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Samstag, 5. Mai 2007 09:26
kreuzmeldungen
Keine neuen Einsichten + Ein Mißgeschick? + Ausdruck nicht Mittel + Homo-Ideologie im Gerichtssaal + Devolution
Keine neuen Einsichten

Vatikan. Papst Benedikt XV. empfing gestern den Vorsitzenden des Rates der evangelischen Kirchen in Deutschland, Wolfgang Huber, in Audienz. Nach dem Treffen erklärte Huber, daß das Gespräch wie unter Professoren der systematischen Theologie verlaufen sei. In der Frage der Interkommunion wies Huber auf die Mischehen hin. Der Papst habe erklärt, diese Sache sehr ernst zu nehmen und in Demut nach „Lösungen zu suchen“. Das schließt für Huber ein, „für neue Einsichten offen zu sein“.

Ein Mißgeschick?

Deutschland. Die Piusbruderschaft plant heute eine Großveranstaltung an der Mariensäule in München. Die Erzdiözese München und Freising steht dem Anlaß offiziell ablehnend gegenüber. „Nicht geklärt ist unter diesen Umständen die Tatsache, daß sich im Bistumsblatt eine Werbeannonce für die Veranstaltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. findet. Unter Berücksichtigung der offensichtlich ablehnenden Haltung des Bistums ist anzunehmen, daß es sich bei der bezahlten Annonce um ein »Mißgeschick« in der Redaktion handelt“ – stellt eine Presseaussendung der Piusbruderschaft fest.

Ausdruck nicht Mittel

Deutschland. Der Präsident des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’, Professor Dr. Hans Joachim Meyer, erklärte vor dem Kölner domradio, daß das gemeinsame Abendmahl mit den Protestanten „kein Mittel zur Einheit, sondern Ausdruck der Einheit“ sei. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken tagt bis Samstag in Bonn. Thema ist die ökumenische Perspektive.

Homo-Ideologie im Gerichtssaal

Frankreich. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat am Donnerstag Polen verurteilt: Das Verbot eines Homo-Marsches im Jahr 2005 in Warschau habe dem Recht auf Versammlungsfreiheit und dem Diskriminierungsverbot widersprochen. Die polnischen Behörden genehmigten im Jahr 2005 eine Homo-Provokation vor dem Parlamentsgebäude, verboten aber einen Zug durch die Straßen wegen drohender Ausschreitungen in der Bevölkerung. Beim dennoch veranstalteten illegalen Homo-Marsch wurden drei Menschen verletzt – darunter ein Polizist.

Devolution

Deutschland. Der diesjährige Kölner Homo-Aufmarsch steht unter dem Motto „Homo Europaeicus: geht aufrecht“. Radikale Homo-Ideologen wollen sich so selber ermutigen, „erhobenen Hauptes in der Gesellschaft zu leben“ – erklärten die Organisatoren am Donnerstag. Das Plakat zum Homo-Marsch karikiert eine Homo-Entwicklung verschiedener politischer Größen Europas. Der homo-kritische polnische Präsident Lech Kaczynski wird dabei als krabbelnder Wilder mit Keule dargestellt.
Plakat für den Homo-Marsch in Köln 2007
Plakat für den Homo-Marsch in Köln 2007


© Titelbild: Giuseppe Ruggirello, GNU-Lizenz
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 80 Lesermeinungen:
Sonntag, 6. Mai 2007 13:51
Bruder Theophil: @ Veritatis
wie konfus sie bereits sind in all ihrer Verbal-Masturbation!

Sehr konstruktiv. Sie machen Fortschritte…

Aber in die richtige Richtung ???
Sonntag, 6. Mai 2007 11:22
Stimmt, ich kenne nur noch wenige Foren, wo deartige Homo- und Transphobien sowie NS Wiederbetätigung nicht gelöscht werden.
Sonntag, 6. Mai 2007 00:12
Benedikt: Diskussion
Ich überlege gerade, ob es noch andere Foren gibt, in denen solche „Diskussionen“ nicht gelöscht werden. Als Überlieferung für die Nachwelt unbrauchbar.
Samstag, 5. Mai 2007 23:27
Graf von Galen: Wider die widernatürliche Unzucht
Das Plakat ist primitive, alberne Homopropaganda.
Weil die Schwulis sich ihrer Sache nicht sicher sind,
müssen sie sich auf diese Weise in ihren perver-
sen Ansichten selbst bestätigen.
Samstag, 5. Mai 2007 22:15
wollen Sie mir Kompetenz absprechen, nur weil ich keine leiblichen Kinder habe? Sie sind so der Typ der sagt: bevor ich nicht von der Leiter gefallen bin, weiß ich nicht, dass es weh tut.

Wie kommen Sie darauf? Meine Frage bezog sich darauf dass sie sich sehr vulgär über gleichgeschlechtliche Paare die Kinder erziehen ausgelassen haben. Auch Sie haben Fehler. Wenn Sie Kinder hätten, dann wüßten Sie, dass ihre Kinder sie trotzdem lieben!

Heissen Sie übrigens nur zufällig Heinz-Josef, oder wollen Sie damit etwa Ihre geistige Nähe zu diesem Bischof Algermissen zum Ausdruck bringen?

Ich kenne Algermissen nicht und bin ganz froh mit meinem Bischof, warum sollte ich mir den Vornahmen von Algermissen zulegen? Die Ähnlichkeit ist rein zufällig?

nein, bin kein Priester…ich bin vielmehr das Kind eines katholischen Priesters, der das Zölibat brach. Schande über mich!

Seien Sie nicht zu streng mit sich. Auch Sie sind von Gott gewollt und angenommen. Verzeihen Sie Ihrem Vater!
Samstag, 5. Mai 2007 20:41
Alles klar! Dann ziehe ich die Frage natürlich zurück.
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