Kurzer Prozeß: Sakristan der Wiener Votivkirche entlassen
Wie aus gut unterrichteten Quellen verlautet, wurde der Vertrag des Sakristans an der Wiener Votivkirche in diesen Tagen nicht mehr verlängert. Diese Tatsache wäre vielleicht keine Meldung wert, wenn es sich bei besagtem Sakristan nicht um Joseph S., einen ehemaligen Seminaristen aus dem St. Pöltner Priesterseminar, handelte.
(kreuz.net, Wien) Joseph S. stammt ursprünglich aus Bayern und zeichnet sich gleichermaßen durch eine
tiefe Frömmigkeit und eine hohe Intelligenz aus. Im Herbst 2003 wurde er ins St. Pöltner Priesterseminar
aufgenommen. Nach einigen Monaten zeigten sich allerdings Alkoholprobleme, die sich nach und nach verschärften.
Darum wurde Joseph S. vom damaligen Regens Ulrich Küchl im Frühjahr 2004 aus dem Seminar entlassen.
Die ihm zuvor von der Seminarleitung und vom Bischof angebotene Hilfe hatte er abgelehnt. So landete Joseph
S. unter den von der St. Pöltner Emmausgemeinschaft betreuten Obdachlosen.
Das Verhältnis zwischen
Joseph S. und Regens Küchl war von diesem Zeitpunkt an schwer belastet. Joseph S. erklärte seine Entlassung
aus dem Priesterseminar damit, daß ihm brisante Informationen zur Kenntnis gekommen seien und er deshalb
zum Schweigen gebracht worden sei. Im Juli 2004 ging er mit seinen angeblichen Informationen sogar an
die Öffentlichkeit und verbreitete sie unter dem Pseudonym „Johann Z.“ im Wiener Boulevardmagazin „News“,
das dem selben Medieninhaber untersteht wie das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“.
Etwa zur
gleichen Zeit verfaßte er eine Ehrenerklärung für den ebenfalls in die Affäre um das St. Pöltner
Priesterseminar verwickelten Ex-Subregens Wolfgang Rothe.
Im September 2004 schrieb Karl Rottenschlager,
der Leiter der Emmausgemeinschaft in St. Pölten, wo Joseph S. nach dem Austritt aus dem Priesterseminar
wohnte, ein Gedächtnisprotokoll über verschiedene Gespräche, die er mit Joseph S. über das Priesterseminar
in St. Pölten geführt hatte. Rottenschlager ließ das Schriftstück den Gerichten in St. Pölten und
Wien zukommen, die mit einer Causa befaßt waren, die der Ex-Regens Küchl und der Ex-Subregens Rothe
gegen das Nachrichtenmagazin „Profil“ wegen dessen Berichterstattung über die Affäre im St. Pöltner
Priesterseminar angestrengt hatten.
In diesem Gedächtnisprotokoll behauptet Rottenschlager unter anderem,
daß Joseph S. seine Ehrenerklärung für Ex-Subregens Rothe widerrufen habe und bereit sei, vor Gericht
gegen Ex-Regens Küchl und Ex-Subregens Rothe auszusagen.
Etwa zur gleichen Zeit endete für Joseph S.
mit einem Mal die Zeit als Obdachloser. Er bewarb sich um die frei gewordene Stelle als Sakristan an der
bedeutenden Wiener Votivkirche und wurde – trotz Alkoholproblemen und mangelnder Fachkenntnisse – aus
einer größeren Anzahl von Bewerbern überraschend ausgewählt. Joseph S. soll wiederholt mit Stolz berichtet
haben, daß er den Posten einer persönlichen Intervention des Erzbischofs von Wien, Christoph Kardinal
Schönborn, verdanke.
Im Dezember 2004 begann nun der Prozeß von Ex-Regens Küchl und Ex-Subregens Rothe
gegen das Nachrichtenmagazin „Profil“. Während des Prozesses sagte auch Joseph S. aus. Seine Aussage
fiel zur Überraschung der Parteien völlig anders als erwartet aus. Über Ex-Regens Küchl habe er nur
verschiedene vor Gericht irrelevante Gerüchte gehört, zu den Vorwürfen gegen Ex-Subregens Rothe habe
er gar nichts zu sagen.
