Alte Messe
Verwässerte Liturgie
Kirchliche Bürokraten fürchten und verkennen die Alte Messe. Realistischer werden die Dinge von den Priestern in der Seelsorge gesehen.
Vor allem junge Leute fahren am Sonntag statt in ihre Pfarrei zur Alten Messe
Vor allem junge Leute fahren am Sonntag statt in ihre Pfarrei zur Alten Messe
© Latin-Mass-Society.org
(kreuz.net) Der Pressesprecher des Bistums Limburg, Robert Eberle, kennt sich offenbar mit den Indultgemeinden seiner Diözese nicht aus.

So behauptete er am 18. April über die Alte Messe in Frankfurt: „Diese Gottesdienste finden einmal im Monat statt und sind als Zusatzangebot zu sehen.“

Oder: „Wir haben den Eindruck, daß die Angebote in Wiesbaden und Frankfurt den Bedarf decken und sehen momentan keinen Bedarf, zusätzliche Angebote zu schaffen“ – so Eberle.

Der Sprecher äußerte sich damals vor der Regionalzeitung ‘Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach’:

In Wahrheit werden auf dem Gebiet der Diözese Limburg nicht nur in Frankfurt, sondern auch in Wiesbaden jeden Mittwoch abend Messen im Alten Ritus gelesen.

„Die Freigabe der Alten Messe verwässert die Liturgie“

Auch der Essener Prälat Gerd Lohaus – persönlicher Referent von Bischof Felix Genn – ist über die Indultgemeinde seines Bistums offenbar im Dunkeln.

Das Bistum Essen ist gerade dabei, 96 Kirchen aufzugeben. Die restlichen 259 Pfarreien werden zu rund vierzig Großgemeinden zusammengelegt.
Prälat Lohaus gegen die Alte Messe:
„Dann hätten wir zwei Formen der Messe nebeneinander. Die Liturgie würde verwässern.“


Trotz dieser prekären Lage ist Prälat Lohaus gegen die allgemeine Wiederzulassung des Alten Ritus: „Von einer Rückkehr zur Alten Messe halte ich nichts.“

Das erklärte der Prälat vor dem Webauftritt der ‘Rheinischen Post’.

Prälat Lohaus erwähnte vor der Zeitung, daß sich „eine kleine Gruppe“ Altgläubiger in der Gemeinde St. Georg in Gelsenkirchen – 15 Kilometer nordöstlich von Essen – treffe.

Doch in Wahrheit liest die Priesterbruderschaft St. Petrus – nach Angaben ihrer Webseite – seit Frühjahr 2006 die Alte Messe in der Kirche St. Josef – ebenfalls in Gelsenkirchen.

Nach dem Willen von Prälat Lohaus soll es im Bistum bei einer Indultmesse bleiben.

Bei einer allgemeinen Freigabe der Alten Messe gäbe es zwei Formen der Messe nebeneinander – erzählt der Prälat frei von der Leber: „Die Liturgie würde verwässern.“

„Die Leute sind die Willkür leid“

Dagegen beklagte der Essener Pfarrer von St. Elisabeth in Duisburg, Hw. Bruno Freyaldenhoven, die Verwässerung der Neuen Messe.

Duisburg befindet sich dreißig Kilometer westlich von Essen.

Hw. Freyaldenhoven äußerte sich vor der Webseite der Tageszeitung ‘Rheinische Post’: „Die Messe hat sich leider vielerorts zu einer bürgerlichen Feier entwickelt.“

Der Pfarrer bedauert, daß von der Kanzel politische Texte verlesen werden, die Sprache zunehmend banalisiert und der Gottesdienst vom jeweiligen Pfarrer abhängt: „Die Leute sind diese Willkür leid.“

Frustration und Ärger gingen soweit, daß Duisburger mittlerweile nach Düsseldorf oder anderenorts zur Alten Messe fahren.

Junge Menschen stünden dem Alten Ritus näher, weil sie klare Aussagen wollen – erklärt Hw. Freyaldenhoven: „Ich bin dafür, die Alte Messe freizugeben.“

Der Geistliche will aber persönlich bei der Neuen Messe bleiben.
      
