Ein reines Jungengymnasium diskriminiert die Mädchen, behauptet das brandenburgische Bildungsministerium – und beweist, daß Deutschland bildungspolitisch mehr und mehr ins Hintertreffen gerät.
Katechese des Opus-Dei Gründers, Josemaría Escrivá († 1975)
(kreuz.net, Potsdam) Das brandenburgische Bildungsministerium hat den Antrag einer Elterninitiative zur
Errichtung eines katholischen Jungengymnasiums in Potsdam abgelehnt.
Das gab ein Sprecher des Ministeriums
am Mittwoch in Potsdam bekannt.
Die Elterninitiative hat den Verein ‘Schulen in freier Trägerschaft
e.V.’ gegründet und wollte das Jungengymnasium mit dem Schuljahr 2007/2008 beginnen.
Die Eltern gehören
zum Teil als Supernumerarier zur katholischen Personalprälatur Opus Dei. Deshalb war die Schulgründung
in die Kritik linker, kirchenfeindlicher Politiker geraten.
Als offiziellen Grund für die umstrittene
Entscheidung schiebt das Bildungsministerium eine angebliche Diskriminierung von Mädchen vor.
Die dürftige
Begründung
Das Ministerium begründet seine Ablehnung mit den Vorgaben des brandenburgischen Schulgesetzes.
Private Schulen müßten die im Land vorhandenen oder vorgesehenen öffentliche Schulen ersetzen. Das
beantragte Jungengymnasium sei jedoch kein vollwertiges Ersatzangebot, „weil er sich ausschließlich auf
die Erziehung und Unterrichtung von Jungen beschränkt“.
Öffentliche Schulen im Land Brandenburg sind
laut dem brandenburgischen Schulgesetz koedukativ.
Schulen seien in Brandenburg so zu gestalten, „daß
gleicher Zugang, unabhängig von der wirtschaftlichen und sozialen Lage, der nationalen Herkunft, der
politischen oder religiösen Überzeugung und des Geschlechts, gewährleistet wird“. [Hervorhebung in
der schriftlichen Begründung durch das Ministerium]
Als Grundlage für den gemischten Unterricht beruft
sich das Ministerium auf die „Gleichberechtigung der Geschlechter“.
Jedes Land sei verpflichtet, für
die Gleichstellung von Mann und Frau in Bildung und Ausbildung zu sorgen. Dazu gehöre auch das gleiche
Recht auf Zugang zu Bildungseinrichtungen.
Der geschlechtergetrennte Unterricht ist überlegen
Schon
im Dezember 2006 plädierte eine Untersuchung der ‘Ofsted’ – einer staatlichen, aber regierungsunabhängigen
Aufsichtsbehörde für Leistungsstandards im Schul- und Bildungswesen in Großbritannien -für getrennten
Unterricht an Schulen.
Der geschlechtsspezifische Unterricht verhindere, daß Jungen in ihrer schulischen
Leistung noch weiter hinter die Mädchen zurückfallen würden.
Das US-Bildungsministerium hat den staatlichen
Schulen aufgrund der positiven Resultate bei getrenntem Unterricht erst im November 2006 größere Freiheit
für die Einrichtung reiner Jungen- und Mädchenklassen eingeräumt.
Dagegen scheinen sich die deutschen
Behörden eher um eine überholte Gleichheitsideologie als um das Wohl der Schüler zu kümmern.
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Übrigens … Was den Gehorsam beim OD angeht, so ist klar: es wird darauf deutlich wert gelegt. Aber
wie es in der Tat ist, ist für Außenstehende (also auch für mich) nicht klar, nicht nachvollziehbar.
Es ist doch so wie immer, wenn die Beherrschenden und deren Ableger von „Parteien“ Angst haben das andere
auch Macht haben wollen ist ja wohl klar. Jeder der Macht haben will wird bekämpft. Das war schon immer
so. Und in einer Opusdeischule wird aus der Jugend etwas anderes gemacht als in den staatlichen Schulen,
gibt ja mittlerweile Vereine für geschädigte Staatsschüler. Seit spätestens 1968 ist die Jugend fest
in der Hand der marxistisch-liberalistischen Umerzieherschule der Modernisten. Jedes Abschmelzen und Reduzierung
dieses Einflusses weckt Abwehrkräfte. Eine offensichtlich ideologisch gefestigte 68er Tante, nämlich
die „bildungspolitische Sprecherin der Sozialdemokraten“ versucht den Zwang zu gemischten Klassen durchsetzen.
