Ökumene
Gottesdienst für Menschen in Trennungssituationen
„In keiner der christlichen Kirchen gibt es offiziell die Möglichkeit, eine Trennung oder Scheidung in demselben Kontext abzuschließen, wie die Beziehung angefangen hat.“
"Gerade geschieden" - ein Grund zum Feiern?
„Gerade geschieden“ – ein Grund zum Feiern?
(kreuz.net, Mainz) Die Diözese Mainz lädt „Frauen und Männer in und nach Trennungssituationen“ zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. Der Anlaß findet am 5. Mai um 16.30 Uhr in der evangelischen Johanniskirche in Mainz statt.

Er steht unter der Überschrift „Wut, Mut und mehr, viel mehr…“.

Im Anschluß an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zur Begegnung mit Wein und Brezeln.

Die Mainzer Diözesanfrauenreferentin Anita Pieroth schreibt dazu in der Einladung:

„In keiner der christlichen Kirchen gibt es offiziell die Möglichkeit, eine Trennung oder Scheidung in demselben Kontext abzuschließen, wie die Beziehung angefangen hat und dabei um Kraft für einen Neunfang zu bitten.“

Darunter würden viele Betroffene „leiden“.

Und weiter: „Unsere christliche Tradition bietet jedoch einen großen Erfahrungsschatz, Menschen in schwierigen Zeiten zu begleiten und durch Zeichen, Symbole, Gebete zu unterstützen und damit Schritte von Heilung zu ermöglichen.“

Der Gottesdienst will einen Raum anbieten, „den Gefühlen, die mit dem Ende der Beziehung verbunden sind, nachzuspüren und den neuen Lebensabschnitt unter den Segen Gottes zu stellen“.

Verschiedene Veranstalter stehen hinter dem Gottesdienst: die Referate „Alleinerziehende“ und „Männerseelsorge“ im Bischöflichen Ordinariat Mainz, der Verband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau, das Katholische Bildungswerk Südhessen, das Diakonische Werk Mainz/Bingen und die Alt-Katholiken Mainz/Wiesbaden.
      
23 Lesermeinungen
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#23   Nachtlaterne   09:34:03 | Donnerstag, 3. Mai 2007
ihr habt gesagt
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt. Darum – so spricht Gott, der Herr: Seht her, ich lege einen Grundstein in Zion, einen harten und kostbaren Eckstein, ein Fundament, das sicher und fest ist: Wer glaubt der braucht nicht zu fliehen. Als Senkblei nehme ich das Recht und als Wasserwaage die Gerechtigkeit. (…) Aber der Hagelsturm fegt eure Lügenzuflucht weg. Jesaja 28
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#22   Horst Metzker   19:31:44 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Liebe Stimme der Vernunft, lieber Seminarist,
ich schreibe hier nicht, um Wohlgefälligkeiten auszuteilen, oder zu verurteilen, was meinem Verständnis nicht entspricht. Deshalb ist mein Namen echt, und nicht Nick.
Warum liebe Stimme der Vernunft, zweifeln Sie am Seminaristen, bzw. stellen seinen Nick in Frage? Weil er Ihrer Meinung nicht entspricht? Dann wäre Ihre Meinung aber sehr billig, und das wollen Sie doch selber nicht.
Er hat sich ehrlich und sauber erklärt, was für uns wahrhaftiger ist, als vieles der Beschimpfungen und Diffamierungen, die täglich in den verschiedensten Rubriken geschieht.
Liebe SdV, ich bin in ständiger Verbindung mit Diakonen und Priestern, mit denen ich nicht anders spreche, wie ich es hier schreibe. In vielen Dingen geben sie mir Recht, und in vielen haben sie das Recht auf ihrer Seite.
Doch übersetzt wie es unser Seminarist schon beschrieb:
„Wessen Brot ich esse, dessen Sprache ich spreche!“
Ein Tier beißt nicht die Hand, von der es gefüttert wird!
