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22 Neupriester + Bischof unter Hakenkreuz + Neue Quantität + Tyrann exkommuniziert + Vatikan muß die Klappe halten
Der Papst im Januar 2006
Der Papst im Januar 2006
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22 Neupriester

Vatikan. Papst Benedikt XVI. weihte am gestrigen Weltgebetstag für geistliche Berufungen 22 Diakone der Diözese Rom zu Priestern. Zu den Neugeweihten sagte der Heilige Vater: „Indem ihr euch dem Altar nähert – eurer täglichen Schule der Heiligkeit – werdet ihr immer mehr den Reichtum und die Zärtlichkeit der Liebe des göttlichen Meisters entdecken.“ Die Gläubigen bat Benedikt XVI. um das Gebet für „viele und heilige Priester“.

Bischof unter Hakenkreuz

Italien. Die Drohungen gegen den Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz, Mons. Angelo Bagnasco, verschärfen sich. Am Freitag soll der Erzbischof einen Brief mit einer Munitionskugel erhalten haben. Das berichtete die Genueser Zeitung ‘Il Corriere Mercantile’. In dem Brief soll außerdem ein Foto enthalten sein, das Mons. Bagnasco unter einem Hakenkreuz zeigt. Der Erzbischof wird für seine klaren Aussagen gegen Ehen ohne Trauscheine und Homo-Konkubinate angefeindet.

Neue Quantität

Deutschland. Gestern unterzeichneten Vertreter von elf christlichen Konfessionen in Magdeburg eine gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe. Mit von der Partie waren unter anderen der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, sowie der evangelische Bischof Wolfgang Huber. Für den Bischof von Magdeburg, Mons. Gerhard Feige, bedeutet die gegenseitige Anerkennung der Taufe „eine neue Qualität“ im ökumenischen Miteinander.

Tyrann exkommuniziert

Mexiko. Der skrupellose Bürgermeister von Mexiko-Stadt, sowie alle Befürworter des neuen Abtreibungsgesetzes in der mexikanischen Bundeshauptstadt sind exkommuniziert. Das gab der Sprecher der Erzdiözese Mexiko, Hw. Hugo Valdemar, am Sonntag bekannt. Der Sprecher reagierte damit auf Äußerungen von Kinderfeinden, die sich in der Illusion wähnen, nicht aus der Kirche ausgeschlossen zu sein. Das neue Gesetz bezeichnete Hw. Valdemar als „kriminell“. Den Bürgermeister nannte er einen „Tyrannen“, der den Ärzten der Hauptstadtkliniken befohlen habe, Kinder im Mutterleib zu töten.

Vatikan muß die Klappe halten

China. Die Gegenkirche des chinesischen Regimes ‘Patriotische Vereinigung’ will die Besetzung ihres Pekinger Bischofsstuhls ohne den Vatikan regeln. Das gab die Vereinigung am Wochenende bekannt. Der bisherige Bischof in Peking, Michael Fu Tieshan, war am 20. April an Lungenkrebs gestorben. Am Samstag wurde er mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt. Fu war Ende 1979 als erster Geistlicher in der Volksrepublik ohne Zustimmung Roms Bischof von Peking geworden.
      
