Erzdiözese Wien
Mönch von Bischofsvikar belästigt – oder auch nicht
Im Jahr 2005 besuchten zwei Geistliche passenderweise eine Sauna. Dabei soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Doch die Erzdiözese dementiert.
Stift Heiligenkreuz
Stift Heiligenkreuz
© Karl Gruber, GNU
(kreuz.net, Wien) Ein Mönch des niederösterreichischen Zisterzienserstifts Heiligenkreuz beschuldigt einen Wiener Bischofsvikar der sexuellen Belästigung.

Die Übergriffe sollen im Jahr 2005 bei einem gemeinsamen Saunabesuch in der Pfarrei Sittendorf – 20 Kilometer südlich von Wien – vorgefallen sein. Bei besagtem Bischofsvikar handelt es sich um einen Mitbruder des angeblich Belästigten.

Das berichtet das österreichische Boulevardmagazin ‘profil’ in seiner morgigen Ausgabe.

Der angeblich belästigte Mönch mußte sich deswegen oder aus einem anderen Grund beim Wiener ‘Allgemeinen Krankenhaus’ in stationäre psychiatrische Behandlung begeben.

Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, soll im Frühjahr 2006 von Psychiater Max Friedrich – dem Leiter der Erzdiözesanen Ombudsstelle für sexuellen Mißbrauch – über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt worden sein.

Daraufhin wurde die ‘Ombudsstelle’ damit beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen. Der Beschuldigte habe dabei glaubhaft darlegen können, daß die Anschuldigungen unbegründet seien.

Dreifaltigkeitssäule im Stiftshof von Heiligenkreuz
Dreifaltigkeitssäule im Stiftshof von Heiligenkreuz
© Herwig Reidlinger, GNU
Es fand auch ein Gespräch zwischen einem Therapeuten, dem angeblichen Opfer und dem beschuldigten Bischofsvikar statt. Dabei sei einvernehmlich geklärt worden, daß es keine Gründe für die Beschuldigung gebe.

Aus diesem Grund reagierte die Pressestelle der Erzdiözese Wien über den jetzt veröffentlichten ‘profil-Bericht’ mit Empörung: „Das ist eine Geschichte, die keine ist“ – so der Vorwurf der Erzdiözese.

Laut dem Artikel in ‘profil’ hat der Beschuldigte die Vorwürfe vor dem Magazin zurückgewiesen.

Gleichzeitig soll er eingeräumt haben, sich nicht mehr genau erinnern zu können.

Es sei an besagtem Abend angetrunken gewesen.
      
61 Lesermeinungen
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#62   Nenso   03:17:06 | Freitag, 18. Mai 2007
Bloß keine Panik
Auch wenn dieses Internetportal seriös wirken mag,hat es glücklicherweise nichts mit der katholischen Kirche zu tun.
Ich hab das gerade gelesen und atme auf. Also doch nur ein paar Sekten-Spinner. Gott sei dank!!!! (und ja, Gott sei dank)
Übrigens: Niedlich, dass der kleine schwule Vikar sich nicht zusammenreißen konnte. Hat jemand mal seine Nummer für mich? Ich will auch mit ihm in die Sauna!!!
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#61   HeinrichderZweite   21:48:01 | Donnerstag, 17. Mai 2007
Wickerl,
für was brauchen Sie denn die Adressen? War ja nur eine Frage! Sie brauchen ja nicht gleich rot zu werden!
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#60   wickerl   21:45:15 | Donnerstag, 17. Mai 2007
wenig informativ
Wer waren die Herren?
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#59   marcel2007   21:17:07 | Donnerstag, 17. Mai 2007
so geht man mit anderen meinungen um – LÖSCHEN!
jetzt wird auch noch mein beitrag gelöscht, nur weil ich darauf hingewiesen habe, dass sich selbst die katholische von dieser INTERNETSEITE distanziert hat. hallo?
sehr feige dies einfach zu löschen!!!
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#58   Fragender   19:01:12 | Mittwoch, 16. Mai 2007
warum geht es in kreuz.net…
… fast immer nur um SEX????
gibt es nichts Wichtigeres im christlichen Leben?????
Hat die Redaktion nichts anderes im Kopf?????
(und wenn ausnahmsweise es nicht um Sex geht, dann um die alte Messe… auch nicht gerade ein brandaktuelles Problem für „normale“ Christen…)
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#57   nonnobisdomine   16:39:44 | Dienstag, 15. Mai 2007
kath.net und die diversen Konsorten, wie
ein „gregorius“ spielen die ganze Angelegenheit runter.
Es ist überhaupt nichts bewiesen. Weder die Aussage des „besoffenenen“ Bischofsvikars“, der an „Gedächtnisschwund“ leidet und sich angeblich wegen hohem Alkoholkonsums an nichts erinnern kann …
oder an der Aussage des Mönchs, der sich mißbraucht fühlt.
Tatsache ist doch: Homosexuelles Tun gibt es unter Klerikern und Professen von Klöstern. Es ist nicht bewiesen, daß der Bischofsvikar den Mönch nach dem Saunabesuch sexuell missbraucht hat – ob im oder gegen den Willen – das lasse ich dahingestellt.
Es ist jedoch verfolgungswert und nicht herunterzuspielen, mein guter gregorius.
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#56   sacerdos helveticus   16:41:23 | Montag, 14. Mai 2007
@nonnobisdomine
Habe mittlerweile den Diskussionsstrang im Forum von kath.net gefunden.
War aber recht schwierig aufzuspüren, da es ein Unterthema unter dem Allerweltsthema „Gott und Welt ist.
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#55   intellectus   16:38:41 | Montag, 14. Mai 2007
Die sprichwörtliche Kirche im Dorf lassen!
