Zöli-Bandwurm + Doch Mittlerin aller Gnaden + Katholiken demonstrieren + Wovon das Herz voll ist + Ein moderner Theologe
Benedikt XVI. betete gestern in der Kathedrale von Sao Paulo gemeinsam mit zahlreichen brasilianischen Bischöfen die Vesper.
Zöli-Bandwurm
„Wenn im Schoß der Kirche der Wert des priesterlichen Auftrags als vollkommene Hingabe
an Gott mittels des apostolischen Zölibats in Frage gestellt wird, der die vollkommene Bereitschaft zum
Dienst an den Seelen bedeuten soll, und man den ideologischen, politischen – auch parteipolitischen –
Fragen den Vorzug gibt, dann beginnt die Struktur der Weihe an Gott ihre tiefste Bedeutung zu verlieren.“
Auszug aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. an die brasilianischen Bischöfe am Freitag abend.
Doch Mittlerin aller Gnaden
Brasilien. Bei seiner Predigt in Sao Paulo am Freitag morgen sprach Papst
Benedikt XVI. auch über die Rolle der Allerseligsten Jungfrau für das christliche Leben: „In der Heilsgeschichte
gibt es keine einzige Frucht der Gnade, welche die Mittlerschaft unserer Lieben Frau nicht als notwendiges
Instrument hatte.“ Der Heilige Vater beendete seine Predigt mit dem Satz: „Laßt uns Gott dem Vater, Gott
dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist danken, von dem – durch die Fürsprache der Jungfrau Maria – jeder
himmlische Segen kommt“.
Italien.
In Rom findet heute ein Familientag – ‘Familiy Day’ – statt. Zu der Großdemonstration werden mehrere
100.000 Menschen erwartet. Mit sechzig Clowns, 1.200 Helfern und 30.000 Luftballons soll das Familienfest
auch zu einem medialen Großereignis werden. Dabei geht es nicht nur um Widerstand gegen die Homo-Unzucht,
sondern auch um eine besser Familienpolitik und mehr staatliche Gelder für die Familie.
Wovon das Herz
voll ist
Deutschland. Der ehemalige Abt des Benediktinerstifts Plankstetten und neue Bischof von Eichstätt,
Mons. Gregor Maria Hanke (52), ist erst seit fünf Monaten im Amt. An sein Leben außerhalb der Klausur
muß er sich noch gewöhnen. Als er kürzlich mit Journalisten über sein neues Wirkungsfeld sprach, gab
es zum Abschluß auch ein kleines Buffet mit Öko-Produkten aus dem Kloster Plankstetten. Da rutschte
dem Bischof – nach Angaben der ‘Augsburger Zeitung’ – folgender Satz aus dem Mund: „Sogar der Käse wird
bei uns gemacht.“
Ein moderner Theologe
Ein moderner Theologe wird von einem Passanten angesprochen:
„Entschuldigen Sie, wo geht es hier zum Bahnhof?“ „Ich weiß nicht“ – antwortet der Theologe: „Aber es
war gut, daß wir darüber gesprochen haben.“
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34 Lesermeinungen
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Papst Benedikt in Brasilien oh, wie weltfremd doch unser deutscher Papst ist und das ausgerechnet in einem
Land, wie Brasilien, wo man über die zwangshafte Verknüpfung von Weihesakrament und sexueller Enthaltsamkeit
nur noch ein müdes Lächeln hat. „Lasst den doch aus dem fernen Europa reden, was er will, wir machen
unser eigenes Ding sowieso schon lange genug.“ Dann ist halt irgendwann wieder mal ein „Ketzerprozess“
aus Rom „nötig“ – Aber recht haben alle mal die, die dort glaubhaft Kirche vor Ort leben wollen.
