Armee Mariens
Priester weihte fünf Diakone
In Kanada ist kürzlich ein neuer „Vater der Kirche des Johannes“ offenbar geworden, der in einer katholischen Gemeinschaft ein neues Zeitalter eingeläutet hat.
Pater Éric Roy, Generaloberer der 'Söhne Mariens'
Pater Éric Roy, Generaloberer der ‘Söhne Mariens’
(kreuz.net) „Man tut keinen neuen Wein in alte Schläuche.“

Mit diesem Wort aus dem Matthäusevangelium rechtfertigt der kanadische Ordensobere, Pater Éric Roy, eine Weihesimulation, die im Januar in seiner Gemeinschaft durchgeführt wurde.

Pater Roy leitet den Orden der ‘Söhne Mariens’. Dieser Orden gehört zur kanadischen ‘Gemeinschaft der Frau aller Völker’.

Der Geistliche publizierte seine Stellungnahme in der Januar/Februar Ausgabe der Zeitschrift ‘Le Royaume’, die von der ‘Gemeinschaft der Frau aller Völker’ herausgegeben wird.

Weihepriester Jean Pierre
Weihepriester Jean Pierre
Diese Gruppe wurde kürzlich vom neokonservativen Erzbischof von Québec als schismatisch erklärt.

Sie sieht sich als Verwirklichung der Botschaften der „Frau aller Völker“, die angeblich von 1945 bis 1959 in Amsterdam erschienen ist.

Im Jahr 1967 erfuhr die Kanadierin Marie-Paule Giguère (85) – die sich heute Mutter Paul-Marie nennt – über ein Buch des Franzosen Raoul Auclair von den Botschaften der „Frau aller Völker“.

Mutter Paul-Marie entdeckt darin Übereinstimmungen mit Offenbarungen, die sie in der Vergangenheit selber erhalten haben will.

Ab 1971 gründet Mutter Paul-Marie fünf Werke: die ‘Armee Mariens’, die ‘Familie der Söhne und Töchter Mariens’, die ‘Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens’, die ‘Oblaten-Patrioten’ und das ‘Institut Marialys’.

Diese Gruppierungen sind Teil der ‘Gemeinschaft der Frau aller Völker’, die sich als „laiko-gemeinschaftliche“ Bewegung bezeichnet, die „alle Lebensformen und Religionen“ umfaßt.

Die fünf geweihten Diakone
Die fünf geweihten Diakone
In seinem Artikel begründet der Generalobere der ‘Söhne Mariens’, warum ein Priester der Gemeinschaft – Pater Jean-Pierre Mastropietro – fünf Mitgliedern der Gemeinschaft zu „Diakonen“ weihen konnte.

Nach katholischer Lehre besitzt nur ein Bischof die Vollmacht, Weihen zu erteilen.

Die Diakonenweihen stellen für die ‘Gemeinschaft der Frau aller Völker’ nach Ansicht des Ordensoberen eine „neue Etappe“ dar.

Die Gemeinschaft versteht sich inzwischen als „Kirche des Johannes, die erneuerte Kirche Petri“.

Pater Mastropietro sei vom Himmel zum „Vater der Kirche des Johannes“ ernannt worden – so der Ordensobere.

Die von Pater Mastropietro simulierten Diakonatsweihen würden „eine Zeit der Erneuerung für die Kirche“ darstellen:

„Man sieht nun die Dämmerung eines neuen Frühlings der Kirche, wie ihn die Konzilsväter heiß gewünscht haben.“

Manche hätten sich vielleicht gefragt, ob Pater Mastropietro die Diakonenweihen wirklich habe vornehmen können – fährt der Generalobere weiter und verweist auf eine Vision der Gründermutter.

2.000 Mitglieder der Armee Mariens vor der Rosenkranzbasilika, Lourdes 1984
2.000 Mitglieder der Armee Mariens vor der Rosenkranzbasilika, Lourdes 1984
Diese habe Pater Mastropietro am 28. Februar 2006 während der Abendmesse von Lichtstrahlen umgeben gesehen.

