Kirchlicher Niedergang
Es geht aufwärts – mit dem Geld
Während der Glaube in Deutschland nach wie vor verdunstet, fließen die Steuereinnahmen besser als erwartet. Der Sturm wird trotzdem kommen.
Noch geht der Kirche das Geld nicht aus
Noch geht der Kirche das Geld nicht aus
© W.J.Pilsak, GNU-Lizenz
(kreuz.net) Die Steuereinnahmen der Kirche steigen. Grund dafür ist die gute Konjunktur und der Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Das berichtete die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ am 3. Mai.

Die 27 deutschen Diözesen erhielten gegenüber 2005 im vergangenen Jahr Mehreinnahmen von fast sieben Prozent.

Der Kirche blieben damit im Jahr 2006 nach Abzug der Verwaltungskosten rund 4,25 Milliarden Euro.

Auch die Zahl der Kirchensteuerzahler vermindert sich nicht so schnell wie nach den Erfahrungen der 90er Jahre befürchtet.

Die Zahl der Kirchenaustritte sank 2005 gegenüber dem Vorjahr um mehr als elf Prozent auf annähernd 90.000. Gleichzeitig stieg die Zahl der Konvertiten und Rückkehrer um ein Viertel auf mehr als 16.000.

Die höheren Steuereinnahmen haben in vielen Bistümern dazu geführt, daß Sparmaßnahmen gemäßigt werden konnten.

Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die Weltkirche.

Die Zahl der Hochzeiten in Deutschland hat sich in den letzten 15 Jahren auf 50.000 mehr als halbiert
Die Zahl der Hochzeiten in Deutschland hat sich in den letzten 15 Jahren auf 50.000 mehr als halbiert
© Jason Hutchens, Creative Commons
Die deutschen Katholiken bestreiten etwa 60 Prozent der Kosten der Priesterausbildung in Afrika, Asien und Lateinamerika. Für diese Aufgabe wird zunächst nicht weniger Geld zur Verfügung stehen als bisher.

Ungebrochen ist indes der Trend, daß immer weniger Kinder getauft werden. Zwar werden nach wie vor drei von vier Kindern katholisch getauft, bei denen mindestens ein Elternteil katholisch ist. Doch ist der Anteil der Kinder, auf die diese Voraussetzung zutrifft, stark rückläufig.

Dramatisch sinkt die Zahl der katholischen Trauungen. Sie hat sich in den letzten 15 Jahren auf annähernd 50.000 mehr als halbiert.

Selbst wenn beide Partner katholisch waren, heiraten nicht einmal die Hälfte der Hochzeitspaare kirchlich.

Langfristig angelegte Prognosen des ‘Verbands der Diözesen Deutschlands’ zeigen, daß sich die Zahl der Katholiken bis zum Jahr 2050 von derzeit knapp 26 Millionen um etwa zwanzig Prozent auf etwa zwanzig Millionen vermindern könnte.

Die Steuereinnahmen der Kirche dürften in vergleichbarer Größenordnung zurückgehen.

Am stärksten wird die Zahl der Kirchenmitglieder in den Ballungsgebieten Westdeutschlands zurückgehen: Hamburg, Köln, München, Essen, Limburg und Mainz.

Volle Scheunen, gottlose Seelen?
Volle Scheunen, gottlose Seelen?
Ländliche Regionen mit einem geringen Katholikenanteil – Hildesheim, Magdeburg und Dresden-Meißen – werden ebenfalls stark verlieren.

Moderater wird der Rückgang in Berlin sowie in ländlicher geprägten Regionen mit einem hohen Anteil von Katholiken ausfallen.

Diese Regionen sind: Südoldenburg, Emsland, Bistum Erfurt, Bayern sowie der Südwesten Deutschlands.

In einigen Jahren werden im Erzbistum Freiburg mehr Katholiken wohnen als im Erzbistum Köln.

Es ist ferner damit zu rechnen, daß die finanzielle Abhängigkeit der ostdeutschen Bistümer – mit Ausnahme Erfurts – noch zunimmt.

Langfristig steht auch die Finanzierung von Hochschuleinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft zur Debatte.

Das nächste Opfer könnte die Theologische Fakultät Fulda sein, die nicht an eine Universität angegliedert und schwach ausgelastet ist.

Die Existenz der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Jesuiten in Frankfurt ist langfristig nur dann gesichert, wenn sich die Orden in Deutschland darauf verständigten, den Standort zu einer gemeinsam geförderten Ordenshochschule auszubauen.
      
