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Gott in Klammer + Die prophetischste Marienerscheinung + Abfall vom Glauben + Verständnisvoll + Kirchliche Kondome
Benedikt XVI. bei der Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz
Benedikt XVI. bei der Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz
© Douglas Mansur/visitadopapa.org.br
Gott in Klammer

Brasilien. Zum Abschluß seiner Brasilienreise eröffnete Papst Benedikt XVI. die V. Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz. In seiner Ansprache vor den Bischöfen sprach er von denen, die Gott aus ihrem Leben verbannen. Wer das mache, bekomme ein schiefes Bild von der Wirklichkeit: „Die Wahrheit dieser These ist offensichtlich, wenn wir auf das Versagen jener Systeme blicken, die Gott in Klammern setzen.“

Letzter Tag in Brasilien
Am Sonntag vormittag zelebriert der Papst im Marienwallfahrtsort Aparecida eine öffentliche Messe.

Hunderttausende Gläubige jubeln ihm zu.Der größte Wallfahrtsort Brasiliens entstand 1717. Damals zogen Fischer die Statue einer Schwarzen Madonna aus einem Fluß.

Nach dem Fund füllten sich die trotz stundenlanger Arbeit leergeblieben Netze reichlich.In seiner Predigt betont der Papst, daß der Glaube keine politische Ideologie, keine soziale Bewegung und kein Wirtschaftssystem sei.

Die prophetischste Marienerscheinung

Portugal. Von Brasilien aus würdigte Papst Benedikt XVI. bei seiner sonntäglichen Ansprache nach dem Regina Coeli Gebet den gestrigen 90. Jahrestag der Marienerscheinung von Fatima. Diese sei „mit ihrem starken Aufruf zu Umkehr und Buße zweifellos die prophetischste der modernen Erscheinungen“.

Abfall vom Glauben

Portugal. Gestern zelebrierte der emeritierte Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano (79) in Fatima ein Pontifikalamt zum 90. Jahrestag der Marienerscheinungen. Der Messe wohnten eine halbe Million Gläubige bei. Es handelte sich um den größten Pilgeransturm seit dem Jahr 2000, als Papst Johannes Paul II. den Wallfahrtsort besuchte. In seiner Predigt bedauerte Kardinal Sodano die zunehmende Entfremdung Europas von der Kirche: „In unseren Ländern macht sich ein Abfall vom Glauben breit, der uns nicht gleichgültig sein kann.“

Verständnisvoll

Deutschland. Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper versteht die Kritik von Theologen an der Verurteilung des Befreiungstheologen Pater Jon Sobrino SJ. Gegenüber der ‘Deutschen Presseagentur’ erklärte der Kardinal: „Ich verstehe, daß da Unmut ist.“ Kardinal Kasper will den Schwarzen Peter aber nicht nur dem Vatikan zuschieben. Auch Pater Sobrino trage Schuld, weil er die Möglichkeit, seine Christologie zu verdeutlichen, nie genutzt habe.

Kirchliche Kondome

Schweiz. Seit fünf Monaten arbeitet die Katholische Kirche in der Innerschweizer Stadt Luzern im Rahmen des Projekts ‘Rosa’ mit Prostituierten. Kirchliche Sozialarbeiterinnen treffen sich einmal in der Woche mit den betroffenen Frauen zu einem Gespräch. Die Prostituierten erhalten für wenig Geld eine warme Mahlzeit, Broschüren oder Kondome. Derzeit ist das Projekt in der Versuchsphase. Nach eineinhalb Jahren soll entschieden werden, ob man es fortführen will.
      
