Befreiungstheologie
Wer erinnert sich an den 7. Oktober?
Rechtzeitig zum Besuch von Papst Benedikt XVI. in Brasilien hat ein rechtskräftig verurteilter Befreiungstheologe über „die Armen“ meditiert.
Pater Jon Sobrino SJ
Pater Jon Sobrino SJ
(kreuz.net) Am 1. Mai publizierte die ‘Ökumenische Vereinigung der Dritte Welt Theologen’ ein Essay von Jesuitenpater Jon Sobrino über „die Armen“.

In dem Artikel verteidigt der Geistliche die Befreiungstheologie. Es handelt sich um die erste Veröffentlichung des Jesuiten seit seiner Verurteilung durch die Glaubenskongregation.

Pater Sobrino nennt die Befreiungstheologie in seinem Aufsatz eine „große Tradition“, die er mit ähnlich denkenden Theologen „beibehalten, aktualisieren und verbessern“ will.

„Die Armen“ seien jene Menschen, die ihr Leben nicht als selbstverständlich oder wie etwas Normales ansehen. Sie seien jene, die keinen Namen hätten. Jene, die keinen Kalender besäßen:

Keiner erinnert sich an den 7. Oktober, auch wenn wir uns alle an den 11. September erinnern. Der 7. Oktober war der Tag, an dem die Demokraten als Antwort auf den 11. September Afghanistan bombardierten.

Ohne Namen oder Kalender existieren die Armen nicht. Sie sind nicht.

Aber sie existieren doch. Und in ihnen erscheint ein großes Geheimnis: ‘uranfängliche Heiligkeit’. Daher habe ich in Furcht und Zittern geschrieben: „Extra pauperes nulla salus“ – „Außerhalb der Armen gibt es kein Heil“.


Folgenlos

Mit dem letzten Satz wiederholt Pater Sobrino eine These, für die ihn der Vatikan im März verurteilt hatte.

Damals stellte die Glaubenskongregation fest, daß es sich bei den christologischen Thesen des Jesuiten um Ketzereien handelt. Konsequenzen für Pater Sobrino zog sie daraus keine.

Eine erklärende Notifikation, die am 14. März veröffentlicht wurde, erklärte lediglich, den Gläubigen „helfen“ zu wollen, die irrigen Aussagen in den Büchern Pater Sobrinos zu beurteilen und ihnen „die Fruchtbarkeit der theologischen Reflektion“ zu zeigen.

Ein Lehr- und Publikationsverbot für den verurteilten Jesuiten wurde nicht ausgesprochen.

Befreiungstheologische Gegenveranstaltung

Pater Sobrino ist nicht der einzige Befreiungstheologe, der sich im Umfeld des Papstbesuches gemeldet hat.

Vom 18. bis zum 20. Mai ist zeitgleich zur Vollversammlung der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz ein Gipfeltreffen von Befreiungstheologen angesetzt.

Die Tagung befaßt sich – ohne jedes religiöse Interesse – ausschließlich mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen.

Sie findet in örtlicher Nähe zur Tagung der Bischöfe statt, an der auch der Papst am 13. Mai teilnehmen wird.
      