@Gotthard – „Konsenserklärung“ Werter Gotthard (Ihr Posting Samstag, 12. Mai 2007 23:08) – es interessiert
bei der Annoulierung der röm.-kath. Kirche nur alles bis zum Zeitpunkt der „Konsenserklärung“ und deshalb
kann vorher in der Tat alles sein! Z.b. die Absichtserklärung: „… wenn ‘s nicht mit uns klappt, dann
warte ich nicht bis der Tod uns scheidet, sondern reiche auf jeden Fall schon vorher die Scheidung ein.“
Dies ist z.B. ein Grund der VORHER gesagt und durch Zeugen bestätigt ein Klagepkt. sein kann.
Zyklusmethode Die Aussage „die Eheleute müssen ein Kind akzeptieren und dürfen es nicht verhindern“
ist ja zumindest mißverständlich. Gegen die Zyklusmethode sind mir keine Einwände bekannt, trotzdem
diese die Fehlgeburtenrate deutlich erhöht. Zu den anderen Verhütungsmethoden könnte ich nicht wirklich
einen Beleg für eine eindeutig römisch-katholische Bewertung der Sündhaftigkeit angeben. Kann mir bitte
jemand helfen?
@möchtegern-kathole Also nochmal, nur damit ich das richtig verstehe: • Sex nur in der Ehe, weil man
ja mit Sex Kinder macht, und die brauchen die Familie • aber innerhalb der Ehe ist Sex auch OK, wenn
keine Kinder kommen • und die Ehe hat als Partnerschaft auch ohne Kindersegen bestand • Ergo: Ehe
hat über die Familiengründung hinaus noch den Wert als dauerhafte Partnerschaft (Gehört eigentlich
Häusliche Gewalt zu den von Genoveva angeführten Grund der z.B. „Psychische Eheunfähigkeit“? Nur eine
Interessenfrage.) Verstehst du meine Verwirrung? Mir wird nämlich unter dem Gesichtspunkt nicht klar,
warum die Aufregung über die Bürgerlichen Partnerschaften dann so groß ist. Wenn diese im Kern die
selben Sozialfunktionen der Gegenseitigen Absicherung und Treue erfüllen, spricht doch im säkularen
Staat nichts dagegen die gleichen Rechte zu gewähren – zumindest was Punkte wie Steuerrecht, Erbrecht,
Versicherungen und Unterhalt angeht. !:) Oder ist mir da noch was entgangen? Ich kappiers nämlich nicht.
?:)
@stephanSchmidt und @Gotthard @Gotthard: es ging um einen ganz bestimmte Tatbestand (nämlich die mangelnde
Fähigkeit zum Vollzug der Ehe. @stephanSchmidt: Wenn der eheliche Akt vollzogen wurde, dürfte das den
Beteiligten klar sein und damit auch, dass die Ehe damit gültig ist (solange nicht auch noch andere Punkte
dagegensprechen). Durch Lüge einen Annulierungsvorgang anzustreben können sie natürlich, aber nur beim
Gericht und nicht bei Gott. Sie schrieben: „Soweit ich das mitbekommen habe, betrachtet die katholische
Kirche den Akt nur als Mittel zur Zeugung von Nachkommen. Wir wäre jedoch keine Aussage der Kirche bekannt,
die zeugungsunfähigen Paaren den Akt untersagt,“ Das „nur“ ist nicht richtig. die Eheleute müssen ein
Kind akzeptieren und dürfen es nicht verhindern. Aber sie dürfen auch dann, wenn sie (z.B. aus Altergründen)
genau wissen, dass kein Kind kommen kann.
Hintertürchen Also wenn ich mir das so ansehe, muss ich mich ja schon fast an matts Formulierung anschließen:
Diese Annulierung ist doch eine Schleichweg-Scheidung. Was mich daran so amysiert ist die Tatsache, dass
diese Art von Rechst-Hintertürchen genau das selbe Wischiwaschi-Ding ist, das Ihr der weltlichen Partnerschaft
vorwerft.