Schon viele Meinungen sind zum Thema verfasst worden; die meisten sind meiner Auffassung nach durchaus entbehrlich.
Ich mache mir als durchaus juristisch geschulter Katholik zu eigen , meine Meinung nach Fakten zu bilden und nicht nach „veröffentlichten“ Berichten in durchaus kirchenkritischen Magazinen.
Nach mehrmaliger Lektüre des erwähnten Beitrages in einem österreichischen Nachrichtenmagazin bleibt eig. nur folgendes festzuhalten: nämlich dass es zwei unterschiedliche Stellungnahmen der betroffenen Personen gibt, daraus ergibt sich zweierlei:
Zu einem gilt in der österreichischen Strafrechtordnung das Prinzip der Unschuldsvermutung, welches in diesem Zusammenhang oft gänzlich verloren geht.
Und weiters was wichtiger wirken sollte: das Prinzip des Nächstenliebe, noch dazu wenn es sich bei dem beschuldigten Geistlichen um eine integere, eine zutiefst herzliche und überaus anerkannte Priesterpersönlichkeit handelt- ergo „die Kirche im Dorf lassen“
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#54   nonnobisdomine   14:35:41 | Montag, 14. Mai 2007
Wer suchet, der findet.
Als Priester sind Sie doch nicht blind, oder?
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#53   sacerdos helveticus   13:37:46 | Montag, 14. Mai 2007
Diskussionsstrang?
Wo befindet sich auf kath.net der erwähnte Diskussionsstrang zum Thema?
Wäre für Hinweis dankbar.
Habe nur den Link auf eine Meldung von orf auf kath.net zum Thema gefunden!
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#52   Benedikt   13:02:38 | Montag, 14. Mai 2007
Fall Heiligenkreuz
Ich schlage turk als Sonderermittler vor. Turk, übernehmen Sie!
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#51   nonnobisdomine   12:58:40 | Montag, 14. Mai 2007
Typische HS-Lobbyistenantwort.
Typische HS-Lobbyistenantwort.
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#50   Veritatis †   12:40:42 | Montag, 14. Mai 2007
NONNO – Ihre Gelegenheit,
vielleicht schon die letzte?
Nützen Sie doch diesen Strang!
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#49   nonnobisdomine   12:37:14 | Montag, 14. Mai 2007
Offenbar hat kath.net bessere Informationen
über diese profil-Meldung.
Es existiert dort ein Diskussionsstrang, in dem über Alkoholprobleme „geredet“ wird und der „belästigte Mönch“ gar keiner sei.
Tja.
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#48   Czibo Nieznany   08:04:28 | Montag, 14. Mai 2007
matt2
gut, mir ist hier ein Unrecht geschehen, aber irgendwo bin ich auch mitschuldig, also will ich es dabei belassen es dem Vorgesetzten des Vikars zu melden und nicht weiter davon reden, damit der Kirche kein Schaden entsteht?
Mit Publikum ist die ganze Anglegenheit natürlich viel interessanter und meinungsträchtiger und viel mehr Leute wittern die große Chance, ihren Schnabel auch an dem Skandal wetze zu können. Die A-da-beis sind nicht nur auf Österreich beschränkt…!
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#47   Rudolfus   22:25:31 | Sonntag, 13. Mai 2007
Wiener Proletariatsmentalität (Hitler, Sinowatz, Heinz Fischer)
Nach dem Lesen des PROFIL-ArtikelsDas Thema »Sauna« ist im Zusammenhang mit dieser Sache völlig Gaga. Das Thema müßte »Alkohol« heißen.
Nichts also mit „Die Sauna – Ort der Unzucht“ – da war ja, so wie es PROFIL schildert, ja noch gar nichts – außerdem offensichtlich auch noch andere Herren dabei.
Das einzige, was diese Zeitung aus Wien – zum Glück inzwischen in Fellerer/News-Gruppe-Besitz und nicht mehr im Besitz der „naiven“ Konservativen der christlich geprägten Raiffeisenbank – von einem Marxisten-SP-Ideologenblatt unterscheidet, ist die hohe Auflage und Trafikpräsenz (wenn gottlob durch bessere Konkurrenzprodukte ins Hintertreffen geraten).
Als 2000 das erste Mal seit 30 Jahren in Österreichs II. Republik ein Nicht-SP-Mitglied Bundeskanzler wurde, haben sie analog mit den „EU-14“ und der Tschechei ein Interviewstopp gegen die neue demokratisch gewählte Bundesregierung verhängt.
1986 sollte Kurt Waldheim, früher UNO-Generalsekretär, der erste Nicht-SP-Bundespräsident – wie zuletzt in Österreich 1938! – werden, in einer ununterbrochenen Folge von SP-Präsidenten 1945-1986.
SPÖ-Chef Kanzler Sinowatz startete eine „Nationalsozialisten“-Campagne gegen Waldheim, wichtigstes Zentralorgan in Österreich wurde genau diese Redaktion und ihre Zeitung, wodurch Österreich weltweit in die Schlagzeilen geriet, allein, weil die SPÖ noch nie verstanden hat, warum Österreich auch aus anderen Parteien bestehen sollte, wo doch die DDR und die UdSSR (damals 86) noch so gut funktionierten.
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#46   )ichthy's   21:55:35 | Sonntag, 13. Mai 2007
Nach dem Lesen des PROFIL-Artikels
Das Thema »Sauna« ist im Zusammenhang mit dieser Sache völlig Gaga. Das Thema müßte »Alkohol« heißen.
