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Zöli-Bandwurm + Doch Mittlerin aller Gnaden + Katholiken demonstrieren + Wovon das Herz voll ist + Ein moderner Theologe
Benedikt XVI. betete gestern in der Kathedrale von Sao Paulo gemeinsam mit zahlreichen brasilianischen Bischöfen die Vesper.
Benedikt XVI. betete gestern in der Kathedrale von Sao Paulo gemeinsam mit zahlreichen brasilianischen Bischöfen die Vesper.
Zöli-Bandwurm

„Wenn im Schoß der Kirche der Wert des priesterlichen Auftrags als vollkommene Hingabe an Gott mittels des apostolischen Zölibats in Frage gestellt wird, der die vollkommene Bereitschaft zum Dienst an den Seelen bedeuten soll, und man den ideologischen, politischen – auch parteipolitischen – Fragen den Vorzug gibt, dann beginnt die Struktur der Weihe an Gott ihre tiefste Bedeutung zu verlieren.“

Auszug aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. an die brasilianischen Bischöfe am Freitag abend.

Doch Mittlerin aller Gnaden

Brasilien. Bei seiner Predigt in Sao Paulo am Freitag morgen sprach Papst Benedikt XVI. auch über die Rolle der Allerseligsten Jungfrau für das christliche Leben: „In der Heilsgeschichte gibt es keine einzige Frucht der Gnade, welche die Mittlerschaft unserer Lieben Frau nicht als notwendiges Instrument hatte.“ Der Heilige Vater beendete seine Predigt mit dem Satz: „Laßt uns Gott dem Vater, Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist danken, von dem – durch die Fürsprache der Jungfrau Maria – jeder himmlische Segen kommt“.

Heiligsprechung von Frei Antonio Galvao
Bischöfe bereiten sich auf die Heilige Messe vor.Mehr als eine 1,2 Millionen Gläubige wohnten der Messe auf dem Gelände des Innenstadtflughafens 'Campo de Marte' bei.Es waren auch zahlreiche konzelebrierende Priester anwesend.

Katholiken demonstrieren

Italien. In Rom findet heute ein Familientag – ‘Familiy Day’ – statt. Zu der Großdemonstration werden mehrere 100.000 Menschen erwartet. Mit sechzig Clowns, 1.200 Helfern und 30.000 Luftballons soll das Familienfest auch zu einem medialen Großereignis werden. Dabei geht es nicht nur um Widerstand gegen die Homo-Unzucht, sondern auch um eine besser Familienpolitik und mehr staatliche Gelder für die Familie.

Wovon das Herz voll ist

Deutschland. Der ehemalige Abt des Benediktinerstifts Plankstetten und neue Bischof von Eichstätt, Mons. Gregor Maria Hanke (52), ist erst seit fünf Monaten im Amt. An sein Leben außerhalb der Klausur muß er sich noch gewöhnen. Als er kürzlich mit Journalisten über sein neues Wirkungsfeld sprach, gab es zum Abschluß auch ein kleines Buffet mit Öko-Produkten aus dem Kloster Plankstetten. Da rutschte dem Bischof – nach Angaben der ‘Augsburger Zeitung’ – folgender Satz aus dem Mund: „Sogar der Käse wird bei uns gemacht.“

Ein moderner Theologe

Ein moderner Theologe wird von einem Passanten angesprochen: „Entschuldigen Sie, wo geht es hier zum Bahnhof?“ „Ich weiß nicht“ – antwortet der Theologe: „Aber es war gut, daß wir darüber gesprochen haben.“
      
34 Lesermeinungen
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#34   Doritta   22:31:24 | Sonntag, 13. Mai 2007
Kathedrale von Sao Paulo
Da hat Papst Benedikt von der Theorie völlig Recht, nur
wie schaut das gerade in Brasilien in der Praxis aus?
