Bildung
Kein Opus-Dei Gymnasium in Potsdam
Ein reines Jungengymnasium diskriminiert die Mädchen, behauptet das brandenburgische Bildungsministerium – und beweist, daß Deutschland bildungspolitisch mehr und mehr ins Hintertreffen gerät.
Katechese des Opus-Dei Gründers, Josemaría Escrivá († 1975)
Katechese des Opus-Dei Gründers, Josemaría Escrivá († 1975)
(kreuz.net, Potsdam) Das brandenburgische Bildungsministerium hat den Antrag einer Elterninitiative zur Errichtung eines katholischen Jungengymnasiums in Potsdam abgelehnt.

Das gab ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch in Potsdam bekannt.

Die Elterninitiative hat den Verein ‘Schulen in freier Trägerschaft e.V.’ gegründet und wollte das Jungengymnasium mit dem Schuljahr 2007/2008 beginnen.

Die Eltern gehören zum Teil als Supernumerarier zur katholischen Personalprälatur Opus Dei. Deshalb war die Schulgründung in die Kritik linker, kirchenfeindlicher Politiker geraten.

Als offiziellen Grund für die umstrittene Entscheidung schiebt das Bildungsministerium eine angebliche Diskriminierung von Mädchen vor.

Die dürftige Begründung

Das Ministerium begründet seine Ablehnung mit den Vorgaben des brandenburgischen Schulgesetzes.

Private Schulen müßten die im Land vorhandenen oder vorgesehenen öffentliche Schulen ersetzen. Das beantragte Jungengymnasium sei jedoch kein vollwertiges Ersatzangebot, „weil er sich ausschließlich auf die Erziehung und Unterrichtung von Jungen beschränkt“.

Öffentliche Schulen im Land Brandenburg sind laut dem brandenburgischen Schulgesetz koedukativ.

Schulen seien in Brandenburg so zu gestalten, „daß gleicher Zugang, unabhängig von der wirtschaftlichen und sozialen Lage, der nationalen Herkunft, der politischen oder religiösen Überzeugung und des Geschlechts, gewährleistet wird“. [Hervorhebung in der schriftlichen Begründung durch das Ministerium]

Als Grundlage für den gemischten Unterricht beruft sich das Ministerium auf die „Gleichberechtigung der Geschlechter“.

Jedes Land sei verpflichtet, für die Gleichstellung von Mann und Frau in Bildung und Ausbildung zu sorgen. Dazu gehöre auch das gleiche Recht auf Zugang zu Bildungseinrichtungen.

Der geschlechtergetrennte Unterricht ist überlegen

Schon im Dezember 2006 plädierte eine Untersuchung der ‘Ofsted’ – einer staatlichen, aber regierungsunabhängigen Aufsichtsbehörde für Leistungsstandards im Schul- und Bildungswesen in Großbritannien -für getrennten Unterricht an Schulen.

Der geschlechtsspezifische Unterricht verhindere, daß Jungen in ihrer schulischen Leistung noch weiter hinter die Mädchen zurückfallen würden.

Das US-Bildungsministerium hat den staatlichen Schulen aufgrund der positiven Resultate bei getrenntem Unterricht erst im November 2006 größere Freiheit für die Einrichtung reiner Jungen- und Mädchenklassen eingeräumt.

Dagegen scheinen sich die deutschen Behörden eher um eine überholte Gleichheitsideologie als um das Wohl der Schüler zu kümmern.

Zum Artikel der römischen Nachrichtenagentur Zenit „Getrennte Schulerziehung für Jungen und Mädchen? Studien sehen Vorteile“
      
