Forschung
Gottlosigkeit ist abnormal
Was ist der Unterschied, wenn man zu Gott betet oder dem Weihnachtsmann seine Wünsche mitteilt?
Auswertung einer Computertomographie
Auswertung einer Computertomographie
(kreuz.net, Aarhus) Gott gibt es – behaupten Wissenschaftler der dänischen Universität Aarhus an der Ostküste des Landes.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Schorndorfer Nachrichten’ bereits im vergangenen Januar.

Die Forscher von der religionswissenschaftlichen Fakultät stützen sich auf die Untersuchung von Hirnströmen.

Das Ergebnis: Wenn gläubige Menschen zu Gott beten, nehmen sie ihn wie einen wirklichen Menschen wahr.

Computertomograph: Es gibt einen Unterschied, ob man mit Gott oder dem Weihnachtsmann redet
Computertomograph: Es gibt einen Unterschied, ob man mit Gott oder dem Weihnachtsmann redet
Leiter des Projektes ist Uffe Schjödt. Die zentrale Frage seiner Untersuchung lautete: „Hört beim Beten wirklich jemand zu?“

Die ausschließlich christlichen Probanden mußten sich dazu in eine Computertomographie-Röhre legen. Einmal sollten sie beten, ein anderes Mal beispielsweise dem Weihnachtsmann ihre Wünsche mitteilen.

Die Analyse des Tomographen ergab, daß sich die Hirnstromaktivitäten aller Probanden beim Beten markant von denen unterschieden, die beim inneren Gespräch mit dem Weihnachtsmann zu beobachten waren.

„Was im Gehirn auftritt, wenn wir zu Gott beten, entspricht exakt den Mustern, die auftreten, wenn wir uns in einem sozialen Verhältnis mit einem Mitmenschen befinden“ – so Schjödt.

Wenn die Versuchspersonen mit dem Weihnachtsmann oder anderen fiktiven Gestalten sprachen, traten vergleichbare Hirnströme nicht auf.

Das ist für Schjödt kein wissenschaftlicher Beweis für die Existenz Gottes:

„Aber zu Gott zu beten kann nach unseren Ergebnissen damit verglichen werden, mit einem richtigen Menschen zu reden.“

Wer also wirklich an Gott glaubt, für den existiert er auch, so das Ergebnis.

Beten ist den Hirnströmen nach wie Reden mit einem Freund
Beten ist den Hirnströmen nach wie Reden mit einem Freund
© Fabian Bolliger, GNU-Lizenz
Schjödt untersucht bereits seit geraumer Zeit Religion als kulturelles Gesellschaftsphänomen mit Hilfe der Gehirnaktivitäten.

„Soweit wir in die Geschichte der Menschheit zurückblicken können, gibt es keine einzige Kultur ohne Religion oder religiöse Ideen.

Die neue Methode gibt uns endlich die Möglichkeit, Einsichten darüber zu gewinnen, wie sich die Religion in der menschlichen Psyche entwickelt“ – erklärt auch Armin Geertz, Professor am Institut.
      
