„Wäre nicht der Papst der Verfasser dieses Buches, würde es von akademischen Exegeten nicht oder doch nur als eine peinliche Entgleisung zur Kenntnis genommen werden und in kirchlichen Buchläden bald verstauben.“
Webseite von Gerd Lüdemann
(kreuz.net) Der Exeget Gerd Lüdemann ist kürzlich mit dem Buch von Papst Benedikt XVI. „Jesus von Nazareth“
hart ins Gericht gegangen.
Lüdemann ist Professor für Geschichte und Literatur des frühen Christentums
an der Universität Göttingen.
Bis 1996 war
er Professor an der Evangelischen Fakultät in Göttingen. Dann verlor er seinen Lehrstuhl, nachdem er
unter anderem erklärt hatte, daß der auferstandene Jesus „die Leiche im Keller der evangelischen Kirche“
sei.
Wenn es um – unbeweisbare – exegetische Hypothesen geht, rühren Lüdemann keine Glaubenszweifel.
Um so härter und apodiktischer nimmt er sich dafür das Papstbuch vor.
Benedikt XVI. lobt in seinem
neuen Jesusbuch – so Lüdemann – die historische Methode in höchsten Tönen und streicht ihre angebliche
Notwendigkeit heraus:
Denn der Glaube beziehe sich auf ein historisches Geschehen, das von der Zeitlosigkeit
des Mythos zu unterscheiden sei.
Gleichzeitig warnt der Papst, daß die historisch-kritische Methode
respektieren müsse, daß der Text der Heiligen Schrift inspiriert sei.
Damit ist die Retourkutsche Lüdemanns
vorprogrammiert. Der Exeget kritisiert eine angeblich „unkritische Verwendung“ der Evangelien durch den
Papst:
„Jesus von Nazareth“ – erschienen im Herderverlag
„Es überrascht dann nicht, daß Benedikt den Jesus der Evangelien als den wirklichen Jesus, als
den »historischen Jesus« im eigentlichen Sinne darstellen will.“
Dadurch würde einer „historischen
Vernunft“ ein Riegel vorgeschoben.
Lüdemann glaubt auch nicht der päpstlichen Aussage, daß sein Buch
Ausdruck „eines persönlichen Suchens“ sei:
Der Inhalt des Buches erweise es vielmehr „als eine unverblümte
Darstellung des römisch-katholischen Glaubens in historischem Gewand, bei dem die Inspiriertheit der
Schriften, die Gottheit Jesu und die Irrtumslosigkeit der Schriften vorausgesetzt werden“.
Damit entziehe
sich der Papst einer konstruktiven Auseinandersetzung zwischen Dogma und „historischer Vernunft“.
Immerhin
läßt Lüdemann gelten, daß Benedikt XVI. sich in seinem Buch auch rein historischer Argumente bedient,
die – angeblich – der Kontrolle offen stünden.
Dennoch erweise sich eine Überprüfung des päpstlichen
Unternehmens schon anhand von Stichproben als „Holzweg“:
Man dürfe den vier Evangelien in ihrer vorliegenden
Gestalt keineswegs historisch trauen und schon gar nicht dem an vielen Stellen angeblich sekundären Johannesevangelium.
Es sei „Unsinn“, die Existenz von unechten Jesusworten in den neutestamentlichen Evangelien zu bestreiten.
Frühe Christen, deren Namen so unbekannt seien wie die Namen der vier Evangelisten, hätten – angeblich –
weite Teile des Stoffes der Evangelien erfunden.
Die „wissenschaftliche Jesusforschung“ sei zu dem „Ergebnis“
gekommen, daß unter den überlieferten Jesusstoffen am ehesten Gleichnisse echt seien.
Diese seien auf
„unmittelbares Verstehen“ angelegt – nicht auf Unverständlichkeit.
Diese „Erkenntnis“ ignorierend –
so Lüdemann – sehe Benedikt XVI. hinter den Gleichnissen „irrtümlich“ die Gottheit Jesu durchschimmern.
Lüdemann weiß auch, daß auch Jesus selber sich „nicht als Gott verstanden“ habe.
Er zitiert dazu
das „Jesuswort“ in Markus 10,18: „Niemand ist gut als Gott allein.“ Im übrigen hat Lüdemann eine Tendenz,
Bibelstellen, die ihm nicht gelegen kommen, als „unhistorisch“ abzutun.
Für Lüdemann ist das Jesuswerk
des Papstes somit kein „historisches Buch“, sondern eine „Sammlung gottesdienstlicher Meditationen“ über
die Gestalt Jesu.
Einige dieser Meditationen würden sogar an „Kitsch“ grenzen – meint Lüdemann und
zitiert aus dem Papstbuch:
„Was am brennenden Dornbusch in der Wüste des Sinai begann, vollendet sich
am brennenden Dornbusch des Kreuzes“ (Seite 178).
Oder: „Wer wachen Auges in die Geschichte blickt, der
kann diesen Strom sehen, der von Golgatha her, vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus her durch die
Zeiten fließt. Er kann sehen, wie dort, wo dieser Strom ankommt, die Erde entgiftet wird, wie fruchttragende
Bäume heranwachsen, wie Leben, wirkliches Leben aus diesem Quell der Liebe fließt, die sich geschenkt
hat und schenkt“ (Seiten 290-291).
Lüdemanns Schlußfolgerung: „Wäre nicht der Papst der Verfasser
dieses Buches, würde es von akademischen Exegeten nicht oder doch nur als eine peinliche Entgleisung
zur Kenntnis genommen werden und in kirchlichen Buchläden bald verstauben.“
Der unkritische Kritiker
beendet seinen Artikel mit dem bekannten Voltaire-Zitat Écrasez l’infâme! – „vernichtet die abscheuliche
[Kirche]“.
Es scheint, daß Lüdemann kein Französisch versteht.
Denn sosehr er mit dem französischen
Kirchenhasser Voltaire († 1778) einer Meinung sein mag: An dieser Stelle seines Artikels paßt das Zitat
nicht.
Bleibt die Frage: Was ist der Fehler des Papstbuches?
Es genügt nicht, die sogenannte historisch-kritische
Methode naiv und unkritisch anzuerkennen und so konservativ wie möglich anzuwenden.
Sie muß – fast
200 Jahre nach ihrer Ausarbeitung – einer grundsätzlichen Kritik unterworfen und historisch ad acta gelegt
werden.
Die sogenannte historisch-kritische Methode stammt aus dem 19. Jahrhundert und gehört auch dorthin.
Im 21. Jahrhundert ist ihre Zeit abgelaufen.