43 Lesermeinungen
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#43   Christus vincit †   09:36:05 | Freitag, 11. Mai 2007
@tschibo
Dann geht die Lampe auf und Sie werden nicht mehr im Dunkel tappen.
Sie scheinen ja der große Erleuchtete zu sein…?! Buddhist oder doch eher Illuminat? :-(
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#42   landorganist   08:25:09 | Freitag, 11. Mai 2007
Lingen,
Ihre für Sie typischen Ausfälle beweisen einmal mehr meine Ausführungen! Sie sind wirklich krank! Das Ihr Parteigänger Stöhr Sie bestätigt, macht die Sache nur noch durchsichtiger! Am besten suchen Sie sich beide eine einsame Insel, gründen dort Ihre Kirche und verschonen uns mit Ihrem wirklich dummen Geschwätz!
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#41   Czibo Nieznany   01:56:46 | Freitag, 11. Mai 2007
Asch und Sacke
Man fragt sich: Sind sich die „Geistlichen“ und „Theologen“ der Konzilssekte eigentlich der Tragweite dieser Aussagen, die einen versteckten Aufruf zur Apostasie enthalten, bewußt? Wohl eher nicht…!
Gehen Sie in Sack und Asche und beten Sie das „Ave“ lateinisch fünfmal vor- und rückwärts. Dann geht die Lampe auf und Sie werden nicht mehr im Dunkel tappen. Per omnia saecula saeculorum.
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#40   matt2 †   23:13:30 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Das soll einem Papst nicht passieren!
die unwürdigen Zelebrationsriten von wilden Halbnackten, denen JPII beigewohnt hat, war bestimmt eine Lächerlichmachung seines Pontifikats. Aber daran ist er auch selbst schuld. Er hat sich eben, ganz im Sinne der Exekution der V2-Ideologie, von einem kulturellen Handshake in den nächsten geworfen und dabei nicht nur das Wesen der Kirche verleugnet, sondern eben auch sich selbst und die Kirche peinlichen Dingen ausgesetzt, die man ihm zum Vorwurf bringen muss. Man hätte doch im vorhinein abklären müssen, dass kein Heidenzauber erwünscht ist und wenn nicht, so hat man das eben gestattet und sich gefallen lassen. Sehr glücklich wirkte er dabei allerdings nicht.
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#39   ZechprobstHugo   22:41:41 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Schade dass
Rom so in Geiselhaft der One World Gangster ist
Naja Putin macht hoffentlich einen Strich durch die Rechnung !
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#38   Christus vincit †   22:39:12 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Tschibo
was ist denn eigentlich daran auszusetzen, dass der Papst das Heilige Buchdes Islam küsst. Das hat er bestimmt getan in Verehrung des Wortes Gottes, das darin steht.
Gerade das macht diese Geste ja zu einem Skandal! Das „Oberhaupt der katholischen Kirche“ ehrt die „Bibel“ einer antichristlichen Sekte als „Wort Gottes“…! :-! Wir wissen zwar nicht, ob er diesen Akt wirklich in diesem Bewußtsein vollzogen hat; was aber so gut wie sicher ist, ist, daß er es in dem apostatischen Geist der „Erklärung“ des Konzils „über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate“ getan hat. Von dieser wird ausdrücklich versichert, „die katholische Kirche“ lehne „nichts, was in diesen Religionen wahr und heilig ist“ (gibt es das objekiv, d.h. nach Maßgabe des kath. Glaubens betrachtet, denn überhaupt?) ab, ja fordere „ihre Söhne“ dazu auf, die „geistlichen und sittlichen Güter…, die sich“ angeblich bei jenen „finden, an(zu)erkennen, (zu) wahren und (zu) fördern“… (NA 3) :-O
Man fragt sich: Sind sich die „Geistlichen“ und „Theologen“ der Konzilssekte eigentlich der Tragweite dieser Aussagen, die einen versteckten Aufruf zur Apostasie enthalten, bewußt? Wohl eher nicht…! :-( ?:)
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#37   Pater Lingen   20:12:31 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Photo von Weihe / Weiheurkunde
www.kirchenlehre.com/schmitz.htm
Die Unterschriftenliste von den Zeugen meiner Weihe habe ich tatsächlich nur an einige Bekannte verschickt, aber nicht im Weltnetz veröffentlicht. Das liegt einfach daran, dass ich die Zeugen nicht über Gebühr der Verfolgung aussetzen möchte. Auch wenn sich die Über-Nazis gerne darüber lustig machen: Der Vernichtungskrieg der OMF-„brd“ gegen die katholische Kirche ist real, das bekomme nicht nur ich hautnah mit.