46 Lesermeinungen
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#46   Artois †   10:58:43 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Der Unterschied:
Gott stürzet und erhöhet
in Zeit und Ewigkeit.
Wer in der Welt den Himmel sucht,
wird dort verflucht.
Wer aber hier die Hölle überstehet,
wird dort erfreut.
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#45   Elchblut   10:57:12 | Dienstag, 16. Oktober 2007
Der Unterschied zum Weihnachtsmann und Gott?
Im Prinzip ist da keiner. Nur daß die Bitten an den Weihnachtsmann eine höhere Chance haben, erhört zu werden.
Warum baut ihr ihm nicht eine Kirche? Der Papst sieht doch auch in einer seiner Kutten so aus. Die optische Umgewöhnung wäre gar nicht so groß.
Gruß
Elchblut
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#44   Sozialkatholisch   23:15:29 | Freitag, 4. Mai 2007
@ Methobelix
Mein Stimmchen spricht gerade wieder zu mir und es sagt ich soll nicht auf das sagen was du hier so tippst. Es sagt du hättest wenigstens geistige Hörner vielleicht sogar mehr.
O:)
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#43   schneider   02:28:13 | Mittwoch, 2. Mai 2007
wieso abnormal?
„Was im Gehirn auftritt, wenn wir zu Gott beten, entspricht exakt den Mustern, die auftreten, wenn wir uns in einem sozialen Verhältnis mit einem Mitmenschen befinden“
Laut dieser Aussage ist der Glaube an Gott (zumindest von den auftretenden Denkmustern) das Gleiche wie ein soziales Verhältnis mit einem Mitmenschen.
Wieso sollte also jemand der nicht an Gott glaubt „abnormal“ sein. Solange er soziale Kontakte bzw. Verhältnisse zu Mitmenschen hat treten bei ihm, laut dieser Studie, eben exakt die selben Muster auf wie bei einem Menschen der zu Gott betet.
Zudem ist meiner Meinung nach der Begriff „abnormal“ schlecht gewählt, da er zu viel Definitionsspielraum bietet.
mfg schneider
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#42   obelix †   18:18:45 | Montag, 30. April 2007
@Sozialkatholisch
Für einen Prophet reicht es bei mir leider noch nicht, deshalb werde ich die Ratschläge meines Stimmchen erst mal nur für mich behalten.
Sind Sie gaaaanz sicher, dass nicht der Teufel seine Stentorstimme verstellt und sozusagen mit Engelszungen auf Sie einredet, um Sie auf seine Seite zu ziehen?
Vielleicht wäre die Konsultation eines „weltlichen Exorzisten“, sprich Jünger Freuds, doch indiziert?
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#41   Sozialkatholisch   17:13:40 | Montag, 30. April 2007
@ Methobelix
War das Evangelium was Bruder Theophil heute gepostet hat verkehrt?
@ Alanus ab Insulis
Die Stimme des Teufels hört man meist sehr gut und nacher kommt dann meist das Gejammer wenn man ihr zusehr nachgegangen ist. Das kleine, zarte Stimmchen des „Guten Hirten“, oder des Schutzengel hört man nur ganz leise, aber wenn man nachher sagen kann das es gut und richtig war auf sie gehört zu haben, war sie meist von Gott!
Für einen Prophet reicht es bei mir leider noch nicht, deshalb werde ich die Ratschläge meines Stimmchen erst mal nur für mich behalten.
O:)
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#40   OnanIV   16:53:23 | Montag, 30. April 2007
alleine bei der fragestellung
ist es schon egal ob die objektivität eingehalten wird.
für alle die stimmen hören: link www.shirt66.de/…t_schwarz::1271.html?sid=54c8039a4e…
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#39   Jasmina   16:24:07 | Montag, 30. April 2007
an Sweetdragon
Weiß irgendwer,ob das Versuchspersonal über den Glauben der Versuchspersonen Bescheid wusste? Das kann die Ergebnisse auch nochmal verfälschen,so etwas muss man als Blindversuch machen,und dann mit viel mehr Leuten,es sagt sonst nichts aus!
LG Jasmina
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#38   Sweetdragon †   14:42:04 | Montag, 30. April 2007
@santo domingo
Konnte das auch in den original dänischen Texten nicht heraus finden warum nur 20 Christen und 20 „Ungläubige“ an dieser Versuchsreihe teilnahmen.
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#37   santo domingo   13:24:04 | Montag, 30. April 2007
@ alle
Ist bekannt, warum dieser Versuch ausschließlich auf christliche Probanden beschränkt war?
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#36   Alanus ab Insulis   13:12:10 | Montag, 30. April 2007
@ obelix u. Sozialk.: Ja genau,
der Teufel ist überall. Passen Sie auf, Sozialk., daß Sie ihm nicht auf den Leim gehen.