Nichts also mit „Die Sauna – Ort der Unzucht“ – da war ja, so wie es PROFIL schildert, ja noch gar nichts – außerdem offensichtlich auch noch andere Herren dabei. Schade für kreuz.net :-D, die Geschichte taugt nicht zur Verdammung der Sauna. :-#
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#45   Rudolfus   20:51:25 | Sonntag, 13. Mai 2007
SPÖ-Skandale vor dem jetzigen Bawag-Skandale
Und wenn es Verfehlung gibt, wieso sollten diese nicht innerkirchlich bewältigt werden?
Eine gute Frage! Denn warum gab es in der österreichischen II. Republik in den letzten Jahrzehnten so viele Skandale in der Hierarchie (etwa ab der Anti-Groer-Campagne),
und so viel Staatswiderstand und Volksaufhetzung gegen die kirchliche Lehre
(Scheidungs-, Abtreibungs-, und Schulsexunterrichtpropaganda, etwa ab [kursiv]1970, dem Jahr der alleinigen SPÖ-Machtübernahme)?
Und was ist dagegen mit den österreichischen (v.a. wienerischen) Marxisten, ist Österreichs größte Staatspartei, die SPÖ, seit 1970 Österreichs allgemein verbindlicher Vorzeigemaßstab?
Obwohl es da doch auch Skandale gab:
Kreisky-Sinowatz-Ära: illegale Waffengeschäfte und Korruption, dieLucona-Versenkung auf hoher See, eine in der Wiener SPÖ gestartete weltweite Campagne gegen Ex-UNO-Chef Kurt Waldheim, der sich anschickte, 1986 der österreichische Nicht-SPÖ-Staatschef zu werden seit der Österreichwiedergründung 1945.
2000 dasselbe Spiel gegen den ersten Nicht-SPÖ-Kanzler seit 1970 [fett](Gusenbauer-H.-Fischer-SPÖ 2000!).Was die DDR und die DDR-Staatspartei SED betrifft, so gab es interessanterweise auch in der DDR „Blockparteien“ wie CDU, FDP etc. – Diese Blockparteien mußten aber alle auf SED-Linie sein.
Eine Staatsstruktur, die sicher der SPÖ ab 1970 vorgeschwebt hat und auch 1983 umgesetzt wurde (das Wahljahr, seitdem ÖVP und FPÖ wieder die Mehrheit der Nationalratssitze [daszentralistische Parlament in Wien[kursiv]][fe…
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#44   matt2 †   20:27:04 | Sonntag, 13. Mai 2007
Menschen sind nicht vor Sünde gefeit und wenn es auch Geistliche sind…
jemand, der die Kirche gerne hat, der hat auch kein Interesse an Skandalen. Und wenn es Verfehlung gibt, wieso sollten diese nicht innerkirchlich bewältigt werden? Schließlich ist die Kirche auch ein Staat und kann innerkirchliche Komplikationen auch selbst lösen, ohne, dass die Öffentlichkeit darüber Kenntnis erhält und sich darüber empört. Hilft das etwa dem Ansehn der Kirche? Wer die Kirche liebt, der denkt nicht bloß an das Recht der eigenen Person, sondern der bewahrt sie vor Skandalen. Hätte der Mönch nicht auch sagen können: gut, mir ist hier ein Unrecht geschehen, aber irgendwo bin ich auch mitschuldig, also will ich es dabei belassen es dem Vorgesetzten des Vikars zu melden und nicht weiter davon reden, damit der Kirche kein Schaden entsteht?
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#43   Rudolfus   20:23:11 | Sonntag, 13. Mai 2007
@matt2: ab 1933 oder ab 1945 …
die EU ist die Wiederkehr von Sodoma und Ägypten, von Babylon und altrömischer Dekadenz und Heidentum. Der Ungehorsam der Gottlosen formiert sich wiederum neu zu einem gottlosen Staatsgebilde. Es hat alles schon seine Vorläufer in der Geschichte, ist ein Hervorgang eines alten und bekannten Übels, auch wenn der Teufel es verschleiern möchte.
Dem ist nur hinzuzufügen, daß leider die Geschichtskenntnisse vieler Europäer und europäischer Theologen entweder mit 1933 oder mit 1945 beginnen, womit wir den legendären Geschichtskenntnissen der U.S.-Amerikaner nur mehr wenig nachstehen dürften.
Aber auch wenn Heutige noch über die Geschichte ab 1933 bis 1945 Bescheid wüßten, über das nationalsozialistische Deutsche Reich, wäre dies bereits eine wichtige Waffen gegen das heutige de-facto-sozialistische Deutschland in all seinen Staatszusammenschlüssen:
Die DDR-Gesellschaft seit ihrer Gründung, die BRD-Gesellschaft seit den SPD-Kanzlerschaften und die „Bundes-“ Republik-Österreich-Gesellschaft seit ihrer über 30jährigen SPÖ-Kanzlerschaft,
Staatsgebilde, in denen sukzesive wieder gegen das Christentum und die Kirche vorgegangen wurde und wird,
politisch und medial,
auch wenn nicht mehr unter der NSDAP und dem Hakenkreuz oder unter der KPdSU & SED unter dem Sowjetstern.
„Sowjetrepublik“ heißt „Räterepublik“ – sieht man sich das EU-„Staatengebilde“ an, so regieren in Brüssel (EU-Kommission) keine Demokraten, sondern genau solche seltsamen Räte. „Kommissare“ hatte schon Stalins UdSSR.
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#42   Charlotte Bongartz †   20:14:10 | Sonntag, 13. Mai 2007
Hätte Gott ein problem mit röm. Bädern und Thermen gehabt…
…hätte er Jesus (Apostel-Paulus eh) früher losgeschickt.
