Das Münchner Ordinariat bezeichnete die Veranstaltung der Lefebvristen als „Provokation“ – war aber nicht bereit, selber etwas auf die Beine zu stellen.
(kreuz.net, München) Über 1.200 Gläubigen nahmen gestern an einer Prozession zur Mariensäule mit der
Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens teil. Die Prozession wurde vom deutschen Distrikt der Priesterbruderschaft
St. Pius X. veranstaltet.
Zuvor kamen die Pilger in den Herkulessaal des Münchner Innenstadtschlosses
Residenz, um dort einem Festhochamt beizuwohnen, das vom Distriktoberen Pater Franz Schmidberger zelebriert
wurde.
Anlaß für die Veranstaltung waren zwei Jubiläen: 90 Jahre Fatima und 90 Jahre Patrona Bavariae.
Viele Passanten blieben in der Fußgängerzone stehen, als die große Pilgerschar
mit Blasmusikkapelle, Fahnen, Ministranten und über vierzig Klerikern betend und singend durch die Innenstadt
von München zog.
An der Mariensäule wurde die feierliche Weihe Bayerns an die Muttergottes erneuert.
Pater Stefan Frey – Regens des Priesterseminars der Bruderschaft in Zaitzkofen bei Regensburg – wies
in einer Ansprache auf die gnadenhafte Hilfe hin, welche die Muttergottes dem Land und dem Volk der Bayern
zukommen ließ.
Der Pater sprach auch davon, die Wege der materialistischen Gottlosigkeit zu verlassen,
um des Schutzes der Muttergottes würdig zu bleiben.
Das Münchner Ordinariat empfand die Veranstaltung
als „Provokation“.
Pater Franz Schmidberger erklärte diese Anschuldigung am Ende der Veranstaltung als
unzutreffend:
„Vor dieser Festfeier zu Ehren der Patrona Bavariae – der Schutzfrau Bayerns – haben wir
im Ordinariat angefragt. Dort hieß es, daß dem Jubiläum der 90jährigen Weihe des Landes in keiner
Weise gedacht werde. Daraufhin haben wir der Muttergottes die öffentliche Ehre erwiesen.“
Öffentlich
gebetet wurde auch für den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI.
In seiner Festpredigt erwähnte der Distriktobere
die Tatsache, daß der ehemalige Münchner Kardinal Joseph Ratzinger von seiner Diözese an der Mariensäule
Abschied nahm, um den Weg nach Rom anzutreten.
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201 Lesermeinungen
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ja ja lieber ichtys, es ist so eine sache mit den gesetzen… Vor Zeiten, da haben sie noch geschrieben,
wir hätten gar nicht oft genug die Gesetze mißachtet, z.Z. der braunen Diktatur nämlich. Dabei will
ich heutige Zustände gar nicht mit vergangenen vergleichen, Vergleiche hinken bekanntlich.Aber gottlose
Systeme gab, gibt und wird es immer geben, solange dieser Erdball existiert. Heute dagegen sollen wir
bedingungslos in ein Übel einwilligen welches in der Lage ist den ganzen Weinberg des Herrn mit Fruchtfäule
anzustecken. Warum machen sie sich nicht mal die Mühe und schauen auf die Früchte, an denen man, so
Jesus, die Menschen erkennen kann. In diesem Fall müssen sie aber vorher Grundsätzliches lernen: Was
lehrt die Katholische Kirche lehramtsmäßig seit 2000 Jahren und daran richten Sie dann ihre Vergleiche
aus. Sie werden feststellen, daß die Früchte der Traditionsvereine wesentlich besser sind als die der
sogenannten Amtskirche. Und bei diesen Früchten geht es bekanntermaßen nicht um Birnen und Erdbeeren,
es geht um all die Früchte die geeignet sind unsere Seelen für die Ewigkeit zu retten und zwar eindeutig.
Mehrdeutigkeit ist hier schon wieder faule Frucht. Gesetze helfen da wenig, ich muß schon selber dafür
sorgen daß die Fäulnis und der Schimmel nicht auf meine Plantagen übergreifen. Wie ist das eigendlich:
Als Rechtsgläugiger Zeitgenosse werden sie sicher auch Jesus Christus als „ausgeschlossen“ bezeichnen,
oder???
@Ritter Kracher Mit jemandem, bei dem einigermaßen klar ist, daß wir nicht zusammengehören, wo die
Gemeinsamkeiten und wo die Unterschiede sind, da kann man verhandeln, Vereinbarungen treffen, im Bewußtsein
dessen, daß man nicht zusammengehört, auch mal was zusammen machen. Nicht möglich ist das aber mit
einer Organisation, die immer beansprucht, daß sie voll Teil der rk Kirche ist, obwohl das strittig ist.
Ist der Piusverein Teil der rk Kirche und befindet sich nicht im Schisma, so muss er die Exkommunikationen
der Bischöfe und die Suspendierung der Priester akzeptieren, und nicht ständig weiterhin unerlaubt (wenn
auch gültig) Messen zelebrieren und Weihen durchführen. Ist der Piusverein im Schisma, so kann eine
vernünftige Zusammenarbeit erst erfolgen, wenn der Verein nicht ständig behauptet, er sei noch Teil
der rk Kirche.
das sind sie gerade solche Gutmenschen à la Tchibo oder Godehardchen sind es, die sich mit ihrem grenzenlosen
dummen neoliberalen Gehabe sich und ihren Geistesverwandten einst das Grab schaufeln werden. Bitter bereuen
werden sie es, daß sich sich nicht an der Weihe beteiligt haben. Erst recht, wenn die Patrona Bavariae
sich abwenden sollte, wenn soviele Schmähungen und Beleidigungen gegen sie und ihren Sohn unseren Herrn
Jesus Christus ausgegossen werden, geraden von solchen Subjekten, die sich noch „katholisch“ dünken.
Dank an die FSSPX für diese großartige Prozession, für diese wahrhaft katholische und kraftvolle Glaubenskundgebenung.
Allen, insbesondere dem Prior Pater Mählmann ein aufrichtiges vergelts Gott! Hl. Jungfrau Maria, Patrona
Bavariae – bitte für uns!
haben nichts gegen Koransuren in Kirchen Erst heute habe ich es wieder lesen müssen: In einer Pfarrkirche
im Bistum Regensburg wurde ein „Gottesdienst“ veranstaltet, in dem eim Imam Koranverse rezitieren durfte.
Im Bistum Freiburg werden Kinder in der dort herausgegebenen kirchlichen Kinderzeitung mit dem „Propheten“
Mohamed und seinem Bemühen vertraut gemacht, die arabischen Menschen zum „einen Gott“ zu bekehren. im
Bistum Köln wird in einer Pfarrei für den Neubau einer Moschee gesammelt. Das bringt niemanden in deutschen
Ordinariaten oder Bischofshäusern in Harnisch. Was jedoch den Zorn der Oberhirten erregt, ist die Piusbruderschaft
mit ihrem Münchener Gebetstag. Über diese fromme und katholische Bruderschaft und ihre Gläubigen wird
kübelweise Schmähungen und Beschimpfungen ausgegossen. Was für eine Heuchelei von Leuten, die ansonsten
alles zulassen, was den wahren und ungetrübten katholischen Glauben angreift und zerstört.
#203 Seminarist 11:29:28 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Lieber Tchibo Nixnützig… Ich habe Sie doch schon einmal darauf hingewiesen, dass Sie „dum“ sind, und
sich sinnvolleren tätigkeiten widmen sollten, als das Forum hier mit ihrem fundierten Halbwissen vollzusabbern.
würdige Veranstaltung die Prozession in München war eine würdige durch und durch katholische und marianische
Feier. Eine macht- und kraftvolle Manifestation unserer wahren katholischen Religion. Alle Beteiligten
zeichneten sich durch eine gute Organisationsgabe und Disziplin aus. Während bei manchen „amtskatholischen“
Prozessionen die Masse gleichsam ungeordnet einer Horde gleicht, lief alles sehr beeindruckend und geordnet
ab. Gerade auch die Patres und die Priesterseminaristen gaben ein schönes und würdiges Bild ab. Da mag
hier ein gewisser Herr Tschibo Eduschu oder so ähnlich und ein giftiger Godehardchen noch so sinnlos
künstlich aufregen – DAS war noch vor ihrem hochgelobten Vaticanum II ein wesentlicher und schöner Ausdruck
katholischen Glaubens. Ich spreche diesen demokratischen Blödiane jedes Recht auf ein Urteil zu dieser
großartigen Weihe ab! Möge Gott durch die Mittlerschaft Mariä das schöne Bayernland und alle Menschen
segnen und diese Weihe wohlgefällig annehmen. Heilige Jungfrau Maria, Patrona Bavariae – bitte für uns.
Wer etwas Schönes nicht ertragen kann, der kommt mir vor wie der kleine Junge in dem Märchen von der
Schneekönigin.Sie ist sicher das Sinnbild für Kälte und Gefühlslosigkeit. Schleudert die Splitter
ihres zerbrochenen Eisspiegels um die Welt und wem einer dieser Splitter ins Auge sticht, der sieht fortan
alles negativ. Das heißt aber auch: das eigendlich Unschöne wird plötzlich schön und begehrenswert.
Daher vielleicht die Vorliebe so vieler Poster hier für christopher-street-day-umzüge und gleichzeitig
dieser eigendlich unerklärliche Haß auf solch schöne Momente wie sie die Bilder in diesem Beitrag zeigen.