Gestern, am 1. Mai haben wieder Menschen demonstriert, weil sie sich die Jacht auf Mallorca, von der sie schon so lange träumen mit den mikrigen Löhnen bei VW, BMW, MERCEDES, FORD, OPEL, und alle anderen nicht leisten können.
Im TV sehe ich den Hartz IV-Empfänger, mit nagelneuer Couchgarnitur, Stereoanlage, Breitbandfernseher, PC,
3 Handies auf dem Tisch, gemeinsam mit leeren Zigarettenschachteln und vollen wie leeren Bierflaschen, der sich darüber beklagt, das er seit 10 Jahren nicht mehr auf Mallorca war.
Der Seminarist ist mir lieber.
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#21   stimme der vernunft †   14:43:37 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@seminarist
bei deinem Zitat geht es um eventuelle Einsegnungen von Zweitehen etc, und nicht um Kommunion für Wiederverheiratete.
Wenn du als Seminarist das nicht erkennst (falls du denn einer bist), dann gute Nacht Herr Pfarrer (naja, vielleicht verhütet der Heilige Geist in deinem Fall auch das schlimmste)
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#20   Horst Metzker   11:03:00 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Lieber Seminarist, selbst verständlich respektiere ich,
Ihre Weisungsgebundenheit ohne wenn und aber.
Gelobt sei Jesus Christus, in Ewigkeit Amen, auf all’unseren Wegen die uns, möge uns Gott verzeihen, zu IHM führen.
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#19   Seminarist   08:53:47 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Metzker, @Cbr. Gotthard
Ihr habt auf eine sehr gefühlsbetonte Art versucht, mir als Seminaristen aufzuzeugen, sich nicht an den Wortlaut von KKK oder Papstworten zu orientieren, sondern mir zu zeigen, wie Jesus wirklich an den Menschen gehandelt hätte (was im Grunde ja nur die eure eigene Interpretation der Lehre Jesus ist).
Doch verlass ich mich lieber auf die authentische kirchliche Auslegung der christlichen Lehre. Wenn eine Unternehmensführungen Weisungen an die Mitarbeiter ausgibt, die sagen aber alle, „komm, wir machen es anders, denn diese Weisungen liegen nicht auf der Linie des Unternehmensgründers“, würde jeder vernünftige Mensch auch diese Personen aus der Firma entlassen.
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#18   Horst Metzker   08:28:28 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Lieber Sinner, dieser Priester sagte auch,
und es standen etwa 30 Vollwertkatholiken um uns herum:
„Ich bin Priester doch nicht Richter, da gibt es wie Jesus sagte nur einen, und das ist unser Vater im Himmel. Ich habe nicht das Recht, dem Unschuldigen den Leib des Herrn abzusprechen.„Applaus von den Übrigen.
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#17   Robert Ketelhohn   23:15:45 | Dienstag, 1. Mai 2007
Wort des Propheten Ernst Neger
»Wenn ich emol de Herrgott wär’, dann wüßte ich nur eens:
Ich nähm’ in meine Arme fest mein arm’ zerstörtes Meenz.
Ich drückte es ganz fest an mich und sagt’: „Hab’ nur Geduld!
Ich bau Dich widder auf geschwind! Ei, Du warst ja gar net schuld.
Ich mach dich widder wunnerschön,
Du kannst, Du derfst net unnergehn!“
Heile, Heile, Gänsje …«
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#16   Czibo Nieznany   23:08:28 | Dienstag, 1. Mai 2007
Lüstern schauen
Wie schaut ein Mann eine Frau lüstern an?
Nun ist es kein Katechismusthema, aber aus der Welt ist es auch nicht. Denn es geschieht nicht nur bei den Heiden, sondern auch bei verheirateten Katholiken. Wer es fassen kann, der fasse es.
Es geschieht immer wieder, obwohl es ganz klar und deutlich dazu vatikanische Dekrete gibt, dass man dies nicht tun dürfte, eine Frau lüstern anzuschauen und dabei den Wunsch zu haben, sich mit ihr im Bett zu wälzen.
