Die US-Anglikaner sind in Glaubenssachen vollkommen verwässert. Nur noch in einem Punkt vertreten sie eine unumstoßbare Überzeugung – mit fatalen Folgen.
(kreuz.net) Der anglikanische Erzbischof Peter Akinola (63) von Nigeria hat in den USA den Grundstein
für eine anglikanische Gegenhierarchie gelegt.
Akinola ist Primas der Anglikaner in Nigeria und gilt
als konservativer Evangelikaler.
Am Samstag ordinierte er den US-Amerikaner Martyn Minns zum anglikanischen
Bischof. Die Zeremonie fand im US-Bundesstaat Virginia im Osten der Vereinigten Staaten statt.
Bischof
Minns leitet den im Dezember von Akinola gegründeten Zusammenschluß ‘Convocation of Anglicans in North
America’- kurz: CANA.
Die Vereinigung sieht sich als Alternative zur Episkopalkirche – wie sich die US-Anglikaner
offiziell nennen. CANA sammelt konservative Anglikanergemeinden, die sich von der homo-ideologisch unterwanderten
Muttergemeinschaft abspalten.
Zur konservativen anglikanischen Gemeinschaft in Nigeria gehören 17 Millionen
Gläubige. Tendenz steigend. Dagegen sinkt oder stagniert die Zahl der derzeit knapp 2,5 Millionen Mitglieder
umfassenden Episkopalkirche in den USA.
Bei seiner Ordination sagte Minns, daß der Name CANA gleichbedeutend
mit „Spaltung“ sei: „Es ist ein Desaster, aber nicht das Ende der Geschichte.“ Gott werde es in ein Fest
verwandeln. CANA sei ein Geschenk.
Der Nigerianer Akinola nannte die Ordination nur den ersten Schritt:
„Die Reise vor uns ist lang und die Straße rau.“
Akinola rechtfertigte sich mit der Sorge um die Gläubigen.
Diese bräuchten eine geistliche Heimat: „Wenn wir es nicht getan hätten, wären viele von euch zu anderen
Kirchen übergelaufen oder hätten sich überhaupt verloren.“
Die Vorgeschichte
Anlaß für die Gründung
der neuen anglikanischen Gruppierung ist die jahrelange Förderung der Homo-Unzucht bei den US-Anglikanern.
Der Primas der weltweiten ‘Anglikanischen Gemeinschaft’ und Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams,
sowie die radikale weibliche Vorsitzende der anglikanischen US-Bischofskonferenz, Katherine Jefferts Schori,
baten Akinola noch letzte Woche, die geplante Bischofsordination zu unterlassen.
Sie forderten ihn auf,
gemäß anglikanischer Tradition keine Mitglieder in fremden Ländern anzuwerben.
Doch für Akinola ist
die Frage der nationalen Grenzen bedeutungslos, da die Episkopalkirche ein „unbiblisches Programm“ befolge.
Die im Juni 2006 gewählte weibliche US-Vorsitzende und Homo-Ideologin Schori ist selber ein Grund für
die Spaltung.
Sieben der 110 anglikanischen US-Diözesen lehnten eine weibliche Vorsitzende ab. Akinola
weigerte sich im Februar bei einem internationalen Treffen der Vorsteher der anglikanischen Nationalkirchen,
an einem Gottesdienst von Frau Schori teilzunehmen.
Im Jahr 1896 erklärte Papst Leo XIII. in der berühmten
Bulle ‘Apostolicae Curae’, daß die anglikanischen Weihen „ganz und gar leer und ungültig“ sind.
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102 Lesermeinungen
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#105 Karl Murx 13:52:38 | Donnerstag, 10. Mai 2007
„Dominum et Vivificantem“ von JPII., eine authentische Interpretation der neuen Form der Weihe Das ist
also laut der Enzyklika der Hl.Geist „ein Geschenk für die Person des Gottesknechtes“. Diese Person steht
dann nicht allein für sich da, sondern wirkt auf Geheiß des Herrn. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten
diesen Text zu verstehen: a) Die Person des Gottesknechtes ist die des Sohnes, die der Person des Vaters
untergeordnet ist und erhält sowohl „ad intra“, als auch „ad extra“ das Geschenk des Hl.Geistes. b) Die
Person des Gottesknechtes ist eine rein menschliche Person und wird durch das Geschenk des Hl.Geistes
mit der Person des ewigen WORTES verbunden. Wie auch immer, beides ist häretisch. Kanon 5 des II. Konzil
von Konstantinopel: Wer den Ausdruck „eine Hypsotase unseres Herrn Jesus Christus“ so versteht, daß damit
eine Zusammenfassung mehrerer Hypostasen gemeint ist, und wer so in das Geheimnis zwei Hypostasen oder
zwei Personen einführen will, und, nachdem er zwei Personen eingeführt hat, doch nur von einer spricht,
nämlich der Würde und der Anbetung nach, …der sei ausgeschlossen. Denzinger-Hünermann 426 catho.org/9.php?d=bwa
#104 Spätmerker 12:46:38 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Ist hier: Ch. Burgaux, „Histoires des Papes“, Imprimatur Versailles, 16.4.1947 E.Baudet, Generalvikar
Seite 17: „Saint Athanase affirme que c’est après Saint Denys principalement que les pères du concile
de Nicée formulèrent la doctrine catholique sur la divinité de Jésus-Christ.“
#102 Spätmerker 12:15:17 | Donnerstag, 10. Mai 2007
ja, genau Man braucht sich dazu nur die Lehre des hl.Papstes Dionysius (250 n.Chr.) anzuschauen. Diese
ist eine Ermahnung an seinen Namensvetter in Alexandrien im Hinblick auf Übertreibungen im Kampf gegen
den Modalismus. Die Trinitäts ist so ausgearbeitet, sie hätte aus der Zeit der Scholastik stammen können.
Der hl.Athanasius vermeldet, daß das Konzil von Nizäa auf die Lehre diese heiligen Papstes zurückgegriffen
habe.
#101 Karl Murx 12:08:52 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Ja, ich bin absolut sicher Und zwar gerade im Hinblick auf die Christologie und Pneumatologie. Denn die
Apostel hatten von Anbeginn mit kabbalistischen Mißverständnissen der Trinitätslehre zu tun. Deswegen
auch ihre Bevorzugung der Septuaginta, welche gleich semitischen Mißverständnissen im Hinblick auf den
Hl.Geist vorbaute. Ich werde nachher eines der ältesten Weihegebete aus Jerusalem aus der vor-byzantinischen
Zeit hier hereinstellen. Dieses Gebet ist ganz einfach und hat keine Irrtümer.
@murx und du bist sicher dass die Apostel und ihre Nachfolger im ersten Jahrhundert und deren Nachfolger
während der Christenverfolgungen in den Katakomben sich an all das gehalten haben, was Päpste 1500 Jahre
später als unbedingt erforderlich festgelegt haben?
Natürlich gibt es noch gültige Weihen Innerhalb der Konzilskirche sind da die ostkirchlichen Weihen
zu nennen. Ansonsten bei der FSSPX und den Sedisvakantisten. Weiterhin zum Adoptianismus in den nachkonziliaren
Dokumenten. JPII schreibt in Dominum et Vivificantem: „17. Man muß an dieser Stelle betonen, daß »der
Geist des Herrn«, der auf dem kommenden Messias »ruhen« wird, deutlich ein Geschenk Gottes für die
Person jenes Knechtes des Herrn darstellt. Er selbst aber ist keine eigene, für sich allein stehende
Person; denn er wirkt auf Geheiß des Herrn, kraft dessen Entscheidung und Wahl. „ www.vatican.va/…ocs/DEU0130/__P6.HTM
Das ist falsch, denn der Begriff „Knecht des Herrn“ darf laut Hadrian I. nicht auf die Hypostase des Messias
angewendet werden. (Denz. 311-313) Darum sagt auch Prof. Dörmann: „Der Hl.Geist ist keineswegs eine Gabe
für die ‘Person des Messias’, denn diese ist aufgrund der hypostat. Union die zweite Person der Gottheit,
aus welcher der Hl.Geist vom Vater und vom Sohn hervorgeht.“ (Trinitarische Trilogie II/3, Seite 127)
Es ist auch falsch zu sagen, der Messias sei „keine eigene für sich allein dastehende Person, denn diese
handele auf Geheiß des Herrn“. Die Person des Messias ist das ewige WORT und diese ist der Herr. Die
menschliche Natur Jesu hat keine geschaffene Subsistenz, sondern nur eine rein göttliche, welche Träger
der menschlichen Natur ist. Siehe auch dazu das Anathema des Can.5, 2. Konzil von Konstantinopel. catho.org/9.php?d=bwa
Also wenn ich euch so lese dann frag ich mich, ob es überhaupt irgendwo irgendwelche gültigen Weihen
gibt Das ist ja so kompliziert und so komplex, wenn man im Zaubersprüchlein nur ein paar Worte anders
ausspricht oder den Zauberstab falsch bewegt, funktioniert der Zauber nicht (wissen wir ja schon von Harry
Potter), daher können wir getrost davon ausgehen, dass alle Weihen der ersten zwei oder drei oder vier
Jahrhunderte samt und sonders die Gültigkeit der anglikanischen Weihen haben und zwar aus genau denselben
Gründen wie die anglikanischen Weihen. Die Sukzession ist also schon ganz am Anfang abgebrochen, wenn
eure Spitzfindigkeiten zutreffen.
Atha weiß gar nichts und mit Belegen kommt er nie Dieses „Wissen“ stammt wie gewöhnlich nicht von ihm
selbst, wie ja auch in meinem Falle nicht. Nur kann ich immer meine Quellen angeben. Zum Glück sind viele
wichtige Dokumente auf dem Internet zu haben; so z.B. die Summa des Hl.Thomas in englischer Sprache, Denzinger-Hünermann
fast vollständig auf Französisch und Latein und wenn einer gegen RORE SANCTIFICA motzen will, er wird
immerhin dort wichtige Quellen als PDF-Kopien finden: die Archive Assemanis, die Edition des TESTAMENTUM
von Rahmani, die Arbeit von Hürth, Auszüge aus dem 2.Band von Denzingers Buch „Ritus Orientalium“ und
vieles mehr. Als Atha mit einem vermeintlichen Mgr „Brizen“ ankam, so konnte, oder wollte er nicht auf
die Quelle hinweisen. Ich habe daraufhin den Band 52 von Mansis Dokumenten zum 1.Vatikanum nach diesem
Brief durchforstet, andere haben das auch getan, im Band 51 und 53 ebenfalls. Fehlanzeige. Diese Lügen
wurden von der FSSPX in die Welt gesetzt und stammen wohl von Prälat Hesse. Dass dann auch noch Papst
Marcellinus I. als Götzendiener und Kronzeuge gegen den Sedesvakantismus beschworen wurde, war der Gipfel.
Warum hat er seine Quell nicht genannt? Die symmachianischen Fälschungen. Meine Quelle ist das alte LTHK.
Jetzt auch noch dieser völlig wirre Übersetzungsversuch, als wäre er der Lateinkönner, dieser Besserwisser
mit ein paar Wirtschaftskenntnissen. Im Elliott-Wellen-Forum „Börse und Wirtschaft“ wäre er längst
geflogen und hätte bei Jürgen Küssner die rote Karte gesehen.