Um diese verhärteten und vereisten Herzen wieder zu wirklichem Leben zu erwecken, braucht es viel Liebe
und eine gewisse Leidensfähigkeit und es braucht die damit verbundenen alles reinigenden Tränen, wie
im Märchen „Die Schneekönigin“ trefflich beschrieben. Das ist viel schwerer durchzuführen, als auf
die Verhärteten mit Wort und Werk einzudreschen, hat aber letztlich den grösseren Erfolg und steht uns
dazu viel besser zu Gesicht, als das hier gezeigte Niveau. Ein Vorschlag: Ich hänge mir einen Sandsack
an die Kellerdecke und steigere bei ebay gute Boxhandschuhe. Damit bearbeite ich diesen Sack bevor ich
kreuz-net einschalte. Schon einen Tag später kann ich mich gleich doppelt (diebisch) freuen, wenn die
antikatholischen Hetzer noch wütender posten, weil sie vortags gar keine Beachtung fanden. Und noch ein
Spaß der erlaubt ist: Mann kann den Sack ja auch beschriften (vorher) usw…
@Alanus was kümmern uns die Hähne und Hühner? Wichtig ist: die Heiligste Jungfrau wird diesen Bayern
helfen, wenn sie in großer Not sind, das ist das wesentliche o^/
@ Czibo Nieznany Um ehrlich zu sein, hat sich meine Mühe mit Ihrem Beitrag dann doch sehr in Grenzen
gehalten. Sie können von mir aus Wahrheiten verteidigen so viel Sie wollen, wenn Sie nicht beleidigend
werden Wenn das so ist, dann frage ich mich, warum Sie Ihren ersten Beitrag an mich überhaupt geschrieben
haben und nicht einfach geschwiegen haben. Dafür verzichten sie (Pünktchen) gern darauf, eigene Beiträge
zu liefern Hören Sie doch einfach auf, hier eine peinliche Bemerkung nach der anderen zu machen. Pünktchen
hat hier nachweislich deutlich mehr konstruktive Beiträge geschrieben als Sie, der Sie sich mit dem Wiederholen
von Straßenparolen zufriedengeben. Wenn sie jetzt auf die Mehrheit verweisen, die genauso denke, dann
kann ich das nur mit einem müden Lächeln quittieren. Der Applaus beim Plebs und erklärten Feinden Christi
interessiert mich nicht die Bohne, weil schon Christus sagte: Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um
meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid
fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt
die Propheten, die vor euch gewesen sind. Mt 5, 11 ff. Zudem strotzen Ihre Beiträge nunmal von einem
grandiosen Halbwissen über den kath. Glauben. Das kann ich leider auch nicht ändern, sondern nur feststellen.
Theologie ist jedoch keine Wissenschaft, die das Absondern von jeder dahergelaufenen Behauptung als „richtig“
akzeptieren muß.
Der 9.Mai oder: erkenne die Wahrheit: 1707 – Der Barock-Komponist Dieterich Buxtehude, ein bedeutender
Vertreter der norddeutschen Orgelschule, stirbt 1932 – Um gegen geplante Lohnkürzungen zu protestieren,
treten die Zürcher Heizungsmonteure in Streik. Israelische Archäologen behaupten, im südlich von Jerusalem
gelegenen Herodium das Grab Herodes’ des Großen entdeckt zu haben. Der italienische Radrennfahrer Ivan
Basso hat seine Verwicklung in den Dopingskandal Fuentes eingestanden und eine Zusammenarbeit mit den
Ermittlungsbehörden angekündigt. Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler hat die Anträge der Ex-RAF-Terroristen
Christian Klar und Birgit Hogefeld auf Begnadigung abgelehnt. Die nur 12 Zentimeter langen Morganucodonta
waren die ersten Säugetiervorfahren mit einem einmaligen Zahnwechsel und haben ihre Jungtiere eventuell
bereits gesäugt. Drei Stücke sind dem Menschen notwendig zum Heile, nämlich die Wissenschaft dessen,
was er glauben, die Wissenschaft dessen was er begehren und die Wissenschaft dessen, was er tun soll.
Das Erste wird gelehrt im Glaubensbekenntnis, worin und die Glaubenslehren überliefert werden,das Zweite
im Gebet des Herren, das Dritte aber in den: 10 Geboten! Der Mensch ist verpflichtet das Wichtige, weil
Heilsnotwendig, vom Unwichtigen, weil nicht Heilsnotwendig, unterscheiden zu lernen! Es haben daher alljene
unrecht, die meinen, die Wahrheit sei nicht erkennbar, bzw. es genüge, eine private Wahrheit zu leben!
@Gotthard – woher diese Erkenntnis? 40 Kleriker hieß es doch. Und allen Anschein nach waren sogar V-II
Kleriker darunter! (Welch ein Freude, wenn sie sich vom V-II Aufgrund der Teilnahme vom V-II loslösen!)
Ihre Kritik hinkt also. Die noch offenen Fragen sind weiterhin nicht beantwortet worden!
Pünktchenaufsetzen Vielleicht hängt es mit dem Namen zusammen. Wenn das Pünktchen auf dem i fehlt,
muss ein Pünktchen drauf gesetzt werden. Dieses Vorgehen kann man auch applaudierendes Verhalten nennen.
Politiker und überragende Kardinäle und Staatsmänner brauchen solche Scharen von Applaudeuren, die
immer bereit sind, grenzenlos zu applaudieren. Dafür verzichten sie gern darauf, eigene Beiträge zu
liefern und erachten, offenbar mangels anderen, besseren Wissens das Katechismuswissen für unerlässlich. Applaudeure haben einfach einen Anspruch auf bescheidenere Ansprüche und der solle Ihnen nicht verwehrt
werden. Sie beten immer gern hinterher und vergessen nie, Amen zu sagen. Zu anderen Tagzeiten geifern
und gilfen über andere. Aber auch so geht ein langer Tag seinem sicheren Ende entgegen. o^/
Wenn Wahrheiten treffen, dann nennen die Getroffenen sie gerne „beleidigend“! @Defensor. Respekt für
Ihre treffsicheren, aber stets fairen Wortmeldungen! Weiter so! :)3
Dank für die bestimmt große Mühe wenn ich einen dressierten Affen an den Alter stelle. Danke für
die bestimmt große Mühe, die Sie sich mit meinem Beitrag gemacht haben, ihn lesen und dann auch noch
analysieren. Das ist zu viel der erdrückenden Ehre! Sie können von mir aus Wahrheiten verteidigen so
viele Sie wollen, wenn Sie nicht beleidigend werden anderen gegenüber, welche die von Ihnen als gültig
erkannte Wahrheit nicht als solche erkennen. Mit ihren Sermones bereiten Sie mir kein Juckpulver. ?:)
Hören Sie bitte auf, anderen herumzuhacken und teilen Sie dies bitte auch Ihrem Ministranten Pünktchen
mit.
Defensor Fidei In der Einschätzung von Tchibo muß ich Ihnen vollkommen beipflichten! Wenn der Leser
Tchibo schreibt: Lesen Sie zum einmal das Märchen vom Kaiser und seinen neuen Kleidern. Wollen Sie wirklich
diesen Kaiser spielen…? so hat er haargenau seine Position in der Kirche charakterisiert. Er dünkt
sich in die Prunkgewänder einer offiziösen Kirchlichkeit gehüllt, steht aber in Wirklichkeit pudelnackt
da, denn den Glauben an das erlösende Opfer Christi und an das Hl. Messopfer hat er veroren (oder nie
gehabt), wie seine unsäglichen Flapsigkeiten hier www.kreuz.net/…ticle.5006-page.html beweisen! Einfachstes
Katechismus-Wissen: Fehlanzeige!
@ Czibo Nieznany Haben Sie schon einmal überlegt, daß Sie mit Ihrem Namen ein Phantom verteidigen, an
das kaum mehr jemand glaubt Und haben Sie schon mal überlegt, daß ich dieses „Phantom“ verteidige, gerade
weil kaum mehr jemand daran glaubt? Oder glauben Sie, daß auch ich so blöd bin und die Wahrheit aufhöre
zu verteidigen, nur weil sie nicht mehr „up to date“ ist? Ihre herablassende Art Wenn ich meine Beiträge
hier so lese, dann wahre ich weitestgehend die Form. Ich kann es jedoch nicht leiden, wenn jemand offensichtlich
Unsinn erzählt, der gegen theologisch und philosophische Grundsätze verstößt und damit Lügen verbreitet.
weil sie auf anderen Wegen zum Glauben gefunden haben als Sie Wie die Leute zum Glauben finden, ist mir
relativ egal. Die Hauptsache ist, daß sie zu dem Glauben finden und einfach nur zu irgendeinem Glauben.
Ihre Schmähreden sollen wohl verletzend sein Erstens schreibe ich keine Schmähreden und zweitens will
ich auch nicht verletzend sein. der sich als Defensor Fidei bezeichnet Kennen Sie die Geschichte des „Defensor
Fidei“? Glauben Sie nicht auch, daß es gut ist, wenn man die Wahrheit verteidigen will? Oder leugnen
Sie etwa das Vorhandensein einer objektiven Wahrheit bzw. ihre Erkennbarkeit? Ich wünsche Ihnen eine
Kirche mit hoher Kanzel und leeren Bänken Wenn die Wahrheit leere Bänke zur Folge hat, dann muß ich
damit leben. Volle Kirchen heißen doch gar nichts. Die bekomme ich nämlich auch, wenn ich einen dressierten
Affen an den Alter stelle.
Das Lied von der Dummheit,Sprüche Salomos,in volkstümliche Reime gebogen :Teil 2 7. Ein Mensch, der
viel schwätzt und Kraftsprüche macht, tut meistens auch Unrecht; drum nimm dich in Acht. Holla di hi!
Holla di ho! Solches und anderes singt Salomo. Je mehr einer redet, desto leichter versündigt er sich.
(Sprüche 10, 19) 8. Beim Dummen verlässt nicht die Dummheit den Platz, das teuerste Schulgeld ist nur
für die Katz. Holla di hi! … Einem Schwachkopf nützt es nichts, einen Lehrer zu bezahlen, er lernt
ja doch nichts. (Sprüche 17, 16) 9. Er hat sich verrannt, denn er hat nichts gedacht, und nun flucht
er Gott, als hätt’ der es gemacht. Holla di hi! … Mancher bringt sich durch eigene Torheit in Schwierigkeiten
und gibt wütend Gott die Schuld daran. (Sprüche 19, 3) 10. Die Nas trägt er hoch, denn Kritik ist ihm
Graus, drum weicht er erfahr’nen Beratern auch aus. Holla di hi!… Ein Eingebildeter liebt keinen Tadel,
deshalb geht er nicht zu erfahrenen Lehrern. (Sprüche 115, 12) 11. Ein offenes Ohr selbst für scharfe
Kritik gehört einem Weisen und schärft seinen Blick. Holla di hi!… Wenn man den Verständigen belehrt,
vermehrt er sein eigenes Wissen. (Sprüche 21, 11) 12. Drum, willst du was lernen, nimm Tadel nicht krumm!