Einige Tage später habe die angebliche Seherin erfahren, daß dessen „Stunde für eine besondere Handlung gekommen“ sei.

Diese Erkenntnis habe sich am 17. September konkretisiert. An diesem Tag erhielt Pater Mastropietro über die Gründerin eine Mitteilung über seine zukünftige Rolle:

„Pierre, Du bist Petrus [französisch: Pierre], und auf diesem Fels [französisch: Pierre] werde ich meine neue Kirche bauen.“

Es sei klar, so der Generalobere, daß „diese Kirche“ – auch nach den fünf ungewöhnlichen Weihen – weiterhin die eine, heilige katholische und apostolische Kirche sei:

„Aber von nun an ist sie auch »verwandelt« in diese neue Wirklichkeit, welche die erneuerte Kirche, die mystische Kirche, die Kirche des Johannes“ ist.

Es sei wichtig zu verstehen, daß Pater Mastropietro sowohl von Christus als auch von Mutter Paul-Marie berufen worden sei.

In der Vergangenheit habe Christus seine Apostel und später den Heiligen Paulus berufen:

„Heute sind wir im Licht der letzten Ereignisse gezwungen, anzuerkennen, daß eine weitere göttliche Wahl in der Person von Pater Pierre Mastropietro – von nun an Padre Jean Pierre – stattgefunden hat und daß seine Autorität ihm folglich ebenfalls von oben gegeben wurde, um den göttlichen Plan zu verwirklichen.“

Weil Padre Jean-Pierre ein gänzlich „authentischer Apostel“ sei und weil er seine Kräfte durch die Mittlerschaft von Mutter Paul-Marie von Oben empfangen habe, sei es ihm möglich gewesen, die fünf Söhne Mariens zu Diakonen zu weihen.

Auf diese Weise setze die „Kirche des Johannes“ ihre apostolische Mission fort, um durch die „Frau aller Völker“ Gnade, Erlösung und Frieden zu bringen.

Der Generalobere ruft die Gemeinschaft auf, die alten Schläuche wegzulegen, „um die Schläuche, die wir sind, ganz zu erneuern“.

Bereits seit längerem seien gewisse Änderungen vorgenommen worden, um die Liturgie zu vereinfachen und die Zelebrationen der Gemeinschaft von allem zu befreien, was nicht notwendig sei und die Aufmerksamkeit ablenke.

Der Generalobere teilt auch mit, daß ‘Le Royaume’ – die Zeitschrift der Gemeinschaft – sich künftig nicht mehr mit den Polemiken und „Ungerechtheiten“ befassen werde, welche die Gemeinschaft von seiten der Kirche habe erleiden müssen:

„Von nun an müssen wir uns auf das konzentrieren, was uns wirklich betrifft, das heißt, auf die Entwicklung und die Aktivitäten des Werkes.“

Der Generalobere weist auch darauf hin, daß sich in Zukunft noch viele Dinge in Kirche und Welt ändern würden.

Dazu verweist er auf die 41. Botschaft der Frau aller Völker vom 6. April 1952:

„Viele Dinge sind bestimmt, sich in der Gemeinschaft und in der Kirche zu ändern – und sie werden sich ändern.“
      