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83 Lesermeinungen
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#83 Franz Kappes 17:18:17 | Freitag, 6. November 2009
Lüdemann „bei dem die Inspiriertheit der Schriften, die Gottheit Jesu und die Irrtumslosigkeit der Schriften
vorausgesetzt werden“ Natürlich. Hat er etwas dagegen?
Leiche im Keller! Dann verlor er seinen Lehrstuhl, nachdem er unter anderem erklärt hatte, daß der auferstandene
Jesus „die Leiche im Keller der evangelischen Kirche“ sei. Sehr schön!
#81 Nachtlaterne 09:32:26 | Donnerstag, 3. Mai 2007
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen V
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag
gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen
und uns hinter der Täuschung versteckt. Darum – so spricht Gott, der Herr: Seht her, ich lege einen Grundstein
in Zion, einen harten und kostbaren Eckstein, ein Fundament, das sicher und fest ist: Wer glaubt der braucht
nicht zu fliehen. Als Senkblei nehme ich das Recht und als Wasserwaage die Gerechtigkeit. (…) Aber der
Hagelsturm fegt eure Lügenzuflucht weg. Jesaja 28
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 14, 6-14 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn
ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange
bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in
mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt,
vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht,
glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die
ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles,
um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr
mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
@ santo domingo Das wirkliche Neue am Mattu Proprio ist, das neben Hostien und Kelch als Drittes eine
kleine goldene Schale mit Weihrauchasche gereicht wird. Jeder Gläubige kann dann eine kleine Ascheportion
durch ein kleines Röhrchen in die Nase ziehen.
@ VirFortis… …die Sache mit dem Hühnerauge sollten wir der Kongregation für Heiligsprechungen melden.
Vielleicht wird matt noch zu Lebzeiten heilig gesprochen. Das hat er verdient. @ santo domingo: Ja, mit
matt geht die Zeit der Sedisvakanz endgültig zu Ende. Durch ihn bekommen wir auch einen Ritus, der alle
vereint. Den sogenannten Mattu Proprio.
@ Bruder & Bischof Wie heißt eigentlich die neue Glaubensgemeinschaft, die hier entsteht – und wird es
dann bei kreuz.net ähnlich ausführliche Diskussionen über deren schismatischen oder nichtschismatischen
Charakter geben wie bei der FSSPX? Wer weiß… vielleicht bringt die neue mattianische Gemeinschaft sogar
ein Konklave zustande, und Herr Lingen könnte die in seinen Augen bestehende Sedisvakanz beenden. Aber
bitte proper theologisch begründet, wegen matt habe ich heute nämlich schon eine Wette verloren!
ich kann dieses Gefühl nachempfinden wenn ich mir denke wie elend mein Dasein war bevor ich die Gnade
hatte Matt kennenlernen zu dürfen. Auf einen Schlag war mein Leben im Umbruch, das Hühnerauge am Zeh
war weg und meine Tochter schreibt wieder gute Noten. Natürlich haben wir zum Dank einen kleinen Herrgottswinkel
mit seinem Konterfei eingerichtet. Kein Vergleich zu unserer früheren Familienreligion dem Gläserrücken
Gute Nacht Bruder Theophil und einen erfolgreichen tag morgen…
Also, Bischof… …ich weiss nicht. Mit Frau und zwei Kindern ist der Zug glaube ich abgefahren. Reicht
nicht ein normaler Body Guard ? Aber diesen Job würde ich von Herzen ausfüllen. Eigentlich wollte ich
ja das Spaghettimonster verehren. Die Story war echt überzeugend. Aber jetzt, wo ich matt kenne, kann
ich mich vor Erleuchtungen kaum retten. Ich habe heute Abend sogar eine Glühbirne aus der Packung geholt
und sie begann zu strahlen, bevor ich sie in die Fassung gedreht habe. Nur weil ich an matt denken musste.
Ist das nicht wunderbar ?
Bruder Theophil so ist es. Es ist notwendig dass Matts Name reingehalten wird. Deshalb benötigt ein eine
kleine Privatarmee mit einem Wehrbischof an der Spitze die seine Feinde zuschanden macht. Wärst du, lieber
Bruder Theophil interessiert Matts Bischof zu werden um ihn gegen Spötter zu verteidigen ?
Lieber starker Mann, so ist das halt. Wenn irgend ein Verrückter (Luther, Heinrich VIII etc.) eine falsche
Religion gründet, so finden sich ganz schnell noch Verrücktere, die ihren Glauben an diese Religion
finden.
Guten Abend VirFortis Also ich finde auch, dass matt etwas mehr Respekt verdient hat. Er kümmert sich
schliesslich ständig um die Rettung der Welt. Da werden Superman und Batman ganz neidisch.
Heinrich Ich glaub halt nunmal an Matt Christus und an sein Evangelium das er uns hier durch seine Postings
verkündet weil er will das wir gerettet werden. Ps: In welchem Ton sprichst du eigentlich von Matt dem
Sohn Gottes Heinrich ?
ich kann bezeugen mir ist gestern matt christus in einer strahlen weißen wolke erschienen als ich morgens
auf die terrasse ging mit der kaffeetasse in der hand
@Hüller: Schauen Sie, machen Sie es Sich doch leicht… glauben Sie, wie ich, daran, dass nicht bloß
der Mensch Jesus, sondern, dass der Mensch ansich göttliches Wesen ist. Wie ließe sich denn ansonsten
meine Gottessohnschaft erklären? Ich bin ja auch Mensch und doch bin ich Sohn Gottes, mir gingen aber
keine Prophezeiungen voraus. Ich wurde auch nicht von einer Jungfrau geboren. Ich bin es einfach durch
mein Wollen, nicht wegen Prophezeiungen. Also da haben Sie es. Machen Sie es Sich nicht so schwer. gez.
matt, der Widersacher
@ Matt Möglicherweise bestehen Differenzen nur in Begrifflichkeiten. Die Person des irdischen Jesu war
und ist ihrem ganzen Anschein her nicht so vollkommen wie die Person des Vaters; es war aber der Wille
des göttlichen Logos, also der zweiten göttlichen Person -in Einheit mit den anderen göttlichen Personen-,
sich zu erniedrigen und einen Menschen anzunehmen… Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage,
ob in Jesus ein menschlicher, geschaffener Geist mit dem Logos rang und die menschliche Natur der Person
Jesu dadurch geadelt und „göttlich“ wurde, dass sie die Einheit mit dem Logos, also Gott suchte…
@Hüller: grrr… wo hätte ich denn behauptet Arianer zu sein… machen Sie mir bitte keinen Stress!
wie oft muss ich das noch sagen: ich bin überzeugt von der Wesensgleichheit von Jesus und Gott. Nur darin
ist Jesus Sohn Gottes, indem er göttliches Wesen ist. Aber Ihr Katholiken bringt das einfach nicht auf
die Reihe, dass es einen Unterschied gibt zwischen Sein und Wesen und Substanz. Ihr denkt Euch kurzschlüssig
die Trinität so: Vater = Sohn = Geist = Gott. Also 3 Parallelgottheiten auf einer Stufe, oder wie? Das
ist wirklich heidnischer Quatsch! Ihr müsst alle Entwicklungsprozesse in der Natur schlechthin leugnen,
wo ein Wesen an Substanz gewinnt, indem es nach der, ihm entsprechenden Vollkommenheit, des Sein strebt.