Was mich übrigens interessieren würde: Was spricht die Stimme eigentlich so zu Ihnen? Oder ist das geheim? Vielleicht haben wir alle was davon. Sie quasi als Prophet oder so.
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#35   obelix †   12:06:08 | Montag, 30. April 2007
@Sozialkatholisch
Sozialkatholisch:…
Gebet sollte immer Dialog sein und nie Monolog!
Sind Sie etwa auch schon ein Kandidat für Vater Freuds Couch?
Wenn Sie eine Stimme hören, sollten Sie auf Ihre psychische Gesundheit besonders achten. Vielleicht ist die Stimme des Teufels?
Menschen mit starkem Glauben sind zwar überzeugt, das unterscheiden zu können, aber der Teufel ist findig ohne Ende. Er kann sich ja auch verstellen und Sie glauben nur, die Stimme Gottes zu hören.
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#34   Sozialkatholisch   10:57:16 | Montag, 30. April 2007
Ob Methobelix
wohl auch zu den Menschen gehört die Gott nur vollabern wollen, aber die Stimme des Guten Hirten nicht kennen?
Gebet sollte immer Dialog sein und nie Monolog!
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#33   methusalix †   10:47:13 | Montag, 30. April 2007
@OnanIV
btw: beten ist schon ok, aber wenn sie eine stimme in ihrem kopf hören die antwortet, dann besuchen sie bitte arzt oder apotheker…
Hierzu spricht der Fachmann Dr. med. Eckart von Hirschhausen www.hirschhausen.com/:
Wenn du zu Gott sprichst, nennt man das Gebet. Wenn Gott zu dir spricht, ist das eine Psychose.
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#32   OnanIV   09:48:00 | Montag, 30. April 2007
@monti
vor allem wenn man den inhalt des artikels mit der überschrift von fr. abelin vergleicht…
eine studie die in ihrer wichtigkeit nur noch von der qualität des artikels in den schatten gestellt wird :-D
btw: beten ist schon ok, aber wenn sie eine stimme in ihrem kopf hören die antwortet, dann besuchen sie bitte arzt oder apotheker…
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#31   monti   21:58:05 | Sonntag, 29. April 2007
Wenn man bedenkt,
für welch belanglose – weil ergebnislose – Studien noch Geld zum Ausgeben da ist.
Die Studie besagt nicht mehr und nicht weniger, als dass gottgläubige Menschen beim Beten zu Gott andere Hirnströme haben als beim Reden mit dem Weihnachtsmann. Von Ersterem glauben sie, dass es ihn gibt, vom zweiten WISSEN sie, dass es ihn nicht gibt.
Also mal wieder Geld zum Fenster rausgeschmissen !
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#30   Nachtlaterne   21:01:14 | Sonntag, 29. April 2007
mal wieder schämen
irgendwie müsste man langsam mal wieder anfangen sich zu schämen, weil die welt ohne ein funktionierendes und schützendes schamgefühl zugrunde geht.
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#29   santo domingo   20:29:42 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sozialkatholisch
Den Glauben will ich Ihnen nicht nehmen! Ich könnte es nicht einmal, wenn ich es wollte, denn er ist nicht zu falsifizieren, wie er auch nicht zu verifizieren ist.
@ „Baron“: Servus und viel Glück morgen…! :-D
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#28   HeinrichvonOfterdingen   20:07:28 | Sonntag, 29. April 2007
Liebe PhilomenaWolkenstein,
was wollen Sie uns damit sagen? Dass gläubige Menschen geisteskrank sind?
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#27   PhilomenaWolkenstein   20:05:37 | Sonntag, 29. April 2007
stimmt!
Das Ergebnis: Wenn gläubige Menschen zu Gott beten, nehmen sie ihn wie einen wirklichen Menschen wahr.
Stimmt natürlich, Geisteskranke sind ja auch überzeugt, daß die Stimmen im Kopf real sind …
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#26   Sozialkatholisch   19:29:29 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo
Die Normalität vor dem Sündenfall war nun mal völlige Gemeinschaft mit Gott und zu dieser Normalität will unser Erlöser durch seine hl. Kirche wieder hinführen. Leider gibt es aber jemand/welche die das Verhindern wollen z.B. durch verleugnen der Kraft des Gebetes.
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#25   santo domingo   19:25:00 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sozialkatholisch
Klar… man kann den Glauben an Gott u.a. am Gebet festmachen, und im Katholizismus tut man es üblicherweise, aber allgemeingültig (siehe Ausnahmen) ist es nicht… und Normalität wird im Artikel nicht definiert. Darauf bezog sich die Bemerkung zur unpassenden Überschrift.
