Jüdische Organisationen und Rabbiner alarmieren den Vatikan erneut wegen der klassischen Römischen Liturgie der Kirche. Der Kampf gegen die Alte Messe fällt auf das Neue Testament zurück.
(kreuz.net) Die österreichische Gruppierung ‘Koordinationsausschuß für christlich-jüdische Zusammenarbeit’
wehrt sich gegen das angeblich exisistierende Motu Proprio zur Wiederzulassung der Alten Messe.
Der ‘Koordinationsausschuß’
wurde bereits 1956 auf Veranlassung von Franz Kardinal König († 2004) gegründet.
Er versteht sich als
„ökumenische Initiative“, die zwischen Christen und Juden Brücken schlagen will.
Am 17. April sandte
die Vereinigung dem Präsidenten des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, einen Brief mit
dem Titel „Den Weg von Nostra Aetate nicht verlassen“.
Das Schreiben ist auf der Homepage des Ausschusses
auf Deutsch und Englisch veröffentlicht.
Es ist eines in einer Reihe von Briefen und Stellungnahmen
jüdisch-christlicher Vereinigungen oder von Rabbinern, die gegen die Alte Messe kämpfen.
So hatte der
in Großbritannien aufgewachsene Rabbiner David Rosen, Präsident des Internationalen Jüdischen Komitees
für den interreligiösen Dialog, am 1. Mai vor einem jüdischen Onlinedienst erklärt, daß keine Nachrichten
über das Motu Proprio gute Nachrichten seien: „Wir haben den Vatikan alarmiert.“
Kardinal Kasper hat
sich bereits am 3. April zu der jüdischen Propaganda geäußert.
Bruch mit der Tradition
Der österreichische
interreligiöse Koordinationsausschuß verfolgt die Diskussion um die Freigabe der Alten Messe „mit Besorgnis“.
„In der Auseinandersetzung um den tridentinischen Ritus ist bisher viel zu wenig bedacht worden, wie
sehr eine allgemeine Erlaubnis zur Feier dieses Ritus im Widerspruch zum Engagement der römisch-katholischen
Kirche im christlich-jüdischen Gespräch steht.“
Die Ernsthaftigkeit des kirchlichen Engagements um
eine angemessene Würdigung des Judentums sei unvereinbar mit der Rede von der „Verblendung“ des jüdischen
Volkes.
Der Ausdruck stammt aus dem Johannesevangelium Kapitel 12 Vers 40.
Die Wertschätzung des Alten
Testaments komme in zahlreichen Erklärungen und Dokumenten der römisch-katholischen Kirche und in ihren
„konziliar erneuerten liturgischen Vorgaben“ zum Ausdruck.
Doch sie könne mit einer – vom ‘Koordinationsausschuß’
dem Alten Messbuch unterstellten – „grundsätzlichen Abwertung des Alten Testaments“ nicht in Einklang
gebracht werden.
Den Weg von den Erklärungen des Zweiten Vatikanums zum Judentum bis zur Vergebungsbitte
Johannes Paul II. im Jahre 2000 bewertet der Koordinationsausschuß als zukunftsweisend.
Diesem „verpflichtenden
Erbe“ stehe der allgemeinen Erlaubnis der Alten Messe entgegen. Das christlich-jüdische Gespräch würde
ohne Zweifel gestört.
Auch die Kirche würde in ihrem Auftrag und ihren Möglichkeiten beschädigt –
behauptet der ‘Koordinationsausschuß’.
Sie sei „in ihrer notwendigen Erneuerung auf die Impulse aus
dem Gespräch mit dem Judentum angewiesen“.
Beobachter betrachten diese Stellungnahmen gegen die Alte
Messe insofern als interessant, weil sie eindrücklich belegen, daß der christlich-jüdische Dialog inzwischen
einen Weg eingeschlagen hat, welcher der Tradition und Lehre der Kirche mit Nachdruck widerspricht.
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88 Lesermeinungen
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Heikel aber wahr! Das stärkt leider meine Vorbehalte gegen das Judentum enorm und erneut. Sollen sie
doch bei ihrer Verblendung bleiben und sich nicht bei uns Katholiken eimischen…
@Felicitus: das eine führt zum anderen… aber Sie sollten Sich selbst beim Wort nehmen und nicht damit
aufhalten die Predigten des matt geringschätzig zu kommentieren. Das ist ja hier wirklich nicht das Thema.
Aber ich bin der Auffassung: hat sich ein Thema erstmal in der Diskussion verloren, so muss auch einmal
Platz sein für theologische Einsicht. Und wems nicht gefällt, der brauchts nicht zu lesen. Ich beschwere
mich ja auch nicht mehr über die zahlreichen, unsinnigen, kindischen, überflüssigen und unsachgemäßen
Beiträge. Dafür nimmt sich der matt auch einmal die Freiheit „off-topic“ zu predigen, wie es ihm gefällt.
@matt2 Dieser Artikel lautet: ‘Die Kirche existiert erst seit ‘Nostra Aetate’’. Ihre Predigtergüsse haben
damit nichts zu tun. Sie könnten irgendwo ein eigenes Forum machen und dort Ihre Klientel damit beglücken.
Wer sündigt, der tötet das Göttliche (in sich)… Die ganze Absurdität der Sünde tritt dem Menschen
vor Augen, indem er erkennt, wie er dabei streng genommen sich selbst zu Tode quält, bis dass er endlich
stirbt. Indem er sündigt tötet er sein Leben, denn sein Leben ist das Göttliche in ihm. Und wenn es
stirbt so ist der Mensch tot, eine leere Kreatur, der Sünde verfallen. Dieser Vorgang nun ist durch den
Tod Jesu veräußert, ja veranschaulicht worden. Das göttliche Wesen ist, rein äusserlich, dem Tod durch
die Sünde preisgegeben worden. Es ist also ein Mahnmal wider den Tod des Menschen durch die Sünde, das
in dem Bild des gekreuzigten, des leidenden Sohnes errichtet ist. Wer sündigt, der tötet sein Leben,
tötet das Göttliche. Nun in diesem Mitleid, was die Menschen für den Sohn empfinden, erkennen sie nun
auch ein Mitleid, ein Erbarmen mit dem leidenden Wesen in ihnen selbst, das ob ihrer fortwährenden Sünde
leiden und sich quälen muss und jederzeit der Gefahr des endgültigen Verderbens ausgesetzt ist. Denn
das Göttliche im Menschen ist verletzlich, es ist kümmerlich, wie das Senfkorn. Es ist der Willkür
des Menschen ausgeliefert, wie auch Christus ihm äusserlich ausgeliefert war. Und doch ist Gott darin,
der sich am Menschen entfalten möchte, soweit es dem Menschen möglich ist. Seine Rechtfertigung ist
in dem Maße er es Gott erlaubt hat sich an ihm zu verwirklichen, an ihm hervorzutreten. @Hüller: danke!
@ Matt Sie theologisieren durchaus sehr interessant; sehr originell, wirklich, und ohne Ironie sehr nachdenkenswert,
was Sie da bisweilen schreiben. Derjenige, der in der Theologie Neues wagt, ist natürlich immer auch
dem Risiko ausgesetzt, traditionelle oder etablierte Sichtweisen in Frage zu stellen, was ihn dann leicht
angreifbar macht – aber das ist legitim, solange die geäußerten Sichtweisen als Meinung oder (noch zu
vervollkommnendes) Gedankenexperiment erkennbar bleiben. Wie Sie jetzt die Königsherrschaft Jesu Christi
mit seinem Leid verbunden haben – sehr überzeugend.
Gotthard auf dem Foto ist der riesige Messbuchständer schon beeindruckend … beeindruckend ist auch
die Fülle an Dingen auf dem Altar. Was da alles rumsteht … die eucharistischen Gaben fallen kaum auf.