Auf das „psychiatrische Gutachten“ von Mihail Kivi gegen mich setze ich erst wieder im nächsten Quartal einen Link.
Zur Erinnerung: Die Nachrichtenmeldung hier heißt: „Wer erinnert sich an den 7. Oktober?“
Nun habe ich auf die Weihe, die Psycho-Attacke etc. schon mehrfach hingewiesen, auch bei bei +.net. Trotzdem wird das von Typen wie dem Stalinorganist immer wieder hartnäckig vergessen. Also die Erinnerung wird der Phantasterei unterworfen.
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#36   santo domingo   19:18:50 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Strafbefehl
Da haben wir ihn ja! www.kirchenlehre.com/titel_02.htm o^/
Zitiert von Herrn Lingen höchstpersönlich. (Danke an nonnobisdomine, der ihn gefunden und schon ‘mal verlinkt hatte.)
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#35   Ydefix   19:13:08 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Orgler:
„Er hat bislang keinen Beweis einer Priesterweihe vorlegen können.“
Da bist du falsch informiert oder Du lügst.
-der Vollzug der Weihehandlung ist von mehreren Personen schriftlich bezeugt
-es existieren Fotos
-Dass der Weihevater Georg Schmitz gültig geweihter Bischof ist, wird von deinem eigenen Verein zugegeben
-Dass die Linie, die zu Schmitz führt, gültig ist, wurde vom „vorkonziliaren“ Rom bestätigt
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#34   Pater Lingen   18:55:02 | Donnerstag, 10. Mai 2007
OMF-„brd“-Fetischismus
Faschisten wie der Stalinorganist schwören auf die Verbrecherbande OMF-„brd“. Selbige hat z.B. auch „rechtskräftig“ beschlossen, dass Menschen im Mutterleib keine Menschen sind www.presseanzeiger.de/…ht-gesetz/233015.php.
Stalinorganist hat n.b. auch „bewiesen“, dass das gesamte Christentum eine Fälschung ist, denn Jesus von Nazareth wurde „rechtskräftig verurteilt“. Ähnliches gilt für Zigtausende von Märtyrern.
Stalinorganist stört sich auch nicht weiter daran, dass die OMF-„brd“ auch nach Worten ihrer eigenen Lemminge kein Rechtsstaat ist www.presseanzeiger.de/…n/politik/233680.php.
Ob es beim Jüngsten Gericht reichen wird, sich auf die Versicherung von Stalinorganist zu berufen? Ich würde es nicht darauf ankommen lassen.
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#33   santo domingo   16:35:43 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ landorganist, Czibo Nieznany
Die Homepage nennt sich Kirche zum Mitreden www.kirchenlehre.com/ (Klick auf Ihr eigenes Risiko). Dort finden Sie auch die Abschrift eines m.W. noch nicht in Rechtskraft erwachsenen Strafbefehls, der Herrn Lingen wegen unberechtigter Führung der Bezeichnung „katholischer Pater“ zugagangen ist. Landorganist hat recht.
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#32   Czibo Nieznany   15:50:11 | Donnerstag, 10. Mai 2007
landorganist
Danke für den Hinweis.
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#31   landorganist   15:39:32 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Czibo
Ich darf Sie freundlich darauf hinweisen, dass Herr Lingen den Titel „Pater“ zu Unrecht führt. Strafrechtliche Schritte sind gegen diesen Herrn schon lange eingeleitet. Er hat bislang keinen Beweis einer Priesterweihe vorlegen können. In seinem Größenwahn hat er versucht, durch eine wie auch immer geartete Unterschriftenaktion an eine ominöse Bischofsweihe zu kommen. Sie sollten die Argumente dieses Herrn nicht wirklich ernst nehmen. Die strafrechtliche Relevanz seiner unsäglichen Äußerungen könnte durch das Vorliegen einer psychischen Erkrankung abgemildert werden. Er betreibt übrigens eine ominöse HP, leider ist mir der Link gerade nicht gegenwärtig. Die sagt jedenfalls alles.
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#30   Ydefix   14:32:46 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Rudolfus:
Ich habe meine Ausführungen konkret auf das Photo gemünzt, wo Wojtila vor dem Propagandaplakat einer marxistischen Partei „zelebriert“ oder predigt. Sollte man nicht zumindest erwarten, wenn er ehrlich hinter der Verurteilung der Befreiungstheologen gestanden hätte, dass er diesen Schauplatz überhaupt nicht erst betritt ?!
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#29   Czibo Nieznany   11:01:33 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Pater Lingen