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#33   Brigitte Bussmann   12:49:24 | Sonntag, 13. Mai 2007
Papst Benedikt in Brasilien
oh, wie weltfremd doch unser deutscher Papst ist und das ausgerechnet in einem Land, wie Brasilien, wo man über die zwangshafte Verknüpfung von Weihesakrament und sexueller Enthaltsamkeit nur noch ein müdes Lächeln hat. „Lasst den doch aus dem fernen Europa reden, was er will, wir machen unser eigenes Ding sowieso schon lange genug.“ Dann ist halt irgendwann wieder mal ein „Ketzerprozess“ aus Rom „nötig“ – Aber recht haben alle mal die, die dort glaubhaft Kirche vor Ort leben wollen.
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#32   r.ruhrgebietler   06:54:48 | Sonntag, 13. Mai 2007
@Gotthard – „Konsenserklärung“
Werter Gotthard (Ihr Posting Samstag, 12. Mai 2007 23:08) – es interessiert bei der Annoulierung der röm.-kath. Kirche nur alles bis zum Zeitpunkt der „Konsenserklärung“ und deshalb kann vorher in der Tat alles sein! Z.b. die Absichtserklärung: „… wenn ‘s nicht mit uns klappt, dann warte ich nicht bis der Tod uns scheidet, sondern reiche auf jeden Fall schon vorher die Scheidung ein.“ Dies ist z.B. ein Grund der VORHER gesagt und durch Zeugen bestätigt ein Klagepkt. sein kann.
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#31   Prinz   04:30:05 | Sonntag, 13. Mai 2007
Zyklusmethode
Die Aussage
„die Eheleute müssen ein Kind akzeptieren und
dürfen es nicht verhindern“
ist ja zumindest mißverständlich.
Gegen die Zyklusmethode sind mir keine Einwände bekannt, trotzdem diese die Fehlgeburtenrate deutlich erhöht.
Zu den anderen Verhütungsmethoden könnte ich nicht wirklich einen Beleg für eine eindeutig römisch-katholische Bewertung der Sündhaftigkeit angeben. Kann mir bitte jemand helfen?
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#30   stephanSchmidt   02:04:14 | Sonntag, 13. Mai 2007
@möchtegern-kathole
Also nochmal, nur damit ich das richtig verstehe:
• Sex nur in der Ehe, weil man ja mit Sex Kinder macht, und die brauchen die Familie
• aber innerhalb der Ehe ist Sex auch OK, wenn keine Kinder kommen
• und die Ehe hat als Partnerschaft auch ohne Kindersegen bestand
• Ergo: Ehe hat über die Familiengründung hinaus noch den Wert als dauerhafte Partnerschaft
(Gehört eigentlich Häusliche Gewalt zu den von Genoveva angeführten Grund der z.B. „Psychische Eheunfähigkeit“? Nur eine Interessenfrage.)
Verstehst du meine Verwirrung? Mir wird nämlich unter dem Gesichtspunkt nicht klar, warum die Aufregung über die Bürgerlichen Partnerschaften dann so groß ist. Wenn diese im Kern die selben Sozialfunktionen der Gegenseitigen Absicherung und Treue erfüllen, spricht doch im säkularen Staat nichts dagegen die gleichen Rechte zu gewähren – zumindest was Punkte wie Steuerrecht, Erbrecht, Versicherungen und Unterhalt angeht.
!:) Oder ist mir da noch was entgangen?
Ich kappiers nämlich nicht.
?:)
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#29   möchtegern-kathole   00:08:18 | Sonntag, 13. Mai 2007
@stephanSchmidt und @Gotthard
@Gotthard:
es ging um einen ganz bestimmte Tatbestand (nämlich die mangelnde Fähigkeit zum Vollzug der Ehe.
@stephanSchmidt:
Wenn der eheliche Akt vollzogen wurde, dürfte das den Beteiligten klar sein und damit auch, dass die Ehe damit gültig ist (solange nicht auch noch andere Punkte dagegensprechen). Durch Lüge einen Annulierungsvorgang anzustreben können sie natürlich, aber nur beim Gericht und nicht bei Gott.
