10:59:01 | Samstag, 12. Mai 2007
Schon Kompromißaussagen wie „Die Evolution erklärt nicht alles“ sind problematisch. In Wahrheit erklärt diese Theorie nichts. Von Wilhelm Overhoff.
(kreuz.net) „Das Prinzip der Evolution ist so schlicht, daß man es einem anderen in einer Minute erklären
kann.“
Das behauptete der Philosoph Daniel Dennett, der Anführer von „Brights“, der führenden Atheistenorganisation
in den USA in der Weihnachtsausgabe des Wochenmagazins ‘Spiegel’ 2005.
Nun läßt sich aber in einer
ebenso kurzen Zeit diese Behauptung auch als falsch entlarven.
Der Begriff ‘Evolution’ – zu Deutsch Entwicklung –
ist vielschichtig, im Sinne des Darwinismus sprachlich sogar falsch, denn entwickeln läßt sich nur Vorhandenes.
Der Neodarwinismus kennt aber keinen Plan, kein Programm, nicht einmal eine Idee, die sich entwickeln,
entfalten ließe.
Nach der atheistischen Evolutionslehre ist der Mensch das Produkt von reinen Zufällen.
Theistische Vertreter dieser Lehre möchten erklären, daß diese Zufälle zur Schöpfungsstrategie gehören.
Kann aber Gott gewollt haben, was er dezidiert nicht gewollt hat, wie es der Begriff ‘Zufall’ ausdrückt?
Darwin und seine Anhänger konnten noch nicht wissen, daß der menschliche Organismus die Realisation
der Herstellungsinformation ist, die sich auf der DNS befindet.
Dieses Erbmolekül wurde erst in der
zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts entdeckt.
Die genetische Information ist einem Computerprogramm
vergleichbar, nur unendlich komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde.
Nur wenn diese
Information – also das Programm – geändert wird, entsteht ein verändertes Produkt.
Einigkeit besteht
heute darin, daß der Markt – das heißt: die Selektion – keine automatische Rückkoppelung von Information
in den Informationsspeicher (z.B. von der Umwelt in die DNS) bewirken kann, wenn sich zeigt, daß eine
bessere Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse des Marktes oder der Umwelt nützlich oder nötig wäre.
Evolution ist also Evolution (Entwicklung) von Herstellungsinformation, gleich (weil gleichen Naturgesetzen
unterworfen) ob es sich dabei um die (automatische) Produktion von menschlichen Organismen oder Maschinen
handelt.
Soll ein Produkt also verbessert werden, ist vorher die Information zu verändern.
Erbschäden statt neuen ArtenWillkürliche zufällige Eingriffe in ein solches Programm,
z.B. in das Erbmolekül, sind naturgemäß schädlich.
Deshalb bleiben auch Laborexperimente wie etwa
an der Fliege Drosophila selbst über tausend Generationen hinweg und an Millionen von Exemplaren ohne
den geringsten erhofften Erfolg.
Ebenso zeigen die radioaktiven Verstrahlungen in der ehemaligen Sowjetunion
und Japan an den Billionen betroffenen Organismen, soweit beobachtet wurde, nur Verfall, das heißt, ein
noch nicht absehbares Ende des Erbverfalls, Monsterbildung und Tod.
Nach einem Fernsehbericht sind auch
bei Kindern von Vätern, die lange an Radargeräten gearbeitet haben, nicht selten Erbschäden aufgetreten.
Es konnte dabei nie die geringste teleonomische (projektbesitzende) Veränderung, also ein verbessertes
Lebewesen oder wenigstens ein besseres Protein, die ansatzweise Bildung einer neuen Art oder dergleichen
beobachtet werden.
Die Ursache: In einem stimmigen Pool von Herstellungsinformation erzeugt jeder willkürlicher
Eingriff, etwa durch einen Affen, soviel wie ausschließlich Nonsens, eher noch Letales, bringt also in
Wiederholungsfällen immer mehr Sand ins Getriebe.