Alles sehr sehr würdig … vor allem der Buchständer, ein echtes Prachtexemplar! Bei Jugendmessen neuerer
Machart verteidigen Sie immer jede Art von Tand, die ebenfalls ablenkt. Vielleicht sollten Sie sich mal
für eine Meinung entscheiden und Ihre Fähnchen nicht nach Belieben mit dem Wind drehen.
indem aber der Sohn das Kreuz der Welt auf sich nahm… und damit gleichsam von des Vaters Schultern auf
seine eigenen lud, so ward ihm auch die Verantwortung für die Welt übertragen und damit seine Königsherrschaft
begründet.
Das Bild des leidenden Gottes… …der leidet, wegen der Sündhaftigkeit der Welt. Das ist ein Schlag
ins Gesicht der sündigen Menschheit. Es ist Gott der leidet, weil Er derjenige ist, der auch in totaler
Weise Anteil nimmt und sich dieser Anteilnahme nicht entziehen kann, eben weil er Gott ist. Das ist für
mich einmal das wichtigste Moment des Opfers Christ: das Bild des leidenden Gottes. Nicht nur Christus
hat gelitten, nicht nur der Sohn ist Träger des Leides und zeugt von Mitleid. Der Vater hat sein eigenes
Leid mit der sündigen Menschheit durch seinen Sohn verherrlicht. Denn nicht nur der Sohn hat gelitten,
auch der Sohn hat Anteil genommen am Leid Gottes, das diesen seit jeher quält. Wenn man nun sagt: Christus
ist gestorben für die Sünde, so muss man ja sagen: ja gibts die jetzt etwa nicht mehr? Ist durch dieses
Opfer alle Sünde gleichsam getilgt. Gewiss nicht. Es war gewiss sein Tod auch als Sühneopfer zu verstehen,
aber für mich ist das Bild des leidenden Gottes, der das Leid aber auf sich nimmt und immerfort erträgt
auch wenn es ihm übel zusetzt fast einmal das wichtigste Moment. Das ist wirklich ein eindringliches
Symbol, das die Menschheit zur Umkehr mahnt.
Die eine Aussage schließt die andere nicht aus Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben
steht; aber wehe dem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird. (Matth. 26, 24 a parr.)
Wenn der Heiland auch um unserer Sünden willen gestorben ist, so sind doch deswegen diejenigen nicht
schuldlos, durch die Er ans Kreuz gebracht worden ist.
Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift 1.Kor 15,2 2 Durch dieses Evangelium werdet
ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben
vielleicht unüberlegt angenommen? 3 Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen
habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, 4 und ist begraben worden. Er ist
am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, 5 und erschien dem Kephas, dann den Zwölf. 6 Danach
erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige
sind entschlafen. 7 Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. 8 Als letztem von allen erschien
er auch mir, dem Unerwarteten, der «Mißgeburt». Das ist unser Glaube: Christus ist für unsere Sündengestorben,
gemäß der Schrift Es spielt keine Rolle wer historisch Schuld hat, da Jesus freiwillig sein Leben opfert.
Er ist nicht Opfer seiner Verfolger oder eines Justizirtums sondern er ist selbst der Priester, der Altar
und das Opferlamm. Entscheident ist das für unsere Sünden. Für meine Sünden, wegen mir musste Jesus
sterben.
Fortsetzung [Da Petrus zu seinen Landleuten gewiß aramäisch sprach, gibt uns Apg. 3 seine Predigt in
einer inspirierten griech. Version wieder. Ich zitiere die latein. Vulgata, denn sie stellt wiederum die
inspirierte Übersetzung des entsprechenden griechischen Textes dar. – Sie werden kaum Widersprüche zw.
den Versionen entdecken.] Daß solches wie in der Petruspredigt nicht nur kurze Zeit nach den österlichen
Geschehnissen verkündet wurde, zeigt der 1. Thess., der etwa zwanzig Jahre später entstanden ist. Darin
heißt es Vos enim imitatores facti estis fratres ecclesiarum Dei quae sunt in Iudaea in Christo Iesu
quia eadem passi estis et vos a contribulibus vestris sicut et ipsi a Iudaeis. Ihr (sc. Thessalonicher)
seid zu Nachahmer gemacht worden der Gemeinden Gottes, die in Judaea sind in Christus Jesus, weil auch
ihr dasselbe erlitten habt von euren Mitbürgern wie auch sie von den Juden. Qui et Dominum occiderunt
Iesum et prophetas et nos persecuti sunt et Deo non placent et omnibus hominibus adversantur. Sie (sc.
die eben genannten Juden) haben auch den Herrn Jesus getötet und die Propheten und uns verfolgt und sind
Gott nicht wohlgefällig und allen Menschen feind. (1. Thess. 2, 14 – 15) Petrus entsprechend heißt es
bei Paulus: Sie, [die Juden, die von ihrer Ablehnung des Heilands nicht lassen wollen, weswegen sie die
Christen verfolgen,] haben auch den Herrn Jesus getötet.
Wenn Juden Schuld trifft am Tode Jesu, dann Christen um so mehr, denn: „Darauf wird der König ihnen antworten:
Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.„Mt
25,40 Wen haben Christen getötet wenn sie Juden in 1700 Jahren in immer und immer widerkehrenden Progromen
gemeuchelt haben? Etwa nicht Jesus? Wäre Jesus in Auschwitz gelandet, wenn er 1943 in Europa gelebt hätte?
Auch die Karmelitin Edith Stein ist in Auschwitz vergast worden weil sie Jüdin war, ergo: Jesus ist in
Auschitz gestorben weil er Jude ist!
@viroblat: St. Petrus Sie haben sicher jemand ganz anderen im Sinn als Kephas, Petrus. Denn dieser sprach
überhaupt kein Kirchenlatein – wie Sie zitieren – und er war auch kein Fürst sondern ein jüdischer
Fischer am See Kinnert (Genezareth) und später nach Jesu Tod der Gemeindeleiter in Jerusalem und wurde
in Rom umgebracht. ?:)
Die Schuld am Kreuzestod des Heilands Heinz Joseph schrieb: „Wir Christen haben Jesus millionenfach ans
Kreuz geschlagen. Es gibt nur einen Weg, den der Umkehr und Buße wie ihn Johannes Paul II gegangen ist.“
Das NT sieht dies offenbar anders. St. Petrus predigt im Jerusalemer Tempel vor den Bürgern der Stadt
folgendermaßen: Viri israhelitae! Ihr Israeliten! (Apg. 3, 12), sagt Petrus. Er spricht seine Hörer
also als Angehörige des jüd. Volkes an. vos autem sanctum et iustum negastis Ihr habt den Heiligen und
Gerechten abgelehnt, et petistis virum homicidam donari vobis und ihr habt gebeten, daß ein Mörder euch
geschenkt werde, auctorem vero vitae interfecitis den Urheber aber des Lebens habt ihr getötet, quem
Deum suscitavit a mortuis den Gott auferweckt hat von den Toten, cuius nos testes sumus. dessen sind wir
Zeugen. (Apg. 3, 14 – 15) Petrus bezeichnet alle Angehörigen des jüd. Volkes demnach als schuld am Tod
des Heilands: „Ihr habt [Ihn] getötet.“ Der Apostelfürst sagt aber auch, wie jeder Angehöriger des
jüd. Volkes von dieser Schuld loskommen kann. Paenitemini igitur et convertimini, ut deleantur vestra
peccata. Tut Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden getilgt werden. (Apg. 3, 19) Allein der Unglaube,
die Ablehnung des Heilands hält in der Schuld fest. Mit dem Glauben wird auch die Schuld am Tod des Heilands
getilgt. Insofern ist sie nicht mit der Volkszugehörigkeit verbunden. Solange aber am jüd. Bekenntnis
festgehalten wird, bleibt auch die Beteiligung an der Kreuzigung des Heilands.