Wie immer muß man nur die richtigen Fragen stellen. Eine davon ist typischerweise: Cui bono? Zeige mir
wer dein Feind ist und ich sage dir wer du bist, heißt es doch zu treffend, oder?.
Liberales und sozialistisches Erbe in Deutschland … … denn Liberale und Sozialisten waren natürlich
stets für die Koedukation. Früher gab es aber auch katholische Schulen, auch in der alten Bonner BRD
und in Österreich, und in denen war Koedukation undenkbar, und das ist ja noch nicht so lange her, da
der Umschwung erst in den 1970ern kam. Was in „gemischten Klassen“ sicher der Fall ist, daß eine „gemischte
Klasse“ nur auf dem Papier und in der Theorie gemischt ist, denn in der Realität mischen sich Mädchen
und Jungen keineswegs, und zwar in allen Belangen des Schulalltags, und auch in der Art zu lernen. Gemischte
Klassen spalten sich ganz von selbst in eine Art Koedukation auf.
Gerd Eric Die gemischte Unterrichtung ist zum Nachteil für die Jungen erwachsen, und um dem entgegen
zu wirken, werden früher, eher später, wieder die Geschlechter getrennt werden, damit die Jungen wieder
Erfolge verbuchen können. Die stärkere Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Entwicklungserfordernisse
wird durch Ihren Beitrag begründet und nicht verworfen!!! Die Leistungen von Mädchen und Jungen klaffen
immer weiter auseinander und es muß dafür einen Grund geben, der 1) mit dem Geschlecht zu tun hat und
2) mit einer Entwicklung in der neueren Zeit, die für Jugendliche relevant ist. Meines Erachtens hat
Prof. Christian Pfeiffer den Grund entdeckt und der SPIEGEL hat seinen Erkenntnissen in mehreren Heften
(sog. Titelgeschichte!) zustimmend referiert. Es handelt sich um die sog. „Medienverwahrlosung 209.85.135.104/search?q=cache:BrVzCx…“!
(By the way: Pfeiffer ist SPD-Mann und der SPIEGEL ist auch kein Organ der politischen Rechten. Das nur
für Leute mit Hirnverbrennungen durch das Links-Rechts-Schema!) Pfeiffer stellt nun fest, daß die Versorgung
von Kinder- und Jugendzimmern mit modernen elektronischen Medien höchst geschlechtsspezifisch verarbeitet
wird: es stellt sich heraus, daß Jungen stärker zur „Verwahrlosung“ im Bereich der Mensch-Maschine-Kommunikation
neigen als Mädchen und daß Jugenddelinquenz und Schulleistungen sehr viel mit diesem Phänomen zu tun
haben!
Wieso Ideologien? Ich bin 24 Jahre alt und ein großer Anhänger der gemischten Schulklassen. Ideologie
vermag ich nur auf Seiten der Erzkonservativen zu erblicken. Diese beten ominöserweise den Erzliberalen
Kant an um in der Praxis dann seltsamerweise die rückwärtsgewandesten Dinge zu fordern. Glücklicherweise
werden diese Leute bei so viel Inkonsequenz nie auch nur den Hauch ein Chance haben! Jungen und Mädchen
sind Menschen und gehören zusammen unterichtet! Ob das den ewiggestirgen, vorsinntflutlichen Kant Fanatikern
die selbst nicht wissen was sie eigentlich erzählen, nun passt oder nicht… Mein liebes Pünktchen…erst
denken, dann nochmal denken und dann… sollten Sie sich erschießen!
@Pünktchen In Warendorf gibt es das Mariengymnasium (ehemals nur Mädchen) und das „ehrwürdige“ Laurentianum
(ehemals nur Jungen), etwa gleich gross. Die derzeitigen Anmeldezahlen offenbaren katastrophales, die
Anmeldungen für das Lau betragen grade mal die Hälfte derer für das (ehemalige reine) „Jungfrauenaquarium“…
Die gemischte Unterrichtung ist zum Nachteil für die Jungen erwachsen, und um dem entgegen zu wirken,
werden früher, eher später, wieder die Geschlechter getrennt werden, damit die Jungen wieder Erfolge
verbuchen können.