Er hat wohl eher bemerkt, dass dem Volk inpunkto Reinlichkeit hier und da ein wenig auf die Sprünge geholfen werden muss. Wer durch bloße Nackheit die Verführung zum Sex befürchtet, sollte am besten an sich selbst und seinem Verlangen arbeiten, aber nicht die Räumlichkeiten (Sauna)
zur Verantwortung ziehen. Die Existenz von Alkohol verpflichtet ja auch nicht zu dessen Genuß.
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#41   nonnobisdomine   20:10:22 | Sonntag, 13. Mai 2007
Die innerkirchlichen bzw. innerklösterlichen
Zustände treten nur sehr selten an den Tag.
Ich will jetzt gar nicht eine Verurteilung aussprechen, dazu bin ich nicht befugt.
Aber vieles in Klöstern wird immer unter dem „Deckel gehalten“. Nur sehr selten tritt was an den Tag. Da gab es schon mehrfach – unter der Hand natürlich – und nicht aus Heiligenkreuz, sondern von zwei anderen Klöstern und einem Seminar in D – Gerüchte, auch schon vor mehr als 20 Jahren.
Und wenn immer der „Deckel“ auf diversen Dingen gehalten wird, unliebsame „Aufmüpfige“ dann gut versorgt und entschädigt dann aus dem Konvent entlassen werden, dann ist da was faul.
Was nutzen alle Einrichtungen (wie dieser Ombudsmann), wenn dann gesagt wird: Es handelt sich ja nicht um strafrechtliche Vorgänge.
Und dennoch ist da was FAUL. Nicht mehr und nicht weniger.
Es kann nicht sein, daß die Kirche etwas vorgibt in Bezug auf Moraltheologie und dann intern doch anders vorgeht, als vorgesehen.
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#40   matt2 †   19:58:14 | Sonntag, 13. Mai 2007
@Rudolfus: sehr richtig, die alte Unkultur kehrt wieder im neuen Deckmantel…
die EU ist die Wiederkehr von Sodoma und Ägypten, von Babylon und altrömischer Dekadenz und Heidentum. Der Ungehorsam der Gottlosen formiert sich wiederum neu zu einem gottlosen Staatsgebilde. Es hat alles schon seine Vorläufer in der Geschichte, ist ein Hervorgang eines alten und bekannten Übels, auch wenn der Teufel es verschleiern möchte.
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#39   Rudolfus   19:50:57 | Sonntag, 13. Mai 2007
@Charlotte: Alles schon einmal dagewesen
„Nihil novum sub sole“ („Nichts Neues unter der Sonne“): Dies betrifft die alten christlichen Häresien (die ja alle im heutigen Modernismus ihre Pendants haben) genauso wie alles andere, was Menschen tun,
sodaß fast alles, was in der heutigen Zeit an Kultur und Tugend voll Menschheitsstolz als „fortschrittlich“ und „neu“ angesehen wird, längst Vorläufer in der Geschichte hatte:
Insbesonders, was die Werte des säkularen Europa betrifft, und von denen man sagt, die Kirche möge sich diesen Werten unterordnen und anpassen, die Scheidung sei etwa ein Menschheitsfortschritt und eine europäische Novität, genauso wie die Abtreibung etc.
Dabei ist dies genau das Europa, mit dem die Kirche bereits in ihrer Frühzeit, nämlich in Gestalt des alten Römerreiches, zu schaffen hatte, in dem Scheidungen und Abtreibungen zum Alltag gehörten, und das gleichfalls einen ausgeprägten Wellnesskult hatte, und z.B. an allen Orten Bäder und Thermen errichtete.
Abgesehen davon, daß die Menschheitsgeschichte nicht auf „Westeurasien“ (Europa) beschränkt ist.
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#38   matt2 †   19:44:05 | Sonntag, 13. Mai 2007
Theoretisch spekuliert: Der Mönch hat doch eine erhebliche Mitschuld…
was lässt er sich vollaufen bzw. betrunken machen lassen und setzt sich hernach nackig mit dem in die Sauna. Das ist ein unsittliches Gebaren. Wenn der eine jetzt an ihm herummacht, na dann muss er das eben abweisen und dem Abt oder dem Bischof melden. Wenn er sich aber darauf einläßt und sich gefallen läßt, dann ist er doch selbst schuld und ist genauso Mittäter und nicht etwa nur das Opfer. Er ist ja um Himmels willen kein Kind mehr. Da würde es freilich anders ausschauen. Aber als erwachsener Mann ist er doch wohl Herr seiner selbst. Jetzt beklagt er sich öffentlich, weil einer bei ihm zudringlich wird unter diesen Umständen: da muss ich ja Lachen. Und wenn er sich gefallen lässt, dann ist er doch selbst schuld und kann sich hinterher nicht beklagen. Will er etwa seine eigene Schuld nun ganz auf den anderen abwälzen?…
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#37   Evelin   19:05:54 | Sonntag, 13. Mai 2007
Führungsqualität Schönborn und H.-Donnersmarck?
Nach Lektüre des profil-Vorab“druckes“ scheint mir das nicht gegeben zu sein. Mir scheint, das mutmaßliche Opfer ist an die Öffentlichkeit gegangen, weil das innerkirchliche Procedere zwar da war – aber nicht greift.
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#36   Charlotte Bongartz †   17:06:37 | Sonntag, 13. Mai 2007
@Rudolfus
Generell paßt der moderne Wellnesskult nur bedingt zum Christentum, von dem die Heutigen sagen, es wäre kein bißchen leibfeindlich.
Saunieren ist deutlich älter, als der „moderne Wellnesskult“.
Nehmen Sie die Insel Lipari, nördlich von Sizilien. Die heilbringende Therme von San Calogero erhitzte mit ihrem 60 Grad heißen Wasser bereits im 17. Jahrhundert vor Christus die älteste Sauna der Welt. Die medizinische Wirkung von Hitze und Dampfbädern wird auch Katholiken zuteil- was ja nur gerecht ist.