Dagegen belastete Joseph S. den im St. Pöltner Seminarskandal als selbsternannten
„Aufklärer“ emsig tätig gewesenen Leiter der St. Pöltner Emmausgemeinschaft, Karl Rottenschlager, schwer.
Rottenschlager habe seine Aussagen in dem vor Gericht eingereichten Gesprächsprotokoll in wesentlichen
Punkten falsch wiedergegeben. Er, Joseph S., habe erst am Vorabend der Gerichtsverhandlung von der Existenz
des seit zwei Monaten bei Gericht aufliegenden Gesprächsprotokolls erfahren. Es stimme nicht – wie dort
behauptet werde – daß er die Ehrenerklärung für Ex-Subregens Rothe zurückgezogen habe.
Kirchliche
Beobachter bringen die de facto Entlassung von Joseph S. als Sakristan mit seiner mangelnden Performanz
gegen Ex-Regens Küchl und Ex-Subregens Rothe in deren Wiener Prozeß gegen „Profil“ in Zusammenhang.
Joseph S. werde jetzt fallengelassen, weil er den Kreisen, die ihn bisher geschützt haben, offensichtlich
nicht von Nutzen gewesen sei. Es bleibe jetzt abzuwarten, ob der Erzbischof von Wien noch einmal für
Josef S. intervenieren werde.
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8 Lesermeinungen
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Unterwegs zur vollen Weisheit Ja und? Der arme Bischof Krenn war leider nicht mehr in der Lage, zu regieren.
Wann tat er dieses? Einige gute Seelen verdanken ihm immerhin die Priesterweihe. Der „Medienmob“ hat die
Absetzung Krenns nicht erreicht, sondern Krenn hat es gemeinsam mit Rothe und Küchl geschafft. Jedes
Jahr gab es Angriffe, aber Rom hätte nie reagiert, wenn es so wie bei den bisherigen Angriffen nichts
Gravierendes gegeben hätte. Diesmal jedoch zeigte sich, dass die Sorgen mehr als berechtigt waren. Darum
handelten alle richtig, die diese Sorgen äußerten oder ernstnahmen. Die Visitation hat alles genauestens
eruiert. Eine Zuspitzung wie in Pölten gab es noch selten. Die Visitation stellte alles auf ein objektives
Fundament und schuf endlich Aufrichtigkeit für St. Pölten. Dank sei dem vom Papst gesendeten Visitator!
Neu war so wie im US-Irak-Folterskandal und in den Militärskandalen im deutschen Sprachraum die Verwendung
einer Digitalkamera. Aber da kann man nur sagen: wer den Müll auch noch aufnimmt … Groß war und ist
St. Pölten nicht.
Hüben wie drüben Sollte man von dem Priesterseminar eines betont unangepaßten Bischofs nicht doch mehr
erwarten können als von dem eines Vertreters episkopaler Mittelmäßigkeit? Darin haben die Angreifer
eindeutig recht. Aber ihr Skandalisiert-Sein ist schlecht gespielt: „Man spürt die Absicht und ist verstimmt.“
Die causa finalis geht allen anderen Ursachen der Intention nach voraus und wird doch erst am Ende erreicht:
Krenns Absetzung… Deshalb setzen sich beide Seiten und ihre Verteidiger unter Ideologieverdacht und
ins Unrecht. Der „dritte Weg“ ist derjenige der Aufrichtigkeit: Die Lage der Kirche ist katastrophal,
aber um hier zu helfen bedarf es anderer Einrichtungen als infantil-klerikalistischer Sammelsurien.
@turk Nicht so voreilig … nichts von den Dingen, die da klar auf dem Tisch liegen, möchte ich wegwischen.