Nun werther Pater Lingen, wer sich in Gefahr begibt, kommt meistens, auch wenn es ein Papst sein sollte, darin um. Aber was ist denn eigentlich daran auszusetzen, dass der Papst das Heilige Buchdes Islam küsst. Das hat er bestimmt getan in Verehrung des Wortes Gottes, das darin steht. Dennoch, was lernen wir: zumindest könnte die Frage auftauchen, ob durch den Korankuss die Welt besser oder schlechter geworden ist? Ich denke sie hat sich kaum verändert. Nur dass ein paar Nebelkrähen aufgescheucht wurden, die jetzt ihre Verbitterung in alle Welt schreien.
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#28   Kurt K.   10:06:10 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Rudolfus
„Kaum bekleidete Urwaldnegerinnen bei der Papstmesse auf der Urwaldinsel Papua-Neuguinea, das ist einfach eine riesige Ehrfurchtslosigkeit Gott und dem hl. Meßopfer – Christus selbst – gegenüber.[…]“
Hallo? Gehts noch? Das ist mal wieder ein Chauvinismus, der eigentlich überwunden sein sollte. Dort ist es nunmal kulturell normal, dass die Menschen eben keine Armani-Anzüge tragen. Andere Länder – andere Sitten. Nicht jeder muss sich unserer Kultur anpassen. Wenn der Papst eine Messe im Urwald lesen will, dann muss ER sich an die dortigen Gebräuche und Sitten anpassen, nicht die Einwohner dort einer Moral, die sie nicht kennen.
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#27   Brigitte Bussmann   09:42:12 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Jon Sobrino
wie schnell jemand zum Ketzer heutzutage werden kann ist schon bemerkenswert. Jon Sobrino hat dabei nichts anderes getan, als dass, was Urchristen taten, sich nämlich die Frage nach der Gottessohnschaft von Jesus gestellt. Ist diese Frage denn nicht heute berechtigter denn je? Die heutige Kirche lehrt, dass Jesus Gottes Sohn ist, aber wie hat Jesus sich denn selbst wirklich verstanden? Woher kommt überhaupt der Begriff Gottes Sohn?
Auch Papst Benedikt trennt fein säuberlich den historischen Jesus, den biblischen Jesus und den Christus des Glaubens. Der Papst meint allerdings, dass der biblische Jesus sehr nah an den historischen Jesus heran kommt –-- nun ja, bei dieser Aussage habe ich auch meine berechtigten Zweifel. Das Buch Jesus von Nazareth scheint ja da noch weitere Gedankengänge des Pontifex zu zeigen. Aber es sind gottlob seine Gedanken und kein Werk, dass alle Getauften glauben müssen.
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#26   Rudolfus   09:17:42 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@P. Lingen – Nicht …
… schon wieder alles verallgemeinern.
Die thematisierte Organisation der Papstmessen hat nichts mit den unmittelbaren, persönlichen Handlungen des Papstes zu tun.
Das entspricht kaum dem logischen Denken, der Grundlage der Theologie.
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#25   Pater Lingen   09:14:14 | Donnerstag, 10. Mai 2007
„Rudolfus“: „Offensichtlich, daß man Seine Heiligkeit bewußt lächerlich machen wollte“
Das war wohl auch beim Korankuss der Fall: Da hat man „Seiner Heiligkeit“ einfach ein Buch hingehalten, ohne „Seiner Heiligkeit“ zu sagen, dass es sich um den Koran handelt, geschweige denn, was im Koran so drin steht. „Einfach hinhalten, der wird’s schon küssen“ – hat Wojtyla ja auch gemacht.
Und dann Wojtylas Geschunkele beim Weltjudentag: Es ist doch „offensichtlich, daß man Seine Heiligkeit bewußt lächerlich machen wollte“.
Und wie hinterhältig Attacken auf (ggf. auch angehende) „Seine Heiligkeit“ gerade beim Novus Ordo sein können, zeigt der Überfall von Roger Schütz auf Ratzinger: Einfach so sich die „Kommunion“ abholen – also so etwas! Es ist doch „offensichtlich, daß man Seine Heiligkeit bewußt lächerlich machen wollte“.
Ja, klar…
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#24   Rudolfus   08:43:22 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Daniel Stöhr
Besten Dank für den Hinweis auf die Photodokumentation auf „www.sedisvakantismus.org/…os_Sakrilegische.htm“ (von dessen Inhalt ich mich distanciere, insbesonders von den Legenden zu den Bilden).
Keiner hat das Recht, den Päpsten die Gültigkeit ihrer Papstwahl abzusprechen.
Kaum bekleidete Urwaldnegerinnen bei der Papstmesse auf der Urwaldinsel Papua-Neuguinea, das ist einfach eine riesige Ehrfurchtslosigkeit Gott und dem hl. Meßopfer – Christus selbst – gegenüber.