29 Lesermeinungen
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#30   Rudolfus   17:05:45 | Mittwoch, 9. März 2011
@Robert Ketelhohn: Deinem Kommentar nach zu urteilen, hast du weder Heinrichs noch meinen Kommen-
tar gelesen und verstanden, Hauptsache, du gibst, selbst unfähig, Beiträge zu lesen, Senf dazu.
Erstens: Ich habe, falls du meinen Beitrag liest, gerade geschrieben, daß die Weihen der Anglikanersekte ungültig sind (nicht „vielleicht“, wie du behauptest. Sie sind ungültig). Die Weihen der Byzanzsekte sind gültig. Das ist die Lehre der Katholischen Kirche.
Die häretischen Ökumenistenscheinkatholiken sehen beide Weihen – die der Anglikaner und der Byzantinisten – gerne als „gültig“ an – obwohl dies bei den Anglikanern eben nicht zutrifft –, nur vor der FSSPX warnen sie und sprechen von „Scheinbischöfen“ und „Simulationen“, aus purem Antikatholizismus. In der Anglikaner- und der Byzanzsekte akzeptieren sie bereitwillig die „Gültigkeit“ – obwohl diese nur in der Byzanzsekte gegeben ist. Diese völlig häretischen Scheinkatholiken regieren die Katholische Kirche in Deutschland.
Ich hoffe, du konntest es jetzt lesen.
Schreiber Heinrichs Kommentar spricht ebenfalls eine Wahrheit an: Rom gibt allen die Narrenfreiheit, sofern sie keine traditionstreuen Katholiken sind. Die Diözesen in Deutschland stehen jedenfalls für modernistische Häresie.
Die Gründungslehre des Engelwerkes ist eine Neuoffenbarung, die mit der katholischen Lehre unvoreinbar ist. Das EW hat die Lehren intern nur stufenweise bekanntgegeben. Geheimlehren widersprechen gleichfalls der katholischen Religion.
Ich hoffe, das waren nicht wieder zu viel Sätze für dich, die dich verwirren und dein Verstehen sprengen.
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#29   Wolfgang Bastian   21:08:51 | Mittwoch, 9. Mai 2007
‘Priester weihte fünf Diakone’
Nach katholischer Lehre besitzt nur ein Bischof die Vollmacht, Weihen zu erteilen.
Richtig heißt es wohl: „ Nach römisch katholischer Lehre“ besitzt ein angeblicher Bischof die „Vollmacht“, Weihen zu erteilen. Die Urgemeinde, insbesondere unter Jakobus und Thomas sah das ganmz anders. Die Kirchenväter sahen das auch alles anders, und handelten auch anders, als die römisch katholische Kirche. In der Orthodoxie wird das auch anders gesehen. Also, die römisch Kirche ist eine Kirche unter vielen, oder andersherum, eine Kirche in Vielheit und Vielfalt, die Wahrheit ist immer anders, immer weiter und größer, als dies in Dogmen oder Lehrmeinungen zum Ausdruck. Der Geist Gottes weht wie und wo er will, ob das nun einem passt oder nicht.
Vogelsberger Internet Zeitung
Redaktion
Wolfgang Bastian
www.vogelsbergerinternetzeitung.de.tl
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#28   Tridentinus   16:31:05 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Catholicus
Es geht im Zusammenhang mit Federspiel NICHT vorrangig um den „Orden von der Busse“. Dafür hätte sichh ggf. eine praktisch und kanonistisch befriedigende Lösung finden lassen. Dusan Spiner war es, der an Federspiel den Ritus der Priesterweihe vorgenommen hat. Dieser inzwischen suspendierte und exkommunizierte Priester war von Msgr. Felix Maria Davidek zum Bischof konsekriert worden. Hier setzt das Problem an. Davidek littseit den 70iger Jahren des 20. Jahrhts. an einer psychischen Störung, die es ihm zumindest phasenweise nicht erlaubt hat, die zur gültigen Sakramentenspendung erforderliche Intention zu fassen. Durch seine Abschottung im kommunist. Osten kann heute nicht mehr