19 Lesermeinungen
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#19   GerdEric   20:03:55 | Montag, 14. Mai 2007
@Strepto von Kokke
Lutheraner ist kein Lutheraner,
das ist auch kein Protestant,
höchstens ein „Deutscher Christ“ :-!
www.kreuz.net/bookentry.1094.html
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#18   Nachtlaterne   19:14:51 | Montag, 14. Mai 2007
nicht gewarnt
Schuld
Doch schuldig bin ich anders als ihr denkt,
ich mußte früher meine Pflicht erkennen,
ich mußte schärfer Unheil Unheil nennen –
mein Urteil hab ich viel zu lang gelenkt…
Ich klage mich in meinem Herzen an:
ich habe mein Gewissen lang betrogen,
ich habe mich selbst und andere belogen –
ich kannte früh des Jammers ganze Bahn –
ich hab gewarnt – nicht hart genug und klar!
und heute weiß ich, was ich schuldig war…
Albrecht Haushofer
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#17   Veritatis †   12:32:25 | Montag, 14. Mai 2007
Das Kirchenlichtlein…
hat wohl selbst kein sonderlich ausgeprägtes Schamgefühl, denn sonst würde es nicht solchen Spam produzieren! Oder ist es nur ein Mangel an Geschmack?
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#16   Strepto von Kokke   11:22:03 | Montag, 14. Mai 2007
@Lutheraner
Wenn ich mir solchen Schwachsinn durchlese, wünsche ich mir das tatsächlich: Reißt den Vatican ab! Ich klatsche auch äußerlich Beifall!
Na gut Lutheraner, Sie Abtrünniger.
Wie wünschen Sie sich den ganz persönlich die römisch katholische Kirche? Wie muss sie sich verhalten, um Ihnen und Ihrem „Spiegel“ genehm erscheinen zu dürfen.
Lassen Sie mal hören, wenn Ihnen die Frage nicht zu anspruchsvoll ist.
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#15   Lutheraner   11:10:29 | Montag, 14. Mai 2007
@ Strepto von Kokke
Ja Lutheraner, der Spiegel ist ihr Evangelium und die Redakteure sind Ihre Apostel. Eine Quelle schier unerschöpflicher Dummheiten.
Sie würden innerlich Beifall klatschen, wenn der Vatikan brennen und diese Wurzel allen Übels endlich ausgerottet würde. Ist es nicht so, wenn Sie erfüllt von Aggressionen gegen den wahren Glauben in der Frühe Ihr Spiegelevangelium lesen?
Da geht wohl wieder die Phantasie mit jemandem durch? In der Grundschulklasse kriegten Sie „Thema verfehlt: 6!“ drunter geschrieben.
Wenn ich mir solchen Schwachsinn durchlese, wünsche ich mir das tatsächlich: Reißt den Vatican ab! Ich klatsche auch äußerlich Beifall!
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#14   Sirilo   10:58:00 | Montag, 14. Mai 2007
@Nachtlaterne
Woher haben Sie nur Ihre intime Kenntnis der Hurerei?
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#13   Bruder Theophil   10:26:54 | Montag, 14. Mai 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Johannes 15, 26 – 16, 4a
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert.
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#12   Nachtlaterne   10:08:17 | Montag, 14. Mai 2007
Die Hurerei geistig und körperlich
die hurerei fordert mehr menschenleben als alle unseligen kriege zusammengerechnet! pornografie bombardiert das natürliche schamgefühl des menschen, den unsichtbaren selbstschutz, bis das schamgefühl durchlöchert und letztlich ganz beseitigt ist. dann beginnt die „grosse freiheit“ den menschen regelrecht zu fressen wie ein geier das aas frißt. die hurerei wird in der apokalypse (johannesoffenbarung) neben der lauheit des menschen ganz besonders erwähnt und wird auch einmal besondere bestrafung finden. hurerei zerstört seelen! hurerei zerstört den geist! hurerei macht auch körper kaputt! hurerei verschüttet die herzen und der mensch vergisst den