29 Lesermeinungen
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#29   Frasim   21:32:35 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Gotthard
Es ist aber eine gute Frucht der Liturgiereform, dass die Einheit der Messe in den Blick gerückt ist – das dynamische Geschehen als Ganzes …
Einheit?! Hat nicht gerade die Liturgiereform die Messe in Wort- und Kommuniongottesdienst zu zerteilen versucht? Ersteres jetzt nur noch am Ambo, letzteres dann erst am Altar.
Und warum sind dann Messen bei verschiedenen Priestern so uneinheitlich (Pfr. X betet ein Schuldbekenntnis, Pfr. Y lässts weg. Pfr. X betet Hochgebet Nr. 1, Pfr. Y formuliert frei. Pfr. X steht mit liturgischem Gewand am Altar, Pfr. Y zelebriert in Jeans und Stola an einem Tischchen sitzend usw. usf.)?
Und was bitte ist ein „dynamisches Geschehen als Ganzes“?
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#28   Gotthard   21:26:50 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@nachtlaterne
gehen wir nur für uns in die kirche oder sollten wir die messe nur für gott und erst auf diesem wege für uns besuchen?
ICH brauche die Messe … Gott braucht sie nicht!
vielleicht nimmst Du mal Deinen aktuellen Schott zur Hand – nicht den überholten von 1962, und liest Dir die „Präfation für die Wochentage IV“ durch. Dort heißt es:
„Du bedarfst nicht unseres Lobes, es ist ein Geschenk deiner Gnade, dass wir dir danken. Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren, doch uns bringt er Segen und Heil in Fülle.“
Es ist doch schön, wenn die Gebete in der Messe den Glauben der Kirche so schön und klar zum Ausdruck bringen, dass wir selbst keinerlei – auch noch so fromm klingende – Gedanken mehr schreiben müssen.
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#27   VirFortis   21:21:30 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Heini
nein der Spruch ist allgemeines Kulturgut
gehört zur Allgemeinbildung
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#26   HeinrichderZweite   21:16:16 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Lieber starker Mann,
Sie treiben sich in öffentlichen Toiletten rum?
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#25   Gotthard   21:15:48 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Genoveva
Was ist denn Ihrer Meinung nach die „absolut“ entscheidende Stelle der Eucharistiefeier?
Diese Stelle gibt es nicht!
Die Eucharistiefeier ist eine Einheit, ein Gesamt-Geschehen, im dem ein Teil in das andere greift.
Je nach persönlicher Befindlichkeit ist mal dieser, mal jener Teil bzw Aspekt wichtiger …
Es gibt Teile mit hoher Priorität – und welche mit niedrigerer: die Anzahl der Lesungen hat eine niedrigere Priorität zB… Gloria und Credo ebenfalls – je nach Wochentag und Fest.
Evangelium und Kanon und Kommunion haben eine absolut hohe Priorität, sind also unersetzlich.
Es ist aber eine gute Frucht der Liturgiereform, dass die Einheit der Messe in den Blick gerückt ist – das dynamische Geschehen als Ganzes …
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#24   VirFortis   20:59:23 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Horstl:
Will man in Bayern Scheissen gehen,
so braucht man sich nicht sputen,
die königliche Eisenbahn,
die wartet 10 Minuten.
Darauf ein Preuss:
Der das geschrieben hat war sicherlich ein Bayer,
zuerst fressen wie die S-u,
dann scheissens ungeheuer
Darauf der Bayer:
Der das geschrieben hat war sicherlich ein Preusse,
denn wenn man nix zu fressen hat,
dann muß man auch nicht scheissen
Darauf ein Österreicher:
Das ist die deutsche Einigkeit,
das muß einem bewandern,
bei uns im schönen Österreich scheißt einer auf den Andern.
(Klospruchkorrespondenz – München)
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#23   HeinrichderZweite   20:51:42 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Horst Metzker versucht sich im
Bayerischen. Was kann der Mann überhaupt?
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#22   Horst Metzker   20:49:29 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Ja gai, es brobleme?