festgestellt werden, in welcher Verfassung er sich bei welcher Weihe gerade befand. Da die Kirche hier den tutoristischen Weg einschlägt (vgl. DH 2101), behandelt sie in der Praxis alle Weihen Davideks als ungültig. Das pflanzt sich dann auf Fälle wie Federspiel logischerweise fort. Spiner ist zweifelsohne nicht seriös, den er betätigt seinen „Episkopat“ auch in Kreisen des Kirchenvolksbegehrens. So hat er zu dessen Jubiläumssymposion am 23.4.2005 in Wien ein Referat beigesteuert. Ich habe selbst schon beobachten können, wie Spiner zelebriert. Selbst wenn er gültiger Bischof WÄRE, hätte ich massive Zweifel, ob er alles zur Gültigkeit notwendige in einer Weise vollziehen kann, dass seine Weihen zweifellos gültig macht. Er ist nämlich zumindest im alten Ritus massiv unsicher!
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#27   Catholicus   11:02:59 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Tridentinus
Im Innsbrucker Diözesanblatt, Jänner/Februar 2006, hieß es: „Der Provinzial der Tiroler Franziskanerprovinz, P. Rupert Schwarzl OFM, und das Bischöfliche Ordinariat legen wert auf die Klarstellung, dass der mit dem Namen P. Fridolin Außersdorfer OFM verbundene und im Tauhof Axams angesiedelte „Orden der Buße“ weder eine kirchliche Anerkennung besitzt noch mit dem Franziskanerorden bzw. der Diözese Innsbruck in Verbindung steht. Dr. Franz Federspiel ist ein in der Diözese St. Pölten inkardinierter Diakon.“
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#26   AthanasiusII   09:17:21 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Tridentinus
Von österreichischen diakonalen Messsimulatoren ist mir nichts bekannt, aber wenn dieser Mann Messen simuliert, egal im welchem Ritus, gehört er vertrieben und sogar vom Staate als Betrüger verfolgt. In Belgien wurden vor kurzem auch Pseudopriester verfolgt die Homomessen usw. abgehalten haben in diözesanen Kirchen – in Belgien geht alles liberale – aber gar nicht geweiht waren, sich dennoch mit Monsignore ansprechen liessen, und den Haushalt eines altkatholischen Wanderbischofs annektiert hatten (ohne von diesem die Weihe zu erhalten aber). Betrüger gibt es überall, die gab es schon im Mittelalter unter den sacerdotes (oder „Sacerdotes“) vagantes.
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#25   Tridentinus   18:58:44 | Montag, 7. Mai 2007
@Gotthard
Eine öffentlich wirksame Warnung zB. Es gibt ein Dekret aus Rom. Das hat zB. der österr. Distrikt der FSSPX seinen Priestern zur Kenntnis gebracht. Innsbruck bleibt faktisch untätig. Da Federspiel vom Diakonat schon suspendiert ist, bliebe nur noch die Feststellung der Exkommunikation! Hier genügt es nicht, dass der Bischof ein Hörender sein will. Er hat nämlich schon genug gehört aber praktisch noch nichts gesagt oder getan.
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#24   Gotthard   18:48:46 | Montag, 7. Mai 2007
@Tridentinus
welche Massnahmen schlägst Du vor, die der Ortsbischof ergreifen soll?
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#23   Tridentinus   18:37:50 | Montag, 7. Mai 2007
@Athanasius