sinn des lebens vergisst die mitte seines eigenen lebens! hurerei macht vollkommen selbstvergessen durch egoistische sexbesessenheit. hurerei treibt den menschen in die sklaverei. warnend sagt christus, dasss der sklave nicht für immer im hause bleibt. hurerei ist hochverrat! den hunter nach intimität haben wir menschen alle, aber hurerei kennt keine intimität, sie wird nur vorgegaukelt! denn sexuelle begegnungen sind meist nur von sehr kurzer dauer, weil gar keine begegnung stattfindet. um aber den bluff einer begegnung aufrecht zu erhalten, muss ein pausenloser kulissenwechsel stattfinden. der mensch wird zum material degradiert, zu einem kaugummi, auf dem man ein bischen rumkaut, um ihn/sie dann wieder asuzuspucken. sartre, der gewiss kein moralist war, sagte treffend, dass der abstand zwischen pornografie und einem kz nur ein sehr
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#11   Rudolfus   10:04:43 | Montag, 14. Mai 2007
Fátima-Prophezeiung & Glaubensabfall
„In unseren Ländern macht sich ein Abfall vom Glauben breit, der uns nicht gleichgültig sein kann.“
Wenn es bereits 1917 – inmitten des Strafgerichtes WK I (vgl. Zitate U.L.F. v. Fátima, 1917) – so schlimm mit dem allgemeinen Menschheitszustand in Europa war, daß nämlich Gott 1914 einen Weltkrieg zugelassen hatte,
und wenn dem so ist, daß auch bis in die 1930er keine Besserung eingetreten war, sodaß die Fátimaprophezeiung über einen II., noch furchtbareren Krieg Wirklichkeit geworden war, mit der Verfolgung der Kirche, des Papstes und der Vernichtung mehrerer Nationen, im Zusammenhang mit einer todbringenden Irrlehre aus Rußland …
Was soll man dann über das Europa seit 1968 und seit den 1970ern und 1980ern sagen, das Christus und Seiner Lehre ausdrücklich lästert, und welches durch viele Großstädte Homoaufmärsche veranstaltet, als wollte man wie einst Lenin, Stalin & Nachfolger zeigen, daß „da oben“ gar kein Gott säße, der derartige Götzenkulte und Pervertierungen einer Stadteinwohnerschaft niemals zuläße, sondern sofort dagegen vorginge.
Vielleicht straft Gott aber die Städte aber auch nicht gleich, um einiger Gerechter willen, wie dies Gott bekanntlich für die Städte Sodom und Gomorrha zugesagt gehabt hatte.
Christus dagegen erklärte, daß Gott (also Er selbst) Sodom und Gomorrha nicht zerstören hätte müssen, wären all Seine Wunder dort geschehen, und hätten jene Stadtbewohner sich zu Gottesgesetz bekehrt (obwohl ja gar nicht zum Erwählten Volk Israel gehörend).
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#10   Strepto von Kokke   09:52:54 | Montag, 14. Mai 2007
@GerdEric
Wie soll ich mit Ihrem Namen umgehen, und in dessen bezug mit den Inhalten Ihrer Schreiben?
Wenn Sie die Bezugnahme überfordert, lassen Sie es besser.
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#9   GerdEric   09:47:59 | Montag, 14. Mai 2007
@Strepto von Kokke
Wie soll ich mit Ihrem Namen :-S umgehen, und in dessen bezug mit den Inhalten Ihrer Schreiben?
(unser lieber Lutheraner kann recht gut schimpfen, aber er kann auch kriechen, mal tut der evangelisch, mal heidnisch)
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#8   Strepto von Kokke   09:39:28 | Montag, 14. Mai 2007
@Lutheraner
Weil der Vatican großen Anteil an den mafiösen Strukturen der EU hat, wird darüber geschwiegen. Schließlich sind viele hochrangige Politgangster Katholiken und die will man nicht verprellen.
Ja Lutheraner, der Spiegel ist ihr Evangelium und die Redakteure sind Ihre Apostel. Eine Quelle schier unerschöpflicher Dummheiten.