Man wird den Papst aber sicher nicht im Vorfeld über diese „Meßteilnehmer“ informiert haben, die wahrscheinlich auch gar nicht getauft waren (und wenn, dann ohne Glaubensverkündigung).
Es ist nur offensichtlich, daß man Seine Heiligkeit bewußt lächerlich machen wollte, wie so oft durch die Papstmessenorganisatoren auf römischer oder auf lokaler Ebene (wie das bewußte Nötigen zur Handkommunionausteilung in der Zivilisation).
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#23   Czibo Nieznany   08:16:53 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Daniel Stöhr
:-) Nur mal eine Frage: Sind die Sedesvakantisten eigentlich die wahren Satanisten? Wenn man die Bilderserie verfolgt, könnte man schnell auf den Gedanken kommen. Entweder die Sedisvakantisten umgeben sich gern mit Satanisten oder die Satanisten umgeben sich gern mit Sedisvakantisten. ^-^
Gibt es da eine Abhängigkeit. Was ist also Sache? Da täte Aufklärung not. Der Griff in die Mottenkiste mit alten Fotografien ist wenig hilfreich und unterscheidet die Sedisvakantisten in keinster Weise vom üblichen Image anderer Traditionlistengruppen, die ebenfalls ins große Wüten gegen die Welt einstimmen. !:)
Im übrigen: Ist es nicht toll, dass sich die katholische Kirche soviele Traditionalistengruppen leistet, mögen sie sich nur noch mehr aufspalten, um den Kosmos auszufüllen. >:)
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#22   Heinz Josef   06:31:01 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Papst Johannes Paul II spricht in Vita Consecrata von einer Vorzugsoption
ja mit einer echten »Vorzugsoption« wendet sie sich allen zu, die sich in einer Situation gröberer Schwachheit und daher einer schwerwiegenderen Not befinden. »Arme« in den vielfältigen Dimensionen der Armut sind die Unterdrückten, die Ausgegrenzten, die Alten, die Kranken, die Kleinen und alle, die als »Letzte« in der Gesellschaft angesehen und behandelt werden.Die Option für die Armen wohnt der Dynamik der nach dem Vorbild Christi gelebten Liebe inne. Zu dieser sind daher alle Jünger Christi verpflichtet
Ist der Einsatz für die Un terdrückten und Ausgegrenzten etwa Unpolitisch? Das geht doch gar nicht! Einsatz für Unterdrückte kann doch nich bedeuten die Unterdrückung unverändert zu lassen und nur die Symptome zu kurrieren? Einsatz für Unterdrückte muss bedeuten die Unterdrückung zu beenden! Johannes Paul II spricht von einer Verpflichtung.
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#21   Christian Hüller   06:18:24 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Heinz
Stimmt schon. Fällt mir auch auf. Geht massiv am Evangelium vorbei, dieser Ansatz. Liturgie steht meiner Meinung nach nicht über dem Zeugnisgeben und der Diakonia. Alles muss aufeinander bezogen werden; ansonsten besteht Tendenz zur Häresie fehlender Orthopraxis.
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#20   Heinz Josef   06:04:24 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Christian Hüller
„Barocke Liurgie“ und Einsatz für die Armen muss auch keineswegs in einem Gegensatz stehen.
Es war über Jahrhunderte kein Wiederspruch. Große Heilige die sich für die Armen engagiert haben und große soziale Bewegungen ins Leben gerufen haben, haben die Messe im Tridentinischen Ritus gefeiert. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass die die behaupten, die Kirche sei durch die neue Messe vom Glauben abgefallen über die Notwendigkeit der Orthopraxie selten oder nie sprechen, im Gegenteil, der Einsatz für die Armen wird als weiterer Beleg für den Abfall vom Glauben gesehen, dabei müsste genau diese Glaubenspraxis ein Wahrheitskriterium sein.
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#19   Christian Hüller   01:03:14 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@ Gotthard
>>Die „Option für die Armen“ ist in unserer Kirche leider längst vergessen … dafür ist der Kampf um barocke Liturgie entbrannt …<<
Erstere Aussage Ihrerseits wurde ja berechtigter Weise schon relativiert. „Barocke Liurgie“ und Einsatz für die Armen muss auch keineswegs in einem Gegensatz stehen.
Ohne eine bestimmte Spiritualität verläuft jede Option für die Armen in einem leeren Aktionismus oder religionslosen sozialpolitischen Maßnahmen.