Ja, im Wesen sind Vater und Sohn eins, aber nicht in der Substanz, nicht im Geist, denn sonst bestünde
die Differenz nicht. Da ist der Vater wahrhaft Gott und der Sohn nicht.
@ Matt Freiwillige Unterordnung wäre noch mit der Wesensgleichheit zu vereinbaren; die tradition. Theologie
hat dies oft genug hervorgehoben. Vielleicht brach in dieser Aussage aber auch seine menschliche Natur
durch; beiden Naturen sind in Jesus Christus nach Chalzedon ja unvermischt. Und vielleicht wollte er selbstreferentiell
auch nur(?) verdeutlichen, dass kein Mensch alle Gebote halten kann und deshalb auch kein Mensch von sich
behaupten kann, er wäre gut (was die Pharisäer und ihre Nachfolger ja gerne tun), was eben nur auf Gott
zutrifft. Eine arianische Ausdeutung ist also keineswegs zwingend.
@Hüller: ja, da haben Sie es. Das ist ja meine Rede… Jesus selbst wußte sich zu relativieren gegenüber
dem Vater, der, dieser Aussage nach alleine Gott ist. Vielleicht hat sich Jesus hier auch selbst im Übermaß
geringgeschätzt. Doch wenn dem so ist, so muss man es doch wiederum seiner Unvollkommenheit zuschreiben
und damit auch seiner Unsicherheit, sich selbst, in seinem geistigen Werdegang, richtig einzuschätzen.
Daher kann von Gottheit in absolutem, ja in „wahrem“ Sinn doch bitte keine Rede sein. Diese Bez. gebührt
,aus meiner Sicht, nur dem Vater
Zurück zum Thema… Zurück zum Thema, ihr Plaudertaschen. Lüdemann ist nicht dumm, er spricht aus,
was durchaus viele denken, nicht unbedingt im Ganzen, aber dennoch im Detail. Also, wer von euch „Schafhütern“
kann mir sagen, wie man Markus 10,18: „Niemand ist gut als Gott allein“ bzw. die ganze Perikope mit der
Gottheit Jesu vereinbaren kann. Jesus baut hier ja offenkundig eine gewisse Distanz auf und darüber will
ich Sie reflektieren hören und nicht über die Fütterungszeiten Ihrer Schafe…
@ matt Das haben Sie richtig erkannt. Meine Bescheidenheit ist wirklich nicht zu übersehen. Aber auch
ein Schaf hat so seine Ansprüche. Wann ist Fütterungszeit ? Darf ich bei der Auswahl der Schäferhunde
ein Wörtchen mitreden ?
@Theophil: Sie sind nicht lustig… aber ich erkenne darin die bescheidenen Ausdrucksformen ihres Schafsdaseins.
Sie müssen ja keine Angst vor mir haben, ich tue Ihnen nichts zuleide.
@ matt steht in der Bibel etwa zu Beginn: Er erschuf den Menschen nach dem Ebenbild der Wildsau? Nein.
In meiner Bibel steht. Zuerst schuf Gott den matt und aus seiner Rippe machte er die mattina.
@ virO. 1. Ich gebe Ihnen insoweit Recht, dass die lutherische Lehre grundsätzlich gewisse Voraussetzungen
dafür birgt, falsch verstanden und danach als Begründung für mancherlei Unsinn gesehen zu werden. Es
handelt sich um ein komplexes „System“, das zum „Funktionieren“ die Vollständigkeit der Teile voraussetzt.
Ansonsten entstehen wie in den heutigen Landeskirchen absurde Ideen wie die, dass das Christentum das
Festhalten an Sünden legitimiere. Ehe aber wird nicht rein weltlich betrachtet; Sakramente werden vor
allem anders definiert, bestehend aus Gottes Befehlswort, Gottes Verheißungswort und ein bestimmtes äußeres
Mittel (Element).l 2. Auch die SELK speist sich ja aus den unterschiedlichsten Richtungen, zu einem gewissen
Teil auch aus den Erweckungsbewegungen und damit auch aus pietistischen Gedanken. Zu einem großen Teil
war aber das wieder entstehende Luthertum des 19. Jhds. auch durch wesentlich konfessionellere Kräfte
und Personen geprägt, die die Rechtfertigungslehre den persönlichen Frömmigkeitsübungen gegenüber
wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt haben. Zudem grenzten diese sich stärker gegen andere Bewegungen
ab, die in der Reformation wurzeln. Amerikanische Missourier des 19. Jhds. sind sicherlich ganz anders
geprägt als pietistische Gruppen. Richtig bleibt aber, dass die Pietisten einen deutlichen Akzent gegen
die Aufklärung gesetzt haben und dass manche Lutheraner erst über diese Bewegung (und ihre Nachfolger)
zu ihren letztlichen Positionen gefunden haben.
@ Absurde Lutheraner-Philosophie… steht in der Bibel etwa zu Beginn: Er erschuf den Menschen nach dem
Ebenbild der Wildsau? Dann würde er wohl auch wie die Wildsau ausschaun und wäre nicht Gottes Ebenbild.
Was soll also dieser absolut dümmliche Vergleich? Ich glaube wohl, Sie könnten sich in geistigem Sinn
für eine Wildsau halten. Darum liegt ihnen dieses Tier wohl so nahe.
@ matt Kannst Du uns ein Zeichen geben ? Brennende Dornbüsche auf der Strasse, vielleicht…oder eine
unerwartete Sonnenfinsternis…oder möglicherweise den Ayers Rock in Australien in Brot verwandeln (die
Form hat er ja schon, das sollte es leichter machen)…mir persönlich würde es schon reichen, dass,
wenn ich nach Hause komme, meine Mineralwasserflaschen sich in 63er Chateau Rothschild verwandelt haben.
Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar, wenn Sie uns im Glauben bestärken könnten.
@ matt – Die Basta-Philosophie „der Mensch ansich ist göttliches Wesen, also wesensgleich mit Gott. Also
ist der wahre Mensch garniemand anders als Gott selbst und wir alle sind eben demnach auch Kinder Gottes,
aus basta.“ Wenn obiges richtig wäre, wäre auch der folgende Satz richtig: der Mensch ist eine Wildsau,
also wesensgleich mit einer Wildsau. Also ist der Mensch gar niemand anders als die Wildsau selbst. Basta!
Sie sind kein Gott, sondern auf teuflische Art größenwahnsinnig. Dieselbe Form des Größenwahns findet
man bei Juden, Kommunisten und Satanisten. (hier hülfen Bildung und ein ungetrübter Blick)
Verriss muss kein Schaden sein Wenn der Verriss von Gerd Lüdemann Interesseam neuen Papstbuch zu wecken,
ist die Kritik gar nicht mal so verkehrt. Wenn alle Leute das Buch lesen, die hier mit einem Beitrag zumindest
Katalysatoren für den Bucherfolg sind. Jeder, sich der zu „Jesus von Nazareth“ zu Wort meldet, trägt
dazu bei. Ein totaler Verriss muss kein Schaden sein, im Gegenteil.
@Theophil: wenn mein Anliegen gerecht ist… so wird es der Vater fügen, dass sich der Geist danach ausrichtet
und mir zu entsprechen weiß, in, oder ausserhalb dieser Welt und das wird dann meine Braut sein, meine
Ehre und mein Stolz. Verständlich, dass mich diese Dinge mehr bewegen als die Wiederkehr des Alten Ritus,
dem momentanen Steckenpferd der Katholiken.
@ matt Sag uns Bescheid, wenn Du Gott Vater vom Thron geschubst und die Federn des Heiligen Geistes gerupft
hast. Ausserdem wäre es sehr nett, wenn Du uns auf kreuz.net wissen lässt, was Du dem Papst wegen dem
Motu Proprio ins Ohr flüsterst. Wir wüssten es gern, bevor die breite Öffentlichkeit davon erfährt.
Wieso sollte ich nicht streben zu sein was Christus ist… und darüberhinaus was der Vater ist, da es
mir dabei langweilig wurde das Schaf zu spielen, was der Kirche aus der Hand frisst? Ein Schaf will ich
nicht sein, das Höchstmögliche strebe ich an. Nicht, weil es mir eingeben, oder weil es mir prophezeit
wurde – darauf warte ich garnicht und brauche es auch nicht – sondern weil ich es so will. Ich bin nicht
eine Braut Christi. Für mich ist die Vorstellung zutiefst unwürdig. Lieber selbst Christus sein und
auf Brautschau gehen. Das entspricht meinem Wesen. Darin bin ich wahrhaft Sein Sohn. Das gefällt und
entspricht mir.
an VirFortis Danke für die Auskunft,dann habe ich Recht gehabt.Mein Freund hat es für einen putzigen
Witz gehalten,und jeder fällt darauf rein.Jetzt habe ich die Wette gewonnen! Entschuldigung matt,war
nicht bös gemeint. LG Jasmina
Hallo @Forum Jasmina: Iwo iwo – da muß ich sie leider enttäuschen – Matt meint das durchaus ernst. Ist
zwar einerseits erstaunlich aber durchaus nicht ungewöhnlich in gewissen Zielgruppen. Wenn sie die Klinik
„Steinhof“ besuchen werden sie Napoleons, Hitlers, Jesusse, sowie Könige vom Mars, Herrscher der Universen
en Masse finden. Bruder Theophil: :)3
an matt Bitte nicht böse sein. Meinen Sie echt,Sie sind Christus,oder binden Sie uns allen einen Bären
auf? Wenn,dann machen Sie es wirklich gut. ;) LG Jasmina
@ matt Solange Sie nicht drauf bestehen, dass man Sie anbetet, oder mit Ihro Gottheit anspricht, sind
Sie möglicherweise noch therapierbar. Danach wirds erheblich schwieriger. Da müsste dann ein Exorzist
zu Rate gezogen werden.
Sagen Sie, matt… …habe Sie schon mal beobachten können, dass sich der Himmel über Ihnen geöffnet
hat und eine Stimme gesprochen hat: Dies ist mein geliebter Sohn. Daraufhin ist der Heilige Geist in Form
einer Taube auf Sie herniedergeschwebt. Richtig ? Ich nehme an, sowas passiert Ihnen als Gottes Sohn täglich.
Ihre Schizophrenie sollten Sie behandeln lassen, oder Sie reinkarnieren sich als zwei Wesen gleichzeitig.
Als Christus UND als Esel auf dem er reitet.
Da ich aber einmal eingesehen habe, dass Gott tatsächlich mein Vater ist… in derselben Weise, wie er
der Vater von Jesus ist… eine Erkenntnis, zu der Jesus ja auch hinführen wollte, was er exerziert hat.
Der Mensch ansich ist wesensgleich mit Gott, durch Jesus Christus zum Ausdruck gebracht vor den Augen
aller Welt: das ist für mich die wichtigste und zentrale Botschaft des Evangeliums. Dann hangt man auch
nicht mehr in dem Maße seiner, bzw. „einer“ Messiasfigur an und vefällt dem Zwang diese sinnlos zu versteigern
und dem wahren Gott, nämlich Gott unserem Vater, gleichzumachen, wie man es hier ständig erlebt. Man
tritt dann heraus aus dem Unmündigkeitsdasein des Schafes, das der Wahrheit nur anhangt, aber es nicht
vermag diese auch an sich zu vollziehen. Schafe soll es ja ruhig geben, aber sollen sie doch nicht Hohn
und Lästerung ausspeien gegen Menschen, die mehr können, als sie. Nämlich, die das sein können, was
sie nur anbeten können.
@ Pünktchen… …ich möchte Ihnen mal zwischendurch sagen, dass ich Ihre Beiträge mit Genuss lese.