@möchtegern-k wenn die Ehe auch nur einmal vollzogen ist, dann ist sie gültig eingesetzt, dann gibt
es keine Nichtigkeitserklärung mehr. gut, dass die Eheschließung nicht bei Obi oder sonstwo stattfindet.
Wenn zum Zeitpunkt der Eheschließung ein Tatbestand vorlag, der die Eheschließung unmöglich machte,
ist die Ehe nicht zustandegekommen – trotz diverser Kinder.
@StephanSchmidt: Wenn oberes jedoch Gültigkeit hat, dann erweitert sich doch auch das Bild der Ehe damit.
Es ist nicht mehr eine reine Kindergebärinstitution, sondern das enge Bündnis eines Paares. Eine soziale
Einheit, basierten auf dem Versprechen sich umeinander zu kümmern. Natürlich gehört zum katholischen
Verstädnis der Ehe der Lebensbund zweier Liebender genauso wie die Fruchtbarkeit. Auch die Eheunfähigkeit
jenseits medizinischer Probleme (z.B. „Psychische Eheunfähigkeit“) ist seit langem ein möglicher Grund
für eine Nichtigkeitserklärung.
@möchtegern-kathole und matt2 Wenn man die Eheunfähigkeit nur durch die unmöglichkeit des Sexualaktes
(namentlich: Impotenz) definiert, also nicht gebunden an die Zeugungsfähigkeit betrachtet, dann führt
uns das doch zu einem Konflikt mit der Katholischen Sexualmoral. Soweit ich das mitbekommen habe, betrachtet
die katholische Kirche den Akt nur als Mittel zur Zeugung von Nachkommen. Wir wäre jedoch keine Aussage
der Kirche bekannt, die zeugungsunfähigen Paaren den Akt untersagt, wie beim außerehelichen Verkehr.
Wenn oberes jedoch Gültigkeit hat, dann erweitert sich doch auch das Bild der Ehe damit. Es ist nicht
mehr eine reine Kindergebärinstitution, sondern das enge Bündnis eines Paares. Eine soziale Einheit,
basierten auf dem Versprechen sich umeinander zu kümmern. Ich fände diese Definition eigentlich treffend.
Diese Partnerschaft übernimmt ja eine wichtige Funktion der gegenseitigen sozialen Absicherung, selbst
wenn keine Kinder involviert sind. Man wird ja gleichzeitig auch Teil der Familie des Partners und ist
damit auch in eine sichere Struktur eingebunden. Als solche hat dieser Bund, als quasi die kleinste Form
der Sozial- und Rentenabsicherung, eine Förderung verdient. P.S. Abrahams Ehe hat ja in dieser Form keine
Gültigkeit mehr, da die von uns genannten Verse mit dieser Form der Ehe aufräumen. Oder?
@matt2 wenn die Ehe auch nur einmal vollzogen ist, dann ist sie gültig eingesetzt, dann gibt es keine
Nichtigkeitserklärung mehr. Das ist wie bei dem Recht, dem Obi oder Praktiker was zurückzubringen: nur
unbeschädigt und in Originalverpackung … Und alles vor dem Auspacken abzuklären ist nicht immer so
einfach möglich …
Zur Zeugungsunfähigkeit… also ich bin ja wirklich froh, dass gewisse Paare des AT nicht dem heutigen
Kirchenrecht unterliegen. Man wäre vermutlich hergegangen und hätte ihre Ehen für nichtig erklärt,
nur weil sie in bestimmter Zeit keine Kinder produzierten. Musste nicht Abraham lange warten auch seinen
Sohn Isaak, bis Gott ihm seinen Sohn schenkte? Hat er deshalb etwa seine Frau Sara verstoßen oder sich
aus der Ehe gestohlen, oder sie rückwirkend für ungültig erklärt? Heisst es nicht: Bei Gott ist alles
möglich? Kann nicht ein Paar, das lange Zeit kinderlos ist, fruchtbar werden, wenn Gott es will. Oder
andere Frage: kann nicht eine Ehe genauso als fruchtbar gelten, wenn zwar aus ihr keine leiblichen Kinder
hervorgehen, aber dafür Kinder adoptiert werden, die man wiederum in Liebe erzieht? Die Sache mit der
Unfruchtbarkeit ist also eine höchst fragwürdige Angelegenheit. Und wenn nun beispielsweise dem männlichen
Partner kurz nach der Heirat die Hoden gequetscht werden, sodass er nicht mehr kann, soll dann das etwa
ein Grund für Annulierung sein? Heisst es dafür nicht auch „in guten wie in schlechten Tagen“. Muss
man nicht auch das Kreuz einer solchen Ehe dann auch sich nehmen? Bitte, wenn von vornherein feststeht
ein Gatte hat kein funktionsfähiges Geschlechtsorgan ist das eine Sache. Das muss man eben vor der Eheschließung
klären. Aber danach soll man die Dinge nehmen wie sie sind und den Bund nicht brechen. Diese Annulierung
ist doch eine Schleichweg-Scheidung.