Aber woher möchtest Du wissen, daß es diese Dinge nicht in all den anderen konzilskirchlichen Seminarien
ebenso gibt. Die eine Story findet man weltweit in allen Tabloids, während die anderen munter weiterwerken,
und das bereits seit Jahren oder Jahrzehnten? Und klarerweise sind die meisten der Neo-Alumnen per Mundpropaganda,
insbesondere aus dem Ausland von selbst gekommen … aber daß in dieser großen Schar aus aller Herren
Völker nicht auch welche herbeigeschickt wurden, ja ist das denn auszuschließen? Immerhin war Bischof
Krenn mit seiner großen Diözese nicht irgendjemand, sondern einer der wenigen Bischöfe, die auf Bischofskonferenzvorgaben
gepfiffen haben, vielleicht sogar der einzige neben dem Erzbischof von Vaduz.
Unterwegs zur vollen Wahrheit – gegen unvollständige Rechercher Das ist ja lächerlich: da disqualifiziert
sich eine ehemalige Seminarvorstehung schon dadurch, dass alle möglichen gar nicht so fähigen Kandidaten
herangekarrt werden, um dem lieben Bischof, der diesen Vorstehern auch seinen Abgang hauptsächlich verdankt,
mit großen Zahlen zu beeindrucken, und jetzt auf einmal wird völlig abstrus konstruiert, dass Kandidaten
einfach geschickt („eingeschleust“) worden wären. Eher muß angenommen werden, dass für einige ausländische
Homos St. Pölten damals bereits besonders „attraktiv“ geworden war. Karrieregeil war mehr der Jüngere,
denn der Ältere hatte mit dem Prälaten und seinem Propst und seinem Regens ja schon fast alles erreicht.
Nur der Weihbischof wurde dem Älteren und der Generalvikar dem Jüngeren zum Wohle der Kirche Gott sei
Dank vermasselt. Der Skandal in Pölten wurde nicht aufgeblasen, sondern es gibt echte Homofotos. Und
die Kombi von Karrieregeilheit und Homosex und Homoerotik machte Pölten leider zu einem der ärgsten
bisherigen Skandale und Ärgernisse. Denn es war die Frechheit, dass „man“ vorgab, „konservativ“ zu sein,
sich in Wirklichkeit aber hinter dieser Fassade das Homoleben voll zu geben schien, pfuihh! Komplett lächerlich,
dass der Kardinal für jeden Dreck herhalten muss. Das spricht besonders gegen obigen Artikel.
Gut recherchiert Ein Dank an die gute Recherche. Man sieht bei einigem Nachdenken klar, wie diese Geschichte
um das Seminar zustande gekommen ist. Man könnte noch weiter ausholen und an ein bewußtes Hinschicken
unfähiger Kandidaten nach St. Pölten denken, denn der verantwortungslose, dafür karrieregeile Propst
Küchl hat – ich übertreibe nicht – jeden Dahergelaufenen aufgenommen. Die ungustiöse Internetgeschichte
soll es übrigens laut hartnäckigen Gerüchten auch schon im Schönborn’schen Propädeutikum gegeben
haben, kann dies aber nicht verifizieren. Homophilie könnte es dort auch gegeben haben, interessanterweise
halten dort aber alle dicht. Der Skandal um St. Pölten ist also aufgeblasen worden, im Vergleich mit
all den anderen deutschen und westlichen Seminaren paßte es recht gut dazu. St. Pölten unterscheidet
nur, daß es unter Bischof Kurt Krenns Schirmherrschaft stand. In anderen Seminaren regieren die Homo-Cliquen
und die Progressisten, in St. Pölten hatten die Homo-Cliquen und pseudo-konservative Krenn-Karrieristen –
im Grunde ebenfalls häretisierende Progressisten – das große Sagen. Ansonsten zeigt Joseph S.s Karriere
als Votivkirchenmesner, daß hier andere mächtige Netzwerke kräftig am Werk sind. Ein Dank an diese
gute Analyse. Mir war das gar nicht so bewußt, habe mich aber auch zu wenig dafür interessiert. Besonders
niederträchtig ist das Handeln des Wiener Cardinals, der sich von den Progressisten einkochen hat lassen.