@ Typ Nachtrag: Das Theme ist zu komplex als dass man es hier in wenigen Zeilen abhandeln sollte. Gemeinsam
ist allen monotheistischen Religionen in der Tat der Glaube an einen Gott, der einzig ist. Aber das ist
wohl wirklich der kleinste gemeinsame Nenner. Es sei nur angeschnitten, dass Jesus Christus (und dessen
Gottheit) für die Wirksamkeit dieses Glaubens nach christlichem Verständnis von ganz zentraler Bedeutung
ist. Ohne Christozentrik kein authentisches Christentum.
@AthanasiusII: Das Stereotyp des „lieben“ Rabbiners und des bösen Bischofs muss wohl von Ihnen bestätigt
werden, fürchte ich. Jeder weiss, wie antichristlich z.B. der Talmud auch ist. Der Birkat Ha-Minim war
nur ein Beispiel. Ihre Übersetzung ist aber eine Lüge, eine Revision, und eine Verfluchung und Bitte
um Ausradierung (‘perish instantly’) einen „Segen“ zu nennen, entlarvt Ihre Ansichten und Absichten gegenüber
uns, sündigen Nachfolgern Jesu Christi. Noch einmal sei gesagt: ich hasse keinen und schon gar kein jüdisches
Blut. Jeden Sonntag empfange ich wann immer ich kann jüdisches Blut unter Gestalt der Hl. Hostie. Sie
haben ja nicht mehr alle Tassen im Schrank!!! Sie hassen kein jüdisches Blut, weil Sie es doch jeden
Sonntag in Gestalt der Hostie essen. Das ist zu verquer, um es noch zu kommentieren. Zum Birkat Ha Minim:
Birkat heißt Segen, Gebet. Das Achtzehnbittengebet besteht aus 19 Brachot (Segenssprüchen). Unter Rabban
Gamliel dem Zweiten wurde eine neunzehnte Bracha „Gegen Verleumder“ eingefügt. Es ist bezeichnend für
Menschen Ihrer Geisteshaltung, dass Sie alles vom Tisch wischen, was Ihrer vorgefassten Meinung entgegensteht.
Sie beziehen sich lieber auf antijüdische und antisemitische Quellen, die Sie in Ihrem Wahn bestätigen.
Vom Judentum wissen Sie gar nichts und Sie wollen auch gar nichts wissen. Daher lehnen Sie auch jüdische
Quellen ab. Wäre doch leicht möglich, dass Ihr kleingeistiges und unredliches Gedankengebäude sehr
schnell ins Wanken käme.
Atha-II „Jeden Sonntag empfange ich wann immer ich kann jüdisches Blut unter Gestalt der Hl. Hostie.“
Das ist perversester Quatsch. Sie sind also Vampir wie ich sehe Mr. Athanasius Frankenstein; daher also
Ihre antijudaistische Krankheit.
@Athanasius: Ich brauche Sie nicht persönlich zu kennen, um zu beurteilen, ob Sie ein Antisemit sind.
Ihre Postings genügen. Und Leute, die sich ständig darauf berufen, jüdischer Abstammung zu sein, wenn
sie ihren Mist absondern, sind erst recht Antisemiten. Das Judentum interessiert Sie nur so weit, als
es von antisemitischer Seite fokussiert wird, um es verleumden zu können. Daher berufen Sie sich auch
auf Schreiberlinge wie Pranaitis. Zu Ihrer Erinnerung ein paar Ihrer infantilen antijüdischen Ergüsse:
Wer aber selbst Judaist werden möchte, soll bitte aus dem Zentralkomittee der SED, eh… der Katholiken
austreten und sich beschneiden lassen. Ohne Narkose. …ist abgesehen von der heute sehr einseitigen und
übertriebenen Darstellung der Judenverfolgung, dass Pius XII… Die Wannsee-Protokolle sind zweifelhafter
Echtheit. Ich weiss nicht genau wieviele es waren. Aber uns mit den Talmud-Lügen oder der Messias-Verwerfung
abfinden? Niemals. Und spreche noch nicht mal vom Talmud und dessen antichristlichem, blasphemischem Inhalt.
@ Atha II.: Das ist doch Ketzerei. Sie empfangen jüdisches Blut, wenn Sie eine Hostie konsumieren? Das
ist doch arg verdinglicht. Welche Blutgruppe hat denn dieses „jüdische Blut“? Und der Leib Christi? Wie
mögen Sie’s denn gerne? Bauch oder Lende? Herz oder Niere? Mit Haut und Haaren?… Das ist alles Ketzerei.
Magie. Aberglaube. Schwachsinn. Die Akzidenzien des Brotes bleiben wie sie sind (Farbe, Geruch, Geschmack,
chem. Struktur, Gewicht, eigentlich alles). Nur (!) die „Substanz“ verändere sich. Was bleibt denn da
nach Abzug der Akzidenzien noch übrig? Höchstens was ziemlich Vergeistigtes. Und das soll dann „Jüdisches
Blut“ sein? Na, wer’s glaubt…
@ Typ „Wenn Sie sagen „unser Nachbarhaus ist gelb“ und ihre Frau sagt „unser Nachbarhaus ist schwarz“,
würden Sie dann sagen, dass Sie beide über verschiedene Häuser sprechen?“ Der Schluss liegt nahe, dass
ich und meine nicht vorhandene Frau von zwei verschiedenen Nachbarn reden. Oder einer von uns beiden ist
farbenblind. In diesem Fall müsste der eine den anderen hinsichtlich seiner/ihrer Wahrnehmung korrigieren.
@Leblhuber Der Birkat Ha-Minim müssen sie nicht übersetzt übernehmen aus Büchern des Reformjudentums
oder der Jewish Encyclopedia. Darin wird die Tatsache der Erwähnung der Nazorener geleugnet, was aber
die Wahrheit nicht verdrängt. Was eine Kommission im Vatikan behauptet, ist mir ganz egal, das sei mal
angemerkt. Sie müssen mich nicht belehren, ich kenne Hebräiker und weiss schon lange dass Minim die
Häretiker sind (u.a. Samaritaner noch immer). Ihre Lügen dass diese ein „Segen“ seitens der Rabbiner
seien, sind grotesk. Birkat Ha-Minim ist zwar in den Benediktionen des Talmudischen Judentums drin, ist
aber ein Gebet welches für die Ausrottung und Ausradierung der Häretiker und Christen gesprochen wird,
was deutlich kein „Segen“ ist ausser für Judaisatoren. Das Stereotyp des „lieben“ Rabbiners und des bösen
Bischofs muss wohl von Ihnen bestätigt werden, fürchte ich. Jeder weiss, wie antichristlich z.B. der
Talmud auch ist. Der Birkat Ha-Minim war nur ein Beispiel. Ihre Übersetzung ist aber eine Lüge, eine
Revision, und eine Verfluchung und Bitte um Ausradierung (‘perish instantly’) einen „Segen“ zu nennen,
entlarvt Ihre Ansichten und Absichten gegenüber uns, sündigen Nachfolgern Jesu Christi. Noch einmal
sei gesagt: ich hasse keinen und schon gar kein jüdisches Blut. Jeden Sonntag empfange ich wann immer
ich kann jüdisches Blut unter Gestalt der Hl. Hostie.