Ich habe grossen Respekt vor Ihrem exegetischen Wissen und Ihrem analytischen Scharfsinn. Manchmal kommt
es mir vor, als ob sich hinter dem Nick mehr als eine Person verbirgt (Pünktchen kann ja auch ein Plural
sein), denn ich empfinde es als unfassbar, dass eine Person alleine über so viel exegetisches und hermeneutisches
Wissen verfügt. Meinen Respekt.
ich sage Ihnen was Ihr Problem ist… der objektive Wesensunterschied von Mensch und Gott, den Sie beschwören,
auch in diesem falschen Konstrukt der Trinität. Ich stehe ja auch dem Standpunkt: der Mensch ansich ist
göttliches Wesen, also wesensgleich mit Gott. Also ist der wahre Mensch garniemand anders als Gott selbst
und wir alle sind eben demnach auch Kinder Gottes, aus basta. Man muss natürlich auch den Mut und die
Fähigkeit, – oder wenn Sie so wollen – die Gnade besitzen, das zu begreifen und einzusehen.
zwei Grundhaltungen innerhalb des Protestantismus Joh. Gerhard schrieb: „Ich beobachte hier nämlich immer
wieder, dass … Bibelkritik, Liberalismus, rationalistische Auswüchse bzw. allgemein Exzesse jeder Art
in der Kirche nachgerade zum Ursprungsprogramm der Reformation gehört haben. Das ist indes völlig falsch…“
Das sehe ich anders: Gerade die luth. Zwei-Reiche-Lehre hat (in nominalist. Trad.) m.E. die Wirklichkeit
so aufgespalten (vgl. z.B. Ehe als rein weltlich, statt Sakrament), daß ein „frommer“ neben einem „rationlistischen“
Kirchenflügel konsequenterweise zu entstehen hatte. Letzteren sprechen Sie die Zugehörigkeit zur Reformation
zwar ab („die sich – in meinen Augen heuchlerisch – auf die Reformation berufen“); die Beroffenen sehen
dies wohl anders (vgl. auch meinen Verweis auf Sozinianer und Arminianer). „Übrigens, sowohl ein …
Alt-Lutheraner als auch ein … lutherischer Freikirchler würde relativ die Wand hochlaufen, wenn man
ihn als Pietisten bezeichnete. Diese sind eher die Vorläufer der heutigen Evangelikalen mit ihrer „Entscheidung-für-Jesus-Theologie“.“
Ich habe mich mit meiner Bezeichnung des „pietistischen Zweiges“ neben dem „aufklärerischen“ darauf bezogen,
daß am Beginn der „frommen“ Richtung Personene wie Spener und Francke stehen. – auch die SELK hat sich
doch aus Alt-Lutheranern und erweckten Hermannsburgern gebildet; hat nicht die Erweckung des 19. Jh’s
ihre Wurzeln im Pietismus des 17./18. Jh’s?
@Nachtlaterne: wissen Sie überhaupt was das bedeutet: wahrer Gott und wahrer Mensch? und wenn Sie es
wissen, dann definieren Sie es. Oder ist das einfach nur ein Gefasel um Jesus alles zuzuschreiben was
man nur irgendwie sein kann um seine Person sinnlos zu versteigern. Jesus ist Sohn Gottes, das hat er
behauptet, ansonsten hat er gesagt: nur Gott ist gut. In der Hinsicht gebe ich dem Lüdemann einmal recht,
obwohl ich ihn ansonsten garnicht mag. Ich glaube nicht, dass man Jesus in der Form als wahren Gott verstehen
darf – wenn diese Bez. überhaupt Sinn macht, da Gott ja schon wahr ist und einen unwahren Gott gibts
ja wohl nicht. Es ist also eigentlich eine Tautologie von einem wahren Gott zu reden. Ob er wahrer Mensch
ist, darüber kann man ebenso streiten, denn was bedeutet das wiederum und wie verhält es sich nun zu
dem wahren Gott? Sie und viele Katholiken schleudern nur mit Superlativen herum, aber davon verstehen
tun Sie anscheinend ja nichts.
anstatt… anstatt auf dem weg der heiligung voranzuschreiten entbrennt ein widerlicher streit ob christus
nur mensch oder mensch und gott war. noch unter seinem kreuz geifern sie gegen ihn und sie tun es alle
tage, diese verbrecher. die worte der bibel sind eindeutig! christus ist wahrer mensch und wahrer gott
gewesen. streitet nicht länger mit diesen gottlosen herum, sie wollen nur immer wieder ihre duftmarken
gegen die wahrheit loswerden und hoffen mit dem so entstandenen gestank auch andere vom glauben abzubringen.
@ virO. Sie schrieben: Was Sie vorbringen, verehrter Johann Gerhard, belegt nur, daß der pietistische
Zweig (einschl. der Alt-Lutheraner) des luth. Protestantismus sich von der hist.-krit. Methode distanziert.
In der Tat, darum ging es mir in erster Linie. Ich beobachte hier nämlich immer wieder, dass ein nicht
geringer Prozentsatz der römischen Katholiken davon ausgeht, dass Bibelkritik, Liberalismus, rationalistische
Auswüchse bzw. allgemein Exzesse jeder Art in der Kirche nachgerade zum Ursprungsprogramm der Reformation
gehört haben. Das ist indes völlig falsch, die lutherische Orthodoxie hätte die „modernen Protestanten“
schlicht aus der Kirche geschmissen. Ich versuche also nur darauf hinzuweisen, dass die oft kritisierten
Entwicklungen der Neuzeit nicht dem Wesen des Luthertums entsprechen, sondern auch in Kirchen zu finden
sind, die sich – in meinen Augen heuchlerisch – auf die Reformation berufen. Dies bitte ich bei einer
sachorientierten Auseinandersetzung zu beachten. In den wirklichen Punkten der Reformation kann man dann
gerne anderer Meinung sein. Übrigens, lieber virO., sowohl ein liturgisch ausgerichteter Alt-Lutheraner
als auch ein bekenntnistreuer lutherischer Freikirchler würde relativ die Wand hochlaufen, wenn man ihn
als Pietisten bezeichnete. Diese sind eher die Vorläufer der heutigen Evangelikalen mit ihrer „Entscheidung-für-Jesus-Theologie“.
VirOblationis/Johann Gerhard Was Sie vorbringen, verehrter Johann Gerhard, belegt nur, daß der pietistische
Zweig (einschl. der Alt-Lutheraner) des luth. Protestantismus sich von der hist.-krit. Methode distanziert.
Allerdings wird dadurch der Teufel (histor.-krit. Methode) mit Beelzebub (Biblizismus) ausgetrieben. Die
Bibel wird mit „Gottes Wort“ gleichgesetzt, obwohl doch klar ist, daß Gott zunächst durch das fleischgewordene
Wort zu uns gesprochen hat und dieses in der Kirche, dem mystischen Leib Christi, widerhallt und fortlebt.
Das Wort Gottes -als Hl. Schrift verstanden- nehmen wir aus der Hand der Kirche entgegen und erheben es
nicht zum Freibrief für Willkür, Lieblosigkeit und Spaltungen!