Ach, stört dich Belehrung? Na, dann bleibst du dumm! Holla di hi! Holla di ho! Solches und anderes singt
Salomo. Wer etwas lernen will, lässt sich gern korrigieren; wer keinen Tadel einstecken kann, bleibt
dumm. (Sprüche 21, 11) (die schon vorliegenden Anfragen beachtend:Den Text entnahm ich den:“ Lästigen
Liedern“)
Aufgemerkt: (Teil 1): 1. Gescheite stell’n niemals Gescheitheit zur Schau, doch Dumme die Dummheit. Das
merk dir genau! Holla di hi! Holla di ho! Solches und anderes singt Salomo. Der Kluge hält mit seinem
Wissen zurück, der Narr geht mit seiner Unwissenheit hausieren. (Sprüche 12, 23) 2. Der Dumme kaut ständig
den eigenen Mist, genau wie ein Hund sein Erbrochenes frisst. Holla di hi! Holla di ho! … Ein Hund frisst
noch einmal, was er erbricht, so wiederholt der Dummkopf seinen Unsinn. (Sprüche 26, 11) 3. Man meinte,
ein Blödmann sei klug und profund – Ach, könnt’ er nur still sein und hielt seinen Mund! Holla di hi!
Holla… Sogar ein Dummkopf kann für klug und verständig gehalten werden – wenn er nur seinen Mund halten
könnte. (Sprüche 17, 28) 4. Wenn Ohren verstopft sind, kommt Antwort oft schnell. Und wieder blamiert
sich der arme Gesell. Holla di hi!… Wer antwortet, bevor er zugehört hat, zeigt seinen Unverstand und
wird nicht ernst genommen. (Sprüche 18, 13) 5. Er schont sein Gehirnschmalz, sein Mundwerk läuft leer –
Für Deppen gibt’s Hoffnung, für ihn nimmermehr. Holla di hi! … Kennst du einen, der redet, ohne zu
überlegen? Für Schwachsinnige ist mehr Hoffnung als für ihn. (Sprüche 29, 20) 6. Für besseren Vorschlag
heißt Flachmanns Dank: Hass. Doch Leute mit Köpfchen die lernen noch was. Holla di hi! Holla… Tadle
keinen Eingebildeten – er würde dich deswegen hassen – Belehre den Klugen, dann wird er noch klüger.
(Sprüche 9, 8 ) …
@Genoveva Ich bin kein Bildzeitungsleser, schau mir halt ab und zu die Schlagzeilen am Zeitungsstand an.
Das Erwähnen der Bildzeitung dient dem Witz. Es blieb nämlich tatsächlich in den Medien unerwähnt,
dass der Papst seine erste lateinische Rede im Pluralis majestatis (PM) gehalten hat. Und wenn man dann
sagt, dass nur die Bildzeitung kapiert, dass der Papst im PM spricht („Wir sind Papst“), verwundert das
umso mehr, da ja die Bildzeitung als primitiv gilt. Der PM bei der Lossprechungsformel könnte überzogen
sein, da das „ego“ zwar hoheitlich ist, aber den MP nicht zu beinhalten scheint, oder doch? Gab es den
MP zur Zeit Jesu schon? Das Gespräch zwischen Jesus und Pilatus verlief in der hoheitlichen Form „ego“.
Zumindest hätte Jesus im PM („nos“) und nicht nur in der „ego“-Forum sprechen können, wäre der PM damals
in Gebrauch gewesen. Am einfachsten wäre die lateinische Lossprechung: „Ego te absolvo…“. Eine Übersetzung
mit „Ich spreche dich los“ ist zu schwach, das hieße „Te absolvo…“. Wenn der Priester losspricht, spricht
er in persona Christi und in Ausübung göttlicher Hoheitsgewalt; also wäre der PM („Wir sprechen dich
los“) angebracht. Mich hätte es gefreut, wenn ich mal königlich absolviert worden wäre. Warum tun sich
Bischöfe und Priester mit „Exzellenz“ oder „Hochwürden“ so schwer? Weil sie dadurch an ihre unsagbar
hohe Aufgabe, Würde und Verantwortung erinnert werden. Die meisten wollen aber genauso wie andere sein:
ein möglichst einfaches, unbeschwertes Leben haben.
Bittere Tränen… Viele Passanten blieben in der Fußgängerzone stehen, als die große Pilgerschar mit
Blasmusikkapelle, Fahnen, Ministranten Bestimmt haben die Passanten bittere Tränen geweint, Teil der
großen Pilgerschar zu sein, wenigstens Minisrantenkleider wie früher tragen zu dürfen oder wenigstens
eine Fahne wie an Fronleichnam. Aber es waren halt nur Passanten und die konnten erfahren, was Hölle
und Fegefeuer nicht sein muss. Vielleicht haben Sie deshalb die bitteren Tränen geweint. Möge es ihnen
nur recht bald vergönnt gewesen sein, in die Realität des Alltags zurückkehren zu können und sich
nicht noch jetzt die Augen am Münchner Marienplatz ausweinen zu müssen…
40 Kleriker Viele Passanten blieben in der Fußgängerzone stehen, als die große Pilgerschar mit Blasmusikkapelle,
Fahnen, Ministranten und über vierzig Klerikernbetend und singend durch die Innenstadt von München zog.
Haben die 40 anwesenden „Kleriker“ diese Veranstaltung aufgewertet? Hatten eigentlich ALLE Pius-Priester
einen Marschbefehl?
@Burgorus: Nicht für ungut Ich hatte mich nur über Ihre Beschreibung der Beichtsituation gewundert:
Sie kommen raus und ärgern sich darüber, was Sie dem Priester nicht gesagt haben – ich ärgere mich
immer darüber, was ich dem Priester sagen musste Bezüglich der Hoheitsformeln gebe ich Ihnen grundsätzlich
recht. Allerdings ist der PM da schon eine ziemlich „abgehobene“ Variante. Wenn ich bedenke, wie schwer
sich heute fast alle Priester mit „Hochwürden“ tun und so mancher Bischof mit der „Exzellenz“ … Mit
der Bildzeitung werde ich allerdings nicht mehr Freund – auch wenn dort in den letzten 2 Jahren eine gewisse
Kirchenfreundlichkeit Einzug gehalten hat. Aber das wiegt alles andere einfach nicht auf …
defensor fidei Wenn man Ihre Beiträge hier so liest, dann sondern Sie schon ziemlich viel theologischen
Unsinn ab. Von den „Widersprüchen“, die angeblich zwischen der katholischen Wahrheit und der Bibel bestehen
sollen, kann ich weit und breit nichts erkennen. Dagegen ist Ihre Verachtung der Gottesmutter (oder wie
Sie es wohl ausdrücken würden: des Menschen, der Schwester, der Frau Maria) schon eine Form von Gotteslästerung,
was Haben Sie schon einmal überlegt, dass Sie mit Ihrem Namen ein Phantom angeblich verteidigen, an das
kaum mehr jemand glaubt. Aber es bereitet Ihnen Freude, gegen Windmühlenflügel zu streiten – nur die
sind stärker und schmeißen den Ritter von der traurigen Gestalt satt in den Sand. Dass Sie ein Phantom
glauben verteidigen zu sollen, bestätigt auch Ihre herablassende Art, mit anderen Menschen umzugehen,
nur weil siie auf anderen Wegen zum Glauben gefunden haben als Sie. Ihre Schmähreden sollen wohl verletzend
sein, sind es aber nicht! Eigentlich wecken Sie Mitleid mit der sich überragend fühlenden Person des
Predigers. Wie verblendet ein Mensch, ein Christ, ein Katholik, der sich als Defensor Fidei bezeichnet,
eigentlich sein kann. Sie predigen mit goldenem Munde. Mein Gott, hat der Defensor schöne Zähne…!
Sind Sie da aber vorsichtig, es könnte falsches Goldsein. Ich wünsche Ihnen eine Kirche mit hoher Kanzel
und leeren Bänken und zur Busse „Drei Ave“… Lesen Sie zum einmal das Märchen vom Kaiser und seinen
neuen Kleidern. Wollen Sie wirklich diesen Kaiser spielen…?
@möchtegern-k Sowas hingeworfenes habe ich im Alten Ritus noch nicht erlebt. ist doch klar, da im alten
Ritus auch kaum was zu sehen und zu hören war … bei stillen Messen und normalen Werktagsmessen. Da
bekam niemand dieses „Hingeworfene“ mit.
@Benedikt Waren Sie es nicht, der nichts gegen heidnische Bestattungsrituale und Ehrungsfeiern hatte?
Wer hier wohl der Apostat ist… Das Talmudjudentum bringt nicht mehr und nicht weniger Voraussetzungen
als das sogenannte Neuheidentum mit, für den christlichen Glauben bekehrt und getauft zu werden. Nur
eine radikale Abkehr von allem Antihumanen und Antichristlichen im Talmud – das von niemand, auch von
den „römischen“ Apostaten nicht – geleugnet werden kann, kann das heutige Judentum läutern, d.h. christus-
und heilsfähig machen! o^/
Sicher gab es Unsinn … … aber eine pauschale Verurteilung von fast 2000 Jahren katholischer Liturgie
ist dann doch ein bisschen übertrieben, meinen Sie nicht auch? Meine persönlichen Erfahrungen mit dem
Novus Ordo sind teilweise katastophal, der kürzeste NOM – auch noch an einem Sonntag – dauerte 15 min.
Sowas hingeworfenes habe ich im Alten Ritus noch nicht erlebt.
@mariokin So ist die Realität nicht gewesen. Fragen Sie doch Leute, die früher den alten Ritus erlebt
haben! Die Realität kam dieser Schilderung aber doch recht nahe. Schulmesse für das Gymnasium – wurde
als Requiem für einen Verstorbenen gefeiert – und an 2 Seitenaltären wurden ebenfalls Messen gefeiert,
die allerdings wesentlich kürzer waren, so dass die Priester mit dem Kelch bewaffnet durch die Kirche
zur Sakristei liefen, während die Schulmesse noch nicht beendet war. Das war Realität … die Anwesenheit
der Schüler tat nichts zur Sache …
Warum sollte man eine Weihe nicht wiederholen? Die Weihe ist ein Akt der Hoffnung, dass die Patrona Bavariae
Ihrem Land helfen möge – dieses Anliegen ist katholisch und jedem Laien, Häretiker, Priester, Schismatiker,
Bischof usw. erlaubt. Dieses Anliegen öffentlich zu formulieren und zu erneuern ist nichts böses. Eine
Schande für den jeweiligen ist es, daran Anstoß zu nehmen – egal wer die Weihe vornimmt oder erneuert,
wie oft er dies tut und in welchem Rahmen. Diese Weihe ist ein Flehen, die Heilige möge helfen – welcher
ehrliche Kathole könnte dieses Anliegen nicht unterstützten?