Sie schrieben:
„Soweit ich das mitbekommen habe, betrachtet die katholische Kirche den Akt nur als Mittel zur Zeugung von Nachkommen. Wir wäre jedoch keine Aussage der Kirche bekannt, die zeugungsunfähigen Paaren den Akt untersagt,“
Das „nur“ ist nicht richtig. die Eheleute müssen ein Kind akzeptieren und dürfen es nicht verhindern. Aber sie dürfen auch dann, wenn sie (z.B. aus Altergründen) genau wissen, dass kein Kind kommen kann.
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#28   ZechprobstHugo   00:02:26 | Sonntag, 13. Mai 2007
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#27   stephanSchmidt   23:41:27 | Samstag, 12. Mai 2007
Hintertürchen
Also wenn ich mir das so ansehe, muss ich mich ja schon fast an matts Formulierung anschließen:
Diese Annulierung ist doch eine Schleichweg-Scheidung.
Was mich daran so amysiert ist die Tatsache, dass diese Art von Rechst-Hintertürchen genau das selbe Wischiwaschi-Ding ist, das Ihr der weltlichen Partnerschaft vorwerft.
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#26   Gotthard   23:08:53 | Samstag, 12. Mai 2007
@ruhrgebiet
nein … im Zeitpunkt der „Konsenserklärung“ … vorher kann alles sein …
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#25   r.ruhrgebietler   23:01:20 | Samstag, 12. Mai 2007
@Gotthard – richtig muss es heißen
bis vor dem Zeitpunkt der … der Rest ist unwichtig!
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#24   Gotthard   22:58:44 | Samstag, 12. Mai 2007
@möchtegern-k
wenn die Ehe auch nur einmal vollzogen ist, dann ist sie gültig eingesetzt, dann gibt es keine Nichtigkeitserklärung mehr.
gut, dass die Eheschließung nicht bei Obi oder sonstwo stattfindet.
Wenn zum Zeitpunkt der Eheschließung ein Tatbestand vorlag, der die Eheschließung unmöglich machte, ist die Ehe nicht zustandegekommen – trotz diverser Kinder.
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#23   Genoveva   22:28:18 | Samstag, 12. Mai 2007
@StephanSchmidt:
Wenn oberes jedoch Gültigkeit hat, dann erweitert sich doch auch das Bild der Ehe damit. Es ist nicht mehr eine reine Kindergebärinstitution, sondern das enge Bündnis eines Paares. Eine soziale Einheit, basierten auf dem Versprechen sich umeinander zu kümmern.
Natürlich gehört zum katholischen Verstädnis der Ehe der Lebensbund zweier Liebender genauso wie die Fruchtbarkeit.
Auch die Eheunfähigkeit jenseits medizinischer Probleme (z.B. „Psychische Eheunfähigkeit“) ist seit langem ein möglicher Grund für eine Nichtigkeitserklärung.
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#22   stephanSchmidt   22:13:52 | Samstag, 12. Mai 2007
@möchtegern-kathole und matt2
Wenn man die Eheunfähigkeit nur durch die unmöglichkeit des Sexualaktes (namentlich: Impotenz) definiert, also nicht gebunden an die Zeugungsfähigkeit betrachtet, dann führt uns das doch zu einem Konflikt mit der Katholischen Sexualmoral. Soweit ich das mitbekommen habe, betrachtet die katholische Kirche den Akt nur als Mittel zur Zeugung von Nachkommen. Wir wäre jedoch keine Aussage der Kirche bekannt, die zeugungsunfähigen Paaren den Akt untersagt, wie beim außerehelichen Verkehr.
Wenn oberes jedoch Gültigkeit hat, dann erweitert sich doch auch das Bild der Ehe damit. Es ist nicht mehr eine reine Kindergebärinstitution, sondern das enge Bündnis eines Paares. Eine soziale Einheit, basierten auf dem Versprechen sich umeinander zu kümmern.