Luthertum u. hist.-krit. Methode Das Luthertum in Deutschland hat sich nach dem Ende der „luth. Orthodoxie“
(Barockzeit) in zwei Lager aufgespalten: Neben dem Pietismus trat eine Richtung, die sich der Aufklärung
öffnete. – Dies ist nicht erstaunlich, bedenkt man, daß schon früher rationalistische Elemente innerhalb
des Protestantismus auftraten (Sozinianer, Arminianer). Was Sie vorbringen, verehrter Johann Gerhard,
belegt nur, daß der pietistische Zweig (einschl. der Alt-Lutheraner) des luth. Protestantismus sich von
der hist.-krit. Methode distanziert.
GerdEric Lüdemann reagiert auf ein Buch mit einem eigenen. Darin wiederholt er im Wesentlichen Positionen,
die er auch schon früher vorgetragen hat und die zu seiner Entlassung als Exeget der Evangel. Kirche
geführt haben. Außerdem wird er ausfallend gegen Papst Benedikt, dies aber nur, um als Buchautor auf
der Erfolgswelle des Bestseller-Buches vom Papst selber einen Bestseller landen zu können. Es handelt
sich also gezielt um verkaufsfördernde und aufmerksamkeitsverstärkende Provokationen! Am Ende wird Lüdemann
ein paar Hunderttausend (o. gar Millionen) Euro verdient haben, weil er die sog. „Kirchenkritiker“ mit
Munition beliefert hat. Das ist alles, GerdEric! Seine historisch-kritische Methodologie werden Sie sich
nicht aneignen, wenn es sich um die Texte Genesis oder Exodus oder um das Deuteronomium handelte, GerdEric!
Messori vv Lüdemann Lüdemann sollte das Buch Mensch geworden. Wer war Jesus? lesen. Messori weist dort
anhand seines journalistischen Denkens akribisch die Echtheit der Evangelien anhand der in den Siebzigern
schon bekannten archäologischen Funde nach. Wenn Lüdemann aber seinen Glauben an Gott Sohn – und davon
ist der historische Jesus nicht zu trennen -verloren hat, dann sollte er es unterlassen, zu lehren und
„heiße Luft“ zu verbreiten. o^/
@Pünktchen Matth 7,12 Die goldene Regel: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das
tut ihnen auch! Darin besteht das gesamte Gesetz samt allen Propheten Im Gegensatz zu Lüdemann, der in
seinem Text ca. 8000 Zeichen nutzt, schaffen diese „Entgleisungen“ einige Schreiberlinge mit einem Beitrag
von unter 100… z.B. Bruder Theophil: Lüdemanns exegetische Meinung…ist so beachtenswert, wie ein
Fliegenschiss an der Windschutzscheibe eines Doppeldeckerbusses, gaaaanz oben rechts. (Vom Fahrer aus
gesehen). oder Alkuin: Total unglaubwürdig Lüdemann ist doch eine trauriger Lachnummer. oder Aquinate:
Theologe? Ich bin selbst Theologe. …bis sie eine neue Sau gefunden haben… oder (der sich wenigstens
mit seinem Namen bekennt)Robert Ketelhohn: Strohdoof Lüdemann ist fachlich inkompetent. Lohnt sich nicht,
darüber zu reden. Und tschüß …
@ Pünktchen und Fortsetzung Danke, Pünktchen, zunächst für die Fortsetzungsmöglichkeit. Mir ging
es in erster Linie wieder einmal darum, aufzuzeigen, dass wir nicht für alle Übel der Neuzeit verantwortlich
sind, sondern sogar im Gegenteil ein wesentlich extremeres Bibelverständnis als die RKK haben. Ob dieses
dann richtig ist, ist die nächste Frage. …Die Heilige Schrift ist daher die einzige Quelle, aus der
alle Lehre, die in der christlichen Kirche gelehrt wird, zu schöpfen ist, und daher auch die einzige
Regel und Richtschnur, nach der alle Lehrer und Lehren zu beurteilen und zu richten sind. Wir lehren auch
mit dem Bekenntnis unserer Kirche, daß die „Glaubensregel“ (analogia fidei), nach der die Heilige Schrift
zu verstehen ist, die klaren Stellen der Schrift selbst sind, die von den einzelnen Lehren handeln. (Apologie;
Triglotta, S. 440, § 60; Müller, S. 284.) Nicht ist „Glaubensregel“ ein von Menschen gemachtes sogenanntes
„Ganzes der Schrift’. 3. Wir verwerfen die in der Kirche unserer Zeit sogar unter dem Namen „Wissenschaft“
weitverbreitete Lehre, daß die Heilige Schrift nicht in allen ihren Teilen Gottes Wort, sondern teils
Gottes Wort, teils Menschenwort sei, daher auch Irrtümer enthalte, mindestens enthalten könne. Wir verwerfen
diese Lehre als eine erschreckliche und gotteslästerliche, weil sie Christo und seinen heiligen Aposteln
ins Angesicht widerspricht, Menschen zu Richtern über Gottes Wort einsetzt und damit den Grund umstoesst,
auf dem die christliche Kirche mit ihrem Glauben steht.
Johann Gerhard Eph. 2, 20 kann nicht als Grundlage für den lutherischen Biblizismus dienen und auch kein
einziges anderes Zitat aus der Hl. Schrift, weil diese nicht selbstbezüglich ist! Die Hl. Schrift ist
grundlegender und wichtigster Bestandteil der kirchlichen (apostolischen) Tradition, aber nicht ihr ausschließlicher.
Die Schrift autorisiert sich nicht selbst, sondern sie erhält Autorität aus einer Entscheidung der Kirche
als dem vom Geist geleiteten Volk Gottes in der Leitung durch die von Gott dazu berufenen Hirten!
