Petrusbruderschaft
Volles Haus
In Frankreich hat über 90% der Bevölkerung mit der Kirche nichts mehr am Hut. Doch es gibt auch die andere Seite – vor allem im Alten Ritus. Von Dr.med. Wolfgang B. Lindemann.
Die neue Kirche St. Joseph in Straßburg
Die neue Kirche St. Joseph in Straßburg
(kreuz.net, Straßburg) Ein neuer Ort, eine besserer kirchenrechtlicher Status – und schon strömen die Scharen herbei. Mit der Messe im klassischen Ritus entdecken viele Gläubige auch die katholische Religion neu.

Das geschieht gegenwärtig in der neuen Personalpfarrei „Croix glorieuse“ – Glorreiches Kreuz – in Straßburg.

Die Stadt Straßburg befindet sich im Elsaß – im Südosten Frankreiches.

Bis zum vergangenen Herbst nannte sich die altgläubige Gemeinde der Stadt „Gemeinschaft Sankt Arbogast“.

Sie wurde als Gast in einer hypermodernen Betonkirche geduldet.

Obwohl es im Bereich der Betonkirche leerstehende Lokalitäten gab, mußten teure Gemeinderäume privat und kilometerweit entfernt von wohlwollenden Laien angemietet werden.

Personalpfarrei „Glorreiches Kreuz“ in Straßburg
Die Kirche St. Joseph in Straßburg-KönigshoffenAlte Messe in der neuen Kirche St. JosephEin Ministrant trägt die Lesung auf Französisch vor.

Im November 2006 erhielt die Ecclesia-Dei-Gemeinschaft nach sechzehn Jahren Duldung überraschend einen stabilen kanonischen Status.

Der emeritierte Erzbischof von Straßburg, Mons. Joseph Doré (70), erhob die Gemeinschaft zu einer Personalpfarrei und gab ihr das Recht, Kirche und Gemeinderäume einer Territorialpfarrei in Straßburg gleichberechtigt zu benützen.

Den beiden Geistlichen der Personalpfarrei, Hw. Alexander Leonhardt und Hw. Christian Gouyaud, erlaubte der Bischof sogar, in das Pfarrhaus einzuziehen, wo der Ortspfarrer wohnt.

Aus praktischen Gründen zogen die zwei Priester jedoch in eine separate Wohnung.

Der neuen Personalpfarrei fehlen die Gläubigen nicht.

Am Hochamt vom vierten Sonntag nach Ostern nahmen fast 300 Gläubige teil. Dabei hat der Erzbischof der Gemeinde am Sonntag abend sogar noch eine zweite Sonntagsmesse erlaubt.

Am alten Standort erschienen meist nur halb so viele Gläubige.

Ein normales katholisches Gemeindeleben

In den Messen der neuen Personalpfarrei geschieht nichts Besonderes: ein Gottesdienst im Ritus der Kirche, eine katholische Predigt, gut eingeschulte Ministranten.

Für die Erstkommunikanten gibt es Exerzitien. Die Studentengruppe trifft sich am Freitag. Der Kirchenchor probt Gregorianik und Polyphonie.

Heute Montag abend wird Hw. Gouyaud eine Zusammenfassung der Mittwochskatechesen von Papst Benedikt geben.

Für die Meßdiener wurde kürzlich eine zweiwöchige Wallfahrt nach Rom organisiert. Sie wurden von den beiden Priestern und einem weiteren befreundeten Diözesangeistlichen begleitet.

Offenbar genügt es, einfach katholisch zu sein, um die Menschen anzuziehen.

In dem Gemeindblättchen ‘Pie Pélicane’ verkündet Hw. Gouyaud sein kirchliches Credo.

Anlaß dazu ist die bevorstehende Amtseinführung des neuen Erzbischofs von Straßburg, Mons. Jean-Pierre Grallet, am 13. Mai.

Mons. Grallet ist ein modernistischer Franziskaner. Bisher war er Weihbischof des scheidenden häretischen Erzbischofs von Straßburg, Mons. Joseph Doré.

Hw. Gouyaud stellt in seinem Artikel fest, daß die Bischöfe die Nachfolger der Apostel sind.

