jugendliche alleingelassen werden, bilden die
Salesianer auch Multiplikatoren aus. D a r u m gibt es in Benediktbeuern den jugendpastoralen Schwerpunkt,
für den sich Pater Wahl immer stark gemacht hat.
@Nachtlaterne, Das zentrale Argument es werden zuviel menschen im stich gelassen, insbesondere auch kinder
und jugendliche. Das wäre ein wirkliches Argument an die Adresse der Salesianer. Als Beleg dafür die
Veröffentlichung eines Buches anzuführen, bei einem Verlag der jährlich 100 Bücher publiziert und
nur einen geringen Teil der Aktivitäten des Ordens darstellt ist da etwas schwach.
#42 Nachtlaterne 07:54:21 | Montag, 30. April 2007
barocke hofhaltung unter verweltlichung verstehe ich, dass man zu abtreibung und pornografie schweigt.
das hat nichts mit „barocker hofhaltung“ zu tun. es werden zuviel menschen im stich gelassen, insbesondere
auch kinder und jugendliche.
#41 Heinz Josef 23:09:33 | Sonntag, 29. April 2007
Nachtlaterne aber es ist schon eine schande, dass der orden in deutschland so sehr verweltlicht ist. Und
das alles schließen Sie aus einem einzigen Buch, dass noch nicht einmal ein Salesianer geschrieben hat?
#40 semperubique 21:41:43 | Sonntag, 29. April 2007
Verweltlicht? Ich komme gerade von der Anbetung des Allerheiligsten mit Eucharistischem Segen – zusammen
mit Benediktbeurer Studenten. Verweltlicht? Aus Gesprächen mit Studenten weiß ich, daß viele Benediktbeuern
als Studienort gewählt haben, weil sie sich hier mehr spirituelle Tiefe als an großen staatlichen Unis
erwarten. Verweltlicht? Don Bosco hat übrigens sehr moderne Mittel seiner Zeit angewandt, um jungen Menschen
die zeitlose Botschaft Jesu Christi zu verkünden. Verweltlicht?
@nachtlaterne dass der orden in deutschland so sehr verweltlicht ist. an welchen Kriterien machst Du diese
Verweltlichung fest? Kirchenstaaten und bistümliche Staaten mit barocker Hofhaltung und Lustschlössern
waren Zeichen echter Verweltlichung… Der Klerus als „zweiter Stand“ – Ausdruck der Anpassung an ein
Regime … und Ferne von den Menschen… Der Vorwurf der „Verweltlichung“ hat immer etwas mit dem eigenen
Blick auf die Kirche zu tun … und auf die Welt… Weltfremdheit kann nicht die Forderung sein … oder
doch? Dann ist die Kirche und sind die Orden zahnlose Tiger … viele wünschen sich das!
#38 Nachtlaterne 20:53:35 | Sonntag, 29. April 2007
bekehren hallo herr josef, nein, ich schließe nicht auf den ganzen orden aber es ist schon eine schande,
dass der orden in deutschland so sehr verweltlicht ist. christus sagt: liebt nicht die welt noch was in
der welt ist. ich wollte sie mit meinen bemerkungen über die salesianer übrigens nicht betrüben! mich
schmerzt es ebenfalls sehr, dass unsere orden so verweltlicht sind. sie müssen sich bekehren, da hilft
alles nichts und wir müssen es auch.
#37 Heinz Josef 19:31:40 | Sonntag, 29. April 2007
@Nachtlaterne Ich kenne die besagte Publikation nicht, kann mich also inhaltlich nicht dazu äußern,
dennoch hätte ich eine Frage: Aus einer Publikation von einem Autor, der nicht Mitglied des Ordens ist,
schließen Sie auf den Orden, der weltweit tätig ist? Angefangen von Kardinal Bertone, über Amato und
dann alle die Ordensbrüder die in Sibirien, VR-China, Indien, Afrika, Südamerika usw.? Ein Buch eines
deutschen ordenseigenen Verlags, und sie wissen über den Orden bescheit? Interessant!
#36 Nachtlaterne 15:42:50 | Sonntag, 29. April 2007
fortsetzung der fortsetzung der fortsetzung Es ist unerträglich mit ansehen zu müssen, wie ein katholischer
Verlag solche Schriften verbreitet. Wenn man bedenkt, unter welchen Schwierigkeiten heutzutage die Kinder
und Jugendlichen, die sich für die Keuschheit entscheiden, ihre Reinheit vor dem allgemeinen Gespött
verteidigen müssen, muss man zu der Meinung kommen, dass diese Veröffentlichung des Don Bosco-Verlages
geradezu wie ein Verrat an denjenigen wirkt, die von dieser Seite eigentlich Unterstützung erhoffen sollten.
