(kreuz.net) Kürzlich sprach die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit der Journalistin
Angelika Lukesch.
Ihre Durchlaucht, was bedeutet Ihnen die Wallfahrt nach Maria Vesperbild?
Wallfahrten
macht Spaß. Es ist wie eine Klassenfahrt. Raus aus dem täglichen Trott, weg von Daheim, mit Gleichgesinnten
oder allein.
Man kann auch zu seiner Dorfkirche wallfahrten. Jeder Schritt ist ein kleines Gebet. Mit
dem Auto, auf dem Pferderücken oder dem Fahrrad, das spielt keine Rolle.
Was ist beim Wallfahren wichtig?
Wichtig ist die innere Ausrichtung. Auf einer Wallfahrt geht man dem Herrn entgegen. Wallfahrten ist
sinnliches Erleben des Glaubens. Auch wenn jemand Schwierigkeiten beim Beten hat, kann er sich beim Wallfahrten
von dem Gebet der anderen mittragen lassen.
Welche Werte vermittelt eine Wallfahrt?
Wallfahren vermittelt
eine spürbare Begegnung mit Gebet und Kirche. Die Reise, der Weg an sich, mit Gesang, Gebeten aber auch
der fröhlichen Unterhaltung, all das ist ein einigartiges Erlebnis. Die Berührung mit den Devotionalien,
das Sehen der schönen Wallfahrtskirche, das Hören der Predigt, der Geruch des Weihrauchs, die Heilige
Messe, all das spricht alle unsere Sinne an.
Warum ist der Prediger Mons. Wilhelm
Imkamp ein besonderes Ereignis der Wallfahrt?
Mons. Imkamp ist einer der charismatischen Mitglieder des
Klerus, nicht nur weil er „a fescher Mo is“ – was für uns Frauen immer sehr schön ist –, sondern weil
er viel Humor besitzt und zugleich so klar und schonungslos predigt. Jährlich kommen deswegen Zehntausende
Pilger nach Maria Vesperbild.
Bayrische Volksfrömmigkeit?
Ich kenne keinen Ort, wo Volksfrömmigkeit
in dieser Art und Weise in ihrer ganzen Pracht gelebt und gewürdigt wird. Am 1. Mai durften die Pilger
sich zum Beispiel gesegnetes Goldwasser holen. Frisch aus dem Marienbrunnen, mit Goldpartikeln versetztes
Wasser in einer wunderschönen Zeremonie geweiht.
Das ist etwas für Herz, Sinn und Verstand.
Ist die
Wallfahrt auch eine Erholung vom Alltagsstreß?
Eine Wallfahrt ist immer erholsam und gut für den Körper
und für den Geist. Ja, für mich ist es die gesündeste Art, mich zu finden.
Sie werden lachen, ich mache beides. Einerseits kann ich Ärger schnell vergessen. Aber andererseits
setze ich mich auch zur Wehr. Denn so wie ich wörtlich zitiert wurde ist dies weder fair noch rechtlich
erlaubt. Da entsteht ein falscher Eindruck. Das ist höchst unfair.
Wo beginnt für Sie der Persönlichkeitsschutz,
wo der öffentliche Informationsanspruch?
Schwieriges Thema. Natürlich muß man sich als Prominenter
darüber klar sein, daß die Medien sich manchmal auch für Dinge interessieren, die einem selber oft
ganz banal vorkommen.
Aber in einem privaten Kreis von Freunden habe ich mich nicht als Prominente gesehen,
die beobachtet wird, sondern als Pilgerin und Freundin. Wir waren ja ganz allein im Restaurant.
Am Tischende
saßen zwar ein paar mir nicht persönlich bekannte Leute, die für mich Freunde meiner Freunde waren.
Und Freunde meiner Freunde sind für mich Eingeladene und nicht Fremde.
Wie können Wahrheit und Diskretion
journalistisch verbunden werden?
Das ist eigentlich eine Frage an einen Philosophen. Aber um Wahrheitsfindung
ging es dem Journalisten sicher nicht, sondern um eine vermeintliche Sensation.
Wahrheitsliebe hat aber
nichts mit Sensationsjournalismus zu tun. So wie ich zitiert wurde, ist es weder fair noch rechtlich erlaubt.