#96 virOblationis 07:55:04 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Anmerkung Mir erscheint Athanasius’ Reichtum an Wissen immer wieder staunenswert. Doch stets recht haben
kann niemand von uns. Wenn Athanasius nun in einer Frage einmal nicht recht haben sollte, dann, so meine
ich, dient eine wiederholte Aufzählung von echten oder vermeintlichen Fehlern sicherlich weder ihm, noch
befördert es die Diskussion.
Hallo Redaktion: ihr könntet wenigstens einen Kommentar abgeben, wenn Ihr etwas löscht Also, ich wiederhole:
Atha hat hier verbreitet, daß Pius IX. an einen Mgr „Brizen“, der eigentlich Fürst-Bischof Gasser von
Brixen war, einen Brief zum Papa Haereticus geschrieben hätte. Den Namen „Brizen“ hatte er aus einer
Seite der FSSPX. Der Brief selbst ist auch nach allen Bemühungen im Ordinariat Brixen unauffindbar. Atha
erzählte, daß ein gewisser Papst Marcellinus I. den Götzen geopfert hätte und dennoch weiter als Papst
anerkannt worden wäre. Es handelte sich um die sogenannte symmachianische Fälschung. Auch hier nimmt
er es notgedrungen zurück, aber vorsichtiger wird er deswegen nicht. Atha sagte uns, daß Christus vom
Hl.Geist „gezeugt“ worden wäre. Nach allen Hinweisen, die er hier im Forum erhalten hat, für ihn kein
Grund mal zurückzustecken, er weiß weiterhin alles besser. den lateinischen Text von Sacramentum Ordinis
kann er nicht lesen, gibt sich aber als den größten Lateiner überhaupt aus. Qualifizierte Kommentare
von P.Hürth SJ interessieren ihn nicht, wo von der „Forma essentialis“ die Rede ist. Den Link auf die
Arbeit Hürths hat er erhalten. Wahrscheinlich mangelte es ihm am Latein. Atha behauptet, daß die Begriffe
Natura und Essentia grundverschieden seien, sagt aber nicht warum. Am Ende sind die Essentialia in der
Form der Weihe nicht mehr essentiell und das Essentielle findet sich anderswo.
He Athanasius, wir warten immer noch auf Antwort Was ist der Unterschied zwischen Natur und Wesenheit?
Von Deinen Lateinkenntnissen reden wir mal gar nicht hier.
Typisch ist auch daß man anstatt bei der Gottesdienstkongregation um Klärung zu bitten in einem offiziellen
Schreiben mit den Vorwürfen Leugnung Filióque und Ungültigkeit des Ritus, immerhin direkt seine Schlüsse
gezogen hat („UNgÜLTIGE FREIMAURERLITURGIE“) und nicht mehr nachgefragt hat und nur in Polemikgewässern
diskutieren will. Murx/Theo Stuss aber wüsste dann sofort, daß seine Thesen widerlegt werden würden,
zum Teil wegen dem was ich hervorgehoben habe, nämlich, daß die essentiellen Worte nur an sich noch
keine Form bilden, sondern „nur“ erforderte Worte der größeren Form sind zur Gültigkeit. Die früheren
Behauptungen der Sedis, die auch lange blieben, wurden schon lange wiederlegt. U.a. daß Spiritus principalis
kein Heiliger Geist sein konnte (aber im Koptischen Ritus ist) usw. usw. usw.
@Murx/Spätmerker Das einzige was lächerlich ist, ist daß ein Ingenieur durch neue Nick Names (Karl
Murx, Spätmerker, Theo Stuss) versucht seine widerlegte Thesen zu „verteidigen“. Zur Natur der Sache,
also der Bischofsweihe, gehört die Erwähnung der Übermittlung des Heiligen Geistes, deswegen hatte
Paul VI. trotzdem Recht. Die narratio „constituerunt“ in den essentiellen Worten der Form (=ganze precatio
consecratoriae) bezeichnen schon die Amtsgewalt, nämlich, ein Dienst, dieser Dienst wird ex adjunctis
zweifellos katholisch ausgelegt. Summum sacerdotium. Donc, c’est fini, Murx. C’est fini. Schluss mit dem
Unsinn. Besser wissen als Hürth? Nein, ich sage nur dass Santogrossi auf Ihre Einwände zu den essentiellen
Worten reagiert hat und sich dabei verfehlt. Kardinal Ottaviani und die vielen anderen Theologen wußten
1968 eindeutig, daß es weder häretisch noch ungültig ist. Da mag ein Hobbytheologe hervorkommen und
im Internet anderes behaupten um andere Schlüsse (schon vorher gemacht) bestätigt zu sehen. Wissenschaftlich
ist es aber nicht um Beweise herbeizubasteln für eine bereits gezogene Schlussfolgerung! Dazu muss man
kein Theologe sein.
Bitte um Text Ich vermag der Diskussion augenblicklich nicht zu folgen, weil sie sich auf Grundlagen (neue
Form der Bischofsweihe) bezieht, ohne diese als Text zugänglich zu machen.
@Spätmerker Sie sind essentiell für die Gültigkeit der ganzen Form, weil nur die von Pius XII. genannten
Abschnitte die Vermittlung des Heiligen Geistes nennen, während sonstwo in den Präfationen keine Rede
vom Heiligen Geist ist. @Murx: Ich bin Katholik. Sie müssen mich nicht überprüfen. Sie sind mein Schullehrer
nicht. Der Heilige Geist ist nach St. Thomas Prinzip der Menschwerdung Christi. Zum Priestertum: Der Heilige
Geist ist „in allen Teilen des Leibes das Prinzip jeder lebenspendenden und wirklich heilsamen Handlung“
(Pius XII., Enz. „Mystici Corporis“) Das Priestertum ist heilsam und gibt Leben, der Haupt – Jesus – ist
Teil des Leibes. Somit ist die Einwohnung Prinzip des Priestertums Jesu. Jedenfalls können Sie wittern
was Sie wollen, aber die Form ist und bleibt die Präfation, und diese enthält deutlich eine Beschreibung
des Weihegrades, der Weihegewalt auch. Was die Anglikaner behaupteten ist mir egal. Guilt by association,
noch so eine typische Vorgehensweise mancher Sedis. Presbyterii dignitatem ist ebenso wenig wie ministerium
eindeutig. Protestanten können das anders interpretieren. Nur im Zusammenhang mit der Praefatio werden
sie deutlich und eindeutig katholisch.
Ministerium kein eindeutiger Ausdruck für Diakonat? Ministerium ist die wörtliche Übersetzung des griech.
Wortes Diakonia. In der Form der überlieferten Priesterweihe ist die Rede vom „Amt zweiten Ranges“. Sie
sollten sich einmal durchlesen, was Hürth dazu schreibt. In der überlieferten essentiellen Form der
Bischofsweihe ist die Rede von der „Vollendung des höchsten Dienstes im Priester“. Hingegen steht in
der neuen essentiellen Form nicht Princeps, sondern das Adjektiv principalis. Ein Adjektiv bestimmt das
Substantiv. Dieses ist Spiritus. Spiritus principalis könnte als höchstens eine Gnade zur kongruenten
Amtsausübung bezeichnen für den, der Princeps ist. Die Gnade ist aber nicht das Amt? Das Amt ist also
außerhalb der essentiellen Worte aufgeführt, nämlich „Summum sacerdotium“ und damit wird so getan,
als ob es nicht zur Natur der Sache gehörte. Die Arroganz mit der Sie hier so tun, als ob Sie gut Latein
könnten, besser als alle hier, Hürth, die Dominikaner von Avrillé und Santogrossi, grenzt an Lächerlichkeit.
Sie sind ein Schwachkopf. Was studieren Sie denn? Murx sagte mir, Sie studieren Volkswirtschaft. Ein Laberfach.
Keine eindeutigen Ausdrücke für die Ämter in überlieferten Formen? Das hatten ja die Anglikaner auch
schon behauptet. Deswegen solltest du dir Hürth einmal gut durchlesen, aber die Vindication, jenes Dokument
der englischen Bischöfe zur Verteidigung von Apostolicae Curae. Ich weiß, meine Aufforderung ist nutzlos.
Übrigens, wenn du mein Lateinkenntnisse in Zweifel ziehst, es gibt hier noch andere, die können gut
Latein. Tridentinus zum Besipiel, schon von Berufs wegen. Er bewertet meine Dinge etwas anders als du.
Deine Darstellungen sind so nervös und bist nicht in der Lage einen einzigen Standpunkt von mir richtig
zu referieren und ihn wiederzugeben. Du antwortest immer nur auf das, was du meinst, was ich sagen würde.
Alles halb verdaut.
Werter Athanasius: ich hätte auch noch eine Frage an Sie Die sind mir immer noch schuldig: Was ist den
der Unterschied zwischen Natura und Essentia? Wenn die essentiellen Worte nicht eindeutig sind, inwiefern
sind sie dann essentiell?
So, wie heißt er denn, der mich persönlich kennt? Der kann ja gerne hier mitschreiben. Und du bist noch
nicht einmal in der Lage, meinen Standpunkt wiederzugeben. Immerhin habe ich im Gegensatz zu dir 3,5 Jahre
in Zaitzkofen hinter mir. Beantworte bitte einmal folgende Fragen: 1) Worin besteht denn genau die Menschwerdung?
2) Ist die Einwohnung des Hl.Geistes in Christus das Prinzip, oder die Konsequenz seines Priestertums?
@Spätmerker Auch Sie verpassen den Unterschied zwischem sacramentum in specie (Taufe, Hl. Messe) und
sacramentum in genere (Bischofsweihe, Weihesakrament, Firmung). Pius XII. und Paul VI. haben eindeutig
als Form die Praefatio bezeichnet, und die genannten Worte als notwendig zur Gültigkeit. Nicht mehr,
nicht weniger. Diese Worte sind „quorum“, einige aus den Worten der Weihepräfation die zusammen die Form
darstellen. Übrigens enthalten die notwendigen Worte im Bischofsritus von Paul VI. immerhin eine Narratio
des Kirchenamtes der Apostel (constituerunt ecclesiam), welches ex adjunctis signifiziert wird (summum
sacerdos, summum sacerdotium, princeps). Das beschreibt schon ein Amt.
@Murx Sie sind ein Pseudoamateurtheologe, ohne Ausbildung, nur mit Wortspielchen, eigenen Konstruktionen,
und ohne Kenntniss von Latein und Griechisch, so wurde mir von einem Aussenseiter schon versichert der
Sie persönlich kannte. So wie die Amtsgewalt in der Form enthalten sein muss, nach SO, und nicht in der
„essentiellen Form“, korrekterweise den essentiellen Worten, unbedingt. Die Form ist und bleibt die Weihepräfation,
und nicht die von Pius XII. bzw. von Paul VI. dargelegten „essentiellen Worten“ bzw. „Worte die zur Natur
der Sache gehören“. Presbyterii dignitatem ist kein eindeutiger Ausdruck für das Priestertum, ministerium
nicht für das Diakonat. Die freche Behauptung von Karl Murx die neue Weiheformel sei gegen das Filióque,
ist selbstverständlich eine Lüge. Das Priestertum Christi besteht in Seiner menschlichen Natur, somit
war dazu die Schöpfung des Leibes Jesu durch den Heiligen Geist, notwendig. Die äussere Manifestation
des Heiligen Geistes beim Anfang des messianischen Dienstes Unseres Herrn bei der Taufe im Jordan, war
ja eine Tatsache. Wer die Wiedererinnerung an diesem äusserlichen Herabkommen des Heiligen Geistes, als
direkt arianisch ansieht, also als drücke das eine Leugnung der Gottheit Jesu oder auch des Filióque
aus, hat sie nicht alle mehr. Es muss ja nicht so sein, daß die äussere Manifestation des Heiligen Geistes
bei der Taufe im Jordan die gleiche Auswirkung hatte wie der Heilige Geist bei den Aposteln nach deren
Anhauchung.