Aus diesem Grund bitte ich Sie, Ihre Macht und Ihren Einfluß zu verwenden, damit diese Schrift aus dem
Verkehr gezogen wird und statt dessen der Verlag der Salesianer Bücher verbreitet, die die Kinder und
Jugendlichen zu einem Leben in Keuschheit motivieren. Mit freundlichen Grüßen 209.85.135.104/search?q=cache:vYHtav…
#34 Nachtlaterne 15:36:52 | Sonntag, 29. April 2007
danke fürs treppchen fortsetzung Der Autor kommentiert diese Aussage mit dem Hinweis, dass das Bedürfnis
nach Selbstbefriedigung ein solch starker Druck ist, dass er auch von der Prinzipienhaltung nicht kontrolliert
werden kann. Auch lässt der Autor keinen Zweifel, welche Kirchen seiner Meinung nach die Keuschheit fordern:
„Nicht nur christliche Fundamentalisten, sondern auch andere Religionen, vor allem der Islam, fordern
Keuschheit vor der Ehe „Dementsprechend ist die katholische Kirche für den Autor „fundamentalistisch“,
was für ihn deutlich negativ zu bewerten ist, wie man aus dem Text ohne weiteres entnehmen kann. Ganz
anders sind die Kommentare von Jugendlichen, die freizügig sind. Es wird zum Beispiel der Fall eines
Mädchens wiedergegeben, das mit 13 Jahren völlig nackt frontal für die Zeitschrift posierte und auch
von BRAVO abgebildet wurde. Begründung des Mädchens: „Ich mach gerne Dinge, die andere aufregen“ Der
Kommentar des Autors: „Julias Motto, das auch zur Überschrift des Artikels wurde, zeugt von ihrem aus
dem christlichen Elternhaus stammenden Mut, sich gegen die Meinung der anderen zu stellen, gegen den Strom
zu schwimmen. Die Freiheit eines Christenmenschen ist die Freiheit, sich nackt photographieren zu lassen“
Es ist unerträglich mit ansehen zu müssen, wie ein katholischer Verlag solche Schriften verbreitet.
Wenn man bedenkt, unter welchen Schwierigkeiten heutzutage die Kinder und Jugendlichen, die sich für
die Keuschheit entscheiden, ihre Reinheit vor
#32 Nachtlaterne 15:28:18 | Sonntag, 29. April 2007
Fortsetzung Teil 2 Fortsetzung Kommentar vom Autor: „Solche Worte aus dem Munde einer 15jährigen machen
diesen Jesus, der seine Jünger gnadenlos dem Gericht ausliefert, nur weil sie ihren ganz natürlichen
Bedürfnissen nachgegangen sind, in den Augen der BRAVO-Leser wohl nicht besonders sympathisch. Auf einen
Gott, der Pubertätsprobleme mit ewiger Verdammnis beantwortet, kann man leicht verzichten“ Etwas später
bezeichnet der Autor die Haltung dieses Mädchens, sich bis zur Ehe rein zu halten als fundamentalistisch,
was heutzutage etwas Negatives suggeriert, und auch aus der Feder dieses Autoren negativ zu bewerten ist,
wie man dem Text entnehmen kann. Ein anderes Mädchen, das zitiert wird und ebenfalls bis zur Ehe mit
Geschlechtsverkehr warten will, begründet ihre Entscheidung folgendermaßen: „Ich bin christlich erzogen
worden und glaube fest an die Bibel. Das hat mich vor vielem bewahrt“ Der Kommentar von Heiko Trimpel
zu diesem Satz: „Als Grund für Ihre Entscheidung klingt auch bei Kerstin wiederum die Furcht vor der
chaotischen Wirkung der Sexualität an“ Etwas später wird wieder dasselbe Mädchen zitiert, das sagt:
„Ich bleibe Jungfrau. Und ich möchte noch nicht einmal ein Küßchen vor der Ehe“ Der Autor kommentiert,
dass hierdurch offensichtlich wird, dass dieses Mädchen psychisch krank ist. Ebenfalls wird ein Junge
zitiert, der angibt, dass Masturbation Sünde ist: „Jeder muss wissen, wo er die Grenzen zieht. Für mich