Mei do muasd ja fro sei, wendsd in unseam Baian bist.
Wei bei uns is dWoid no, un da Himmi ah, no in Ordung.
Guad Nochd, ir Breisn
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#21   Nachtlaterne   09:03:54 | Dienstag, 1. Mai 2007
wir für uns?
gehen wir nur für uns in die kirche oder sollten wir die messe nur für gott und erst auf diesem wege für uns besuchen? man hat gott ja immer so schnell ausgeklammert und ihn da wieder auf den lippen wo er persönlichen interessen dient.
die kirche soll keine show sein und sie soll nicht das gefühl vermitteln dass wir uns im grunde genommen selbst anbeten bzw. selbst verwirklichen dürfen da in diesem wort das verwirken ja schon steckt. sie soll uns nicht das gefühl vermitteln lebe dich ruhig aus, denn in diesem schlechten tipp steckt ja schon das aus und somit der tod. wir wollen nicht länger lebende tote sein, die nur ihren eigenen vorstellungen nachlaufen, die doch niemals genügen können. wer sein leben finden will, der wird es verlieren, wer es aber um meintwillen verliert, der wird es finden. warum haben wir so wenig nachfolgegeist? genau genommen sind wir totale nieten, noch nicht einmal schlechtes werkzeug das man wenigstens noch leidlich benutzen kann. was haben wir vorzuweisen? hören wir doch endlich auf leben, liebe und gerechtigkeit zu „machen“
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#20   Frasim   20:37:10 | Montag, 30. April 2007
@schüttel
Kein Grund zur Sorge, das Motu proprio kommt, so oder so! Im übrigen ist nach altem Kalender der 5. Mai Gedenktag des hl. Pius V.!
@Typ
Ob der Priester die Messe nun singt, betet oder spricht, er muss auf alle Fälle das Messbuch LESEN!
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#19   Gunsenum   20:31:31 | Montag, 30. April 2007
Sprechender Ritus!
*gröööööhl*
Junge Menschen stünden dem Alten Ritus näher, weil sie klare Aussagen wollen.
Ahaaaa. Der alte Ritus gibt also Aussagen von sich. Interessant. Ein Fall für die Parapsychologie!
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#18   landorganist   20:25:16 | Montag, 30. April 2007
Dafür liebe ich Kreuz-net:
Duisburg befindet sich dreißig Kilometer westlich von Essen.
Danke, Kreuz-net!!
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#17   Typ   17:36:51 | Montag, 30. April 2007
@ Schüttel
Et voilà, die nächste Verschwörungstheorie: Nun ist also die „Antisemitismuskampagne des ZdK“ daran schuld, dass der arme, vom ZdK unterdrückte Papst, jeglicher Souveränität als Gesetzgeber der Kirche beraubt, sein Motuproprio nicht veröffentlichen konnte. Welch ein Pech aber auch, dass der Papst so unter der Knute deutscher Laien steht!
Und wie gut, dass Sie diese Verschwörung aufgedeckt haben. Die Geschichte wird es Ihnen danken.
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#16   Schüttel   16:50:16 | Montag, 30. April 2007
Nun geht der Gedenktag des hl. Papstes Pius V.
am heutigen 30. April zu Ende – wäre ein schöner Termin für das erwartete „motu proprio“ gewesen, das wohl u.a. durch die Antisemitismus-Kampagne des ZdK auf Eis gelegt wurde.
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#15   Czibo Nieznany   15:41:48 | Montag, 30. April 2007
Die universelle Liturgie gibt es nicht
Liturgie ist kein Wert an sich. Sie ist eine Ordnung für den Ablauf des christlichen Gottesdienstes. Daran sollte man sich erinnern, wenn man einem der Riten unbedingt den Vorzug einräumen will und dies mit untauglichen Belegen durchzuboxen versucht.
Die universelle Liturgie gibt es nicht, möglicherweise im Himmel. Davon ist einmal auszugehen. Sie wird auch nicht erreicht, wenn man von der orthodoxen, der ambrosianischen, der mozarabischen, der gallikanischen, der tridentinischen oder der syrischen Liturgie (die allerdings ohne Wandlungsworte auskommt) Elemente zu einem liturgischen Konglomerat, nach synkretistischer Methode, zusammenfügt. Dann hat man zwar alle unter einem Hut, aber ein Ergebnis ist es dennoch nicht.