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#24   Sozialkatholisch   18:53:06 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo
Mit dem Begriff der Gottlosigkeit sollte man natürlich sehr vorsichtig sein, aber wer nicht an Gott glaubt, seine Gebote verwirft ist es leider nun mal.
Herzlich wenig hat das nicht nichts mit dem Artikel zu tun, denn das Gebet ist der Atem des Christen und wenn ein Christ nicht atmet bzw. betet stirbt er nach und nach.
Ich will auch nicht sagen das jeder Nichtbeter gottlos ist, denn Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
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#23   santo domingo   18:43:55 | Sonntag, 29. April 2007
Gute Besserung, „Baron“!
@ Sozialkatholisch: Sicher haben Sie recht. Aus der Sicht eines gläubigen Katholiken ist Gottlosigkeit sicher abnormal, oder wenigstens nicht nachvollziehbar! Allerdings hat das herzlich wenig mit dem Artikel zu tun.
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#22   Baron Bolligru   18:38:41 | Sonntag, 29. April 2007
Also, mal wirklich: das jemand ganz bestimmten imitierende, jenen
aber günstigstenfalls karikierende Gequatsche von arkanum/kreuts/flauschibauschi geht mir unglaublich auf den Senkel – noch dazu, wenn er per Nick diesen ganz bestimmten auch noch „heilig“sprechen will und glaubt, man merke das nicht.
Er ist sogar so dämlich, seine anfängliche smiley-Abstinenz aufzugeben.
Kerlchen, die meisten hier sind Dir haushoch überlegen! Und wenn Du tausendmal jenen anderen liest: das schaffst Du nicht! Den erreichst Du nicht, und Du bist schon gar nicht sein „Erbe“.
So. Und jetzt: mach’s gut!
Ach, eines noch: Mädel, lach doch mal. Wenn man immer nur schimpft, hängen die Mundwinkel so schrecklich tief herunter.
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#21   santo domingo   17:54:25 | Sonntag, 29. April 2007
@ Veritatis
Die Antwort auf Ihre Frage ist streng relativ zum Probanden. ;-)
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#20   Sozialkatholisch   17:54:03 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo
Mit den unterschiedlichen Ergebnissen für Juden, Christen, Moslems etc. gebe ich ihnen recht. In allen Religionen steht man Gott unterschiedlich gegenüber und wenn man ehrlich mit Gott in einen Dialog tritt wird trotzdem auch gewisse Gemeinsamkeiten finden.
Die Überschrift „Gottlosigkeit ist abnormal“ ist sicherlich provokant gewählt, aber für einen Katholiken sollte sie richtig sein, weil die Menschen ja nicht immer so von Gott getrennt waren. Die Unterschiede sind in diesem Artikel ja auf Beten und nichtbeten bezogen.
@ Sweetdragon
Natürlich ist man bei den Probanten auf dessen Ehrlichkeit angewiesen.
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#19   Veritatis †   17:50:38 | Sonntag, 29. April 2007
Fiktive Nöte hier…
Tja, es bedurfte wohl wieder einmal der Vergleiche von Begriffen wie Gott und Weihnachtsmann und einer Hirnstrom-Analyse von Gläubigen, um der +net-Crew Sinn für weitere Postings zu liefern…
PS.: „Hirnstrom-Analyse bei Betenden“ – ein Pleonasmus, eine Tautologie oder doch nur ein Epitheton ornans???
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#18   santo domingo   17:49:40 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sweetdragon
Korrekt, :-D damit käme noch eine dritte Relativität ins Spiel. Mit ausreichend sorgfältig gewählten Probanden kann man diese wohl reduzieren, aber die erstgenannten Relativitäten bleiben sogar dann, wenn man z.B. einen völlig überzeugten Katholiken gegen einen völlig überzeugten Moslem testet und die Relativitäten sich weitgehend gegeneinander aufheben (sollten).
Man wird bei solch einem Test nie eine objektive religiöse Wahrheit, sondern nur die Sichtweise des jeweiligen Probanden zum Thema quantifizieren können. Mit Religion hat er in der Tat nur sehr mittelbar zu tun.
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#17   Sweetdragon †   17:43:40 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo + sozialkatholisch
Kann man wirklich feststellen, das es Unterschiede gibt ?
Ich sehe das so, das man niemals weiß was derjenige der da im CT liegt gerade denkt. Vieleicht schreibt er anstatt zu beten einen gedanklichen Liebesbrief an seine Süße oder denkt an die letzte heiße Nacht :-$
Oder er übelegt gerade wie er seinem Chef eines auswischen kann der in am Tag zuvor blöde aussehen lies oder denkt an seine kranke Tante, den letzten Sieg seines Fußballvereins usw. Das ruft auch starke nachweisbare Emotionen hervorrufen.