Die sog. historisch-kritische Methode… … ist keine „protestantische Erfindung“, sondern eine Folge
von Humanismus, Aufklärung und Rationalismus. Die amerikanische Schwesterkirche (Missourisynode, LCMS)
der deutschen SELK hat 1932 – unverändert aufrecht erhalten – ein Statement über ihre Lehrstellung abgegeben,
das unter 1. wie folgt beginnt: 1. Von der Heiligen Schrift. 1. Wir lehren, daß die Heilige Schrift im
Unterschiede von allen Büchern, die es sonst noch in der Welt gibt, Gottes Wort ist, weil die heiligen
Menschen Gottes, die die Heilige Schrift geschrieben haben, nur das schrieben, was der Heilige Geist ihnen
eingab, 2 Tim. 3,16; 2 Petr. 11, 21. Wir lehren auch, daß die wörtliche Eingebung der Heiligen Schrift
(die Verbalinspiration) nicht eine sogenannte „theologische Folgerung“ ist, sondern in den Worten der
Schrift direkt ausgesprochen vorliegt, 2 Tim. 3, 16; Joh. 10,35; Röm. 3,2; 1 Kor. 2,13. Weil die Heilige
Schrift Gottes Wort ist, so versteht es sich von selbst, daß sich in ihr keinerlei Irrtümer oder Widersprüche
finden, daß sie vielmehr in allen ihren Teilen und Worten unverbrüchliche Wahrheit ist, auch in geschichtlichen,
geographischen und andern natürlichen Dingen, Joh. 10, 35. 2. Wir lehren ferner von der Heiligen Schrift,
daß sie von Gott der christlichen Kirche zum Glaubensgrund gegeben ist, Eph. 2,20. Die Heilige Schrift
ist daher die einzige Quelle, aus der alle Lehre, die in der christlichen Kirche gelehrt wird, zu schöpfen
ist, und daher auch die einzige Regel und Richtschnur… F. f.
GerdEric Sie scheinen geflissentlich zu übersehen, daß es Lüdemann war, der in einer unsachlichen und
groben Weise auftrat („Unsinn“, „Holzweg“, „Kitsch“, das Voltaire-Zitat) und erst daraufhin Unfreundliches
zu hören bekam! Mit den meisten unkritischen Voraussetzungen historisch-kritischer Exegese würden Sie
als Jude mit Ihrem Verständnis des AT, GerdEric, auch nicht leben können. Es liefe auch da alles darauf
hinaus, daß jedes vermeintliche Gotteswort ausschließlich Erdichtungen und Fabeleien sind.
@Nachtlaterne die aussage christi vom dreieinigen gott ist eindeutig und wird nur durch lügner und irrende
bezweifelt. lest erst mal die vielen aussagen jesu bevor ihr anzweifelt, dass jesus sich als gott sieht.
…und welcher Text sollte da eindeutig sein?
Autoreneid? Herrn Lüdemann ist es doch völlig unbenommen, ein um Lichtjahre besseres, durchgeisteteres
Buch zu schreiben als es der Autor und Papst Ratzinger/ Benedikt XVI. fertiggebracht hat. Ist Lüdemann
offenbar neidisch weil der Papst womöglich seine Pläne durchkreuzt hat und auch noch die historisch-kritische
Bibelforschung hervorhebt? Dieses Lob ist bislang nämlich päpstlicherseits stets ausgeblieben. Die historisch-kritische
Methode war eine stets mit Misstrauen beäugte Methode. Wenn sich jetzt aber ein Papst dazu bekennt, ist
das in jedem Fall als Fortschritt zu werten, der vielleicht zu spät kommen mag. Immerhin ist er gekommen.
@schulschwänzer Matth 7,12 Die goldene Regel: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen,
das tut ihnen auch! Darin besteht das gesamte Gesetz samt allen Propheten gut zitiert… so scheint mir,
dass die meisten die sich hier mit Lüdemann „auseinandersetzen“ , gern selbst so sachliche „Antworten“
erhalten möchten… Über die gesamte Zeit des Christentums hat sich diese Art „Polemik“ bewährt…
und zu dem gediegenen Bild beigetragen.
Die historisch-kritische Methode als systematische „Hermeutik des Verdachts“ steht von ihren methodischen
Voraussetzungen und willkürlichen Grundannahmen in eienm Spannungsverhältnis zu einer „Hermeneutik des
Vertrauens“, die es Gott zutraut in der Geschichte zu handeln und es dem Menschenwort zutraut, Größeres
aufklingen zu lassen. Eine theologische Exegese www.kreuz.net/bookentry.1114.html kann daher mit dem historisch-kritischen
Methodenwerkzeug umgehen, sie läßt sich jedoch in ihren Aussagen nicht auf die in der historischen Kritik
ihrerseits kritiklos gemachten Voraussetzungen festlegen!
Lüdemanns exegetische Meinung… …ist so beachtenswert, wie ein Fliegenschiss an der Windschutzscheibe
eines Doppeldeckerbusses, gaaaanz oben rechts. (Vom Fahrer aus gesehen).
Das 19. Jahrhundert und die „historisch-kritische Methode“: Es spricht nicht für die europäischen Theologen
der katholischen Kirche, daß das 20. Jahrhundert zum Jahrhundert des protestantisch-historischen Bibelkritizismus
geworden ist … insbesonders, da Gott der Kirche 1903 den hl. Pius X. zum hellsichtigen Oberhirten gegeben
hat!
Verderben? –-->menschen wie lüdemann, drewermann, küng und wie sie alle heißen ziehen mit ihren irrlehren
einen riesigen schweif gleichermaßen verblendeter hinter sich her und führen so also viele ins verderben.
Nein. Zumindest Drewermann und Lüdemann haben sich derart unglaubwürdig gemacht, dass sie [b]niemand[/b]
in der theologischen Zunft und auch unter Nichttheologen Ernst nehmen kann. Sicher, Anfang der Neunziger
hat Drewermann noch den größten Hörsal in Paderborn mit seinen Grundschullehramt studierenden weiblichen
Groupis gefüllt, aber inzwischen gerät doch jedes Interview zur Lachnummer. Bei Küng liegt die Sache
leicht anders. Immerhin hat er einige sehr lesenswerte Bücher geschrieben. Aber auch er hat sich spätestens
nach der letzten Papstwahl durch seine immer gleichen Priesteramtfürfrauenpillefreigebenudsoweiterkommentare
lächerlich gemacht. Schade um den Mann, denn dumm ist er wahrlich nicht.
die aussage die aussage christi vom dreieinigen gott ist eindeutig und wird nur durch lügner und irrende
bezweifelt. lest erst mal die vielen aussagen jesu bevor ihr anzweifelt, dass jesus sich als gott sieht.
Lüdemann weiß auch, daß auch Jesus selber sich „nicht als Gott verstanden“ habe. „Er sagt nicht einfach:
Ich bin Gottes Sohn. Aber er spricht und handelt so, dass ein waches Ohr und ein helles Auge hinter dem,
was er sagt und wie er es sagt, und hinter dem, was er tut und wie er es tut, die Wahrheit leise hört
und den Glanz der Gottheit aufblitzen sieht.“ Prälat Prof. Dr. Brandmüller, Ihr aber, für wen haltet
ihr mich? – Predigten ISBN3-9804016-5-0
schnell zur hand mit dem begriff fanatiker sind sie ja sehr schnell zur hand. dass gottgläubige auf einen
vergifter des glaubens nicht gut zu sprechen sind und darüber ihre trauer und empörung äußern, das
hat mit fanatismus nichts zu tun. viele angriffe gegen gläubige, die sich den zeitgeistdienern nicht
beugen wollen, werden möglichst schnell als fanatisch, hinterwäldlerisch usw. etikettiert. menschen
wie lüdemann, drewermann, küng und wie sie alle heißen ziehen mit ihren irrlehren einen riesigen schweif
gleichermaßen verblendeter hinter sich her und führen so also viele ins verderben.