56 Lesermeinungen
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#56   Marius.Frosch   20:24:12 | Sonntag, 20. Mai 2007
Übrigens …
Was den Gehorsam beim OD angeht, so ist klar: es wird darauf deutlich wert gelegt. Aber wie es in der Tat ist, ist für Außenstehende (also auch für mich) nicht klar, nicht nachvollziehbar.
Es ist doch so wie immer, wenn die Beherrschenden und deren Ableger von „Parteien“ Angst haben das andere auch Macht haben wollen ist ja wohl klar. Jeder der Macht haben will wird bekämpft. Das war schon immer so. Und in einer Opusdeischule wird aus der Jugend etwas anderes gemacht als in den staatlichen Schulen, gibt ja mittlerweile Vereine für geschädigte Staatsschüler. Seit spätestens 1968 ist die Jugend fest in der Hand der marxistisch-liberalistischen Umerzieherschule der Modernisten. Jedes Abschmelzen und Reduzierung dieses Einflusses weckt Abwehrkräfte.
Eine offensichtlich ideologisch gefestigte 68er Tante, nämlich die „bildungspolitische Sprecherin der Sozialdemokraten“ versucht den Zwang zu gemischten Klassen durchsetzen.
Wie immer muß man nur die richtigen Fragen stellen. Eine davon ist typischerweise: Cui bono?
Zeige mir wer dein Feind ist und ich sage dir wer du bist, heißt es doch zu treffend, oder?.
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#55   Rudolfus   16:56:38 | Freitag, 18. Mai 2007
Liberales und sozialistisches Erbe in Deutschland …
… denn Liberale und Sozialisten waren natürlich stets für die Koedukation.
Früher gab es aber auch katholische Schulen, auch in der alten Bonner BRD und in Österreich, und in denen war Koedukation undenkbar, und das ist ja noch nicht so lange her, da der Umschwung erst in den 1970ern kam.
Was in „gemischten Klassen“ sicher der Fall ist, daß eine „gemischte Klasse“ nur auf dem Papier und in der Theorie gemischt ist, denn in der Realität mischen sich Mädchen und Jungen keineswegs,
und zwar in allen Belangen des Schulalltags, und auch in der Art zu lernen.
Gemischte Klassen spalten sich ganz von selbst in eine Art Koedukation auf.
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#54   Pünktchen   14:42:12 | Dienstag, 8. Mai 2007
Gerd Eric
Die gemischte Unterrichtung ist zum Nachteil für die Jungen erwachsen, und um dem entgegen zu wirken, werden früher, eher später, wieder die Geschlechter getrennt werden, damit die Jungen wieder Erfolge verbuchen können.
Die stärkere Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Entwicklungserfordernisse wird durch Ihren Beitrag begründet und nicht verworfen!!!
Die Leistungen von Mädchen und Jungen klaffen immer weiter auseinander und es muß dafür einen Grund geben, der 1) mit dem Geschlecht zu tun hat und 2) mit einer Entwicklung in der neueren Zeit, die für Jugendliche relevant ist. Meines Erachtens hat Prof. Christian Pfeiffer den Grund entdeckt und der SPIEGEL hat seinen Erkenntnissen in mehreren Heften (sog. Titelgeschichte!) zustimmend referiert.
Es handelt sich um die sog. „Medienverwahrlosung 209.85.135.104/search?q=cache:BrVzCx…“! (By the way: Pfeiffer ist SPD-Mann und der SPIEGEL ist auch kein Organ der politischen Rechten. Das nur für Leute mit Hirnverbrennungen durch das Links-Rechts-Schema!)
Pfeiffer stellt nun fest, daß die Versorgung von Kinder- und Jugendzimmern mit modernen elektronischen Medien
höchst geschlechtsspezifisch verarbeitet wird: es stellt sich heraus, daß Jungen stärker zur „Verwahrlosung“ im Bereich der Mensch-Maschine-Kommunikation neigen als Mädchen und daß Jugenddelinquenz und Schulleistungen sehr viel mit diesem Phänomen zu tun haben!
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#53   Sperling   00:02:23 | Samstag, 5. Mai 2007
Wieso Ideologien?
Ich bin 24 Jahre alt und ein großer Anhänger der gemischten Schulklassen.
Ideologie vermag ich nur auf Seiten der Erzkonservativen zu erblicken. Diese beten ominöserweise den Erzliberalen Kant an um in der Praxis dann seltsamerweise die rückwärtsgewandesten Dinge zu fordern.
Glücklicherweise werden diese Leute bei so viel Inkonsequenz nie auch nur den Hauch ein Chance haben!
Jungen und Mädchen sind Menschen und gehören zusammen unterichtet!
Ob das den ewiggestirgen, vorsinntflutlichen Kant Fanatikern die selbst nicht wissen was sie eigentlich erzählen, nun passt oder nicht…
Mein liebes Pünktchen…erst denken, dann nochmal denken und dann… sollten Sie sich erschießen!
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#52   GerdEric   23:46:30 | Freitag, 4. Mai 2007
@Pünktchen
In Warendorf gibt es das Mariengymnasium (ehemals nur Mädchen) und das „ehrwürdige“ Laurentianum (ehemals nur Jungen), etwa gleich gross.
Die derzeitigen Anmeldezahlen offenbaren katastrophales, die Anmeldungen für das Lau betragen grade mal die Hälfte derer für das (ehemalige reine) „Jungfrauenaquarium“…
Die gemischte Unterrichtung ist zum Nachteil für die Jungen erwachsen, und um dem entgegen zu wirken, werden früher, eher später, wieder die Geschlechter getrennt werden, damit die Jungen wieder Erfolge verbuchen können.