ist Masturbation Sünde“ Der Autor kommentiert diese Aussage mit dem …
#30 Nachtlaterne 15:15:19 | Sonntag, 29. April 2007
Ojh weh, Salesianische Aufklärung Sehr geehrter Herr Brenner, Diesen Brief schreibe ich Ihnen, um Sie
zu bitten, Ihren wertvollen Einfluß einzusetzen um die Verbreitung eines Buches, das im katholischen
Don Bosco-Verlag erschienen ist und das in grober Weise die Sexualmoral und die Sitten von Kindern und
Jugendlichen schädigen kann, zu verhindern. Dieses Buch heiß „Seelesorge bei Dr. Sommer“ und trägt
den Untertitel „Religion und Religiosität in der Jugendzeitschrift BRAVO“ vom Autor Heiko Trimpel. Das
Buch von Heiko Trimpel analysiert diese Zeitschrift und macht regelmäßig Kommentare und gibt Urteile,
die in krassem Widerspruch zur katholischen Sexualmoral stehen. Wie mir der Verlag bestätigt hat, sind
die Salesianer Don Boscos die Eigentümer des Verlages. Es ist unzumutbar, dass ein katholischer Verlag,
der sich zudem für die Erziehung der Jugend einsetzt, Schriften mit moralisch verderbenden Inhalt verbreitet.
Um meine Bitte an Sie zu begründen, erlaube ich mir einige Aussagen des Buches bezüglich der Sexualmoral
wiederzugeben. Sämtliche Stellen wurden aus dem 4. Kapitel „Religion und Sexualität „entnommen. Dort
werden einige Leserbriefe an die genannte Jugendzeitschrift kommentiert, in denen die christliche Sexualmoral
verteidigt wird. So zitiert der Autor Trimpel einen Brief eines 15jährigen Mädchens, das schreibt: „Mein
Leben gehört Jesus, und da ist Sex vor der Ehe kein Thema… Ich weiß, irgendwann steh ich mit meinem
Leben vor Gott. Dann geht’s um ewiges Leben oder ewige Verdammnis“. Kommentar vom Au…
#29 semperubique 15:08:17 | Sonntag, 29. April 2007
Wirklich verdient Als ehemaliger Hörer von Pater Wahl kann ich sagen, daß dieser sich nicht nur in organisatorischer
Hinsicht um den Hochschulort Benediktbeuern verdient gemacht hat, sondern daß er auch Generationen von
Theologiestudenten die Liebe zum Alten Testament eingepflanzt hat. Wenn es stimmt, daß Jesus Christus
der seit langem angekündigte Messias war, und wenn es ebenfalls stimmt, daß er als Jude aufgewachsen
ist und von Maria und Josef sowie beim Synagogengottesdienst mit den Texten des Alten Testaments vertraut
gemacht worden ist, dann haben wir als Christen doch allen Grund, uns mit der Hebräischen Bibel zu beschäftigen.
Es wäre ja geradezu selbstzerstörerisch, die jüdischen Wurzeln des Christentums kappen zu wollen. Darauf
hat unter anderem Papst Pius XI. 1937 in seiner gegen den Nationalsozialismus gerichteten Enzyklika „Mit
brennender Sorge“ hingewiesen. Noch ein Wort zur Priesterkleidung: Als ich gestern morgen mit Studenten
auf dem Berg war, trug ich selbstverständlich Freizeitkleidung. Als ich heute morgen mit einer katholischen
Gemeinde Eucharistie feierte, trug ich ein Kollarhemd unter dem barocken Meßgewand (der Kirchenchor sang
übrigens eine lateinische Messe). Und wenn ich morgen früh Vorlesung halte, werde ich Krawatte tragen.
In Deutschland hat es ja schon Tradition, daß geistliche Theologieprofssoren Krawatte tragen. Man betrachte
nur einmal Fotos des vormaligen Regensburger Dogmatikers Josef R.
@Gotthard die Nachtlaterne hat vorhin beispielsweise hinsichtlich der Priesterkleidung ermahnt – dem scjlöieße
ich mich an. Sie sind doch auch Geistlicher (oder irre ich mich da?), tragen Sie Priesterkleidung?
