Kirche in Not
Doch kein Religionskrieg
Sie streiten nicht – weder Christen mit den Moslems noch Katholiken mit den Orthodoxen – obwohl das nationalistischen Politikern weltweit gut ins Konzept passen würde.
Mons. Stanislav Hocevar
Mons. Stanislav Hocevar
© Kirche in Not
(kreuz.net) Ende April berichtete das internationale Hilfswerk ‘Kirche in Not’ über den Erzbischof von Belgrad, Mons. Stanislav Hocevar (61).

Dabei betonte der Erzbischof das gute Miteinander unter Christen und Moslems in Serbien.

Die Katholiken – fünf Prozent der Bevölkerung in Serbien – würde für ihr soziales Engagement bei der Bevölkerung – die mehrheitlich orthodox ist – große Anerkennung erfahren.

Das sei auch für den Dialog zwischen den Religionen von Vorteil, betonte der Erzbischof:

„Es hat bislang ein gutes Zusammenleben zwischen Katholiken, Orthodoxen und Moslems gegeben.“

Erzbischof von Belgrad
Segnung der erzbischöflichen Residenz in Belgrad im Mai 2006In Serbien ist die Bevölkerung mehrheitlich orthodox. Die Katholiken werden besonders für ihr soziales Engagement geschätzt.Mons. Stanislav Hocevar bei seinem Besuch bei 'Kirche in Not' im Januar 2002 in Königstein.

Nach Einschätzung von Erzbischof Hocevar spielen sich die Konflikte im Balkan mehr auf nationaler als auf religiöser Ebene ab.

Als Hauptanliegen seiner Seelsorge versteht Erzbischof Hocevar die Zusammenführung der verschiedenen katholischen Volksgruppen:

„Unter den katholischen Gläubigen gibt es Kroaten, Ukrainer, Ungarn, Albaner und andere Nationalitäten.“

Die Vielfalt der ethnischen Minderheiten versteht der Erzbischof als Chance, um eine Versöhnung unter den Völkern zu ermöglichen, denn „der Glaube verbindet“.