Ich fände diese Definition eigentlich treffend. Diese Partnerschaft übernimmt ja eine wichtige Funktion der gegenseitigen sozialen Absicherung, selbst wenn keine Kinder involviert sind. Man wird ja gleichzeitig auch Teil der Familie des Partners und ist damit auch in eine sichere Struktur eingebunden. Als solche hat dieser Bund, als quasi die kleinste Form der Sozial- und Rentenabsicherung, eine Förderung verdient.
P.S. Abrahams Ehe hat ja in dieser Form keine Gültigkeit mehr, da die von uns genannten Verse mit dieser Form der Ehe aufräumen. Oder?
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#21   möchtegern-kathole   21:17:24 | Samstag, 12. Mai 2007
@matt2
wenn die Ehe auch nur einmal vollzogen ist, dann ist sie gültig eingesetzt, dann gibt es keine Nichtigkeitserklärung mehr. Das ist wie bei dem Recht, dem Obi oder Praktiker was zurückzubringen: nur unbeschädigt und in Originalverpackung … :-D
Und alles vor dem Auspacken abzuklären ist nicht immer so einfach möglich …
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#20   matt2 †   21:04:25 | Samstag, 12. Mai 2007
Zur Zeugungsunfähigkeit…
also ich bin ja wirklich froh, dass gewisse Paare des AT nicht dem heutigen Kirchenrecht unterliegen. Man wäre vermutlich hergegangen und hätte ihre Ehen für nichtig erklärt, nur weil sie in bestimmter Zeit keine Kinder produzierten. Musste nicht Abraham lange warten auch seinen Sohn Isaak, bis Gott ihm seinen Sohn schenkte? Hat er deshalb etwa seine Frau Sara verstoßen oder sich aus der Ehe gestohlen, oder sie rückwirkend für ungültig erklärt? Heisst es nicht: Bei Gott ist alles möglich? Kann nicht ein Paar, das lange Zeit kinderlos ist, fruchtbar werden, wenn Gott es will. Oder andere Frage: kann nicht eine Ehe genauso als fruchtbar gelten, wenn zwar aus ihr keine leiblichen Kinder hervorgehen, aber dafür Kinder adoptiert werden, die man wiederum in Liebe erzieht? Die Sache mit der Unfruchtbarkeit ist also eine höchst fragwürdige Angelegenheit. Und wenn nun beispielsweise dem männlichen Partner kurz nach der Heirat die Hoden gequetscht werden, sodass er nicht mehr kann, soll dann das etwa ein Grund für Annulierung sein? Heisst es dafür nicht auch „in guten wie in schlechten Tagen“. Muss man nicht auch das Kreuz einer solchen Ehe dann auch sich nehmen? Bitte, wenn von vornherein feststeht ein Gatte hat kein funktionsfähiges Geschlechtsorgan ist das eine Sache. Das muss man eben vor der Eheschließung klären. Aber danach soll man die Dinge nehmen wie sie sind und den Bund nicht brechen. Diese Annulierung ist doch eine Schleichweg-Scheidung.
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#19   möchtegern-kathole   20:41:42 | Samstag, 12. Mai 2007
@stephanSchmidt
„In welchem Vers, wird erwähnt, dass die Frau sich nach der scheidung nicht wiederverheiraten darf?“
In meiner Ausgabe steht in Matthäus 19, 9: „Und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe“
Na logisch, dass die Geschiedene dann auch die Ehe bricht. Logisch auch, dass die Ehe noch nach der Scheidung fortbesteht, sonst könnte man sie nicht brechen.
Warum sollte es zynisch sein, von den Gesetzen für die Frau auf den Mann zu schliessen? Wenn die Ehe einer Frau nach der Trennung noch fortbesteht, dann ist es logisch, dass auch ihr geschiedener Mann eben in dieser fortbestehenden Ehe lebt, auch wenn beide getrennt leben.
Das ist nicht zynisch, das ist logisch. Ich finde es überhaupt nicht zynisch, dem Mann dieselben Dinge aufzuerlegen wie der Frau. Zynisch von mir (bin ja schliesslich ein Mann) wäre es, dem Mann weniger aufzuerlegen als der Frau.
