10:59:01 | Freitag, 4. Mai 2007

Söhne Mariens, Priesterzweig der Armee Mariens
(kreuz.net) Nach Ihrer an alle Gläubigen der Erzdiözese Québec gerichteten Botschaft, von der wir Kenntnis
genommen haben, erlauben wir uns, Ihnen in aller Einfachheit unsere Gedanken mitzuteilen.
Gemeinsam mit
Ihnen bitten auch wir den Geist des Herrn, „den Geist der Wahrheit“, schnell auf die Erde und in das Herz
aller Völker zu kommen. Darum bittet uns auch die
„Frau aller Völker“ in ihren Botschaften.
Das, was
wir in dieser „Zeit, die unsere Zeit ist“, in Ihrer Diözese leben, ist, wie sie sagen, beunruhigend –
beunruhigend vor allem, weil es großartig ist!
Im Widerspruch zu ihrer Feststellung hat der Faden der
Ereignisse seit 1971 – und sogar schon vorher – im Laufe der Jahre ein unerwartetes Geheimnis geoffenbart,
das Gott jetzt im hellen Tageslicht offenbart.
Das ist sogar für die engsten Mitarbeiter von [Gründer-]Mutter
Paul-Marie [Giguère] ein überraschendes und erstaunliches Geheimnis. Torheit für die Menschen? Gewiß!
Wir haben das nie verborgen.

2.000 Mitglieder der Armee Mariens vor der Rosenkranzbasilika, Lourdes 1984
In allen, was wir getan haben, haben wir nur versucht, dem zu entsprechen,
was Gott von uns und seinem Werk erwartete, indem wir die Türe unseres Herzens offen ließen, damit Gott
seinen barmherzigen Liebesplan für die Menschen und die ganze Welt verwirklichen kann.
Was für eine
Weisheit ist doch dieser Liebesplan!
Während Sie die besonderen Lehren der Armee Mariens als „falsch“
bezeichnen, sehen wir darin im Gegenteil eine neue Facette des unergründlichen Geheimnisses der Gottheit,
das bis in unsere Tage verborgen und verschleiert war, aber das Propheten unserer Zeit – Raoul Auclair
und in der Folge Marc Bosquart – Schritt für Schritt begonnen haben, den Kleinen, die wir sind, darzulegen.
Obwohl es unmöglich gewesen wäre, alles zu verstehen, bevor alles vollendet ist, sind wir zu einer
von Ihnen abweichenden Folgerung geführt worden, weil wir seit Jahren praktisch täglich die Verwirklichung
des göttlichen Planes im Herzen des Werkes feststellen können.
Alles hält zusammen. Alles ist so einfach…
und gleichzeitig so großartig, daß wir angesichts so vieler spiritueller Schönheiten nur staunen und
ständig danksagen können!
In Ihrer Mitteilung vom 28. März 2007 erklären Sie, daß die Armee Mariens
eine „schismatische und deshalb nicht-katholische“ Vereinigung geworden ist.
Dieser Brief bewegt sich
auf der gleichen Linie wie viele andere Gesten, die Teil des langjährigen Kampfes gegen die Gründerin
Marie-Paule Giguère, die Armee Mariens und die angeschlossenen Werke sind.

Giguère als 18 und 64jährige
Von Anfang an wußte Marie-Paule,
daß sie „bis zum Ende allein“ sein würde. Das hat sie uns oft wiederholt!
Ihr Schreiben reiht sich
heute auch ein in die Verwirklichung des göttlichen Planes, der von Mutter Paul-Marie den Mitgliedern
des Werkens in Erinnerung gerufen wurde.
Denken wir an die Worte, die 1958 empfangen wurden: „Die Priester
werden Dich kreuzigen“ – „Die Priester, das sind auch meine Bischöfe“ (Vie d’Amour, Band I, Kapitel 53,
Seite 322).
„Der Herr hat auch noch vor kurzem im August 2004 das Endergebnis des Kampfes angekündigt:
„Du kannst den Brief des Kardinals als die Antwort des Heiligen Stuhls betrachten“.
Es ist traurig festzustellen,
daß die Kirche jetzt offiziell mit ihrem Brief auftritt – weitere werden vielleicht folgen – um das Werk
Gottes kategorisch zurückzuweisen und die Mit-Erlöserin, die Gott unserer Welt für diese Zeit geben
wollte, abzulehnen.
Erinnern wir uns, daß Gamaliel in den Tagen, da man versuchte, die Kirche Christi
zu zerstören, indem man gegen sie und die Apostel kämpfte, die Weisheit besaß, dem Hohen Rat zu sagen:
„Wagt es nicht, gegen Gott zu streiten“ (Apg 5,39).
Heute, da das Werk Gottes und seine Dienerin verachtet
werden, hoffe ich, daß Gott Sie nicht mit Härte behandeln, sondern daß er Ihnen die Gnade geben wird,
eines Tages zu verstehen und sein göttliches Werk, sein Werk der Liebe anzunehmen.

Nach dem Tod ihres Mannes wird Giguère 1997 Generaloberin der Töchter Mariens
Die Authentizität
dieses Werkes und des mystischen Lebens unserer Gründerin müssen für uns nicht mehr bewiesen werden.
Darin unterscheiden wir uns: Der Stein, der von Gott erwählt wurde, der Eckstein, wird von Ihrer Eminenz
und der Kirche verworfen, während wir darin ein Wunder für unsere Augen entdecken!
Wir werden angeklagt,
die Gemeinschaft mit der Kirche zu brechen, wo wir im Gegenteil im tiefsten unserer Seele davon überzeugt
sind, ihr mehr denn je treu zu sein.
Darum wiederholen wir aufs neue in aller Ehrlichkeit unseren Glauben
und unsere Verbunden in allen Punkten mit dem Glauben und der unfehlbaren Lehre der katholischen Kirche!
Wir glauben in gleicher Weise, daß Gott in ihrem Schoß ein Werk hat entstehen lassen wollen – sein
Werk – um diesem die Ewigkeit zu garantieren und zum Triumph der Unbefleckten zu ihrer größeren Herrlichkeit
zu gelangen!
Im Glauben und in der Freude, loben wir und danken wir Gott-Dreifaltigkeit und Maria die
Unbefleckte für das Werk der Mit-Erlösung das in unserer Zeit verwirklicht wurde!
Möge die „Frau aller
Völker“, Mit-Erlöserin der Menschheit, Mittlerin aller Gnaden und Fürsprecherin in unserer Zeit unsere
Zuflucht und unser Heil sein!
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