Theologe? Ich bin selbst Theologe. Herrn Lüdemann nimmt sowohl von den katholischen als auch von den
evangelischen Theologen irgendjemand Ernst. Den Papst schon. Vor ein paar Jahren lief an der evangelischen
Fakultät in Mainz im Fach NT die Vorlesung: „Die Grundirrtümer des Herrn Lüdemann“. Das sagt wohl alles.
Lüdemann ist eben so eine Art Drewermann der Protestanten. Interessierte Medien haben ihn so lange hochgepusht,
bis sie eine neue Sau gefunden haben, die sie durchs Dorf treiben.
badhofer Matth 7,12 Die goldene Regel: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut
ihnen auch! Darin besteht das gesamte Gesetz samt allen Propheten Kann man all das, was man auch von anderen
erwartet, besser tun, wenn man das Papstbuch gelesen hat? .
ist ja ein liebes Kerlchen unser Herr Theologe. Man muß seine Verzweiflung verstehen die sich breitmacht
wenn ein theologischer Atheist mit Wahrheiten konfrontiert ist die sein antimetaphysisches Weltbild ins
wanken bringen. Etwas mehr Stil und haltung hätte er jedoch bewahren können. Aber man sieht wieder die
falschen Fuffziger entlarven sich selbst als Jammergestalten. Die Feinde innerhalb der Kirche haben auch
ihre ihnen zugewiesene Funktion nämlich: Am Ende mit entrissener Maske vorm Gesicht zuschanden zu kommen
weil sie den Herrn auf heimtückische Weise leugneten. Auch (und vor allem) dieser Art von Spöttern wird
am Ende das lachen gefrieren !
@ Romulus @ Gotthard Lüdemann sollte sich mit dem erbärmlichen Tod von dem Gotteslästerer Voltaire
auseinandersetzen. Sein Sterben war echt gruselig. Das Sterben eines gewissen Jesus soll auch ziemlich
gruselig gewesen sein. Ein gewisser Herr Gibson hat sogar einen Snuff Movie drüber gedreht! @ Gotthard
Originalversion www.spiegel.de/…druck-479636,00.html
Lüdemann ich bin sicher, die Gedanken Lüdemanns sind auch irgendwo online zu lesen… ich bin einfach
ein Freund des Originals… warum gibt es also keine Quellen-Angabe?
Verkannte Vorentscheidung Bereits Luther behauptet, daß das Evangelium nicht durch die Historie gegeben
wird. Hier stehen sich zwei Glaubenssysteme gegenüber, das eine, was die Historie miteinschließt (Alles
was Jesus, gesagt, getan hat, was er war) zusammen mit der Inkarnation, auf der andere Seite, der überzeitliche
Rechtfertiigungsbegriff (der selbst dann gelten müßte, wenn man Christus gar nicht kennt.) Wer letzterem
Glaubensbegriff anhängt, dem muß jeder Rekurs auf den historischen Jesus suspekt sein. Wer ersterem
Glaubensbegriff anhängt, sieht beim bestenn Willen nicht, wieso man den Aposteln und Evangelisten nicht
glauben kann. Sie sind einfach glaubwürdig. Kann man es dem Papst verdenken, wenn er die Apostel für
glaubwürdig hält? Allerdings hat die historisch-kritische Methode in diesem Kontext einen völlig anderen
Stellenwert.
die schrift? sie interessieren sich nicht für die schrift, sie interessieren sich nur für sich selber.
sie sind sich selber gott und da brauchen sie also gott nicht. diese eingeteufelten typen belehren die
menschheit in den abgrund hinein. sie sind schliommer noch als dioe pharisäer
ich bitte darum: Glauben wir an die Schrift! Ich weiß nicht was man sonst sagen soll. Seien wir nicht
so eigensinnig, wie diese Besserwisser, die uns den Glauben nicht gönnen. Was haben wir zu schaffen mit
denen, mögen sie sich wohl auch Theologen nennen. Soll sie doch der Teufel holen, die die Schrift permanent
in Zweifel ziehen. All die Bibelverdreher, diese selbstgerechten Exegeten. Bitte, die Schrift ist nicht
nur heilsgeschichtliche Erzählung, sie ist auch Reflexion selbiger. Sie ist eigentlich selbsterklärend.
Ich habe noch nie so recht verstanden wozu die Leute immerfort zu den Theologen rennen. Sollen sie die
Schrift hernehmen und sie mit Eifer studieren.
im grunde genommen… diesen hunden geht es nur um den beweis der nichtexistenz gottes weil sie schon
viel zu eingeteufelt sind um die eigene niedertracht erkennen zu können.
Peinlich, peinlich Da Kreuz.net offensichtlich über keinen Mitarbeiter verfügt, der in der Lage wäre,
das Buch des Papstes kongenial zu besprechen, muß man jetzt ausgerechnet die Gedanken von Prof. Lüdemann
wiederkäuen, die schon vor zwei Wochen im SPIEGEL zu lesen waren. Für ein Organ, das sich „Katholische
Nachrichten“ nennt, ist es ein Armutszeugnis, wenn es nichts anderes kann, als die irrelevanten Worte
eines ungläubigen Exprotestanten nachzuplappern.
Drei Dinge dazu 1) Lüdemann bleibt sich treu und babbelt – wie wir es gewohnt sind – Mist. 2) Der Papst
lud zu Kritik und Diskussion über sein Buch ein. Hier hat er also eine erste Kostprobe. Dass mit der
Kritik auch das Papsttum und sein Pontifikat durch theologisches Kleinklein beschädigt werden, schien
und scheint ihn ja nicht weiter zu kümmern. Merke: Als Papst sollte man keine Bücher schreiben, sondern
sich um wichtigeres kümmern, was nur ein Papst kann. 3) Lüdemann sollte sich mit dem erbärmlichen Tod
von dem Gotteslästerer Voltaire auseinandersetzen. Sein Sterben war echt gruselig. Müßte mal verfilmt
werden. Solche Vorbilder sollte man sich nicht suchen.