Christus habe das Apostelkollegium mit Petrus als Haupt begründet. Dem Apostelfürsten sei die Sorge um die Gemeinschaft aller Teilkirchen besonders anvertraut worden.

Das Bischofskollegium mit dem Nachfolger Petri als Haupt ist – so Hw. Gouyaud – Nachfolger des Apostelkollegiums.

Damit ein Bischof Mitglied dieses Kollegiums sei, sei neben der sakramentalen Weihe auch die Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri erforderlich.

Ein Bischof, der außerhalb dieser Kommunion ohne den päpstlichen Auftrag geweiht werde, sei nur ein schismatischer „Bischof“ – in Anführungszeichen.

Der Bischof sei in seiner Diözese kein direkter Vertreter des Papstes.

Kraft göttlichen Rechtes sei er vielmehr direkter Stellvertreter Christi für die ihm anvertraute Teilkirche.

Hw. Gouyaud lädt seine Gläubigen ein, ihren neuen Erzbischof dankbar als Geschenk und Gnade Gottes zu empfangen.

Der Verfasser ist Landarzt im Nordelsaß.
      
21 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#22   Maledica   16:14:59 | Dienstag, 15. Mai 2007
nur ein pastorales Konzil
@Burgorus
DOh ich merke, für die Piushanseln ist selbst 1962 zu modernisitisch, jetzt gehts schon vor die Ankunft Christi ins Alte Testament:
Wie Du mir so ich Dir.
Wieso verweisen eigentlich die Piushanseln- Auge um Auge- IMMER auf die NAderen.
Übrigens für die Piushanseln ist doch die Vergeltungswaffe eh nicht bindend
Das Problem verlagert sich dann auf das „Wie?“, wo Sie selber zugeben, dass es schwer ist.
Dag gabs mal so jemanden, so vor ungefähr 2.000 Jahren, der hat gesagt live is easy, oder wars doch ein bischen anders!?
Wenn aber die Kirche in Nostra aetate sagt
Na und!?
Ist das ein Dogma? Die Piushanseln sagen doch auch immer, daß dies nur ein pastorales Konzil war- also wo ist das Problem, sich zu unterwerfen?
Wie lautet eigentlich der lateinische Text!?
So Übersetzungsfehler solls öfters mal geben.
Redaktion benachrichtigen
#21   Burgorus   15:27:31 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Maledica: katholisch bleiben in der Einheit!
„Katholisch bleiben in der Einheit, auch wenns schwer ist!“ ist sicherlich eine Allgemeinregel, wie man sich in der momentanen desaströsen Situation in der Kirche verhalten soll. Das Problem verlagert sich dann auf das „Wie?“, wo Sie selber zugeben, dass es schwer ist.
Wenn aber die Kirche in Nostra aetate sagt:
„Mit großer Hochachtung betrachtet die Kirche die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten“,
sollte man dann nicht auch sagen können:
„Mit ein wenig Achtung betrachtet Maledica sogar die Mitglieder der Piusbruderschaft: Sie beten den dreifaltigen Gott an und feiern die katholische Messe!“
@Benedict: Ich habe Statements von Athanasius stets als sehr informative in Erinnerung, kann mich an beleidigende gar nicht erinnern.
Redaktion benachrichtigen
#20   Maledica   13:19:12 | Dienstag, 15. Mai 2007
Einheit
Aber bei Ihnen und konservativen Katholiken wie im Opus Dei ist das Verbrechen umsoschlimmer.
Es ist immer das Gleiche: Schuld sind die Anderen!
Wenn man die Wahrheit sagt, ist man ein Verbrecher.
Doch was ist mit dem Verbrechen der Spaltung!?
So eine protestantische Sekte mit sola traditio erhebt sich natürlich über Gott und bestimmt eigenmächtig, was zu tun ist.
Das Vertrauen in den Hl. Geist ist nicht gegeben, der Vater der Lüge hat gesiegt, die NAderen sind ja Schuld. Rom ist natürlich ganz und gar böse und will die armen Piushanseln immer in die Pfanne haun. Solche Totschlagargumente kommen dann, umj nicht offen zu sagen, daß man gar nicht in den Schoß der Mutter Kirche zurückkehren will.