Messen in Massen Der alte Ritus war insofern praktisch, weil es keine Konzelebration gab. Bei genügender
Zahl von Seitenaltären konnte bei entsprechender Planung, zeitlich gestuft, an jedem Altar, neben der
eigentlichen Messe am Hochaltar gleichzeitig zelebriert werden. Dem lieben Gott müssen die Ohren geklingelt
haben. Wenn der Mesner geschickt war, konnte er dann von einem zum nächsten Altar wieseln, um da „Ad
Deum qui laetificat…“ und „Quia tu es Deus“ zu beten, dort das Buch auf die andere Seite zu hieven,
da Wein und Wasser zu reichen und anschließend gleich am andern Altar zum Sanctus schellen und nebenan
schon zur Wandlung läuten. Das war die liturgische Betriebsamkeit im alten Ritus. Vor allem der Mesner
wusste, was er an dem Sonntag Vormittag geleistet hatte. Er war schlicht gefordert, je nachdem wieviele
Priester in einer Pfarrei stationiert waren.
Frömmigkeitsformen und sind heute sehr unverständlich. Na prima! Und weil sie heute keiner mehr versteht,
lassen wir sie lieber gleich ganz bleiben oder wie? Wenn dem Tatsächlich so sein sollte, dann ist dies
ein Armutszeugnis für all jene, die Verantwortung für die Religiöse Bildung tragen: Bischöfe, Priester,
Eltern und Lehrer. Dies sind alles sehr selektive Frömmigkeitsformen, bei deren Fehlen auch nichts entbehrt
wird. Es wäre aber unklug, wenn man von diesen Mitteln keinen Gebrauch machte. Im übrigen ist es ein
großer Unterschied, ob man selber diese nicht unbedingt heilsnotwendigen Inhalte des Glaubens selber
nicht praktiziert oder diese ablehnt.
@Gotthard (Gott-Los??) Sie haben eine sonderbare Art – bislang unbeantwortet blieb immer noch die Frage,
woher Ihr Haß gg. die Tradition, FSSPX etc. kommt. In der Tat gab es in Fulda einen ungemein großen
Zuspruch zur Deutschlandweihe an das unbeflekte Herz Mariens! Sie konnte ich dort nicht ausmachen! Hinsichtlich
der „Termine“ und das „wie-und-wo“ der Weihen Deutschlands an das unbeflekte Herz Mariens sind Sie doch
bestens informiert. Was also soll Ihre Frage? Selbst Sie dürfen sich täglich dem unbefleckten Herzen
Mariens weihen! Ich würde Ihnen gerne das dazugehörende Gebetchen übermitteln. Sie finden es aber auch
bestimmt selber über die Suchmaschine im Internet (oder sollte Ihr Internetzugang nur noch +.net kennen?)
Möge die liebende Gottesmutter Ihrem Herzen einen seelenwärmenden Trost spenden!
Frömmmigkeitsformen Die Frömmigkeitsformen der „Weihen an…“, die Formen der „Herz Jesu“ und „Herz
Mariens“ Frömmigkeit stammen alle aus einer ganz anderen Zeit und sind heute sehr unverständlich. Fatima
kann auch gut finden, wer will – muss aber niemand. Dies sind alles sehr selektive Frömmigkeitsformen,
bei deren Fehlen auch nichts entbehrt wird.
@ Gotthard @ Sirilo Hätte die FSSPX eigentlich auch an dieser Feier teilgenommen, wenn das Erzbistum
organisiert und der Erzbischof dazu eingeladen hätte? Warum wollen Sie eine rein hypothetische Frage
beantwortet haben? Das Erzbistum hat es ja vorgezogen lieber gar nichts zu unternehmen. Dafür haben aber
auch Priester der sogenannten „Amtskirche“ an der Feier der FSSPX teilgenommen Wenn schon die gesamte
Menschheit seit 1899 dem Herzen Jesu geweiht ist, wieso muß dann Bayern noch extra dem Herzen Mariens
geweiht werden? Diese Frage meinen Sie jetzt nicht wirklich ernst, oder? Wissen Sie überhaupt, was eine
Weihe bedeutet? Wenn Sie es täten, dann würden Sie so eine Frage nicht stellen. Nichts spricht demnach
nämlich gegen verschiedene Weihen. Warum wurde nur Bayern geweiht, und nicht gleich ganz Deutschland?
Gegenfrage: Warum beten Sie bei Fürbittgebeten nicht immer für alle Probleme der ganzen Welt, sondern
statt dessen für ganz spezielle Anlässe? Warum beten Sie überhaupt neben dem „Vater Unser“ noch etwas
anderes, wenn doch mit dem „Vater Unser“ alles wesentliche abgedeckt ist? Warum beten Sie das Vater Unser
nicht nur 1x in Ihrem Leben? Hat Gott nach einem Tag Ihr Gebet vom letzten Abend schon wieder vergessen?
Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, dann merken Sie bestimmt auch wie unsinnig Ihre Frage
war. Folgen jetzt nach und nach weitere Weihen der anderen Bundesländer? Warum eigentlich nicht? Nur
werden die heutigen Bischöfe diese Weihen sicherlich nicht vornehmen
@Genoveva: Erklärung des Gesagten. Sagte ich einem Priester, er möge mir doch bitte die Absolution in
einer majestätischeren Form geben, würde er sich bevormundet oder kritisiert fühlen. Verspricht er
sich aber, hätte er sich nicht bevormundet gefühlt, wenn ich sein Versprechen ausdrücklich gebilligt
hätte. Es täte vielen Priestern nur gut, sich wieder ihrer Hoheit und Würde bewusst zu werden; zu sehen,
dass es einem Gläubigen lieber ist, wenn der Priester hoheitsvoll auftritt. Jedem Menschen tut es gut,
wenn er sich geachtet fühlt. Zur Bildzeitung: Diese hat doch mit dem „Wir sind Papst“ nur ganz stolz
klar machen wollen, dass wir Deutschen nun Papst sind. Man kann es aber auch so interpretieren, als wäre
da eine Sprechblase zum Mund des Papstes, der da im pluralis majestatis sagt: „Wir sind Papst.“ Demnach
hätte es die Bildzeitung als einzige verstanden, dass der Papst im pluralis majestatis spricht. Die meisten
müssen über diesen Witz lachen oder schmunzeln.
Weihen in Massen der Pius-Verein mausert sich zu einem „Weihe-Verein“. Im September 2006 wurde ganz Deutschland
in Fulda „geweiht“… jetzt, da wohl besonders nötig, Bayern noch einmal extra … wo ist die nächste
Weihe des Pius-Vereins? Es läßt sich doch bestimmt noch ein Ort und ein Ereignis finden … wäre doch
gelacht.
Welche Weihe ist mächtiger? Wenn schon die gesamte Menschheit seit 1899 dem Herzen Jesu geweiht ist,
wieso muß dann Bayern noch extra dem Herzen Mariens geweiht werden? Reicht die Weihe an das Herz Jesu
nicht aus und muß sie durch die mächtigere Weihe an das Herz Mariens gestärkt werden? Oder ist die
Weihe an das Herz Jesu die mächtigere und die Weihe an das Herzen Mariens nur eine folkloristische Dreingabe?
Warum wurde nur Bayern geweiht, und nicht gleich ganz Deutschland? Folgen jetzt nach und nach weitere
Weihen der anderen Bundesländer: Thüringen, Sachsen, Bremen, Brandenburg, Hamburg, Saarland, Berlin…?
Teilnahme? Hätte der Pius-Verein eigentlich auch an dieser Feier teilgenommen, wenn das Erzbistum organisiert
und der Erzbischof dazu eingeladen hätte?
Danke, Defensor Fidei, für die beste Begründung für die Feier des 90-jährigen Jubiläums mit Weihe
Die weltlichen Jubiläen sind gewöhnlich alle 25 Jahre. So dürfte es auch kein Zufall sein, dass der
Abstand des Ausbruchs der beiden Weltkriege 25 Jahre beträgt. Die Weihen sollen also alle 10 Jahre erneuert
werden. Das rechtfertigt die 90jährige Jubiläumsfeier mit Weihe bestens.
@ Gotthard …Abstände der Erneuerungen In welchen Abständen sollten solche „Weihen“ abgehalten werden?
In seiner Botschaft zum 100. Jahrestag der Weihe der Menschheit an das Heiligste Herz Jesu schrieb Johannes
Paul II. u.a.: Die Gültigkeit des Geschehens vom 11. Juni 1899 hat in den Schreiben meiner Vorgänger
ihre maßgebliche Bestätigung gefunden; sie lieferten lehramtliche Erläuterungen zur Herz-Jesu-Verehrung
und verfügten die periodische Erneuerung des Weiheakts. Unter ihnen erinnere ich besonders gerne an folgende:
den heiligen Nachfolger Leos XIII., Papst Pius X., der 1906 eine Erneuerung der Weihe alle zehn Jahre
bestimmte; Papst Pius XI. ehrwürdigen Angedenkens, der in seinen Enzykliken Quas primas www.stjosef.at/…ente/quas_primas.htm –
im Zusammenhang mit dem Hl. Jahr 1925 – und Miserentissimus Redemptor darauf Bezug nahm; an seinen Nachfolger,
den Diener Gottes Pius X II., der sich in den Enzykliken Summi Pontificatus www.vatican.va/…pontificatus_en.html
und Haurietis aquas mit diesem Thema befaßte. Die Weihe des Menschengeschlechts im Jahr 1899 stellt einen
außerordentlichen Schritt auf dem Weg der Kirche dar, und es ist auch heute wertvoll, sie jedes Jahr
am Fest des Heiligsten Herzens zu erneuern. Das gilt auch für den Akt der Erneuerung, den wir am Christkönigsfest
vollziehen. Die Worte Leos XIII. klingen auch heute zeitgemäß: »Wir müssen uns also an den wenden,
der Weg, Wahrheit und Leben ist. Wir sind fehlgegangen: Nun müssen wir auf den Weg zurückkommen.