Genderideologie Nachdem es überall in Deutschland reine Jungen- oder Mädchenschulen mit gutem bis sehr
gutem Zulauf gibt, und viele davon eine jahrzehnte- wenn nicht jahrhundertealte Tradition haben, erscheint
es auf den ersten Blick verwunderlich, wenn ein einzelnes Bundesland eine Gesetzwidrigkeit in einer solchen
Schulform erblickt. Da stellt sich einem sogleich die Frage nach den Gründen hinter der vorgeschobenen,
ablehnenden Begründung. Der verwendete Begriff „Diskriminierung“ gibt, so meine persönliche Meinung,
den entscheidenden Hinweis. Wählt denn eine Schule ihre Schüler aus oder wählen Eltern eine Schule
für ihre Kinder aus? Warum kann der Staat nicht zulassen, daß eine Elterninitiative eine Schule gründet,
die dem Wunsch einiger Eltern folgt, die Kinder geschlechterspezifisch erziehen zu lassen? Genauso, wie
ich als Mutter für meine Kinder im Supermarkt das frische Obst heraussuche und das ggf. angeschimmelte
da lasse, so versuche ich für meine Kinder die Schule auszuwählen, von der ich der Meinung bin, daß
sie ihnen am besten bekommt. In diesem Beispiel wäre das die geschlechterspezifische Erziehung. Der Staat
versucht also, die eigenverantwortlichen Entscheidung vernünftiger Menschen zu unterbinden, obwohl hier
weder nationale Gesetze gebrochen werden (in allen alten Bundesländern gibt es vergleichbare Schulen),
noch das Allgemeinwohl in Gefahr gerät. Hieraus erkennen wir, das eine Ideologie am Werke ist. Vielleicht
Gendermainstreaming?
Benedikt: Richtig! Die Pädagogik sieht immer deutlicher die geschlechtsspezifischen Entwicklungsverläufe
und didaktischen Erfordernisse; die Politik der Linken aber läuft – wie immer – auf Zwangsbeglückung
der vereinheitlichten Masse Mensch hinaus!
Geschlechtertrennung an Schulen Heute ist es zwar nicht opportun reine Mädchen- oder reine Jungenschulen
zu gründen (es bestehen ja nun eine Menge solcher Schulen), dass dieses Konzept aber in Wahrheit etwas
für sich hat, beweisen schon allein Einrichtungen wie der kürzlich wieder abgehaltene „Girls-Day“, bei
dem Mädchen – getrennt von den Jungs – an technische Berufe herangeführt werden. Auch ist es kein Geheimnis,
dass die pubertäre Phase bei Jungen viel länger anhält als bei Mädchen, was zu weiteren Problemen
in der Schule führt. Hier spielen somit keine Sachfragen, sondern lediglich Ideologien eine Rolle.
Mädchengymnasium wurde ebenfalls geplant @Pius XII. Wie ich weiter unten im Thread schon geschrieben
hatte, hatte die Elterninitiative ebenfalls vor, ein Mädchengymnasium zu gründen, nur zu einem späteren
Zeitpunkt. _____________________________________________ Es ist schon sehr armselig, mit welchen Begriffen
hier gegen das Opus Dei polemisiert wird. Viele können anscheinend nicht zwischen Dan Brown-Fiktion und
Realität unterscheiden.
@raimund; man tausche einige worte aus und schon erhält man ein erstaunliches ergebnis Die Kirche hat
immer recht. Die Kirche ist in sich gut. Es ist absolute Wahrheit, daß die Kirche die absolute Wahrheit
hat. Der Papst definiert absolute Wahrheit. Wer behauptet eine Glaubenslehre könnte schlecht sein, der
verstößt gegen das Gesetz und verunglimpft die Kirche und ihre Heiligen. Der Papst ist unfehlbar, da
die Kardinäle ihn gewählt und unfehlbar gemacht haben, und jetzt machtlos geworden sind, da sie alles
loben und preisen, was als Glaubenswahrheit bezeichnet wird. Die erste Fundipflicht ist die Liebe zum
Opus Dei und seinen Zielen. Ach nee, Irrtumm, sorry, das ist ja bei der Kirche was ganz anderes.
@Genoveva und der Begriff „Koedukation“ Sie insinuieren, dieser Begriff beziehe sich auf die Erziehung
von Jungen und Mädchen in einer Klasse. In dieser Weise wird im Artikel aber auch verwendet (und übrigens
auch im Sprachgebrauch; siehe „koedukativer Sportunterricht“ etc.).
Man muß eben zwei Schulen gründen eine für Jungs und eine für Mädchen und dann eine Genehmigung beantragen.
Nur eine Jungsschule ist leider angreifbar.