Wer mir Antisemitismus vorwirft, kennt mich nicht. Ich bin selber jüdischer Abstammung nach rabbinischem
Gesetz und mein bester Freund ist ein teutscher Jude. Ich habe die Juden lieb, weil Gott sie lieb hat,
aber ich liebe sie nicht wegen ihrer Taten. Übrigens ist der Birkat Haminim ein Gebet aus 90 n. Chr.
also keine Reaktion auf angeblichem „Antisemitismus“ des 4. Jahrhunderts. Johannes Chrysostomus darf man
nicht aus dem Kontext zitieren und Ambrosius schon gar nicht. Wenn diese von Juden sprechen, predigen
sie, sprechen von den Juden des Sanhedrins, den Juden (Schriftlehrer, Pharisäer) die Christus ermordet
haben, nicht von den heutigen. Das Judentum hat im römischen Reiche, wie unter der Französischen Revolution,
unter dem Islam und unter Sozialismus und Liberalismus leider oft gegen die Christen gewittert und gekämpft,
ja hart gemordet. Davon wollen Sie nichts wissen, von der Tscheka, den Freunden Robespierres und der Behandlung
christlicher Kirchen durch die Zionisten. Die Animosität muss natürlich heutzutage nicht mehr sein,
aber die Christen einseitig als die bösen Leute darzustellen ist eine typische sozialistische post-1945
BRDeutsche Krankheit im Geiste. Es gibt historische Gründe für diese Animosität, die wir überwinden
müssen. Juden genauso wie Christen. Ich muss Juden nicht anbeten, sondern sie als meine Mitmenschen mit
gleichen Rechten betrachten. Und só tue ich das auch. Aber lieben in der historischen Wahrheit. Qui non
ex sanguinibus (…) sed ex Deo nati sunt…
@wolfgang: allmählich verfluche ich so Leute wie Sie … Er lehnt die Wesensgleichheit von Christus mit
Gott ab. Verbreiten Sie keine Lügen über mich! Wo hätte ich das jemals gesagt Sie böswilliger Untersteller?
wie oft muss ich das noch sagen: ich bin überzeugt von der Wesensgleichheit von Jesus und Gott. Nur darin
ist Jesus Sohn Gottes, indem er göttliches Wesen ist. Das hier sagte ich am 2. Mai 2007 auf die Unterstellung
ich sei Arianer. Ich habe mich jetzt oft genug dagegen verwehrt! Wenn Sie aber zu blöd sind zu verstehen,
was Wesensgleichheit bedeutet und in ihrem kurzschlüssigen Denken es als Seinsgleichheit in der Form
Vater = Sohn verstehen, dann ist das nicht mein Problem. Denn in der Weise hat sich Christus nicht gesehen
und in der Weise wäre sein Zeugnis auch nicht glaubwürdig. Und JA! ich nehme diese Wesensgleichheit
mit Gott auch für mich in Anspruch. Auch der matt pocht darauf und hält sich weiterhin für Gottes Sohn.
Selbstgerechte, Freiheit und Mensch verachtende Kirchenlehrer müssen sich im Staub winden. Anscheinend
fühlen Sie Sich denen geistig verbunden. Na dann tun Sie es doch meinetwegen. Von der ganzen Christenheit
habe ich das nie verlangt. Und ein Papst, der die Christenheit betrügt mit judenfreundlicher Heuchelei,
der ist ein Betrüger, ebenso wie sein Vorgänger und kann mir in der Form gestohlen bleiben.
Was Atanasius den Juden vorwirft ist doch lächerlich gegenüber dem was wir an Hass aus dem Mund unserer
eigenen Heiligen gegen Juden kennen. Als Beispiel: „Die Juden sind auf eine Stufe gefallen, die unter
der der gemeinsten Tiere liegt“ Johannes Chrysostomus und derselbe: „Wie ein gemästetes und arbeitsunfähiges
Tier taugen sie nur für den Schlächter.“ Es gibt viele dieser und schlimmerer Aussagen des Judenhasses,
nicht von irgendwelchen ungebildeten Predigern, sondern von den führenden Köpfen der Christenheit, Heiligen
und mächtigen Männern des römischen Staates wie Ambrosius von Mailand. Mit Lügen Verleumdung und abgrundtiefen
Hass haben sich vor allem die Christen hervorgetan. In der Geschichte waren es 17 Jahrhunderte die Juden
die unter Christen zu leiden hatten. Was wundert es wenn es auch in jüdischer Literatur eine Reaktion
auf diesen Hass gibt. Wir Christen haben Jesus millionenfach ans Kreuz geschlagen. Es gibt nur einen Weg,
den der Umkehr und Buße wie ihn Johannes Paul II gegangen ist.
@Athanasius. „Sehr friedliches Gebet. Ach san sie doch friedlich diese Juden. Und spreche noch nicht mal
vom Talmud und dessen antichristlichem, blasphemischem Inhalt.“ Ich habe Ihnen bereits sachlich auf Ihre
dümmliche Ignoranz und Ihren unreflektierten Judenhass geantwortet. Etwas möchte ich noch anfügen:
Wenn ich bedenke, wie Katholiken im Lauf der Geschichte mit Abweichlern verfahren sind, scheint es mir
Gott gefälliger, die Strafe für Häretiker ihm allein zu überlassen. Aber Antijudaisten und Antisemiten
sind bekanntlich an der Wahrheit nicht interessiert!!! Sie und Ihre Gesinnungsgenossen zitieren absichtlich
verfälschte Texte, deren Intention die Verleumdung des Judentums ist. Das hat eine lange Tradition. Nur
stehen Sie heute damit außerhalb der Lehre der KK. Wenn Jesus der Christus ist, werden Sie seinem Richtspruch
am Ende der Tage nicht entgehen.
@ felicitus Ich kann Sie beruhigen: matt ist schon längst nicht mehr katholisch. Er hält nichts von
der Demut, er hält sehr wenig von der Beichte er lehnt die Unfehlbarkeit des Papstes ab, er verwirft
die Kirchenlehrer und „schickt ihnen Flüche nach“. Er lehnt die Wesensgleichheit von Christus mit Gott
ab. Er glaubt an eine Art Selbsterlösung und Selbstvergöttlichung aufgrund eigener Anstrengung. Er hält
sich für einen zweiten Sohn Gottes („Gott kann ja mehrere Söhne zeugen“), gleichwertig mit Jesus Christus
(der aber zwar Sohn Gottes und damit göttlich ist, allerdings nicht Gott). Er hält alles in einer Weise
für göttlich, dass man ihn eigentlich als Pentheisten bezeichnen müsste. Sakramente hält er für unnötige
Rituale. Er steht über der ganzen Christenheit, die sich aus Demut im Staub windet, anstatt sich, wie
er, selbst zu vergöttlichen. Irgendwie hat seine „Lehre“ eine gewisse Ähnlichkeit mit der „Lehre“ der
Gründerin der „Armee Mariens“. Die hält sich nämlich für eine Inkarnation Mariens. Nur eines bin ich
mir nicht sicher: Ob er das wirklich ernst meint, was er so alles schreibt. (Er würde darauf antworten:
„Alles was ich schreibe ist toternst, Ich bin ein Mann, ich gehe über Leichen“)
@Athanasius In meinem Sidur (Gebetbuch) „ Sidur Sefat Emet“ , Victor Goldschmidt Verlag 1964, S. 43 steht
folgender Text: „Den Verleumdern sei keine Hoffnung, und alle Ruchlosen mögen im Augenblick verloren
sein, alle Feinde deines Volkes mögen rasch ausgerissen werden, und die Trotzigen schnell entwurzle,
zerschmettre und demütige. Gelobt seist du, Ewiger, der du die Feinde zerbrichst und Trotzige demütigst.“
eser Text ist ein Teil des Achtzehngebetes (Schmone Essre) und wird auch im Gottesdienst jener orthodoxen
Gemeinde gebetet, den ich fallweise besuche. Das Gebetbuch enthält eine hebräische und eine deutsche
Spalte auf jeder Seite. Unter www.vatican.va/…polo-ebraico_ge.html finden Sie folgenden Text: „Oft nennt
man in diesem Zusammenhang die Birkat ha-minim, den synagogalen »Segen« (in Wirklichkeit eher Fluch)
gegen die Abweichler. Seine Datierung um 85 n. Chr. ist ungewiss, und die Meinung, er sei ein allgemeines
jüdisches Dekret gegen die Christen, sicher unrichtig.“ Rabban Gamliel II. führte in der Liturgie im
Schmone Essre (Achtzehngebet) die Benediktion gegen die „Verleumder“ und Häretiker ein = Minim. Damit
waren jene gemeint, die nach der Zerstörung des Tempels mit den Römern kooperierten, bzw. sich am Kampf
gegen die Römer nicht beteiligten und auch jene, die wegen der Nichteinhaltung der Gesetzte (Heidenmissionierung)
von der Synagoge ausgeschlossen wurden.