Sagt Ihnen zB „Pater“ Dr. med. Franziskus Federspiel im Tauhof/Axams in der Diözese Innsbruck etwas? Sehr bedauerlich wie hier in im Ansatz und über Jahrzehnte hinweg im wesentlichen solides Apostolat eines traditionstreuen Franziskaners, des verstorbenen P. Fridolin Aussersdorfer OFM karikiert wird. Und die Diözese scheint es nicht zu irritieren, dass die formell ausgesprochenen Sanktionenen, gegen diesen inzwischen suspendierten Ständigen Diakon der Diözese St. Pölten praktisch wirkungslos bleiben. Dieser Mann beherrscht rubrizistisch tadellose, „tridentinische“ Simulationen. Jetzt geht er wohl nach aussen vorsichtiger damit um, aber immer wieder sickert was durch. Deswegen bleibt er auch unter aufmerksamer Beobachtung, und nicht mehr lange und Innsbruck kann nicht mehr untätig bleiben. Hier ist der Bischof gefragt. Andernfalls muss man sich in absehbarer Zeit an die Bischofskongregation wenden und auf Scheuers Saumseligkeit in diesem Fall unverblümt hinweisen. Durch das Publikationsorgan „Dienst am Glauben“ sind indirekt 6000 Abonnenten und vermutlich sonntags bis zu 60 Gläubige direkt davon betroffen.
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#22   Athanasius   14:32:52 | Montag, 7. Mai 2007
@Tridentinus
Sie wollen hier behaupten ein Priester könne Diakone weihen? Oder wie meinen Sie das was Sie schreiben? Zudem ist diese Sekte aus Kanade in keiner Weise „traditionalistisch“, sondern sie ist Novus Ordo-apparitionistisch. Unter den Pseudokatholiken des Sektenwesens kenne ich wohl eine Hand voll „Sedisvakantisten“ (Damit meine ich nicht die Thucbischöfe, und die Bischöfe Clarence Kelly und Joseph Santay und auch nicht die Duarte-Costa-Bischöfe) die zweifelhafte Weihen empfangen haben, von altkatholischen per saltum Geweihten, was Zweifel aufwirft. Aber sogar die Bischöfe, jedenfalls die die von 1975 bis 1983 (Palmarrevolutionen und Liturgieänderung) in Palmar de Troya geweiht wurden, sind gültige Bischöfe.
Natürlich sind Vorwürfe gegen die FSSPX unsinnig, da die FSSPX nur gültige Sakramente spendet. Mit Sektierern usw. will die FSSPX nichts zu tun haben. Dagegen gibt es mittlerweile Diakonsweihen und Bischofsweihen in der sog. Konzilskirche die zweifelhafter Gültigkeit waren wegen substantielle Änderung/Nichtbeobachtung in Form und Materie. (Aber nicht wegen der Einwände seitens des ‘Commitée Internationale Rore Sanctifica’, der Sedisvakantisten ACRF, gegen den offiziellen Ritus.)
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#21   Tridentinus   13:57:51 | Montag, 7. Mai 2007
Mit Leuten,
die den Unterschied zwischen sakramentalen Handlungen, die (zumindest) formell kanonistisch unerlaubt, aber gültig sind und Simulationen nicht kennen, braucht man nicht zu diskutieren. Nur, was ungültig ist, gilt als Simulation. Aber auch so was gibt’s natürlich in Tradikreisen. Aber nicht bei FSSPX, die dazu viel zu solide ist.
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#20   r.ruhrgebietler   10:33:19 | Montag, 7. Mai 2007
@Rottenburg – Schisma
Wie ist denn Ihre Definition von Schisma bzw. schismatisch?
Wir sind gespannt!
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#19   Athanasius   09:29:11 | Montag, 7. Mai 2007
@Rudolf
Die Beispiele mit den Äbten in der Schweiz (ST. Gallen) usw. die im 14. Jahrhundert mal mit päpstlicher Erlaubnis eigene Mönche weihen durften, gehen nicht auf um pauschalisierend zu sagen, ein Priester können einen anderen Mann zum Diakon oder sogar Priester weihen. Im Mittelalter gab es viele Wanderbischöfe und Missbräuche, wer weiss, ob diese Äbte nicht schon vorher mal eine Wanderbischofsweihe (gültig, unerlaubt) erhalten hatte, wer weiss das überhaupt? Wenn der Papst das stillschweigend wusste, dann konnte er ja auch Erlaubnis für Weihe der Priestermönche geben dort. Seit dem Konzil von Trient, Sacramentum Ordinis (1947) und für Konziliare spätestens seit Lumen gentium (1964), ist es mit größter Sicherheit so, daß die Bischofsweihe Sacramentum und kein sacramentale und keine bloss äusserliche Investition ist. Sie hat Form (nach Pius XII.: „die Worte der weihenden Präfation“) und Materie. In der heutigen Ordnung kann ein Priester – mit Päpstlicher Erlaubnis – nur die Weihen bis zum Subdiakonat erteilen, was z.B. Kardinal Ottaviani manchmal getan hat, glaube ich, als Kardinal-Presbyter, vor seiner Bischofsweihe 1962 durch Johannes XXIII.