Erzbischof Lefebvre wird dann auch eigenmächtig zur Ehre der Altäre erhoben, wie eigenmächtig Bischofsweihen erteilt wurden, wie eigenmächtig Ehen geschlossen werden, wie eigenmächtig Beichten abgenommen werden.
Eine quasi Parallelkirche mit eigenen Strukturen. Ein bischen unterscheidet man sich doch von den Sedisvakantisten, den ein Papst wird noch nicht gewählt, denn dann würde der Bruch mit der Kirche noch offensichtlicher und das Schisma wäre auch juristisch vollzogen, so bleibt man dabei und hackt weiter permanent auf Rom ein. Sehr diplomatisch! So krakelt Keiner, der ernsthaft um die Einheit bemüht ist.
Übrigens: Der Agressor bin nicht ich, sondern den suchen Sie mal in den eigenen Reihen.
Ein Tip zum besseren finden: er war mal Anglikaner und kommt von down under, jetzt setzt er
Redaktion benachrichtigen
#19   Benedikt   12:19:48 | Dienstag, 15. Mai 2007
@ Athanasius
So geht man halt nicht mit einander um.
Ihr lamoryantes Geschreibe können Sie sich sparen. Ihre Beleidigungen sind keinsfalls besser, zudem ist es fraglich, ob es Zeichen eines guten Umgangs ist, jemandem den ihm gebührenden akademischen Grad in Anführungszeichen zu setzen. Eine solche Praxis haben Sie selbst kurz zuvor noch kritisiert. Vielleicht setzen Sie sich ja mal kritisch mit Ihrer Doppelmoral auseinander.
Redaktion benachrichtigen
#18   Maledica   11:03:00 | Dienstag, 15. Mai 2007
Nur eine weitere protestantische Sekte
@Burgorus
Es existiert keine allgemeine Vorschrift, wie man aus der desaströsen Situation noch das Beste machen kann.
Doch, katholisch bleiben in der Einheit, auch wenns schwer ist!
Wenn sich nun die Leidensgruppen gegenseitig ärger beschimpfen als sie die Modernisten beschimpen
Die Piushanseln gehören NICHT dazu, da diese nicht in der Einheit stehen!
@Athanasius
Maledica empfehle ich einen Priester aufzusuchen um seinen Rufmord am guten Ruf der Römisch-Katholischen Christen die zum Meßbesuch in die FSSPX-Zentren gehen und am Namen Erzbischof Lefebvres zu beichten.
Kein Rufmord, sondern Tasache: Exkommunikation
unten habe ich Karl Murx auf sein früheres Posting mit einem Link zum antisemitischen Film „Der Ewige Jude“ angesprochen, aber ihn persönlich zu verleumden als Nazi
Dieser verleumdet sich selbst durch sein Posting und kann ja selbst Stellung nehmen
Sehr wohl habe ich aber bestimmtes Verhalten kritisier, nämlich die Verleumdung der Weihbischöfe FSSPX
Man braucht nur lesen, was diese stets grölen!
Dort sollte man besser wissen.
Nur weil die Piushanseln die Messe aller Zeiten lesen, ist diese Gruppe nicht gleich auf dem rechten Weg!
@Rudolfus
Es ist schade, wie wenig der Kampf Erzbischof Lefebvres verstanden wird
Es ist Schade wie gering die Erkenntnis der Spaltung ist!
Nicht alle Mittel sind rechtens
außerdem ist man dort Katholik unter Katholiken
Ja, eine Kuschelecke.
Das hat Christus auch gesagt, die Kirche ist perfekt, zieht Euch zurück, igelt euch ein!
Redaktion benachrichtigen
#17   landorganist   08:21:13 | Dienstag, 15. Mai 2007
Zum Geleit…mein persönliches Tagesevangelium:
Aus dem MP S.H. Joh. Pauls II. von 1988:
„1. Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis von der unrechtmäßigen Bischofsweihe Kenntnis genommen, die Erzbischof Marcel Lefebvre am vergangenen 30. Juni (1988) vorgenommen hat…
3. Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Suksession sakramental weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, einen schismatischen Akt(3) dar. Da sie diesen Akt trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht(4)“. (Motu Proprio Joh. Paul II). Voller Wortlaut siehe hier. www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html
Redaktion benachrichtigen
#16   r.ruhrgebietler   07:15:29 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Burgorus – Danke!
Gut getippert und dargelegt!
Redaktion benachrichtigen
#15   Burgorus   01:51:58 | Dienstag, 15. Mai 2007
@Athanasius: So ein Statement war mal notwendig!
Es leiden doch alle glaubenstreuen Katholiken an der Verfolgung durch die inthronisierten Modernisten-Bischöfe. Es existiert keine allgemeine Vorschrift, wie man aus der desaströsen Situation noch das Beste machen kann.
Die einen bleiben im NOM, müssen dafür Kasperl-Theater, inhaltsleere Predigten und schiefe Blicke in Kauf nehmen, wenn sie wenigstens noch in den wesentlichen Dingen die Ehrfurcht beibehalten wollen.
Andere besuchen TM’s, müssen dafür längere Fahrten in Kauf nehmen. Indult-Messen werden sowieso meist nur an Sonntagen in einer Großstadt angeboten. Werktags kann man eineTM wohl nur in Traditions-Gemeinschaften finden, und da ist nun mal die Piusbruderschaft die größte. Doch tut man dies, hat man mit oft weiten Wegen wenigstens eine anständige Messe, wird aber mit der Schisma-Keule geschlagen, verliert also das soziale Leben: das ist die gesellschaftliche Achtung.
Wenn sich nun die Leidensgruppen (zu denen ich auch B16 zähle) gegenseitig ärger beschimpfen als sie die Modernisten beschimpen, die das Leid verursacht haben, dann kann das nur noch Krankheit sein.
Redaktion benachrichtigen
#14   Czibo Nieznany   23:09:35 | Montag, 14. Mai 2007
gd WEIT WEG, BLOSS IM ALTEN RITUS
:-[ Das sind wohl die wahren Katholiken, die nicht mehr an den Gottesdiensten ihrer Gemeinde teilhaben wollen, um ungestört ihre exklusiven Gottesdienste im göttlich niemals beglaubigten Ritus feiern zu dürfen. ;-) Mögen sie ihre Freude daran haben…meilen weit fahren zu können mit oder vom keifenden Weib… aber bloß nicht in der ursrprünglichen Gemeinde, weil da der Vat II-Gd in seiner Weise gefeiert wird, ohne dass dafür vorher dieJunge Frau (= Maria) bestürmt werden müsste. :(3
Redaktion benachrichtigen
#13   Athanasius   21:32:29 | Montag, 14. Mai 2007
Rufmord
Maledica empfehle ich einen Priester aufzusuchen um seinen Rufmord am guten Ruf der Römisch-Katholischen Christen die zum Meßbesuch in die FSSPX-Zentren gehen und am Namen Erzbischof Lefebvres zu beichten. Ich habe mich noch nie so ohne Grund gegen andere ausgesprochen. Hier unten habe ich Karl Murx auf sein früheres Posting mit einem Link zum antisemitischen Film „Der Ewige Jude“ angesprochen, aber ihn persönlich zu verleumden als Nazi oder Mörder oder Häretiker wie Sie hier machen mit „Anhängern“ einer bestimmten Priestergruppe, noch nie. Man muss immer die Personen respektieren. Noch nie habe ich sogar Feinde der Kirche als Personen durch Anklagen zu homosexuellen Mißtaten, pedosexuellen Verbrechen, theologischen Verbrechen an der Wahrheit, oder Verbrechen gegen die Liebe beschuldigt.
So geht man halt nicht mit einander um.
