Kirchenverkauf
Aufbruch durch Abbruch
„Du wohnst hier nicht mehr und dein Haus wird zerstört.“ Aber uns einfachen Katholiken fehlt wahrscheinlich der große Durchblick. Von Hans Hüwener, Bochum.
Die abgerissene Kirche St. Thomas Morus in Bochum
Die abgerissene Kirche St. Thomas Morus in Bochum
(kreuz.net, Essen) Nun ist es so weit: Die erste Kirche in Bochum wird abgerissen: St. Thomas Morus in Langendreer.

Als ich das gelesen hatte, machte ich mich auf nach Langendreer und fand dort einen verlassenen Gebäudekomplex von Kirche und Pfarrzentrum, der langsam vor sich hin gammelt.

Totenstille. Offen stehende Türen. Nur Geräusche aus dem Pfarrzentrum, die Abbruch signalisierten. Haufen von Material, fein säuberlich getrennt nach Holz, Metall und Sonstigem.

Ja, so sind wir Deutschen. Auch in der Zerstörung muß alles seine Ordnung haben. Dann der leere, kahle Kirchenraum. Nur ein paar Lampen hingen noch von der Decke.

Ich wollte ein Gebet sprechen. Aber irgendwie paßte es nicht. Das „Haus Gottes“ fiel mir ein: „Wir gehen zum Haus des Herrn.“

Wie kommt der Mensch in seiner Überheblichkeit dazu, nachdem Gott Jahrzehnte dort gewohnt hat, im Altar zugegen war und Menschen in ihren Sorgen und Nöten zu ihm gebracht haben, jetzt zu sagen: „Du wohnst hier nicht mehr und dein Haus wird zerstört.“

Kann auf einem solchen Unternehmen wirklich Segen ruhen?

Aber ein schönes Grundstück in guter Lage ist es auf jeden Fall. Es dürfte einen guten Quadratmeterpreis bringen.

Ob wohl jemand daran denkt, später dort einen Gedenkstein aufzustellen oder an einem Haus eine Tafel anzubringen, die darauf hinweist, daß hier früher eine Kirche stand?

Hat man wirklich – wie es im Vorfeld der Umstrukturierung immer hieß – „jeden Fall einzeln behandelt, alle Möglichkeiten einer anderweitigen Nutzung geprüft und den Abbruch nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen?“

Gibt es keine andere Lösung als die Schließung von Kirchen und Gemeinden?

Kein Bistum in Deutschland geht in dieser Sache so rigide vor wie Essen. Anderswo arbeitet man zum Beispiel mit Pfarrverbünden.

Oder könnte man nicht die Millionen Euro, die noch für neue Orgeln gespendet werden, sinnvoller einsetzen? (Wer soll in Zukunft diese Orgeln spielen?)

Das fällt einem so ein vor der ersten Kirchenruine in Bochum.

Aber uns einfachen Katholiken fehlt wahrscheinlich der große Durchblick und es gibt wichtigere Dinge zu diskutieren, zum Beispiel, die Tridentinische Messe oder den Friedensgruß.

Der Artikel war ein Leserbrief in der Essener Bistumszeitung ‘Ruhrwort’
      