Aber eines, Spätmerker, hast Du vergessen: Die von Paul VI ausgewiesene Forma essentialis widerspricht
eben dem Dogma des Filioque. Vor einem Jahr hatte hatte hier schon mal jemand mit Apg.10.38 kontern wollen,
wobei viele volkssprachliche Texte die Vulgata und auch den griech. Text nicht richtig wiedergeben. Dort
steht eben nicht, daß Gott Christum „mit“ dem Hl.Geist gesalbt habe, sondern „durch den Hl.Geist“: Iesum
a Nazareth, quomodo unxit eum Deus Spiritu Sancto et virtute, qui pertransivit benefaciendo et sanando
omnes oppressos a Diabolo, quoniam Deus erat cum illo. Iesoun ton apo Nazareth, hos exrisen auton ho Theos
Pneumati Hagio kai dynamei, hos dielthen euergeton kai iomenos pantas tous katadynasteuomenous hypo tou
diabolou, hoti ho Theos hen met’autou. Weiterhin steht in Apg.10:38 Gott(Trinität) Christus(menschliche
Natur) gegenüber. In der neuen Form der Bischofsweihe aber gibt der Vater dem Sohn den Hl.Geist. Aber
genau diese Auslegung von Apg.10:38 wurde vom Can.9 des Ephesianum verurteilt: If anyone says that the
one Lord Jesus Christ was glorified by the Spirit, as making use of an alien power that worked through
him and as having received from him the power to master unclean spirits and to work divine wonders among
people, and does not rather say that it was his own proper Spirit through whom he worked the divine wonders,
let him be anathema.“
Athanasius strapaziert immer diesen Satz in der neuen Bischofsweihe Da, cordium cognitor Pater, huic servo
tuo, quem ele-gisti ad Episcopatum, ut pascat gregem sanctum tuum, et summum sacerdotium tibi exhibeat
sine reprehen-sione, serviens tibi nocte et die… Du, Vater, kennst die Herzen und hast deinen Diener
zum Bischofsamt berufen. Gib ihm die Gnade, dein heiliges Volk zu leiten und dir als Hoherpriester bei
Tag und Nacht ohne Tadel zu dienen Nun wär aber genau dieser Satz die „Forma essentialis“, welche eben
zur Natur der Sache gehört. Stattdessen verschwindet er in der allgemeinen Form. Das ist etwa dasselbe,
als wenn jemand Traditionalisten dadurch täuschen würde, indem er ihnen ein „altes“ Messbuch anbietet,
wo die Wandlungsworte als Einsetzungsbericht ausgewiesen sind und die Wandlungsbitte „Quam oblationem“
als Forma essentialis. Da die Rubriken die offizielle Intention dessen ausdrücken, der das Messbuch promulgiert,
würde sich der Zelebrant als Minster zum Werkzeug dieser Fälschung machen und so ebenfalls einen Mangel
in der Intention haben. Die Messe wäre ungültig.
@Athanasius Validitas korrespondiert eindeutig der Einsetzung durch Christus, valor dem Willen und der
Einsetzung der Kirche. Der Wechsel in der Vokabel ist eindeutig und wird konsequent durchgeführt. Daher
ist valor recht nah an dem, was wir mit Erlaubtheit verbinden, zeigt aber deutlich deren rechtliche Konnotation
auf. Damit verbindet sich der Zusammenhang zur Integrität des Ritus. Ich würde folglich vorschlagen,
valididas mit sakramentaler Gültigkeit und valor etwa mit Rechtsgültigkeit wiederzugeben. Zum „ordentlichen“
Sakramentsvollzug gehört beides, aber valor ist ein Aspekt an validitas und nicht umgekehrt. Sehr einfach
daran erkennbar, dass es gültige, aber unerlaubte Sakramentenspendungen geben kann, nicht aber erlaubte
Sakramentenspendungen die ungültig sind. Das liefe auf das Konstrukt erlaubter Simulationen hinaus. In
dieser Überspitzung zeigt sich die Richtigkeit des einzig sinnvollen Verhältnisses: Valor als volle
Rechtsgültigkeit der sakramentalen Gültigkeit der Setzung/Spendung eines Sakramentenvollzugs. Es sei
angemerkt, dass Hürth in seinem Commentarius den Vokabelwechsel zwar mitvollzieht, aber nicht (!) analysiert
und interpretiert. Das zu unterlassen, hätte aber völlig verheerende und inakzeptable Konsequenzen für
SO selbst.
@VirOblationis Hallo VirOblationis, sicherlich war meine Gegenpostion nicht eindeutig genug, allerdings
wollte ich dem Leser ins Kraut schießende Reaktionen eines Athanasius ersparen und so mich erst einmal
darauf konzentrieren, ob Atha den lateinischen Text von Sacramentum ordinis denn nun richtig verstanden
hat, oder nicht. Daran schließt sich eine weitere Frage an, deren Erörterung Sie vermissen: Ist die
gesamte Weihepräfation nur „ad valorem“, oder aber „ad validitatem“ notwendig, oder keines von beiden?
Zur Erinnerung: Der Begriff der Validitas ist als logische Teilmenge im Begriff Valor enthalten. Valor
schließt das ein, was Validitas beinhaltet, aber nicht umgekehrt. Deshalb ist die Forma essentialis notwendig
„ad valorem“ und „ad validitatem“ gleichermaßen, denn in diesem Bereich der Mindestanforderung, sind
die Begriffe noch Deckungsgleich. Streng genommen sind die Worte der Forma essentialis „ad validitatem“
notwendig, das also, was die Kirche der Inhaltsbestimmung nach nicht ändern kann. Der Text von Pius XII
sagt jetzt allgemein, daß die Form die Weihepräfation sei und darin enthalten die Worte der essentiellen
Form. Alles was über diese Essentialia hinausgeht, ist also nur noch „ad valorem“ notwendig aufgrund
kirchlicher Festlegung. Spätmerker hatte ja schon den Gedanken aufgebracht, daß in der Messe die Validitas
durch die Wandlungsworte garantiert wird, aber die Intergrität im Hinblick auf den Begriff Valor, durch
den ganzen römischen Messkanon.
Erhellende Unterscheidung Erhellend für die Diskussion war m.E. die Unterscheidung zwischen valor und
validitas, die Tridentinus einbrachte. Spätmerker führte den Satz an: „Quibus colligitur, etiam secundum
mentem ipsius Concilii Florentini, traditionem instrumentorum non ex ipsius Domini Nostri Iesu Christi
voluntate ad substantiam et ad validitatem huius Sacramenti requiri. Quod si ex Ecclesiae voluntate et
praescripto eadem aliquando fueritnecessaria ad valorem quoque , omnes norunt Ecclesiam quod statuit etiam
mutare et abrogare valere.“ Damit zeigte er meiner Meinung nach überzeugend auf, daß validitas der substantia
entspricht und der Anordnung Christi, valor aber dem Willen und der Vorschrift der Kirche, deren Formulierungen
veränderbar sind. Spätmerker schreibt: „Dabei ist es kein Widerspruch, wenn er schlußendlich auch jene
Worte, die er ‘essentialia’ nennt, dem Bereich Valor zuordnet, nämlich da, wo Valor und Validitas identisch
sind. Validitas ist also eine logische Teilmenge des Begriffes Valor.“ Es ist kein Widerspruch. Aber wenn
der Text „quorum haec sunt essentialia ideoque ad valorem requisita…“ stattdessen „ad validitatem“ hätte,
wäre er wohl eindeutiger.
hoffentlich wussten diese ganzen Spitzfindigkeiten über Weihepräfationen und welche Worte in welcher
Reihenfolge darin unbedingt vorkommen müssen, damit die Weihe nicht ungültig ist, auch schon die Apostel,
sonst sind ja auch die katholischen Weihen „absolut ungültig und unwirksam“ wegen Sukzessionsunterbrechung
schon ganz zu Anfang!
schwierige Diskussion Bei der Auseinandersetzung um die Worte „Forma autem constat verbis ‘Praefationis’,
quorum haec sunt essentialia ideoque ad valorem requisita: ‘Comple … sanctifica.’“ vertritt Athanasius
die Auffassung, die gesamte Präfation sei notwendig, nicht nur die angeführten Worte. A. schreibt: „Pius
XII. hat festgestellt, dass die Präfation die Form ist… Die Form ist die Präfation als ganze.“ Unerquicklich
wird die Diskussion m.E. durch die Unklarheit, da Karl Murx dem Athanasius zwar widerspricht, doch nicht
die dazu notwendige Gegenposition bezieht. K. M. zeigt zwar einerseits m.überzeugend auf, daß „quorum
haec“ sich nicht auf die gesamte Präfation beziehen kann, sd. nur auf die folgenden zitierten Worte „‘Comple …
sanctifica.’“ Doch andererseits finde ich keine Aussage darüber, daß K. M. seiner Interpretation folgend
die Ansicht vertritt, daß nicht die gesamte Präfation für die Gültigkeit der Weihe notwendig ist,
daß vielmehr die Worte „‘Comple … sanctifica.’“ ausreichen. Stattdessen heißt es: „…über die Notwendigkeit
der Weihepräfation herrschte ja überall Einigkeit. Es ging also darum, die wesentlichen Worte selbst
festzulegen.“ Inwiefern sind sie wesentlich, wenn die Präfation ebenfalls „notwendig“ ist? Wiederum heißt
es bei K. M.: „Pius XII sagt eben gerade nicht, daß das ganze Weihegebet zur Gültigkeit notwendig ist.“
Nun erwartet man die Aussage: Folglich reichen die Worte „‘Comple … sanctifica.’“ Stattdessen aber schreibt
er: „Darüber kann man geteilte Meinung sein.“
Der Unterschied von Validitas und Valor Quibus colligitur, etiam secundum mentem ipsius Concilii Florentini,
traditionem instrumentorum non ex ipsius Domini Nostri Iesu Christi voluntate ad substantiam et ad validitatem
huius Sacramenti requiri. Quod si ex Ecclesiae voluntate et praescripto eadem aliquando fueritnecessaria
ad valorem quoque , omnes norunt Ecclesiam quod statuit etiam mutare et abrogare valere. Valor ist ganz
klar der allgemeinere Begriff und Valor schließt Validitas ein. Das, was über Validitas hinausgeht und
nur der Valor angehört, kann durch die Autorität der Kirche geändert werden. Die Kirche kann so Bedingungen
aufstellen, hinsichtlich des Rahmens, in dem das, was der Validitas angehört, wirksam sein kann. Pius
XII stellt ganz klar das, was „ad substantiam et validitatem“ von der Einsetzung Christi dem Sakrament
angehört¨, demjenigen gegenüber, was „ex Ecclesia voluntate…ad valorem quoque“ betrifft. Dabei ist
es kein Widerspruch, wenn er schlußendlich auch jene Worte, die er „essentialia“ nennt, dem Bereich Valor
zuordnet, nämlich da, wo Valor und Validitas identisch sind. Validitas ist also eine logische Teilmenge
des Begriffes Valor.