@HeinrichvonO.
Setzen Sie sich an den Rechner, wenn Sie Herren- oder Damenbesuch bekommen? Das wäre aber unschicklich.
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#35   HeinrichvonOfterdingen   17:00:14 | Sonntag, 13. Mai 2007
Liebe Charlotte Bongartz,
Ihr Beitrag lies sich so als ob Sie auch nicht mehr ganz nüchtern wären. Nun der Tag neigt sich, Johnnie Walker® kommt. Charlotte hat Herrenbesuch.
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#34   Charlotte Bongartz †   16:54:47 | Sonntag, 13. Mai 2007
Nun ja, Pünktchen:
Dort soll der heitige Bischofsvikar den Mitbruder aus dem Stift Heiligenkreuz mit Whiskey abgefüllt haben…
„Abfüllen“ lässt sich doch nur derjenige, der dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Alte Damen haben längst das geeignete
Mittel entdeckt, das die Wiedergutmachung für’s sündige Verhalten bereits im Namen trägt: Klosterfrau Melissengeist.
(‘Nehm ich auch mal intravenös und geh’ dann ab wie die Luzie!)
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#33   Rudolfus   16:36:19 | Sonntag, 13. Mai 2007
Die Christen in der Welt und „die Welt“ bei Christus (z.B. im Johannesevangelium)
@sacerdos helveticus
Besser keine Priester, als schlechte Priester.
Priester, die sich dem Abt oder Bischof widersetzen, sollte man nicht im öffentlichen Priesterdienst belassen, sondern „unter Kontrolle bringen“, z.B. in einem Kloster.
@pünktchen
Mich stören lediglich kirchlich Saunacliquen, unabhängig von diesen Anschuldigungen eines irregulären, abtunabhängigen Mönches gegen einen Bischofsvikar.
Generell paßt der moderne Wellnesskult nur bedingt zum Christentum, von dem die Heutigen sagen, es wäre kein bißchen leibfeindlich.
Tatsächlich gehört zum apostolischen Christentum auch eine Portion Leibfeindlichkeit, und die kann man in der Hl. Schrift und in der Kirchenlehre sicher nicht übersehen oder ignorieren.
Es gibt einen Unterschied zwischen dem „Weltmenschen“ („Söhne der Finsternis“) und dem Weltchristen („Söhne des Lichtes“) in „der Welt“, und erst recht gibt es einen Unterschied zum Ordenschristen, Geistlichen und Priester.
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#32   sacerdos helveticus   16:19:23 | Sonntag, 13. Mai 2007
Abt ist gefordert!
Dem (unter Leser-Zeitung verlinkten) Profil-Artikel kann entnommen werden, dass der beschuldigte Bischofsvikar selbst Konventuale des Klosters Heiligenkreuz ist wie der anklagende Mönch.
Es wäre an der Zeit, dass der Abt, dem ja beide unterstehen, schärfere Verhaltensregeln für „seine“ Mönche verhängt, wozu auch durchaus das Verbot von Sauna-Besuchen gehören sollte.
Ich weiss jedoch, das österreichische Äbte es dadurch recht schwer haben, dass oft ein Grossteil ihrer Mönche ausserhalb des Klosters Pfarreien betreut. Wenn diese Pfarreien weiter vom Kloster entfernt sind, so sind diese „Mönchspfarrer“ nur sehr selten im Kloster anzutreffen und fast immer in ihren Pfarreien, so dass sich dem monastischen Leben entgegenstehende Lebensgewohnheiten schnell einmal einstellen.
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#31   Pünktchen   15:25:21 | Sonntag, 13. Mai 2007
Rudolfus
Ihre ganzen Überlegungen zum Thema „Sauna“ kranken daran, daß die inkriminierten Handlungen nicht in der Sauna stattgefunden haben sollen, sondern nach dem Saunabesuch in den privaten Gemächern des Hochw. Herrn Paters in Alland! Dort soll der heitige Bischofsvikar den Mitbruder aus dem Stift Heiligenkreuz mit Whiskey abgefüllt haben… Weitere Einzelheiten hier www.networld.at/profil/index.html?/articles/0719…!
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#30   Rudolfus   14:48:57 | Sonntag, 13. Mai 2007
Die „Sauna“ der Republik Österreich
Nicht umsonst haben gerade die ältereren Österreicher bemerkt, daß im österreichischen Dialekt „die Sauna“ die Mehrzahl von „die Sau“ ist,
und dieses Wortspiel hat sicher auch seine Berechtigung, wenn man etwa überlegt, wie es in einem Sau- und Schweinestall aussieht, der ja eine Einrichtung zur Volksernährung ist, und die es in Österreich schon immer gegeben hat (nämlich die Schweineställe) – und warum sollte der Österreicher gerade heutzutage, in einer reichen Zeit, auf sein Schweinefleisch verzichten, als Schnitzel, Schweinebraten mit Knödel etc. etc.
Wer aber auch nur ein bißchen Bescheid weiß über Österreichs (Amts-)Kleriker und deren Liebe zu „der Sauna“, ein Auslandsimport, der könnte vermuten, daß es vermutlich keine „Saunas“ in Österreichs II. Republik gibt, in denen nicht auch mindestens ein Kleriker drinnen sitzt (vorzugsweise die Vaticanum-II-Klerikergeneration aus den 1960ern),
manche incognito, manche Würdenträger aber auch, ohne daraus ein Hehl zu machen, darunter auch mindestens ein (inzwischen verstorbener) Weihbischof, dessen Hobby allgemein bekannt war.
Es soll sogar – wie jemand behauptet hat, der das auch wissen könnte – ein österreichisches Priesterseminar mit eigener Haussauna geben (die ja in Wien seit der „Saunaaffaire“ bekannterweise auch zu den Wiener Bordellen dazugehört), nämlich in Westösterreich.