@Genoveva: Es ist für mich unbegreiflich, dass manche überhaupt keinen Humor haben. Mich hätte es schon
gefreut, mal in der Hoheitsform absolviert worden zu sein. Anscheinend haben Sie auch den Bild-Zeitungs-Witz
nicht kapiert.
@Burgorus Offensichtlich hat jeder nach der Beichte so seine eigenen Gedanken … Aber Sie haben sicher
Recht: wenn es die fromme Bildzeitung nicht wäre, stünde es schlecht um Glauben und Religion in Deutschland
es war ein gelungenes Fest Auch ich liebe Freunde war mit der KJB Dresden in München dabei und es war
ein sehr erhebendes Fest. Unter den Gästen auf dem Marienplatz waren auch Leute der Legio Mariä, die
sehr interessiert nach dem Erzbischof und unserer Situation fragten. Zum Te Deum, wie bestellt fingen
die Glocken einer nahegelegenen Kirche und der Frauenkirche an zu läuten. Man hätte meinen können,
als Bestätigung… es fiel genau mit dem abendläuten zusammen. So fügte Gott für uns zusammen, was
Ordinariat und Menschen nicht trennen dürfen und sollen Gebe Gott das es Bayern und ganz Deutschland
zum Segen gereiche
@ruhrgebiet Warst Du Teilnehmer dieser Prozession oder woher beziehst Du Deine Erkenntnisse? Das ehem.
christliche Abendland ist gut beraten sich ebenfalls an das unbefleckte Herz Mariens zu weihen anstatt
zu polemisieren und Mißtöne anzustimmen!! in welchen Abständen sollten solche „Weihen“ abgehalten werden?
Gab es nicht schon solche für ganz Deutschland in Fulda – ebenfalls durch den Pius-Verein veranstaltet?
Dann wäre Deine Sorge um Deutschland unbegründet …
@Rainer Tobak: pluralis majestatis Der pluralis majestatis geht wirklich schwer ab. Einmal in der Beichte
hätte ich ihn fast erleben dürfen. Der Priester sagte: „Wir sprechen Sie los von …“. Mir hüpfte schon
das Herz. Doch dann korrigierte er sich: „Ich spreche Sie los…“. Ich war leider nicht schlagfertig genug,
um den Priester zu einer Korrektur der Korrektur aufzurufen und auf die Absolutionsformel im pluralis
majestatis zu bestehen. Nach der Beichte habe ich mich darüber richtig geärgert. Das „Ego“ bei „Ego
te absolvo“ ist ein Ausdruck der Hoheitsgewalt, der im Deutschen durchaus mit dem pluralis majestatis
wiedergegeben werden könnte. Im Lateinischen wäre noch eine Steigerung durch „Nos te absolvimus…“
möglich. Ratzinger hat doch seine lateinische Rede nach der Wahl zum Papst im Pluralis majestatis gehalten.
Er hat von sich mit „nos“ gesprochen. Das wurde aber von den Nachrichtenagenturen mehr oder weniger verschwiegen.
Nur die Bildzeitung hat das kapiert, als sie das Bild von Kardinal Ratzinger zeigte und titelte: „Wir
sind Papst“.
Welch ein erhebender Moment des Glaubens! Danken wir Jesus Christus für diese faszinierende Prozession
und Demonstration für den rechten Glauben! Somit bleibt wenigstens unser geliebtes Bayern vor weiterem
Unheil geschützt. Das ehem. christliche Abendland ist gut beraten sich ebenfalls an das unbefleckte Herz
Mariens zu weihen anstatt zu polemisieren und Mißtöne anzustimmen!! Wehret dem Irrglauben!
@ Czibo Nieznany: „Quid est veritas?“ Kommt mir irgendwie bekannt vor? Diese Frage hat Pilatus damals
auch schon gestellt. Besonders klug war sie damals nicht und ist es heute auch noch nicht. Im Gegenteil.
Sie war der Ausdruck des liberalen Denkens. Eines Denkens, daß dem Wesen der Kirche – dem Wesen Gottes –
zutiefst zuwider ist. Aber was ist Wahrheit, wenn die ungeschminkte Wahrheit nach Möglichkeit ständig
mit der Bibel kollidiert, weil sie nur eine für wahr gehaltene Lehre ist. Wenn man Ihre Beiträge hier
so liest, dann sondern Sie schon ziemlich viel theologischen Unsinn ab. Von den „Widersprüchen“, die
angeblich zwischen der katholischen Wahrheit und der Bibel bestehen sollen, kann ich weit und breit nichts
erkennen. Dagegen ist Ihre Verachtung der Gottesmutter (oder wie Sie es wohl ausdrücken würden: des
Menschen, der Schwester, der Frau Maria) schon eine Form von Gotteslästerung, was aber nur folgerichtig
ist, weil es konsequenterweise zum Prinzip eines Liberalen dazugehört – das gleiche Prinzip, daß auch
schon die Ursache für die Erbsünde war und unseren Herrn Jesus Christus ans Kreuz genagelt hat. Auf
diesem Bild wird ganz offensichtlich die Muttergottes angebetet. Ihre Zustimmung zu diesem Satz zeigt
schon, daß Sie noch nicht einmal den Unterschied zwischen anbeten und anrufen begreifen, sondern lieber
die abgedroschene protestantische Schmalspurtheologie vertreten.
Schade… wegen des schlechten Wetters sind wir nicht nach München gefahren. Von vielen Münchnern weiss
ich, dass dies auch der Grund war der Feier fernzubleiben. Wenn ich nun bedenke, dass noch mehr dagewesen
wären, ist das schon sehr beachtlich. Das Ordinariat hat gewiss ihre Leute dabei gehabt, damit berichtet
werden kann. Ich finde es schade, dass unser H.H. Kardinal nur noch an Christi Himmelfahrt um 19 Uhr die
Maiandacht an der Mariensäule hält, aber die Marienweihe verschwinden ließ.
#154 Rainer Tobak 16:20:42 | Dienstag, 8. Mai 2007
Der Untergang des Abendlandes Je weiter sich ein Volk der westlichen Welt von seiner abendländischen
Kultur entfernt, desto mehr missachtet es die Pluralformen der Sprache des Abendlandes. Das gilt besonders
für den Gebrauch des Pluralis Majestatis: „Wir, Rainer Tobak, geben kund und zu wissen …“
„Hymnusse“ und „Piusse“ sind keine grammatikalisch korrekten Pluralformen Der Duden folgt zwar noch bei
Wörtern auf „-um“ (o-Deklination) stets der lateinischen Pluralform „-a“, ebenso bei Wörtern der u-Deklination:
Der Plural von „Status“ ist „Status“ mit langem „u“. Seltsamer Weise deutscht er aber häufig vorkommende
„-us“-Formen der o-Deklination im Plural mit einer Endung auf „-usse“ ein, wie z.B. „Zirkusse“, „Soziusse“,
„Primusse“, wobei die lateinischen Formen auf „-i“ auch gelten. Bei „Hymnus“ dagegen bietet er einen Plural
„Hymnusse“ nicht an, sondern weicht auf den Plural „Hymnen“ des eingedeutschten Singular-Wortes „Hymne“
aus. Nicht einmal die lateinische Form „Hymni“ ist erwähnt, was auch von einem Duden, der die Gossensprache
lehrt, nicht zu erwarten ist. Einen Plural zu Pius bietet er auch nicht an, obwohl dieser Name erwähnt
ist. Bezeichnet man mit „Pius“ Mitglieder der Piusbruderschaft, ist das Vulgärsprache. Nimmt man das
Wort „pius“ wörtlich – es ist lateinisch und heißt „andächtig, pflichtbewusst, fromm“ –, so muss sein
Plural lateinisch gebildet werden: „pii“. Ein eingedeutschter Plural ist nicht möglich, da das Wort selbst
nicht eingedeutscht ist (außer in der Bezeichnung eines Vornamens, der keinen Plural kennt). Übrigens
heißt der Plural des englischen „maximum“ gemäß englischer Word-Rechtschreibprüfung „maximums“. Wissenschaftlich
heißt er nach wie vor „maxima“. Je weiter sich ein Volk der westlichen Welt von seiner abendländischen
Kultur entfernt, desto mehr missachtet es die Pluralformen der Sprache des Abendlandes.
@JohannesD Also Johannes ich war am Sa. dabei und kann Ihre Frage sicher beantworten. Wir haben keinen
hölzernen Götzen angebetet, sondern vor unserem Herrn Jesus Christus, real mit Gottheit und Menschheit
im hl. Altarsakrament gegenwärtig und in der Monstranz feierlich ausgesetzt, gekniet und unseren Herrn
und Gott angebetet. Wenn Sie das Bild vergrößern, dann können Sie das auch erkennen
#151 landorganist 15:44:07 | Dienstag, 8. Mai 2007
Guck mal an, der Seminarist ist auch aufgetaucht, ich dachte schon, Sie hätten sich irgendwo im Iran
als Scharfrichter beworben. Die Sache mit den Kränen fasziniert sich doch so ungemein.
@Tschibo Liebe Tschibo Nixnützig… setzen Sie paar Kinder in die Welt oder gehen Sie Kaffee trinken,
aber hören Sie auf, den Menschen mit Ihrer wirren Faselei auf den Geist zu gehen!!