Kann Atha Latein? Forma autem constat verbis « Praefationis », quorum haec sunt essentialia ideoque
ad valorem requisita :« Comple in Sacerdote tuo ministerii tui summam, et ornamentis totius glorificationis
instructum coelestis unguenti rore sanctifica ». Er beharrte ja so sehr darauf, daß sich „quorum“ auf
die Worte der Präfation im allgemeinen bezögen. Da „quorum“ ein Gentiv ist, fragt sich nur, auf welche
Weise sie sich darauf beziehen: „Die Form besteht aus den Worten der Präfation, von denen (quorum) diese
(nämlich die darauf angebene Forma essentialis) die wesentlichen sind und daher zur Gültigkeit erforderlich:…“
Pius XII sagt eben gerade nicht, daß das ganze Weihegebet zur Gültigkeit notwendig ist. Darüber kann
man geteilter Meinung sein.
was gehört denn zur Natur, oder zum Wesen der Sache? Sie Worte im neuen Ritus, welche den Begriff „Summum
sacerdotium“ enthalten, sollten doch gerade das sein, was „zur Natur der Sache gehört“, weil sie nämlich
das Amt ausdrücken. Nun sind aber Amt und Gnade wesentlich verschieden.
@Atha: Blödsinn, was ist denn der Unterschied zwischen Natur und Essentia? Valor und Validitas haben
im Zusammenhang eben nich dieselbe Bedeutung. Dann: was ist denn der Unterschied zwischen Natur und Essentia?
Dann noch eine weitere Frage, die du nicht beantwortet hast: Ist die Einwohnung des Hl.Geistes in Christus
Prinzip oder Konsequenz der Menschwerdung und seines Priestertums?
@Karl Murx Bitte mein gebrochenes Deutsch verzeihen, ich meinte natürlich die Schöpfung, der menschlichen
Natur allerdings. Zur Form bleibe ich bei meiner Auslegung, Tridentinus, mit ‘valorem’ ist von Pius XII.
deutlich die Gültigkeit und nicht die Integrität des Ritus gemeint. Paul VI. spricht davon, daß die
von ihm definierten Worte „ad naturam rei pertinent“, also zur Natur (und nicht zum Wesen, essentialia)
gehören. Nicht mehr, nicht weniger. Er hat wiederum die ganze Praefatio (precatio consecratoriae) als
Form bestimmt, so wie Pius XII. dies auch getan hat. Die definierten Worte sind absolut notwendig zur
Gültigkeit, da ja z.B. in der Praefatio des Bischofsweiheritus der Kirche Roms nur ‘coelestis unguenti
rore’ Ausdruck sein kann des Heiligen Geistes, der weiter nicht erwähnt wird. Gleichfalls mit Priester-
und Diakonsweihe im Römischen Ritus. Tridentinus, ich stimme mit Ihnen überein im Sinne daß die hippolytische
Bischofsweihe von Paul VI. wesentlich Alexandrinisch-archäologisch ist und nicht Römisch ist (obwohl
sonstige Römische Riten stark alexandrinisch geprägt wurden im 4. Jh.). Paul VI. hat auch die Sätze
in der von der Übermittlung des Heiligen Geistes gesprochen wird, als notwendig zur valor definiert.
Die Form bleibt aber die ganze Präfation – das hat ja auch Tradition, sieh Kath. Koptensynode 1894 die
bereits als Form ihre Weihepräfation definierten. Und die Form muss unmissverständlich die Weihegewalt
ausdrücken. Was im Ritus PVI. gegeben ist (summum sacerdotium).
@Tridentinus: bezüglich Deiner Frage zur Weihe per Saltum Diekamp, Band 3, Seite 374, Münster 1942:
„Die Bischofsweihe setzt die Priesterweihe wesentlich voraus. Für die übrigen Weihegrade ist die Weihe
per Saltum,…, zwar kirchenrechtlich verboten, aber kein Hindernis für die Gültigkeit (Suppl. q.35
a.5 www.newadvent.org/summa/5035.htm, CIC von 1917, Can.977 www.sedevacantist.org/…ode/cic948-1011.html
)
@Typ:Erst denken, dann schreiben! Das bezieht sich eben gerade nicht auf eine fleischliche Zeugung und
die Menschwerdung in der (Fülle der) Zeit, sondern auf die geistige (auch intellektuelle) Zeugung der
Zweiten Göttl. Person von Ewigkeit her durch den Vater!
Eh Typ, wie bescheuert bist du eigentlich? Dort, wo im Credo „genitus non factus“ steht, bezieht sich
das auf den ewigen Hervorgang des Sohnes aus dem Vater durch intellektuelle Zeugung. Die Menschheit Christi
ist dagegen von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit erschaffen: ein Werk, welches dem Hl.Geist nur zugeeignet
wird. Zwischen der Menschheit Christi und dem Sohn besteht eine reale Beziehung, von der Menschheit aus
gesehen; von der Person des Sohnes aus gesehen, ist diese Beziehung nur gedacht, eine rein logische.
@ Tridentinus Die Überschattung Mariens durch den Hl. Geist war kein Zeugungsakt, sondern ein Schöpfungsakt
der 3. Göttl. Person. Wie heißt es doch im Nizäno-Konstantinopolitanum: „factum, non genitum“
Schöpfungsakt der dritten göttlichen Person? Ja, wenn man die Regeln der Appropriationen unausgesprochen
berücksichtigt. Sonst nicht! Selbstredend ist die Schöpfung der menschlichen Natur Jesu ein Akt, der
im eigentlichen Sinne allen drei Personen in gleicher Weise zukommt und von ihnen gemeinsam vollbracht
wird. Wir findet aber die Appropriation statt, wenn man die innergöttlichen Hervorgänge und die Sendungen
zusammen berücksichtigt? Wie unser im Geiste empfangenes Wort unsichtbar ist, aber, nach außen durch
die Stimme laut geworden,…, so hat das Wort Gottes gemäß der ewigen Zeugung im…Vater unsichtbares
Sein, durch die Fleischwerdung aber ist es uns sichtbar geworden. Darum ist die Fleischwerdung des Wortes,
wie die Lautwerdung unseres Wortes. Die Lautwerdung unseres Wortes geschieht aber durch unseren Atemhauch,
durch den die Stimme unseres Wortes Gestalt gewinnt. Es wird als mit Fug gesagt: durch den Geisthauch
des Sohnes Gottes(Filioque), wird sein Leib gebildet. (Summa contra Gent. 4,46)
@Spätmerker Besonders freut mich Ihr Tansfer auf die Messe und die richtige Feststellung, dass im röm.
Ritus natürlich auch weiterhin die Traditio der Instrumente ad valorem notwendig ist.
Unterscheidung zwischen Valor und Validitas Schöner Hinweis, Tridentinus, weil sich das nämlich auch
auf die Messe anwenden läßt. Valor steht nämlich in Zusammenhang mit der Integrität, Validitas mit
der sakramentalen Gültigkeit als solcher. Für das was mit „Valor“ zusammenhängt, ist meinetwegen ganze
römische Kanon notwendig, während für die „Validitas“ der Einsetzungsbericht entscheidend ist. Bei
der Weihe bedarf es für „Valor“ der ganzen Weihepräfation und auch der Darreichung der Instrumente;
Validitas ist durch jene Worte garantiert, welche als „essentialia“ ausgewiesen werden.
@Athanasius Ich helfe Dir: Die Überschattung Mariens durch den Hl. Geist war kein Zeugungsakt, sondern
ein Schöpfungsakt der 3. Göttl. Person. Hier jetzt selbständig weiterdenken, wenn möglich!
@Atha: Bitte mal darlegen, inwiefern der Hl.Geist Jesus gezeugt haben soll Das ist mir wirklich neu. Bitte
mal das hier ausführlich darlegen: Das ist keine Leugnung des Filioque. Als liturgischer Ausdruck des
Ereignisses der Inkarnation, womit der messianische Auftrag des Priestertums (Christus war Hohepriester
als Mensch, nicht in Seiner Gottheit!) begann, ist der Ausdruck Spiritus principalis sehr korrekt. Der
Heilige Geist hat Jesus ja gezeugt, Th.eo Stuss! Das geht nicht gegen DS 850. Also, Jesus Christus ist
dadurch Hohepriester, weil ihm der Spiritus principalis gegeben worden war und das sei Ausdruck des Ereignisses
der Menschwerdung? Frage: Ist die Einwohnung des Hl.Geistes in der Menschheit Christi Prinzip, oder Konsequenz
der Menschwerdung? Ganz allgemein: was siehst du denn als Prinzip der Menschwerdung an, wenn du schon
behauptest, der Hl.Geist habe Jesus „gezeugt“?
@Athanasius Ich muss Karl Murz zustimmen! Pius XII. unterscheidet ferner auch zwischen valor und validitas.
Eine Nuance, die die Übersetzung von Bausenhart-Hünermann nicht berücksichtigt. Ohne diese Unterscheidungen
wäre es sehr problematisch, wenn Pius XII. behauptet, die Kirche könne bestimmen, dass etwas, was einmal
zur Gültigkeit eines Sakramentes notwendig war, es in einem späteren Zeitpunkt nicht mehr ist (und umgekehrt –
sowie prinzipiell immer „wechselhaft“ –). P. Franz Hürth hat seinen Commentarius zu SO in PRMCL Jahrgang
1948 veröffentlicht. Ein hochwichtiges Dokument. Hürth war der einzige, der Zugang zu den Akten der
Kommission hatte, die bereits Pius X. eingesetzt hatte, um die Frage zu lösen, die Pius XII. in SO entschieden
hat. Lesen Sie diesen Kommentar genau durch. Auch dort finden sich problematische Passagen in Hürths
Auslegung, die die Kompetenz des Papstes stark überdehnen! Jedenfalls kann man sagen, dass Pius XII.
mit SO den Wortlaut, den die Form im röm. Ritus hat, dogmatisch festgelegt hat. Er hat nicht nur den
Sinn angegeben, die die Form haben muss. Indem Paul VI. in seinem neuen Ritus diesen Wortlaut verändert
hat (am schwächsten beim Diakonat durch überflüssige und stilistisch schlechtere Umstellung des quaesumus)
hat er mutwillig die liturgische Minimalidentität seines Ritus mit dem römischen Ritus preisgegeben.
Oder anders gesagt: zugegeben, dass der NOM nicht der Römische Ritus ist bzw. sein kann (und will?).
Kann mal jemand auf Beobachterin eingehen? Sie hat ganz klar gesagt: Die Homos sind schuld! Statt darauf
einzugehen, ist die Diskussion in ganz andere Richtungen gegangen. Sie (alle) hätten wenigstens noch
das Thema Abtreibung irgendwie einbauen können, damit sich die Dame nicht völlig übergangen fühlt.
Nächstes Mal, dann, okay?