Es sind verstärkte theolog. Anstrengungen nötig, um das, was man sinngemäß das „freiwillige Selbstopfer“ Jesu Christi nennt, auf seine soziale Relevanz im alltäglichen Leben zu hinterfragen; denn es gab bei diesem Opfer auch TÄTER, die sich in den Augen Gottes schuldig gemacht haben. Außerdem darf das Opfer Jesu nicht zur Rechtfertigung einer Opfer- oder Sklavenhaltung missbraucht werden; es ruft vielmehr dazu auf, für die unschuldigen Opfer der profanen Gesellschaft und ihrer Geisteshaltung einzustehen.
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#18   Ydefix   00:47:45 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Wojtila
hat den marxistischen Humanismus ja allenfalls zum Schein verurteilt, das zeigte sich deutlich, wenn er „Messen“ feierte: www.sedisvakantismus.org/…os_Sakrilegische.htm
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#17   Gotthard   00:37:34 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@Heinz-Josef
Volle Zustimmung … doch was diskutiert wird, sieht ganu anders aus…
Die Form der Liturtie ist das Nullplusultra … vom Einsatz für die Armen und für die arme Welt habe ich aus dieser Ecke noch nie was gehört.
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#16   Heinz Josef   23:34:29 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Nein Gotthard!
Die „Option für die Armen“ ist in unserer Kirche leider längst vergessen …
Nein Gotthard, die Kirche wäre nicht mehr Kirche wenn sie Ihre eigentliche Sendung vergessen würde, den Armen die frohe Botschaft zu verkünden, nicht nur mit Worten sondern mit Taten wie es Jesus getan hat.
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#15   Gotthard   22:29:08 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Heinz-Josef
und die Bischöfe und Ortskirchen, die „die Option für die Armen“ in konkrete Pastoralpläne und Konzepte umgesetzt haben, wurden dann gebremst – oder werden in hiesigen Beiträgen als „linksextrem“ verunglimpft – wie Kardinal Evaristo Arns.
Die gesellschaftliche Sprengkraft des Evangeliums ist ungeheuerlich – und wird immer wieder domestiziert.
Bewegungen wie das Neokatechumenat unterhalten zum Beispiel in Kolumbien ein Priesterseminar, dessen Ausstattung schon vor vielen Jahren unbegreiflich pompös war – und technisch auf dem allerneuesten Stand – und von den Bauten her first class. –---- laut Aussagen des Rektors: alles auf die Fürsorge des Herrn hin geschehen … (wer das glaubt, kommt direkt in den Himmel!).
Die gesellschaftlich und theologisch ganz konservative Ausrichtung passte zum äußeren Erscheinungsbild. Die katholische Oberschicht unterhielt sich ein Priesterseminar…
Die „Option für die Armen“ wurde in der selben Stadt in einem anderen Priesterseminar einer Diözese gelebt: ärmlich und einfach – dafür sehr sehr herzlich.
Die „Option für die Armen“ ist in unserer Kirche leider längst vergessen … dafür ist der Kampf um barocke Liturgie entbrannt … dann wundert man sich noch, wenn die Menschen von der Kirche nichts mehr wissen wollen.
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#14   Romulus   22:16:00 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Gotthard
Du berichtest die halbe Wahrheit. Deswegen muss noch folgende hinzugefügt werden:
Natürlich wollte die Befreiungstheologie Politik sein und sich auch als solche verstanden wissen. In ihrer Hermeneutik und Analyse war sie marxistisch. Als sich die politische Situation 1989 fast über Nacht zusammenbrach, brach damit auch die Theologie der Befreiung weitgehend weg. Sie spielt defacto keine Rolle mehr. Nicht zuletzt auch deswegen, weil sie – wie wir ja an den Zahlen sehen – keinen Erfolg hat und bei den Adressaten, den Armen, nicht ankommt. Freilich ist es wichtig und christlich auf Seiten der Armen zu sein, aus christlicher Nächstenliebe, aber nicht so wie es die Befreiungstheologie wollte.
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#13   Heinz Josef   22:10:07 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Johannes Paul II in Vita Consecrata