26 Lesermeinungen
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#26   Czibo Nieznany   15:20:01 | Sonntag, 13. Mai 2007
Karrieredenken
In unserer Kirche werden Ämter zur persönlichen Karriere und Bereicherung mißbraucht!
Das ist aber keine Erfindung, die im weiten Vatikanischen Konzil ersonnen worden wäre. Ämterschacher und Nepotismus, Karriere und Bereicherung gehören durchaus auch in der Kirche zur allgemeinen Erfolgsleiter, um Hausmächte zu bilden und um unentfernbar zu werden. Sich darüber aufzuregen, ist reine Energieverschwendung.
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#25   Rodolfo Panetta   11:12:40 | Samstag, 12. Mai 2007
Ein Skandal!
Der verantwortliche Bischof sollte sich schämen! Dismas hat die Sache richtig dargestellt. In unserer Kirche werden Ämter zur persönlichen Karriere und Bereicherung mißbraucht!
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#24   Czibo Nieznany   15:32:39 | Freitag, 11. Mai 2007
Ohne Ärger mit der Diözesanleitung
Nun warum schreitet die Thomas-Morus-Gemeinde nicht zur Selbsthilfe, erwirbt die Kirche auf eigene Kosten und finanziert einen Priester, der die Eucharistiefeiern leitet. Die Verwaltungsarbeit kann vom Pfarrgemeinderat oder der Kirchenverwaltung überwacht werden. Der Vorteil: Sie hat dann keinen Ärger mit der allmächtigen Diözesanleitung. Das wäre bestimmt auch im Sinne des Kirchenpatrons.
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#23   Dismas   13:27:44 | Freitag, 11. Mai 2007
Bischof Dr. Felix Genn und die „Kohorte“ befinden sich am Abgrund
Als Christ ist es erschütternd zu lesen und vor allem zu wissen, wie unsere sogenannte bestbezahlte „Geistlichkeit“, besser, BESTBEZAHLTE FUNKTIONÄRE so leben. Vor allem aber, was diese unternehmen um ihre Schafe zu weiden.
Gott weiss ALLES und das ist gut so. Gebet ist angesagt für die Rettung der Seelen der Funktionäre, die allerorts am Altare stehen, besonders für den Generalvikar Hans-Werner Thönnes.
Die Thomas Morus Kirche war vollkommen in Ordnung – erst Anfang der 90-iger Jahre wurde der Glockenturm errichtet. Der Bischof sollte „Hausverbot“ allerorts bekommen, denn er zerstört durch sein Verhalten bewußt die christliche Strukturen unseres Landes.
Essen soll zudem im Jahre 2010 Kulturhauptstadt werden und das dann ohne „Kultur“ und die Werte der Vergangenheit. KORRUPTION nennt man das Verhalten der Funktionäre, die mit anderen Mächten verbündet sind und dem schnöden goldenen Kalb huldigen.
REX Glorie ind EWIGKEIT !
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#22   Czibo Nieznany   10:47:16 | Freitag, 11. Mai 2007
r. ruhgebietler
Haben Sie vielen Dank, das Sie mir Lektüre vorschläge machen. Ich habe aber soviel andere, wichtigere Dinge zu lesen, dass ich keine Zeit habe, auch noch Ihre gutgemeinten Vorschläge lektüremäßig zu berücksichtigen.
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#21   Typ   10:21:28 | Freitag, 11. Mai 2007
@ ruhrgebietler
Oh, da werden Sie aber Probleme bekommen… Im Himmel werden Sie so manchen treffen, der Sie hier auf Erden geärgert hat. Gottes Herz ist nämlich viel größer als Ihres.
Das wird ein schöner Himmel für Sie, wenn Sie gewisse Gestalten in die Hölle wünschen – und dann sind die doch im Himmel!
Da stelle ich mir Ihr blödes Gesicht vor. Aber vermutlich rennen Sie dann mit Ihrem Tradi-Katechismus zu Gott und belehren ihn, wen er erlösen darf und wen nicht :-D
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#20   r.ruhrgebietler   10:12:33 | Freitag, 11. Mai 2007
Czibo Nieznany – nö
Haben Sie sich das so ausgedacht oder was macht Sie da so sicher?
Lesen Sie doch mal außerhalb +.net über die armen Seelen, Fegfeuer, Sühneseelen, Don Bosco.
Jesus sselber sagt, daß nichts unreines in den Himmel kommt, sondern erst geläutert wird (oder direkt in die Hölle fährt [dem ewigen Feuer, wo heulen und zähneknirschen ist])
Stellen Sie sich mal vor, Sie kämen in einen total leeren Himmel und sind der Einzige. Wäre das nicht doch das Gegenteil von Himmel?