@Murx Es geht darum was in der Konstitution steht. Essentialia heisst „wesentlich“. Es heisst nicht Form,
soweit ich weiss. Aber Du bist als Non-Latinist wohl wieder auch hier klüger. Ihr mit eurer Kommission
kreiert selber Terminologie und liest nicht einmal die offiziellen Dokumente! Ich kann Latein lesen und
das reicht. Forma constat verbis praefationis. Zur Apostelgeschichte meine ich nur zu sagen, daß die
Verwendung Jesu als Objekt für die Gaben des Heiligen Geistes und als Objekt zur Salbung, nicht häretisch
ist und theologisch verantwortet. Das ist keine Leugnung des Filioque. Als liturgischer Ausdruck des Ereignisses
der Inkarnation, womit der messianische Auftrag des Priestertums (Christus war Hohepriester als Mensch,
nicht in Seiner Gottheit!) begann, ist der Ausdruck Spiritus principalis sehr korrekt. Der Heilige Geist
hat Jesus ja gezeugt, Th.eo Stuss! Das geht nicht gegen DS 850. Aber gut, mit den Partisanen der UNgültigkeitsverschwörungstheorien
lässt sich nicht streiten. Z.B. Hw. Cekada beharrt immer noch darauf Spiritus principalis sei nicht der
heilige Geist. Daran sieht man, daß er nie die Litanei des Heiligen Geistes betet, darin heisst es ja:
S. Spiritus principalis, vivificans et confortans, R. Miserere nobis. www.preces-latinae.org/…DeSanctoSpiritu.html
Wirklich Deine Ungültigkeitsverschwörung hält nicht, Murx. Sonst hätte Johannes-Paul II. nicht im
byzantinischen Ritus als gültiger Bischof ruthenische Bischöfe geweiht!
Soweit ich erkennen kann, nennt Pius XII diese … notwendigen Worte selbst auch „essentialia“, oder?
Und Hürth macht das auch. Hürth ist übrigens der einzige, dem wir den Einblick in die vollständigen
Dokumente der Vorbereitungskommission verdanken. Schon durch diese altklugscheißerische Abweisung eines
kompetenten Kommenators zeigst du, was du bist. Ein egomanischer Psychopath. –--------- Zu Apg 10:38:
da steht für „Spiritu Sancto“ ein reiner Ablativus instrumentalis und „Deus“ ist auf die ganze Dreifaltigkeit
zu beziehen. Weswegen meinst Du, existiert der Kanon 9 des Konzils von Ephesus? Weil Leute wie du Apg10:38
immer mißverstehen. Desgleichen kann man wohl in keinem Jesajas-Zitat „Deus“ auf den Vater beziehen.
Nur in der neuen Form wird Der Heilige Geist vom Vater zum Sohn übergeben. Weswegen sagt denn das Konzil
von Toledo, der Hl.Geist geht nicht aus vom Vater zum Sohn?
@Murx Was Hürth oder andere daraus machen ist mir egal, es geht darum was der Papst dazu gesagt hat!
Ihr von der RORE SANCTIFICA habt selber die wesentlichen und notwendigen Worte aus der Form (=Praefatio
als ganzes) zu einer „forma essentialis“ mutiert, was so von Pius XII. nícht gelehrt wird. Sacramentum
Ordinis handelte von Materie und Form. Vorher gab es verschiedene Meinungen, darunter dass die traditio
notwendig sei und die Materie darstelle, das Accipe Spiritum sanctum sahen andere als die Form an. Pius
XII. hat festgestellt, dass die Präfation die Form ist und die genannten Worte notwendig zur Gültigkeit
und zum Wesen gehören. Forma constat verbis Praefationis, quorum… Quorum ist genitiv. Ich weiss nicht
ob Du Lateinisch gehabt hast, aber quorum bezieht sich auf verbis. Forma constat aber auf auf „verbis
praefationis“, nicht auf quorum. Die Form ist die Weihepräfation. Basta. Zu den Anglikanern Englands
habe ich mich geirrt und zugegeben. Zu Papst Marcellinus gibt es verschiedene Versionen, auch wenn das
Liber Pontificalis falsch sein könnte und ich mich geirrt habe. Der einzige der Psychopat ist, sind Sie,
mit Ihren Verlinkungen zu antisemitischen Hetzfilmen, lügnerischen Vorwürfen, und Unkenntnissen in Latein
usw. Neue Konstrkutionen und neue Formen definieren, das machen Sie, aber nicht die Wahrheit finden. Sie
machen schon vorher SChlüsse (z.B. „Ratzinger kein Papst, Montini auch“), dann suchen Sie erst die Beweise.
Die umgekehrte Welt. Unakademisch.
Du hast uns entlarvt? Na, ja, zum Lachen! Ich denke mal, da schon das Wort „essentialia“ da steht , in
Zusammenhang mit der Form, ist die Sache klar. Schon seit Jahrhunderten wird gar nicht mehr die Übergabe
der Instrumente, sondern die Präfation in den Mittelpunkt gestellt. Es ging dann bei Pius XII auch darum
festzustellen, was innerhalb der Präfation die „Forma essentialia“ wäre. Diesen Begriff findest du genau
so bei Hürth und zwar auf Seite 12 im PDF-Zähler, wo er von der Bischofsweihe spricht. Dieser Kommentar
ist als ausführliche Erläuterung nicht nur zu Sacramentum Ordinis, sondern auch zu allen Arbeitsunterlagen
der Kommission gedacht gewesen. Wie gesagt, Hürth diskutiert da die „forma essentiali Ordinationis episcopalis“.
Dabei geht es gar nicht um die Überreichung der Instrumente, sondern darum, daß nicht wenige Theologen
„accipe Spiritum Sanctum“ als Forma essentialis ansahen. Den Link hast du ja jetzt. Ich komme immer mehr
zu der Überzeugung, daß Du ein egomanischer Psychpath bist. Du behauptest da etwas vom Papst Marcellinus,
hast es nicht nötig, das zurückzunehmen und machst weiter, als wäre nichts vorgefallen. Desgleichen
im Falle der Anglikaner, die angebliche alle seit 1979 einen Ritus haben, der auf Hippolyt basieren soll.
@Murx Ich habe gar nicht gesagt die gnadenreiche Einwohnung mache den Bischof aus, nur dass die Erwähnung
des Heiligen Geistes in der Form notwendig ist zur Gültigkeit, nach Pius XII… Ich habe Euch entlarvt.
Pius XII. bezeichnet die Praefatio als Form, wie Paul VI. auch. Sacramentum Ordinis setzte dem theologischen
Spekulieren ein Ende nach dem die traditio instrumentorum notwendig sei und als Materie zu gelten habe.
Deswegen hat er es festgestellt. Ihr bei „RORE SANCTIFICA“ könnt kein Latein lesen. Ich übersetze einfach
was da steht, Sie lesen etwas in den Text hinein und konstruieren eigens neue Termen. Da die Weihepraefatio
als ganze die Form darstellt, und im Paul VI.-Ritus kein zwischenzeitliches Interim-Gebet vorgefunden
wird wie im überlieferten Ritus Roms (P.R. 1946), somit verdämpft auch ihr Pseudo-Contra-Argument der
„Trennung zwischen Materie und Form“ wie Schnee vor der Sonne, da direkt nach der Handauflegung die Weihepräfation
gesungen wird im Paulus Sextus-Ritus, da gibt es keine Paar Sekunden dazwischen geschweige denn die Zeit
eines ganzen Vater-Unsers. Die billigen Monophysitismus-, Arianismus-, Donatismus- und Kabbalismus-Vorwürfe
wurden schon widerlegt durch Ihr Vorwurf der „Häresie“ an Suarez und anderen. Zudem handelt es sich in
der Präfation um einen liturgischen Ausdruck wie in der Hl. Schrift gesagt wird in Apg 10:38. Das kann
ohne Häresie neben Is. 61:1 stehen. Im Paul VI.-Wh-Ritus wird übrigens auch das Filióque vom Bischof
ausgesprochen als Bekenntnis!
Seltsame Rabulistik Da Pius XII die von ihm festgelegten Worte innerhalb der Form im weiteren Sinne als
„essentialia“ bezeichnet, ist es durchaus nicht eine Anmaßung diese als „forma essentialis“, eben im
engeren Sinne zu fassen. Das entspricht den regeln der Theologie. Paul VI nennt seine Worte „ad natura
rei pertinens“, was auf dasselbe hinausläuft. Im übrigen hätte sich dann Pius XII die ganze Arbeit
sparen können, denn über die Notwendigkeit der Weihepräfation herrschte ja überall Einigkeit. Es ging
also darum, die wesentlichen Worte selbst festzulegen. Dann noch ein grober Irrtum bei dir: Nicht eine
ominöse „Übergabe des Hl.Geistes“ macht den Bischof zum Bischof, sondern der Charakter. Die Einwohnung
des Hl.Geistes, bzw. dessen Intensivierung und seine geschaffenen Gnadengaben, sind an die heiligmachende
Gnade geknüpft. Deswegen sind „Potestas ordinis“ und „Gratia ordinis“ real unterschieden, genauso, wie
Person und Natur. Die Unterscheidung von Potestas und Gratia wird von Pius XII, Leo XIII und der Vindication
verlangt. Eine Auswertung der kompletten Unterlagen, aufgrund deren Sacramentum ordinis erstellt worden
waren, findet sich uim Kommentar des Jesuiten Hürth: www.rore-sanctifica.org/…948n-37PERIODICA.pdf
Wo kannst Du das mal wieder laden? Bei uns natürlich.
@Murx Und da Pius XII. und Paul VI. die Praefatio als Form bezeichnen und keine „essentielle Form“ (wie
die Edwardianischen Anglikaner) sonstwo bezeichnen und schon gar nicht die definiert notwendigen und essentiellen
Worte an sich als „Form“ bezeichnen, somit ist die Paul VI.-Weihe ohne Zweifel gültig, da im Weihegebet
dort ausdrücklich vom Summum Sacerdotium, summus sacerdos (cfr. Apostolicae Curae, par. 29) die Rede
ist, während man nur ministerii tui summam im überlieferten römischen Ritus findet. Nach Sacramentum
Ordinis muss die Weihegewalt in der Form enthalten sein. Da die Form die praefatio ist und das Weihegebet
von Paul VI. die Weihegewalt ausdrücklich korrekt beschreibt (summum sacerdotium), kann es keine Behauptungen
zur Ungültigkeit mehr geben. Sie haben als Amateurtheologe schon das Kompendium angegriffen und JP II
des Apokatastasis panta bezichtet haben, ohne das Kompendium als ganzes gelesen zu haben (wo es mehrfach
heisst der Hl. Geist kommt vom Vater únd vom Sohne fort, procedit, proceeds) oder die Weisungen JP II.
zur Todsünde und der Strafe der „ewigen Hölle“ zu lesen (z.B. im KKK, den Ansprachen aus 1985 oder Veritatis
Splendor). Immer ist der Kontext wichtig. Sie haben z.B. behauptet Ratzinger leugne die Auferstehung des
Fleisches; was eine glatte Lüge war usw. Hätte die Konzilskirche vor die Sakramente ungültig zu machen,
so hätte man auch die katholischen Ostkirchen eliminiert, die haben noch alle die gleichen Weihen wie
1940.
@Murx Ich weiss nicht ob Ihr Klub RORE SANCTIFICA Latein lesen kann, aber ich habe jahrelang Latein in
der Schule gehabt, und lese deutlich, daß Pius XII. Comple…sanctifica nicht als „forma essentialis“
bezeichnet oder festgestellt hat, sondern als „Worte die zum Wesen gehören und zur Gültigkeit notwendig
sind“, also nicht ausgelassen werden dürfen ohne zu invalidieren. Nicht dass diese Worte an sich als
Form gelten, denn… Forma autem constat verbis « Praefationis », quorum haec sunt essentialia ideoque
ad valorem requisita Die Form besteht aus den Worten der Präfation, von denen die folgenden zum Wesen
gehören und sosehr, daß sie zur Gültigkeit notwendig sind. Die ganze Präfation wird von sowohl Pius
XII. sowie Paul VI. zur Form erklärt. Und Vermittlung des Heiligen Geistes ist essentiell, deswegen et
nunc effunde… Aber nicht als ganze Form, denn diese besteht aus dem ganzen Weihegebet. Und das Weihegebet
Pauls VI. spricht deutlich von summum sacerdotium, öfter als das ältere, römische (bessere und schönere)
Weihegebet. Deswegen ist sie gültig. Ihr von der selbsternannten Commission RORE SANCTIFICA habt eine
neue Norm frei erfunden mit eigener Terminologie nämlich „forma essentialis“, ein Wort welches man in
Sacramentum Ordinis nicht antrifft und nur für z.B. die Wandlungsworte der Hl. Eucharistie von St. Thomas
verwendet wird. Die Bischofsweihe ist aber Sacramentum in genere, nicht in specie wie die Eucharistie!