Dem entspricht: „Denn schon seit mehr als tausend Jahren hat ein jedermann erfahren, ganz ohne Liebe kann man nicht durchs Leben geh’n… Liebe, ja Liebe die ist immer wieder schön“.
Vielleicht schauen deshalb Männer Frauen immer so lüstern an und Frauen senken deshalb immer die Blicke ganz auf den Boden, damit nichts passiert.
O Gott die armen Keutschheitsgürtelträger… mögen Sie den Schlüssel finden
Es gibt ja auch die entsagende Variante: Rosenkranz beten!
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#15   Strepto von Kokke   21:33:05 | Dienstag, 1. Mai 2007
@Nachtlaterne
ihrer äußerung darf ich entnehmen, dass sie zu denen gehören denen noch niemals unartige gedanken kamen. na, dann sind sie ja reif für den himmel…wir sind alle sünder und sollen daher nicht den sünder sondern die sünde verurteilen und die sünde nicht unterstützen, weil wir anlagebedingt mehr zum schlechten als zum guten neigen.
Ach Nachtlaterne, Sie scheinen sich in der Rolle des erbärmlich, reuigen Sünders besonders wohl zu fühlen. Es sei Ihnen gegönnt. Von mir aus dürfen Sie dem lieben GOTT schon in der Frühe Ihr ganz persönliches, „ Oh, ich bin ein grosser Sünder mit unreinen Gedanken“, – zurufen.
Nur denken Sie daran, daß es einen Unterschied macht ob Sie einen sündigen Gedanken als solchen erkennen und ihm widerstehen oder ob Sie ihm nachgehen, indem Sie ihm nachgeben.
Sie werden das bestimmt schon verstanden haben.
Ausserdem hoffe ich doch, daß Sie sich im Laufe Ihres vorausgesetzt gut geführten sakramentalen Lebens weiterentwickelt, die Strategie des Bösen ein wenig erkannt, es mit den entsprechenden Waffen zu bekämpfen wissen und in Ihrem Streben nach Heiligkeit auch Erfolge zu verzeichnen haben, sodaß Sie sich als geliebtes Kind GOTTES sehen dürfen, welches reinen Herzens die Augen zu GOTT dem Vater erheben darf.
Möge Ihre Freude über den wahren römisch katholischen Glauben immer etwas grösser sein als die Zerknirschung über Ihre Sünden.
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#14   Sinner   20:58:20 | Dienstag, 1. Mai 2007
@Horst Metzger
Als mein Sohn vor seiner 1. Hl. Kommunion stand fragte ich den damaligen Pfr.; Es ist ja Praxis in der r/k-Kirche, das man als wiederverheiratet Geschiedener in der Ferne zur Kommunion gehen kann, jedoch nicht in der Heimatgemeinde, damit es nicht zum Eklat kommt. Können sie mir ein Pfarramt empfehlen oder einen Priester bei dem ich am Sonntag zwischen Messe und Andacht kommunizieren kann? Er legte mir die Hand auf die Schulter und sagt: „Herr Metzker, wenn es ihnen ein Bedürfnis ist mit ihrem Sohn zu kommunizieren, dann erwarte ich sie am Sonntag bei mir.“
Vielen Dank!
Das ist wunderschön!
Das ist ein wahrer Hirte. So stelle ich mir unseren gnädigen barmherzigen Gott auch vor. Gott, der tiefer in unserer Herzen blickt, als es das Regelwerk des KKK kann, das Gott nicht geschrieben hat…
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#13   Nachtlaterne   18:17:37 | Dienstag, 1. Mai 2007
mein lieber horst
mein lieber horst, sie sind, scheints, ein metzger der liebe. das wort gottes sagt ausdrücklich, dass man sich in gegenseitiger gier nicht verschlingen soll. wer meint seine eigene frau wie ein geier zerrupfen zu dürfen, der hat irgendwie etwas falsch verstanden. was geschehe, das geschehe in liebe!
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#12   Horst Metzker   18:04:07 | Dienstag, 1. Mai 2007
Liebe Nachtlaterne,
mhmh, doch habe ich nichts verstanden?