20 Lesermeinungen
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#20   20mancro5 †   10:33:06 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Ich frage
mich bis heute mit welchem Recht die Kirchen Steuern von dem schwer erarbeiteten Geld der Leute eintreiben lässt.
Für mich ist deshalb die Trennung von von Staat und Kirche in Deutschland noch nicht vollzogen
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#19   Czibo Nieznany   16:09:05 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Im Elsass und in Lothringen
Im benachbarten Elsass und in Lothringen gibt es, außer in der Bundesrepublik, auch die Kirchensteuer. Das ist ein Relikt aus der Zeit, als beide Gebiete zum Preussischen Kaiserreich gehörten. In anderen Bereichen Frankreichs wird auf die strikte Trennung von Staat und Kirche geachtet. Die Kirchensteuer hat sich in Elsass und
Lothringen bis auf den heutigen Tag gehalten. In Italien gibt es die Kultursteuer,die jeder Staatsbürger zu entrichten hat und die nicht ausschließlich für die Kirchen verwendet wird, sondern wie der Name schon sagt, für kulturelle Aufgaben.
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#18   Regina 1961   09:00:11 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Mal so nebenbei gefragt
Ist Deutschland nicht das einzige Land auf der ganzen Welt, wo man Kirchensteuer zahlt bzw. wo sie vom Staat für die Kirche eingefordert wird?
Fragende Grüße
Regina1961
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#17   Czibo Nieznany   23:57:57 | Dienstag, 8. Mai 2007
So verdunstet der Glaube
Der Glaube verdunstet zwangläufig, wenn immer nur alte Dekrete hergebetet, die Bibel verschmäht wird und immer das Alte stets wieder neu aufpoliert wird, damit es schön trügerisch glänzt, halt wie neu. Das reicht. Und wenn dann noch die Rubriken im alten Ritus korrekt erfüllt werden, kann das alles ja nur noch gültig sein. Zum glauben bleibt zwar wenig, wenn nur der Ritus korrekt vollzogen wird. Aber Glauben ist ja nicht so wichtig, eher schwammiges Fürwahrhalten.
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#16   Sirilo   21:47:11 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Gotthard
Zumindest in Bayern zahlen Selbständige ihre Kirchensteuer ans Kirchensteueramt der Diözese, wie ich es z.B. tun muß.
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#15   Gotthard   19:02:19 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Genoveva
Wenn man seine Kirchensteuer (z.B. als Selbständiger) nicht zahlt, wird man vom Kirchensteueramt zwar gemahnt, aber niemals vollstreckt.
Selbständige zahlen ihre Einkommensteuer an das Finanzamt – und damit auch die 9% Kirchensteuer.
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#14   Rudolfus   18:49:40 | Dienstag, 8. Mai 2007
Der Glaube der Deutschen
Es ist nicht richtig, daß die Deutschen beim Thema Glauben das Schlusslicht bilden. Wir liegen da im guten westeuropäischen Durchschnitt.
Dass Ihnen als Kriterien zur Unterscheidung des christlichen Glaubens vom Glauben an „irgendeinen Gott“ zuerst „Teufel“ und „Hölle“ einfallen, läßt tief blicken …
Diese Punkte nicht zu glauben, sollte alarmieren, denn das zeigt, daß man selbst betroffen ist, denn all dies muß geglaubt werden, wer ein Katholik und Christ ist.
Außerdem muß zuerst nicht an „Teufel“ und „Hölle“, sondern an Gott geglaubt werden, dann aber sehr wohl auch an die gesamte übernatürliche Welt, wie sie die hl. Kirche lehrt.
Wer dies nicht tut, muß dies mit seinem eigenen Seelenheil, und der ernsthaften Gefahr des Feuers der Hölle ausmachen (vgl. die präzisen Mahnworte Christi), denn die Hölle ist eine ernste Gefahr, besonders weil sie ewig ist (wer würde hier nicht erzittern).
Wenn Sie die anderen Westeuropäer (was ja nicht sehr viele andere Staaten sind) als einzigen Vergleich zu den Deutschen nehmen, ist die Latte für den Glauben der Deutschen auch nicht sehr hochgelegt.
Der Maßstab ist aber Christus und Seine römische Kirche, und nicht „die anderen Völker“.
Tatsache ist, daß Westeuropa im engeren Sinn (D, NL, F, GB) das Zentrum von Rationalismus und Glaubensverdunstung schlechthin geworden ist, und das bereits schon unter den Monarchien.
Es ist aber richtig, daß sich inzwischen auch Südeuropa dazugesellt hat
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#13   Sirilo   17:41:40 | Dienstag, 8. Mai 2007