Ich würde zuerst einmal ein Paar Lateinkurse machen!!!
@Murx 1. ‘Forma essentialis’ wird von Ihnen so gebastelt. Diese Terminologie verwendet Papst Pius XII.
nicht. ‘Comple…sanctifica’ is keine essentielle Form, sondern gehört – so Sacramentum Ordinis – zum
Wesen des Weihegebetes (das als ganzes die Form darstellt, verbis praefationis) und ist zur Gültigkeit
notwendig. Die Fehleinschätzung dass Pius XII. mit Comple… etc. die Form gemeint hat, und festgestellt,
liegt an den Wurzeln Ihrer Irrtümer zum Weiheritus von Paul VI. Auch Paul VI. hat als Form das ganze
Weihegebet bestimmt. Und die Form muss als ganzes die Amtsgewalt ausdrücken. Nicht unbedingt die als
essentiel’l definierte Worte. Wüsstest Du etwas von den Entscheidungen der Ostkirchen vorher, wüsstest
Du dass bereits 1894 die katholischen Kopten das Weihegebet als Form definiert hatten. 2. Danke schön
für die Richtigstellung zur anglican communion. Also nur in den USA. 3. Die Geschichte von Papst Marcellinus
ist umstritten, ja, kann aber nicht völlig wegrationalisiert werden. Im Liber Pontificalis ist sie auch
enthalten. Wer unter irgendwelchem Druck ein Sakrileg begeht oder Weihrauch opfert, ist damit noch nicht
automatisch ein Apostat. Das liegt am freien Willensakt. Noch zur von Pius XII. festgelegten Form: diese
enthält die „forma essentialis“, welche tatsächlich die Potentia ordinis adäquat beschreibt. 4. Pius
XII. hat keine forma essentialis festgelegt. f.e. steht nirgendwo in Sacramentum Ordinis. Die Form ist
die Präfation als ganze.
@Atha schreibt: In den „quorum“-Worten Da in hunc famulum tuum usw. muss nicht Opferpriestertum oder genaue
Umschreibung des Hl. Amtes beschrieben werden. Im Diakonatsritus, steht dort lediglich ministerium, mehr
nichts!!!! Sign. ex. adj Wo bitte, behaupten wir von RORE SANCTIFICA, daß in der „Forma essentialis“
einer Weihe, -sei es die Diakonatsweihe, Priesterweihe, oder Bischofsweihe-, eine Beschreibung der Tätigkeiten
des jeweiligen Weihegrades zu stehen habe. Die „Potestas ordinis“, von der LeoXIII, die VINDICATION und
Pius XII. sprechen, muß ein Ausdruck sein, der den Diakon, Priester, oder Bischof adäquat bezeichnet,
entweder durch den Ausdruck selbst, oder ein anerkanntes Synonym. Nun ist „Ministerium“ die griech. Übersetzung
von Diakonia, „Amt zweiten Ranges“ im Zusammenhang mit dem Priestertum ist ebenfalls ein solcher Ausdruck
und in der Bischofsweihe ist es „die Vollendung des höchsten Minsteriums im Weihepriester – comple in
sacerdote tuo summa minsterii tui“. Nirgendwo steht in den Zeilen von RORE SANCTIFICA, daß was du uns
vorwirfst. Statt auf ausgedachte Einwände, die von unserer Seite nicht kommen, zu antworten, solltest
du lieber unsere richtigen Einwände in den Blick nehmen. Die von Pius XII festgelegten Worte bleiben
„Forma essentialis“. Die von Paul VI festgelegen Worte erheben den Anspruch es zu sein. Genau jene Worte,
die darauf folgen „Summum sacerdotium“, hätten eben Forma essentialis sein müssen. Kann man etwa Wandlung
und Anamnese in der Messe tauschen?
@monarchus anglicanus Herzlichen Dank für die Korrektur bzw. Präzisierung. Der Vergleich des Erzbischofs
v. Canterbury mit dem Ehrenoberhaupt der nicht-römischen Ostkirchen ist jedenfalls sehr passend, auch
wenn aus der Sicht Roms keine apostolische Sukzesion mehr gegeben ist.
@Atha: Die Dominikaner in Avrillé werden sich freuen Wann haben ich und andere von RORE SANCTIFICA je
gesagt, daß die Weihepräfation unwichtig sei und man die alte Form auch isoliert verwenden dürfe? Jedoch
enthält sie die wesentlichen Worte, eben die Forma essentialis. Was die Behauptung angeht, die Anglikaner
hätten 1979 allgemein einen auf der Hippolyt zugeschriebenen Traditio Apostolica eingeführt, so irren
Sie sich leider. Das betrifft nur die Episkopalkirche der USA, was übrigens nur deswegen hierzulande
bekannt ist, weil ich das seit 2 Jahren ständig wiederhole. Auf dieser Internetseite können Sie alle
Riten der Anglikaner nach Ländern geordnet einsehen: justus.anglican.org/resources/bcp/ Die Geschichte
von dem Papst Marcelinus ist eine Legende und eine der sogenannten symmachianischen Fälschungen des angeblichen
Konzils von Sinuessa. Anschuldigungen von Seiten der Donatisten gegen Marcellinus wurden bereist durch
Augustinus scharf zurückgewiesen. Der Quatsch wurde natürlich von der FSSPX wiederholt. Noch zur von
Pius XII. festgelegten Form: diese enthält die „forma essentialis“, welche tatsächlich die Potentia
ordinis adäquat beschreibt.
Apostolicae Curae ist unfehlbar und mit Gehorsam des Glaubens anzunehmen da es eine Aussage des ordentlichen
und universellen Magisteriums ist und stützt auf die Aussagen von Trient und Florence. In „Ad tuendam
fidem“, schreibt der von Murx als ungültiger Bischof beschriebene Kardinal Josef Ratzinger ausdrücklich,
daß man A.C. zustimmen muss als Katholik um nicht im Stande der schweren Sünde und des Häresieverdachtes
zu kommen. Direkte Häresie mag die Leugnung zwar nicht darstellen, sie führt aber sehr oft zur Häresie
und sicher direkt zum Ungehorsam. Natürlich ist es eine andere Frage warum denn trotzdem Päpste Montini
und Wojtyla anglikanische Erzlaien von Canterbury einluden zu einer gemeinsamen episkopalen Segnung des
Volkes bzw. denen Ringe, Hirtenstäbe übergaben bzw. die Ringe der Erzlaien küssten… So wie Assisi
1986 die schlimmsten Fragen und Vermutungen aufwirft. Aber nur mit Vermutungen dürfen wir noch nicht
wie Murx den obersten Sitz der hl. Kirche als „vakant“ bezeichnen, so wie auch der hl. Papst Marcellinus
trotz seines Weihrauchopfers vor den Götzen (unter Zwang verrichtet, aber zugestimmt öffentlich), nicht
als „despositus“ betrachtet wurde. Leider haben manche Sedisvakantisten eine Nebenagenda. Z.B. Murx kann
Freundschaft mit Juden nicht leiden, wovon sein Posten des Hetzfilms „Der ewige Jude“ vor einigen Monaten
hier bewies, und seine politische Agenda entlarvte. Das ist Schade, vor allem weil Murx als Ingen. und
Intellektueller besser wissen müsste. In Freundschaft, AMDG!
Zur unwahren Behauptung von Herrn Karl Murx Theo Stuss, Sie wissen noch nicht einmal Sacramentum Ordinis
(1947) und Pontificale Romanum (1968) richtig zu lesen, wie ihre ganze Kommission. Übrigens ebensowenig
Santogrossi und La Porte Latine und Avrillé. Diese Leute glauben alle, daß die Worte die Pius XII. als
„zur Gültigkeit der Tat notwendig“ bestimmte, auch die Form des Sakramentes darstellen. Das ist nicht
wahr. Wir lesen in sowohl S.O. (Seine Heiligkeit Papst Pius XII., Diener Gottes, venerabilis) wie in P.R.
(Paul VI.): Forma autem constat verbis « Praefationis » quorum haec sunt essentialia ideoque ad valorem
requisita. Die Form sind die Worte der Weihepräfation, von denen die [folgenden] notwendig sind und essentiell
zur Gültigkeit, also zum Wesen gehören. Es steht dort nicht, diese Worte seien ohne Präfation gültig,
oder stellten an sich die Form dar. Forma constat verbis praefationis. Und da im Weiheritus Pauls VI.
im Weihegebet (welches als ganzes die Form darstellt und zu dessen Gültigkeit der Ausdruck der Vermittlung
des Spiritus principalis [sieh Litanei des hl. Geistes] notwendig ist, Et nunc effunde) ausdrücklich
von Summus Sacerdos, summum sacerdotium und Opferdienst gesprochen wird, erfüllt dieses Weihegebet alle
Ansprüche zur Gültigkeit nach Denziger, Sacramentum Ordinis usw. usw. In den „quorum“-Worten Da in hunc
famulum tuum usw. muss nicht Opferpriestertum oder genaue Umschreibung des Hl. Amtes beschrieben werden.
Im Diakonatsritus, steht dort lediglich ministerium, mehr nichts!!!! Sign. ex. adj
DfddhkP @Stimme der Dummheit Nicht der, welcher sich mit der Vernunft im Namen brüstet, wird diesem Namen
auch gerecht. Sie beweisen Ihre Dummheit stets aufs neue. Da ist wohl Hopfen und malz verloren, da helfen
die besten Argumente nicht mehr.
Ich glaubs nicht seid ich nicht mal des lesens mächtig? Wo hab ich denn geschrieben dass AC ein Dogma
ist! Man, ihr seid wirklich sowas von bescheuert, das hält man nicht für möglich, dass es soviel geballte
Dummheit gibt. Ihr hättet vermutlich zu Jesus, als dieser sagte „mit dem Himmelreich ist es wie mit einem
Mann, der einen Schatz entdeckt“ gesagt „Jeus, du bist doof, das Himmelreich ist doch kein Mann“ Ich lass
es, es ist Perlen vor die Säue. Euer bisschen Verstand würde es eh nicht begreifen.
Rudolfus Kleine Korrektur. Der Erzbischof v. Canterbury ist nicht Ehrenprimas von England. Er ist Primas
von Ganz-England, wie der Erzbischof von York, Primas von England ist. (Primate of All-England / Primate
of England.) Er ist zugleich Ehren-Primas der Weltweiten-Anglikanischen Gemeinschaft. Ein Art „Primas
inter Pares“ nur. Viel ähnlicher im Amt und würde zum Patriarch von Konstantinopel, als zum Papst.