Könnte es denn nicht so sein dass, wenn die Frau und der Mann in Gott leben, in gegenseitiger Hingebung sich alles geben dürfen und auch nehmen, wenn ihre Herzen vereint sind? Muss ich beim Orgasmus in der vorgeschriebenen Missionarsstellung sagen: Herr verzeih mir, ich weiß nicht was ich tue?
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#11   Nachtlaterne   17:46:58 | Dienstag, 1. Mai 2007
strepto von kokke
von der möglichkeit der beichte rede ich immer wieder, da müssen sie mich nicht belehren. auch scheint es mir unmöglich, dass ein beichtender einen beichtabnehmer ihrer inneren haltung annehmen könnte. ich weiß, ich weiß, sie sind kein priester und könnend as ohnehin nicht. ihrer äußerung darf ich entnehmen, dass sie zu denen gehören denen noch niemals unartige gedanken kamen. na, dann sind sie ja reif für den himmel.
sie brauchen nicht in der öffentlichkeit zu beichten, das fordert der glaube aus rücksichtnahme nicht, aber wenn sie mir erzählen wollen ihre sexualität sei makellos dann nehme ich ihnen das nicht ab. sexualität soll etwas intimes sein und bleiben, aber da dieses sensible thema im fallsüchtigen menschen selbst wohnt, kann es unmöglich makellos sein. der mensch aber soll eine neue sehnsucht nach reinheit entwickeln und die liebe über die sexualität stellen, jedenfalls die sexualität der liebe unterordnen damit er es recht macht. erzählen sie mir aber bloß nicht das märchen sie hätten keine unartigen gedanken… wir sind alle sünder und sollen daher nicht den sünder sondern die sünde verurteilen und die sünde nicht unterstützen, weil wir anlagebedingt mehr zum schlechten als zum guten neigen.
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#10   Horst Metzker   17:35:11 | Dienstag, 1. Mai 2007
Liebe Freunde, Bekannte, und Andere,
die Problematik liegt doch mehr darin, dass man nichts zurück nehmen kann, was Pius IX, sich beim Konzil 1869/70
festschreiben ließ. Wie kann man jemandem widersprechen, der für sich die göttliche Unfehlbarkeit, bei Bedarf, gebrauchen darf? Wir können unsere Meinungen äußern, ob richtig oder falsch, können zum gleichen Ergebnis kommen, doch zu Schluss heißt es, Basta! Und das war es.
Im Wissen das ich gleich wieder als Häretiker diffamiert werde, glaubt denn wirklich jemand, mit dem Informationsfluss des Jahres 2007 würde ein Paulus seine Sätze so formulieren wie er es damals tat?
Würde Jesus über Weinberge reden oder über Erdöl und deren Raffinerien?
Dennoch hat Jesus Recht, und wenn die heutigen Eltern auch Gott achten würden, hätten wir keine Probleme mit Mixa und von der Leyen. Alles relativ, schönen Sonntag!
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#9   Gotthard   17:08:56 | Dienstag, 1. Mai 2007
@seminarist
Zwei Bewohner mit einer geistigen Behinderung aus einem Wohnheim – Mitte 30 und Mitte 40 – möchten gerne heiraten.
Würden die beiden die Tiefe des Ehesakramentes erkennen können? Würden sie den Inhalt des Eheversprechens in seiner ganzen Bedeutung erkennen können?
Das Standesamt verweigert eine Trauung.
Ohne Standesamt keine kirchliche Trauung in Deutschland. Ist der Fall damit für den Pfarrer erledigt?
Es wird eine andere Lösung gefunden: 1 Jahr nach ihrer Verlobung kommen die beiden mit vielen Freunden und den übrigen Heimbewohnern zur samstäglichen Vorabendmesse.
Nach dem Schlussgebet geht der Pfarrer zu den beiden in der 1. Bankreihe und legt ihnen einzeln die Hände auf und spricht den Verlobungssegen … anschließend gibt es mit allen und für alle Freunde und Bewohner eine leckeres Abendessen.