In anderen Seminaren, die so einen Luxus nicht haben, hingen zumindest Zettel aus, die die Meß- und die Saunazeiten der Bischofsstadt angeben.
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#29   Charlotte Bongartz †   14:21:10 | Sonntag, 13. Mai 2007
Vielleicht war das ja kein richtiger „Übergriff“?!
Es kann doch sein, dass der Vikar zum ersten mal einen anderen Mann nackt gesehen hat (Nacktheit ist schließlich pfui und man vermeidet diese vor anderen). Und da war er so überrascht, dass er sagte: „Was denn: Du hast auch so ein Ding? Darf ich mal?“ Und schon hat er hingelangt, bevor er ein klares „Ja“ erhalten hatte. Eine reine Affekthandlung also.
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#28   PhilomenaWolkenstein   12:47:48 | Sonntag, 13. Mai 2007
danke!
Ich kann dem Profil nur immer wieder danken, daß sie das Sittenbild der katholischen Kirche so zeigt. Besoffene Priester, die in der Sauna ihre Homosexualität nicht mehr verleugnen. Danke für diesen Artikel!
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#27   GerdEric   12:07:41 | Sonntag, 13. Mai 2007
@Pünktchen
Ich selber habe die Redaktion um die Löschung meines Beitrages gebeten!
Danke :)3
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#26   Pünktchen   12:01:59 | Sonntag, 13. Mai 2007
Leblhuber
Ich war seit gestern Mittag off-line. Was Sie nicht wissen können:
Ich selber habe die Redaktion um die Löschung meines Beitrages gebeten!
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#25   Nachtlaterne   07:47:56 | Sonntag, 13. Mai 2007
sie schämen sich
sie schämen sich ihrer geistlichen kleidung aber sie schämen sich nicht besoffen in der sauna zu hocken.
immer wieder bin ich traurig darüber, dass geistliche unmittelbar nach der messe sich ganz ganz schnell ihres ornates entledigen und dann nicht mehr als priester erkennenbar sind obwohl die priesterkleidung sie doch schützen würde. warum schämen unsere geistlichen sich ihrer kleidung?
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#24   pfarrverweser1   00:28:15 | Sonntag, 13. Mai 2007
Eine Geschichte, die keine ist,…
… würde nicht an die Öffentlichkeit getragen, die keine ist, also +.net. Jedoch ist das „Profil“ durchaus kein Boulevardblatt, sondern ein angesehenes Wochenmagazin, das in der Regel gut recherchiert. Dafür spricht auch die Schilderung von der Reaktion unseres Erzchristophs (Kard. Schönborn). Er tut in Krisensituationen, egal welcher Art, das was er immer tut und am besten kann: NICHTS! Das macht diesen Artikel so glaubwürdig. Denn die selbe Verhaltensweise hat zum Crash in der Dommusik geführt, davor zur Absetzung der Frau Spitzauer vom Verein „Rettet den Stephansdom“ und, und, und… Leider wird morgen, wenn das „Profil“ erscheint, der nächste Skandal losbrechen. Was wir alle gebraucht haben! Ich kann nur sagen: Rock me, Amadeus! Aber bitte Mozart und nicht Hörschläger!
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#23   Czibo Nieznany   23:27:56 | Samstag, 12. Mai 2007
Eien gemischte Sauna wäre ja noch viel schlimmer…
:-) Man sollte sich einmal vorstellen, was geschehen wäre, wenn die beiden geistlichen Herrschaften in eine gemischte Sauna völlig ohne Absicht und irrtümlich geraten wären…! Man kann sich nicht ausmalen was da vielleicht geschehen wäre. Dazu müsste ein Michelangelo her oder ein Dante, der das Unmögliche wenigstens verbal häte kommentieren können. Ein Lucas Cranach aber bitte nicht …! :-[
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#22   )ichthy's   23:04:07 | Samstag, 12. Mai 2007
angetrunken in der Sauna
Als Priester und/oder Mönch in die Sauna gehen: von mir aus ok.
Als Priester und/oder Mönch auch mal angetrunken sein: sollte nicht oft vorkommen, aber wenn’s nicht zu häufig und nicht zu stark ist: von mir aus auch noch.
Aber beides zusammen ist auf jeden Fall eine Katastrophe. Da ist zum einen das Problem, dass man nackt und gleichzeitig durch den Alkohol enthemmt ist, was auch ohne irgendwelche homosexuelle Neigungen zu Komplikationen führen kann: Betrunkene umarmen einen ja manchmal ohne irgendeinen Hintergedanken ziemlich heftig … o.O
Und zum anderen ist das höchst gefährlich für die Gesundheit: eine abartige Belastung für den Herzmuskel. O:)
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#21   Johannes Paul I.   22:48:52 | Samstag, 12. Mai 2007
Abberufung des Bischofsvikars leider unvermeidlich
Nach Lektüre des Artikels www.kreuz.net/bookentry.1139.html steht für mich folgendes fest:
1. Beide Mitbrüder bestätigen offenbar, gemeinsam in einer Privatsauna (Sittendorf) gewesen zu sein.
2. Beide Mitbrüder bestätigen offenbar, nachher gemeinsam in die Pfarre des Bischofsvikars (Alland) gefahren zu sein.
3. Beide Mitbrüder bestätigen offenbar, angetrunken gewesen zu sein.
4. Während sich der Bischofsvikar nicht mehr genau erinnern will und nicht ausschließt, daß da irgendetwas war, erinnert sich der andere Bruder sehr genau an einen angeblichen sexuellen Mißbrauch.