@Karl Murx Sie haben völlig Recht. Der Einwand „aber wir haben seit 1933 altkatholische Bischöfe die
mitweihen“ geht nicht auf. Gang nicht auf. Seit 1979 aber gibt es berechtigte Zweifel, da ab diesem Jahr
das Ordinarium Eduardianum verlassen wurde und eine angepasste Version eines Weiheritus mit Hippolytischen
Elementen eingeführt wurde. Dieser Ritus spricht von Sacerdos und primatus sacerdotii, was wohl die Bedingungen
von Leo XIII. erfüllen würde, da diese ja summum sacerdotium und summus sacerdos als díe katholische
Ausdrücke par excéllence bestimmte. Diese waren aus Edward VI.-Riten gestrichen und bis 1979 nirgendwo
zu finden (und somit war auch das Ordinarium von 1667 weiterhin ungültig wegen nativa indoles ac spiritus).
Jetzt ist die Lage aber anders. Ihre Laientheologischen Darstellung und Webseiten werden wohl nicht meiner
Meinung sein, aber meinetwegen sollte man die Bischöfe die seit 1979 geweiht wurden mit Assistenz altkatholischer
Bischöfe, sub conditione nachweihen und nicht mehr absolut. In diesem Sinne ist Apostolicae Curae seit
1979 datiert. Die altkatholische Teilnahme hat damit aber nichts zu tun, weil ein gültiger Bischof in
einem ungültigen Ritus nicht gültig weihen kann. Natürlich sind die Schlüsse ihrer „Kommission Rore
Sanctifica“ zum Weiheritus Pauls VI. unzutreffend, unsinnig und unwahr, aber hier haben Sie Recht. Bis
1979 keine gültige Anglikaner Bischöfe. Heute nur zweifelhafte.
@Stimme: Wie sollte den eine solche Erklärung LeosXIII. ein Dogma sein? Ein Dogma ist Gegenstand der
Offenbarung. Diese ist seit des Tod des letzten Apostels abgeschlossen. Eine andere Frage ist die, ob
die Kirche auch außerhalb der Dogmen, z.B. bei sogenannten „Conclusiones theologicae“ unfehlbar ist.
Ja, das ist sie auch. Deswegen nennt LeoXIII seine Entscheidung „endgültig“.
@Sime der Unvernunft: so, so, ich habe keine Ahnung Die Assistenz von alt-katholischen Bischöfen an anglikanischen
Weihen unter Anwendung der anglikanischen Riten macht diese auch nicht gültiger. Und wenn Weihen im anglikanischen
Ritus von Erzbischof Lefèbvre gescpendet worden wären, sie wären genauso ungültig.
@vernünftige stimme Oh bitte hör auf, deine Ignoranz tut wirklich weh. Erstens sind die Anglikaner in
den USA nur eine sehr kleine Minderheit, die „Szene“ wird dort von Protestanten beherrscht. Zweitens heisst
das, wenn schon, dann Kirche von Canterbury und nicht von London. Und was die Entstehungsgeschichte der
Kirche von England angeht, da empfehle ich mal ein gutes Geschichtsbuch und nicht nur Propagandawerke
(beider Seiten) Wenn man doziert, sollte man sich vorher informieren. Anglikaner sind Protestanten, der
englische Monarch „Verteidiger der protestantischen Religion“. Der Ausdruck „Kirche von London“ ist durchaus
angebracht, da durch das Suprematsgesetz der König von England (zu London [englische Hauptstadt]) das
weltliche Kirchenoberhaupt ist. Die offizielle Bezeichnung ist auch nicht „Kirche v. Canterbury“, sondern
„Church of England“. Der Erzbischof v. Canterbury ist der Ehrenprimas der „Church of England“.
@ Stimme Nein, so verzetteln Sie sich. Eine Aussage über die Weihegülitgkeit in der anglikanischen Kirche
ist natürlich nicht dogma-tauglich. Ihr Mariendogma-Vergleich ist, bei allem Respekt, hirnrissig. Sie
können Ihre Mienung intelligenter verteidigen (es gibt im übrigen bedenkenswerte Stimmen, die Ihre Meinung
teilen) – doch das Papstwort von 1896 ist m.E. endgültig. Eine abgerissene Sukzession kann nicht wieder
angeknüpft werden, auch nicht durch Winkelzüge pfiffiger Utrechter. Wie steht es übrigens mit der Gültigkeit
der Bischofsweihe von jenem seltsamen Anglikaner-Konvertiten namens Williamson, diesem frechen Schandmaul?
Maledica, lass es einfach du blamierst dich nur immer weiter. Leo hat 1896 gesagt, dass 1896 die anglikanischen
Weihen ungültig waren. Das hätte er als Dogma verkünden können, das würde trotzdem nichts darüber
aussagen, wie die anglikanischen Weihen heute sind. Das Dogma von der Himmelfahrt Mariens bedeutet doch
auch nicht, dass Maria heute immer noch in den Himmel auffährt, sondern dass sie vor langer Zeit in den
Himmel aufgefahren ist. Und zwischenzeitlich war sie in Fatima und in Lourdes, obwohl doch das Dogma sagt,
dass sie in den Himmel aufgefahren ist? Sag mal, begreifst du das echt nicht? Das kann ich nicht glauben.
Du nimmst uns alle auf den Arm, oder?
@matt Haben etwa die Engländer im 2. Weltkrieg mit dem Vernichtungskrieg begonnen? Die Deutschen haben
zuerst Bomben auf Lodon geworfen, also was soll das Gejammere? Sollte man es ihnen etwa nicht heimzahlen,
was sie der Welt angetan haben? Und deutsche Katholiken haben dem teuflischen Hitlerregime willfahren.
Sind Sie etwa auch ein brauner Realitätsverweigerer? Der Bombenkrieg gegen die deutsche Nation lag bereits
am Ende von WK I in den Londoner Schubladen, wenn man es genau wissen möchte. Die ersten Bomben wurden –
London hat aber aus guten Gründen kein Interesse hat, daß man sich in aller Welt seit 1945 daran erinnert,
da man auch 2007 in der Weltgemeinschaft geachtet werden will – nicht von Hitler-Berlin nach London geschickt,
sondern von London nach Hamburg („Operation Sodom und Gomorrha“), danach an zahlreiche andere Städte
(Hitler wollte bekanntlich nie den Krieg mit dem Großbritischen Empire, das er höchst bewunderte und
sich auch zum Vorbild nahm). Vgl. über den britisch-deutschen Bombenkrieg: Chroniken über WK II. Erlebnisberichte
(das „Gejammere“ der überlebenden Deutschen von damals) müßten auch teilweise in manchen Büchern zugänglich
sein, die in der BRD erhältlich sind. Die heutigen erwachsenen Deutschen sollten ihre Energien aber besser
nicht diesem Thema der Geschichte widmen, sondern besser dem, welchen Kurs Deutschland 1945, 1949 und
ab 1968 innenpolitisch eingeschlagen hat, als „Land ohne Gott“ und „Jugend ohne Gott“ (im Vergleich zu
den USA).
Wahrheit bleibt Wahrheit- egal zu welchem Zeitpunkt Aber die Beurteilung eines Zustandes im Jahr 1896
lässt doch keine Aussagen auf den Zustand 2007 zu! Genau, deshalb stellen die Kirchenfeinde auch die
Dogmen in Frage, da diese ja, wie die Heilige Schrift, heute nicht mehr gelten. 1+1 ist heute auch 3 und
nicht mehr 2
@ansgar @Rudolf Ansgar: konvertierte Anglikaner werden schon seit längeren nur sub conditione neu geweiht.
Frauen als Bischöfe sind eine völlig neue Erscheinung auch bei den Anglikanern. Das hat aber mit der
generellen Beurteilung nichts zu tun. Ich habe übrigens nicht gesagt, dass leo aus Zeitmode gehandelt
hat, seine beurteilung mag 1896 völlig zutreffend gewesen sein. Aber die Beurteilung eines Zustandes
im Jahr 1896 lässt doch keine Aussagen auf den Zustand 2007 zu! Rudolf: Oh bitte hör auf, deine Ignoranz
tut wirklich weh. Erstens sind die Anglikaner in den USA nur eine sehr kleine Minderheit, die „Szene“
wird dort von Protestanten beherrscht. Zweitens heisst das, wenn schon, dann Kirche von Canterbury und
nicht von London. Und was die Entstehungsgeschichte der Kirche von England angeht, da empfehle ich mal
ein gutes Geschichtsbuch und nicht nur Propagandawerke (beider Seiten)
@ Stimme Wenn der Papst 1896 nur zeitmodisch über die Anglikaner und die Ungültigkeit ihrer Weihen geurteilt
hätte – warum wurden die nach dem Frauenordinationsbeschluß zur Kirche konvertierten ex-anglikanischen
Geistlichen dann neu geweiht?
@vernünftige stimme Wer mit König Heinrich VIII., der Kirche v. London und England sympathisiert, wird
sich natürlich auf den Schlips getreten fühlen. Du solltest Dich aber besser selber „schlau machen“,
wenn du unter Katholiken in einem katholischen Forum mitdiskutierst, wie die protestantische Theologie –
und zwar besonders in den heutigen U.S.A. – gegen die Kirche v. Rom lautet, und das dem genau so der Fall
ist (was sie nämlich über Rom lehren). Außerdem hat Christus Seine Ehelehre auch bei den Aposteln und
Seinen Jüngern Irritation und auch Unverständnis hervorgerufen, sodaß sich viele der Jünger vom Heiland
abwandten, und Christus selbst die Apostel fragte: „Wollt auch ihr gehen?“ Außerdem bleibt es Dir unbenommen,
dir deine eigene Meinung über die Dinge und künftigen Ereignisse in der Geheimen Offenbarung des hl.
Johannes (Apokalypse) zu bilden, sofern man überhaupt an Gott und an übernatürliche Prophetien in der
Hl. Schrift glaubt (Altes und Neues Testament), der Basis des Glaubens an den im Alten Bund verheißenen
Messias, Jesus v. Nazareth.
@Rudolfus: Zur Spezialität von London und Washington ist ja bis heute der Bombenvernichtungskrieg gegen
ganze Nationen geworden (Sta. Maria v. Fátima: „Ganze Nationen werden ausgelöscht werden), dessen man
heute am Ende des Vernichtungskrieges gegen Deutschland und gegen all seine Städte ruhig gedenken darf,
zusammen mit Vietnam und dem Irak. Haben etwa die Engländer im 2. Weltkrieg mit dem Vernichtungskrieg
begonnen? Die Deutschen haben zuerst Bomben auf Lodon geworfen, also was soll das Gejammere? Sollte man
es ihnen etwa nicht heimzahlen, was sie der Welt angetan haben? Und deutsche Katholiken haben dem teuflischen
Hitlerregime willfahren. Sind Sie etwa auch ein brauner Realitätsverweigerer?
@rudolfus Man wundert sich Ja, so geht es den Dummen oft. Am einfachsten ist es, du machst dich mal schlau,
dann schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe: – du musst dich nicht mehr so oft wundern – du beweisst
nicht öffentlich so geballte Ahnungslosigkeit wie mit deinem letzten Posting – du schreibst weniger Unsinn
– und das beste: du kannst endlich bei Dingen wirklich mitreden, bei denen du dich heute nur blamierst.
