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Von großer Bedeutung? + Wollte Abbé Pierre heiraten? + Saat und Ernte + Geheimnisse des Himmels? + Irreführung?
Benedikt XVI. freut sich auf den bevorstehenden Brasilienbesuch
Benedikt XVI. freut sich auf den bevorstehenden Brasilienbesuch
© pixelio.de
Von großer Bedeutung?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. freut sich auf seinen kurz bevorstehenden Brasilienbesuch. Das sagte er bei der gestrigen Generalaudienz. Die zeitgleich beginnende dreiwöchige Generalversammlung der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz ‘CELAM’ ist nach der Meinung des Papstes für den ganzen Subkontinent ein „Ereignis von großer Bedeutung“. Der Heilige Vater erhofft sich von der Tagung einen Impuls für den Glauben in Lateinamerika.

Wollte Abbé Pierre heiraten?

Frankreich. Der Gründer der Emmaus-Gemeinschaft Abbé Pierre († 2007) hat Benedikt XVI. und die französischen Bischöfe in einem Brief von Allerheiligen 2005 gebeten, den Zölibat aufzuheben. Das Schreiben wurde in der heute erschienenen Ausgabe des französischen Magazins ‘Le Monde de religions’ veröffentlicht. Abbé Pierre stellt die Frage, weshalb die Kirche mit der Priesterehe „zuwartet“: „Öffnen wir den Tausenden von Männern, die von einem innigem Glauben beseelt sind und ihrer Berufung folgen wollen, die Türe zum Priesteramt.“

Saat und Ernte

Deutschland. „Wir Orden sind sehr lange auf der Esoterik-Welle mitgeschwommen.“ Das erklärte die Generalsekretärin der deutschen Ordensobernkonferenz, die Steyler Missionsschwester Sr. Cäcilia Höffmann, Ende April in einem Interview mit der katholischen Zeitung ‘Tagespost’. Die Schwesternzahlen aus den fünfziger und sechziger Jahren erwartet sich Schwester Höffmann nicht mehr. Die Gesellschaft sei heute anders. Damals habe es generell mehr Kinder und – für die Frauen – in den Orden mehr berufliche Möglichkeiten gegeben. Zudem hätten nach dem Krieg die Männer zum Heiraten gefehlt.

Geheimnisse des Himmels?

Schweiz. Am 29. April fand in St. Gallen im Zirkuszelt des ‘Circus Knie’ ein sogenannter ökumenischer Gottesdienst statt. Dem Schauspiel wohnten am Sonntag vormittag – zur Zeit der Sonntagsmesse – rund 700 Personen bei. Der Zirkusseelsorger, Hw. Ernst Heller, gestaltete die Veranstaltung. Schüler des evangelischen Pastors Hansruedi Felix spielten das Theaterstück „Lachen verzaubert“ über einen Clown, der dem Publikum die Geheimnisse der Himmelsgestirne eröffnet.

Zirkus-Gottesdienst
Startseite der Homepage des Zirkusseelsorgers Hw. Ernst Heller.Hw. Heller ist "Pfarrer für Circus, Markthändler und Schausteller".Ökumenischer Zirkus-Gottesdienst am 29. April.

Irreführung?

„Wenn der Papst [Johannes Paul II.] aber überzeugt wäre, daß alle Wiederverheiratet-Geschiedenen ständig in der Todsünde lebten – und zwar im vollen theologischen Sinn des Wortes! – wären all die zitierten positiven Worte, die er für sie findet, eine Irreführung. Ja man könnte dem Papst den Vorwurf nicht ersparen, ein falscher Prophet im Sinn des Propheten Jeremia zu sein, weil er Hoffnung macht, wo keine Hoffnung ist. Sagen, sie sollen am Leben der Kirche teilnehmen und Hoffnung haben, wenn man eigentlich meinte, sie kämen im Fall des unvorhergesehenen Todes unweigerlich in die Hölle, wäre nicht zu verantworten. Vielmehr müßte er sie in allen Tonarten vor der Hölle warnen, wenn diese ihnen in der Weise drohte, wie das vor allem auch Kirchengegner der kirchlichen Lehre unterstellen.“

Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in der Maiausgabe 1994 des Monatsmagazins ‘Kirche heute’.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Benedikt   13:27:15 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ Loyola
Aus welchem Grund sollte ein Homosexueller auf das Priesteramt verzichten, nur weil es keinen Pflichtzölibat mehr gibt?
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#17   Regina 1961   12:08:49 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ruri!!!
Baldrian, mein Lieber, Baldrian!!!
LG Regina1961
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#16   Loyola †   11:18:20 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Zölibat
warum sollte man den nicht abschaffen? dann gäbe es vielleicht nicht so viele Priester, die sich schwulen Tätigkeiten hingeben … oder? das müsste doch kreuz.net ein echtes Anliegen sein …
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#15   Ansgar   10:54:48 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ Schüttel
Die Abschaffung des „Zwangs“-Zölibats würde doch nur Schleusen öffnen, die besser geschlossen bleiben. Natürlich haben Sie in einigen Punkten recht. Aber den Zölibat praktisch – wie die Orthodoxen – in die monastische Ecke zu drücken, wäre ein gewaltiger Traditionsbruch. Was für Weltpriester würden dann denn kommen? Wie soll das finanziert werden (Familiennachzug, Rente, Kinder…)? Besser, die Latte oben zu lassen und auf Zeiten zu warten, in denen wieder mehr begabte Springer unterwegs sind.
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#14   raimund   10:29:30 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Ehe oder Priestertum?
War Petrus der erste Papst verheiratet?
Hat Petrus der erste Papst alles verlassen (auch die Ehefrau) und ist Christus nachgefolgt?
Hat Petrus der erste Papst dafür hundertfach empfangen und das ewige Leben?
Hat Heinz Josef Mt.19, 27ff gelesen?
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#13   Schüttel   10:26:00 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Lieber Bruder Theophil,
wo leben Sie eigentlich? Jedenfalls nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, wo es aufgrund der Zwielichtigkeit des Zwangszölibates kaum jemand in die entleerten Priesterseminare zieht – anders sieht in einigen Orden, Klöstern und Gemeinschaften aus. Das „normale“ Weltpriestertum ist weitgehend verkommen, die schwarz-grauen Schafe sind keine Ausnahme, sondern immer mehr die Regel. Wirkliches Priestertum im Sinne des hl.Pfarrers von Ars und der Tradition der Kirche gibt es bei der FSSPX, der FSSP, gelegentlich, jedenfalls als Ideal, auch bei Opus Dei und Legionären Christi(sowie bei einigen Einzel-Ausnahmen von bewundernswerten heiligmäßigen Priestern). Erst wenn der Zwangszölibat abgeschafft ist, kann ein heiliger Zölibat wieder Leuchtkraft finden – meint jedenfalls hier der Schüttel.
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#12   Sirilo   10:17:55 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ruhrgebietler
Ihr Satansgesäusel war wieder einmal Anlaß für ein herzliches morgendliches Gelächter! (Sie bieten fast schon soviel Gelegenheit zur Heiterkeit wie Kollege matt!) Da ich mit Taufnamen Michael heißt und zu dem Erzengel ein gutes Verhältnis pflege, beeindrucken mich Ihre Unterstellungen (die eigentlich schon Verleumdungen sind, wie „Helfershelfer Satans“) gar nicht; eher beunruhigt mich Ihr sorgloser Umgang mit der Wahrheit, denn ich habe weder etwas von Maitreya, noch vom Antichristen, Kardinal Lehmann oder einer zölibatsfreien Kirche geschrieben. Im konkreten Fall habe ich mich nur darüber mokiert, wie leichtfertig Sie einen Verstorbenen, hier Abbé Pierre, in die Hölle stecken, obwohl das überhaupt nicht Ihre Zuständigkeit ist. Oder halten Sie sich etwa schon für Jesus Christus, den Weltenrichter? (Auch darin wären Sie ein Geistesverwandter von Leser matt!)
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#11   r.ruhrgebietler   09:59:09 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@Sirilo, Stimme der Vernunft: na, mal wieder ins schwarze getroffen?
da winden Sie sich ja mal wieder, weil als Helfershelfer Satan’s entlarvt! Vade retro satana – kann ich Ihnen und Ihrem Dunkelfürsten mit Skt. Benedict zurufen! Hlg. Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe gg. Satan und seinen Nachstellungen!!
Wie konnte ich Ihnen – wenn auch nur ansatzweise(!) – echten röm.-kath. Glauben unterstellen? Muß am Wetter liegen. Sicherlich freuen Sie sich auch schon auf den Meitreya, den Antichristus. Da sind Sie in guter Gesellschaft von lehmann und seiner V-II-Clique. Die sind zur Zeit mit den Rotarierfreunde doch in D dabei für die Zölibatsfreie Kirche zu Kämpfen. Geschmückt mit Interkommunion und ähnlichen Events.