Die mir zugesprochenen Zitate entsprechen nicht dem Gesprächsverlauf.
Wie können christliche Werte
im modernen Journalismus umgesetzt werde?
Ich glaube, daß in allen Bereichen des Lebens Fairneß das
wichtigste ist. Wie man in den Wald schreit, so hallt es heraus.
Ist es ein Widerspruch, wenn ein Journalist
ethisch richtig handeln und zugleich erfolgreich sein will?
Nöö, wieso? Erfolgreich kann man sehr wohl
sein, ohne dabei anderen auf die Füße zu treten. Es ist eine Mär zu glauben, daß nur Erfolg hat, wer
rücksichtslos seine eigenen Belange verfolgt.
Was schlagen Sie konkret vor?
Das Leben kann unerwartete
Wendungen nehmen. Die beste Investition ins Leben ist, mit anderen Menschen so umzugehen, wie man selber
gern behandelt wird.
Sonst sitzt man irgendwann alleine da, weil niemand mehr Vertrauen in einen hat.
Wollen Sie noch etwas zu Ihren Äußerungen zur Inquisition sagen?
Ich habe mich auf das Buch von H.C.
Zander bezogen „Kurzfassung der Inquisition“. Ein tolles Buch, frech und witzig, geschrieben von einem
ehemaligen Dominikanermönch.
Die Dominikaner waren ja für die Inquisition zuständig. Die Inquisition
ist immer noch sehr negativ belegt, und es wird viel Unsinn über sie verbreitet.
Natürlich ist in diesem
Zusammenhang auch viel Unrecht geschehen. Aber insgesamt kann man sagen, daß die Inquisition ein Rechtsfortschritt
war, weil die Beschuldigten vor ein ordentliches Gericht kamen, sich verteidigen konnten und nicht mehr
wie vorher geschehen einfach auf Verdacht verurteilt werden durften.
Die Inquisition hat sich mit allen
Bewegungen befaßt, die für die damalige Rechtsordnung bedrohlich erschienen. Man muß immer versuchen,
sich in die Zeit hinein zu versetzen, wenn man historische Gegebenheiten einigermaßen neutral beurteilen
will.
Ihre Durchlaucht, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.
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56 Lesermeinungen
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Lieber Gerd Eric, Jesus geht zu jegwelchem „Gesocks“. Er kam als der von Gott vorbestimmte königliche
Mensch. Um atavistische Sichten zu bedienen: In seiner Menscheit schiß auch der Gottsohn. Jedoch: Unsres
Herrn Kacken war selbstverständlich und naturhaft. Ali.
Leblhuber lieber Sie wissen, daß sie trächtig sind? Ich lese hier, schreibe selten. Ganz von Herzen
bin ich tatsächlich ein „Fan“ der Prinzessin. Weshalb suchen Sie, mich zu beleidigen? Wir Katholen befinden
uns in einer nicht unheldischen Zeit. Das Sakrament kann genügen. Nicht immer genügts dem Gefühl (dem
Fickenwollen). Wir alle sind bisweilen attachiert. Man sollte Emotionen nicht einfach ausleben (wie z.B.
hier auf kreuz.net), so, als wäre die fetteste Sau auch die leckerste. Sie urteilen meine Zwischenkommentare
als sündig. Wie anders darf ich verstehn, daß, urteilten sie unbarmherzig, ich ihnen verworfen vorkäme?
Beten Sie bitte mit mir den Reichsrosenkranz, der ununterbrochen seit 1803 für das Erzhaus gebetet wird.
Jesus ist König und cool
@Aliatus. Gloria ist ein wunderbarer Mensch! Gerade ihre Extravaganzen in den 80ern, ihre Finanzeskapaden,
ihr gelebter Kampf und Heimweg werden sie und ihre Kinder nach dem Ende der Volksherrschaft zur Erhebung
in den Reichsfürstenstand prädestinieren. In ihr geschieht, was Jünger das „späte Einziehen“ von „wirksamer
Fürstenmacht“ nennt. Immer freue ich mich, wenn ich von dieser stets stärker werdenden Frau höre. Sie
haben in einem Ihrer letzten Postings von der Plebs gesprochen. Sie sollten sich da nicht ausschließen.
