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Zwei neue Erzbischöfe + Drogen im Vatikan + Meister vom Stuhl verurteilt + Ein katholischer Fernsehkanal? + Unverzichtbar
Zwei neue Erzbischöfe

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern Bischof Mauro Piacenza (62), zum Sekretär der Kleruskongregation ernannt. Mons. Piacenza ist seit 2003 Präsident der Päpstlichen Kommission für die kirchlichen Kulturgüter und Präsidenten der Päpstlichen archäologischen Kommission. Der Kurienbischof, der seine bisherigen Ämter vorerst beibehalten wird, wurde vom Papst zum Erzbischof erhoben. Am Samstag ernannte Benedikt XVI. Prälat Michele Di Ruperto (72) zum Sekretär der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen. Gleichzeitig erhob er ihn in den Rang eines Erzbischofs.

Drogen im Vatikan

Vatikan. Im Vatikan hat der erste Drogenprozeß stattgefunden. Das berichtete die italienische Tageszeitung ‘Corriere della Sera’. Ein inzwischen entlassener Laienmitarbeiter des Heiligen Stuhls war angeklagt, in einer Schublade seines vatikanischen Arbeitsraumes 87 Gramm Kokain versteckt zu haben. Das päpstliche Gericht verurteilte ihn zu vier Monaten Haft auf Bewährung. Der Verurteilte wird auch von den italienischen Behörden verschiedener Vergehen beschuldigt.

Meister vom Stuhl verurteilt

Frankreich. Der Großmeister des Freimauer-Dachverbandes „Großer Orient von Frankreich“, Jean-Michel Quillardet, ist vom Pariser Strafgericht wegen Fälschung verurteilt worden. Es ging dabei um eine Angelegenheit bei der internen Verwaltung der Loge. Das berichtete die französische Webseite ‘chretiente.info’.

Ein katholischer Fernsehkanal?

Deutschland. Der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, Mons. Gebhard Fürst, hat Pläne über einen eigenen digitalen Fernsehkanal der Katholischen Kirche in Deutschland vor dem Kölner ‘domradio’ bestätigt: „Wir haben jetzt um einen Tisch herum eine namhafte Expertengruppe versammelt, die in den nächsten Tagen und Wochen die Arbeit aufnehmen wird um zu recherchieren, was getan werden kann, was getan werden sollte und welche Auswirkungen das hat!“

Unverzichtbar

Norwegen. Zum Abschluß einer interreligiösen Konferenz zwischen Lutheranern und Moslems in Norwegen hätte am vergangenen Samstag auch ein gemeinsames Fußballspiel stattfinden sollen. Die Imame wollten jedoch nicht gegen eine gemischte Mannschaft spielen, weil ihr Glaube enge Körperkontakte mit fremden Frauen verbietet. Die Pastoren wollten zuerst mit einer Männermannschaft antreten, hätten dann aber „eingesehen, daß es falsch gewesen wäre, in der Pfarrermannschaft auf Frauen zu verzichten“.
      
11 Lesermeinungen
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#11   r.ruhrgebietler   18:51:54 | Dienstag, 8. Mai 2007
endlich mal was zum lachen!
Drogen im Vatikan!
…wahrscheinlich hat da jemand zu lange am brennenden Rauchfaß geschnuppert :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#10   matt2 †   14:21:58 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Lutheraner: Ihr Urteil über mich…
ist das klassische Beispiel einer Projektion. Aber den Chaoten, den Sie vorstellen, den brauchen Sie mir wirklich nicht unterzuschieben. Für den sind Sie schon selbst verantwortlich.
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#9   Lutheraner   14:14:42 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ matt2 – Wenn Dummheit weh täte, würden Sie heulen
Ihnen geht’s in allererster Linie darum, Chaos zu produzieren. Raten Sie mal, woran man das merkt?
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#8   matt2 †   14:07:24 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Lutheraner…
haben Sie denn auch schön brav Fussball gespielt mit Ihren muslimischen Glaubensbrüdern?
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#7   Lutheraner   14:00:00 | Dienstag, 8. Mai 2007
Was um alles in der Welt ist eine „interreligiöse“ Konferenz zwischen Lutheranern und Moslems?
Eine Konferenz ist schon als Besprechung mehrerer Teilnehmer definiert – und die wurden genannt.
Richtig heißen muß der Satz: „Zum Abschluß einer Konferenz zwischen Lutheranern und Moslems in Norwegen hätte am vergangenen Samstag auch ein gemeinsames Fußballspiel stattfinden sollen.“
„Interreligiosität“ ist Blödsinn und eine Anlehnung an stalinistischen Sprachgebrauch (was man sicher vermeiden will, oder?).
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#6   Typ   11:01:30 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Ansgar
Ich verleihe damit nur meiner Überraschung Ausdruck, dass seitens der Redaktion der Begriff „Sprechmöse“ nicht als Beleidigung oder als unflätig angesehen wird.
Daher habe ich ihn in meinen Wortschatz übernommen und gebrauche ihn jetzt häufiger mal. Einfach so.
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#5   Ansgar   10:47:31 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ Typ
Was soll der Argot? Murx mag ja falsch liegen, allerdings wirkt er in der Sache informiert. Trifft das auch auf Sie zu? Widerlegen Sie Murx doch besser, als unflätig zu werden.
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#4   Typ   10:38:55 | Dienstag, 8. Mai 2007
Karl Murx –
– eine laikale Sprechmöse.
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#3   stimme der vernunft †   09:53:21 | Dienstag, 8. Mai 2007
Wie ist das möglich?
Ich dachte, die Freimaurer beherrschen den Staat, die Justiz, die Kirche, McDonalds und die Friseur-Innung?
Wie kann da ein Großmeister von einem Gericht verurteilt werden?
Das ist ja wie wenn ein Papst von einem Konzil verurteilt würde! Das geht doch nicht!
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#2   Karl Murx   09:28:18 | Dienstag, 8. Mai 2007
Brechen der maurerischen Omertà, zum ersten Mal in der Geschichte
Anlaß war ein Eklat anläßlich einer Veranstaltung des Grand Orient, der größten und bekanntesten Linksloge. Die Mitglieder gingen im Streit, ja in Schlägereien auseinander. Anlaß waren finanzielle Machenschaften des Großmeisters und anderer Meister vom Stuhl.
Für uns hier in Frankreich ist klar, daß das alles von der Rechtsloge „Grand Loge de France“ eingefädelt worden war, die für ihre guten Kontakte über den Atlantik bekannt ist. Die Rechtslogen sind die religiösen Logen, aber deswegen nicht weniger gefährlich. Sie führen christliche Parolen im Munde, aber dahinter verbirgt sich die alte Gnosis. Wer sich in der Geschichte der Logen auskennt, der weiß, daß seit alterher die konservativen, rituellen und esoterischen Logen, die linken rationalistischen Logen kontrollieren und instrumentalisieren.
Die Linkslogen sind nur da zur Zerschlagung der christlichen Gesellschaft. Dann treten die Rechtslogen auf den Plan, als falsche Reformer. Das katholische Volk hat bis dahin den wahren Gottesbegriff verloren und akzeptiert das gnostische Gottesbild, dieser „Konservativen“.
:-@
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#1   Bruder Theophil   08:17:52 | Dienstag, 8. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 14, 27-31a
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen weggehen von hier.
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