Sehr wohl habe ich aber bestimmtes Verhalten kritisier, nämlich die Verleumdung der Weihbischöfe FSSPX und des Gedächtnisses von Erzbischof Lefebvre und Bischof de Castro Mayer seitens der ehemaligen Mitbrüder. Wenn ein Lustiger das macht – er hat das aber noch nie so schlimm wie Du gemacht – verstehe ich es. Aus Ignoranz, Angst, Unkenntnis. Aber bei Ihnen und konservativen Katholiken wie im Opus Dei ist das Verbrechen umsoschlimmer. Dort sollte man besser wissen. Das neue Irrtum des emotonalistischen, nicht-katholischen Infallibilitas-semper!-Sumus-papales-et-sancti-Papalismus.
Redaktion benachrichtigen
#12   Rudolfus   19:46:21 | Montag, 14. Mai 2007
@Maledica – Kampf gegen die modernistische Häresie und Liturgiezersetzung
die Piushanseln sind eh nur Protestanten, die sich die Schrift selbst auslegen.
Es ist schade, wie wenig der Kampf Erzbischof Lefebvres gerade auch bei orthodoxen und frommen Katholiken verstanden wird, nämlich für den apostolischen Glauben und für die alte, überlieferte hl. Messe.
Abgesehen davon sollte man einer Priesterbruderschaft nichts unterstellen, was nicht auch zutrifft, nämlich, daß sie z.B. nicht den römisch-katholischen Glauben oder nicht die römisch-katholische Meßfeier und Liturgie hätte, obwohl sie lediglich disziplinarisch der Hierarchie nicht mehr gehorcht – aus Gründen, die die Theologie immer lehrte (die Hierarchie kann immer nur Verwalter des Glaubens sein, und nicht der Verfolger der Rechtgläubigkeit und der hl. Messe).
Jedenfalls kann jeder Katholik froh sein und Gott danken, daß es dieses Refugium gibt, in dem man alle Sakramente und den Glauben so bekommt wie in der Kirche vor Papst Paul VI. und dem Pastoralkonzil,
außerdem ist man dort Katholik unter Katholiken, und nicht Katholik unter Modernisten, die das Katholische ablehnen (insbesonders in der Priester- und Funktionärsebene).
Redaktion benachrichtigen
#11   Maledica   16:24:15 | Montag, 14. Mai 2007
sola traditio
@Athanasius
Also komm’ mir nicht mit diesen bösen Unterstellungen.
Uiuiui
Wenn sich jetzt schon die Piushanseln selbstzerfleischen und der Autor des Artikels als „linke Ecke“ von seinen eigenen Leuten diffarmiert wird und daß dieser sich sogar von den Nazis distanziert hat, so kommen diese Unterstellungen nicht von ungefähr!
@Rudi
Ach ja, wieder das übliche Piushanselgekreische:
Rom muß sich bekehren, aber das machts ja eh nicht und gesetzt dieser Fall trete ein, so werden die Piushanseln natürlich immer nur an der Nase herumgeführt!
Fazit: Die Schreihälse wollen keinen Gott und dessen Stellvertreter über sich haben, sondern selbstbestimmen:
Moderne Protestanten.
Dann führt Euren eigenen Laden weiter als Sekte mit Guru Williamson, aber beschwert Euch nicht permanent.
Es geht auch katholisch, siehe die Gemeinschaften, welche als Verräter und Trachtenverein permanent beschimpft werden.
Seid demütig, kehrt um, tuet Buße
Christus warnte stets vor der Buchstabentreue gegenüber der Geistestreue.
Die Geistestreue kommt in der demütigen Annahme der Einheit zustande.
O jetzt kommen schon die Piushanseln mit Buchstabentreue.
Das machen die Linken auch immer so, die nehmen das Alles auch nicht so ernst und verweisen stets auf die Buchstabentreue.
Aber was solls, die Piushanseln sind eh nur Protestanten, die sich die Schrift selbst auslegen.
Sorry, nicht die Schrift, denn das Dogma lautet ja: sola traditio
Redaktion benachrichtigen
#10   nonnobisdomine   16:06:41 | Montag, 14. Mai 2007
Wer ist dieser Herr Doktor?
Ich habe vor Jahren mal seine Beobachtungen über das PS Essen in Bochum gelesen, leider nicht mehr erreichbar.