82. Zu Beginn seines öffentlichen Wirkens sagt Jesus in der Synagoge von Nazaret, der Geist habe ihn gesalbt, damit er den Armen eine gute Nachricht bringe, den Gefangenen die Entlassung verkünde, den Blinden das Augenlicht zurückgebe, die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe (vgl. Lk 4,16-19). Die Kirche, die sich die Sendung des Herrn zu eigen macht, verkündet jedem Mann und jeder Frau das Evangelium und trägt damit Sorge für deren vollständiges Heil. Doch mit besonderer Aufmerksamkeit, ja mit einer echten »Vorzugsoption« wendet sie sich allen zu, die sich in einer Situation gröberer Schwachheit und daher einer schwerwiegenderen Not befinden. »Arme« in den vielfältigen Dimensionen der Armut sind die Unterdrückten, die Ausgegrenzten, die Alten, die Kranken, die Kleinen und alle, die als »Letzte« in der Gesellschaft angesehen und behandelt werden.Die Option für die Armen wohnt der Dynamik der nach dem Vorbild Christi gelebten Liebe inne. Zu dieser sind daher alle Jünger Christi verpflichtet; diejenigen jedoch, die dem Herrn durch Nachahmung seiner Verhaltensweisen mehr aus der Nähe folgen wollen, müssen sich in ganz besonderer Weise hingezogen fühlen.
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#12   Gotthard   21:58:54 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@romulus
schön, dass bei Dir Lesen auch bildet…
die Befreiungstheologie hat Armut nie verklärt – sondern im Gegenteil sehr klar und eindeutig in ihrer menschenunwürdigen Wirklichkeit wahrgenommen – im Lichte des Evangeliums.
Armut ist in aller Regel nicht vom Himmel gefallen – sondern hat handfeste Ursachen, die in der Theologie nicht übersehen werden können.
In Lateinamerika haben die armseligen Landarbeiter meist auch einen katholischen Herrn … wenn nach Lk „den Armen das Reich Gottes gehört“, hat das ungeheure Auswirkungen. Die bürgerlich mitteleuropäisch geglättete Theologie hat die katholische Soziallehre geschaffen – damals auch ein Hammer!
Nicht Sozialromantiker haben die „Armut“ verklärt, sondern im Gefolge der Orden mit ihrem sogenannten Armutsgelübde- was mit Armut nichts zu tun hat – hat diese Sicht eingeläutet.
Die reaktionären Regierungen Lateinamerikas haben die Befreiungstheologie immer als Gefahr für ihre Regime erkannt, weil die Armen aus dem Glauben heraus in ihrem Selbstbewußtsein und ihrem Selbstwertgefühl und in ihrer Menschenwürde gestützt wurden und das Evangelium als echte befreiende Botschaft für sie erfahrbar wurde.
Daher wurden die Befreiungstheologen als marxistische Unterwanderer gebrandmarkt – mit Hilfe der reaktionären US-amerikanischen Sekten.
Leider wurde dies von Rom nicht erkannt… wohl auch wegen manch ungewohnter theologischer Sprache.
JP II. und auch Ratzinger standen die Haare zu Berge, wenn sie nur das Wort „marxistisch“ lasen …
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#11   Rudolfus   21:57:30 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Vergleich mit den Evangelikalen, nicht mit sozialromantischen Geistlichen
Diese sozialromantischen Geistlichen dominieren ohnehin viele Bereiche der Kirche Christi in Lateinamerika, trotz Einzelverurteilungen durch die Kurie, besonders in der Wojtyla-Ratzinger-Ära.
Man sollte sich aber anschauen, was die Konkurrenz – die Evangelikalen aus den USA – besser macht, daß so viele Katholiken in Brasilien und Restlateinamerika nicht zu diesen sozialen Katholikengeistlichen gehen, sondern zu den Evangelikalen, die den Armen und den Gläubigen offenbar ein „besseres Kirchenangebot“ bieten,
das wahrscheinlich darin besteht: Zuerst ein echter Glaube (und kein westeuropäischer Modernismusunglaube), aber wohl auch finanzielle Unterstützung durch reiche (U.S.-)Gemeindemitglieder.
So war die richtige Kirche (die katholische) ja früher mitunter auch in Afrika erfolgreich (bis in die 1960er).
Die katholischen „Sozialgeistlichen“ werden vielleicht auch deshalb nicht ankommen, weil sie gegen Rom polemisieren – und einen Verein, in dem das Bodenpersonal gegen die Führung zum Kampf aufruft, meidet man besser (auch was das modernistische „Bodenpersonal“ in Europa betrifft).
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#10   Heinz Josef   21:26:44 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Beati pauperes, quia vestrum est regnum Dei
sagt auch die Vulgata :)3
Lk 6,20 Et ipse, elevatis oculis suis in discipulos suos, dicebat:
„ Beati pauperes, quia vestrum est regnum Dei.“
Lk 14,21
21 Der Diener kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Herr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Krüppel, die Blinden und die Lahmen herbei.