Zukunft der brandenb. Schule: Demnächst werden alle Schüler – egal welchem gender sie sich gerade zurechnen –
folgendes im Marxismus-Leninismus-Unterricht lernen: Das Gesetz hat immer recht. Jedes Gesetz ist in sich
gut. Es ist absolute Wahrheit, daß es keine absolute Wahrheit gibt. Das Parlament definiert absolute
Wahrheit. Wer behauptet ein Gesetz könnte schlecht sein, der verstößt gegen das Gesetz und verunglimpft
den Staat und seine Heiligen. Parlamentarier und Minister sind unfehlbar, da das Volk das alle Macht hatte,
sie allmächtig gemacht hat, und jetzt machtlos geworden, alles lobt und preist, was was als Gesetz bezeichnet
wird. Die erste Bürgerpflicht ist die Liebe zum Rechtspositivismus. Ach nee, Irrtumm, sorry, das heißt
in Brandenburg ja LER-Unterricht.
Der Untergang Deutschlands wurde mit der ‘Frankfurter Schule’ und dessen gesamten Geist eingeläutet.
Zeitgleich der Untergang des hlg. röm.-kath. Glaubens, überaus sichtbar z.B. Zeichen: das V-II’. Irrgläubige
gebären Deutschland tod – massenweise daselbst die islamisten aller Schattierung! Hier kann nur noch
Jesus Christus selber Änderung herbeiführen. Jesus Christus komme bald um Dein Reich auf Erden zu gründen!
Ich bin den 68ern und der ganzen sozialistisch inspirierten Bewegung der 60er und 70er zutiefst dankbar.
Ohne die würden wir doch noch in einer archaischen, muffigen, spießigen, autoritären und frömmelnden
Gesellschaft leben. Also fast so, wie es heute noch in den Spießergegenden Bayerns ist, wo der Pfaffe
noch hofiert wird. Wenigstens die Münchner sind gut drauf.
Wider den Islam, @ Fragender Wieso glauben Sie, daß die Mohammedaner bevorzugt werden ? Schon seit vielen
Jahren versucht die SJM in Lippetal, Haus Assen, ein Gymnasium zu errichten. Dies wird ihr unter ähnlich
fadenscheinigen Gründe verweigert. Im Gegensatz hierzu durfte ein muslimisches Jungengymnasium ganz in
der Nähe ohne Probleme seine Pforte öffnen. Quelle : „Ruf des Königs“ Aber auch sonst gilt für Mohammedaner
in Deutschland bereits Sonderrecht. So sind die Zweit- bzw. Dritt oder noch mehr -Frauen mit krankenversichert,
Schächten ist Ihnen gestattet, am Karfreitag durften diese in Köln- Vingst ihren Markt abhalten, eine
deutsche Richterin wollte denen das „Frauen hauen“ erlauben, in bestimmten Vierteln Berlins gilt bereits
eine Art Selbstverwaltung d.h. die deutsche Polizei mischt sich dort bei Streitigkeiten in der Regel nicht
mehr ein, an Schulen gibt es Eingänge nur für Mohammedaner, Christen und Juden haben andere zu benutzen,
der Innenminister empfängt diese zum großen Palaver usw, usf.
#38 wolfgang e. 2 00:13:24 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Frage an den Fragenden: Wo beziehen Sie ihre Informationen über das Opus Dei her? Von zehn Kennzeichnungen
ihrerseits über das Opus Dei sind 10 falsch.
@ Graf von Galen Wieso meinen Sie, daß die Mohammedaner bevorzugt werden???? Die Taliban dürfen genausowenig
eine Koranschule eröffnen wie das Opus Dei ihr Gymnasium… und das ist auch gut so. Beide sind religiöse
Fundamentalisten (und somit Verräter an den Werten der Religion die sie angeblich vertreten, in Wahrheit
aber pervertieren) Beide haben erbärmliche Angst vor Frauen Beide haben setsam nostalgische Gefühle
gegenüber dem Mittelalter, als noch mit Feuer und Schwert „missioniert“ wurde Beide haben nur Haß und
Verachtung für (ihrer Meinung nach) Ungläubige über Beide Beziehen Ihr selbstwertgefühl aus Arroganz
gegenüber anderen (und haben das offenbar nötig…) …UND SOLCHE ARMEN, KRANKEN LEUTE SOLLEN IN THERAPIE
GEHEN UND NICHT UNSERE KINDER ERZIEHEN!!!!!!!!