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#51   nihil cognosco   11:40:45 | Freitag, 4. Mai 2007
Genderideologie
Nachdem es überall in Deutschland reine Jungen- oder Mädchenschulen mit gutem bis sehr gutem Zulauf gibt, und viele davon eine jahrzehnte- wenn nicht jahrhundertealte Tradition haben, erscheint es auf den ersten Blick verwunderlich, wenn ein einzelnes Bundesland eine Gesetzwidrigkeit in einer solchen Schulform erblickt. Da stellt sich einem sogleich die Frage nach den Gründen hinter der vorgeschobenen, ablehnenden Begründung.
Der verwendete Begriff „Diskriminierung“ gibt, so meine persönliche Meinung, den entscheidenden Hinweis.
Wählt denn eine Schule ihre Schüler aus oder wählen Eltern eine Schule für ihre Kinder aus?
Warum kann der Staat nicht zulassen, daß eine Elterninitiative eine Schule gründet, die dem Wunsch einiger Eltern folgt, die Kinder geschlechterspezifisch erziehen zu lassen?
Genauso, wie ich als Mutter für meine Kinder im Supermarkt das frische Obst heraussuche und das ggf. angeschimmelte da lasse, so versuche ich für meine Kinder die Schule auszuwählen, von der ich der Meinung bin, daß sie ihnen am besten bekommt. In diesem Beispiel wäre das die geschlechterspezifische Erziehung.
Der Staat versucht also, die eigenverantwortlichen Entscheidung vernünftiger Menschen zu unterbinden, obwohl hier weder nationale Gesetze gebrochen werden (in allen alten Bundesländern gibt es vergleichbare Schulen), noch das Allgemeinwohl in Gefahr gerät.
Hieraus erkennen wir, das eine Ideologie am Werke ist. Vielleicht Gendermainstreaming?
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#50   Pünktchen   10:29:51 | Freitag, 4. Mai 2007
Benedikt: Richtig!
Die Pädagogik sieht immer deutlicher die geschlechtsspezifischen Entwicklungsverläufe und didaktischen Erfordernisse; die Politik der Linken aber läuft – wie immer – auf Zwangsbeglückung der vereinheitlichten Masse Mensch hinaus!
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#49   Benedikt   10:26:06 | Freitag, 4. Mai 2007
Geschlechtertrennung an Schulen
Heute ist es zwar nicht opportun reine Mädchen- oder reine Jungenschulen zu gründen (es bestehen ja nun eine Menge solcher Schulen), dass dieses Konzept aber in Wahrheit etwas für sich hat, beweisen schon allein Einrichtungen wie der kürzlich wieder abgehaltene „Girls-Day“, bei dem Mädchen – getrennt von den Jungs – an technische Berufe herangeführt werden. Auch ist es kein Geheimnis, dass die pubertäre Phase bei Jungen viel länger anhält als bei Mädchen, was zu weiteren Problemen in der Schule führt.
Hier spielen somit keine Sachfragen, sondern lediglich Ideologien eine Rolle.
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#48   GerdEric   09:38:23 | Freitag, 4. Mai 2007
hatte die Elterninitiative ebenfalls vor, ein Mädchengymnasium zu gründen,
Papier ist geduldig…
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#47   agmen   20:30:39 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Mädchengymnasium wurde ebenfalls geplant
@Pius XII.
Wie ich weiter unten im Thread schon geschrieben hatte, hatte die Elterninitiative ebenfalls vor, ein Mädchengymnasium zu gründen, nur zu einem späteren Zeitpunkt.
_____________________________________________
Es ist schon sehr armselig, mit welchen Begriffen hier gegen das Opus Dei polemisiert wird.
Viele können anscheinend nicht zwischen Dan Brown-Fiktion und Realität unterscheiden.
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#46   David S.   19:14:25 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@raimund; man tausche einige worte aus und schon erhält man ein erstaunliches ergebnis
Die Kirche hat immer recht.
Die Kirche ist in sich gut.
Es ist absolute Wahrheit, daß die Kirche die absolute Wahrheit hat.
Der Papst definiert absolute Wahrheit.
Wer behauptet eine Glaubenslehre könnte schlecht sein, der verstößt gegen das Gesetz und verunglimpft die Kirche und ihre Heiligen.
Der Papst ist unfehlbar, da die Kardinäle ihn gewählt und unfehlbar gemacht haben, und jetzt machtlos geworden sind, da sie alles loben und preisen, was als Glaubenswahrheit bezeichnet wird.
Die erste Fundipflicht ist die Liebe zum Opus Dei und seinen Zielen.
Ach nee, Irrtumm, sorry, das ist ja bei der Kirche was ganz anderes.
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#45   orestes   12:35:51 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@Genoveva und der Begriff „Koedukation“
Sie insinuieren, dieser Begriff beziehe sich auf die Erziehung von Jungen und Mädchen in einer Klasse.
In dieser Weise wird im Artikel aber auch verwendet (und übrigens auch im Sprachgebrauch; siehe „koedukativer Sportunterricht“ etc.).
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#44   Pius XII   10:33:54 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Man muß eben zwei Schulen gründen
eine für Jungs und eine für Mädchen und dann eine Genehmigung beantragen. Nur eine Jungsschule ist leider angreifbar.