#27 Heinz Josef 14:13:10 | Sonntag, 29. April 2007
Baron Bolligru Als vor ca. 20 Jahren die deutschen Bischöfe in Essen tagten, war eine Putzfrau des Veranstaltungsortes
höchst erstaunt, in welcher Windeseile die hohen Herren sich nach der Andacht ihrer Standeskleidung entledigten
und in geschmacklosem Zivil weitertagten. Wo steht in der Bibel etwas über Bekleidungsvorschriften für
Apostel, Bischöfe, Presbyter oder Diakone? Wenn Sie wirklich auf Putzfrauen, einfache Menschen und andere
Menschen aus dem Niedriglohnsegment oder Harz IV hören würden, müßte Ihnen aufgefallen sein, dass
diese in der egel ganz andere Sorgen haben als Bischofsgewänder.
@nachtlaterne dennoch ist es wichtig zu ermahnen. Du machst Dich doch nur wichtig. Was hast Du schon zu
ermahnen, da Du noch keinen einzigen konkreten Punkt benannt hast?
#25 Heinz Josef 12:04:35 | Sonntag, 29. April 2007
Hallo Nachtlaterne… es wäre vermessen von mir jedem salesianer zu unterstellen er kenne das wort gottes
nicht mehr, insofern habe ich mich missverständlich ausgedrückt und bitte dafür um entschuldigung.
Gerade Pater Wahl, kann man definitiv nicht unterstellen, die Schrift nicht zu kennen. Wenn einer die
Heilige Schrift kennt dann er. aber die tendenz der großen verweltlichung ist auch bei den salesianern
nicht zu übersehen. denn sie schweigen zu den wirklich brennenden fragen unserer zeit und vor allem:
sie lassen mit einer völlig verkehrten aufklärung die kinder und jugendlichen im stich. Verweltlichung
war zu jeder Zeit ein Problem, dem wiederstanden werden muss. Es ist aber sicher kein spezifisches Problem
eines Teils der Kirche. Es betrifft die Kirche als ganzes. Bitte beantworten Sie mir die Frage, wo Salesianer
heute zu brennenden Fragen der Jugend schweigen? Bitte konkret. Eine zweite Frage: Sie sprechen von einer
völlig verkehrten Aufklärung der Jugendlichen. Da ich die Salesianer ein wenig kenne, frage ich mich,
was Sie damit meinen. Ich kenne kein besonderes Aufklärungsprogramm. Was meinen Sie konkret? ich möchte
nicht verurteilen, da ich mich dann als richtender zweifellos selber verurteilen würde mit meinen unzähligen
schwächen und fehlern. dennoch ist es wichtig zu ermahnen. Dann aber bitte konkret und nicht so allgemein.
Ich für meinen Teil kann mit unscharften pauschalen Ermahnungen nichts anfangen.
#24 Nachtlaterne 11:45:20 | Sonntag, 29. April 2007
hallo heinz josef es wäre vermessen von mir jedem salesianer zu unterstellen er kenne das wort gottes
nicht mehr, insofern habe ich mich missverständlich ausgedrückt und bitte dafür um entschuldigung.
aber die tendenz der großen verweltlichung ist auch bei den salesianern nicht zu übersehen. denn sie
schweigen zu den wirklich brennenden fragen unserer zeit und vor allem: sie lassen mit einer völlig verkehrten
aufklärung die kinder und jugendlichen im stich. ich möchte nicht verurteilen, da ich mich dann als
richtender zweifellos selber verurteilen würde mit meinen unzähligen schwächen und fehlern. dennoch
ist es wichtig zu ermahnen.
#23 Heinz Josef 11:28:38 | Sonntag, 29. April 2007
@Nachtlaterne ich wiederhole nochmals, dass der orden der salesianer schon weiten abstand vom wort gottes
genommen hat. Und woher nehmen Sie diese Erkenntnis? Kennen Sie Häuser der Salesianer? Wissen Sie was
die Priester und Brüder dieses Orden und ihre Mitarbeiter/innen weltweit leisten? Übrigens, Don Bosco
selbst wurde von den Frommen seiner Zeit auch angegriffen, wie er es wagen kann, sich als Priester die
Hände dreckig zu machen und sich mit Jugendlichen von der Staße abzugeben.
#22 Nachtlaterne 10:42:31 | Sonntag, 29. April 2007
falsche scham sogar bischöfe in zivil? ich dachte immer, die würden die priesterkleidung noch der etikette
wegen tragen. niemand schämt sich seiner berufskleidung mehr als unsere geistlichen. dabei hätte die
kleidung in der öffentliochkeit eine große wirkung. priester würden gleich als priester erkannt und
die menschen machten sich mehr gedanken und könnten sie auch eher mal ansprechen. christus hat einmal
gesagt: wer sich meiner schämt dessen werde auch ich mich schämen. wier kann man sich nur der existemnz
gottes schämen? das ist eine falsche scham! aber da, wie die scham wuirklich angebracht wäre, da schämen
wir uns nicht.