Es stellt sich die Frage, ob er in seinem Handeln noch frei ist, und wenn nein, warum nicht.
Unterwegs zur vollen Wahrheit – Fortsetzung gegen verbogenen Artikel +++++++++++++++++++++++++ Das Magazin
hatte von „Sexspielen zwischen Priestern und deren Schülern“ geschrieben. Und jene beiden schwarz Gekleideten
vor den Vorhang geholt, die nun ebendiese Innigkeiten in Abrede stellen: den Ex-Regens des St. Pöltner
Priesterseminars Ulrich Küchl und den früheren Subregens Wolfgang Rothe. Letzterer lacht vor sich hin,
als ein ehemaliger Seminarist im Zeugenstand eine „homosexuelle Atmosphäre“ im (mittlerweile geschlossenen)
Seminar bemerkt haben will. In Anspielung auf ein Foto, das im Sommer die Öffentlichkeit schockierte
(man sieht Rothe auf Tuchfühlung mit einem Seminaristen) sagt der Zeuge R.: „Das waren keine Wangenberührungen,
das waren richtige Zungenküsse. Man sieht eindeutig, dass die Zunge im Mund des anderen ist.“ Auch der
von Rom seines Amts enthobene St. Pöltner Bischof Kurt Krenn wird von dem Zeugen schwer belastet. Als
Richterin Natalia Frohner R. fragt, warum dieser in eidesstattlichen Erklärungen sämtliche Vorwürfe
zurückgezogen hatte, bekommt sie zur Antwort: „Ich wurde vom Bischof und von den zwei Regenten unter
Druck gesetzt. Man hat mir Klagen angedroht. Man hat mir gesagt, ich werde keine Chance mehr im Leben
haben.“ Richterin: „Das hat Ihnen der Bischof gesagt?“ Zeuge: „Ja!“ Wieder lacht Rothe auf – und wird
von der Richterin ermahnt, „Kundgebungen“ zu unterlassen – „sonst müssen Sie raus gehen“. Als Zeuge hätte
auch der neue St. Pöltner Bischof Klaus Küng aussagen sollen, er halte sich aber an die geistliche Amtsverschwiegenheit,
ließ er das Gericht wissen. Sehr wohl präsent ist hingegen Ex-Regens Ulrich Küchl. „Es gab keine Beziehungen.
Ich weiß nichts davon“, erwidert er auf die Aussage des Zeugen. Und: „Sein Verhalten ist mir ein absolutes
Rätsel.“ Weil noch weitere Zeugen gehört werden sollen, wird die Verhandlung auf unbestimmte Zeit vertagt.
Trockener Kommentar des im Zuschauerraum sitzenden „Pornojägers“ Martin Humer: „Zugeht’s wie in einem
Swingerklub.“ +++++++++++++++++++++++++ Etwas mehr Objektivität könnte auch kreuz.net vertragen.
