Die Anglikaner brechen auseinander
Die US-Anglikaner sind in Glaubenssachen vollkommen verwässert. Nur noch in einem Punkt vertreten sie eine unumstoßbare Überzeugung – mit fatalen Folgen.

Akinola ist Primas der Anglikaner in Nigeria und gilt als konservativer Evangelikaler.
Am Samstag ordinierte er den US-Amerikaner Martyn Minns zum anglikanischen Bischof. Die Zeremonie fand im US-Bundesstaat Virginia im Osten der Vereinigten Staaten statt.

Die Vereinigung sieht sich als Alternative zur Episkopalkirche – wie sich die US-Anglikaner offiziell nennen. CANA sammelt konservative Anglikanergemeinden, die sich von der homo-ideologisch unterwanderten Muttergemeinschaft abspalten.
Zur konservativen anglikanischen Gemeinschaft in Nigeria gehören 17 Millionen Gläubige. Tendenz steigend. Dagegen sinkt oder stagniert die Zahl der derzeit knapp 2,5 Millionen Mitglieder umfassenden Episkopalkirche in den USA.
Bei seiner Ordination sagte Minns, daß der Name CANA gleichbedeutend mit „Spaltung“ sei: „Es ist ein Desaster, aber nicht das Ende der Geschichte.“ Gott werde es in ein Fest verwandeln. CANA sei ein Geschenk.
Der Nigerianer Akinola nannte die Ordination nur den ersten Schritt: „Die Reise vor uns ist lang und die Straße rau.“
Akinola rechtfertigte sich mit der Sorge um die Gläubigen. Diese bräuchten eine geistliche Heimat: „Wenn wir es nicht getan hätten, wären viele von euch zu anderen Kirchen übergelaufen oder hätten sich überhaupt verloren.“
Die Vorgeschichte
Anlaß für die Gründung der neuen anglikanischen Gruppierung ist die jahrelange Förderung der Homo-Unzucht bei den US-Anglikanern.
Der Primas der weltweiten ‘Anglikanischen Gemeinschaft’ und Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, sowie die radikale weibliche Vorsitzende der anglikanischen US-Bischofskonferenz, Katherine Jefferts Schori, baten Akinola noch letzte Woche, die geplante Bischofsordination zu unterlassen.
Sie forderten ihn auf, gemäß anglikanischer Tradition keine Mitglieder in fremden Ländern anzuwerben.
Doch für Akinola ist die Frage der nationalen Grenzen bedeutungslos, da die Episkopalkirche ein „unbiblisches Programm“ befolge.
Die im Juni 2006 gewählte weibliche US-Vorsitzende und Homo-Ideologin Schori ist selber ein Grund für die Spaltung.
Sieben der 110 anglikanischen US-Diözesen lehnten eine weibliche Vorsitzende ab. Akinola weigerte sich im Februar bei einem internationalen Treffen der Vorsteher der anglikanischen Nationalkirchen, an einem Gottesdienst von Frau Schori teilzunehmen.
Im Jahr 1896 erklärte Papst Leo XIII. in der berühmten Bulle ‘Apostolicae Curae’, daß die anglikanischen Weihen „ganz und gar leer und ungültig“ sind.
© Bilder: Anglican Church of Nigeria
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Donnerstag, 10. Mai 2007 13:52
Karl Murx: „Dominum et Vivificantem“ von JPII., eine authentische Interpretation der neuen Form der Weihe
Das ist also laut der Enzyklika der Hl.Geist „ein Geschenk für die Person des Gottesknechtes“. Diese
Person steht dann nicht allein für sich da, sondern wirkt auf Geheiß des Herrn.
Da gibt es nur zwei Möglichkeiten diesen Text zu verstehen:
a) Die Person des Gottesknechtes ist die des Sohnes, die der Person des Vaters untergeordnet ist und erhält sowohl „ad intra“, als auch „ad extra“ das Geschenk des Hl.Geistes.
b) Die Person des Gottesknechtes ist eine rein menschliche Person und wird durch das Geschenk des Hl.Geistes mit der Person des ewigen WORTES verbunden.