Nur mal so …und wenn dann Zustände wie in St. Pölten (Austria) vor Jahren obligatorisch sind, braucht
es doch kein neues Gymnasium in der Hauptstadt. Es könnte aber sein, dass Politiker da und dort noch
Mittel fließen lassen können, damit Jugendliche im Opus-Dei-Geist herangezogen werden, zum Gymnasium.
Wider die Verführung der Jugend Die Anmaßung des Staates den Eltern das Erziehungs- recht streitig zu
machen, nimmt immer totalitärere Formen an. Wer die antideutschen, antichristlichen „Dogmen“ der 68’er
in Frage stellt, wird diffamiert, entrechtet und zunehmend ausgegrenzt. Es sei denn, er ist Mohammedaner.
Denen rollt man den roten Teppich aus.
@Genoveva Mal im Ernst: Was habe ich mir unter einer „atheistischen Schule“ vorzustellen? Welches konkrete
Projekt meinen Sie? ich bezog mich auf die humanistische Schule des HvD www.hvd-nuernberg.de/index.php?q=node/12 …
nachdem wir schon nur mit Mühe und Not unsere KiTas durchsetzen konnten, müssen wir da wohl auch bis
zum obersten Gericht gehen, bis wir zu unserem Recht kommen … Weitere Infos zur Schule gibt es hier
…w.humanistische-schule.de/
@ Heinrich II. Art. 140 besagt unter anderem die Übernahme des Art. 137 aus der Weimarer Reichsverfassung.
Dort heisst es in Absatz 1: „Es besteht keine Staatskirche.“ Art. 7 unseres Grundgesetzes besagt „Das
gesamte Schulwesen steht unter Aufsicht des Staates“. Und das wars auch schon. Wem das nicht passt, kann
ja nach drüben gehen. Also in den Vatikan…
Gleichheitswahnsinn Und was ist mit bestimmten Schulen für Sportler ? Die gibt es doch auch. Im übrigen:
Ich war an einem Knabengymnasium, seit langem sind auch Mädchen zugelassen. Und siehe da: Die Eltern
wollten reine Mädchenklassen gebildet haben (jedenfalls in der Unterstufe).
@Gallowglas Ja, wir Bayern sind die letzten echten Anhänger Rousseaus Mal im Ernst: Was habe ich mir
unter einer „atheistischen Schule“ vorzustellen? Welches konkrete Projekt meinen Sie?
@Christian Hüller Wow, wenn die angegebene Begründung richtig und hieb- und stichfest ist, müssten
in Bayern dutzende Schulen dicht machen. Ach, in Bayern hat man mit einer noch viel fadenscheinigeren
Begründung verhindert, daß atheistische Schulen gegründet werden dürfen, also handelt es nur ausgleichende
Gerechtigkeit
Timpressum et al. Was wissen Sie schon vom Opus Dei!?! Und in das GG scheinen Sie auch wohl kaum hineingesehen
zu haben, sonst würden Sie sich in diesem allgemeinen Blabla wohl kaum äußern und so ungeniert daher
schwätzen. Ihr „demokratischer Fundamentalismus“ wird am Ende alle totschlagen, und dann geht es Ihnen
wie Robbespierre, den seine eigene Revolution aufgefressen hat. Ihnen einen schönen Abend.
@orestes: 1. Sie wissen nicht, was Ironie ist. 2. Ihr Satz „Es geht hier nicht um Koedukation“ ist grober
Unfug. Sie insinuieren, dieser Begriff beziehe sich auf die Erziehung von Jungen und Mädchen in einer
Klasse. Der Begriff wurde aber geprägt, als es um den gemeinsamen Schulbesuch von Jungen und Mädchen
ging und so wird er auch heute normalerweise verstanden. 4. Man dürfte gespannt sein, was sich das Ministerium
einfallen ließe, wenn der Schulverein eine Jungen- und eine Mädchenschule in unmittelbarer Nähe erichten
wollte. 3. Machen Sie sich um meine Schulbildung mal keine Sorgen.
Liebes Timpressum, Ich weiss nicht, ob man das Opus Dei als Organisation betrachte kann, die die Werte
des Grundgesetzes achtet. Da wäre ich mir bei der CDU auch nicht so sicher. Jedes zweite Gesetz ist nicht
verfassungsgemäß! Zumindest die garantierte Trennung von Kirche und Staat wird in ihren Äußerungen
immer wieder in Zweifel gezogen. Wo ist die garantiert? Helfen Sie mir drauf! Insofern bin ich im Zweifelsfall
eher für demokratischen Fundamentalismus als für den „katholischen“ Fundamentalismus des Opus Dei. Danke,
das haben Sie schön (entwaffnend) gesagt.