@matt2 Sie mögen mit Ihrem Weg der WahrheitFundis verblenden, nicht mich. Fundis und Fanatiker sind die
Betrüger, zu sehen und zu erfahren in der Welt von heute.
@Felicitus: dieser, wenn auch mühsame, Weg ist leider nicht der Weg der Wahrheit… die judenfreundliche
Kirche ist eine Betrügerin und Sie sind einer dieser betrogenen Betrüger (oder verblendeten Blender,
wenn Ihnen das besser gefällt).
Ein mühsamer Weg seit Nostra aetate, der noch nicht am Ende ist Aus der Synagogenrede in Köln am 19.8.2005
von P.Benedikt XVI: Um gewissen Aufgeregtheiten und Verunglimpfungen entgegen zu treten möchte ich dies
hier ins Bewusstsein rufen: „In diesem Jahr sind es vierzig Jahre her, dass das Zweite Vatikanische Konzil
die Erklärung Nostra aetate promulgiert und damit neue Perspektiven in den jüdisch-christlichen Beziehungen
eröffnet hat, die durch Dialog und Partnerschaft gekennzeichnet sind. Im vierten Kapitel erinnert diese
Erklärung an unsere gemeinsamen Wurzeln und an das äußerst reiche geistliche Erbe, das Juden und Christen
miteinander teilen. Sowohl die Juden als auch die Christen erkennen in Abraham ihren Vater im Glauben
und berufen sich auf die Lehren Moses und der Propheten. Die Spiritualität der Juden wird wie die der
Christen aus den Psalmen gespeist. Mit dem Apostel Paulus sind die Christen überzeugt, dass Gnade und
Berufung, die Gott gewährt, unwiderruflich sind. Gott hat uns alle als sein Abbild geschaffen und uns
dadurch mit einer transzendenten Würde ausgezeichnet. Vor Gott besitzen alle Menschen die gleiche Würde,
unabhängig davon, welchem Volk, welcher Kultur oder Religion sie angehören. Wir müssen uns noch viel
mehr und viel besser gegenseitig kennen lernen. Deshalb ermutige ich zu einem aufrichtigen und vertrauensvollen
Dialog zwischen Juden und Christen. Nur so wird es möglich sein, zu einer beiderseits akzeptierten Interpretation
noch strittiger historischer Fragen zu gelangen und vor allem Fortschritte in der the
@ Typ Der Denkfehler liegt bei Ihnen. Christus spricht: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Juden
glauben das nicht. Also glauben sie an einen anderen Gott. Und Sie offenbar ebenfalls.
@ Hüller Es ist dies kurz gesagt das unterscheidend Christliche. Äh, ja, habe ich das bestritten? Trotzdem
glauben die Juden an exakt denselben Gott – nur dass sie über ihn andere Aussagen treffen als wir Christen.
Wenn Sie sagen „unser Nachbarhaus ist gelb“ und ihre Frau sagt „unser Nachbarhaus ist schwarz“, würden
Sie dann sagen, dass Sie beide über verschiedene Häuser sprechen? Nein, Sie sprechen über dasselbe
Haus – nur dass sie es in unterschiedlicher Weise beschreiben. Wer von Ihnen beiden recht hat, wissen
Sie erst, wenn Sie hingehen und nachschauen. Dann wird sich zeigen, ob es gelb oder schwarz ist (oder
vielleicht etwas ganz anderes). Und so glauben auch Juden und Christen an denselben Gott. Es IST derselbe –
auch wenn in Judentum und Christentum Unterschiedliches über ihn ausgesagt wird. Ein bisschen Philosophiestudium
(Logik + Metaphysik + Epistemologie) würde Ihnen genügen, um Ihren Denkfehler zu verstehen.
@ Hüller Also wenn Sie sich vorstellen daß Gott wirklich existiert, dann werden Sie zugeben müssen,
daß der christliche und der jüdische Gott ein und derselbe sind. Die Vorstellung die ein Christ von
Gott hat unterscheidet sich von der die ein Jude hat. Das ist richtig. Die Christen glauben sie wüßten
mehr von Gott als die Juden. Aber vom Standpunkt Gottes aus betrachtet glauben beide an ihn. Natürlich
erlaubt die Machtgeilheit der Kirche diesen Standpunkt nicht wirklich. Die Kirche ist so machtgeil, daß
sie mal eben festgelegt hat, daß ohne sie niemand zu Gott kommt. Diesen Standpunkt kann man aber getrost
unter „Machtgeilheit“ verbuchen. Da geht es nur darum andere zu unterdrücken und klein zu halten.
@Typ: mir scheint Sie verstehen die Trinität nicht… Wer den Sohn leugnet, der leugnet den Vater. Ist
Ihnen das nicht klar? Indem die Juden Christus ablehnen ist ihr ganzes Gottesbild nichtig. Natürlich
ist der Gott der Christen auch der Gott Abrahams Isaak und Jakobs, aber er ist eben auch der Vater Jesu.
Darum sage ich ja immer: wir Christen sind die wahren Juden, denn wir haben mit Christus die ganze Lehre
angenommen und somit auch den wahren Gott. Denn worin äußert sich der wahre Gott? In wahren Offenbarungen.
Und wenn man diese Offenbarung ablehnt, so kann wohl nicht behauptet werden man glaubte an den wahren
Gott.
@ Typ Eben sagten Sie noch: „Der dreifaltige Gott IST der jüdische Gott“ Jetzt sagen Sie: „Christen bekennen
diesen Gott als einen dreifaltigen Gott, Juden tun das nicht.“ Also was nun? Wenn Juden und Christen an
den selben Gott glauben, müssten sich auch die Juden zum dreifaltigen Gott BEKENNEN. Da Sie das nicht
tun, ist ihr Gottesbild, also das, was für sie Gott IST, aus christlicher Sicht defizitär. Es fehlt
eben der Glaube an die Göttlichkeit der Person Jesu Christi. Dies ist aber keine christliche Arroganz,
sondern ein dogmatischer Standpunkt und Lehre der Kirche, die spätestens seit dem neuen Papst wieder
stärker ins Bewusstsein tritt. Es ist dies kurz gesagt das unterscheidend Christliche.
beeindruckend auf dem Foto ist der riesige Messbuchständer schon beeindruckend … beeindruckend ist
auch die Fülle an Dingen auf dem Altar. Was da alles rumsteht … die eucharistischen Gaben fallen kaum
auf. Alles sehr sehr würdig … vor allem der Buchständer, ein echtes Prachtexemplar!
@ Hüller „Der dreifaltige Gott IST der jüdische Gott.“ Aha, aber wohl (zumindest) ohne die zweite Person.