Ungeschminkt die Wahrheit sagen Ich weiß nicht, was Sie gehört haben. Sollte die Piusbruderschaft nur
ungeschminkt die Wahrheit gesagt haben, ist das noch keine Beleidigung. „Was ist Wahrheit…?“. Ist es
die Wahrheit der Puisbruderschaft, weil sie keine andere Wahrheit zur Verfügung hat. Aber was ist Wahrheit,
wenn die ungeschminkte Wahrheit nach Möglichkeit ständig mit der Bibel kollidiert, weil sie nur eine
für wahr gehaltene Lehre ist. Im Tao-te-king des Laotse ist zu lesen: „Wahre Worte sind nicht schön,
schöne Worte sind nicht wahr…“
1. Duden 2. Rechtfertigt eine ungenannte Beleidigung die Rechtfertigung einer Gegenbeleidigung? 1. Der
Vorwurf der Gossensprache war nicht an Sie gerichtet. Der Titel sollte nur das Interesse wecken. Was ich
im Text gesagt habe, ist, dass man den heutigen Duden nicht mehr als Maßstab für eine gepflegte Sprache
nehmen kann, denn er enthält die Gossensprache genauso. Unsere nun in Ruhestand getretene Sekretärin
hatte mir gerade erzählt, dass es früher viele Verlage zur Auslegung der Rechtschreibregeln gab, die
sich z.T. beträchtlich unterschieden. Der Duden-Verlag betrachtet es offensichtlich als seine Aufgabe,
jede öfter gebrauchte Umgangsform als „deutsch“ zu bezeichnen, z.B. „Soziusse“, was für jeden, der ein
paar Brocken Latein kann, unerträglich ist. Wohihn diese Art der Sprach-Auslegung führt, sehen wir ja
im heutigen Duden: zur Gossen-Sprache. Ein anständiger Verlag würde die Leute die gepflegte Sprache
lehren. Anstattdessen darf sich Günther Jauch bei einer 500 000 Euro-Frage immer wieder wundern, was
alles im Duden steht. Nun ist aber Pius ein Name, der ohnehin als Bezeichung für ein Mitglied der Piusbruderschaft
ungeeignet ist. Insofern sollte er nicht einmal in der Singular-Form benutzt werden, einen eingedeutschten
Plural verdient er deshalb erst recht nicht. „Piusse“ ist somit eindeutig Gossen-Sprache. Zu 2. Ich habe
am Samstag trotz vieler Ansprachen kein einziges beleidigendes Wort über die Amtskirche gehört. Ich
weiß nicht, was Sie gehört haben. Sollte die Piusbruderschaft nur ungeschminkt die Wahrheit gesagt haben,
ist das noch keine Beleidigung.
Krak de Chevalier Ja, das Bild ist offensichtlich: Hier wird ein Holzgötze, dem man den Namen der ehrwürdigen
Mutter unseres Herrn gegeben hat, kniefällig verehrt und angebetet. Was da passiert, ist eindeutige Gotteslästerung.
Da braucht sich der Teufel nicht auf den Schwanz getreten zu fühlen, bei derart von weihrauchgeschwängerter,
atemerbedrückender Gotteslästerung. Bei Johannes 4, 22-24, im Gespräch mit der Samariterin, ist zu
lesen: „Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.
Aber es kommt die Stunde, und sie ist schon da, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten im Geist und
in der Wahrheit; denn solche Anbeter sucht der Vater. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn
anbeten im Geist und in der Wahrheit…“
@Burgoros Ich habe keineswegs den Leser Typ (mit dem mich nichts verbindet) verteidigt, sondern mir eine
Anmerkung zu Ihren grammatikalischen Beckmessereien erlaubt. Ihr Vorwurf der „Gossensprache“ ist nachgerade
lächerlich, denn ich habe mich dabei des Grammatik-Dudens aus dem Jahre 1966 bedient, der jeder Anwandlung
zur Gossensprache unverdächtig ist. Wenn man (als Außenstehender) verfolgt, mit welchen Bezeichnungen
die FSSPX und ihre Laien-Anhänger die sogenannte „VII-Kirche“ überziehen, dann ist der (grammatikalisch
korrekt gebildete) Plural „Piusse“ direkt harmlos.
man hört den Teufel jaulen Bei all den unsinnigen Angriffen auf den Gebetstag der Piusbruderschaft hört
man den Teufel jaulen. Der fühlt sich durch die Weihe an die Gottesmutter empfindlich auf den Schwanz
getreten.
Was hat der Gedenktag denn verändert? Sie selber lassen einen so wichtigen Tag wie den 90. Jahrestag
von Fatima Wenn Gruppierungen so stark auf Jahrestage und unechte Jubiläen fixiert sind, zeigt das doch,
dass sie es bitter nötig haben, damit überhaupt Notiz von ihnen genommen wird. Den 90. Fatimatag zu
feiern, ist in keiner Prophezeiung gefordert worden. Was ist seit dem „aktuellen“ Gedenktag in München
denn anders geworden. Nach dem Aufräumen, sind die Teilnehmer wie üblich nach hause gefahren und am
Montag wieder ihren Arbeitsstätten zugestrebt, um nach der Märchenwolke vor dem wunderschönen (?) Altar
wieder mit dem realen Leben in Kontakt zu kommen. Das war bestimmt notwendig nach dem bestimmt nicht zu
wenig verbrannten Weihrauch im Herkulessaal. Was hätte der Gedenktag denn auch verändern sollen, als
die Rückwärtsrolle zu üben. Das tun und rufen (!) die katholischen Fundamentalisten, Lefebvristen,
Sedisvakantisten, Ultramontanen doch ohnehin ohne Unterlass(!) und keiner ihrer Gebetswünsche ist erhört
worden. Sollte das nicht auch einmal als Zeichen Gottes oder besser der Madonna von den stets unzufriedenen,
nörgelnden Gruppen und Grüppchen gewürdigt werden? :)3
@ Czibo: Besser kann man’s eigentlich nicht sagen. Die 90-Jahrfeier war natürlich vollkommen willkürlich
gewählt. Die Marienstatue an der Spitze des Altars hatte wirklich etwas von antik-griechischer Artemis-Verehrung…(welche
bekanntlich in Ephesus ganz besonders verehrt wurde, wesgalb das Konzil in Ephesus 431 Maria mit den dicksten
Ehrentiteln bedachte. Maria als Artemis-Nachfolgerin. Man will dem Volk schließlich nicht die geliebte
Muttergottheit wegnehmen). Das Ganze war ein Akt der Selbstvergewisserung der Piusse. Da bröckelt’s bekanntlich.
Und wenn erst das MP kommen sollte, fällt wahrscheinlich die Hälfte der Priester und Leute weg. Also
braucht man mal wieder einen Kampfplatz zur Mobilisierung.
@Inabikari: Bitte keine Gossen-Sprache Ich sprach zuvor von „mehr Bildung“. Somit ist auch klar, dass
ich unter Deutsch das Deutsch der Gebildeten verstehe. Im Duden gibt es alle möglichen umgangssprachlichen
Ausfälle. Die Genitivform „trotz schlechten Wetters“ heißt nun im Duden „trotz schlechtem Wetter“. Sie
ersetzen also den Genitiv durch den Dativ auch dort, wo er möglich ist. Im Duden gibt es auch das Wort
„g…l“ als „Jugendspruch für großartig“. Wenn Sie sich auf den Duden berufen, dann berufen Sie sich
auch auf die Gossensprache. Der deutsche Duden ist nicht so etwas wie die Academie francaise bei den Franzosen.
Letztere schützt die französische Sprache, wohingegen der Duden nur ein Verlag ist, der den gegenwärtigen
Sprachgebrauch und dessen Verfall wiedergibt, hinunter bis zur Gossen-Sprache, die auf kreuz.net nichts
zu suchen haben sollte. Im Übrigen wundert es mich, dass gerade Sie den Lästerer „Typ“ verteidigen,
wobei Sie doch andererseits auch ein schönes Gebet über die göttliche Liebe gepostet haben. Merken
Sie denn nicht, dass die Form „Piusse“ der Beleidigung dient? Wenn man des Lateinischen nicht mächtig
ist, kann man auch „Mitglieder der Pius-Bruderschaft“ oder – etwas salopper – „Pius-Leute“ schreiben.
Bei Personen-Namen sollte man stets vorsichtig sein, wenn man sie in den Plural setzt, eben um Beleidigungen
zu verhindern. Aber Sie unterstützen Beleidigungen von Personen und die Gossensprache des Duden, der
für Gebildete schon längst kein Maßstab mehr ist.
@ amadeus seit dem zweiten vaticanum ist es üblich, dass der priester sich dem volk hin zuwendet, deshalb
wurden ja auch in den katholischen kirchen die „volksaltäre“ aufgestellt. stellen sich diese priester
hier etwas gegen papst und kirchenlehre? das kann nicht gott gewollt sein. Erstens ist das nicht seit
dem Zweiten Vatikanum üblich, sondern seit der Liturgiereform von 1970, zweitens hat das Vatikanum nichts
dergleichen entschieden und drittens ist das auch nicht Teil der Kirchenlehre. Vielmehr lässt das neue
Messbuch diese Art der Zelebration weiter zu. Gegen den Papst stellt man sich damit auch nicht wirklich,
da er selbst in seiner Privatkapelle so zelebriert. @ „…vincit“ Gesellschaft mit dem apostatischen Joseph
Ratzinger, der nach wie vor dem schwerwiegenden Irrglauben anhängt, das Talmudjudentum könne (auch)
eine Weg zum Heil sein. Waren Sie es nicht, der nichts gegen heidnische Bestattungsrituale und Ehrungsfeiern
hatte? Wer hier wohl der Apostat ist…
@Stimme der Vernunft Keine Panik, liebe Stimme, auch die Retro-Katholen auf dem Bild beten nicht die Muttergottes –
also die Mutter unseres Herrn Jesus Christus – an, sondern einfach nur einen feierlich geschmückten Holzgötzen,
vor dem sie niedergefallen sind. Tja, der Engel des Lichts leistet ganze Arbeit. stimme der vernunft:
Den Altar find ich ja cool.Allerdings braucht man sich dann künftig nicht mehr mit Argumenten kommen,
wenn die Evangelen mal wieder mit dem Vorurteil ankommen „ihr betet die Muttergottes an“. Auf diesem Bild
wird ganz offensichtlich die Muttergottes angebetet.
@Burgorus: Schauen Sie mal in den Duden! Falls Sie einen Duden zur Hand haben, schauen Sie doch mal nach:
Da gibt es Krokusse, Soziusse, Zirkusse, Fidibusse – also ist die Form „Piusse“ völlig korrekt gebildet.
Und „Seraphe“ ist im Deutschen ebenfalls ein völlig korrekter Plural, ob es Ihnen gefällt oder nicht.
