Weihbischof auf der Reservebank
Statt selber zu zelebrieren, setzt sich der neue St. Pöltener Weihbischof lieber nach Art eines Laien in anonymer Kleidung hinten in die Kirche.
(kreuz.net, St. Pölten) Am 21. November 2006 wurde Anton Leichtfried (40) zum neuen St. Pöltener Weihbischof
ernannt.
Opus-Dei-Bischof Klaus Küng erteilte seinem Wunschkandidaten am 25. Februar 2007 die Bischofsweihe.
Ungeachtet des Karrieresprungs steht Weihbischof Leichtfried nach wie vor dem St. Pöltener Priesterseminar als Regens vor. Dort leben noch zwei Seminaristen.
Für die Ausbildung der zwei sind drei Priester verantwortlich: der Regens, Subregen Gerhard Reitzinger (39) und der Spiritual, Benediktinerpater Laurentius Resch (51).
Wohl um das zahlenmäßige Mißverhältnis von Seminaristen und Seminarleitung nicht allzu sehr ins Auge fallen zu lassen, nimmt Mons. Leichtfried mehrmals pro Woche – auch schon an Sonntagen – an der Messe in der St. Pöltner Klosterkirche der Schulschwestern vom Dritten Orden des heiligen Franziskus teil. Die Kirche befindet sich etwa dreihundert Meter vom Priesterseminar entfernt.
Dabei wurde der Weihbischof des öfteren beobachtet, wie er der Messe nach Art der Laien beiwohnte, indem er sich in eine der hinteren Kirchenbänke setzt und zur Handkommunion nach vorne tritt.
Kommentar eines betagten Pfarrers aus der Diözese St. Pölten:
„Wir müssen an manchen Tagen drei Messen feiern, und das Bürscherl ist zu faul zum Zelebrieren! Warum hilft er nicht in einer Pfarre aus?“
Nach der geltenden Einführung in das Meßbuch soll ein Bischof oder Priester in der heiligen Messe all das und nur das tun, was ihm von seinem Stand her zukommt.
Falls er nicht zelebriert oder konzelebriert, hat er Chorkleidung zu tragen und im Altarraum Platz zu nehmen.
Auch das Zweite Vatikanische Konzil verlangt in der Konstitution über die heilige Liturgie ‘Sacrosanctum Concilium’:
„Bei den liturgischen Feiern soll jeder – sei er Liturge oder Gläubiger – in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäß den liturgischen Regeln zukommt“ (Nr. 28).
© Titelbild: Pressebild der Diözese St. Pölten
© Dom St. Pölten: Peter Knorr, GNU-Lizenz
Opus-Dei-Bischof Klaus Küng erteilte seinem Wunschkandidaten am 25. Februar 2007 die Bischofsweihe.
Ungeachtet des Karrieresprungs steht Weihbischof Leichtfried nach wie vor dem St. Pöltener Priesterseminar als Regens vor. Dort leben noch zwei Seminaristen.
Für die Ausbildung der zwei sind drei Priester verantwortlich: der Regens, Subregen Gerhard Reitzinger (39) und der Spiritual, Benediktinerpater Laurentius Resch (51).
Wohl um das zahlenmäßige Mißverhältnis von Seminaristen und Seminarleitung nicht allzu sehr ins Auge fallen zu lassen, nimmt Mons. Leichtfried mehrmals pro Woche – auch schon an Sonntagen – an der Messe in der St. Pöltner Klosterkirche der Schulschwestern vom Dritten Orden des heiligen Franziskus teil. Die Kirche befindet sich etwa dreihundert Meter vom Priesterseminar entfernt.
Dabei wurde der Weihbischof des öfteren beobachtet, wie er der Messe nach Art der Laien beiwohnte, indem er sich in eine der hinteren Kirchenbänke setzt und zur Handkommunion nach vorne tritt.
Kommentar eines betagten Pfarrers aus der Diözese St. Pölten:
„Wir müssen an manchen Tagen drei Messen feiern, und das Bürscherl ist zu faul zum Zelebrieren! Warum hilft er nicht in einer Pfarre aus?“
Nach der geltenden Einführung in das Meßbuch soll ein Bischof oder Priester in der heiligen Messe all das und nur das tun, was ihm von seinem Stand her zukommt.
Falls er nicht zelebriert oder konzelebriert, hat er Chorkleidung zu tragen und im Altarraum Platz zu nehmen.
Auch das Zweite Vatikanische Konzil verlangt in der Konstitution über die heilige Liturgie ‘Sacrosanctum Concilium’:
„Bei den liturgischen Feiern soll jeder – sei er Liturge oder Gläubiger – in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäß den liturgischen Regeln zukommt“ (Nr. 28).
© Titelbild: Pressebild der Diözese St. Pölten
© Dom St. Pölten: Peter Knorr, GNU-Lizenz
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Dienstag, 8. Mai 2007 10:42
Typ: Bernado –
– eine laikale Sprechmöse.
Dienstag, 8. Mai 2007 10:08
stimme der vernunft: @typ…
Und der Lügenpfarrer bleibt ein Lügenpfarrer
Wenn der Lügenpfarrer nicht ein freie Erfindung von kreuznet ist, soll mich jetzt auf der Stelle der Blitz treffen.
*wart*
*wart*
*wart*
*wart*
Ok, ich lebe noch. Kein Blitz. Ich wusste es doch.
Wenn der Lügenpfarrer nicht ein freie Erfindung von kreuznet ist, soll mich jetzt auf der Stelle der Blitz treffen.
*wart*
*wart*
*wart*
*wart*
Ok, ich lebe noch. Kein Blitz. Ich wusste es doch.
Dienstag, 8. Mai 2007 08:00
landorganist: Liebe Leserin, lieber Leser,
der Du vielleicht gerade heute neu auf diese Seite gestoßen bist: Dieser Tread verdeutlicht auf’s Schönste die Sorgen und Nöte der Fundamentaltraditionalisten. Welch herrliches Gezänk!
Montag, 7. Mai 2007 20:06
Müller: Hat sich mal einer informiert,
ob der hochwürdiste Herr Bischof an jenen Tagen nicht schon selbst zelebriert hat?
Montag, 7. Mai 2007 19:27
matt2 †: Vielleicht wäre er besser Priester geblieben…
mit seinem Amt als Bischof scheint er sich etwas zu fadisieren. Und wenn man keine Aufgabe hat, dann gibt man sich dem Müßiggang hin und lungert verstohlen an Plätzen herum, wo man garnicht sein sollte. Vielleicht sollte man ihn auf Diät setzen solange er keine Messen liest. Wer nicht arbeitet, der soll ja nicht essen. Allerdings wäre ich dann wohl auch schon lange verhungert.
Montag, 7. Mai 2007 18:05
Czibo Nieznany: Kleinkariert
Wer wollte den Weihbischof schon anklagen sprechen, wenn er wie ein Laie an der Messe teilnimmt. Vielleicht bekommt er da Einsichten, die anderen Geistlichen nicht zugänglich sind, weil sie sich bei der Messe ausschließlich im Altarraum bewegen und ihnen daher der Kontakt zur Gemeinde versagt bleibt. Wenn es keine anderen Kritikpunkte gibt, ist die Vorhaltung am Weihbischof ziemlich kleinkariert.
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