Was Sie schreiben, klingt ganz nach fleißigem Lesen der Regenbogenpresse. Ihre Sehnsucht nach dem Ende
der Volksherrschaft wird sich wohl nicht erfüllen. Sie sollten umgehend umdenken. Achten Sie auf Ihr
eigenes Seelenheil! Noch ist es nicht zu spät1 Gloria v. Thurn und Taxis wird einen Anbeter weniger entbehren
können. Ihre sonstigen Postings möchte ich nicht kommentieren. Ich fühle mich dem Gebot der Nächstzenliebe
verpflichtet.
stimme der Vernunft Dank. Da haben Sie aber keine Mühegescheut. Lieber Lachen als Deunzieren, Unterstellen
und den ganzen k… Sch…kram anzustellen, um einen völlig deformierten Glauben abzuspielen. :(3
Die Kröten hätten gesiegt? Gloria ist ein wunderbarer Mensch! Gerade ihre Extravaganzen in den 80ern,
ihre Finanzeskapaden, ihr gelebter Kampf und Heimweg werden sie und ihre Kinder nach dem Ende der Volksherrschaft
zur Erhebung in den Reichsfürstenstand prädestinieren. In ihr geschieht, was Jünger das „späte Einziehen“
von „wirksamer Fürstenmacht“ nennt. Immer freue ich mich, wenn ich von dieser stets stärker werdenden
Frau höre. Ali.
Hello Geno Sie werden doch nicht anfangen hier Sätze mit Wahrheitsanspruch zu formulieren. Wo Sie doch
so ein überzeugter Relativist sind. Bringen Sie doch ruhig noch ein paar Fuhren Güllerein, um im Herbst
reiche Ernte einzufahren. Niemand hindert Sie daran. Jeder wie sie es mag. Aber tun Sie nicht zu viel
Gülle hin, damit der Boden nicht verbrennt…! Hammers?
@Czibo: Wer segnet ist allein Gott. Keine Maria mit dem Kinde lieb. Woher wissen Sie das denn so genau,
Sie Klugscheißer? Sie werden doch nicht anfangen hier Sätze mit Wahrheitsanspruch zu formulieren. Wo
Sie doch so ein überzeugter Relativist sind.
Durchaus berechtigt Die Sekte hat ihre Berechtigung. Sie ist daher bestens einzubinden, damit der Chef
nicht noch mehr zuschlägt als er es eh schon tut. Es empfiehlt sich daher, immer schön artig und fromm
zu sein, nicht vom Wege abzuschweifen und keinen bösen Gedanken nachzuhängen. Dann hat der Chef nie
keine Gewalt über einen. Besonders vor ängstlichen Menschen hat er einen Horror und Miesepeter sind
ihm zuwider. Genauso wie Ewiggestrige, Warmduscher, Nichtsversteher und Kultanbeter die überlässt der
Chef noch nicht einmal der Konkurrenz. Was er eigentlich am liebsten täte. Aber der Chef ist schon klug:
er will ja schließlich seinen Chef nicht verärgern. Sonst gehts schlimm mit ihm aus. Weil auch sein
Chef keine Unruhestifter und andere betrüblichen Leuchtraketen in seinem Herrschaftsbereicht haben möchte.
Damit das Abendland weiter Bestand haben möge Wenn schon ein Monsignore kein fescher Mo mehr sein darf,
dann beginnt das Abendland ja gleich unterzugehen. Alle kulturelle Errungenschaften braucht man ja nun
wirklich nicht aufzugeben. Ein fescher Monsignore ist doch viel besser als… so ein greislicher Haderlump,
was wo eh nie ein Monsignore werden kann.
@ Guntram Es war eine machtvolle Kundgebung unserer katholischen Religion. Ich dachte, in der katholischen
Religion ginge es um Gottes- und Menschenliebe, um Gottes- und Menschendienst und nicht um Macht.
#38 landorganist 15:30:41 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Und jetzt nochmal extra für Guntram!!! „1. Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen
Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni (1988) vorgenommen
hat… 3. Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und
für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die
apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche
Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt(3) dar. Da sie diesen Akt
trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für
die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard
Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe
der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht(4)“. (Motu Proprio Joh. Paul II).