@stephanSchmidt „In welchem Vers, wird erwähnt, dass die Frau sich nach der scheidung nicht wiederverheiraten
darf?“ In meiner Ausgabe steht in Matthäus 19, 9: „Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die
Ehe“ Na logisch, dass die Geschiedene dann auch die Ehe bricht. Logisch auch, dass die Ehe noch nach der
Scheidung fortbesteht, sonst könnte man sie nicht brechen. Warum sollte es zynisch sein, von den Gesetzen
für die Frau auf den Mann zu schliessen? Wenn die Ehe einer Frau nach der Trennung noch fortbesteht,
dann ist es logisch, dass auch ihr geschiedener Mann eben in dieser fortbestehenden Ehe lebt, auch wenn
beide getrennt leben. Das ist nicht zynisch, das ist logisch. Ich finde es überhaupt nicht zynisch, dem
Mann dieselben Dinge aufzuerlegen wie der Frau. Zynisch von mir (bin ja schliesslich ein Mann) wäre es,
dem Mann weniger aufzuerlegen als der Frau. Weiter schreiben Sie: „dass zeugungsunfähige Paare gar nicht
erst heiraten könnten „ Das ist dann korrekt, wenn die eheliche Vereinigungnicht möglich ist. In diesem
Fall kommt die kath. Ehe nicht zustande und kann vom kath. Ehegericht für nichtig erklärt werden. Da
der Sachverhalt eventuell erst bei dem materiellen Teil der Eheschließung erkannt wird (also in der Hochzeitsnacht),
ist das auch rückwirkend möglich. Das von dem Unvermögen der ehelichen Vereinigung auf alle Arten der
Zeugungsunfähigkeit auszudehnen ist Ihre persönliche, nicht die katholische Ansicht.
@möchtegern-kathole: hmm. In welchem Vers, wird erwähnt, dass die Frau sich nach der scheidung nicht
wiederverheiraten darf? Ich find es zumindest nicht unter Matthäus ist es mir jetzt nicht aufgefallen.
Ich lass mich aber gern eines besseren belehren. Von der Rolle der Frau in der Bibel auf die des Mannes
zu schließen ist dagegen aber geradezu zynisch. »Gleiches gilt logischerweise dann auch für den Mann.«
In Sachen Ehe hat die Frau in der Bibel überhaupt nicht zu melden. Der Mann wählt sich eine Frau. Der
Mann kann die Ehe auch beenden und sich eine neue suchen. Er wird ja nur Ehebrüchig, wenn die Frau von
der er sich trennt nicht selbst schon Ehebruch begangen hat. Im Gegensatz zum Koran hat die Frau in der
Bibel nicht die Kompetenz die Ehe zu beenden, selbst wenn der Mann ehebrüchig geworden sein sollte. Vers
12 über die Ehefähigkeit deckt noch eine Eigenschaft der biblischen Ehe auf. Ehefähigkeit ist nämlich
gleichbedeutend mit Zeugungsfähigkeit. Eine Ehe ohne Nachwuchs ist also keine Ehe. Eine Frau wird im
biblischen Kontext nicht nur ehebrüchig, wenn sie mit einen anderen Mann schläft, sondern auch wenn
sie keine Kinder gebärt. Ein Ehebruch ist nicht zwangsläufig durch Unzucht gegeben, auch wenn die moderne
Leseart dies implizieren würde. Die Übertragung dieses Ehekodexes auf unsere Zeit hätte auch zu Folge,
dass zeugungsunfähige Paare gar nicht erst heiraten könnten – oder wenn die Zeugungsunfähigkeit später
deutlich wird, diese die Annolierunng der Ehe nach sich zieht.