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#8   Horst Metzker   17:02:52 | Dienstag, 1. Mai 2007
Lieber Gotthard,
nach katholisch, ich bin auch einer, hat er Recht, bzw. was er erwidert. Doch hat dies mit Gott zu tun?
Noch einen sonnigen 1. Mai, Horst.
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#7   Gotthard   16:58:50 | Dienstag, 1. Mai 2007
@Seminarist
was soll uns dein Textausschnitt nun sagen?
…an welche „liturgischen Handlungen“ hast Du gedacht?
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#6   Horst Metzker   16:57:03 | Dienstag, 1. Mai 2007
Sehr geehrter Seminarist,
nach katholischen Recht, ist ja alles in Ordnung.
In Sichtweite des Viktoriasees sitzt die ehemalige Frau von John Wrothi, dem sie 7 Kinder schenkte, mit ihnen jeden Sonntag zu Pater Hennesay zur Messe ging und kommunizierte. Niokabi hat AIDS, angesteckt von John der sich bei den Prostituierten in Mombasa die Seuche holte. 3 der Kinder sind bereits an der Seuche gestorben, ein 4. liegt im Nakuru-Hospital den Tod erwartend. Niokabi wurde von ihrem John geschlagen, gedemütigt, vergewaltigt, bis sie das Leben ihrer Kinder vor ihre Ehe mit John stellte. Sie ließ sich scheiden, sitzt jetzt auf einem Baumstumpf vor der Lehmhütte ihrer Mutter.
Patrick Niarere ist Niokabi schon als netter Bub in der Primäri aufgefallen, und vor einiger Zeit haben sie sich wieder getroffen. Er erkannte zunächst die Niokabi nicht mehr von der Seele her. War sie doch immer lebenslustig, gottvertrauend, einfach ein wunderbares Mädchen.
Ihre Gesichtzüge zeigen noch immer die, die er kannte und will Niokabi heiraten. Patrick will ihr Ehemann sein, der Vater ihrer inzwischen restlichen 3 Kinder, und somit mit ihr eine Familie sein.
Sie tragen ihr Ansinnen Pater Hennesay vor, der ihnen erklärt, dass sie dies nicht dürfen, denn es verstößt gegen das Sakrament der Ehe. Seit dieser Zeit blieben Niokabi und Patrick mit den 3 Kindern der Missionsstation fern, beteten morgens, mittags und abends die Gebete die Gott zustanden.
Nach ca. einem Monat: „John ist gestorben, ihr könnt heiraten.“ Sie haben es gelasse…
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#5   Sirilo   16:35:26 | Dienstag, 1. Mai 2007
@Nachtlaterne
Wie sieht man (Mann) eine Frau lüstern an? Können Sie mir das erklären? Ich verstehe nämlich nicht, was Kennzeichen eines lüsternen Blickes ist.
Zum zweiten: Aber eine Frau darf einen Mann lüstern anblicken, nicht wahr, denn von einer Frau ist in Ihrem Zitat ja nicht die Rede.
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#4   Strepto von Kokke   16:25:50 | Dienstag, 1. Mai 2007
@Nachtlaterne
außerdem sind wir alle irgendwie ehebrecher denn „weer eine verheiratete frau auch nur lüstern ansieht“ und sie begehrt, begeht schon im eigenen herzen ehebruch. was im herzen aber anfängt kommt auch bei passender gelegenheit zur vollendung.
oh gott, sei uns armen sündern gnädig!
Sie schliessen zu sehr von sich auf andere Personen.
Gewöhnen Sie es sich an eine Frau nicht lüstern anzublicken oder lassen Sie es am besten ganz sein, wenn Ihnen ein normaler Blick ohne irgendwelche Hintergedanken unmöglich ist.
Meiden Sie weiterhin „passende Gelegenheiten“, die zur Vollendung führen könnten.
Auch gegenüber unverheirateten Frauen sollten Sie sich des lüsternden Blickes enthalten.