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#43   raimund   08:53:10 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Zukunft der brandenb. Schule:
Demnächst werden alle Schüler – egal welchem gender sie sich gerade zurechnen – folgendes im Marxismus-Leninismus-Unterricht lernen:
Das Gesetz hat immer recht.
Jedes Gesetz ist in sich gut.
Es ist absolute Wahrheit, daß es keine absolute Wahrheit gibt.
Das Parlament definiert absolute Wahrheit.
Wer behauptet ein Gesetz könnte schlecht sein, der verstößt gegen das Gesetz und verunglimpft den Staat und seine Heiligen.
Parlamentarier und Minister sind unfehlbar, da das Volk das alle Macht hatte, sie allmächtig gemacht hat, und jetzt machtlos geworden, alles lobt und preist, was was als Gesetz bezeichnet wird.
Die erste Bürgerpflicht ist die Liebe zum Rechtspositivismus.
Ach nee, Irrtumm, sorry, das heißt in Brandenburg ja LER-Unterricht.
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#42   GerdEric   08:36:41 | Donnerstag, 3. Mai 2007
iss ja luschtich
wenn die, die die Demokratie ablehnen, plötzlich nach Demokratie schreien und ihre „Rechte“ einfordern… :)3
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#41   r.ruhrgebietler   08:04:29 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Der Untergang Deutschlands
wurde mit der ‘Frankfurter Schule’ und dessen gesamten Geist eingeläutet. Zeitgleich der Untergang des hlg. röm.-kath. Glaubens, überaus sichtbar z.B. Zeichen: das V-II’. Irrgläubige gebären Deutschland tod – massenweise daselbst die islamisten aller Schattierung!
Hier kann nur noch Jesus Christus selber Änderung herbeiführen.
Jesus Christus komme bald um Dein Reich auf Erden zu gründen!
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#40   Alanus ab Insulis   00:35:22 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Ich bin den 68ern
und der ganzen sozialistisch inspirierten Bewegung der 60er und 70er zutiefst dankbar. Ohne die würden wir doch noch in einer archaischen, muffigen, spießigen, autoritären und frömmelnden Gesellschaft leben.
Also fast so, wie es heute noch in den Spießergegenden Bayerns ist, wo der Pfaffe noch hofiert wird. Wenigstens die Münchner sind gut drauf.
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#39   Graf von Galen   00:27:11 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Wider den Islam, @ Fragender
Wieso glauben Sie, daß die Mohammedaner bevorzugt werden ?
Schon seit vielen Jahren versucht die SJM in
Lippetal, Haus Assen, ein Gymnasium zu errichten.
Dies wird ihr unter ähnlich fadenscheinigen Gründe
verweigert. Im Gegensatz hierzu durfte ein
muslimisches Jungengymnasium ganz in der Nähe
ohne Probleme seine Pforte öffnen.
Quelle : „Ruf des Königs“
Aber auch sonst gilt für Mohammedaner in Deutschland
bereits Sonderrecht. So sind die Zweit- bzw. Dritt oder
noch mehr -Frauen mit krankenversichert, Schächten
ist Ihnen gestattet, am Karfreitag durften diese in
Köln- Vingst ihren Markt abhalten, eine deutsche
Richterin wollte denen das „Frauen hauen“ erlauben,
in bestimmten Vierteln Berlins gilt bereits eine Art
Selbstverwaltung d.h. die deutsche Polizei mischt sich
dort bei Streitigkeiten in der Regel nicht mehr ein,
an Schulen gibt es Eingänge nur für Mohammedaner,
Christen und Juden haben andere zu benutzen,
der Innenminister empfängt diese zum großen Palaver
usw, usf.
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#38   wolfgang e. 2   00:13:24 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Frage an den Fragenden:
Wo beziehen Sie ihre Informationen über das Opus Dei her?
Von zehn Kennzeichnungen ihrerseits über das Opus Dei sind 10 falsch.
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#37   Fragender   00:06:31 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ Graf von Galen
Wieso meinen Sie, daß die Mohammedaner bevorzugt werden????
Die Taliban dürfen genausowenig eine Koranschule eröffnen wie das Opus Dei ihr Gymnasium… und das ist auch gut so.
Beide sind religiöse Fundamentalisten (und somit Verräter an den Werten der Religion die sie angeblich vertreten, in Wahrheit aber pervertieren)
Beide haben erbärmliche Angst vor Frauen
Beide haben setsam nostalgische Gefühle gegenüber dem Mittelalter, als noch mit Feuer und Schwert „missioniert“ wurde
Beide haben nur Haß und Verachtung für (ihrer Meinung nach) Ungläubige über
Beide Beziehen Ihr selbstwertgefühl aus Arroganz gegenüber anderen (und haben das offenbar nötig…)
…UND SOLCHE ARMEN, KRANKEN LEUTE SOLLEN IN THERAPIE GEHEN UND NICHT UNSERE KINDER ERZIEHEN!!!!!!!!
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#36   Czibo Nieznany   23:55:28 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Nur mal so
…und wenn dann Zustände wie in St. Pölten (Austria) vor Jahren obligatorisch sind, braucht es doch kein neues Gymnasium in der Hauptstadt. Es könnte aber sein, dass Politiker da und dort noch Mittel fließen lassen können, damit Jugendliche im Opus-Dei-Geist herangezogen werden, zum Gymnasium.