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#18   Robert Ketelhohn   23:21:53 | Sonntag, 6. Mai 2007
Heini & Rudi
O Mann, hier tobt sich wieder die geballte Inkompetenz aus. Zu Heini hat Ottaviani schon das Nötige gesagt. Rudi sollte vielleicht begreifen, daß die Weihen zwar der Anglikaner vermutlich ungültig sind, keinesfalls aber diejenigen der als orthodox bekannten Ostkirchen. Wer solches behauptet, entlarvt sich selbst als außerhalb stehender Sektierer.
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#17   Rudolfus   22:00:58 | Sonntag, 6. Mai 2007
„Simulation“ in der FSSPX, aber „gültige Weihen“ bei den Orientalisten und Anglikanern
Der FSSPX „Weihesimulationen“ zu unterstellen ist ein typisches Argument von theologisch ungebildeten Amtskirchenrepräsentanten, die gleichzeitig aber die Gültigkeit der Weihen der „Orthodoxie“ (der schismatisch-häretischen Ostkirche [den Orientalisten]) anerkennen.
Das ist alles ideologisch-politisches, aber nicht katholisch-theologisches Gerede.
Spontan fällt einem bei dieser Theologieideologiepolitik, die nichts mit der katholischen Theologie zu tun hat, Ökumenismuscardinal Walter Caspar ein, der ja auch an die „Gültigkeit“ und „Nicht-Simulation“ der anglikanischen Weihen glaubt.
Folgendes ist genau zu unterscheiden:
„Gültigkeit“ und „Erlaubtheit (durch die zuständige Autorität)“.
Eine Weihe kann gültig sein, auch wenn sie nicht erlaubt ist.
Dies ist bei FSSPX und im schismatischen (und auch häretischen) Osten („Orthodoxie“) der Fall:
Hier zu sagen, diese Weihen wären „Simulationen“ ist schlicht und ergreifend falsch, da stets durch gültig (aber unerlaubt) geweihte Bischöfe durchgeführt.
Dies zeugt von großer Unkenntnis der katholischen Lehre der apostolischen Sukzesion.
Über den Fall der Weihen der „Blauen Armee“ durch einen Priester:
Ludwig Ott zeigt in seinem unentbehrlichen „Grundriß der Dogmatik“ auf, daß es große Probleme mit sich bringt, von vornherein zu sagen, ein Priester könnte zumindest potentiell keine Priester weihen, da es nämlich historische Präzedenzfälle gibt, nämlich von für erlaubt und gültig gehaltenen Priesterweihen durch Priester.
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#16   Stephanus   20:45:35 | Sonntag, 6. Mai 2007
rottenburg:
wie lautet die Definition von Sekte???
Erklären Sie mir das bitte!
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#15   HeinrichderZweite   19:51:22 | Sonntag, 6. Mai 2007
Rottenburg,
so ein Unsinn!
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#14   Rottenburg   18:28:17 | Sonntag, 6. Mai 2007
Man kennst sich aus!
Wenn es um Weihesimulation geht, können sicher einige Schismatiker der FSSPX-Sekte mitreden. Denn bei dieser schismatischen Bewegung finden ja ebenfalls mit einer gewissen regelmässigkeit solche Simulationen statt!
o^/
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#13   ottaviani   18:14:28 | Sonntag, 6. Mai 2007
nein lieber heinrich
das habe ich nicht gesagt sondern nur das aus ihren äusserungen zu schließen ist das sie vieles was sich rund um das werk abgespielt hat nicht wissen so z.b. daß vierle priester dort immer die alte messe feierrn ect