@Stimme: Posten Sie ruhig deutsch, aber korrekt! Bei den ins Deutsche übernommenen lateinischen oder
griechischen Wörtern wird auch der Plural lateinisch bzw. griechisch gebildet. Sie sagen ja auch nicht
„Praktikumme“, sondern „Praktika“, denn so heißt der lateinische (griechische) Plural von „practicum“
bzw. praktikon. Selbst im Hebräischen übernehmen wir den Plural mit ins Deutsch. Wir singen „Seraphim“
und nicht etwa „Seraphe“.
Dank an die Piusbruderschaft – Blöse für Münchener Ordinariat Wie sich hier die Gegner der Piusbruderschaft
doch einen abbrechen, um den Münchener Gebetstag mit seinen großartigen und unverfälscht katholischen
Gottesdiensten in Mißkredit bringen wollen! Einfach lächerlich und entlarvend! Das gilt auch für das
Münchener Ordinariat, die der Piusbruderschaft „Provokation“ vorwerden. Sie selber lassen einen so wichtigen
Tag wie den 90. Jahrestag von Fatima und den Tag der Patrona Bavariae ungenutzt verstreichen. Wahrscheinlich
mit Rücksicht auf die „getrennten Brüder“, die sich von einem so festlich gegangenen Marientag „verletzt“
fühlten und mit Rücksicht auf die vielen „Ökumeniker“ in den eignen Reihen, die einen solchen Gebetstag
als „Störung und Gefährdung der Ökumene“ betrachten würden. Es ist erbärmlich! Für die Piusbruderschaft,
mehr noch, für die Gottesmutter, war der Gebetstag in München ein großer Triumph und eine große Freude.
Danke, liebe Pius Priester und Gläubige! Oremus pro nobisipsis!
Kitschaltäre und blutleere Madonnen [kursiv]Auf diesem Bild wird ganz offensichtlich die Muttergottes
angebetet.[kursiv] Niemand soll sich nachher beschweren, die evangelischen Chirsten würden das nicht
so recht verstehen, weil sie von Luther her immer noch so verstockt sind und behaupten, Katholiken beten
Maria an. Das Bild ist offensichtlich! Die Katholiken haben natürlich nie gelernt, dass Anbetung nur
Gott im Geist und in der Wahrheit gebührt. Sie flirten einmal da und dann mal dort , haben die Auswahl
zwischen 14 Nothelfern und brauchen sie niemals in die Nähe Gottes zu wagen. Huch, hach ist es schön,
katholisch zu sein ohne den finsteren lieben Gott auf den man am liebsten verzichten würde, vor lauter
Kultverliebtheiten, wie Prozessionen, wunderschöne(?) Kitschaltäre und blutleere Madonnen verzichten
würde. Eigentlich kann einem diese Art von Katholiken nur leid tun…
die Diskussionen in diesem Thread sind herrlich „ die Piusse sind die richtigen Katholiken“ „Nein, wir
sind die katholische Kirche, die Piusse sich Schismatiker“ „Ihr seid alle beide Apostaten, nur ich bin
die wahre katholische Kirche“ Echt witzig, bald gibt es mehr „wahre katholische Kirchen“ als protestantische
Sekten.
Athanasius Bei Ihrem dämlichen antijüdischen Hinweis auf die Spenden der Diözese München für die
Münchner Synagoge unterschlagen Sie listig die Tatsache, dass jüdische Mitbürger seit Anfang des 19.
Jahrhunderts zum Bau oder Wiederaufbau katholischer Kirchen in Bayern große Summen spendeten. Addiert
man diese Spenden und rechnet man sie auf heutigen Geldwert um, dann haben die Juden für katholische
Kirchen mehr gespendet als die Katholiken für jüdische Synagogen.
@Athanasius Die Sache ist doch recht einfach: Die FSSPX suchte nach einem Anlass, um sich wieder einmal
publikumswirksam in Szene zu setzen. Da man wußte, daß üblicherweise von der Kirche nicht das 90.,
sondern das 100. Jubiläum einer solchen Weihe gefeiert wird, entschloß die FSSSPX sich flugs für diese
90-Jahr-Feier (an eine 80-Jahr-Feier hatte sie offensichtlich seinerzeit nicht gedacht). Wieso eine Weihe
erneuert werden muß wie ein abgenutzter Straßenbelag, ist allerdings nicht ersichtlich. Ja, ich lebe
in Bayern, und ich wurde weder um meine Zustimmung gefragt noch eingeladen. Niemand in meiner Umgebung,
den ich gefragt habe, hat vorher etwas von der Weihe gehört, niemand wurde informiert (etwa per Zeitungsanzeigen).
Daraus schließe ich, daß der FSSPX die Einwohner dieses Landes gleichgültig sind und es ihr nur auf
den Showeffekt ihrer Veranstaltung ankommt. In Bayern ist zwar die Kirche nicht dem Staat unterworfen,
aber immerhin gibt es zwischen beiden ein Konkordat, das das gute Einvernehmen regelt. Die FSSPX ist allerdings
nicht „die Kirche“, sondern eine Kongregation, die sich ins kirchliche Abseits gestellt hat und deshalb
nicht für „die Kirche“ reden kann. Und für Bayern natürlich auch nicht.
Den Altar find ich ja cool. Allerdings braucht man sich dann künftig nicht mehr mit Argumenten kommen,
wenn die Evangelen mal wieder mit dem Vorurteil ankommen „ihr betet die Muttergottes an“. Auf diesem Bild
wird ganz offensichtlich die Muttergottes angebetet.
Es ist eher Ausdruck eines Wunschgedankens… der von Hoffnung getragen ist. Aber die Weihe eines von
Demok befallenen Landes an die Gottesmutter scheint mir auch illusorisch zu sein. Zumindest weckt es die
Erinnerung an eine Zeit, wo Bayern, zumindest seinem äußeren Anschein nach, eine gottergebenes Staatswesen
besaß. Prozessionen dieser Art können diesen Geist wecken und Ideen Bestehendes zu überkommen. Besser
ein gottergebener Alleinherrscher, als dieses triebgesteuerte, gottlose Ungetüm, was sich Demok nennt.
Hochzeit für die Untergangspropheten Jetzt haben die Untergangspropheten alle Hände voll zu tun um
zu beweisen, dass es nur an ihnen und den schönen Altären liegt, den Untergang aufzuhalten. Dabei erfahren
sie nur wenig Dank, weil viele anders eingestellte Katholiken mit den wunderschönen nichtssagenden Ältären
eben nichts anfangen können. Das ist Kult aus der Mottenkiste herausgeholt und hat mit Christus und der
christlichen Religion wenig zu tun. Da verbindet sich Rührseligkeit mit Selbstmitleid. Das ist die alabasterne
Welt derformierten Unglaubens, der in keiner Weise biblisch begründet ist und von Katholisch-sein galaxienweit
entfernt ist. Das ist der berauschende Kult um des Kultes willen, in dem kein Platz für die freimachende
Botschaft des Evangeliums ist. Eine unglaubliche Demonstration des Rückwärts-Gerichtetseins. Die Münchner
Kirchenzeitung hat Mut und Stirn bewiesen, sich von dieser Aktivität sehr deutlich zu distanzieren. Kardinal
Wetter gebührt Respekt und Hochachtung und für die Kollegen in der Kirchenzeitung mögen alle guten
Wünsche in Erfüllung gehen beim Aufzeigen, dessen was denn Katholisch ist und was nicht. Nur eine Madonna
auf den Altar stellen ist noch lange nicht katholisch. Ähnliches findet man auch in anderen Religionen.
Immerhin hatten die Kultveranstalter ausgiebig Gelegenheit, zu beweisen wessen Geistes sie sind… o^/
#125 AthanasiusII 09:12:56 | Dienstag, 8. Mai 2007
@Sirilo Die erste Weihe Bayerns an die Patrona Bavariae fand auf Betreiben des letzten bayerischen Königs
statt. Jetzt ist Bayern eine Demokratie – hat die FSSPX die bayerische Staatsregierung und den Landtag
um deren Einwilligung zur Weihe des Landes an Maria gebeten? Seit wann müssen römisch-katholische Kongregationen
zum Abhalten von Weihen und Prozessionen Erlaubnis vom Staat erhalten? Ist bei Ihnen die Kirche dem Staate
unterworfen? In Bayern nicht, glücklicherweise. Ca. 1000 Leute aus Bayern (vermutlich) haben der Erneuerung
der Weihe beigewohnt – in wieweit wurde die restliche Bevölkerung gefragt, ob sie mit einer solchen Weihe
einverstanden ist? Es waren 1150 Leute aus Bayern, vielleicht etwa 50 aus dem restlichen Deutschland.
Und seit wann muss man demokratisch abstimmen zum Abhalten einer Weihe? Wurden nicht alle eingeladen,
und wurde nicht nachher vom Erzbistum diese Erneuerung der Weihe dämonisiert? Dürfen Ihretwegen die
Katholiken von Kuwait und Saudi-Arabien ihre Ländern auch nicht der Muttergottes weihen, nur weil die
Einwohner damit nicht einverstanden sind? Kann ein Bevölkerungsteil von weniger als einem Promille die
Weihe eines Landes durchführen, ohne die übrigen Millionen Einwohner um ihre Meinung zu fragen? Sehr
wohl. Die Kirche ist keine Demokratie und lebt nicht vom Schwung und der zeitbedingten und -abhängigen
Meinung einer indoktrinierten Mehrheit. Sie lebt aus der Wahrheit und geniesst Immunität. Und gegen eine
Russisch-orthodoxe Veranstaltung, gibt’s a
Hier wird sichtbar wem gehuldigt wird: Einem Phantom, das sich in unvorstellbarer Frechtheit als Mutter
des Herrn ausgibt und bereits das Kreuz überragt. Der Engel des Lichts leistet ganze Arbeit, um die armen
verirrten Katholiken noch mehr zu verwirren!
