Gottlosigkeit ist abnormal
Was ist der Unterschied, wenn man zu Gott betet oder dem Weihnachtsmann seine Wünsche mitteilt?
(kreuz.net, Aarhus) Gott gibt es – behaupten Wissenschaftler der dänischen Universität Aarhus an der
Ostküste des Landes.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Schorndorfer Nachrichten’ bereits im vergangenen Januar.
Die Forscher von der religionswissenschaftlichen Fakultät stützen sich auf die Untersuchung von Hirnströmen.
Das Ergebnis: Wenn gläubige Menschen zu Gott beten, nehmen sie ihn wie einen wirklichen Menschen wahr.
Leiter des Projektes ist Uffe Schjödt. Die zentrale Frage seiner Untersuchung lautete: „Hört beim Beten wirklich jemand zu?“
Die ausschließlich christlichen Probanden mußten sich dazu in eine Computertomographie-Röhre legen. Einmal sollten sie beten, ein anderes Mal beispielsweise dem Weihnachtsmann ihre Wünsche mitteilen.
Die Analyse des Tomographen ergab, daß sich die Hirnstromaktivitäten aller Probanden beim Beten markant von denen unterschieden, die beim inneren Gespräch mit dem Weihnachtsmann zu beobachten waren.
„Was im Gehirn auftritt, wenn wir zu Gott beten, entspricht exakt den Mustern, die auftreten, wenn wir uns in einem sozialen Verhältnis mit einem Mitmenschen befinden“ – so Schjödt.
Wenn die Versuchspersonen mit dem Weihnachtsmann oder anderen fiktiven Gestalten sprachen, traten vergleichbare Hirnströme nicht auf.
Das ist für Schjödt kein wissenschaftlicher Beweis für die Existenz Gottes:
„Aber zu Gott zu beten kann nach unseren Ergebnissen damit verglichen werden, mit einem richtigen Menschen zu reden.“
Wer also wirklich an Gott glaubt, für den existiert er auch, so das Ergebnis.
Schjödt untersucht bereits seit geraumer Zeit Religion als kulturelles Gesellschaftsphänomen mit Hilfe der Gehirnaktivitäten.
„Soweit wir in die Geschichte der Menschheit zurückblicken können, gibt es keine einzige Kultur ohne Religion oder religiöse Ideen.
Die neue Methode gibt uns endlich die Möglichkeit, Einsichten darüber zu gewinnen, wie sich die Religion in der menschlichen Psyche entwickelt“ – erklärt auch Armin Geertz, Professor am Institut.
© Bild des Jungen in einer Marseiller Kirche: Fabian Bolliger, GNU-Lizenz
Das berichtete die Tageszeitung ‘Schorndorfer Nachrichten’ bereits im vergangenen Januar.
Die Forscher von der religionswissenschaftlichen Fakultät stützen sich auf die Untersuchung von Hirnströmen.
Das Ergebnis: Wenn gläubige Menschen zu Gott beten, nehmen sie ihn wie einen wirklichen Menschen wahr.
Leiter des Projektes ist Uffe Schjödt. Die zentrale Frage seiner Untersuchung lautete: „Hört beim Beten wirklich jemand zu?“
Die ausschließlich christlichen Probanden mußten sich dazu in eine Computertomographie-Röhre legen. Einmal sollten sie beten, ein anderes Mal beispielsweise dem Weihnachtsmann ihre Wünsche mitteilen.
Die Analyse des Tomographen ergab, daß sich die Hirnstromaktivitäten aller Probanden beim Beten markant von denen unterschieden, die beim inneren Gespräch mit dem Weihnachtsmann zu beobachten waren.
„Was im Gehirn auftritt, wenn wir zu Gott beten, entspricht exakt den Mustern, die auftreten, wenn wir uns in einem sozialen Verhältnis mit einem Mitmenschen befinden“ – so Schjödt.
Wenn die Versuchspersonen mit dem Weihnachtsmann oder anderen fiktiven Gestalten sprachen, traten vergleichbare Hirnströme nicht auf.
Das ist für Schjödt kein wissenschaftlicher Beweis für die Existenz Gottes:
„Aber zu Gott zu beten kann nach unseren Ergebnissen damit verglichen werden, mit einem richtigen Menschen zu reden.“
Wer also wirklich an Gott glaubt, für den existiert er auch, so das Ergebnis.
Schjödt untersucht bereits seit geraumer Zeit Religion als kulturelles Gesellschaftsphänomen mit Hilfe der Gehirnaktivitäten.
„Soweit wir in die Geschichte der Menschheit zurückblicken können, gibt es keine einzige Kultur ohne Religion oder religiöse Ideen.
Die neue Methode gibt uns endlich die Möglichkeit, Einsichten darüber zu gewinnen, wie sich die Religion in der menschlichen Psyche entwickelt“ – erklärt auch Armin Geertz, Professor am Institut.
© Bild des Jungen in einer Marseiller Kirche: Fabian Bolliger, GNU-Lizenz
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Dienstag, 16. Oktober 2007 10:58
Artois †: Der Unterschied:
Gott stürzet und erhöhet
in Zeit und Ewigkeit.