Puhhh, nochmal dran vorbeigeschlittert an dieser Fundi-Schule. Danke, liebes Brandenburg! Brandenburg
ist schließlich rot. Und da hat kohleschwarz nichts verloren.
Heinrich II. Ich weiss nicht, ob man das Opus Dei als Organisation betrachte kann, die die Werte des Grundgesetzes
achtet. Zumindest die garantierte Trennung von Kirche und Staat wird in ihren Äußerungen immer wieder
in Zweifel gezogen. Wenn Moslems sich in ähnlicher Weise wie das Opus Dei äußern würden, würde kreuz.net
an die Decke gehen! (Ich übrigens auch!) Insofern bin ich im Zweifelsfall eher für demokratischen Fundamentalismus
als für den „katholischen“ Fundamentalismus des Opus Dei.
@matt2 Wenn man manchmal Berichte sieht über Schulen in Afrika… dort ist das vielerorts noch ganz selbstverständlich,
dass man Einheitskleidung hat, die dem seriösen Anlaß entspricht und doch sehr schick aussieht und sittsam
ist. die die Eltern kaum bezahlen können … derenwegen viele Kinder die Schule nicht mehr besuchen können …
die oftmals die einzige „vorzeigbare“ Kleidung ist … Deine verqueren Gedanken treffen auf Afrika kaum
zu.
Diskriminierung Das hier ist Diskriminierung der Römischen Katholiken wegen des von ihnen bevorzugten
Bildungssystems. The Spirit of Communism is still alive in East Germany. Wirklich. Und ein Anglikanisches
Collegium aus Eton darf sicherlich demnächst auch keine Jungengymnasien mehr stiften? Die BRD entwickelt
sich unter den Linken und „zentralen“ Verrätern rasch zur DDR-Light. In diesem Falle liegt deutlich Diskrimination
vor. Das gehört ans Bundesgerichthof.
Begründung… Wow, wenn die angegebene Begründung richtig und hieb- und stichfest ist, müssten in Bayern
dutzende Schulen dicht machen. Mir dünkt, hier liegt jemand daneben.
Schuluniformen wären ausserdem eine gute Sache! Wie junge Menschen heute daherkommen und auch in die
Schule gehen ist höchst anstößig. Mit hautengen Jeanshosen… die Mädchen schmieren sich an wie Indianer
und färben sich die Haare doll… die Buben haben Igelfrisuren und machen auf Stecher. Die Mädchen kommen
einem teilweise vor wie Hobbyhuren. Dabei spielen sie herum mit den depperten Handies. Das gehört alles
verboten! Weder im schulischen, noch im öffentlichen Raum sollten sich junge Menschen so geben dürfen…
eine Schande ists! Einheitskleidung wäre angebracht. Wenn man manchmal Berichte sieht über Schulen in
Afrika… dort ist das vielerorts noch ganz selbstverständlich, dass man Einheitskleidung hat, die dem
seriösen Anlaß entspricht und doch sehr schick aussieht und sittsam ist.
Wie wäre es, wenn sich die Herren Schulgründer nach NRW begeben würden? In Nordrhein-Westfalen gibt
es anscheinend weniger Berührungsängste mit stockkonservativen Schuleinrichtungen. St.-Theresien-Gymnasium
St.-Vinzenz-Str. 2 53809 Ruppichteroth – Schönenberg Telefon 02295 – 908600 Telefax 02295 – 9086049 Unter
der Oberhoheit der FSSPsonstwas. Jedenfalls laufen die PfadfinderInnen des Gymansiums unter dieser Fackel:
Die Katholische Pfadfinderschaft Jeanne d’Arc hat sich zur Aufgabe gestellt, die in den Prinzipien, im
Pfadfindergesetz, in ihrem Grundsatzprogramm und in den Richtlinien der FSSPX. für das religiöse Leben
festgelegten Ziele zu fördern. www.st-theresia-gym.de/kpj/index.htm Wenn dort also ein reines Mädchengymnasium
möglich ist, dann muss auch ein reines Jungengymnasium erlaubt werden (aber nicht direkt daneben, das
könnte zu sexuellen Verwicklungen führen, da sei Gott vor und die Mutter Oberin, oder wer da auch immer
der Hausdrachen ist)! So erkennt auch mal der Erzreaktionär, wozu die Antidiskriminierungsgesetze der
Europäischen Union gut sein können.