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#35   Graf von Galen   23:22:31 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Wider die Verführung der Jugend
Die Anmaßung des Staates den Eltern das Erziehungs-
recht streitig zu machen, nimmt immer totalitärere
Formen an. Wer die antideutschen, antichristlichen
„Dogmen“ der 68’er in Frage stellt, wird diffamiert,
entrechtet und zunehmend ausgegrenzt.
Es sei denn, er ist Mohammedaner. Denen rollt man
den roten Teppich aus.
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#34   Gallowglas   22:57:18 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Genoveva
Mal im Ernst: Was habe ich mir unter einer „atheistischen Schule“ vorzustellen? Welches konkrete Projekt meinen Sie?
ich bezog mich auf die humanistische Schule des HvD www.hvd-nuernberg.de/index.php?q=node/12 …
nachdem wir schon nur mit Mühe und Not unsere KiTas durchsetzen konnten, müssen wir da wohl auch bis zum obersten Gericht gehen, bis wir zu unserem Recht kommen …
Weitere Infos zur Schule gibt es hier …w.humanistische-schule.de/
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#33   timpressum †   22:56:20 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@ Heinrich II.
Art. 140 besagt unter anderem die Übernahme des Art. 137 aus der Weimarer Reichsverfassung. Dort heisst es in Absatz 1: „Es besteht keine Staatskirche.“
Art. 7 unseres Grundgesetzes besagt „Das gesamte Schulwesen steht unter Aufsicht des Staates“.
Und das wars auch schon. Wem das nicht passt, kann ja nach drüben gehen. Also in den Vatikan…
:-D
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#32   Mathias Wagener   22:50:45 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Gleichheitswahnsinn
Und was ist mit bestimmten Schulen für Sportler ?
Die gibt es doch auch.
Im übrigen: Ich war an einem Knabengymnasium, seit langem sind auch Mädchen zugelassen. Und siehe da:
Die Eltern wollten reine Mädchenklassen gebildet haben
(jedenfalls in der Unterstufe).
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#31   Genoveva   22:17:57 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Gallowglas
Ja, wir Bayern sind die letzten echten Anhänger Rousseaus ;-)
Mal im Ernst: Was habe ich mir unter einer „atheistischen Schule“ vorzustellen? Welches konkrete Projekt meinen Sie?
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#30   Gallowglas   22:03:49 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Christian Hüller
Wow, wenn die angegebene Begründung richtig und hieb- und stichfest ist, müssten in Bayern dutzende Schulen dicht machen.
Ach, in Bayern hat man mit einer noch viel fadenscheinigeren Begründung verhindert, daß atheistische Schulen gegründet werden dürfen, also handelt es nur ausgleichende Gerechtigkeit ^-^
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#29   Heggi   22:03:41 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Timpressum et al.
Was wissen Sie schon vom Opus Dei!?! Und in das GG scheinen Sie auch wohl kaum hineingesehen zu haben, sonst würden Sie sich in diesem allgemeinen Blabla wohl kaum äußern und so ungeniert daher schwätzen. Ihr „demokratischer Fundamentalismus“ wird am Ende alle totschlagen, und dann geht es Ihnen wie Robbespierre, den seine eigene Revolution aufgefressen hat.
Ihnen einen schönen Abend.
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#28   Genoveva   21:56:11 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@orestes:
1. Sie wissen nicht, was Ironie ist.
2. Ihr Satz „Es geht hier nicht um Koedukation“ ist grober Unfug. Sie insinuieren, dieser Begriff beziehe sich auf die Erziehung von Jungen und Mädchen in einer Klasse. Der Begriff wurde aber geprägt, als es um den gemeinsamen Schulbesuch von Jungen und Mädchen ging und so wird er auch heute normalerweise verstanden.
4. Man dürfte gespannt sein, was sich das Ministerium einfallen ließe, wenn der Schulverein eine Jungen- und eine Mädchenschule in unmittelbarer Nähe erichten wollte.
3. Machen Sie sich um meine Schulbildung mal keine Sorgen.
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#27   HeinrichderZweite   21:23:05 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Liebes Timpressum,
Ich weiss nicht, ob man das Opus Dei als Organisation betrachte kann, die die Werte des Grundgesetzes achtet.
Da wäre ich mir bei der CDU auch nicht so sicher. Jedes zweite Gesetz ist nicht verfassungsgemäß!
Zumindest die garantierte Trennung von Kirche und Staat wird in ihren Äußerungen immer wieder in Zweifel gezogen.
Wo ist die garantiert? Helfen Sie mir drauf!
Insofern bin ich im Zweifelsfall eher für demokratischen Fundamentalismus als für den „katholischen“ Fundamentalismus des Opus Dei.
Danke, das haben Sie schön (entwaffnend) gesagt.
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#26   agmen   21:23:02 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Liebes Timpressum
Ich wüsste gerne, wer denn aus dem Opus Dei zu welchem Anlass und Zeitpunkt sich gegen die Werte des Grundgesetzes geäußert hätte.