Wie auch immer, beides ist häretisch.
Kanon 5 des II. Konzil von Konstantinopel:
Wer den Ausdruck „eine Hypsotase unseres Herrn Jesus Christus“ so versteht, daß damit eine Zusammenfassung mehrerer Hypostasen gemeint ist, und wer so in das Geheimnis zwei Hypostasen oder zwei Personen einführen will, und, nachdem er zwei Personen eingeführt hat, doch nur von einer spricht, nämlich der Würde und der Anbetung nach, …der sei ausgeschlossen.
Denzinger-Hünermann 426
Da gibt es nur zwei Möglichkeiten diesen Text zu verstehen:
a) Die Person des Gottesknechtes ist die des Sohnes, die der Person des Vaters untergeordnet ist und erhält sowohl „ad intra“, als auch „ad extra“ das Geschenk des Hl.Geistes.
b) Die Person des Gottesknechtes ist eine rein menschliche Person und wird durch das Geschenk des Hl.Geistes mit der Person des ewigen WORTES verbunden.
Wie auch immer, beides ist häretisch.
Kanon 5 des II. Konzil von Konstantinopel:
Wer den Ausdruck „eine Hypsotase unseres Herrn Jesus Christus“ so versteht, daß damit eine Zusammenfassung mehrerer Hypostasen gemeint ist, und wer so in das Geheimnis zwei Hypostasen oder zwei Personen einführen will, und, nachdem er zwei Personen eingeführt hat, doch nur von einer spricht, nämlich der Würde und der Anbetung nach, …der sei ausgeschlossen.
Denzinger-Hünermann 426
Donnerstag, 10. Mai 2007 12:46
Spätmerker: Ist hier:
Ch. Burgaux, „Histoires des Papes“, Imprimatur Versailles, 16.4.1947
E.Baudet, Generalvikar
Seite 17: „Saint Athanase affirme que c’est après Saint Denys principalement que les pères du concile de Nicée formulèrent la doctrine catholique sur la divinité de Jésus-Christ.“
E.Baudet, Generalvikar
Seite 17: „Saint Athanase affirme que c’est après Saint Denys principalement que les pères du concile de Nicée formulèrent la doctrine catholique sur la divinité de Jésus-Christ.“
Donnerstag, 10. Mai 2007 12:34
Karl Murx: der hl.Athanasius hat das gesagt?
Wo hast Du das her?
Donnerstag, 10. Mai 2007 12:15
Spätmerker: ja, genau
Man braucht sich dazu nur die Lehre des hl.Papstes Dionysius (250 n.Chr.) anzuschauen. Diese ist eine Ermahnung an seinen Namensvetter in Alexandrien im Hinblick auf Übertreibungen im Kampf gegen den Modalismus. Die Trinitäts ist so ausgearbeitet, sie hätte aus der Zeit der Scholastik stammen können. Der hl.Athanasius vermeldet, daß das Konzil von Nizäa auf die Lehre diese heiligen Papstes zurückgegriffen habe.
Donnerstag, 10. Mai 2007 12:08
Karl Murx: Ja, ich bin absolut sicher
Und zwar gerade im Hinblick auf die Christologie und Pneumatologie. Denn die Apostel hatten von Anbeginn mit kabbalistischen Mißverständnissen der Trinitätslehre zu tun. Deswegen auch ihre Bevorzugung der Septuaginta, welche gleich semitischen Mißverständnissen im Hinblick auf den Hl.Geist vorbaute. Ich werde nachher eines der ältesten Weihegebete aus Jerusalem aus der vor-byzantinischen Zeit hier hereinstellen. Dieses Gebet ist ganz einfach und hat keine Irrtümer.
Donnerstag, 10. Mai 2007 11:48
stimme der vernunft: @murx
und du bist sicher dass die Apostel und ihre Nachfolger im ersten Jahrhundert und deren Nachfolger während der Christenverfolgungen in den Katakomben sich an all das gehalten haben, was Päpste 1500 Jahre später als unbedingt erforderlich festgelegt haben?
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