Das Problem ist doch das niemand ausser dem Probanden wirklich weiß was er gedacht hat und was die Emotionen ausgelöst hat. Und innere also stille Gebete kann man nicht nachvollziehen. Wenn sie die Probanden wenigstens laut beten liesen, dann wüßte man zumindest das sie gebetet haben. Aber so ist das mehr Hokuspokus als sonst was. Ich beherrsche das auch, auszusehen als wäre ich in tiefstes Gebet vertieft, aber eigentlich denke ich daran was ich noch einkaufen muß.
Das jeder Mensch zu jeder Zeit in irgendeiner Form Emotionen hat, ist ja nix neues. Und das man meist mehr als nur den bewußten Gedanken denkt ist auch nichts neues. Und das ein Mensch dann nicht zugeben würde das er anstatt zu beten an seine Freundin in heißen Dessous gedacht hat, ist auch nur mehr als menschlich.
Diese ganzen Tests beweisen nur eines – man kann Emotionen im CT sichtbar machen – nicht mehr und nicht weniger. Mit Religion, Glauben pp. hat das aber nichts zu tun
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#16   santo domingo   17:36:53 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sozialkatholisch
Wiederum ausreichende Feinheit der Messungen vorausgesetzt, wird man bestimmt Unterschiede feststellen können, sogar zwischen Gläubigen verschiedener Religionen, und zwar im Maß des unterschiedlichen Gottesbildes. Beim Buddhismus wird es mangels eines persönlichen Gottes schwierig, aber man wird gewiß unterschiedliche Ergebnisse erhalten, je nachdem ob man einen Christen, Juden oder Moslem testet (lassen wir den Weihnachtsmann, an den kaum jemand im Ernst glaubt, ‘mal außen vor).
Das halte ich alles für möglich. Für unmöglich halte ich allerdings ein Ergebnis, das die Artikelüberschrift bestätigt oder widerlegt… die vermutete „Normalität“ existiert nämlich wiederum nur im subjektiven Raum, mit logisch entsprechenden Folgen für die „Abnormalität“, und ist prinzipiell nicht veri- oder falsifizierbar.
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#15   Sozialkatholisch   17:23:44 | Sonntag, 29. April 2007
@ sweetdragon
Die Ergebnisse wollte hier auch keiner als absoluten Gottesbeweis sehen. Aber es wäre doch interessant wenn man unterschiedliche Emotionen und Herzenshaltungen bei Christen, Buddhisten, Weihnachtsmanngläubige etc. durch Hirnströme feststellen kann. Dann kann man zwar immer noch nicht zwischen wahren und falschen Beten feststellen, aber man weiß das es Unterschiede gibt.
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#14   santo domingo   17:20:22 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sweetdragon
Ja, dieser Nachweis läßt sich schon inhärent nicht führen. Die Versuchsanordnung ist subjektiv bezüglich der getesteten Person und weiterhin subjektiv bezüglich der vorhandenen Glaubensinhalte, also doppelt relativ und ungeeignet, eine außerhalb des Versuchs liegende (Ir-?)Realität zu objektivieren.
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#13   Sweetdragon †   17:17:04 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo + sozialkatholisch
In dem Originalartikel heißt es man kann die EMOTIONEN nachweisen. Aber definitiv nicht das es Gott gibt.
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#12   Tridentinus   17:14:41 | Sonntag, 29. April 2007
Interessant wäre das ganze etwa dann,
wenn man das Gebet eines Kindes, das beispielsweise an den Weihnachtsmann oder Pumuckel „glaubt“ mit seiner Kommunikation mit solchen „fiktiven Gestalten“ zu vergleichen. Oder das christliche Gebet mit buddhistischer Meditation: Dort gibt es ja nicht die Vorstellung eines (drei-)persönlichen Gottes. so besagt die Untersuchung nur, dass es einen Unterschied zwischen Phantasie und der gläubigen Annahme der Existenz eines persönlichen Gottes gibt, ein Hinweis auf diese Existenz als tatsächliches Faktum ist sie überhaupt nicht.
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#11   Sozialkatholisch   17:14:21 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo
Da ist natürlich daran was sie sagen, also ist die Haltung der z.B. Weihnachtsmannbeter eine andere als die, die zum lebendigen Gott beten. Ich finde solche versuche gut und richtig, aber im Bezug auf Lorenz sein Posting sollte man solche versuche nur sehr vorsichtig und sehr demütig bewerten, sonst kann es sein das der „Liebe Gott“ sich wirklich noch mehr zurückzieht.
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#10   santo domingo   17:08:33 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sozialkatholisch