Sie würden innerlich Beifall klatschen, wenn der Vatikan brennen und diese Wurzel allen Übels endlich ausgerottet würde. Ist es nicht so, wenn Sie erfüllt von Aggressionen gegen den wahren Glauben in der Frühe Ihr Spiegelevangelium lesen?
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#7   Czibo Nieznany   09:36:31 | Montag, 14. Mai 2007
Herakles hilft
kubikmeterweise in die Kirche und niemand ist da, der diesen Saustall noch imstande wäre zu reinigen.
Wie wäre ein Versuch mit Herakles, um den Augiasstall sauber zu kriegen…?
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#6   Lutheraner   09:29:36 | Montag, 14. Mai 2007
Papst geißelt Marxismus und ungezügelten Kapitalismus
Kampfaufruf des Papstes: Zum Abschluss seiner Brasilienreise äußerte Papst Benedikt XVI. politische Kritik. Er bemängelte „autoritäre Regierungen“ in Lateinamerika. Es gebe eine Rückkehr „bestimmter Ideologien, die man bereits für überholt gehalten hat“.
www.spiegel.de/…,1518,482690,00.html
Die „bestimmte Ideologie“ grassiert schlimmer als Aids und hat längst Europa infiziert. Weil der Vatican großen Anteil an den mafiösen Strukturen der EU hat, wird darüber geschwiegen. Schließlich sind viele hochrangige Politgangster Katholiken und die will man nicht verprellen.
Deshalb halten sich alle an die schöne katholische Regel, rede lauwarm und bleibe im Ungewissen.
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#5   jolie   09:26:22 | Montag, 14. Mai 2007
@typ:
du wirst lachen:
auch das verstehe ich.
verständlicherweise.
meint
euer
jolie
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#4   Typ   09:08:21 | Montag, 14. Mai 2007
Verständnis
Dass Kardinal Kasper den Unmut versteht, ist nur gut ignatianisch. Ignatius verlangte das nämlich auch: Dass man sich bemüht, den anderen zunächst einmal so zu verstehen, dass das, was der andere sagt oder tut, möglichst sinnvoll und begründet erscheint. Das ist immer der erste Schritt – auch der erste Schritt zu einer möglichen Ermahnung oder Zurechtweisung, die immer erst folgen darf, wenn man sich im ersten Schritt dem anderen positiv angenähert hat.
Bei Ignatius ist das also ziemlich genau das Gegenteil von der Hermeneutik von kreuz.net, die immer schon einen anderen mit Schimpfworten oder Klischees verurteilt, ehe sie den Einzelfall positiv zu würdigen versucht.
Merke:
Ignatius von Loyola oder kreuz.net – beides zusammen hingegen geht nicht.
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#3   jolie   08:51:46 | Montag, 14. Mai 2007
wollte zum wochenbeginn einfach mal kundtun
dass er im hinblick auf die äußerung von eminenz kasper
versteht,
dass
da
verständnis
ist.
meint
euer
jolie
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#2   Strepto von Kokke   08:41:00 | Montag, 14. Mai 2007
@Kondome
Nach eineinhalb Jahren soll entschieden werden, ob man es fortführen will.
Ja, so fängt es immer an.
Zeitlich Sünden ausprobieren,
dann widerstandslos akzeptieren,
schließlich etablieren,
diese Schweinereien integrieren … und weiterführen !
Nur noch selten wird der Anfänge gewehrt, die Dämme sind längst gebrochen, der Unflat ergiesst sich kubikmeterweise in die Kirche und niemand ist da, der diesen Saustall noch imstande wäre zu reinigen.
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#1   Czibo Nieznany   08:20:21 | Montag, 14. Mai 2007
Unter dem Makel der „Sünde“
Das ist wenigstens ein winziger Anfang in der Schweiz. Der kann aber nicht repräsentativ für die ganze Kirche sein. Da wird der Einsatz von Kondomen nach wie vor unter dem Makel der Sünde gehandelt. Das Aids-Problem in Afrika wird damit nicht gelöst. Das wäre vordringlich.
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