16:59:01 | Montag, 14. Mai 2007
Benedikt XVI.
Der Heilige Vater kehrte heute gegen 12.30 Uhr nach Rom zurück. Gegenwärtig erholt er sich auf seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo. Pressesplitter.

Das größte brasilianische Nachrichtenportal ‘G1’ zum Papst-Besuch: „Mit einem Lächeln im Gesicht hat
er harte Worte gesagt.“
© Douglas Mansur/visitadopapa.org.br Intensiv und unvergeßlich„Nach seinem fünftägigen Besuch in Brasilien ist Papst Benedikt XVI. nach
Rom zurückgeflogen. In seiner kurzen Abschiedsrede auf dem internationalen Flughafen von Sao Paulo erklärte
der Papst, er habe im größten katholischen Land der Erde »intensive und unvergessliche Stunden erlebt«.
In Brasilien habe er »eine mächtige Bekundung des Glaubens an Christus« angetroffen, sagte der Pontifex.
»In meinem Gedächtnis werden die Bekundungen von Begeisterung und großer Frömmigkeit der ganzen Bevölkerung
für immer tief eingeprägt bleiben«.“
Aus einem Bericht der ‘Schweizerische Nachrichtenagentur SDA’
„Wo sind wir denn jetzt?“„Rund zwei Millionen Menschen im größten katholischen Land der Welt haben
den Papst in den vergangenen Tagen persönlich gesehen. Und ihn mit ihrem Beifall manchmal so aus dem
Konzept gebracht, daß Benedikt auf der Suche nach der richtigen Stelle im Redemanuskript vor sich hinmurmelte:
»Wo sind wir denn jetzt?«“
Aus einem Bericht von Jörg Seisselberg in der deutschen ‘Tagesschau’
Letzter
Tag in Brasilien

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© Jose Cordeiro/visitadopapa.org.br

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Jose Cordeiro/visitadopapa.org.br

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Jose Cordeiro/visitadopapa.org.br

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Augenscheinlich ausgeruhter„3200
statt der erwarteten 2000 Journalisten begleiteten das Ereignis, von dem sie nun verblüfft in ihre Heimatländer
berichten mußten, wie geschmeidig, charmant und traumwandlerisch sicher der Pontifex wirkte. Nach dem
langen Flug aus Rom war er schon dem Flugzeug augenscheinlich ausgeruhter entstiegen als all seine Begleiter.
Frisch wirkte er danach auch an all jenen Altären, an denen er große, feierliche Messen las – und den
Brasilianern gelegentlich die Leviten. Millionen säumten seine Wege in São Paolo und strömten in das
Stadion Pacaembu oder auf das Marsfeld.“
Aus einem Bericht von Paul Badde in der deutschen Tageszeitung
‘Die Welt’Wenige Menschen?„Doch trotz jubelnder Gläubiger bei den öffentlichen Auftritten des Papstes
merkte man, daß die Kirche im katholischen Brasilien wie auch sonst auf dem Kontinent in einer Krise
steckt. Im Stadtbild Sao Paulos fand man kaum Hinweise auf den Besuch des hohen Gastes aus Rom. Anders
als etwa beim Besuch im katholischen Spanien im Juli 2006 in Valencia gab es in Sao Paulo keine Plakate
oder Fahnen. Entlang der Straßen säumten oft nur wenige Menschen den Weg des Papamobils.“
Aus einem
Bericht von Jürgen Erbacher für das ‘Zweite Deutsche Fernsehen’
Heiligsprechung von Frei Antonio Galvao

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Michelino Roberto – visitadadopap.org.br

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Michelino Roberto – visitadadopap.org.br