Weiter schreiben Sie:
„dass zeugungsunfähige Paare gar nicht erst heiraten könnten „
Das ist dann korrekt, wenn die eheliche Vereinigungnicht möglich ist. In diesem Fall kommt die kath. Ehe nicht zustande und kann vom kath. Ehegericht für nichtig erklärt werden. Da der Sachverhalt eventuell erst bei dem materiellen Teil der Eheschließung erkannt wird (also in der Hochzeitsnacht), ist das auch rückwirkend möglich.
Das von dem Unvermögen der ehelichen Vereinigung auf alle Arten der Zeugungsunfähigkeit auszudehnen ist Ihre persönliche, nicht die katholische Ansicht.
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#18   stephanSchmidt   20:07:16 | Samstag, 12. Mai 2007
@möchtegern-kathole:
hmm. In welchem Vers, wird erwähnt, dass die Frau sich nach der scheidung nicht wiederverheiraten darf? Ich find es zumindest nicht unter Matthäus ist es mir jetzt nicht aufgefallen. Ich lass mich aber gern eines besseren belehren.
Von der Rolle der Frau in der Bibel auf die des Mannes zu schließen ist dagegen aber geradezu zynisch.
»Gleiches gilt logischerweise dann auch für den Mann.«
In Sachen Ehe hat die Frau in der Bibel überhaupt nicht zu melden. Der Mann wählt sich eine Frau. Der Mann kann die Ehe auch beenden und sich eine neue suchen. Er wird ja nur Ehebrüchig, wenn die Frau von der er sich trennt nicht selbst schon Ehebruch begangen hat.
Im Gegensatz zum Koran hat die Frau in der Bibel nicht die Kompetenz die Ehe zu beenden, selbst wenn der Mann ehebrüchig geworden sein sollte.
Vers 12 über die Ehefähigkeit deckt noch eine Eigenschaft der biblischen Ehe auf. Ehefähigkeit ist nämlich gleichbedeutend mit Zeugungsfähigkeit. Eine Ehe ohne Nachwuchs ist also keine Ehe. Eine Frau wird im biblischen Kontext nicht nur ehebrüchig, wenn sie mit einen anderen Mann schläft, sondern auch wenn sie keine Kinder gebärt. Ein Ehebruch ist nicht zwangsläufig durch Unzucht gegeben, auch wenn die moderne Leseart dies implizieren würde.
Die Übertragung dieses Ehekodexes auf unsere Zeit hätte auch zu Folge, dass zeugungsunfähige Paare gar nicht erst heiraten könnten – oder wenn die Zeugungsunfähigkeit später deutlich wird, diese die Annolierunng der Ehe nach sich zieht.
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#17   VirFortis   19:23:45 | Samstag, 12. Mai 2007
Ich sagte doch:
Diese Unterscheidungsfrage funktioniert !
(siehe Mancro,,,)
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#16   20mancro5 †   19:19:38 | Samstag, 12. Mai 2007
@virfortis
Das Papstamt ist doch erwiesenermassen eine Erfindung der Menschen
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#15   VirFortis   19:08:53 | Samstag, 12. Mai 2007
Methoder zur Erkennung von echten katholiken:
Fragestellung:
Ist das Papstamt göttlichen oder weltlichen Ursprungs ?
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#14   möchtegern-kathole   16:32:40 | Samstag, 12. Mai 2007
@stephanSchmidt
Nur am Rande: heißt es nicht Vers, statt Fers? Oder bin ich da der Rechtschreibreform hinterher?
Inhaltlich ist Matthäus 19 gut: dort steht zum einen – und das zitieren Sie auch – dass man eine Frau nur bei Unzucht entlassen darf. Es steht aber auch dabei – und das zitieren Sie nicht – dass eine entlassene Frau nicht heiraten darf, es wäre Ehebruch.
Das ist also dir Trennung, wenn es – salopp formuliert – nicht mehr geht. Aber Trennung heisst, dass die Frau dann nicht mehr heiraten darf, es wäre Ehebruch. Gleiches gilt logischerweise dann auch für den Mann.