Da in drei Punkten volle Übereinstimmung besteht und im vierten kein Widerspruch gegeben ist, muß zur Wahrung der Glaubwürdigkeit der Kirche der damals angetrunkene Bischofsvikar für Wien Süd mit sofortiger Wirkung abberufen werden oder zurücktreten. Jeder Tag ohne das Handeln des Kardinals oder des Bischofsvikars in diese Richtung wäre unentschuldbar. Im übrigen verlange ich eine Apostolische Visitation des Stiftes Heiligenkreuz.
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#20   nonnobisdomine   20:29:19 | Samstag, 12. Mai 2007
Warum sind denn diese beiden Mönche –
wenn die Sache wirklich stattgefunden haben sollte und wenn sie ihren Lüsten fröhnen wollten – nicht in das klostereigene Kraftsportcenter gehen?
Da gab es doch mal einen anderen Klosterbruder, der seine Komplexe loswurde:
„Ich sah immer die durchtrainierten jungen Priesterstudenten“
siehe hier: www.kreuz.net/article.3895.html
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#19   matt2 †   20:22:15 | Samstag, 12. Mai 2007
@kathole: na hören Sie mal…
wenn der Geistliche schon den ganzen Tag ora et labora macht dann gönnen Sie ihm doch wenigstens, dass er mal einen sitzen hat.
Mit der Sauna gebe ich ihnen aber recht. Was sollen zwei nackige Männer die besoffen in der Sauna hocken denn sonst ausbrüten als dumme Gedanken.
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#18   möchtegern-kathole   20:17:21 | Samstag, 12. Mai 2007
vielleicht sollten …
… die zuständigen Oberen mal feststellen, dass man als Geistlicher
* nicht in eine Sauna geht
* nicht angetrunken ist
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#17   matt2 †   18:55:20 | Samstag, 12. Mai 2007
Ich würde Wien gerne mal eins auswischen…
Eine Stadt ist ja wie eine Frau… es ist vielleicht nicht alles schlecht an ihr. Sie ist aber recht stolz und eingebildet. Zumeist ist das, worauf sie ihren Ruhm begründet, Dinge, die mir oberflächlich und blöd sind. Man trifft unentwegt auf soviel Blödsinniges in dieser Stadt, dass man gar keinen Willen hat tiefer in sie einzudringen. Es gibt schon vielleicht ein Wien, dass im verborgenen schlummert. Es ist schon interessant: irgendwo hat diese Stadt ein Mysterium, was sich nicht gleich erschließt, ein bißchen wie ein Buch mit sieben Siegeln. Ich bin da auch etwas ignorant. Eine Frau hat ja auch verborgene Reize, die man aufstöbern sollte. Eigentlich sind es ja die Menschen, nicht die Gemäuer. Es sind die Gesichter die an einem vorbeilaufen, wie Spiegelbilder, wie Reflexionen. Man kann sich darin erkennen. Das ist wie ein lebendiger Leib der vor einem herumtanzt und sich anbietet. Da sag noch jemand ich wäre kein Mystiker. Ist es nicht ein Mysterium? Steht man nicht alleine da gegen etwas, das man nie so recht versteht, worin etwas gewaltiges wohnt. Ist nicht der Geist wie eine Braut, bereit sich dem Wesen anzuvertrauen, mit ihm für immer geeint zu sein? Ich suche die Erkenntnis meiner Selbst im Anderen. Dies Andere wartet, es lauert, es geht vorrüber, es bietet Gelegenheit. Manchmal denke ich schon mir entgeht da was, ich bleibe hinter meinen Erwartungen zurück, aber ich bin eben etwas träge und antriebslos.
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#16   nonnobisdomine   18:15:54 | Samstag, 12. Mai 2007
Ob die Sache „im Sande verlaufen“ wird,
… wird sich noch zeigen.
Denn Wien ist ein „Sumpf“. Vieles scheint dort …
… sagen wir mal unklar.
ABWARTEN …
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#15   matt2 †   18:07:37 | Samstag, 12. Mai 2007
Schade!
die Sache scheint im Sand zu verlaufen… das roch so nach einem schönen Skandal… vielleicht sollte man den Pater Lingen darauf ansetzen, dann wird vielleicht noch was daraus.
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#14   nonnobisdomine   17:55:14 | Samstag, 12. Mai 2007
Auf der Homepage des Zisterzienserklosters gibt es eine „Klarstellung“:
Zitatanfang:
„Wir geben hier eine Klarstellung der Pressestelle der Erzdiözese Wien wieder, der wir uns voll anschließen:
Wien, 12.5.07 (KAP) „Eine Geschichte, die keine ist“: Die Pressestelle der Erzdiözese Wien hat am Samstag eine „profil“-Darstellung über die angebliche sexuelle Belästigung eines Heiligenkreuzer Mönchs durch einen Bischofsvikar und „Versäumnisse“ der Kirchenleitung in diesem Zusammenhang zurückgewiesen. Nachdem der Mönch Beschuldigungen erhoben hatte, sei die in der Erzdiözese Wien übliche Vorgangsweise eingehalten worden: Die von Prof. Max Friedrich geleitete „Ombudsstelle für Missbrauchsfälle“ wurde befasst, der Beschuldigte konnte glaubhaft darlegen, dass die Vorwürfe unbegründet sind, es fand ein Gespräch eines Therapeuten mit dem angeblichen „Opfer“ und dem Beschuldigten statt, das mit dem Einvernehmen endete, dass es keine Gründe für die Beschuldigung gibt. „Daher bestand für die Kirchenleitung, insbesondere für den Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, kein Grund zum Einschreiten“, so die Pressestelle. Um den angeblich Belästigten, der sich seit einigen Jahren in einem Zustand befindet, der psychotherapeutische Sorge notwendig macht, kümmere man sich von kirchlicher Seite intensiv, auch der Abt von Heiligenkreuz nehme sich um ihn an. (ende) – 12.05.2007 11:37 – K200703837“
Zitatende
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#13   ottaviani   17:53:02 | Samstag, 12. Mai 2007
vieles wird in der causa
klarer wenn man weiß wer in der ombudstelle für mißbrauchsopfer tätig war…
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#12   matt2 †   17:15:19 | Samstag, 12. Mai 2007
5.15 ist aber eine unmenschliche Zeit…
Da rühre ich noch nicht einmal eine Zehe im Bettchen. So ein Mönchsdasein ist wirklich nicht leicht. Und dann immer dieses ora et labora. Alles ist so strikt und vorschriftsmäßig. Wenn ich nur daran denke wird mir schon schwindelig. Eine richtige Zwangsanstalt so ein Kloster. Da lebe ich doch lieber in den Tag hinein und habe auch meine Freude. Da möcht ich lieber umherschweifen wie Goldmund und mich dem Leben allerort in die Arme werfen, frei sein es zu atmen in es hineinzuhorchen. Freiheit für den Menschen!