Unterwegs zur vollen Wahrheit – der Artikel verbiegt Der Journalist des obigen Artikels war offenbar nicht
beim Prozess in Wien! Wer wirklich Augen- und Ohrenzeuge des Prozesses im Dez. 2004 war, weiß bestens,
daß Joseph S. trotz erheblichen Druckes von Seiten jener, die ihn von belastenden Aussagen abbringen
wollten, und trotz ständigen Telefonkontaktes zum ehemaligen Subregens sowie trotz seiner labilen Konstitution,
über eine homosexuelle Beziehung des ehemaligen Regens mit einem Seminaristen glaubwürdig berichtet
hat. Dies habe er persönlich von diesem Seminaristen erfahren. Was den ehemaligen Subregens betrifft,
so gab Joseph S. an, von einer Ärztin zu wissen, dass dieser in Homolokalen verkehre. Und er war an diesem
Prozesstag nicht der einzige Zeuge. Somit sind bis heute die belastenden Aussagen von Joseph S. in den
Medien durch nichts unglaubwürdig geworden, mehr noch: weil er bis ins Extrem gewissenhaft aussagen wollte
und ausgesagt hat, wird er noch glaubwürdiger. Typisch Seminarvorstehung von damals: zuerst wird kräftig
aufgenommen, und nachher wird z. B. Herrn S. einfachhin Alkoholismus in die Schuhe geschoben, als ob die
Vorstehung an der Entwicklung und am Abgang von Herrn S. keinerlei Schuld trage. Dies darf stark bezweifelt
werden. Dies um so mehr, wenn man weiß, daß Herr S. diese völlig wertlose Ehrenerklärung für den
ehemaligen Subregens nur unterzeichnete – wie er ebenso glaubhaft der Richterin versicherte – weil er
fest annahm, daß sich der Subregens ansonsten umbringen könnte. Rottenschlager ist eine der am gewissenhaftest
handelnden Personen im ganzen Wirrwarr von St. Pölten. Somit stärkt dies auch nochmals die Glaubwürdigkeit
Herrn S. bei seinen die Vorstehung belastenden Aussagen. Die Hilfe von der Erzdiözese Wien bezog sich
in keiner Weise auf irgendein Aussagen oder Nichtaussagen Herrn S. sondern einzig auf seine persönliche
Notlage mit großer Gefahr zur extremen Depression. Alles, was da dem Wiener Kardinal unterstellt wird,
ist schlicht erstunken und erlogen. Da würde eine karitative Handlung mißinterpretiert! Der obige Artikel
isoliert im übrigen auf einen einzigen Zeugen. Wer z. B. in Österreich die Presse liest, findet auch
ganz anderes: +++++++++++++++++++++++++ „Zunge im Mund des anderen“ VON MANFRED SEEH (Die Presse) 03.12.2004
Die Affäre um das Priesterseminar St. Pölten als Prozessthema: Ein Ex-Seminarist sagt aus, er sei von
Bischof Kurt Krenn unter Druck gesetzt worden. Wien. Schwarze Kleidung, schwarzer Stehkragen mit weißem
Streifen – die beiden geistlichen Herren, die am Donnerstag den Weg ins Graue Haus angetreten haben, verlangen
Entschädigungszahlungen für erlittenes Ungemach. Sie strengen einen Medienprozess gegen das Magazin
profil bzw. die dahinter stehende Verlagsgruppe News an. Wegen übler Nachrede und Verletzung des höchstpersönlichen
Lebensbereiches. Das Magazin hatte von „Sexspielen zwischen Priestern und deren Schülern“ geschrieben.
Und jene beiden schwarz Gekleideten vor den Vorhang geholt, die nun ebendiese Innig…
Joseph S. Natürlich werden irgendwelche Kreise immer irgendwelche Krisen, Skandale je nach „Lager“ geschickt
zu nutzen wissen. Doch sagt das etwas über Joseph S. wirklich aus? Es besteht auch die Möglichkeit,
dass auf Joseph S. Druck ausgeübt wurde, seine Zeugenaussage zu mäßigen. Ich kenne Joseph S. vom Studium
her. Es stimmt, dass er sehr fromm, sehr intelligent, sehr höflich, sehr katholisch-traditionell gesinnt
war – und dass er nicht gesund war. Als Flunkerer und Lügner – ich kann natürlich für niemanden die
Hand ins Feuer legen – kam er mir aber nie vor. Rein vom Gefühl her und ich bin persönlich eher rational.
Diese ständigen kreuz.net Artikel zur St. Pöltner Affäre werfen schön langsam ein Licht auf die bis
dato anonymen Betreiber der Heimatseite. Im übrigen stiften sie Verwirrung. Verwirrung unter den „konservativen“
Katholiken, die scheinbar alle glauben sollen, dass Küchl und Rothe nicht homosexuell empfinden bzw.
die Neigung auch nicht ausleben würden. MfG, Ehefrau von Vetter Taferl