Wenn schon die Vielfalt gerühmt wird, sollte auch Vielfalt herrschen können, wobei jeder der Liturgien gleicher Rang zu kommen sollte. Schwierig wird das allerdings für die praktizierenden Priester, die dann alle Liturgien beherrschen müssten, um allen Ansprüchen der Gläubigen gerecht werden zu können.
Das wäre dann der Priester als Kultbeamter, der zwischen den Liturgien hin-und herwandert, heute da, morgen ganz woanders. Ob das denn wünschenswert ist?
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#14   Genoveva   15:36:31 | Montag, 30. April 2007
@Gotthard
Ich weiß, das klingt zunächst komisch, aber wer nicht mehr sagen will, daß es unsere Sünden sind, die dem der Einheit und dem Frieden im Wege stehen und daß es der Glaube der Kirche ist, der uns Sünder rechtfertigt, der weckt in mir schwere Zweifel, ob er noch weiß, was wir eigentlich feiern.
Übrigens: Was ist denn Ihrer Meinung nach die „absolut“ entscheidende Stelle der Eucharistiefeier?
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#13   Gotthard   15:25:12 | Montag, 30. April 2007
@Genoveva
Der Herr, der gestern unserer Feier vorstand sagte zum Beispiel an entscheidender Stelle:
DIE absolut entscheidende Stelle der Eucharistiefeier – die Friendensbitte…
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#12   Typ   15:01:14 | Montag, 30. April 2007
@ Genoveva
In der alten wie der neuen Messe liest der Priester aus dem Messbuch – oder sollte es zumindest.
Keineswegs! Er sollte es SINGEN!
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#11   Genoveva   14:58:47 | Montag, 30. April 2007
@Typ: Glauben kommt vom Hören …
In der alten wie der neuen Messe liest der Priester aus dem Messbuch – oder sollte es zumindest.
Der Herr, der gestern unserer Feier vorstand sagte zum Beispiel an entscheidender Stelle:
„Schau’ nicht auf unsere Fehler und Schwächen, sondern auf unsere Sehnsucht nach Liebe …“
Da dachte ich mir wieder: Könnte der Kerl da vorne lesen, hätte ich kein Magengeschwür …
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#10   Aurelius   13:22:05 | Montag, 30. April 2007
@Alle, die gleich auf Typ einprügeln werden
Könnt Ihr nen Moment warten, bevor Ihr ihn vermöbelt? Ich will mir die Shpw auf keinen Fall entgehen lassen, wollte aber eben noch Popcorn und Cola holen.
Danke!
:-)
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#9   nonnobisdomine   13:04:01 | Montag, 30. April 2007
Frage mal an die Experten:
Ist in Recklinghausen nicht auch ein NOM-Priester dabei, der Predigten hält? Oder feiert er diese Messe auch im überlieferten Ritus von 1962?
Mittlerweile soll er ja schon – er stammt aus der Nachbarstadt und gehört zu den Fokolaren – pensioniert sein.
Hat jemand nähere Informationen?
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#8   Alanus ab Insulis   13:02:44 | Montag, 30. April 2007
@ Typ: Oh, oh, da wird wohl gleich ein Donnerwetter
auf Sie niederprasseln…
„Es treffe Sie der göttliche Zorn!!!!“
„Frevler.“
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#7   Typ   12:55:48 | Montag, 30. April 2007
Ah ja
Doch in Wahrheit liest die Priesterbruderschaft St. Petrus – nach Angaben ihrer Webseite – seit Frühjahr 2006 die Alte Messe in der Kirche St. Josef – ebenfalls in Gelsenkirchen.
Also wenn ich eine Messe LESEN will, dann hole ich mein Messbuch und lese. Geht ganz einfach.
Aber wie wäre es, wenn die Petrusbruderschaft auch mal Messen FEIERN würde?
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#6   Gotthard   12:53:07 | Montag, 30. April 2007
@dismas
die auch noch im Priesteramte stehen und sich ihrer hohen Verantwortung aber auch nicht im geringsten bewußt sind.
welche intimen Kenntnisse Du doch von diesem Priester hast… Du scheinst Dich wohl für den Messpegel zu halten, der entscheidet, welche Priester sich ihrer Verantwortung bewußt sind.
Es ist schon erstaunlich, was hier alles gepsotet wird.
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#5   r.ruhrgebietler   12:31:38 | Montag, 30. April 2007