Lk 16,19
19Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus: 16,19-31
dazu passt auch: Mt 19,24
24 Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in das Reich Gottes gelangt
2.Kor 8,9
9 Denn ihr wißt, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat: Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.
2.Kor 9,9
9 wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Jak 2,5
5 Hört, meine geliebten Brüder: Hat Gott nicht die Armen in der Welt auserwählt, um sie durch den Glauben reich und zu Erben des Königreichs zu machen, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?
Trifft Gott etwa keine Option für die Armen?
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#9   Romulus   21:12:24 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Gotthard
Es steht ptochoi – die Armen, die Armseligen. Korrekt. Trotzdem bleibt die Spannung zu Mt 5. Es bleibt festzuhalten: jesus ging es nicht um die Romantisierung der Armut wie es viele europäische befreiungstheologische Salonrevolutionäre sich vorstellen. Armut wird im Lk-Evangelium umfassend -also über die rein materielle Armut hinaus- gesehen.
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#8   Heinz Josef   20:53:27 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Kommt und lest was Gott uns durch sein Wort sagt
Die Heilige Schrift müsste man kennen…
Mt 11,5
5 Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet.
Mt 19,21
21 Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.
Lk 4,18
18 Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze
Lk 6,20
20 Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Lk 11,41
41 Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.
Lk 12,33
33Vom wahren Schatz: 12,33-34
Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt.
Lk 11,41
41 Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.
Lk 12,33
33 Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt.
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#7   Gotthard   20:48:09 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@romulus
nimm und lies: Lk 6,20
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#6   Romulus   20:42:10 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Gotthard – Stelle angeben
Welche Ünersetzung verwendest Du?
Anscheinend die „Neue-Welt-Bibel“ der Zeugen Jehovas. :-D
Führe die Bibelstelle hier an! Ich bin des Griechischen mächtig. Aber anscheinend kannst Du nicht. Wenn Sie falsches noch hundertmal wiederholen wird es davon nicht richtiger, alter Sozi.
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#5   Gotthard   19:12:03 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@romulus – der Nichtwisser
ich wiederhole:
„Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes“.
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#4   Romulus   18:52:31 | Mittwoch, 9. Mai 2007
@Gotthard der Bibelfälscher
Zitat wörtlich und richtig:
Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich. (Mt 5,3).
Mit dieser Armut ist etwas mehr als wirtschaftliche Armut gemeint.
Paßt auch besser zu Jesus: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.“
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#3   Gotthard   18:05:15 | Mittwoch, 9. Mai 2007
pro Sobrino
„Extra pauperes nulla salus“
volle Zustimmung… Jesus sagt es mit etwas anderen Worten: „Selig sind die Armen; denn ihnen gehört das Himmelreich.“
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#2   Heinz Josef   17:22:32 | Mittwoch, 9. Mai 2007
„Extra pauperes nulla salus“
Hat nicht schon der heilige Laurentius gesagt: „Die Armen sind der Schatz der Kirche“?
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#1   matt2 †   16:29:07 | Mittwoch, 9. Mai 2007
Aus der Schrift könnte man höchstens das Dogma ableiten…
In den Reichen, bzw. im materiellen Reichtum, ist kein Heil.
Das Streben nach materiellem Reichtum hat Jesus tatsächlich verurteilt und als wesentlichen Hemmschuh der Erlösung betrachtet.
Davon ist jetzt natürlich zu unterscheiden die Verwaltung von Unternehmungen oder größerer finanzieller Summen zur Förderung einer guten Sache. Es geht hier also um Reichtumsstreben als Ausdrucksform einer persönlichen, irdisch gesinnten Dekadenz.
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