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#12   Catholicus   17:13:40 | Sonntag, 6. Mai 2007
Dank an kreuz.net
… für diesen aufklärenden und erhellenden Artikel, der endgültig zeigt, dass besagte Gemeinschaft nicht mehr römisch-katholisch sein kann, sondern statt einer „neuen (bzw. erneuerten) Kirche“ eine „neue Sekte“ geworden ist!
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#11   HeinrichderZweite   16:55:53 | Sonntag, 6. Mai 2007
Lieber Ottaviani,
so ist das auch am bequemsten! Alle, die eine andere Meinung haben, haben keine Ahnung. Sie sind damit der Einzige, der immer Recht hat. Und nicht von Fakten verwirren lassen! Die Fakten haben sich gefälligst nach Ihnen zu richten, denn Sie sind ja der Einzige, der eine Ahnung hat. Die Fakten sind völlig ahnungslos!
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#10   ottaviani   16:44:43 | Sonntag, 6. Mai 2007
ach heinrich
dein posting zeit du hast keine ahnung vom opus angelorum
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#9   HeinrichderZweite   16:12:46 | Sonntag, 6. Mai 2007
Ottaviani,
was ich sammle ist nicht wichtig
stimmt!
aber sie zweigen sie wissen nicht was rom mit dem opus angelorum gemacht hat
Doch! Man hat die schlimmsten Auswüchse verboten und das ganze dann heim ins Reich geholt. So unter dem Motto: Hauptsache keine Tradition. Wenn ihr die neue Messe lest, dann ist es uns egal was ihr für einen Unsinn glaubt!
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#8   ottaviani   16:07:02 | Sonntag, 6. Mai 2007
was ich sammle ist nicht wichtig
aber sie zweigen sie wissen nicht was rom mit dem opus angelorum gemacht hat
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#7   HeinrichderZweite   16:01:03 | Sonntag, 6. Mai 2007
Lieber ottaviani,
sie habem den artikel nicht verstanden und von mutter bitterlich keine ahnung
Sind Sie auch so ein Sondermüllsammler?
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#5   ottaviani   15:57:28 | Sonntag, 6. Mai 2007
mein lieber heinrich
sie habem den artikel nicht verstanden und von mutter bitterlich keine ahnung
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#4   HeinrichderZweite   15:52:38 | Sonntag, 6. Mai 2007
Ach ottaviani und murx,
nur mal keine voreiligen Schlüsse. Erst mal ein Weilchen Ungehorsam, dann knickt Rom ein und alles ist wieder gut. Hauptsache, sie gehören nicht der Tradition an, der verhassten. Rom als Sondergutsammler! Wobei Sondergut nicht von besonders kommt, sondern von absonderlich! Was der Frau Bitterlich mit ihrem Schmarrn von Rom an Ehre widerfahren, das wird der Mutter Paul-Marie auch noch widerfahren, ein wenig Hartnäckigkeit vorausgesetzt. Wichtig ist ja nur, dass die Gemeinschaft nicht der Tradition angehört, sondern sich der Revolution in der Kirche unterwirft. Dann kann jeder Unsinn geglaubt werden, jeder Schwachsinn verbreitet werden.
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#3   ottaviani   15:01:51 | Sonntag, 6. Mai 2007
wie ich schon sagte da ist die neue sekte
und ich geh jetzt kaffee trinken und einen schkolade spitz essen
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#2   Karl Murx   14:38:56 | Sonntag, 6. Mai 2007
Die sind genau so gnostisch wie du.
Von wegen „Kirche des Johannes“
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#1   matt2 †   14:35:22 | Sonntag, 6. Mai 2007
ich möchte garnicht wissen wohin diese abstruse Armee marschiert…
gut, dass sie exkommuniziert ist.
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