@stephanSchmidt Nur am Rande: heißt es nicht Vers, statt Fers? Oder bin ich da der Rechtschreibreform
hinterher? Inhaltlich ist Matthäus 19 gut: dort steht zum einen – und das zitieren Sie auch – dass man
eine Frau nur bei Unzucht entlassen darf. Es steht aber auch dabei – und das zitieren Sie nicht – dass
eine entlassene Frau nicht heiraten darf, es wäre Ehebruch. Das ist also dir Trennung, wenn es – salopp
formuliert – nicht mehr geht. Aber Trennung heisst, dass die Frau dann nicht mehr heiraten darf, es wäre
Ehebruch. Gleiches gilt logischerweise dann auch für den Mann. Der Wille Gottes, dass die beiden zusammenbleiben
sollen, ist klar erkennbar. Matthäus19 deckt sich mit der kath. Morallehre. Trennung aus triftigem Grund
ja, Wiederverheiratung nein. Dass diese Regeln nicht für Eheunfähige gelten steht übrigens nicht in
meiner Bibel – dort steht dass es Leute gibt, die nicht zur Ehe fähig sind, aber nicht, dass die Scheidungsregeln
dann andere wären.
athanasius, alter tradibetonschädel hör auf zu jammern und zu zetern … es ist nicht ausschliesslich
missbruauch aber ihr tradifaschios seit eh jeder sich sein eigener papst … glückwunsch!
wer von den Damen kann denn heute noch kochen? r.ruhrgebietler: stephanSchmidt – hm…die 3 K’s haben
sich gewandelt früher: Kinder, Küche, Kirche heute: Kinder , Küche Karriere was blieb auf der Strecke?
DIE FAMILIE! Stimmt! Ich würde aber eher sagen: Kinder, Kindergarten, Karriere Denn wer von den Damen
kann denn heute noch kochen?
@ möchtegern-kathole: Hinweis: bibelzitate bitte mit Buch, Kapitel und Fers angeben. Gottesglaube ist
kein Grund es an Präzision mangeln zu lassen. Ich denke du gehst hier auf die ersten Ferse von Matthäus
19 ein. Besonders interessant ist der einschub in Fers 9: 9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau
scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe. Es gibt also legitime
Scheidungsgründe. Hiermit wird das Scheidungsrecht aus Moses Zeiten (5Mo 24,1) -das lediglich das Aushändigen
eines Scheidebriefes an die Frau bedurfte- klarer definiert. Und zusätzlich wird noch in den Fersen 11
und 12 erwähnt, dass diese Regeln nicht für Leute gelten, die nicht ehefähig sind (was auch immer das
sein mag).
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Johannes 15, 18-21 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von
der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt
stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort,
das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden
sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
Und wieder die fast sakrilegische neo-anglikanische Art der Handkommunion von Benedikt XVI. erlaubt bei
seinen Papstmessen. Da war Johannes-Paul II. doch viel besser. Es wird wohl der deutsche Einfluß sein,
der Benedikt XVI. weitermachen lässt mit diesem großen Mißbrauch der Hl. Hostie der so nie in der frühen
Kirche existierte, was auch immer behauptet wird. In der frühesten Kirche gab es neben Mundkommunion
an bestimmten Orten auch die Handkommunion mit Thronhand und für die Frauen mit dominicále, einem weißen
Kleidchen. Es verschwand schon im 4. Jahrhundert in der Kirche Roms, und woanders wurde der Mißbrauch
im 6. und 7. Jahrhundert endgültig verboten und mit der Exkommunikation bestraft, ja sogar mit Absetzung
aus dem Priesteramt (depositio). Sieh die Synode von Rouen (604) z.B.