Merken Sie was? Nein, was soll ich merken? Juden wie Christen glauben an denselben Gott: den Gott Abrahams,
Isaaks und Jakobs. Sagt Jesus selbst: Mk 12,26. Christen bekennen diesen Gott als einen dreifaltigen Gott,
Juden tun das nicht. Folgt daraus, dass es sich um zwei verschiedene Götter handelt? Wenn ja, dann hätte
Jesus selbst sich auf einen Nicht-Gott berufen. Merken Sie was?
@omnibus Ein herrliches kleines Filmchen, für alle, die sehen wollen, wie schön es sein kann, zur Tradition
zurückzukehren! METAMORPHOSE www.dailymotion.com/…tamorphose-dun-autel Viel Freude beim Ansehen!
@ nonnobis Und das ist der dreifaltige Gott. Nicht ein jüdischer Gott Glatte Häresie! Der Gott, an den
wir Christen glauben, IST der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der das Volk Israel auserwählte. Der
dreifaltige Gott IST der jüdische Gott.
@Genoveva Das Reformjudentum hat den Birkath-Ha-Minim gestrichen und geleugnet, die Fassung bei den orthodoxen
und anderne Juden läutet aber seit 90 n. Chr.: May the apostate have not any hope and may the empire
of pride be uprooted promptly in our days. May the Nazarenes [=Christians!] and the Minim [also Christians
and Samaritans] perish in an instant, may they all be erased from the book of life [=that is: killed],
that they may not be counted among the righteous. Blessed be Thou, O God, who bringest down the proud.
Sehr friedliches Gebet. Ach san sie doch friedlich diese Juden. Und spreche noch nicht mal vom Talmud
und dessen antichristlichem, blasphemischem Inhalt.
Sie müssen noch einiges dazulernen. @ alanus ab insulis Die Offenbarung ist mit Jesus Christus abgeschlossen.
Was meinen Sie denn? – Die Apostel berichten doch nur lediglich über die Offenbarung, die sie selbst
in Jesus Christus erfahren haben. Was Sie betreiben ist Haarspalterei.
@ nonnob.: Na, Sie sind mir ja ein schöner Ketzer. Für mich ist die Offenbarung mit Jesus Christus abgeschlossen.
Wissen Sie denn nicht, daß die Offenbarung erst mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist? Also
sowas…*kopfschüttel*
@ Frodo Warum brüllen Sie eigentlich immer? Zudem erliegen Sie einem Fehlurteil, wenn Sie einige der
Poster als „Antisemiten“ bezeichnen. Antisemitismus ist wissenschaftlich definiert ein rassischer oder
rassistisch motivierter Terminus. Rassismus wurde den Christen nie und von keiner Seite vorgeworfen. Was
Sie meinen, ist Antijudaismus. Die Juden als „Rasse“ zu begreifen, ist ein Phänomen völkischer – und
zionistischer – Kreise aus dem 19. Jahrhundert.
im Judentum lebt eine Gesinnung fort, die Gott sah und ihn (trotzdem) verachtete… darum kann man schon
sagen: dieses ganze Volk ist verurteilt bzw. hat sich selbst verurteilt und steht unter diesem Fluch.
Denn im Grunde bedeutet seine Auserwähltheit seit jeher nur eines: das es prädestiniert war Gott zu
erkennen vor allen anderen Volksscharen und Menschen, weil Er sich ihm ja zunächst offenbarte. Nun ist
es aber darin nicht gerechtfertigt, bis dass es Gott auch tatsächlich annimmt als den Vater, der den
Sohn sandte, wie er als Messias aus diesem Volk hervortrat und die Organisation des Geistes, welche die
Kirche ist, ins Leben rief. Es bleibt den Juden in der Ablehnung der Trinität also garnichts von Gott,
was es anzubeten wert wäre, so vergötzt sich ihre gottlose Gesinnung zu einer perfiden Scheinreligion.
So galt es für einen großen Teil der Juden bereits vor dem Auftreten Jesu und danach ohnehin gänzlich
für all jenen, die sich weiterhin als Juden bez. In ihrer Haltung Jesu gegenüber tritt es eben klar
zum Vorschein. Damit sprachen sie sich selbst das Urteil und der Segen ward ihnen ein Fluch.
Es gibt nur einen Weg zum Heil: Das ist der Weg über Jesus Christus. Jesus Christus ist der Herr. Und
nicht irgendwelche jüdische Wege, durch die Talmud*schen Schriften hervorgekramten Zeugnisse. Für mich
ist die Offenbarung mit Jesus Christus abgeschlossen. Punkt.
Schoeman schreibt in seinem Buch www.kreuz.net/bookentry.1097.html: Wir haben gesehen, wie ganz am Anfang
des Christentums viele an dem Fehlglauben festhielten, man müsse Mitglied des Alten Bundes (d.h. ein
Jude) sein, um am Neuen teilhaben zu können. Dieser Irrtum wurde schon bald korrigiert, wurde aber gleich
von einem anderen gefolgt (sic!): der Lehre von der „Substitution“ – der Alte Bund sei vom Neuen vollständig
abgelöst worden (oder ersetzt: „substituiert“) und daher null und nichtig. Diese Ansicht bestimmte die
christliche Theologie fast 2000 Jahre lang. Erst vor kurzem wurde sie von der Kirche vollständig verworfen.
Mit dieser Verwerfung tauchte jedoch ein vielleicht noch schlimmerer Irrtum auf: daß der Alte und der
Neue Bund zwei „getrennte aber gleichwertige“, parallele Wege zur Erlösung seien, der eine für Juden,
der andere für Heiden. Dies wurde so dargestellt, als sei es die einzige logische Alternative zur Substitutionslehre,
ungeachtet der Tatsache, daß dies völlig unvereinbar sowohl mit dem Kernglauben des Christentums als
auch mit den Worten Jesu im Neuen Testament ist. Dieses Buch schlägt eine dritte Alternative vor: Daß,
nachdem der Alte Bund bei der ersten Ankunft durch den Neuen seine Erfüllung fand, der Neue Bund durch
die Rückkehr der Juden bei der Wiederkunft durch den Alten erfüllt wird. So gesehen könnte die gegenwärtige
jüdische Eintrittswelle in die Kirche eines der wichtigsten Dinge sein, die heute geschehen.
@ Pünktchen Zwei gleichberechtigte Wege zum Heil? DAS müssen Sie belegen, bitte. Es gibt nur einen Heilsweg.
Der ist nur über Jesus Christus erreichbar. Aber ich will nicht Ihre Argumentation abwürgen.
Es sei daran erinnert, daß eine wachsende Zahl von Juden den Weg in die Kirche Gottes www.kreuz.net/bookentry.1097.html
sucht und findet! Gerade ihnen muß die neuere Rede von den beiden gleichberechtigten „Wegen“ zum Heil
wie ein Hohn vorkommen!
@ Genovefa Ich würde nicht so weit gehen: Meine Auffassung – und das ist die der kath. Kirche: Das Judentum,
d.h. die Juden haben nicht erkannt das Jesus Christus der Erlöser ist. Jesus Christus ist Gottes Sohn.
Er ist der Herr. Er wird die erlösen, die sich ihm anvertrauen, die seine Jünger sind. Ich wiederhole
mich nicht gerne: Jesus Christus ist der Herr, zur Ehre des Vaters.
Noch was zur Erinnerung an alle Christen – insbesondere Katholiken –: Jesus Christus hat die Kirche gegründet.
Daran besteht kein Zweifel. Wie durch einen Zufall habe ich schon heute Mittag das Te Deum von H. Berlioz
aufgelegt (heute ist Herz-Jesu-Freitag, da darf das Te Deum nicht fehlen). Dort wird vertont, was den
Glauben an Jesus Christus als den Sohn Gottes verkündet: Du Christus, bist König der Glorie: Du bist
des Vaters ewiger Sohn. Du hast besieget den Stachel des Todes und allen, die glauben, die himmlischen
Tore geöffnet. Du scheutest nicht zurück vor dem Schoße der Jungfrau, um die Menschheit zu retten.