Sollte aber hypothetisch dennoch eine willkürliche
Mutation zufällig in die richtige Richtung erfolgt sein, so ist sie für sich noch wertlos. Denn jede
merkliche Funktionsänderung – etwa die Ausbildung zweier Arten, auch wenn sie sehr eng verwandt sind –
setzt eine große Anzahl unabhängig voneinander erfolgender Mutationen voraus, die nach und nach in der
ursprünglichen Art sich häufen und dann – immer noch zufällig – durch den mit der Geschlechtlichkeit
entstandenen genetischen Gezeitenstrom rekombiniert werden (Monod) – eine undenkbare Wahrscheinlichkeit!
Denn diese Mutationen, sofern sie je entstehen sollten, haben für sich ja noch keinen selektionspositiven
Wert und würden als funktionsloses Belastungsmaterial empfunden und herausselektiert.
Freilich kann
nur so die Welt ohne Gott erklärt werden und wer blickt hier schon richtig durch? Programme ohne intelligente
Pflege unterliegen allein noch dem Naturgesetz der Entropie bzw. dem zweite Hauptsatz der Thermodynamik,
wonach komplexe Systeme, sich selbst überlassen, dem schnellen oder langsamen Verfall anheim fallen.
Der Darwinismus, der sich wissenschaftlich gibt, ist falsch.
Problematisch sind auch Kompromißaussagen
wie „Die Evolution erklärt nicht alles“. Tatsächlich erklärt sie nichts.
Der Mensch neigt ständig
zur Mythenbildung und ein solcher ist der Darwinismus.
Benedikt XVI. sprach im Januar 2007 von einer
„ganz positivistisch (gottlos) gewordenen Welt“ und das gewiß nicht nur außerhalb der Kirche.
Der russische
Patriarch Alexij II. – ein entschiedener Gegner des Darwinismus – verwies noch Anfang 2007 auf das große
Elend, das während des Bolschewismus durch die Evolutionstheorie über Rußland gekommen war.
Wie sind
die Darwinfinken entstanden?Nun wird oft auf viele zweckmäßige Veränderungen hingewiesen, wie etwa
bei den Darwinfinken.
Solche Varianten eines Grundmusters, die sich auch relativ kurzfristig einstellen
können, werden von einigen als entscheidende Evolutionsfaktoren gedeutet.
Die Fähigkeit zur Anpassung
ist aber gewiß nicht durch Zufallsmutation oben beschriebener Art entstanden, sondern durch eine schon
vorhandene herauszüchtbare Anlage.
Alle Lebewesen sind der Umwelt, in der sie leben, angepaßt. Wären
sie das nicht, so wären sie schon längst ausgestorben.
Der Schlüssel zur Erkenntnis der Entstehung
von Lebewesen liegt allein im Wissen um die Herkunft der Information auf der DNS.
Der Christ braucht
sich die oft abenteuerlichsten evolutionistischen Spekulationen dann nicht zu verinnerlichen, wenn er
die Wunder der Evangelien für wahr hält.
Denn was in den Evangelien berichtet wird, läßt im Vergleich
dazu die Entstehung der Information auf der DNS als leicht erscheinen.
Wunderberichte zu bezweifeln ist
dann nicht möglich, wenn man Fakten gelten läßt.
Denn die gleichen Zeichen geschehen, wie von Christus
zugesagt, bis auf den heutigen Tag.
Der Autor des Beitrages ist Diplomingenieur und Verfasser des Buches:
„Der große Paradigmenwechsel. Schöpfungstheorie – Evolutionstheorie“
Taschenbuch: 255 Seiten
Verlag:
Schuder, G; 1. Auflage: 2006
ISBN 3-9806247-3-0.
Hinweis: Das Buch sollte direkt beim Schuder-Verlag,
Wiesenweg 3,
D – 83278 – Traunstein bestellt werden.
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