Der Wille Gottes, dass die beiden zusammenbleiben sollen, ist klar erkennbar. Matthäus19 deckt sich mit der kath. Morallehre. Trennung aus triftigem Grund ja, Wiederverheiratung nein.
Dass diese Regeln nicht für Eheunfähige gelten steht übrigens nicht in meiner Bibel – dort steht dass es Leute gibt, die nicht zur Ehe fähig sind, aber nicht, dass die Scheidungsregeln dann andere wären.
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#13   thaumaturgos   14:38:24 | Samstag, 12. Mai 2007
athanasius, alter tradibetonschädel
hör auf zu jammern und zu zetern … es ist nicht ausschliesslich missbruauch
aber ihr tradifaschios seit eh jeder sich sein eigener papst … glückwunsch!
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#12   Monarcho   13:47:18 | Samstag, 12. Mai 2007
wer von den Damen kann denn heute noch kochen?
r.ruhrgebietler: stephanSchmidt – hm…die 3 K’s haben sich gewandelt
früher: Kinder, Küche, Kirche
heute: Kinder , Küche Karriere
was blieb auf der Strecke? DIE FAMILIE!
Stimmt! Ich würde aber eher sagen:
Kinder, Kindergarten, Karriere
Denn wer von den Damen kann denn heute noch kochen? :-D
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#11   stephanSchmidt   13:13:55 | Samstag, 12. Mai 2007
@ möchtegern-kathole:
Hinweis: bibelzitate bitte mit Buch, Kapitel und Fers angeben. Gottesglaube ist kein Grund es an Präzision mangeln zu lassen.
Ich denke du gehst hier auf die ersten Ferse von Matthäus 19 ein. Besonders interessant ist der einschub in Fers 9:
9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.
Es gibt also legitime Scheidungsgründe.
Hiermit wird das Scheidungsrecht aus Moses Zeiten (5Mo 24,1) -das lediglich das Aushändigen eines Scheidebriefes an die Frau bedurfte- klarer definiert.
Und zusätzlich wird noch in den Fersen 11 und 12 erwähnt, dass diese Regeln nicht für Leute gelten, die nicht ehefähig sind (was auch immer das sein mag).
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#10   Bruder Theophil   13:10:14 | Samstag, 12. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 15, 18-21
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
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#9   Athanasius   13:08:26 | Samstag, 12. Mai 2007
Und wieder
die fast sakrilegische neo-anglikanische Art der Handkommunion von Benedikt XVI. erlaubt bei seinen Papstmessen. Da war Johannes-Paul II. doch viel besser. Es wird wohl der deutsche Einfluß sein, der Benedikt XVI. weitermachen lässt mit diesem großen Mißbrauch der Hl. Hostie der so nie in der frühen Kirche existierte, was auch immer behauptet wird. In der frühesten Kirche gab es neben Mundkommunion an bestimmten Orten auch die Handkommunion mit Thronhand und für die Frauen mit dominicále, einem weißen Kleidchen. Es verschwand schon im 4. Jahrhundert in der Kirche Roms, und woanders wurde der Mißbrauch im 6. und 7. Jahrhundert endgültig verboten und mit der Exkommunikation bestraft, ja sogar mit Absetzung aus dem Priesteramt (depositio). Sieh die Synode von Rouen (604) z.B.
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#8   möchtegern-kathole   12:39:53 | Samstag, 12. Mai 2007
das verbot der Scheidung …
… ist sehr wohl biblisch. Einfach mal nachlesen.
Hinweis: Neues Testament
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#7   stephanSchmidt   12:16:40 | Samstag, 12. Mai 2007
@r.ruhrgebietler
Nach deiner Aufzählung bleibt hier die Kirche auf der Strecke. Das würde natürlich die heftige Abwehrreaktion dieses Aperatus erklären.