Voller Wortlaut siehe hier. www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Fürstin müsste man sein Ja, wären alle Frauen Fürstinnen. Dann wäre allen geholfen. Dann könnten
die Männlein in holdseligster Minne zu ihnen pilgern und Ritterlichkeit bis auf Blut und Knochen schwören.
@krake des geschwätzes Frau Fürstin ist eine wahre Stütze des katholischen Glaubens. Wären doch alle
Frauen so! Heiliger Erzengel Michael bewahre uns vor dem Bösen!
Die FSSPX ist römisch-katholisch ein vergelts Gott Pater Mählmann und allen verantwortlichen für die
Prozession am vergangenen Samstag in München. Es war eine machtvolle Kundgebung unserer katholischen
Religion. Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
nun,, möglicherweise brauchst Du @Bauchspeicheldrüse einen guten Beichtvater oder Exorzisten. Kein Wunder
bei der Gehässigkeit gegenüber einer durch und durch katholischen Gemeinschaft, die total fromm ist,
viele Seelen zum Heil bringt und viel gutes tut.
die FSSPX ist römisch-katholisch auch wenn es manchen „Brüdern“ hier wehtut dies zu hören. Die FSSPX
tut nichts anderes als das was die hl. Mutter Kirche seit Jahrhunderte tat…katholisch zu sein.
keine katholische „Jurisdiktion“ @Bauspeicheldrüse: Bischöfin Käßmann seit wann wird ein protestantischer
Laie als „Bischöfin“ bezeichnet? Spannen wäre es schon zu wissen, warum die „Bischöfin“ sich scheiden
läßt? Naja vielleicht hat sie sich ja einen Muselmann angelacht um mit dem den „interreligiösen Dialog“
auch praktisch zu praktizieren. Trotzdem auch Gottes Segen für die lutherische Ketzerin, die sich in
maßloser Hoffahrt „Bischöfin“ nennt.
#24 solarplexus † 14:52:45 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Wo bleiben die kreuz.net-Messer???? Sie hams immer noch nicht gecheckt!!! Wo bleiben sie denn??? Donnerstag,
10. Mai 2007, 14:06 Uhr Bischöfin Käßmann lässt sich scheiden. Habt ihr wohl noch gar nicht entdeckt!!!
Iss doch wohl wieder ein geiles Fressen für die überpäpstlichen Schweinepriester von kreuz.net! Auf,
wetzt die Messer und lasst das Blut spritzen!!!!!!
Die FSSPX ist römisch-katholisch ach, Herr Tchibo-Eduscho, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn selbst
ein Kardinal bestätigt, das die Avantgarde des Katholizismus sich „innerhalb der Kirche“ befindet. Natürlich
werden die Neunmalklugen hier wieder herumdeuteln und relativeren. Unbeiirt geht die FSSPX ihren Weg,
der seit Jahrhunderten der Weg der hl. Mutter Kirche ist. Aufrecht, römisch und katholisch – ein Teil
des Felsen Petri, ein fester Teil der Kirche, das ist die FSSPX. Jeder Katholik kann nicht dankbar genug
sein diesen heiligmäßigen Männern, die hier die Weihe an die Patrona Bavariae vollzogen haben. Das
gefällt Satan, dem Tier natürlich nicht, daher die vielen Schmähungen und wüsten Beschimpfungen –
auch hier im Forum. Hl. Jungfrau Maria – Patrona Bavariae – bitte für uns!
stimme der Vernunft ?:) Da kann man nur sagen: Ohne Schisma kein Charisma. Es ist ja so schwer aktiv werden
zu wollen, aber auch noch korrekt vorgehen zu sollen und die ganze Litanei von Vorgaben zu beherzigen.