Koedukation – warum? Soll man nicht Respekt haben vor der Unterschiedlichkeit der Geschlechter und der
daraus resultierenden unterschiedlichen Bedürfnisse. Auch in akademischen Burschenschaften werden keine
Frauen geduldet. Die Anwesenheit von Frauen macht männliches Zusammenleben auf wahrer Freundschaft komplizierter
da Hader und Mißgunst gesät wird. Zu viel Energie die anderwertig verwendet werden könnte wird bei
Koedukation verschwendet indem die Burschen versuchen den Mädchen zu gefallen und die Mädchen versuchen
den Burschen zu gefallen. Der Coolnessdruck wird verstärkt und auch der Verhaltenszwang. Weiters wär
die Wiedereinführungen von Schuluniformen eine Überlegung wert aber bin heut zu müde das näher auszuführen
und einzutippen…
Antrag abgelehnt… Soweit ich informiert bin, plante die Elterninitiative ebenfalls ein Mädchengymnasium
in der Nähe des Jungengymnasiums zu gründen. Von Benachteiligung gegenüber der Schülerinnen kann also
keine Rede sein. Außerdem gibt auch heute noch in Deutschland reine Mädchen-/Jungenschulen.
Geschlechtertrennung allein reicht nicht! Das „Mädchengymnasium Jülich“, das ich als Schüler lange
Zeit besucht habe, ist nur ein Beispiel, wie das OD die Jugend vergiftet, indem es zu „Novus Ordo“ (z.B.
mit Buschtrommeln!), „Hexenakademie“ etc. erzieht. In den Werbebroschüren „Prima Klima“ jubelt das MGJ,
dass Wojtyla „wie ein Rockstar“ gefeiert wird, und macht für das „Coming Out“ Werbung. Vergiftung bleibt
Vergiftung, ob nun mit oder ohne Geschlechtertrennung! Man vergesse nicht, dass sich die Kirche sehr klar
gegen Koedukation ausgesprochen hat, cf. Divini illius magistri.
@orestes Ich wollte mit meinem Posting zunächst nur auf falsche Argumentation des Artikels hinweisen…Es
geht hier nicht um Koedukation. Die Argumentation ist einfach falsch. ich weiß… dafür galt auch meine
Zustimmung… Ansonsten bin ich aber, wie ich es ausführte (und entgegen Ihren nunmehr geäußerten Ansichten),
für eine Trennung von Buben und Mädchen im konkreten Schulunterricht.
@matt Ich wollte mit meinem Posting zunächst nur auf falsche Argumentation des Artikels hinweisen. Hier
werden zwei Dinge in einen Topf geworfen. Die Ablehnung der geplanten Schule richtet sich eben nicht gegen
den getrennten Unterricht der Geschlechter, sondern nur gegen eine reine Jungen- oder Mädchenschule.
Es geht hier nicht um Koedukation. Die Argumentation ist einfach falsch. Eine ganz andere Frage freilich
ist es, ob Koedukation befürwortet oder abgelehnt wird. Persönlich befürworte ich koedukativen Unterricht.
Es gibt für mich keinerlei Gründe, warum Mädchen und Jungen nicht gemeinsam unterrichtet werden sollten.
Dies funktioniert vielleicht noch nicht reibungslos, aber das können und müssen wir lernen. Reine Männer-
oder Frauenrunden erachte ich für kontraproduktiv auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der wir den anderen
und zwar alle anderen als Individuen und nicht nach der jeweiligen Geschlechtlichkeit beurteilen und anerkennen.
das ist ja klar, daß das demokratische Geschmeiß hier Krokodilsträne weint, wenn es nicht in deren
Kram paßt. Häme, Zynismus, Mießmacherei, das sind die Werkzeuge dieser Gutmenschen. Das Opus Dei ist
eine total katholische Organisation. Die engagieren sich in der Jugendarbeit und tun Gutes. Natürlich,
wenn sie das nicht à la Eia-Popaia-Demokratie tun, dann sind sie ganz böse, gar eine Sekte. Es ist niemand
anders alsr Satan, der hier Unruhe und Zwietracht säen will. Hl. Josemaria – bitte für uns! Hilf uns
im Kampf gegen die sogenannten Gutmenschen!