Ihr habt euch die Rolle der Frau romantisiert. Eine Nachkriegsjahre Mutti die Pappi die Hausschuhe bringt. Aber Frauen waren immer auch Arbeiterinnen. OK. Wenn du Warentransport, Feldarbeit, Textilproduktion, Handelvertretung auf dem Markt (Marktfrau) in den Bereich der Küche stülpst, macht deine Aussage wenigsten wieder etwas Sinn.
Das Konstrukt Familie, das hier verteidigt wird, ist ein Kunstwesen, das sich aus den Vorstellungen des Bürgertums undr Chrsitrdemokratie der Nachkriegsjahre zusammensetzt.
Familie war sah fast immer anders aus:
• Frauen waren Wirtschaftlich aktiv
• Wenn die Eltern nicht da waren, übernahmen andere die Erziehung (Tanten, Onkel, Geschwister) und nicht selten wurden Kinder zu Verwandten in andere Orte geschickt.
• »Bis das der Tod euch scheidet« war ein schlupfloch für Männer um nochmal zu heiraten, denn nicht wenige Ehefrauen überlebten Schwangerschaft und Geburt nicht
• Unverheiratete oder nicht gebährfahige waren auch bestandteil von Familie und Kinderbetreuung
• die blutverwandschaft war nur für die Erbfolge von dominanter Relevanz. Die Vaterschaft war eigentlich nur beim erstgeborenen relativ sicher, da die halbe Verwandschaft im ehelichen Schlafzimmer darüber wachte, dass die Ehe in der Hochzeitsnacht auch »vollzogen« wurde
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#6   r.ruhrgebietler   11:54:34 | Samstag, 12. Mai 2007
stephanSchmidt – hm…
die 3 K’s haben sich gewandelt
früher: Kinder, Küche, Kirche
heute: Kinder , Küche Karriere
was blieb auf der Strecke? DIE FAMILIE!
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#5   Veritatis †   11:47:26 | Samstag, 12. Mai 2007
60 Clowns in Rom?
Na, da wird hier wohl die homophobe Basis-Crew fehlen…
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#4   Konrad   11:23:45 | Samstag, 12. Mai 2007
Wenn schon kein Motu Proprio
dann vielleicht ein neues Dogma: Maria – Mittlerin aller Gnaden
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#3   stephanSchmidt   10:30:27 | Samstag, 12. Mai 2007
WOher stammt dieses Familienbild?
Dies ist wieder ein Protest für ein vollkommen artifizielles Familienbild:
Eine Frau, Ein Mann und so viele Kinder wie er ihr mit aller Gewalt in den Ofen schieben kann.
Woher habt ihr das? Ich hab nachgeschaut und hab es nicht gefunden. Bis zum Bürgertum im 18. und 19 Jahrhundert war so eine Vorstellung noch äußerst exotisch. Da tummelte sich im anständigen Haushalt noch alles, was halbwegs mit einem Verwand war – Eltern, Großeltern, Unverheiratete Onkels und Tanten,was halt grad da war. Geheiratet wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen und wer es sich leisten konnte tat es auch mehr als einmal. Also hier kommt das Bild der traditionellen Familie nicht her.
Vielleicht aus der Bibel? Nein. Kein wort von »one man – one woman«. Die Religionsstifter, die nicht keusch lebten, scheinen fast ausschließlich polygam zu leben. Und wenn man dann noch folgendes Jesus sagen hört, fragt man sich wirklich, ob man nicht das falsche Buch erwischt hat:
Matthäus 10
34 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.
Woher haben Sie diese Vorstellung eines »traditionellen« Familienbildes? Die einzigen, die ich fand waren die Dichter der romantik, welche aber damals als gefehrliche Radikale galten.
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#2   Robert Ketelhohn   10:17:33 | Samstag, 12. Mai 2007
Grachtendämon
Offensichtlich hat der Amsterdamer Grachtendämon dir das häretische Hirn völlig vernebelt.
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#1   r.ruhrgebietler   10:10:37 | Samstag, 12. Mai 2007
und so erfüllt sich doch die Amsterdammer Botschaft
Wenn auch nur im Zeitlupentempo!
Geliebte Gottesmutter ich danke Dir!
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