@r.ruhrgebietler Nach deiner Aufzählung bleibt hier die Kirche auf der Strecke. Das würde natürlich
die heftige Abwehrreaktion dieses Aperatus erklären. Ihr habt euch die Rolle der Frau romantisiert. Eine
Nachkriegsjahre Mutti die Pappi die Hausschuhe bringt. Aber Frauen waren immer auch Arbeiterinnen. OK.
Wenn du Warentransport, Feldarbeit, Textilproduktion, Handelvertretung auf dem Markt (Marktfrau) in den
Bereich der Küche stülpst, macht deine Aussage wenigsten wieder etwas Sinn. Das Konstrukt Familie, das
hier verteidigt wird, ist ein Kunstwesen, das sich aus den Vorstellungen des Bürgertums undr Chrsitrdemokratie
der Nachkriegsjahre zusammensetzt. Familie war sah fast immer anders aus: • Frauen waren Wirtschaftlich
aktiv • Wenn die Eltern nicht da waren, übernahmen andere die Erziehung (Tanten, Onkel, Geschwister)
und nicht selten wurden Kinder zu Verwandten in andere Orte geschickt. • »Bis das der Tod euch scheidet«
war ein schlupfloch für Männer um nochmal zu heiraten, denn nicht wenige Ehefrauen überlebten Schwangerschaft
und Geburt nicht • Unverheiratete oder nicht gebährfahige waren auch bestandteil von Familie und Kinderbetreuung
• die blutverwandschaft war nur für die Erbfolge von dominanter Relevanz. Die Vaterschaft war eigentlich
nur beim erstgeborenen relativ sicher, da die halbe Verwandschaft im ehelichen Schlafzimmer darüber wachte,
dass die Ehe in der Hochzeitsnacht auch »vollzogen« wurde
stephanSchmidt – hm… die 3 K’s haben sich gewandelt früher: Kinder, Küche, Kirche heute: Kinder ,
Küche Karriere was blieb auf der Strecke? DIE FAMILIE!
WOher stammt dieses Familienbild? Dies ist wieder ein Protest für ein vollkommen artifizielles Familienbild:
Eine Frau, Ein Mann und so viele Kinder wie er ihr mit aller Gewalt in den Ofen schieben kann. Woher habt
ihr das? Ich hab nachgeschaut und hab es nicht gefunden. Bis zum Bürgertum im 18. und 19 Jahrhundert
war so eine Vorstellung noch äußerst exotisch. Da tummelte sich im anständigen Haushalt noch alles,
was halbwegs mit einem Verwand war – Eltern, Großeltern, Unverheiratete Onkels und Tanten,was halt grad
da war. Geheiratet wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen und wer es sich leisten konnte tat es auch mehr
als einmal. Also hier kommt das Bild der traditionellen Familie nicht her. Vielleicht aus der Bibel? Nein.
Kein wort von »one man – one woman«. Die Religionsstifter, die nicht keusch lebten, scheinen fast ausschließlich
polygam zu leben. Und wenn man dann noch folgendes Jesus sagen hört, fragt man sich wirklich, ob man
nicht das falsche Buch erwischt hat: Matthäus 10 34 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden
zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.35 Denn ich bin
gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter
mit ihrer Schwiegermutter. Woher haben Sie diese Vorstellung eines »traditionellen« Familienbildes?
Die einzigen, die ich fand waren die Dichter der romantik, welche aber damals als gefehrliche Radikale
galten.