Gehen Sie beichten, dort ist Ihnen GOTT im Sakrament der Busse gnädig.
Gruss
Strepto von Kokke – Monarchist
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#3   Nachtlaterne   15:58:21 | Dienstag, 1. Mai 2007
wir sind alle sünder
auch hie rgilt: wir sind alle sünder und können uns das verurteilen spüaren, deswegen hat aber niemand das recht die worte jesu christi außer kraft zu setzen und die sünde zu parfümieren.
was hat christus zur scheidung gesagt? wer kennt seine worte, wer liest sie durch? wer kennt seine worte zum ehebruch? ab wann ist nach christus eine scheidung erlaubt? warum darf ein mensch nicht zum zweiten mal heiraten es sei denn er/ sie wäre witwe/r? macht das wort gottes zum maßstab und nicht das eigene!!
außerdem sind wir alle irgendwie ehebrecher denn „weer eine verheiratete frau auch nur lüstern ansieht“ und sie begehrt, begeht schon im eigenen herzen ehebruch. was im herzen aber anfängt kommt auch bei passender gelegenheit zur vollendung.
oh gott, sei uns armen sündern gnädig!
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#2   Seminarist   15:31:36 | Dienstag, 1. Mai 2007
Aus der Apostolischen Exhortation Familiaris consortio, 1981

e) Wiederverheiratete Geschiedene
84. Die erforderliche Achtung vor dem Sakrament der Ehe, vor den Eheleuten selbst und deren Angehörigen wie auch gegenüber der Gemeinschaft der Gläubigen verbietet es jedem Geistlichen, aus welchem Grund oder Vorwand auch immer, sei er auch pastoraler Natur, für Geschiedene, die sich wiederverheiraten, irgendwelche liturgischen Handlungen vorzunehmen. Sie würden ja den Eindruck einer neuen sakramental gültigen Eheschließung erwecken und daher zu Irrtümern hinsichtlich der Unauflöslichkeit der gültig geschlossenen Ehe führen.
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#1   Horst Metzker   14:44:19 | Dienstag, 1. Mai 2007
Herzlichen Glückwunsch Frau Pieroth,
haben Sie doch mit Ihrem Angebot eine Lücke der christlichen Fürsorge geschlossen. Wir kennen alle die Prozentzahlen der gescheiterten Ehen, doch kenne ich bis dato nur Aussagen zur Problematik wie: „Ich will keine wiederverheiratet Geschiedenen, getrennt Lebenden, oder in wilder Ehe Lebenden, bei der Eucharistie sehen,“ sagte schon einiger Male mein Dorfpfarrer.
Der frühere Erzbischof von St. Pölten Kurt Krenn: „Wenn ein Seelsorger einen wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie einlädt, ist es als würde ein Blinder einen Blinden führen!“
Was glaubt denn die Kirche was diese Problemgruppe ist?
Lauter Hurer, Säufer, Schläger, Kinderschänder, Abtreiber und andere? Jedoch die ohne outing sonntäglich die Kommunion empfangen dürfen, sind die wahren Christen? (Ich weiß, dann gilt es nicht, und ist ein schwere Sünde.)
Als mein Sohn vor seiner 1. Hl. Kommunion stand fragte ich den damaligen Pfr.; Es ist ja Praxis in der r/k-Kirche, das man als wiederverheiratet Geschiedener in der Ferne zur Kommunion gehen kann, jedoch nicht in der Heimatgemeinde, damit es nicht zum Eklat kommt. Können sie mir ein Pfarramt empfehlen oder einen Priester bei dem ich am Sonntag zwischen Messe und Andacht kommunizieren kann? Er legte mir die Hand auf die Schulter und sagt: „Herr Metzker, wenn es ihnen ein Bedürfnis ist mit ihrem Sohn zu kommunizieren, dann erwarte ich sie am Sonntag bei mir.“
Inzwischen ist meine 1. Frau gestorben, und dadurch konnten und taten es, kirchlich heiraten.
Tja die …
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