© Jose Cordeiro – visitadopapa.org.br

© Jose Cordeiro – visitadopapa.org.br
Worum es geht„Oppositionen vergangener Zeiten haben an Bedeutung verloren: Es geht in Lateinamerika
nicht mehr um links oder rechts innerhalb der Kirche. Die Befreiungstheologie ist nicht mehr der vermeintliche
Angstgegner konservativer Kreise der vatikanischen Kurie, wie gerne von manchen dargestellt. Die Option
für die Armen ist auch für Benedikt XVI. in der Mitte des Glaubens angesiedelt. Es geht um den Gottesglauben
selbst: Und hier erscheint der ganz eigene Akzent des Theologenpapstes aus Deutschland: Nur wenn die Substanz
des Glaubens gewahrt bleibt, hat die Kirche eine Zukunft.“
Dominikanerpater Max Cappabianca in einem
Resümee für ‘Radio Vatikan’Bote einer anderen Welt„Doch auch unter denjenigen, die sich nicht abwenden,
gärt es. Laut einer aktuellen Umfrage meinten lediglich neun Prozent der brasilianischen Katholiken,
daß die Kirche auf ihr Alltagsleben überhaupt noch echten Einfluß habe. 96 Prozent der jungen Katholiken
geben etwa an, sie befürworteten den Gebrauch von Präservativen. Millionen gläubiger südamerikanischer
Frauen nehmen die Pille – da wirken die Keuschheitsgebote (»auch für die Zeit des Verliebtseins und
der Verlobung«) des 80jährigen aus Rom wie Botschaften aus einer anderen Welt. Der Papst weiß, daß –
ähnlich wie in Europa bereits geschehen – Millionen Menschen der Kirche zu entgleiten drohen.“
Aus einem
Bericht der lokalen Tageszeitung ‘Pforzheimer Zeitung’Papstreden mit Inhalt„Zu guter Letzt erreicht
der kleine alte Mann mit dem unbeholfenen Lächeln die Herzen der Menschen. Die Begeisterung ist da, auch
wenn sie nicht dasselbe Ausmaß wie bei Johannes Paul II. annimmt. Die kritischen Stimmen sind verhalten:
»Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der bei seinen Besuchen in Brasilien vorwiegend mit einer Rede der
Versöhnung auftrat, hat er all seine Botschaften mit einem rauen Ton des Tadels versehen«, schreibt
die ‘Folha de São Paulo’. Und ‘G1’ – das größte Nachrichtenportal des Landes – kommentiert: »Mit einem
Lächeln im Gesicht hat er harte Worte gesagt.«“
Aus einem Bericht von Dominik Baur für ‘Spiegel online’
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landorganist 11:35:48 | Dienstag, 15. Mai 2007
#17
Stimme aus dem Tradiland 11:29:50 | Dienstag, 15. Mai 2007
#16
Nachtlaterne 05:58:52 | Dienstag, 15. Mai 2007
#15
Gotthard 02:37:01 | Dienstag, 15. Mai 2007
#14
cives_romanus 22:30:43 | Montag, 14. Mai 2007
#13
Rudolfus 22:07:38 | Montag, 14. Mai 2007
#12
Nachtlaterne 21:58:45 | Montag, 14. Mai 2007
#11
Athanasius 21:48:16 | Montag, 14. Mai 2007
#10
thaumaturgos 20:34:22 | Montag, 14. Mai 2007
#9
Rudolfus 20:24:51 | Montag, 14. Mai 2007
#8
Ministrant 20:04:19 | Montag, 14. Mai 2007
#7
ZechprobstHugo 19:52:05 | Montag, 14. Mai 2007
#6
HeinrichvonOfterdingen 19:51:02 | Montag, 14. Mai 2007
#5
Sirilo 19:43:11 | Montag, 14. Mai 2007
#4
matt2 † 19:29:23 | Montag, 14. Mai 2007
#3
Rudolfus 19:25:04 | Montag, 14. Mai 2007
#2
Ministrant 19:08:58 | Montag, 14. Mai 2007
#1
Stimme aus dem Tradiland 17:30:40 | Montag, 14. Mai 2007