Du thronest zur Rechten Gottes in der Glorie des Vaters. Dich nun flehen wir an: Komm deinen Dienern zu
Hilfe, die du erkauft um dein kostbares Blut. Laß Dein Erbarmen über uns walten, o Herr. wie wir von
dir es hoffen. … JA HERR, DU BIST MEINE HOFFNUNG. … Und das ist der dreifaltige Gott. Nicht ein jüdischer
Gott oder ein Gott der von Mohammed gepredigt wird oder sonst irgendeine Denomination.
@Athanasius u. @Benedikt wenn die Juden ihr Birkat Ha-Minim streichen, worin der Jude täglich betet um
die Ausrottung der Nazaner (=der Nachfolger Jesu) Können Sie mir sagen, wo Sie das entsprechende Zitat
her haben? Mir ist keine Fassung des Birkat Ha-Minim bekannt, daß einen direkten Hinweis auf die Nazarener
enthält. @Benedikt: Ja, unlogisch ist so manches. Die von Ihnen angeführten Stellen zeigen ja ganz deutlich,
daß auch „nachkonziliar“ von einer Anerkennung eines eigenen Heilsweges der Juden und einem Verzicht
auf die Judenmission nicht die Rede sein kann. Das scheint sich in den letzten Jahren als „stiller Konsens“
auszubreiten. Das ist wohl die Wirkung all’ dieser Arbeitskreise … NA und LG sagen jedenfalls nur: 1.
Die Berufung des jüdischen Volkes ist unwiderruflich 2. Man darf sie nicht als ein von Gott verfluchtes
Volk bezeichnen.
Das „Judentum“ ist antichristlich, in nicht zu überbietender Brutalität. Seit dem Kindermord in Bethlehem,
der Kreuzigung Jesu, der Verfolgung der Apostel. Nostra Aetate gibt sich der Illusion hin, man könnte
den „Antichristen“ mit „Christus“ versöhnen. So blöd können nur Theologen sein.
Was bei allen hier einseitig-jüdischen Argumenten vergessen wird: Beachtet hier einer der bisherigen
Poster noch das Credo? Jesus Christus ist der Gründer der Kirche. Er ist der Herr, der Sohn Gottes. Die
Juden haben schon deshalb – siehe Evangelien – geschrieen und mit den Zähnen geknirscht. Jesus Christus
ist der Herr – zur Ehre Gottes des Vaters. Jesus Christus ist Gottes Sohn. Christus vincit – Christus
regnat – Christus imperat. Nostra Aetate ist kein Dogma. Wann lernen es denn endlich die Kirchenfeinde
und/oder -kritiker?
Soll sich der Nachfolger Petri dem „Hohen Rat“ beugen? und soll die Menschwerdung Gottes verraten werden?
Die „Juden“ wollen natürlich, daß es keine authentischen Christen mehr gibt. Der Erhalt des nachkonziliaren
christentümelnden und unwissenden Volkes ist Ihnen das wichtigste. Der Satan sieht seinen Sieg wohl schon
greifbar nah.
@ Genoveva und es wird dafür gebetet, daß die Juden „unseren Herrn Jesus Christus, daß Licht der Welt“
erkennen. Im Gegensatz dazu wird nach dem NOM nur gebetet, daß sie „zur Fülle der Erlösung“ gelangen.
Zeitgenössische Theologen sprechen in diesem Zusammenhang gerne von der Anerkenntnis eines eigenen Heilsweges
der Juden Konsequent ist das aber nicht. In meinem „Kleinen Stundenbuch“, herausgegeben von den Liturgischen
Instituten Zürich, Salzburg und Trier und aus dem Jahr 2004 heißt es in der Ersten Vesper vom Palmsonntag
in den Fürbitten: Du warst gesandt, die Kinder Israels zu sammeln; lass das Volk des Alten Bundes dich
als den Messias erkennen. und im Formular für den 4. und 6. Sonntag der Osterzeit: Du bist der Stein,
den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist; führe Juden und Heiden in deiner
Kirche zusammen.
Jesus in Auschwitz Jesus war dem Fleische nach Jude! Ginge es den kreuznetiern nach, wäre Jesus wohl
in Auschwitz geendet! Lieber Frodo, Du hast nicht nur vollkommen recht sondern es ist so: „Jesus ist millionenfach
in Auschwitz, Treblinka, Theresienstadt usw. gestorben!“ Es sei die Betrachtung des Bildes „Die weiße
Kreuzigung“ von Marc Chagall empfohlen. home.arcor.de/…Kreuzigung,_1938.jpg
Klarstellung Nostra Aetate hatte recht indem es sagte, die heutigen Juden dürften nicht als Volk gemeinsam
verantwortlich für den Tod Christi dargestellt werden, schon aber das Sanhedrin und die jüdische Masse
vor dem Gerichtshof, sowie viele – nicht alle (Nikodemus) – Pharisäer. Das war gerecht. Aber niemals
ist darin von einem talmudischen oder talmudisch-alttestamentlichen Heilsweg der Talmudjuden die Rede,
oder von der weiteren Gültigkeit des Alten Testamentes (was ja in Widerspruch zum Dogma wäre, zuletzt
noch in Mystici corporis von Pius XII. dargelegt: das Alte mosaische Gesetz wurde null und nichtig durch
das Kreuz). Die Juden sind als Volk auch nicht verflucht, denn sie sind geliebt um der Altväter Willen,
aber heute noch im Unheil verhärtet, werden aber in der Endzeit am Ende in den Neuen Bund Jesu Christi
eintreten und die Wahrheit endlich akzeptieren. Antisemitismus liegt der Kirche fern. Mit Recht. Das „perfidis“
ist oft missverstanden, leider. Aber nicht in sich böse, im Gegenteil. Was ich aber nicht verstehe, ist
diese Aufregung über ein friedliches Gebet für Bekehrung und Gnade für die ungläubigen Juden (die
nicht zu den Heiden gerechnet werden). Wann regten sich Heiden auf? Perfidis sollte erst endlich gestrichen
werden, wenn die Juden ihr Birkat Ha-Minim streichen, worin der Jude täglich betet um die Ausrottung
der Nazaner (=der Nachfolger Jesu). Aber über dieses talmudische Ausrottungsgebet, spricht man nicht.
Nur über friedliche katholische Gebete!
@frodo zu Ihrer Beruhigung: Ich kenne die „Vergebungsbitte“, davon gab es ja sogar mehrere, auch die des
Jahres 2000. Ich verstehe nur nicht, wieso JPII sozusagen „gezwungen“ war, sie auszusprechen. Ich glaube
vielmehr, er wäre frei gewesen, dies zu unterlassen, und er hätte beser daran getan. Ich bin übrigens
kein Antisemit. Ich glaube auch daran, dass am Ende auch „ganz Israel“ gerettet wird, wie die hl. Schrift
verheißt. Ich glaube aber nicht, dass von der Aussage „ich bin der Weg“ bzw. „niemand kommt zum Vater
denn durch mich“ irgendein Abstrich zu machen wäre.
Umgang mit der Bibel? Es verbietet sich Aussagen der Evangelien zu „den Juden“ nahtlos 2000 Jahre später
auf die Juden heute zu übertragen. Es erinnert an die Bibelauslegung gewisser evangelikaler Kreise in
denen Aussagen der Offenbarung des Johannes zu Rom auf die katholische Kirche übertragen.
@matt2: Das Meßbuch von 1962 enthält in den Karfreitagsfürbitten den Begriff „treulos“ nicht mehr.