brauche ich nicht! Gott Vater, Jesus Christus, die Jungfrau Maria, der hlg. Josef und all’ die nicht abgefallenen Engel sind schon dort! Wen ich nicht vermissen werde: die ganzen Idioten, die mich hier auf der Erde geärgert haben.
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#19   Czibo Nieznany   08:01:59 | Freitag, 11. Mai 2007
r.ruhrgebietler
kommen heute nur die wenigsten Seelen direkt in den Himmel (wenn überhaupt). Das weiß auch ein Felix Genn aus Essen! Und hält die Füße still – es ist ja so schön wenn einem der Job nicht genommen werden kann.
Haben Sie sich das so ausgedacht oder was macht Sie da so sicher? Stellen Sie sich mal vor, Sie kämen in einen total leeren Himmel und sind der Einzige. Wäre das nicht doch das Gegenteil von Himmel?
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#18   r.ruhrgebietler   07:35:52 | Freitag, 11. Mai 2007
so ist das V-II
Sie predigen „schönes Wetter“ machen einen auf charismatisch, predigen, daß Jesus uns den Himmel bereitet hat (was sogar stimmt; hinsichtlich nämlich der Möglichkeit überhaupt in den Himmel zu gelangen!) und vergessen darüber, daß der Himmel verdient werden will. Im Gegensatz zum Karnevalslied: wir kommen alle, alle in die Himmel, kommen heute nur die wenigsten Seelen direkt in den Himmel (wenn überhaupt). Das weiß auch ein Felix Genn aus Essen! Und hält die Füße still – es ist ja so schön wenn einem der Job nicht genommen werden kann. Predigen sollte er! Seelen retten! Aktiv auf der Kettwiger-Str. vor dem Essener Münster den Seelen predigen! Gg. die „Love-Parade“ (die de facto eine Satans-Parade ist; mit homogezumpel und anderen kranken Gestalten!) Aber dazu hat der feine Herr nichts gesagt! Nichts! Verantworten muss ER ES!
Der Abriß von St. Thomas Morus in Langendreer ist nur ein weiterer Abriß am Wesen des V-II. Solange, bis gar keiner mehr hingeht!
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#17   Czibo Nieznany   01:36:15 | Freitag, 11. Mai 2007
Bitterkeit
Es ist ein furchtbarer Gedanke, an dem Gebäude vorbei zu müssen, in dem so viel eigene Geschichte liegt. Wie hat man darin gebangt zu Beichte; welche Freude hat man erlebt in der Mitternachtsmette, wenn mehr Protestanten als Katholiken in der Kirche waren, wenn an Ostern das Feuer entzündet wurde. Aber auch wenn man zwei Glocken zu läuten, das Harmonium zu spielen hatte und gemäß der alten Liturgie auch Lektor war, Mesner, Ministrant und für den Altarschmuck gesorgt hat. Dann ist es bitter, wenn das Gehäuse verschwinden soll, auf dessen Altarstufen man einmal knieend gebetet hat: Ad Deum qui laetiicat juventutem meam…
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#16   Gotthard   00:51:29 | Freitag, 11. Mai 2007
Abbruch
Es wruden immer Kirchen wie Häuser gebaut und auch wieder abgerissen.
Vor 100 Jahren hat es ganz viele Pfarreien und ihre Kirchen noch nicht gegeben … dann wurde ausgepfarrt und gebaut … jetzt wird wieder rückgepfarrt und abgerissen…
ein sehr dynamischer Vorgang, der mit vorhandenen Resoursen und Notwendigkeiten sehr pragmatisch umgegangen ist.
Das die Menschen vor Ort Schmerz und Trauer empfinden ist doch klar … daraus eine Abbruch-Theorie der Kirche zu entwickeln ist unredlich bzw ideologisch motiviert.
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#15   Czibo Nieznany   00:40:01 | Freitag, 11. Mai 2007
Diese Eschatologie
:'( Weh tut es. Aber wenn der Bau einstürzt und andere Seelenschäden verursacht, ist auch niemand geholfen. In dem Gehäuse wurde man möglicherweise getauft, ging zur Kommunion, wurde gefirmt und hat womöglich auch dort geheiratet.
Eine ganze Menge steckt darin. Und wenn es nicht mehr sein kann, hilft kein Geheule. Wenn es die Notwendigkeit gibt, muss gehandelt werden. Darin liegt das Wechselspiel von Aktion und Kontemplation.
Sterben, um neu zu werden,ist die Osterbotschaft. In der Tradition des Judendtums ist es der Übergang (= Passah)vom Tod zum Leben. Leider sind viele Katholiken so widerborstig, dass sie allen anderen den Übergang verbieten würden, damit die bloß in der Hölle landen, weil sie doch immer (?) so richtig geglaubt haben und glauben und glauben und glauben…, dass alles gut werden möge.