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#25   Alanus ab Insulis   21:18:40 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Puhhh, nochmal dran vorbeigeschlittert
an dieser Fundi-Schule.
Danke, liebes Brandenburg!
Brandenburg ist schließlich rot. Und da hat kohleschwarz nichts verloren.
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#24   timpressum †   21:15:24 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Heinrich II.
Ich weiss nicht, ob man das Opus Dei als Organisation betrachte kann, die die Werte des Grundgesetzes achtet. Zumindest die garantierte Trennung von Kirche und Staat wird in ihren Äußerungen immer wieder in Zweifel gezogen.
Wenn Moslems sich in ähnlicher Weise wie das Opus Dei äußern würden, würde kreuz.net an die Decke gehen! (Ich übrigens auch!)
Insofern bin ich im Zweifelsfall eher für demokratischen Fundamentalismus als für den „katholischen“ Fundamentalismus des Opus Dei.
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#23   Gotthard   21:01:09 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@matt2
Wenn man manchmal Berichte sieht über Schulen in Afrika… dort ist das vielerorts noch ganz selbstverständlich, dass man Einheitskleidung hat, die dem seriösen Anlaß entspricht und doch sehr schick aussieht und sittsam ist.
die die Eltern kaum bezahlen können …
derenwegen viele Kinder die Schule nicht mehr besuchen können …
die oftmals die einzige „vorzeigbare“ Kleidung ist …
Deine verqueren Gedanken treffen auf Afrika kaum zu.
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#22   HeinrichderZweite   20:49:55 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Und das brandenburgische Bildungs-
ministerium ist doch in Potsdam?
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#21   HeinrichvonOfterdingen   20:46:28 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Liebes Timpressum,
Sie haben da was falsch verstanden. Der Artikel besagt doch: Fundamentalisten im brandenburgischen Bildungsministerium
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#20   timpressum †   20:43:45 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Wunderbar!
Keine Fundamentalisten in Potsdam!
Halleluia!
o^/
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#19   Romulus   20:26:44 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@Athanasius
Deswegen spreche ich ja auch seit geraumer Zeit immer öfter von BRDDR. Das trifft es genau.
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#18   Athanasius   20:16:08 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Diskriminierung
Das hier ist Diskriminierung der Römischen Katholiken wegen des von ihnen bevorzugten Bildungssystems.
The Spirit of Communism is still alive in East Germany.
Wirklich. Und ein Anglikanisches Collegium aus Eton darf sicherlich demnächst auch keine Jungengymnasien mehr stiften?
Die BRD entwickelt sich unter den Linken und „zentralen“ Verrätern rasch zur DDR-Light.
In diesem Falle liegt deutlich Diskrimination vor. Das gehört ans Bundesgerichthof.
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#17   Christian Hüller   20:11:35 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Begründung…
Wow, wenn die angegebene Begründung richtig und hieb- und stichfest ist, müssten in Bayern dutzende Schulen dicht machen.
Mir dünkt, hier liegt jemand daneben.
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#16   matt2 †   20:03:40 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Schuluniformen wären ausserdem eine gute Sache!
Wie junge Menschen heute daherkommen und auch in die Schule gehen ist höchst anstößig. Mit hautengen Jeanshosen… die Mädchen schmieren sich an wie Indianer und färben sich die Haare doll… die Buben haben Igelfrisuren und machen auf Stecher. Die Mädchen kommen einem teilweise vor wie Hobbyhuren. Dabei spielen sie herum mit den depperten Handies. Das gehört alles verboten! Weder im schulischen, noch im öffentlichen Raum sollten sich junge Menschen so geben dürfen… eine Schande ists!
Einheitskleidung wäre angebracht. Wenn man manchmal Berichte sieht über Schulen in Afrika… dort ist das vielerorts noch ganz selbstverständlich, dass man Einheitskleidung hat, die dem seriösen Anlaß entspricht und doch sehr schick aussieht und sittsam ist.
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#15   methusalix †   20:02:55 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Wie wäre es, wenn sich die Herren Schulgründer nach NRW begeben würden?
In Nordrhein-Westfalen gibt es anscheinend weniger Berührungsängste mit stockkonservativen Schuleinrichtungen.
St.-Theresien-Gymnasium
St.-Vinzenz-Str. 2
53809 Ruppichteroth – Schönenberg
Telefon 02295 – 908600
Telefax 02295 – 9086049
Unter der Oberhoheit der FSSPsonstwas.
Jedenfalls laufen die PfadfinderInnen des Gymansiums unter dieser Fackel:
Die Katholische Pfadfinderschaft Jeanne d’Arc hat sich zur Aufgabe gestellt, die in den Prinzipien, im Pfadfindergesetz, in ihrem Grundsatzprogramm und in den Richtlinien der FSSPX. für das religiöse Leben festgelegten Ziele zu fördern. www.st-theresia-gym.de/kpj/index.htm
Wenn dort also ein reines Mädchengymnasium möglich ist, dann muss auch ein reines Jungengymnasium erlaubt werden (aber nicht direkt daneben, das könnte zu sexuellen Verwicklungen führen, da sei Gott vor und die Mutter Oberin, oder wer da auch immer der Hausdrachen ist)!
So erkennt auch mal der Erzreaktionär, wozu die Antidiskriminierungsgesetze der Europäischen Union gut sein können.
O:) O:) O:)
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#14   VirFortis   20:00:02 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Koedukation – warum?
Soll man nicht Respekt haben vor der Unterschiedlichkeit der Geschlechter und der daraus resultierenden unterschiedlichen Bedürfnisse.
Auch in akademischen Burschenschaften werden keine Frauen geduldet. Die Anwesenheit von Frauen macht männliches Zusammenleben auf wahrer Freundschaft komplizierter da Hader und Mißgunst gesät wird.
Zu viel Energie die anderwertig verwendet werden könnte wird bei Koedukation verschwendet indem die Burschen versuchen den Mädchen zu gefallen und die Mädchen versuchen den Burschen zu gefallen. Der Coolnessdruck wird verstärkt und auch der Verhaltenszwang.
Weiters wär die Wiedereinführungen von Schuluniformen eine Überlegung wert aber bin heut zu müde das näher auszuführen und einzutippen…
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#13   agmen   19:56:35 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Antrag abgelehnt…
Soweit ich informiert bin, plante die Elterninitiative ebenfalls ein Mädchengymnasium in der Nähe des Jungengymnasiums zu gründen.
Von Benachteiligung gegenüber der Schülerinnen kann also keine Rede sein.
Außerdem gibt auch heute noch in Deutschland reine Mädchen-/Jungenschulen.
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#12   Pater Lingen   19:51:25 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Geschlechtertrennung allein reicht nicht!
Das „Mädchengymnasium Jülich“, das ich als Schüler lange Zeit besucht habe, ist nur ein Beispiel, wie das OD die Jugend vergiftet, indem es zu „Novus Ordo“ (z.B. mit Buschtrommeln!), „Hexenakademie“ etc. erzieht.
In den Werbebroschüren „Prima Klima“ jubelt das MGJ, dass Wojtyla „wie ein Rockstar“ gefeiert wird, und macht für das „Coming Out“ Werbung.
Vergiftung bleibt Vergiftung, ob nun mit oder ohne Geschlechtertrennung!
Man vergesse nicht, dass sich die Kirche sehr klar gegen Koedukation ausgesprochen hat, cf. Divini illius magistri.
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#11   matt2 †   19:45:00 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@orestes
Ich wollte mit meinem Posting zunächst nur auf falsche Argumentation des Artikels hinweisen…Es geht hier nicht um Koedukation. Die Argumentation ist einfach falsch.
ich weiß… dafür galt auch meine Zustimmung…
Ansonsten bin ich aber, wie ich es ausführte (und entgegen Ihren nunmehr geäußerten Ansichten), für eine Trennung von Buben und Mädchen im konkreten Schulunterricht.
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#10   orestes   19:34:41 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@matt
Ich wollte mit meinem Posting zunächst nur auf falsche Argumentation des Artikels hinweisen. Hier werden zwei Dinge in einen Topf geworfen. Die Ablehnung der geplanten Schule richtet sich eben nicht gegen den getrennten Unterricht der Geschlechter, sondern nur gegen eine reine Jungen- oder Mädchenschule. Es geht hier nicht um Koedukation. Die Argumentation ist einfach falsch.
Eine ganz andere Frage freilich ist es, ob Koedukation befürwortet oder abgelehnt wird. Persönlich befürworte ich koedukativen Unterricht. Es gibt für mich keinerlei Gründe, warum Mädchen und Jungen nicht gemeinsam unterrichtet werden sollten. Dies funktioniert vielleicht noch nicht reibungslos, aber das können und müssen wir lernen. Reine Männer- oder Frauenrunden erachte ich für kontraproduktiv auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der wir den anderen und zwar alle anderen als Individuen und nicht nach der jeweiligen Geschlechtlichkeit beurteilen und anerkennen.
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#9   Guntram   19:22:58 | Mittwoch, 2. Mai 2007
das ist ja klar,
daß das demokratische Geschmeiß hier Krokodilsträne weint, wenn es nicht in deren Kram paßt. Häme, Zynismus, Mießmacherei, das sind die Werkzeuge dieser Gutmenschen.
Das Opus Dei ist eine total katholische Organisation. Die engagieren sich in der Jugendarbeit und tun Gutes. Natürlich, wenn sie das nicht à la Eia-Popaia-Demokratie tun, dann sind sie ganz böse, gar eine Sekte.
Es ist niemand anders alsr Satan, der hier Unruhe und Zwietracht säen will.
Hl. Josemaria – bitte für uns! Hilf uns im Kampf gegen die sogenannten Gutmenschen!
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#8   matt2 †   19:09:17 | Mittwoch, 2. Mai 2007