Warum hat dieser deutsche Herr Doktor nicht eine Praxis in Deutschland? Der Priesterbruderschaft scheint er auch unbekannt zu sein.
Also – „Butter bei die Fische“ wie man so sagt bei uns …
Redaktion benachrichtigen
#9   Rudolfus   15:55:31 | Montag, 14. Mai 2007
Gottes Kirche
Vor allem wenn man Gänsefüßchen benutzt um dem Wort Bischof herum.
Dann sollten diese Bischöfe schleunigst Buße tun und umkehren und sich der von Gott gestifteten Kirche unterwerfen!
Die Einheit der gottgestifteten Kirche unter dem Papst ist ein wichtiges Kriterium,
aber:
Sich der jetzigen Amtskirche – die nur de jure in Einheit mit dem Papst ist – unterwerfen bedeutet:
1) Die Alte Messe und den alten Ritus nur nach dem Gutdünken der Bischöfe, also vielleicht auch nur einmal im Monat, und das am Montag 11 Uhr, oder vielleicht auch überhaupt nicht.
2) Die Übergabe der kirchlichen Haushoheit aller PBSPX-Häuser an dieselben Hierarchen, die dann mit den eben genannten „Bedingungen“ kommen.
3) Die Unterstellung der Fakultäten an Autoritäten, die an ihren eigenen Fakultäten keinen einzigen orthodoxen Katholiken besitzen, der nicht Student, sondern Lehrer wäre.
Die Amtskirche ist de jure in Einheit mit dem Papst, aber großteils nicht de facto (ein Häretiker [z.B. Modernist] kann per defintionem gar nicht in Einheit mit dem Papst und dem päpstlichen Rom sein, und da sehe man sich einmal die Dissertationen unserer Bischöfe näher an).
Christus warnte stets vor der Buchstabentreue gegenüber der Geistestreue.
Redaktion benachrichtigen
#8   Athanasius   15:53:23 | Montag, 14. Mai 2007
@Maledica
Maul halten. Der Vater von Erzbischof Lefebvre ist als Widerständler im KZ Sonnenburg in der Neumark (heute Sulecin) ums Leben gekommen, wegen seiner Arbeit für den französischen Widerstand, Fluchtverhelfung jüdischer Kinder, und Assistenz bei Funkberichten für England.
Also keine billigen Unterstellungen. Bei der Piusbruderschaft in England bekam ich immer nette Geschichten zu hören über den Erzengel Michael der im II. WK für katholische Amerikanischen Soldaten die Deutschen SS-Soldaten niedergemäht habe. Von einem englischen FSSPX-Priester. Nicht wirklich deutschfreundlich. Und Pater Abrahamowicz FSSPX aus Italien wird auch wohl nicht sonderlich gütig dem NS-Terror gegenüber gestanden haben.
In den Niederlanden waren FSSPX-Kapellengründer sogar Widerständler. Living rough. Auch im hohen Alter gegen die Modernazis, die Liturgie-Einsatzgruppen in überrannten Pfarrgremien.
Also komm’ mir nicht mit diesen bösen Unterstellungen. Auch wenn uns aller Karl Murx sich durch Posten von Links zu „Der Ewige Jude“ für ewig als Braun entlarvt und bekannt hat. Was Schade ist. Vielleicht nimmt er diese Posting im HolocaustThread noch mal zurück.
Das hat mit Links und Rechts nichts zu tun. Die Hl. Römisch-Katholische Kirche hat mit Faschismus, Nationalsozialismus, Bolschewismus, Sozialismus und Liberalismus überhaupt nichts am Hut. Lies’ mal Jacques Maritain und Pieter van der Meer de Walcheren. Oder Henri d’Estaing. S. Scholl. Lichtenberg. M. Kolbe M.I. Nicht den „Dr.“ Otterbeck-Mist.
Redaktion benachrichtigen
#7   Maledica   15:37:15 | Montag, 14. Mai 2007
vermurxter
Lindemann ist der letzte, der es wagen könnte, im Namen der Traditionalisten sprechen zu können. Hier in Nantes hatte er nur Porzellan zerschlagen.
Also sind die linientreuen Piushanseln Nazis!?
Redaktion benachrichtigen
#6   Rudolfus   15:35:22 | Montag, 14. Mai 2007
„Linker PBSPX-Flügel“