Per omnia saecula saeculorum.
Volk: darf schon Amen sagen!
Aber was soll dann der leere Himmel, in dem die Nichtsversteher, Warmduscher, Onanisten, Homos, Lesben und Schwule, Rückwärtsgewandte und Kultanbeter ohnehin keinen Platz haben dürfen, der auch nciht besetzt wird.
Aber der liebe Gott wird bestimmt ganz anders entscheiden. ?:)
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#14   kali   23:16:37 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Quo vadis Deutschland
Ein Volk, das jedes Jahr hunderttausende seiner Nachkommen im Mutterleib umbringt und das dazu erzogen wird es als Kathastrophe anzusehen ein Kind zu bekommen, braucht doch auch keine öffentlichen Einrichtungen mehr.
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#13   matt2 †   22:40:43 | Donnerstag, 10. Mai 2007
@kathole: Sie haben recht: das Ding ist ausgesprochen hässlich…
schaut irgendwie aus wie eine fliegende Untertasse. Vielleicht braucht man es garnicht abreissen, sondern kann es irgendwie zum abheben bewegen.
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#12   iustus   20:50:58 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Woanders
fiel der weise Satz: „Warum soll man die Kirche im Dorf lassen, wenn das Dorf nicht mehr in die Kirche kommt.“
Da ist was dran.
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#11   möchtegern-kathole   20:43:05 | Donnerstag, 10. Mai 2007
also um das hässliche Kirchending …
… ist es eh’nicht schade. Als Verantwortlicher hätte ich es vielleicht auch weggerissen, alleine schon um „Kirche“ nicht mit sowas zu verknüpfen.
Hinsichtlich der deutschen Kirchenkrise ist ein Kirchenabriss natürlich trotzdem zeichenhaft.
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#10   Alkuin   17:46:36 | Donnerstag, 10. Mai 2007
es tut eincah weh
„Man erkennt, welchen Stellenwert der Herr bei den verantwortlichen Entscheidern hat!“
Der Abriss einer nicht mehr benötigten oder baufälligen Kirche ist nichts Neues oder verwerfliches. Selbst der 1. Petersdom wurde abgerissen.
Man erkennt eher den Stellenwert des Herrn bei den „Gläubigen“. Die bestenfalls an Weihnachen oder Ostern der Kirche kommen, ihre Kinder nicht mehr Taufen lassen, das Sontags-Gebot als nette Empfehlung sehen.
Außerdem kann sich die Demographie eines Gebietes sich so verändern, dass das, Kirchen Angebot sich einfach anpassen muss.
Dennoch für den betroffenen – und das sind wir eigentlich alle – tut es weh :'(
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#9   nonnobisdomine   17:30:41 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Das ist mein letzter Beitrag hier …
zur Kirchenzerstörung in Herten, Bistum Münster.
Eine Kirche, die St. Barbara-Kirche wurde abgerissen. Eine neue Kapelle wird auch freikirchlichen Gemeinden zugänglich gemacht.
Weitere Gemeinden in Herten stehen zum Abriss bereitL
St. Antonius
St. Joseph Süd
St. Joseph Disteln
St. Barbara
Letztere Gemeinde wurde plattgemacht.
Viel Erfolg wünsche ich den Kirchen[gemeinden]Zerstörern in Herten/Westf.
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#8   Czibo Nieznany   17:26:58 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Kein Turm zu hoch und jede Halle zu klein
Pfarrverbände sind vielleicht die große Chance? Man sollte in einem Pfarrverband dann bloß nicht wieder dem Wahn verfallen, ein allmächtiges Kirchengebäude aus Beton in die Erde zu rammen, sondern wieder auf die urchristliche Hausgemeinde zurückgreifen.
Da muss dann bei Auflösung des Pfarrverbandes keine Kirche eingerissen oder als Trauerhalle verwendet werden.
Der kirchliche Bauwahn der sechziger und siebziger Jahre, als jeder Pfarrer den großen Baumeister aller Welten zu spielen gedachte, dem kein Turm zu hoch und jede Halle zu klein war, schlägt jetzt voll zurück.