Die Kirche von London … … ist ja ganz augenscheinlich eine direkte Teufelskreation, denn welchen raison
d’etre hat eine Kirche, die, wie alle Welt weiß, vom König von England nur deshalb gegründet wurde,
damit er nach Belieben Frauen heiraten und wieder aus der Ehe entlassen darf? Man wundert sich, daß der
englische Monarch diese Staatskirche bis heute aufrechterhält (wahrscheinlich wegen der reformatorischen
Irrlehren, die ja auch ganz Deutschland in Spaltung und Krieg gestürzt haben). Die Handschrift des Teufels
findet sich vielleicht auch darin, daß das anti-römisch gewordene London bis 1945 jahrhundertelang die
größte Weltmacht war – und seit 1945 im gleichfalls protestantischen Washington indirekt weiterlebt.
Zur Spezialität von London und Washington ist ja bis heute der Bombenvernichtungskrieg gegen ganze Nationen
geworden (Sta. Maria v. Fátima: „Ganze Nationen werden ausgelöscht werden), dessen man heute am Ende
des Vernichtungskrieges gegen Deutschland und gegen all seine Städte ruhig gedenken darf, zusammen mit
Vietnam und dem Irak. Die (bes. angelsächischen) Protestanten sehen zwar in der Kirche v. Rom die „Hure
Babylons“ aus der Apokalypse des hl. Johannes, ich glaube aber, daß die prophetische Beschreibung dieser
„Hure Babylon“ weit besser auf London und Washington zutrifft. In London darf bis heute ganz offiziell
kein Katholik Staats- und Regierungschef sein. Auch in Washington wollte man keinen Präsident Kennedy.
Murx (nomen et omen?) Viel Ahnung hast du nicht, oder? Da ist nix geheim, bei den anglikanischen Bischofsweihen
ist meistens ein Bischof der Utrechter Union dabei (wie auch umgekehrt) Seit den 1930ern fand in den USA
kaum eine anglikanische Bischofsweihe ohne Utrechter Beteiligung statt, ebenso in England. Der altkatholische
Erzbischof von Utrecht ist zum Beispiel Ko-Konsekrator des Erzbischofs von Canterbury. Wie du darauf kommst,
dass da etwas geheim passieren würde, versteh ich nicht.
Keinen einzigen? Das stimmt gar nicht! Es sind ein paar Hochkirchlicher, die das tun und sonst keiner.
Täten es alle, dann könnten sie doch offen dazu stehen. Da aber diese Weihen, die ihre Sukzession aus
der Utrechter Union herleiten, auch noch geheim gespendet werden, ist das alles nicht überprüfbar und
damit im praktischen Sinne für ungültig zu halten. Außerdem, in welchem Ritus finden denn diese Nachweihen
statt? Auch im anglikanischen Ritus? Oder mal so, mal so?
@ansgar Nein, das kann nicht sein. Mir mangelt es nicht an Kenntnis zum Thema apostolische Sukzession,
aber den meisten hier mangelt es an Kenntnis zum Thema Anglikaner. Es gibt zum Beispiel in der gesammten
amerikanischen Episkopalkirche und auch in der Church of England keinen einzigen Bischof, der nicht neben
der von Leo verworfenen englischen Sukzessionslinie zusätzlich noch in der von Rom vorbehaltlos anerkannten
Utrechter Sukzessionslinie der Altkatholiken stünde. Und weil das seit den 1930er Jahren so ist (Leo
hätte Hellseher sein müssen um das zu wissen), gibt es da auch keinen Priester mehr, der nicht von einem
Bischof in Utrechter Sukzession geweiht wurde. Das mag in den Missionsländern zum Teil anders aussehen,
wie es um die Sukzession des nigerianischen Erzbischofs Akinola bestellt ist, der gerade eine Gegenhierarchie
in Amerika aufbaut, weiss ich nicht. Das ist ihm aber auch vermutlich ziemlich egal, denn der gute ist
so evangelikal, dass ihm Dinge wie Weihe und Sukzession eh nicht sonderlich viel bedeuten.
DbddhkP @Stimme der Dummheit Soviel geballte Dummheit auf einem Haufen, Selbsterkenntnis ist der erste
Weg zur Besserung Und zum Bestand von Papstworten: Wenn der Papst heute sagt: „Es regnet“ dann ist das
wahr und wird auch in 1000 Jahren noch wahr sein, weil es heute tatsächlich regnet. Das bedeutet aber
nicht, dass es in 1000 Jahren immer noch regnet, nur weil der Papst das für einen bestimmten Zeitpunkt
mal festgestellt hat. Ich muß meine Aussage revidieren, Sie sind zur Selbsterkenntnis viel zu dumm Das
kapieren doch sogar schon die Kinder im Kindergarten, mannomann. Dann scheinen Sie nicht einmal eine Qualifikation
für den Kindergarten zu besitzen Die anglikanischen Weihen heute müssen heute beurteilt werden, wie
hätte das Leo vor über 100 Jahren denn tun können? Genau wie Leo vor 100 Jahren feststellen konnte,
das 1+1=2 Wenn es vor 100 Jahren keine apostolische Sukzession gab, so ist diese nicht plötzlich aus
dem Nix hervorgetreten. Natürlich war Ratzinger im Alter von 3 noch nicht geweiht, der hat ja auch noch
nix empfangen. Doch den Anglikanern wurde eine Weihe vorgegaukelt.
@ Stimme… … Sie irren leider. Wenn die apostolische Sukzession, wie der Papst es feststellte, schon
1896 nicht gegeben war, kann der Sachverhalt heute nicht anders beurteilt werden. Kann es sein, daß es
Ihnen an einem Grundinhalt unserer Kirche mangelt, oder daß Sie ihn nicht verstanden haben: die Überlieferung?
Das wäre tragisch. @ landorganist: Ich sehe die Sache exakt so wie Sie.
Soviel geballte Dummheit auf einem Haufen, Mannomann Maledica kapiert wie üblich gar nix, ich hab aber
auch keine Lust es nochmal zu erklären, es wäre eh sinnlos. Und zum Bestand von Papstworten: Wenn der
Papst heute sagt: „Es regnet“ dann ist das wahr und wird auch in 1000 Jahren noch wahr sein, weil es heute
tatsächlich regnet. Das bedeutet aber nicht, dass es in 1000 Jahren immer noch regnet, nur weil der Papst
das für einen bestimmten Zeitpunkt mal festgestellt hat. Das kapieren doch sogar schon die Kinder im
Kindergarten, mannomann. Apostolicae Curae ist für die Bewertung der anglikanischen Weihen heute völlig
bedeutungslos, man braucht es nicht zu zitieren. Die anglikanischen Weihen heute müssen heute beurteilt
werden, wie hätte das Leo vor über 100 Jahren denn tun können?
@matt: Wann habe ich dir vorgeworfen ein schlechter Katholik zu sein? Du bist gar kein Katholik, sondern
erklärtermaßen Gnostiker, oder? Wieso bin ich Schismatiker, wenn diesen Ratziputin, der noch dazu mit
der neuen, gnostischen Episkopenweihe ordinier worden ist, als das bezeichne, was er ist?
@ Czibo Nieznany Wenn alle das Wort von Johannes XXIII. beherzigt hätten, „frische Luft in die Kirche
zu lassen“ (Auslöser für das Zweite Vaticanum), wäre es heute in der Kirche bestimmt erträglicher.
Für Sie sicher nicht, da Sie ja kein Anhänger der alten Liturgie sind. Eine Reformanweisung hinsichtlich
des neuen Messbuchs ist von Johannes XXIII. der Nachwelt jedenfalls nicht überliefert worden. Zudem ist
es mehr als fraglich, dass Johannes XXIII. heute auf Gegenliebe Ihres Idols Hw. Breitenbach stoßen würde.
Wenn Breitenbach schon etwas gegen Prozessionen hat, was würde er dann zu den vatikanischen Zeremonien
zur Zeit Johannes’. XXIII. sagen? Und nichts davon hat er geändert, im Gegenteil!
Durchaus interpretierbar Sie sagen es: Ein Papstwort hat Bestand. Das gilt natürlich auch für das MP
Joh.Pauls II. über die Pius-Brüder…nicht wahr?! Oder ist das etwa wieder eine Auslegungssache? Ein
Papstwort hat Bestand, so lange der Amtinhaber unter den Lebendigen weilt. Danach kann das Papstwort des
dann verstorbenen Amtsinhabers, auch wenn es noch so markant sein sollte, interpretiert oder abgeschwächt
werden. Es hat nicht mehr die Gültigkeit wie zuvor. Wenn alle das Wort von Johannes XXIII. beherzigt
hätten, „frische Luft in die Kirche zu lassen“ (Auslöser für das Zweite Vaticanum), wäre es heute
in der Kirche bestimmt erträglicher.
Doof bleibt doof @Stimme der Dummheit Im Jahr 1930 erklärte der Pfarrer von Marktl am Inn, dass Josef
Ratzinger „keinerlei gültige Weihen besitzt und in jeder Beziehung ein völlig ungeweihter Laie ist Sie
beweisen mal wieder Ihre eigenen Dummheit Dümmer gehts nimmer! Wann wurde Benedikt XVI geboren!? Übrigens
er hat vor Kurzem seinen 80. gefeiert. Sind Sie überhaupt des Subtrahierens mächtig!? Im Alter von 3
Jahren wird wohl kaum einer die Priesterweihe empfangen. Was sollen Ihre permanenten unqualifizierten
Beiträge, mit denen Sie sich von jeglicher Diskussion selbst disqualifizieren. Wenn Sie wenigstens ein
bischen Ahnung hätten…
schädlicher Einfluß der Homosexuellen-Lobby Ob die Weihen ungültig sind oder nicht, spielt in diesem
Zusammenhang keine allzu große Rolle. Immerhin ist der Einfluß der Homosexuellen so groß, daß sich
die Anglikanische Kirche gespalten hat. Da nimmt eine Gruppe auf die Kirchen und die Gesellschaft einen
Einfluß, der ihr nicht zusteht und der auch schädlich ist, auch wenn jetzt wieder ein Aufschrei der
Homosexuellen-Lobby kommt, als hätte man etwas Ungebührliches oder Unzulässiges gesagt.
@Ansgar Sie sagen es: Ein Papstwort hat Bestand. Das gilt natürlich auch für das MP Joh.Pauls II. über
die Pius-Brüder…nicht wahr?! Oder ist das etwa wieder eine Auslegungssache?
@Murx: Also sind Sie auch ein Schismatiker… und mir wollen Sie vorwerfen ich wäre ein schlechter Katholik.
Gut, dass ich jetzt über Sie bescheid weiß. Ausserdem kam mir nun in den Sinn, dass Sie mich an früherer
Stelle als „kleinen Furz“ bez. haben. Das waren doch Sie. Dieses Kompliment gebe ich Ihnen jetzt zurück.
Es passt doch wirklich besser für Sie und ihre Vorstellung von Katholizismus.
Ratzinger ist genauso wenig Bischof,… …dieser Anglikaner aus Afrika. Die Ablehnung der Weihe von Frauen
und Homosexuellen macht die Weihen dieser Leute keinen deut gültiger.
@ Stimme Und wodurch sollen sie anglikanischen Weihen in der Zwischenzeit gültig geworden sein? Durch
den stramm konservativen Kurs, den die Anglikaner seit 1896 fahren? Merke: Ein Papstwort hat Bestand.
Ja eben 1930 war Josef Ratzinger ein Laie und 1896 die anglikanischen Weihen ungültig. Was sagt das über
Josef Ratzinger oder anglikanischen Weihen im Jahr 2007 aus? Eben. Gar nix.