@orestes…: wenn es möglich bleibt Jungen und Mädchen auch in getrennten Klassen zu unterrichten dann
sehe ich das auch in etwa so wie Sie. Man kann die Einrichtungen ja voneinander seperat halten. Wieso
sollten sich Jungen und Mädchen im Zuge ihrer Schullaufbahn nicht auch – in geordneter Weise muss gesagt
werden – begegnen dürfen? Das ist doch eine gute Gelegenheit sein soziales Wesen auch mit dem anderen
Geschlecht zu erproben und vielleicht auch eine Beziehung zu knüpfen, die bis zu einer ehelichen Bindung
reift. Ich war ja auf stinknormalen öffentlichen Schulen, zu meinem Leidwesen muss ich schon sagen. Mir
ging das Nebeneinander von Buben und Mädchen in den Schulklassen definitiv auf die Nerven. Es werden
damit auf engem Raum sexuelle Spannungen provoziert, die nicht in ein schulisches Umfeld hineingehören.
Es wird durch solche Unterrichtsformen, für junge Menschen, die sich für eine eheliche Beziehung eignen,
das Geheimnis der Liebe in der liebevollen Begegnung von Mann und Frau verschüttet, es wird die Intimität
der Liebe mit Füssen getreten, indem man junge Burschen und Mädchen von vornherein aufeinanderkleben
lässt und so ihr Geschlecht völlig unberücksichtigt lässt. Das birgt in sich die Gefahr der Förderung
sexueller Auswüchse und Perversionen.
Liebe Genoveva, ihr Satz „Das Zitat ist unvollständig“ ist leider falsch. Ist ein Zitat unvollständig,
heißt dies, dass Auslassungen nicht markiert wurden bzw. dass der Kontext sinnentstellend verändert
wurde. Hier ist also nicht das Zitat unvollständig; in ihren Augen ist es der Gesetzestext, der unvollständig
ist. Am besten Sie besuchen selbst nochmal die Schulbank – diesmal aber bitte eine in einer staatlichen
Einrichtung.
gut so Gut so, Religion hat in einer Schule nichts verloren, und schon gar keine Sekten wie das Opus Dei.
Auf Büßergürtel und Zehent kann gerne verzichtet werden.
Das Zitat ist unvollständig: Korrekt müßte es heißen: „daß gleicher Zugang, unabhängig von der wirtschaftlichen
und sozialen Lage, der nationalen Herkunft, der politischen oder religiösen Überzeugung und des Geschlechts
und der Intelligenz gewährleistet wird“ sonst wird das nie etwas mit der sozialistischen Einheitsschule …
Aber vielleicht steckt da ja ein Kompliment drin, etwa der folgenden Art: – die Schulen in Brandenburg
sind grottenschlecht – wir erwarten, daß die Schule der Zeugen Escrivas eine sehr gute Schule sein wird
– daher muß der Zugang zu genau dieser Schule für alle Geschlechter offen sein. Ja, wenn ich es mir
recht überlege, dann kann es wohl nur so gemeint sein
Eine Schande ist dasfür das Land Brandenburg! Sie sollen sich was schämen! Wo stehen die denn im Pisa-Test,
doch wohl auf den letzten Reihen in ihrem Seniorenstaat. Da kommen mal ein paar katholische junge Menschen
und wollen eine Schule im geistig tristen und öden Osten aufmachen, sich der Probleme annehmen, da bekommen
sie von den Bürokraten-Faschos ein paar vor den Latz geknallt. Armes Deutschland, du bist nicht mehr
zu retten! Was hätte diese Schule für eine Sogwirkung gehabt! Aber genau davor hatten die linken Parteien
Angst. Denn: Wer einmal auf eine katholische Schule gegangen ist, ist gegen jede linke und rechte Vereinnahmung
ein Leben lang immun.
WIEDER MAL SCHEINARGUMENTE Was hat denn die erteilte Absage mit koedukativen Unterricht zu tun? Rein gar
nichts, liebes +net. Mal wieder reine Hetze. Das Urteil richtet sich doch in keinster Weise gegen geschlechtsgetrennter
Unterricht. Sehr wohl aber dagegen, dass keine Mädchen aufgenommen werden (diese einen weiteren Schulweg
etc. auf sich nehmen müssen und somit benachteiligt sind). Die ist ein Unterschied. Das Urteil richtet
sich nicht gegen reine Jungen- und Mädchenklassen, sondern gegen reine Jungen- oder Mädchenschulen.
Armes +net.
Schweinerei!! Es wirklich traurig, dass das brandenburgerische Bildungsministerium den Antrag der Schulneugründung
abgelehnt hat! Die Pläne der Elterninitative waren hervorragend und so eine billige Absage erteilt zu
bekommen ist für alle Katholiken ein Schlag ins Gesicht.