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat!
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#10   Bruder Theophil   09:58:12 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ Schüttel…
…oder das Zölibat zieht Leute an, die sich ganz dem Dienst für Jesus Christus an den Menschen hingeben wollen, und das mit grossem Eifer und Würde tun. Wie die meisten Pfarrer / Kleriker. Schwarze Schafe hat Satan überall postiert.
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#9   Schüttel   09:52:29 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Die verlogene Institution
des Zwangszölibat gehört endlich abgeschafft – Abbé Pierre hat vollkommen recht mit dem was er an den Papst schrieb. Die derzeitige Situation in der Novus-Ordo-Kirche ist zum Zerreissen gespannt. Der Zwangszölibat lockt unreife oder zwielichtige Gestalten an, die hinter dem Zölibat ihre Doppel-Existenz führen: entweder mit geheim/offener Konkubine-Freundin, oder – siehe St. Pölten und Amerika – im Ausleben perverser Neigungen.
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#8   Sirilo   09:44:58 | Donnerstag, 3. Mai 2007
@ruhrgebietler: Exklusiver Blick in die Hölle
Da Sie sich immer so gut unterrichtet geben darüber, wer „in der Hölle schmort“, habe ich den Verdacht, daß Sie einen besonders guten Draht zum Herrn der Hölle haben. Denn ein aufrichtiger Christ würde es sich nicht anmaßen, dem Gott allein zustehenden Urteil vorzugreifen und zu bestimmen, wer in die Hölle wandert. Sie sind also offenbar ein eifriger Diener des Höllenfürsten, und Sie werden uns auch weiterhin mit Ihren gezielten Indiskretionen und absichtlichen Irreführungen unterhalten, nicht wahr?
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#7   Bruder Theophil   09:19:29 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 14, 6-14
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
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#6   Tridentinus   09:15:11 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Unsinnige Überschrift
Inwiefern soll das Zitat Abbe Pierres dahingehend ausgelegt werden können, er selbst wolle den Pflichtzölibat abstreifen?
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#5   stimme der vernunft †   09:08:03 | Donnerstag, 3. Mai 2007
ruhrpotti
sorg dich mal lieber darum, wo du dereinst schmoren wirst.
Wenn Gott gerecht ist, wie die Tradis fordern, wird es da ziemlich heiss sein, wenn er aber gnädig ist, was die Modernisten betonen, dann hast du noch eine Chance.
Der Katzenjammer, wenn du das erkennst, wird auf alle Fälle groß sein.
Denk an meine Worte wenn es soweit ist.
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#4   r.ruhrgebietler   09:00:31 | Donnerstag, 3. Mai 2007
wen interessiert
ein verstorbener Irrgläubiger wie Abbe Pierre, der in der Hölle schmort, weil er unmengen Seelen durch seine Irrlehren in den Abgrund gezogen hat?
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#3   landorganist   08:54:59 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Mal wieder ein billiger Versuch
einem Verstorbenen etwas anzuhängen. Typisch Hetznet eben. Wie kommt Hetz-net darauf, dass Abbe Pierre heiraten wollte? Nur weil er sich als denkender Mensch mit dem Thema befasst hat?
Gut, dass die Leute der Hetz-Net-Redaktion gegen Denken immun sind, wer weiß, auf was man da alles kommen könnte.
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#2   Heinz Josef   08:54:35 | Donnerstag, 3. Mai 2007
Wollte Abbe Pierre heiraten?
War Petrus der erste Papst verheiratet?
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#1   raimund   08:42:24 | Donnerstag, 3. Mai 2007
himmlisch ???
Geheimnisse des Himmels?
Schweiz. Am 29. April fand in St. Gallen im Zirkuszelt des ‘Circus Knie’ ein sogenannter ökumenischer Gottesdienst statt. Dem Schauspiel wohnten am Sonntag vormittag – zur Zeit der Sonntagsmesse – rund 700 Personen bei. Der Zirkusseelsorger, Hw. Ernst Heller, gestaltete die Veranstaltung. Schüler des evangelischen Pastors Hansruedi Felix spielten das Theaterstück „Lachen verzaubert“ über einen Clown, der dem Publikum die Geheimnisse der Himmelsgestirne eröffnet.
Gottesdienst?
Wer ist dabei der Gott?
Wem brachten die Teilnehmer Anbetung, Lob, Preis, Dank und Ehre dar?
Wem dienten die Aktivisten?
Um welche Art von Himmel ging es dabei?
Welche Früchte sind zu erwarten?
Wer bezahlte die Veranstaltung?
Wurde das Geld gemäß seiner eigentlichen Bestimmung verwendet?
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