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#11   Zur Kenntnisnahme   16:54:10 | Samstag, 12. Mai 2007
Belastungsprobe für Stift Heiligenkreuz
Dazu (?) aus einem Interview mit P. Karl Wallner OCist www.zenit.org/…man/visualizza.phtml?sid=107335:
Seit der Besuch des Heiligen Vaters feststeht, sind auch überraschende innere Belastungen für den Herrn Abt und für unsere Gemeinschaft aufgetreten. Um es volkstümlich mit Pater Pio von Pietrelcina zu sagen: „Der Teufel rührt sich!“ Jeden Tag vor dem Frühchor um 5.15 Uhr bete ich schon das Gebet zur Gnadenmutter von Mariazell, dass sie dem Besuch des Heiligen Vaters in Österreich zu einem Aufbruch im Glauben für viele Menschen, vor allem für Jugendliche, werden lässt. Und dass wir an der Hochschule mit dem Segen des Heiligen Vaters noch großherziger unseren Dienst in der Priesterausbildung tun dürfen…
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#10   matt2 †   16:49:36 | Samstag, 12. Mai 2007
Ich finde man sollte Saunen überhaupt meiden…
was soll man sich auf engem Raum abschwitzen mit einem Haufen schwitziger, nackiger Leiber von anderen Menschen? Ist doch blöd. Das ist eine unsittliche Angelegenheit. Mir graut davor.
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#9   thaumaturgos   16:47:48 | Samstag, 12. Mai 2007
die info komm
kloster lol da will wohl jemand jemanden verhindert … der gute henkel is ja nimmer der jüngste :-)
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#8   Niclaas   15:38:01 | Samstag, 12. Mai 2007
Undichte Stelle
Wenn es nur drei Bischofsvikare gibt, ist der (falsch) Beschuldigte eh kaum noch vor Rufmord zu schützen.
Interessanter dagegen, wie diese Information an das Profil gelangte:
a) aus dem Kloster heraus. Welchen Nutzen sollte man hier aus so einem Info-Querschläger haben, der zur Klärung des Sachverhalts nichts beiträgt?
b) aus dem Erzbischöflichen Palais. Detto.
c) die erzdiözesane Ombudsstelle. Warum nicht?
Nennt sich zwar so, ist aber nicht dem kirchlichen Lager zuzurechnen. So wenig wie das Profil. Und hier kenne ich einen Fall aus 1. Hand, wo unzulässiger Weise Informationen gespielt wurden.
Irgendwo wurden Interna weitergereicht, die zum Schutz der Beteiligten nach derzeitigem Stand nicht preiszugeben waren. Für die betreffende Abteilung im AKH würde ich bestimmt nicht meine Hand ins Feuer legen …
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#7   Che Guevara   15:08:38 | Samstag, 12. Mai 2007
grösste schwulenorg
deshalb gibt es ja auch immer so viel Nachwuchs! :-S
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#6   Alanus ab Insulis   15:04:40 | Samstag, 12. Mai 2007
Besoffener Mönch
will in der Männersauna seinen Mönchsbruder poppen…
Coole Story, ob wahr oder unwahr.
Wenn die hier nicht wahr ist, gibt es genügend andere Fälle, die wahr sind und nicht bekannt werden (weil in gegenseitigem Einverständnis).
Wie sagte doch ein Münchner Jesuit vor nicht allzu langer Zeit: „Die Kath. Kirche ist die größte transnationale Schwulenorganisation der Welt.“
Und er muß es ja wissen.
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#5   thaumaturgos   15:02:46 | Samstag, 12. Mai 2007
in österreich weiss jeder wer er ist …

aber lasst die leut in ruhe, weil da nit viel dahinter ist …
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#4   Leblhuber   14:23:19 | Samstag, 12. Mai 2007
@Pünktchen:
Ihr Link zur Identifizierung des beschuldigten Vikars war infam. Das erste Mal, dass ich der Redaktion zustimme.
Dieser üble Beitrag wurde zu Recht entfernt.
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#2   santo domingo   13:47:48 | Samstag, 12. Mai 2007
Danke
Der Artikel ist ohne Vorverurteilung formuliert. :(3
Das ist gut, auch wenn man auf das „passenderweise“ hätte verzichten dürfen – aber ich will nicht weiter auf Kleinigkeiten ‘rumreiten.
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#1   nonnobisdomine   13:42:51 | Samstag, 12. Mai 2007
Nun hat auch der Wiener „Homo“-Kardinal
einen „Homo-Skandal“.
ABWARTEN, was noch daraus wird, denn immerhin ist hier ein Bischofsvikar „verwickelt“ bzw. beschuldigt.
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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