Kirchensteuer: seit dem 19. Jahrhundert!
de.wikipedia.org/wiki/Kirchensteuer
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#12   Alligator   17:21:44 | Dienstag, 8. Mai 2007
Man kann die Kirchensteuer
auch auf ein Treuhandkonto einzahlen das das Geld nicht freigebt wenn es zb mißbräuchlich verwendet (Wie zb für blasphemische Zeitungen oder Porno CD-s) wird.
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#11   Genoveva   17:21:23 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Mit Wissen der diözesanen Kirchenbeitragsstelle, die bis dato davon abgesehen hat, Klage zu erheben.
Das war übrigens schon immer eine Zweideutigkeit im kirchlichen Umgang mit der Frage nach der Kirchensteuer: Wenn man seine Kirchensteuer (z.B. als Selbständiger) nicht zahlt, wird man vom Kirchensteueramt zwar gemahnt, aber niemals vollstreckt.
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#10   Stimme aus dem Tradiland   17:15:41 | Dienstag, 8. Mai 2007
„Kirchenaustritt“ ist nicht gleich Kirchenaustritt
Entweder man ist Mitglied der Kirche, dann zahlt man auch Kirchensteuer, oder man ist eben kein Mitglied.
Oder man ist Mitglied und zahlt seinen Kirchenbeitrag an die Priesterbruderschaft St. Pius X., so wie ich seit 2004. Mit Wissen der diözesanen Kirchenbeitragsstelle, die bis dato davon abgesehen hat, Klage zu erheben.
Im übrigen ist Benedikts Ansicht nicht katholisch. Denn die Interpretation, dass ein Kirchenaustritt nur vor dem Ortspfarrer oder dem Ortsbischof – nicht aber vor einer staatlichen Behörde – erfolgen kann, stammt von der der päpstlichen Kommission zur Interpretation von Gesetzestexten und ist weltweit verbindlich (deswegen auch in der entspr. amtl. Sammlung veröffentlicht).
Wer anderes behauptet, kann dies jedenfalls nicht auf Basis des geltenden Kirchenrechts, wohl auch nicht aufgrund der dogmatischen Grundlagen (Kirchenbegriff, wie wird man Katholik und wie verliert man diese Eigenschaft), tun.
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#9   Genoveva   17:13:30 | Dienstag, 8. Mai 2007
@rudolfus
Es ist nicht richtig, daß die Deutschen beim Thema Glauben das Schlusslicht bilden. Wir liegen da im guten westeuropäischen Durchschnitt.
Dass Ihnen als Kriterien zur Unterscheidung des christlichen Glaubens vom Glauben an „irgendeinen Gott“ zuerst „Teufel“ und „Hölle“ einfallen, läßt tief blicken …
@Benedikt:
Das Kirchensteuersystem stammt aus dem 19. Jahrhundert. Nach der Säkularisation wurden sukzessive in den deutschen Staaten Kirchensteuern eingeführt.
Dass der Vatikan nun endlich festgestellt hat, dass aus einem staatlichen Akt nicht automatisch der Glaubensabfall gefolgert werden kann, finde ich nicht nur nachvollziehbar, sondern zwingend. Für eine Exkommunikation braucht es schon einen etwas expliziteren Schritt.
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#8   Rudolfus   16:33:15 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Benedikt etc. / Kirchensteuer im Großdeutschen Reich
solch ein Unfug! Unser heutiges Kirchensteuersystem ist nach dem Krieg entstanden…
Es ist darum auch nicht verwunderlich, daß der Hl. Stuhl durch Papst Benedikt XVI. das Schreiben veröffentlicht hat, daß der „Kirchenaustritt vor den staatlichen Behörden“ kein gültiger Austritt aus der römisch-katholischen Kirche ist.
Genau das ist eigentlich verwunderlich. Denn wie Sie selbst feststellen, ist man in der Kirche auf das Geld der Deutschen angewiesen. Und zweitens ist fraglich, wie man zwischen der kirchensteuereintreibenden Kirche und einem davon getrennten Kirchenkonstrukt unterscheiden kann. Mit anderen Worten: Entweder man ist Mitglied der Kirche, dann zahlt man auch Kirchensteuer, oder man ist eben kein Mitglied. Man kann sich nicht einfach so seinen Obliegenheiten entziehen, nur weil einem das kirchenpolitisch in den Kram passt
Wenn Sie das sagen (bezogen auf die Bundesrepublik Deutschland), wird es wohl stimmen, zumindest aber was die „Gaue“ des (damals aufgelösten) Österreich nach dem Anschluß an das somit Großdeutsche Reich betrifft, so wurde die Kirchensteuer in den „Ostmark“- bzw. „Alpen- und Donaugauen“ erst durch die Hitler-NSDAP-Regierung eingeführt,
sodaß die Kirchensteuer auch im danach wieder zusammengeführten Bundesstaat Österreich bis heute als das weitergeltende Hitlergesetz schlechthin gilt, und als solches auch eine gewisse Bekanntheit hat.