Was soll man dazu sagen, solange nicht häretisch oder modernistisch oder ein schlechter Priester.
Ob sich der deutschfreundliche Franzose gut oder schlecht behandelt sieht, scheint auch eher eine subjektive Meinung zu sein.
Vielleicht möchte der Priester auch einfach nicht, daß er, als in Frankreich wirkend, für einen besonderen Wehrmachtfreund gehalten wird.
Redaktion benachrichtigen
#5   Maledica   15:33:01 | Montag, 14. Mai 2007
Dumm…
Die dummen Angriffe seitens einiger Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus gegen die von Mons. Lefebvre geweihten Weihbischöfe sind immer ärgerlich.
Wieso regen Sie sich auf.
Regen Sie sich doch mal über das Krakelen der Schreihalsbischöfe auf
Vor allem wenn man Gänsefüßchen benutzt um dem Wort Bischof herum.
Dann sollten diese Bischöfe schleunigst Buße tun und umkehren und sich der von Gott gestifteten Kirche unterwerfen!
Redaktion benachrichtigen
#3   Athanasius   14:52:12 | Montag, 14. Mai 2007
Dumm…
Die dummen Angriffe seitens einiger Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus gegen die von Mons. Lefebvre geweihten Weihbischöfe sind immer ärgerlich. Vor allem wenn man Gänsefüßchen benutzt um dem Wort Bischof herum. Das ist keine katholische Ausdrucksweise. Ich würde Bischof Alexander Ridiger, Patriarch von Moskau der Russisch-Orthodoxen Kirche, auch kein „Bischof“ nennen, sondern einfach Bischof ohne Füßchen.
Die FSSP ist in der Hetze gegen die Piusbruderschaft auf lokalem Niveau wirklich unter dem Niveau und wieder mal „römischer als der Papst“. Es kommt mir je länger desto mehr als eine Art Bindungsangst vor. Man muss den Bruch mit FSSPX rechtfertigen um eigene Arrangierungen mit ausdrücklich häretischen Bischöfen zu rechtfertigen, was nicht geschehen kann.
Wieso sollte man sich über Bischöfe freuen die (wenn) wirklich häretische Botschaften verkündet haben? Wieso sollte man sich darüber freuen? Nur um nicht wieder Kriechen zu müssen um ein „Indult“ für die Heilige Messe im Ritus der Kirche Roms zu bekommen?
Sado-Masochismus ist es.
Redaktion benachrichtigen
#2   AthanasiusII   14:46:41 | Montag, 14. Mai 2007
Archiepiscopus haereticus
depositus est. (Cfr. can. 188.4 CIC 1917, Cum ex apostolatus officio). Warum immer arrangieren? Was hat Christus mit Belial gemeinsam?
Redaktion benachrichtigen
#1   Typ   14:16:04 | Montag, 14. Mai 2007
Auweh!
Die zwei Priester wohnen „aus praktischen Gründen“ in einer gemeinsamen Wohnung und nicht im Pfarrhaus?
Ich stelle mir gerade folgende Meldung vor: „Gemeindereferent XY wohnt ‘aus praktischen Gründen’ mit einem anderen Mann zusammen.“
Wow, da wär hier aber der Teufel los! ;-)
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
PetrusbruderschaftDem Fegefeuer entkommen Kein Motu ProprioAm Sankt Nimmerleinstag? PetrusbruderschaftSie war tot und lebt wieder PetrusbruderschaftWarum besuchen Gläubige die Alte Messe? Alte Messe in FuldaKlassischer Römischer Ritus? Motu ProprioEs kommt Wallfahrt nach AltöttingEs geht um die Wurst Freigabe der Alten MesseNoch vor dem Ostersonntag Institut St. Philipp NeriTriumph der Tradition TraditionsvereinKardinal Medina unterstützt eine Sekte P. Bernward Deneke FSSPDie Neue Messe ist veraltet Institut vom Guten HirtenVertrag der Versöhnung Kardinal Castrillón„Kein eigentliches Schisma“ Institut St. Philipp NeriUnter Dach und Fach Institut ‘Guter Hirte’Alter Ritus – neue Messe?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net