@möchtegern-kathole – schon mal da gewesen?
wurde vergessen, dass FSSPX auch Messen im Alten Ritus anbietet, die nicht schlecht besucht sind – beispielsweise in Essen.
oder woher nehmen Sie diese Ansicht? O:)
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#4   Dismas   12:22:52 | Montag, 30. April 2007
Prälat Dr. Gerd Lohaus gehört zum Abrissteam Msg. Genn und GV Thönnes im Bistum Essen
Wer Prälat Dr. Gerd Lohaus kennt, (bei öffentlichen Auftritten wirkt er immer sehr „verbiestert“) ist nicht verwundert über seine Stellungnahme. Allerdings ist es auch nicht verwunderlich, solche Referenten zu Wort kommen zu lassen.
Betet für diese Menschen, die auch noch im Priesteramte stehen und sich ihrer hohen Verantwortung aber auch nicht im geringsten bewußt sind.
Gelobt sei Jesus Christus durch Maria et – …in saecula saeculorum – AMEN !
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#3   Horst Metzker   12:14:47 | Montag, 30. April 2007
Ja welche Form der Messe jetzt?
Ich glaube nicht, das es dem Gläubigen um die Durchsetzung der einen oder anderen Form der Messe geht? Vielmehr will der Profankatholik wie ich, das eine gewisse Würde von der Messe ausgeht. Ob dies in Latein oder in deutscher Sprache geschieht, ist völlig zweitrangig.
Die Messform ist meiner Meinung nach nicht entscheidend, oder für den Messbesuch ausschlaggebend, sondern alleine der Priester und die Form der Zelebration. Noch ein Tipp für die Lateiner: Wenn Latein die Sprache der Kirche ist, so müssten doch Lesung und Evangelium in aramäisch gesprochen werden, denn diese Sprache ist doch die Sprache des Herrn ?
Mal ganz was anderes:
Der Herr versteht alle Sprachen dieser Welt! Doch hat er kein Erbarmen mit Sektiererei, Spaltungen, Zank, Hetzereien, Entzweiungen, usw.
„Wenn ihr mit eurem Vater reden wollt, geht in ein stilles Kämmerlein und tut es nicht wie die Pharisäer und Schriftgelehrten, die nur den Ruhm vor dem Volk erben wollen.“ (Frei übersetzt.)
Eine angenehme Woche wünsche ich mit: Gelobt sei Jesus Christus, …Amen
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#2   Athanasius   12:11:20 | Montag, 30. April 2007
@mochtegernkathole
Sie wissen doch, daß die treuen, traditionsverbundenen römisch-katholischen Gläubigen der bösen Piusbruderschaft gröbste Schismatiker sind in den Augen der Teutonischen Bischofskonferenz und des Bischofsparteitages.
Nur allzu gut ist, daß die Scheinhirten aus Essen und Limburg/Lahn nicht wie früher die ostkirchlichen Gemeinden in der katholischen Einheit verwalten, sondern daß die Ukrainer, Syro-Malankaner und Maroniten eigene Hierarchien haben.
Hier sieht man ganz vorkonziliar die Ächtung der „anderen“ Riten durch die Sprecher der Bistümer (Novus-Ordinarianer pur sang). Als wenn zwei Riten die Kirche schaden würden. Ich wäre umso froher wenn wir Dominikanerriten, Sarum-Riten-, Mozarabische Ritus-, Ambrosianische, Syro-Malabarische, Syrische, Melkitisch-Byzantinische und Glagolithische Pfarreien/Kirchen in EU nebeneinander hätten. Das wäre sehr gut. Alle sind gleichwertige Ausdrücke des eucharistischen Opfers und des Mysteriums der Erlösung durch Jesus. Aber die sonst so toleranten und „diversity-oriented“ Liberalen in den Ordinariaten, die sonst so gerne von der „Einheit in der Verschiedenheit“ sprechen, wollen hier auf einmal zum Krieg aufrufen: ‘Die Einheit ist in Gefahr!’ ‘Wir wollen nur EINE Liturgie!’ ‘Ein Volk, eine Bischofskonferenz, ein Ritus!’
Die Modernisten ziehen immer mehr Märchen aus ihrem Hut. Demnächst wird eine „mainzerische“ Kampagne begonnen die der Alten Messe Antisemitismus vorwirft und treue Katholiken als gewaltbereite Terroristen darstellen wird.
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#1   möchtegern-kathole   11:49:05 | Montag, 30. April 2007
und ein bisschen …
… wurde vergessen, dass FSSPX auch Messen im Alten Ritus anbietet, die nicht schlecht besucht sind – beispielsweise in Essen.
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