Zur Bestätigung zwei bezeichnende Anmerkungen: Schon vor „dem Konzil“ begannen die Priester in unserer
damaligen Gemeinde, zivil sich zu zeigen. Eine ältere Dame sagte, einfach wie sie war: Das machen die
nur, damit man sie nicht als Priester erkennt, und dann können sie machen, was sie wollen. Damals glaubte
ich nicht, wie recht sie hatte. Als vor ca. 20 Jahren die deutschen Bischöfe in Essen tagten, war eine
Putzfrau des Veranstaltungsortes höchst erstaunt, in welcher Windeseile die hohen Herren sich nach der
Andacht ihrer Standeskleidung entledigten und in geschmacklosem Zivil weitertagten. So lange schon, so
lange.
#20 Nachtlaterne 09:18:08 | Sonntag, 29. April 2007
baron bolligru gerne! ich muss mich als sünder gegen sünder erwehren, die falsche gedanken verbreiten.
ich tue das nicht aus dem speziell in deutschland andressierten opositionsgeist heraus, weil man uns keinen
gemeinschaftssinn gestatten möchte. eben las ich im tagebuch des abtes der abtei neuburg, ziegelhaus
(bei heidelbarg am neckar) diesem mann möchte ich bei allem respekt sagen: zuviel liberalität begünstigt
zuviel unrecht. das tagebuch des abtes fließt über vor harmlosigkeit und läßt die wirklichen fragen
der zeit und ihre wirklichen probleme links liegen. eine kirche, die sich tief vor dem zeitgeist verbeugt
und meint auf rein schöngeistiger basis und mit ein wenig sozialgetue dem wahren christus zu huldigen,
die setzt ihm in wirklichkeit eine spottkrone, eine dornenkrone auf und muß die folgen tragen. es ist
eine tatsache, dass sich niemand seiner arbeitskleidung mehr schämt als geistliche. die bischöfe und
äbte tragen meist ihre arbeitskleidung, weil sie auch kaum anders können, alle anderen aber verzichten
sehr gerne darauf und empfinden sie – von ausnahmen abgesehen – als zumutung. ja, vielen gilt das wort
gottes selber als zumutung weshalb sie sich einen eigenen christus geschöpfert haben
#18 Nachtlaterne 09:03:54 | Sonntag, 29. April 2007
so genannte aufklärung wenn eine so genannte aufklärung untterschlägt, dass liebe eben nicht „gemacht“
werden kann sondern ausdrückliches geschenk gottes ist, demn der mensch sich in der reinheit des herzens
öffnen sollte, dann ist es keine aufklärung mehr. aufklärung die nur mehr von kondomen spricht, spricht
die äußerste oberfläche des menschen an und verschließt ihm, wenn sie hand in hand mit der pornografie
geht, die mitte des eigenen lebens. gott hat alles zum DA SEIN geschaffen, wir menschen aber begnügen
uns damit nicht sondern haben die merkwürdige gabe selbstständig irrtümer anzunehmen und zu verbreiten
z.b. den irrtum das man das leben „machen“ kann, obwohl nur gott alleine das leben ist und uns – als seine
geschöpfe – leben lassen will. wir verschließen uns aber dem leben auf vielfältigste weise, spielen
selber gott und kommen so0 immer weiter weg vom ziel. die liebe pflegte ich achtlos und die natur sah
ich ohne geduld – so verging meine zeit, die auf erden mir gegeben war. bertold brecht jesus der erde
ohne güte, der nur die macht gerät, ward deine leise blüse so schweigend hingesät. gottfried benn
ich wiederhole nochmals, dass der orden der salesianer schon weiten abstand vom wort gottes genommen hat.
außerdem ist es in den meisten orden mode geworden nichts mehr zu verachten als die „Arbeitskleidung“
und so trägt man ziviel.