@orestes…: wenn es möglich bleibt Jungen und Mädchen auch in getrennten Klassen zu unterrichten
dann sehe ich das auch in etwa so wie Sie. Man kann die Einrichtungen ja voneinander seperat halten.
Wieso sollten sich Jungen und Mädchen im Zuge ihrer Schullaufbahn nicht auch – in geordneter Weise muss gesagt werden – begegnen dürfen? Das ist doch eine gute Gelegenheit sein soziales Wesen auch mit dem anderen Geschlecht zu erproben und vielleicht auch eine Beziehung zu knüpfen, die bis zu einer ehelichen Bindung reift.
Ich war ja auf stinknormalen öffentlichen Schulen, zu meinem Leidwesen muss ich schon sagen. Mir ging das Nebeneinander von Buben und Mädchen in den Schulklassen definitiv auf die Nerven. Es werden damit auf engem Raum sexuelle Spannungen provoziert, die nicht in ein schulisches Umfeld hineingehören.
Es wird durch solche Unterrichtsformen, für junge Menschen, die sich für eine eheliche Beziehung eignen, das Geheimnis der Liebe in der liebevollen Begegnung von Mann und Frau verschüttet, es wird die Intimität der Liebe mit Füssen getreten, indem man junge Burschen und Mädchen von vornherein aufeinanderkleben lässt und so ihr Geschlecht völlig unberücksichtigt lässt. Das birgt in sich die Gefahr der Förderung sexueller Auswüchse und Perversionen.
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#7   orestes   19:05:57 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Liebe Genoveva,
ihr Satz „Das Zitat ist unvollständig“ ist leider falsch. Ist ein Zitat unvollständig, heißt dies, dass Auslassungen nicht markiert wurden bzw. dass der Kontext sinnentstellend verändert wurde.
Hier ist also nicht das Zitat unvollständig; in ihren Augen ist es der Gesetzestext, der unvollständig ist.
Am besten Sie besuchen selbst nochmal die Schulbank – diesmal aber bitte eine in einer staatlichen Einrichtung.
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#6   PhilomenaWolkenstein   18:57:38 | Mittwoch, 2. Mai 2007
gut so
Gut so, Religion hat in einer Schule nichts verloren, und schon gar keine Sekten wie das Opus Dei. Auf Büßergürtel und Zehent kann gerne verzichtet werden.
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#5   Genoveva   18:55:35 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Das Zitat ist unvollständig:
Korrekt müßte es heißen:
„daß gleicher Zugang, unabhängig von der wirtschaftlichen und sozialen Lage, der nationalen Herkunft, der politischen oder religiösen Überzeugung und des Geschlechts und der Intelligenz gewährleistet wird“
sonst wird das nie etwas mit der sozialistischen Einheitsschule …
Aber vielleicht steckt da ja ein Kompliment drin, etwa der folgenden Art:
– die Schulen in Brandenburg sind grottenschlecht
– wir erwarten, daß die Schule der Zeugen Escrivas eine sehr gute Schule sein wird
– daher muß der Zugang zu genau dieser Schule für alle Geschlechter offen sein.
Ja, wenn ich es mir recht überlege, dann kann es wohl nur so gemeint sein o.O
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#4   Fragender   18:43:09 | Mittwoch, 2. Mai 2007
ist ein Opus-Dei Gymnasium
… ein katholisches Pendant zu Taliban-Koranschulen?
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#3   Romulus   18:27:10 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Eine Schande ist dasfür das Land Brandenburg!
Sie sollen sich was schämen! Wo stehen die denn im Pisa-Test, doch wohl auf den letzten Reihen in ihrem Seniorenstaat. Da kommen mal ein paar katholische junge Menschen und wollen eine Schule im geistig tristen und öden Osten aufmachen, sich der Probleme annehmen, da bekommen sie von den Bürokraten-Faschos ein paar vor den Latz geknallt. Armes Deutschland, du bist nicht mehr zu retten! Was hätte diese Schule für eine Sogwirkung gehabt! Aber genau davor hatten die linken Parteien Angst. Denn: Wer einmal auf eine katholische Schule gegangen ist, ist gegen jede linke und rechte Vereinnahmung ein Leben lang immun.
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#2   orestes   18:25:33 | Mittwoch, 2. Mai 2007
WIEDER MAL SCHEINARGUMENTE
Was hat denn die erteilte Absage mit koedukativen Unterricht zu tun? Rein gar nichts, liebes +net. Mal wieder reine Hetze. Das Urteil richtet sich doch in keinster Weise gegen geschlechtsgetrennter Unterricht. Sehr wohl aber dagegen, dass keine Mädchen aufgenommen werden (diese einen weiteren Schulweg etc. auf sich nehmen müssen und somit benachteiligt sind).
Die ist ein Unterschied. Das Urteil richtet sich nicht gegen reine Jungen- und Mädchenklassen, sondern gegen reine Jungen- oder Mädchenschulen.
Armes +net.
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#1   agmen   18:15:24 | Mittwoch, 2. Mai 2007
Schweinerei!!
Es wirklich traurig, dass das brandenburgerische Bildungsministerium den Antrag der Schulneugründung abgelehnt hat! Die Pläne der Elterninitative waren hervorragend und so eine billige Absage erteilt zu bekommen ist für alle Katholiken ein Schlag ins Gesicht.
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