Richtig, solch ein Versuch gibt ausschließlich Auskunft über die Haltung der betreffenden Person, und zwar im Verhältnis zu ihrem persönlichen Glauben.
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#9   Sozialkatholisch   17:05:51 | Sonntag, 29. April 2007
@ santo domingo
Ich denke mal das man solche Beweise nicht (oder noch nicht) als Beweis für richtiges beten heranziehen kann. Aber nicht unbedingt die inhaltliche Richtigkeit ist wichtig, oder allein wichtig sondern auch die Herzenshaltung beim beten. Wenn sie inhaltlich richtig beim beten auf einem zu hohen, geistigen Thron sitzen wird es bei aller inhaltlicher Richtigkeit ein Monolog bleiben, oder es wird ein Dialog mit dem Verkehrten dem >:)
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#8   Lorenz   17:02:11 | Sonntag, 29. April 2007
Das Problem ist…
… das es der Wahrheit Gottes keinen Abbruch täte, wenn beim EEG nichts rauskäme. Ähnliche Untersuchungen werden massenweise – vornehmlich seitens us-amerikanischer Mäzene gesponsort – durchgeführt. Mir scheint, wenn wir ihn so sehr, auf die hier beschriebene Weise also, suchen, zwingen wir Gott nur, sich mehr zu verbergen, als es Gott selbst gefällt. Wir sollten nach Gottes Wahrheit suchen und nicht nach Gott.
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#7   santo domingo   16:59:18 | Sonntag, 29. April 2007
@ Sozialkatholisch
Richtig, wenn die Messungen fein genug sind, können sie beweisend für den Glauben (oder Unglauben) des Betreffenden sein.
Nicht aber für die inhaltliche Richtigkeit des Geglaubten, ganz egal was man dafür im konkreten Versuch einsetzt, sondern nur im Rahmen der subjektiven Überzeugung. Die Existenz oder Inexistenz Gottes wird sich mittels EEG schon aus methodischen Gründen nicht beweisen lassen.
Analog zum Lügendetektor, der „Wahrheit“ ausspuckt, wenn die getestete Person von der Richtigkeit einer objektiv falschen Angabe subjektiv überzeugt ist.
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#6   Sozialkatholisch   16:56:20 | Sonntag, 29. April 2007
@ Alanus –--
Wahres beten ist kein Monolog, sondern ein Dialog und beim Weihnachtsmann wird ein Dialog nie zustande kommen.
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#5   Alanus ab Insulis   16:53:27 | Sonntag, 29. April 2007
Damit ist mal wieder bewiesen
was Autosuggestion im menschlichen Gehirn zustandebringt.
Wer an einen Gott glaubt, nimmt eine Gesprächshaltung (allerdings monologisch, denn es kommt ja nichts zurück) ein wie beim Gespräch mit einem Menschen.
Wer „Gott“ für so real hält wie den „Weihnachtsmann“: Tja, da tut sich dann nichts im Gehirn, weil man ja weiß, daß das Quatsch ist.
Das Ganze war mir allerdings auch schon vorher klar.
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#4   Sozialkatholisch   16:45:53 | Sonntag, 29. April 2007
@ Matt
Ich kann mich noch daran erinnern vor längerer Zeit eine ähnliche Untersuchung gelesen zu haben. Da wurden die Gehirnströme von Betern gemessen und die Wissenschaftler konnten nicht nur Unterschiede von Betern und Nichtbetern (z.B. Weihnachtsmannhörige!) feststellen, sie haben sogar Unterschiede zwischen normalen Gebeten und Fürsprachen zur Gottesmutter unterscheiden können.
Solche Untersuchungen finde ich sehr interessant und können ein Glaubenszeugnis sein.
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#3   matt2 †   16:39:32 | Sonntag, 29. April 2007
Christen ab in die Röhre…
Sie beten einmal zu Gott und einmal zum Weihnachtsmann und messen dabei ihre Hirnströme…ach!
das ist ja wirklich herzallerliebst… so was dämliches habe ich noch selten gelesen, nicht bös sein.
Da braucht man sich nicht wundern, wenn unser Glaube Spott und Hohn preisgegeben ist, wenn Christen sich wie Versuchskaninchen mißbrauchen lassen um einen pseudo-wiss. Nachweis für seine Bedeutsamkeit zu erbringen.
Könnt Ihr kindischen Menschleins Euch nichts besseres ausdenken um Gott zu bezeugen?
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#2   Sozialkatholisch   16:21:18 | Sonntag, 29. April 2007
Tja, Onan
bist wohl traurig das dir keiner beim beten zuhört!
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#1   OnanIV   16:16:51 | Sonntag, 29. April 2007
jaja, wenn man nur fest genug daran glaubt…
dann zeigen sich diese hirnströme auch beim reden mit dem weihnachtsmann, der zahnfee, …
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