Derzeit gibt es in Serbien noch kein katholisches Priesterseminar. Für den Bau zählt der Erzbischof auf Unterstützung des Hilfswerkes ‘Kirche in Not’.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Charlotte Bongartz †   01:02:02 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Ob sich die verschiedenen Religionsgruppen so gut vertragen weil…
…die Katholiken nur 5% ausmachen?
Wie wäre es z.B., wenn diese 5% geartet wären, wie beispielsweise die „hübschen“ Hyperventilierer auf dieser Seite, die sich ja ebenfalls Katholiken nennen? Vielleicht ist
das eine Quote/Aufteilung, wie sie sich andere Länder zum Beispiel nehmen sollten…
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#14   Alanus ab Insulis   21:25:03 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Alligator: Wahrscheinlich
kommen Sie sich mit Ihrer sagenhaft „tiefgründigen“ Analyse von NS und Kommunismus wahnsinnig gebildet vor. Aber zu Unrecht.
Gerade vom Kommunismus, speziell dem Marxismus, haben Sie – so scheint es – nur hastig angelesenes „Wissen“.
6. Setzen.
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#13   santo domingo   18:05:29 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Alligator
Danke, Sie haben durch die Aufzählung der Merkmale sehr klar herausgearbeitet, worin die Unterschiede zwischen Rechts- und Linksparteien liegen, und meine These eindrucksvoll untermauert. Hätte ich selber nicht besser machen können. :(3
Daß Stalinismus und Nationalsozialismus beide totalitäre Ideologien bedeuten, darin stimme ich Ihnen sogar zu. Natürlich nicht ohne den Islamismus und andere theokratische Ideologien, die hier fröhliche Urständ feiern, zu vergessen.
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#12   Alligator   17:55:39 | Dienstag, 8. Mai 2007
santo
unterschiedliches Stimmverhalten resultiert aus kurzfristigem polittaktischen Motiven.
Es geht aber um was ganz anderes –
nämlich darum dass die NS Partei im Kern eine realsozialistische Linkspartei war die sich von den Kommunisten nur in der nationalen Begrenztheit der Ideologie unterschied. Sonst gab es keine Unterscheide sogar die Begriffe waren im Inhalt auch wenn sie eine andere Form hatten identisch wie zb
Klassefeind – Rassefeind
Klassenkampf – Volkskampf
Volksfeind – Volksschädling
Genosse – Volksgenosse etc etc etc
Gleich was auch die Verabsolutierung der Ideologie zur Rechtfertigung von Taten zum „besseren“ Zweck der wäre:
großgermanisches Reich mit Helotenvölkern -Interationalbolschewismus bzw Weltkommunismus
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#11   Nachtlaterne   17:51:31 | Dienstag, 8. Mai 2007
der krieg ists chon da
der krieg gegen das geschützte menschenbild ist längst schon da: millionenfache abtreibungen, bindungsunfähig machende pornografie, der ganze medienkram, der jedes selbstständitge denken verhindert. auch hier im forum viel viel geschwätz…
die geistlichen haben sich ligberal eingesponnen und merken nicht wie sehr das unrecht deswegen begünstigt wird,. was für einen gott macht sich da die sogenannte ökumene zurecht?
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#10   Gotthard   17:46:47 | Dienstag, 8. Mai 2007
schade …
… so ein richtiger Religionskrieg wäre doch mal wieder was. Die Wahrheit würde sich wieder durchsetzen …und Gott käme zu seinem Recht.
Aber diese Bischöfe sind einfach Schlafmützen …
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#9   santo domingo   17:42:37 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Alligator
Atheistisch, meinetwegen neuheidnisch mag stimmen. Aber Linkspartei? Da hätte ich gerne einen Nachweis, und eine gute Begründung, warum die atheistische Linkspartei KPD gegen die „Ermächtigungsgesetze“ gestimmt hat.
Es bleibt dabei. Spätestens bei den nächsten Wahlen ist der braune Giertych-Spuk vorbei. Die „Mehrheit“ ist schon jetzt a) auf das Parlament beschränkt und b) nur durch eine Koalition zerstrittener Parteien entstanden. Nur schade, daß er vorher seinem Land einen mehr als miesen Ruf einbringen wird. Wohin solche Typen ein Land führen können, hat man ja in Serbien gesehen, nur daß Milosevic (anders als Giertych & Kameraden) niemand rechtzeitig gestoppt hat. Mit der Folge des entsprechend größeren Schadens.
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#8   Nachtlaterne   17:41:44 | Dienstag, 8. Mai 2007
gott unter götzen
gott unter götzen, so sieht die neue religionsverständigung aus? und alle sind gleich nahe an der wahrheit? wer so redet, der hat in seinem herzen schon gott abgeschafft und errichtet sich einen götzen unter götzen, der möchte christus auf gleicher augenhöhe mit mohamed, buddha usw.
es ist unglaublich, diese unverfrorenheit.
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#7   Alligator   17:35:34 | Dienstag, 8. Mai 2007
santo domingo
die NSDAP war eh eine atheistische linkspartei !
so what ?
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#6   santo domingo   17:31:20 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Alligator
Warum sollten Parties mit Sieg-Heil-Rufen www.ariva.de/…m_Hakenkreuz_t276865 und brennendem Hakenkreuz seit ‘68 „links der Mitte“ sein?
>:) Das waren sie nicht ‘mal vor Kriegsende…
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#5   Alligator   17:26:28 | Dienstag, 8. Mai 2007
santo domingo
Gyrtych Partei – rechtsradikal…
guter Witz :-D
Gyrtisch ist sogar Links der Mitte – nur hat sich seit 68 die Perspektive verzerrt !
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#4   santo domingo   17:19:02 | Dienstag, 8. Mai 2007
Gratulation an Serbien!
:(3 Vor wenigen Jahren noch wäre eine solche Nachricht völlig undenkbar gewesen.
Und daß es sich in Polen entwickelt wie damals im zerfallenden Jugoslawien, da ist zum Glück die EU im Weg! ‘Mal abgesehen von der Tatsache, daß die rechtsradikale Giertych-Partei im Bereich der 5%-Hürde rumkrebst und damit an Macht ganz klar überrepräsentiert ist. Ich denke, spätestens bei den nächsten turnusgemäßen Parlamentswahlen ist dann auch dieser Spuk vorbei.
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#3   matt2 †   17:13:49 | Dienstag, 8. Mai 2007
das gute Miteinander unter Christen und Moslems in Serbien
halte ich ebenfalls für verfänglich. Da stimmt etwas nicht mehr mit dem Glauben der Christen. Dass man sich mit den orthodoxen arrangiert ist verständlich. Aber was will ein Christ mit dem Moslem? Missionieren kann man sie ja auch nicht, sonst werden die gleich rabiat. Sind ja keine Heiden im eigentlichen Sinn, sondern halten sich selbst für Gläubige. Also was will man noch Gemeinschaft mit ihnen halten und sich gegenseitig schöntun? Nur der Versucher kann daran ein lebhaftes Interesse haben.
Dass ein Moslem, oder sonstiger Nichtchrist jederzeit den Beistand der Kirche aufsuchen kann, wenn er bereit ist den christlichen Glauben anzunehmen, das versteht sich von selbst.
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#2   r.ruhrgebietler   16:46:53 | Dienstag, 8. Mai 2007
Es gibt nur eine Religion die zur seligmachenden Anschauung Gottes führt!
So jedenfalls die bisherigen Päpste!
Die hlg. röm.-kath. Kirche!
Dementsprechend ist alles andere Irrglauben!
Sollte dieser Mensch das etwa vergessen haben?
Und den Religionskrieg gibt es! Er ist im vollen Gange! Satan und der Irrglaube gg. die hlg. röm.-kath. Kirche! Und das christliche Abendland! Es wäre absurd das zu leugnen und käme der Leugnung des Holocaust gleich. Aber wen in den Eventgemeinden des V-II interessiert das?
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#1   Typ   16:18:19 | Dienstag, 8. Mai 2007
Die Botschaft des Artikels
Was kotz.net uns sagen will, ist Folgendes:
Der Bischof ist ein jüdisch durchrasster Untermensch. Anstatt Orthodoxe (also häretische Verbrecher, schlimmer noch als Judas, der Verräter) und Muslime (Irrgläubige, für die gerechten Höllenstrafen bestimmte Vollidioten, deren einziger Vorteil ist, dass sie gegen Kondome und Frauenrechte sind, was ihnen aber letztlich auch nichts nützen wird) mit Heiligem Krieg, Muttergottes-Sühnenächten und Tridentinischen Messen in einer apokalyptischen Entscheidungsschlacht von der Erde zu vernichten, schwadroniert er ganz nach Art modernistischer Drecksäcke, vergiftet von Satan und dem 2. Vatikanischen Pseudo-Konzil, von gutem Zusammenleben.
Er soll wie die Schnecke in ihrem Schleim vergehen!
(Oder was?)
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