Das ist ähnlich wie „reif werden und rein bleiben“. Da lässt man den lieben, langen Schöpfungstag vorüberstreifen:
und es wurde Abend und Morgen und schwuppdiwupp ein neuer Tag, der sich einreihen möge mit der gleichen
untätigen Gestalt zu seinen Vorgängern. Ich habe da allerdings meine Zweifel, ob Gott dazu auch zusieht,
umfestzustellen, dass der Tag gut war…? o^/
@guntram nochmal die Frage: Hat Hoyos diesen gestelzten Satz tatsächlich schon „mehrfach“ gesagt? Dann
ist er offensichtlich ein Papagei. Oder hat er nicht? Dann ist die Meldung in dieser Form falsch.
der Vernunft ins Stammbuch Prior Pater Mählmann beurteilt die Kritik des Ordinariats als »weiteren unfairen
Versuch, diesen innerkirchlichen Richtungsstreit in Deutschland zu unterdrücken.« Es sei leichter, »mit
der Schismakeule zuzuschlagen«, als in eine offene Diskussion zu treten. Der Prior sieht einen Zusammenhang
mit dem Unwillen der deutschen Oberhirten über die Pläne des Papstes, den alten lateinischen Messritus
wieder allgemein zuzulassen: »Offenbar haben die deutschen Bischöfe Furcht vor einem Wiedererstarken
der Tradition und ein Problem eigener Art mit unserem bayerischen Papst.« Dass die Priesterbruderschaft
römisch-katholisch sei, beweise die Liturgie bei der Patronatsfeier: Diese sei »wie sie katholischer
nicht sein kann, wie sie nämlich über 1.500 Jahre lang das Leben der Kirche geprägt hat.«
kard. hoyos Ebenso hat Kardinal Castrillon Hoyos, der im Auftrag des Papstes die Gespräche mit der Bruderschaft
führt, schon mehrmals erklärt: ‘Man kann auf eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, dass
ein Schisma vorliegt.’ Ist der Mann ein Papagei oder ist das eine falsche Behauptung?
Schauerlich… Ein tolles Buch, frech und witzig, geschrieben von einem ehemaligen Dominikanermönch.
Genau! die Inquisition als freches Lustspiel, Scheiterhaufen und Indiandertänze. Ein Spaß für jedermann.
Die Dominikaner waren ja für die Inquisition zuständig. Die Inquisition ist immer noch sehr negativ
belegt, und es wird viel Unsinn über sie verbreitet. Genau! z.B. das Daumenschrauben weh tun, oder meinte
Sie etwa die Streckbänke, oder sonstige Geiselungs- und Folterinstrumente, die im Zuge des ehrenwerten
Inquisitionsgerichts zur Anwendung kamen. Natürlich ist in diesem Zusammenhang auch viel Unrecht geschehen.
Freilich, aber darüber darf man doch wirklich hinwegsehen, denn… insgesamt kann man sagen, daß die
Inquisition ein Rechtsfortschritt war, weil die Beschuldigten vor ein ordentliches Gericht kamen, sich
verteidigen konnten und nicht mehr wie vorher geschehen einfach auf Verdacht verurteilt werden durften.
Aber wofür waren die Beschuldigten denn angeklagt? Wofür wurden sie verurteilt? Für begangene Ketzerei
oder Hexerei, oder Zauberei, oder weiß der Teufel, was sich die Inquisitionsteufeln einfallen ließen.
Hatten Staat oder Kirche vor Gott das Recht diese Menschen zu töten aufgrund solcher Vergehen, wenn sie
auch zutreffend waren? Ich glaube das nicht. Die Exkommunikation musste für den Glaubensverrat genügen,
wenn wir Christen sind. Denn man weiß doch um Gottes willen nicht, ob sich der Mensch nicht noch bekehrt.
Wenn man ihn verbrannt hat kann er das freilich nicht mehr.
nochmal Prozession in München von der FSSPX Nachdem das erzbischöfliche Ordinariat der Priesterbruderschaft
St. Pius X. anlässlich deren Patronatsfeier vorgeworfen hatte, nicht in Gemeinschaft mit der katholischen
Weltkirche zu stehen, hat der Prior der Priesterbruderschaft in der Johann-Clanze-Straße, P. Andreas
Mählmann, dazu Stellung genommen. Der für die Patronatsfeier Hauptverantwortliche erklärte: »Das Erzbistum
München scheint in keiner Weise auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein. Es liegt kein Schisma vor,
sondern ein innerkirchlicher Richtungsstreit darüber, wieviel ‘Tradition ‘für die Kirche gut ist.’ Rom
macht der Priesterbruderschaft St. Pius X. in keiner Weise den Vorwurf des Schismas. So hat z.B. die päpstliche
Kommission Ecclesia Dei schon am 18. Januar 2003 mitgeteilt, dass man bei der Priesterbruderschaft St.