16 Lesermeinungen
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#16   hlux   17:46:37 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Alkuin
Die Annerkennung ist nicht notwendig, weil wir uns in jene Position stellen, dass eine Entscheidung über das was in der RKK gültig ist, von Protestanten quasi mit entschieden wird.
Die Protestanten entscheiden nicht mit, was in der kath. kirche gültig ist, sondern was in ihrer eigenen Kirche gültig ist – in dem Fall eben auch eine kath. gespendete Taufe.
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#15   Alkuin   07:40:06 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@hlux
Wieso soll diese Anerkennung nicht notwendig sein? Wäre es dir lieber, wenn Leute, die von der kath. Kirche zu einer anderen Konfession konvertieren nochmals getauft würden?
Die Annerkennung ist nicht notwendig, weil wir uns in jene Position stellen, dass eine Entscheidung über das was in der RKK gültig ist, von Protestanten quasi mit entschieden wird.
Mir wäre es lieber wenn es keine Konvertierung gebe. Dennoch ob jemand der sich von der RKK abgespalten hat sich wieder Taufen lässt ist eigentlich egal, da die 1. Taufe gültig ist und eine Wiedertaufe, nach katholischem Verständnis, Wirkungslos.
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#14   hlux   14:08:39 | Dienstag, 1. Mai 2007
nicht notwendig?
Da die RKK die Taufe aller Gruppen diese „Anerkennungsgemeinschaft“ schon vorher anerkannt hat, ist diese gegenseitige Anerkennung de facto eine nicht notwendige Anerkennung der Taufe der RKK durch die Protestanten.
Wieso soll diese Anerkennung nicht notwendig sein? Wäre es dir lieber, wenn Leute, die von der kath. Kirche zu einer anderen Konfession konvertieren nochmals getauft würden?
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#13   Alkuin   10:51:49 | Dienstag, 1. Mai 2007
nicht notwendige Anerkennung
Die Katholische Kirche hat die Wassertaufe in Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes (vgl. Mt 28,20) immer als Gültig anerkannt.
Leider haben manche Protestanten das Untertauchen als einzig gültiger Form anerkannt. Zudem kommt die Ablehnung der Kindestaufe in manchen protestantischen Kreisen (z.B. die Baptisten).
Somit war für sie die Taufe der RKK nicht Gültig.
Da die RKK die Taufe aller Gruppen diese „Anerkennungsgemeinschaft“ schon vorher anerkannt hat, ist diese gegenseitige Anerkennung de facto eine nicht notwendige Anerkennung der Taufe der RKK durch die Protestanten. :-O
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#12   hlux   20:17:12 | Montag, 30. April 2007
@Aquinate
Wer will denn schon freiwillig im Betsaal der Baptisten schwimmen gehen, wenn er in einer katholischen Kirche durch einen geweihten Priester die Taufe empfangen hat.
Ich habe das z.B. getan, weil ich die Säuglingstaufe nicht akzeptiert habe. Nach wie vor halte ich die Taufe nach einer persönlichen Entscheidung für die bessere Wahl.
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#11   Sozialkatholisch   17:48:14 | Montag, 30. April 2007
@ Aquinate
Ganz so einfach ist das nicht, die röm/kath Kirche kennt alle Taufen wo wenigstens das Wasser fließt und wo der dreifaltige Gott angerufen wird an. Viele Evangelische Gemeinden kennen nur dir untertauchen Taufe und die Taufe aus freier persönlicher Entscheidung, also keine Kindertaufe an.
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#10   Aquinate   13:26:32 | Montag, 30. April 2007
Taufe
Es ist mir ein Rätsel, wieso um diese Taufvreinbarung ein solches Theater gemacht wird. Es wurde doch nur gesagt, was schon immer feststand: Die Taufe im Namen des dreieinigen Gottes wird von allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften anerkannt.
Wenn ein Laie (also auch ein protestantischer Prediger) das tut, was die Kirche tut, hat er die Taufe gültig und erlaubt gespendet. So war es immer, und so wird es immer bleiben. Es ist also nichts passiert.
Ausnahmen bleiben – trotz der Vereinbarung – einige Freikirchen. Aber mal ehrlich: Wer will denn schon freiwillig im Betsaal der Baptisten schwimmen gehen, wenn er in einer katholischen Kirche durch einen geweihten Priester die Taufe empfangen hat.
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#9   obelix †   13:11:26 | Montag, 30. April 2007
Das ist doch gut, ruhrgebietler!
r.ruhrgebietler: … Sonst wäre halb Deutschland schon längst exkommuniziert, weil sie mit den Freunden der Kindesschlachtung liebäugeln.
Stellen Sie sich vor, man hätte diese Exkommunikationsgeschichte schon immer so rigoros gehandahbt, wie Sie es sich wünschen.
Dann wären am 8. Mai 1945 fast keine Katholiken in Deutschland mehr zu finden gewesen.
So konnte der Oberkatholik Adenauer mit den persilscheinweissen katholischen Nazis seine verlogene und verkommene Nachkriegsrepublik aufbauen.
Sein Staatssekretär Hans Globke liess sich in seinem streng konservativen Katholizismus schliesslich von niemanden übertreffen. Nicht einmal bei der Erstellung der Nürnberger Gesetze! Nix wars mit Exkommunikation von Globke! Die Bischöfe haben fein das Maul gehalten, weil sie weiter in Ruhe an der Adenauerschen Kanzlerdemokratie teilhaben wollten.
Und jetzt? Business as usual.
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#8   Alanus ab Insulis   12:37:13 | Montag, 30. April 2007
Welteinheitsreligion?
Dafür war das doch ne ziemlich klägliche Ansammlung von Splittergruppen. Und der Dalai-Lama und der germanische Gode des Bezirks haben auch gefehlt…
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#7   Elendester Sünder   11:43:41 | Montag, 30. April 2007
Lehman
Eine von diesen PR-Veranstaltungen, bei denen der Vorsitzende der Patriotischen Vereinigung der BRD, der von sich selbst behauptet, kein Freund der Kirche Jesu Christi zu sein www.kreuz.net/article.4828.html, sich mal wieder als Vorkämpfer der Welteinheitsreligion darstellen darf.
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#6   Karl Murx   10:23:19 | Montag, 30. April 2007
Entscheidung zur gültigen Häretikertaufe bereits im Jahr 257
und zwar durch den Papst gegen die Meinung des hl.Cyprian.
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#5   Bruder Theophil   10:08:09 | Montag, 30. April 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 10, 1-10
In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.
Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.
Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.
Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.
Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
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#4   Sozialkatholisch   09:57:54 | Montag, 30. April 2007
@ Sirilo
Legastheniker sind sie wohl nicht, aber den Unterschied zwischen Qualität und Quantität kennen sie aber auch nicht. Wenn mehrere christliche Gemeinschaften die Taufe gegenseitig anerkennen geht das auf die Quantität der anerkannten Taufen und auf die ökumenische Qualität der Taufgnade!
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#3   Sirilo   09:48:29 | Montag, 30. April 2007
Neue Quantität –
lautet die Überschrift. Doch im Artikel ist von „neuer Qualität“ die Rede. Warum diese Verfälschung der Worte? Oder hat heute in der Kreuz.net-Redaktion das Legastheniker-Team Dienst?
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#2   Sozialkatholisch   09:18:58 | Montag, 30. April 2007
Neue Quantität?
Hat die röm/kath. Kirche die Taufe anderer christlichen Gemeinschaften, wenn untergetaucht wird oder wenn Wasser fließt (nicht gespritzt wird), in Verbindung mit der Anrufung des dreieinen Gott nicht schon immer, oder wenigstens schon sehr lange, akzeptiert.
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#1   r.ruhrgebietler   08:48:02 | Montag, 30. April 2007
Schade
daß die Bischöfe in Deutschland nur Marionetten des Mainstreams und des Kapitals sind! Sonst wäre halb Deutschland schon längst exkommuniziert, weil sie mit den Freunden der Kindesschlachtung liebäugeln.
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