@Gotthard: Verdienste … Meine Nachfrage bezüglich der SDB und der Alten Messe war nicht so gemeint,
daß man sich (nur) dadurch Verdienste erwerben könnte. Ich habe mich nur gewundert, wie freundlich und
neutral hier auf +.net ein Bericht über einen Ordensmann ausfällt, der auf den ersten Blick nicht in
dieses Umfeld gehört. Normalerweise werden über solche Ordensleute hier doch nur Dreckkübel ausgeleert
…
mensch nachtlaterne ich habe nichts gegen aufklärung, allerdings sollte dabei nicht der zeitgeist kopiert
werden, statt über einen ungewissen „Zeitgeist“ in Tränen auszubrechen, solltest du lieber mal harte
Fakten zu einer heutigen Aufklärung liefern! Weißt Du eigentlich, dass der Zeitgeist sehr traditionell
ist ?… er ist nämlich ur-uralt… auch du huldigst einem Zeitgeist-Phänomen – nur von der Art der
Pius-Hanseln…
Gutes katechetisches Material Von den italienischen Salesianern gibt es recht gute katechetische Materialien
für verschiedene Altersgruppen (Verlag der italienischen Salesianer: elledici; internet: www.elledici.org).
Wer des Italienischen mächtig ist, kann auch im deutschen Sprachraum diese Materialien verwenden, indem
er das Eine oder Andere daraus übersetzt. Der Geist des Heiligen Don Bosco scheint in Italien bei seinen
Söhnen noch lebendig zu sein.
#12 Nachtlaterne 20:43:04 | Samstag, 28. April 2007
keine aufklärung auch von den salesianern gibt es so genannte aufklärungsliteratur für kinder und jugendliche,
die allerdings voll hinter dem zeitgeist steht. zur beachtung: ich habe nichts gegen aufklärung, allerdings
sollte dabei nicht der zeitgeist kopiert werden, denn dann werden kinder und jugendliche im stich gelassen.
von wirklicher liebe und dem wert der treue reden selbst die salesianer kinder gegenüber nicht. darüber
bin ich traurig!
Benediktiner? Auf dem Foto mit der Bergtour ist kreuz.net ein Fehler unterlaufen, wenn es dort heisst,
es handle sich um eine Bergtour von Benediktinern und Studenten. Benediktiner oder was davon übriggeblieben
ist, gibt es in Benediktbeuern vielleicht noch in der Gruft der Klosterkirche (?): das Benediktinerkloster
wurde vor etwa 200 Jahren aufgehoben und erst später von den Salesianern Don Boscos übernommen.
Lupe ! In der Tat … die Lupe bringt es an den Tag, dass der Pater absolut korrekt gekleidet sein kann …
wissen wir, zu welchem Anlass er fotografiert wurde?
@Gotthard Die Lupe kann helfen! Wenn Sie auf die neben der Bildunterschrift stehende Lupe klicken, sehen
Sie einen grössseren Bildausschnitt. Da sehen Sie, dass der Pater schwarzes Jackett und (recht dezente)
Krawatte trägt, dazu ein kleines Kreuz am Revers. Wirklich das absolute Minumum dessen, was die deutschen
Bischöfe in Auslegung der Vorschrift des CIC, nach der Priester eine klerikale Kleidung zu tragen hat,
als erlaubt betrachten (andere Bischofskonferenzen sind strenger!). Ob bei den Salesianern Don Boscos
noch Ordenskleidung getragen wird und wie sie beschaffen ist, ist mir im Moment nicht geläufig.
@Thaddäus der keine Priesterkleidung trägt, ich kann ledig sehen, dass der Pater Kleidung trägt …weitere
Details sind auf dem Foto nicht zu erkennen … doch jede Art Kleidung von einem Priester getragen ist
doch Priesterkleidung – und nicht zum Beispiel Arztkleidung oder Bäckerkleidung…
Verdienste Engagieren sich die Benediktbeurer Salesianer oder der Jubilar für die Alte Messe? warum sollte
er sich dafür engagieren? Seine Verdienste sind wohl auch ohne ein solches Interesse groß und groß
zu nennen.
@Thaddäus: Da wäre ich mir nicht so sicher … Es gibt Kleriker mit Tippex-Kragen, die in Ihrer Terminologie
„Liturgiechaoten“ sind und solche mit Schlips, die der alten Messe durchaus nicht abgeneigt sind. Wenn
ich es richtig sehe, dann sind das keine Benediktiner, sondern Salesianer, die da mit den Studenten kraxeln.
Meine Frage ist noch nicht beantwortet: Kennt jemand die Benediktbeurer Verhältnisse?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Ordenspriester… …der keine Priesterkleidung trägt, sich „für
die Alte Messe“ engagiert! Cool übrigens die Bergtour von Benediktinern und Studenten!