Es ist dort aber immer noch von der „Verblendung“ der Juden die Rede und es wird dafür gebetet, daß
die Juden „unseren Herrn Jesus Christus, daß Licht der Welt“ erkennen. Im Gegensatz dazu wird nach dem
NOM nur gebetet, daß sie „zur Fülle der Erlösung“ gelangen. Zeitgenössische Theologen sprechen in
diesem Zusammenhang gerne von der Anerkenntnis eines eigenen Heilsweges der Juden (der offensichtlich
mit Jesus Christus nichts zu tun hat). Das ist natürlich Quatsch mit Soße und so vom Konzil nicht gesagt.
In „nostra aetate“ heißt es nur, daß in der Predigt und Katechese nicht der Eindruck erweckt werden
soll, die Juden seien von Gott verflucht oder verworfen.
@frodo also, jetzt mal ganz ruhig: Nach dem Glauben der Kirche -seit Anbeginn und sogar noch seit „dem
Konzil“ – nahm der Herr in der Mitte des jüdischen, des auserwählten Bundesvolkes Fleisch an, die Gottesgebärerin
war Jüdin, er hatte einen jüdischen Ziehvater etc. Jesus wurde alerdings später gekreuzigt, und zwar
nach dem eindeutigen Zeugnis der hl. Schrift auf Betreiben der jüdischen Führer (nicht „der Juden“;
die Apostel waren z.B. auch Juden). Das alles bestreitet doch keiner. Zu unterstellen, irgend jemand hier
finde „Ausschwitz“ gut, ist eine Unverschämtheit. Zu unterstellen, die Pius-Brüder (mit denen ich nichts
zu tun habe!) hätte Jesus gerne in Ausschwitz vergast, ist so dämlich, dass einem die Worte versagen.
Es bleibt dabei: Die schlimmste Form des Antisemitismus bestünde darin, nicht länger für das Heil (d.h.
nach diesseitigem Ermessen für die Bekehrung zu Christus) der Juden zu beten. Erklären Sie mir nur eins:
Wie kommen Sie auf den Schwachsinn, den Sie hier verzapfen? Haben Sie etwa Theologie studiert?
Entschuldigung! reformandus, dafür kann ich ja nun nix, dass dir das Schuldbekenntis von Johannes Paul
II. kein Begriff ist! Und dafür, dass kreuz.net mich immer fett druckt, kann ich auch nix; vielleicht
mögen die Volksgenossen mich besonders!!!!!
So klingt das halt … Sie sei „in ihrer notwendigen Erneuerung auf die Impulse aus dem Gespräch mit
dem Judentum angewiesen“. wenn Arbeitskreise Papiere verfassen. Und wenn ich nícht mehr weiter weiß, …
Angst vor der eigenen Courage Ich fürchte, den Hl. Vater beschleicht am Ende die Angst vor der eigenen
Courage und er macht nun nach und nach einen Rückzieher. Bischof Fellay hat ja auf die Frage, ob das
M P nun im Mai zu erwarten ist, geantwortet: vielleicht im Mai, wahrscheinlich erst Ende des Jahres oder
noch später. Im Klartext heißt das doch, wir können so lange warten, bis wir schwarz werden. Am Ende
bleibt bei vielen, die auf diesen Papst gehofft hatten, bittere Enttäuschung zurück. Derselbe Mann,
der in vielen Büchern und Stellungnahmen immer wieder die Freigabe der klassischen Liturgie gefordert
hatte, tritt nun den Rückzug an. Anstatt beherzt die Dinge in Angriff zu nehmen, wird mit dieser oder
jener Instruktion am leckgeschlagenen Kahn mit dem Namen NOM herumgeflickt um ihn noch eine gewisse Zeit
vor dem Untergang zu bewahren. Was bleibt, ist tiefe Resignation und Enttäuschung.
@frodo was verstehen Sie unter antisemitisch? Wie kommen Sie auf die Idee, es sei „innerkirchlich“ unumstritten,
die Kirche sei früher antisemitischgewesen? Was meinenSie mit „Johannes Paul II. hatte es nötig…“?
Und – wieso schreiben Sie alles in Fettdruck?
was heisst Scheingefecht? Natürlich ist das der Knackpunkt für die Juden… wenn der Papst nun die Alte
Messe zulässt und darin für die treulosen Juden gebetet wird, dann verträgt sich das nicht mit dem
interreligiösen Dialog und Demutsgetue vor den Juden a la JPII. Ist doch eigentlich logisch. Natürlich
muss das Benedikt jetzt auch zum Bewußtsein kommen und er muss irgendwann in naher Zukunft Farbe bekennen.
Die Entscheidung für die Alte Messe in ihrer bestehenden Form bedeutet auch ein Rücktritt von der Anbiederung
an das Judentum, die in den letzten Jahrzehnten geschah.
@ reformandus Aber natürlich war die Haltung der katholischen Kirche antisemitisch! Das wird doch heute
innerkirchlich nirgendwo bestritten! Da brauchte es nicht nur die Neuformulierung der Karfreitagsfürbitte!
Wieso hat denn Papst Johannes Paul II. es nötig gehabt, sein historisches Schuldbekenntnis abzulegen?
Scheingefecht Der Einwand des Gesprächskreises mag ja durchaus etwas für sich haben, doch drängt sich
der Verdacht auf, dass es sich um ein bloßes Scheingefecht handelt. Denn: Der Ritus wird ja auch heute
schon von kirchlichen Instituten gefeiert. Dazu kamen bislang keine Proteste von diesen Kreisen. In Wirklichkeit
geht es wohl eher um die Verhinderung des Motu Proprios, aber nicht aus diesen, sondern aus ganz anderen
Gründen. Da diese anderen Gründe offensichtlich in Rom nicht mehr gehört werden, fährt man halt andere
Geschütze auf. Soll der Papst den alten Ritus halt als zweiten Ritus einführen und die Bitte entsprechend
abändern. Die Änderung der Fürbitten ist überhaupt nur dann möglich, wenn der Ritus aktuell wird,
denn eine alte Auflage kann nicht geändert werden. Der Kreis müsste sich dementsprechend FÜR das Motu
Proprio aussprechen, ergänzt durch eine Forderung nach der Abänderung der Fürbitte. Ansonsten wird
die Fürbitte in ihrer bisherigen Form bis in alle Ewigkeit so fortbestehen.
Jesu Urteil über den Unglauben der Juden: Joh 12,37 ff Obwohl Jesus so viele Zeichen vor ihren Augen
getan hatte, glaubten sie nicht an ihn. So sollte sich das Wort erfüllen, das der Prophet Jesaja gesprochen
hat: Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt? Und der Arm des Herrn – wem wurde seine Macht offenbar?
Denn sie konnten nicht glauben, weil Jesaja an einer anderen Stelle gesagt hat: Er hat ihre Augen blind
gemacht und ihr Herz hart, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht
kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Das sagte Jesaja, weil er Jesu Herrlichkeit
gesehen hatte; über ihn nämlich hat er gesprochen. Dennoch kamen sogar von den führenden Männern viele
zum Glauben an ihn; aber wegen der Pharisäer bekannten sie es nicht offen, um nicht aus der Synagoge
ausgestoßen zu werden. Denn sie liebten das Ansehen bei den Menschen mehr als das Ansehen bei Gott. Jesus
aber rief aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer
mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder,
der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den
richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Wer mich
verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe,
wird ihn richten am Letzten Tag. Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst,
@Frodo007 da ich entschieden gegen jeden Antisemitsmus eintrete, gestatten Siemir die Frage, wo der Artikel
antisemitisch ist – ich würde Ihre Kritik gerne verstehen und und frage mich, ob ich da etwas übersehen
habe. Finden Sie, dass die Kirche in Ihrer Lehre und Liturgie bis 1970 antisemitisch war?