Zum Benedikt-XVI.-Dekret: Offenbar ist der Papst kein Unterstützer dieses Systems, das es auch in der Schweiz gibt
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#7   Benedikt   16:06:28 | Dienstag, 8. Mai 2007
Kirchensteuer
solch ein Unfug! Unser heutiges Kirchensteuersystem ist nach dem Krieg entstanden…
Genauer gesagt: Nach dem Ersten Weltkrieg, mit der Weimarer Verfassung.
Es ist darum auch nicht verwunderlich, daß der Hl. Stuhl durch Papst Benedikt XVI. das Schreiben veröffentlicht hat, daß der „Kirchenaustritt vor den staatlichen Behörden“ kein gültiger Austritt aus der römisch-katholischen Kirche ist – und womit theoretisch das gesamte deutsche Kirchensteuersystem zu Grabe getragen werden könnte.
Genau das ist eigentlich verwunderlich. Denn wie Sie selbst feststellen, ist man in der Kirche auf das Geld der Deutschen angewiesen. Und zweitens ist fraglich, wie man zwischen der kirchensteuereintreibenden Kirche und einem davon getrennten Kirchenkonstrukt unterscheiden kann. Mit anderen Worten: Entweder man ist Mitglied der Kirche, dann zahlt man auch Kirchensteuer, oder man ist eben kein Mitglied. Man kann sich nicht einfach so seinen Obliegenheiten entziehen, nur weil einem das kirchenpolitisch in den Kram passt.
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#6   Gotthard   15:55:41 | Dienstag, 8. Mai 2007
@rudolfus
Das Kirchensteuersystem in Deutschland ist ja das bekannteste Kanzler-Hitler-Gesetz, an dem Deutschland weiterhin festhält.
solch ein Unfug! Unser heutiges Kirchensteuersystem ist nach dem Krieg entstanden…
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#5   Rudolfus   15:45:13 | Dienstag, 8. Mai 2007
Die deutsche Kirche – eine feste (Finanz-)Größe im Vatikan
Deutschland ist zwar eines der gottlosesten und ungläubigsten Länder der Welt, dessen Bürger fest im Materialismus und Diesseitsglauben verwurzelt sind,
man ziehe den Vergleich zu den Arabern und Mohammedanern, zum Großteil der US-Amerikaner, zu den Afrikanern, zu den asiatischen Völkern und auch zu den gläubigen Juden, zu Polen, aber auch zu Lateinamerika,
dafür schwimmen die Deutschen weiterhin in Geld und Wohlstand, auch ihre Kirchen, was ja auch ein wichtiger Grund für den Einfluß der Deutschen an der Römischen Kurie ist.
Es wurde mehrmals international erhoben, in welchen Nationen z.B. der Glaube an Gott, an die Existenz von Himmel und Hölle etc. in welchem Grad gegeben ist, und da sind die Deutschen weit abgeschlagen, sodaß man dort gerade noch allgemein an „irgendeinen Gott“ glaubt, nicht aber an Hölle, Teufel etc., sehr im Unterschied etwa zu den U.S.-Bürgern.
Auch der deutsche Papst weiß um diesen Defekt der Deutschen.
Es ist darum auch nicht verwunderlich, daß der Hl. Stuhl durch Papst Benedikt XVI. das Schreiben veröffentlicht hat, daß der „Kirchenaustritt vor den staatlichen Behörden“ kein gültiger Austritt aus der römisch-katholischen Kirche ist – und womit theoretisch das gesamte deutsche Kirchensteuersystem zu Grabe getragen werden könnte.
Das Kirchensteuersystem in Deutschland ist ja das bekannteste Kanzler-Hitler-Gesetz, an dem Deutschland weiterhin festhält.
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#4   Benedikt   15:04:23 | Dienstag, 8. Mai 2007
@ semper reformandus
Womit bewiesen wäre, dass Limburg kein Ballungszentrum ist. Wer zudem mit dem Zug von Limburg nach Frankfurt fährt wird kaum auf die Idee kommen, durch ein Ballungszentrum zu fahren. Die Frankfurter haben ihr Einzugsgebiet schon immer sehr weit gesehen. Mit der neuen Strecke zählen sie auch den Westerwald dazu. Nun gut.
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#3   semper reformandus   14:57:53 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Benedikt
zur Diözese Limburg gehört z.B. das allgemein anerkannte Ballungszentrum Frankfurt a.M.
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#2   Benedikt   14:36:12 | Dienstag, 8. Mai 2007
Jedenfalls…
…sind wir Zeuge eine Weltpremiere, denn wer hat schon bisher Limburg als Ballungsgebiet bezeichnet? ;-)
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#1   Mitten drin statt nur dabei   14:31:44 | Dienstag, 8. Mai 2007
Wer, ja wer?
Wer finanziert eigentlich dieses beschissene Forum hier?
Oder wird kotz.net mittels Rosenkranz-Gebeten am Leben erhalten?
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