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#7   Burgorus   17:18:54 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Zur Stänkerei des Solarplexus:
Pfarrverbände sind eine schlechte Lösung, aber immer noch besser als der Abriss einer Kirche.
Algermissen wird weniger wegen der Gründung von Pfarrverbänden an sich kritisiert, sondern dafür, dass er diese schlechte Lösung ohne Not herbeigeführt hat.
Er hat die Altersgrenze der Priester heruntergesetzt, damit er mehr in Ruhestand versetzen konnte. Außerdem hat er drei Priester, die die katholische Lehre unverkürzt weitergeben, rausgeworfen.
Er bemüht sich also mit Eifer um die Herbeiführung des Priestermangels, um einen Grund für die Gründung von Pfarrverbänden zu haben.
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#6   Czibo Nieznany   17:13:33 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Altar entblößt, Glocken vom Turm
:-[ Tja, wer es fassen kann, der fasse es. Nur wird der einfache Katholik kaum etwas gegen diese Entscheidungen ausrichten können. Das würden die Kirchenoberen aus ihrer Höhe auch nicht zur Kenntnis nehmen wollen. o^/
Da muss schon einmal ein Tabernakel weichen und ein Altar entblösst, Glocken vom Turm gestoßen und Edelmetalle sortiert werden, um den großen Schaden von der Kirchenkasse abzuwenden. Das interessiert dann wieder die Kirchenoberen. ^-^
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#5   matt2 †   17:13:17 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Ich würde darum kein großes Trara machen…
der Abriss einer Kirche ist noch kein Weltuntergang. Der Geist weht wo er will. Hier verliert sich der Glaube und eine Kirche ist dem Verfall preisgegeben, an anderer Stelle blüht er auf und eine neue wird gebaut. Ich mache mir darum nicht so ein Kopfzerbrechen. Es hilft eh nix. Wo kein Wille da kein Bedarf, oder umgekehrt.
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#4   Guiseppe   17:05:11 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Zu teuer für die Wohnung unseres Herrn Jesus Christus?
„Aber ein schönes Grundstück in guter Lage ist es auf jeden Fall. Es dürfte einen guten Quadratmeterpreis bringen.“
Da muss eben Jesus mitsamt seiner Wohnstätte, dem Tabernakel, weichen.
Man erkennt, welchen Stellenwert der Herr bei den verantwortlichen Entscheidern hat!
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#3   Prof.   16:55:48 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Zu solarplexus Wortmeldung: Ein hetzender Stänker
Wer des Lesers solarplexus Wortmeldungen kennt, wundert auch dieser verbale Wutausbruch nicht. Dieser Leser spricht von „hetz“, verwechselt diese Verleumdung wohl mit dem Tenor seiner Wortmeldung. Wem Sachargumente fehlen, bleiben wohl nur solche Beschimpfungskanonaden.
Aber das kennen kreuznet.-Leser ja : die Hetzer schreiben von „hetz.net“, Wortmeldungen, die in ihrer argumentativen Armut „zum Kotzen sind“ , von „kotz.net“.
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#2   Czibo Nieznany   16:41:38 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Und keiner übernimmt Verantwortung
Die Entwicklung wird nicht in Essen halt machen, sondern sich über das ganze Land verbreiten. Das war vorauszusehen, auch wenn in diesem Land jahrhundertelang die Messe nach dem alten Ritus gehalten wurde. Wegen NOM fällt die Strafe jetzt wohl etwas heftiger aus als erwartet. Und niemand ist bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen, damit die andern wenigstens aus dem Schneider wären. Das ist mangelndes Gemeinschaftsbewusstsein: Einer für alle, der sein Leben hingibt für Schafe!
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#1   solarplexus †   16:29:06 | Donnerstag, 10. Mai 2007
Ach du grüne Neune!!!
Kein Bistum in Deutschland geht in dieser Sache so rigide vor wie Essen. Anderswo arbeitet man zum Beispiel mit Pfarrverbünden.
Jetzt sind mal wieder bei hetz.net die „Pfarrverbünde“ in!!! Solange sie ja nicht der Algi macht! Der Teufel hängt immer seinen Schwanz in den Wind!!!!
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