Pius X. die Sonntagspflicht erfüllen kann. Ebenso hat Kardinal Castrillon Hoyos, der im Auftrag des Papstes
die Gespräche mit der Bruderschaft führt, schon mehrmals erklärt: ‘Man kann auf eine korrekte, exakte
und präzise Weise nicht sagen, dass ein Schisma vorliegt.’ Die Bruderschaft befände sich ‘innerhalb
der Grenzen der Kirche.’ In gleicher Weise hat sich selbst Papst Benedikt XVI. geäußert, als er von
Erzbischof Lefebvre als ‘diesem großen Mann der Gesamtkirche’ gesprochen hat (in der Audienz mit unserem
Generaloberen am 29. August 2005).«
-TyPo Es ist Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit offensichtlich entgangen: Ich schreibe Czibo. Wenn Sie
dies bitte berücksichtigen möchten. Es ist ein polnischer Name. Darauf lege ich Wert. Wenn Sie es nicht
vermögen, meiner Bitte zu entsprechen, unterlassen Sie es bitte künftig auf meine Beiträge zu reagieren.
@ Eduscho/Tschibo Tja, das habe ich von den Pius-Sektierern gelernt: Die rufen nämlich auch einen gottesdienstlichen
Akt als „Entscheidungsschlacht“ aus. Vorher dachte ich auch immer, man bete, um Gott zu ehren. Jetzt weiß
ich, man betet nicht um Gottes Willen, sondern man betet GEGEN andere, um diese zu besiegen. Danke, Pius-Sektierer,
für diese Lektion!
Typ: Kampfrosenkranz Herrschaftzeiten: Sie kennen sich aber verflixt gut aus in dem Waffenkeller. Besonders
der Kampfrosenkranz hat so etwas Eigenes. Der Untergang des Abendlandes war schon lange vor Oswald Spengler
geplant, trotz der Kam-Phfrosen-Kränze.
Wüsste gerne mal… …was hier los wäre, wenn in irgendeiner Jugendbroschüre der Diözese Linz ein
Mädchen zitiert würde mit „Ich finde es schön, wenn der Kaplan fesch ist.“ Dann wäre hier aber die
Hölle los, würde das Gift des Modernistenterrors herbeigeschworen, jüdisches Untermenschentum für
die Perversion der Sodomie verantwortlich gemacht, das Abhalten von Kampfrosenkränzen gegen die Verwendung,
Lektüre oder pure Aufbewahrung des Messbuchs von 1970 ausgerufen, die freimaurerische Durchsetzung der
Pfarre St. Sapperlot in der Zentralschweiz beklagt und die sofortige Verbrennung von Kardinal Lehmann
gefordert. Aber wenn’s die Fürstin ist, dann schafft so ein Satz es sogar bis in die Überschrift
Stimme der Vernunft Heute hat sich die Welt allerdings 99 Jahre weiterbewegt und „Frau von Thurn und Taxis“
ist die korrekte Anredeform. Was tun, wenn der Monsignore doch so ein fescher Mo is. Da kann es doch nur
eine Durchlaucht sein und keine bürgerliche Anrede Frau von… Wo käme man denn da hin…? So was auch.
Ihre Durchlaucht, was bedeutet Ihnen Mannomann, wenn man schon so arschkriecherisch anbiedernd sein will,
dann wenigstens richtig: „Eure Durchlaucht“ wäre vor 1918 richtig gewesen. Heute hat sich die Welt allerdings
99 Jahre weiterbewegt und „Frau von Thurn und Taxis“ ist die korrekte Anredeform.
Unterricht Ich glaube, daß in allen Bereichen des Lebens Fairneß das wichtigste ist. Wie man in den
Wald schreit, so hallt es heraus. Na da kann ja kotz.net noch richtig was lernen von der Frau Thurn und
Taxis!