@landorganist Müssen Sie immer so sauer wittern gegen die gläubige Mitkatholiken und Mitchristen? Sieht
so bei Ihnen oikoumène, die Einheit der Kirche, aus? Geht man so mit Mitbürgern um die kein Verbrechen,
sondern eine religiöse Zeremonie grössten Wertes abgehalten haben? Fragen Sie sich mal, was Sie an sich
verbessern können, damit Sie heilig werden, und nicht was die Lefebvristen verbessern müssten um besser
zu werden. Im grossen und ganzen ist diese Erneuerung eine grosse Gnade. Traumhaft schöne Altäre, und
welch ein Zeugnis für den lieben Gott, Vater, Sohn, Heiligen Geist, sowie für die Muttergottes. Daß
das Ordinariat dies als „Provokation“ bezeichnet, empfinde ich als Terminologie der Kommunisten. Würden
die Russischen Orthodoxen Münchens oder die Syrischen Monophysiten solch eine Zeremonie abhalten, würde
ich sie dafür loben. Nicht eine objektiv gute Zeremonie als „Provokation“ bezeichnen. Eines bezeichnet
diese Wortwahl sehr wohl. Das München-Freisinger Ordinariat steht immer näher beim Glaubensabfall, beim
Abgrund. Geld ist da um Synagogen mit Millionen zu unterstützen als ginge es um die Rechte unserer jüdischen
Mitbürger selbst, und eine ganze Pfarrei wird den Homosexuellen und Homo-Priestern übergeben, mit Unterstützung
aus bayrischer Kirchensteuer (deswegen nicht mehr zahlen diese Kirchensteuer, man bleibt trotzdem römisch-katholisch,
hat Kardinal Herranz am 7.02.2007 festgestellt!). Verfaulte Geister.
#122 landorganist 08:39:25 | Dienstag, 8. Mai 2007
Was bitte, war an diesem „Altar“ denn schön? Interessant die große Marienstatue über dem Tabernakel!
Bravo. Ansonsten erinnerte mich der Aufbau an einen Festwagen in einem Blumenkorso in Haarlem.
so schön kann Kirche sein auf den Fotos vom Gebetstag in München und von der Hl. Messe kann man sehen,
wie schön und faszinierend die Kirche doch sein könnte. Es ist geradezu demaskierend vom Münchener
Ordinariat und somit vom Erzbischof, da von Provokation zu sprechen. Aber vielleicht haben diese Damen
und Herren damit garnicht einmal so unrecht, denn der unverfälschte Katholizismus, der in der Piusbruderschaft
gelebt wird, ist wohl tatsächlich eine Provokation für die protestantisierte Konzilskirche, die ja nun
allerorten dabei ist, sich nach Leibeskräften selbst zu demontieren.
Als ich das Bild mit diesem wunderschönen Altar sah, hätte ich im Augenblick selbst meine Alters- rente
verwettet, daß genau dieser saublöde Kommentar vom armen Gotthard kommt. Mehr ist da eben nicht drin.
jemand schrieb: „2. Wenn das 80. Jubiläum nicht gefeiert wurde, warum wird dann das 90. gefeiert? 3.
Warum muß die Weihe eines Landes nach gewisser Zeit erneuert werden? Nutzt sie sich ab? Ab wann nutzt
sie sich so ab, daß sie erneuert werden muß?“ Was heisst Weihe? Weihe heisst, dass diese 1000 Leute
der Prozession der Heiligen Jungfrau dieses Land anvertrauen, Sie bitten, es zu beschützen. Man hätte
auch das 80Jährige feiern können und sollen – warum nicht – die Frage muss man eigentlich an den Ortsbischof
richtigen. Wenn Pater Mählmann eben dieses Land der Mutter Gottes anvertrauen will, so ist es sein Akt
der Hoffnung, und der der anderen Prozessionsteilnehmer. Warum muss die Weihe erneuert werden? Sicher
wiegt die Hoffnung der heute Lebenden bei der Schutzpatronin Bayerns kursiv]für die heutige Zeit[kursiv]
mehr als jene Hoffnung der Menschen [die vor 90 Jahren gelebt haben, und durch ihre damalige Weihe vielleicht
verhindert haben, dass Bayern wie das angrenzende Tschechien kommunistisch wurde, so viele Bomben runterkamen
wie auf Hamburg oder Dresden. Es ist ein flehentlicher Ruf zum Himmel: beschütze uns!!! Und dieses Rufen
darf nie verstummen und wird immer erhört werden.
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Leblhuber Ihre Kommentare v. 22.4.07 : „Für die Leugnung
des Fegefeuers verhängt das Tridentinum ein Anathema“ Ob das Konzil den Bann ( Verfluchung ) für die
Leugnung des Fegefeuers verhängte, weiß ich nicht. Aber dass ein Konzil des 16. Jhdt., das als machtpolitische
Antwort auf die Reformation einberufen wurde, uns heute in Bezug auf den Glauben nicht mehr viel zu sagen
hat, dürfte klar sein.“ „Ich wehre mich gegen alte Glaubensdoktrin, die von verabscheuungswürdigen Klerikern
(Päpsten) uns als Last aufgebürdet wurden und von Fundis heute noch als Argumente missbraucht werden.“
@Galen: Sie schreiben an mich. „@ Leblhuber : Da Sie die Dogmen des Tridentinums hier in diesem Forum
öffentlich geleugnet haben, sollten Sie sich hier nicht als Verteidiger der katholischen Kirche aufspielen.
Sie sind ja selbst ein Ketzer.“ Können Sie das auch belegen? Oder ist das nicht vielmehr nur die übliche
heiße Luft? Ihre Meinungsäußerungen sind so dümmlich, dass das jeder konservativen Haltung Hohn spricht.
Mit intellektuellen Konservativen diskutiere ich gerne. Mit Ihnen nicht! Auf Phrasen, wie „Für ein freies
und heiliges Deutschland“ reagiere ich allergisch!
Zum FSSPX-PR-Event 1. Wie war es 1997? Hat da die FSSPX auch das 80. Jubiläum der Weihe an die Patrona
Bavaria gefeiert? 2. Wenn das 80. Jubiläum nicht gefeiert wurde, warum wird dann das 90. gefeiert? 3.
Warum muß die Weihe eines Landes nach gewisser Zeit erneuert werden? Nutzt sie sich ab? Ab wann nutzt
sie sich so ab, daß sie erneuert werden muß? 4. Wann ist es soweit, daß die FSSPX zur Erneuerung der
Weihe des Münchner Liebfrauendoms schreitet, weil dessen Weihe sich auch abgenutzt hat und der Erzbischof
von München keine neue Weihe durchführen möchte? 5. Wie viele der angeblich über 1200 Teilnehmer (der
Bayerische Rundfunk sprach von knapp 1000) stammten wirklich aus Bayern? (Es wurde eine größere Gruppe
aus Dresden/Sachsen angekündigt. Wieso müssen Sachsen mithelfen, Bayerns Weihe an die Patrona Bavariae
zu erneueren?) 6. Die erste Weihe Bayerns an die Patrona Bavariae fand auf Betreiben des letzten bayerischen
Königs statt. Jetzt ist Bayern eine Demokratie – hat die FSSPX die bayerische Staatsregierung und den
Landtag um deren Einwilligung zur Weihe des Landes an Maria gebeten? Ca. 1000 Leute aus Bayern (vermutlich)
haben der Erneuerung der Weihe beigewohnt – in wieweit wurde die restliche Bevölkerung gefragt, ob sie
mit einer solchen Weihe einverstanden ist? Kann ein Bevölkerungsteil von weniger als einem Promille die
Weihe eines Landes durchführen, ohne die übrigen Millionen Einwohner um ihre Meinung zu fragen?
@Gotthard und Typ Guntram wollte betonen, dass alle ordentlich waren, wie es sich gehört. Es ist doch
wirklich zu albern, daraus, dass Guntram von Gesunden gesprochen hat, zu schließen, dass Behinderte nicht
gern gesehen seien oder Ähnliches. Ich möchte gerade deswegen betonen, dass von der Blasmusik-Kapelle,
die den Prozessionszug begleitet hat, einer blind war. Und Blindheit gilt als schwere Behinderung. Die
Piusbruderschaft hat also Schwerbehinderte voll integriert. Außerdem war auch eine ärztliche Versorgung
durch die Malteser gewährleistet. Zu Typ: Man kann schon ein wenig vom äußeren Erscheinungsbild auf
das Innere des Menschen schlißen. Unser Religionslehrer in der 7. Klasse hat immer gesagt: Die äußere
Haltung ist Vorbedingung für die innere.
@Nachtlaterne: Woher bei Ihnen der Wind weht, wird sofort ersichtlich, wenn man Ihre Links verfolgt. Unter
www.mutev.de findet sich folgende Seite: Nazis prima Sündenböcke! Eine Seite, die wirklich lesenswert
ist. Merken Sie nicht, dass Ihnen nicht einmal in diesem Forum uneingeschränkte Gefolgschaft sicher ist?
Ihr zutiefst unchristliches und unkatholisches Anliegen ist heute nicht mehr gefragt. Dummheit, kombiniert
mit Verbohrtheit und intellektueller Unbedarftheit ist heute leicht zu durchschauen.
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Typ Wenn Sie das öffentliche, frommer, sittliche und schöne
Auftreten der FSSPx und deren Anhänger mit dem öffentlichen, obszönen, schamlosen und lauten Auftreten
der Satansjünger bei einem CSD oder einer „Love Parade“ vergleichen, wird Ihnen der Unterschied vielleicht
klar.
@ Guntram Junge Männer sauber, aufrichtig, ordentlich und gesund an Körper aber vor allem an Seele,
so präsentierte sich das Priesterseminar der FSSPX. Woran erkennt man denn in einer Prozession die Leute
mit den gesunden Seelen? Woran erkennt man, wer aufrichtig ist? Woran erkennt man, wer gesund ist? Und
was hätten Sie hier geschrieben, wenn man auf dem Bild einen Priesteramtskandidaten mit Krücke gesehen
hätte? Vielleicht war ein Diabetiker dabei und Sie haben es nur nicht erkannt? Ein Alkoholiker? Alles
das können Sie sehen?
@ Leblhuber Zum Verlag Anton Schmid und zu Rothkranz gibt es noch einen interessanten Artikel www.imprimatur-vatikan.de/1998/imp980508.html
von Lutz Lemhöfer. Immerhin ist Rothkranz nach langem Hin und Her auch bei der FSSPX hinausgeworfen worden –
besser spät als nie. Und lieber betrachte ich Sie als repräsentativ für das Christentum als die Herren
Schmid, Rothkranz & Co.! Damit kommt es besser weg und das entspricht wohl auch eher den Tatsachen. :(3