Wer in der Welt den Himmel sucht,
wird dort verflucht.
Wer aber hier die Hölle überstehet,
wird dort erfreut.
in Zeit und Ewigkeit.
Wer in der Welt den Himmel sucht,
wird dort verflucht.
Wer aber hier die Hölle überstehet,
wird dort erfreut.
Dienstag, 16. Oktober 2007 10:57
Elchblut: Der Unterschied zum Weihnachtsmann und Gott?
Im Prinzip ist da keiner. Nur daß die Bitten an den Weihnachtsmann eine höhere Chance haben, erhört
zu werden.
Warum baut ihr ihm nicht eine Kirche? Der Papst sieht doch auch in einer seiner Kutten so aus. Die optische Umgewöhnung wäre gar nicht so groß.
Gruß
Elchblut
Warum baut ihr ihm nicht eine Kirche? Der Papst sieht doch auch in einer seiner Kutten so aus. Die optische Umgewöhnung wäre gar nicht so groß.
Gruß
Elchblut
Freitag, 4. Mai 2007 23:15
Sozialkatholisch: @ Methobelix
Mein Stimmchen spricht gerade wieder zu mir und es sagt ich soll nicht auf das sagen was du hier so tippst.
Es sagt du hättest wenigstens geistige Hörner vielleicht sogar mehr.
Mittwoch, 2. Mai 2007 02:28
schneider: wieso abnormal?
„Was im Gehirn auftritt, wenn wir zu Gott beten, entspricht exakt den Mustern, die auftreten, wenn wir
uns in einem sozialen Verhältnis mit einem Mitmenschen befinden“
Laut dieser Aussage ist der Glaube an Gott (zumindest von den auftretenden Denkmustern) das Gleiche wie ein soziales Verhältnis mit einem Mitmenschen.
Wieso sollte also jemand der nicht an Gott glaubt „abnormal“ sein. Solange er soziale Kontakte bzw. Verhältnisse zu Mitmenschen hat treten bei ihm, laut dieser Studie, eben exakt die selben Muster auf wie bei einem Menschen der zu Gott betet.
Zudem ist meiner Meinung nach der Begriff „abnormal“ schlecht gewählt, da er zu viel Definitionsspielraum bietet.
mfg schneider
Laut dieser Aussage ist der Glaube an Gott (zumindest von den auftretenden Denkmustern) das Gleiche wie ein soziales Verhältnis mit einem Mitmenschen.
Wieso sollte also jemand der nicht an Gott glaubt „abnormal“ sein. Solange er soziale Kontakte bzw. Verhältnisse zu Mitmenschen hat treten bei ihm, laut dieser Studie, eben exakt die selben Muster auf wie bei einem Menschen der zu Gott betet.
Zudem ist meiner Meinung nach der Begriff „abnormal“ schlecht gewählt, da er zu viel Definitionsspielraum bietet.
mfg schneider
Montag, 30. April 2007 18:18
obelix †: @Sozialkatholisch
Für einen Prophet reicht es bei mir leider noch nicht, deshalb werde ich die Ratschläge meines Stimmchen
erst mal nur für mich behalten.
Sind Sie gaaaanz sicher, dass nicht der Teufel seine Stentorstimme verstellt und sozusagen mit Engelszungen auf Sie einredet, um Sie auf seine Seite zu ziehen?
Vielleicht wäre die Konsultation eines „weltlichen Exorzisten“, sprich Jünger Freuds, doch indiziert?
Sind Sie gaaaanz sicher, dass nicht der Teufel seine Stentorstimme verstellt und sozusagen mit Engelszungen auf Sie einredet, um Sie auf seine Seite zu ziehen?
Vielleicht wäre die Konsultation eines „weltlichen Exorzisten“, sprich Jünger Freuds, doch indiziert?
Montag, 30. April 2007 17:13
Sozialkatholisch: @ Methobelix
War das Evangelium was Bruder Theophil heute gepostet hat verkehrt?
@ Alanus ab Insulis
Die Stimme des Teufels hört man meist sehr gut und nacher kommt dann meist das Gejammer wenn man ihr zusehr nachgegangen ist. Das kleine, zarte Stimmchen des „Guten Hirten“, oder des Schutzengel hört man nur ganz leise, aber wenn man nachher sagen kann das es gut und richtig war auf sie gehört zu haben, war sie meist von Gott!
Für einen Prophet reicht es bei mir leider noch nicht, deshalb werde ich die Ratschläge meines Stimmchen erst mal nur für mich behalten.
@ Alanus ab Insulis
Die Stimme des Teufels hört man meist sehr gut und nacher kommt dann meist das Gejammer wenn man ihr zusehr nachgegangen ist. Das kleine, zarte Stimmchen des „Guten Hirten“, oder des Schutzengel hört man nur ganz leise, aber wenn man nachher sagen kann das es gut und richtig war auf sie gehört zu haben, war sie meist von Gott!
Für einen Prophet reicht es bei mir leider noch nicht, deshalb werde ich die Ratschläge meines Stimmchen erst mal nur für mich behalten.
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