Weihwasser für einen Religionsbeschmutzer
Ein österreichischer Blutfetischist bekommt eine neue Ausstellungsfläche. Sein Sammelsurium dekadenter Skurrilitäten wird von Vertretern des kirchlichen Establishments eingeweiht.
(kreuz.net, Mistelbach) Am 24. Mai werden katholische Würdenträger ein sogenannes Museum für Erzeugnisse
des Religionsbeschmutzers Hermann Nitsch (69) einweihen.
Das berichtet die antikatholische Tageszeitung ‘Der Standard’ in seiner heutigen Dienstagsausgabe.
Das Museum befindet sich in der niederösterreichischen Stadt Mistelbach – fünfzig Kilometer nordöstlich von Wien.
Kirchlich gehört die Stadt zur Erzdiözese Wien.
Das Museum mit insgesamt mehr als 6.000 Quadratmetern kostet rund fünf Millionen Euro. Es wird von der Stadtgemeinde Mistelbach und dem Land Niederösterreich finanziert.
Blutfetischist Nitsch wird mit seinen sogenannten Kunstwerken ein Drittel der Räumlichkeiten füllen.
Die anderen beiden Teile werden im Oktober 2007 und im Frühjahr 2008 eröffnet. Sie zeigen die Lebenswelt des Weinviertels und ein Meßweinarchiv.
Der Religionsbeschmutzer beabsichtigt, in den nächsten beiden Wochen noch schnell vier weitere große Farbklecks-Bilder für das sogenannte Museum zu schütten.
Neben dem Ergebnis seiner Spritztouren mit dem Pinsel will der Schmierer barocke Meßgewänder – die in den Jahren nach dem Konzil sowieso massenweise weggeworfen wurden – plazieren.
Gegenwärtig liegen die bestickten Paramente auf dem Betonboden des zukünftigen sogenannten Museums.
Künstler des Establishments
Der naive Bürgermeister von Mistelbach und der ahnungslose niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll werden die Nitsch-Sammlung am 24. Mai eröffnen.
Pröll überreichte dem Schmierer schon im Jahr 2004 einen wohldotierten Preis von 11.000 Euro.
Laut dem ‘Standard’ werden sich Propst Maximilian Fürnsinn, der Mistelbacher Pfarrer Hermann Jedinger und der evangelische Superintendent Paul Weiland dazu hergeben, das Nitsch-Museum ökumenisch einzuweihen.
Die Protestanten lehnen Weihen oder Segnungen von Gegenständen ab. Fetischist Nitsch bezeichnet sich nicht als Christ.
Propst Fürnsinn ist Vorsteher des Stiftes der Augustiner-Chorherren in Herzogenburg bei St. Pölten und erster Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz. Er war ein leidenschaftlicher Feind des emeritierten St. Pöltner Bischofs, Mons. Kurt Krenn.
Die Tageszeitung ‘Standard’ sieht die kirchliche Präsenz im Nitsch-Museum als eindeutiges Signal:
„Die Zeiten, da das Establishment gegen Nitschs Aktionen Sturm lief, sind eindeutig vorbei.“
Nur die rechtsnationale ‘Freiheitliche Partei Niederösterreich’ macht gegen das Museum mobil.
© Bilder: Régine Debatty, Creative Commons
Das berichtet die antikatholische Tageszeitung ‘Der Standard’ in seiner heutigen Dienstagsausgabe.
Das Museum befindet sich in der niederösterreichischen Stadt Mistelbach – fünfzig Kilometer nordöstlich von Wien.
Kirchlich gehört die Stadt zur Erzdiözese Wien.
Das Museum mit insgesamt mehr als 6.000 Quadratmetern kostet rund fünf Millionen Euro. Es wird von der Stadtgemeinde Mistelbach und dem Land Niederösterreich finanziert.
Blutfetischist Nitsch wird mit seinen sogenannten Kunstwerken ein Drittel der Räumlichkeiten füllen.
Die anderen beiden Teile werden im Oktober 2007 und im Frühjahr 2008 eröffnet. Sie zeigen die Lebenswelt des Weinviertels und ein Meßweinarchiv.
Der Religionsbeschmutzer beabsichtigt, in den nächsten beiden Wochen noch schnell vier weitere große Farbklecks-Bilder für das sogenannte Museum zu schütten.
Neben dem Ergebnis seiner Spritztouren mit dem Pinsel will der Schmierer barocke Meßgewänder – die in den Jahren nach dem Konzil sowieso massenweise weggeworfen wurden – plazieren.
Gegenwärtig liegen die bestickten Paramente auf dem Betonboden des zukünftigen sogenannten Museums.
Künstler des Establishments
Der naive Bürgermeister von Mistelbach und der ahnungslose niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll werden die Nitsch-Sammlung am 24. Mai eröffnen.
Pröll überreichte dem Schmierer schon im Jahr 2004 einen wohldotierten Preis von 11.000 Euro.
Laut dem ‘Standard’ werden sich Propst Maximilian Fürnsinn, der Mistelbacher Pfarrer Hermann Jedinger und der evangelische Superintendent Paul Weiland dazu hergeben, das Nitsch-Museum ökumenisch einzuweihen.
Die Protestanten lehnen Weihen oder Segnungen von Gegenständen ab. Fetischist Nitsch bezeichnet sich nicht als Christ.
Propst Fürnsinn ist Vorsteher des Stiftes der Augustiner-Chorherren in Herzogenburg bei St. Pölten und erster Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz. Er war ein leidenschaftlicher Feind des emeritierten St. Pöltner Bischofs, Mons. Kurt Krenn.
Die Tageszeitung ‘Standard’ sieht die kirchliche Präsenz im Nitsch-Museum als eindeutiges Signal:
„Die Zeiten, da das Establishment gegen Nitschs Aktionen Sturm lief, sind eindeutig vorbei.“
Nur die rechtsnationale ‘Freiheitliche Partei Niederösterreich’ macht gegen das Museum mobil.
© Bilder: Régine Debatty, Creative Commons
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Sonntag, 3. Juni 2007 16:16
Julian von Aeclanum: ProblemKUNST
Jaja, die Kunst… das Problem existierte ja vor 70 Jahren auch schonmal. Leider konnte da das ganze „Gerümpel“ nicht effektiv entfernt werden, wie Unkraut eben… aber ich bin mir fast sicher dass sie alle mit Hilfe der Fürstin zu Thurn und Taxis einen ordentlichen Reisighaufen zusammen bekommen und das Problem mit diesen Bildchen schon lösen können (solle die Agnes nicht das Feuerzeug vergessen haben). Und den vielen übrigen Platz, den solche „entartete Kunst“ mal eingenommen hat, kann man ja glücklicherweise mit kitschigen Jesus Bildchen aus dem 19. Jh. zupflastern. Und wer dann immer noch nicht zufrieden ist der stecke sich doch bitte eine Sonnenblume ins Haar und besinge in fröhlichem Reigen die Schönheit der blutlosen Schöpfung…
Donnerstag, 17. Mai 2007 22:02
Nachtlaterne: http://www.mutev.de/MutEV_Kategorien/Plakate/Katastrophe.jpg
Dienstag, 15. Mai 2007 17:42
matt2 †: @nonnobis: ach ja?
Die österreichische Kirche an der Spitze der HOMO-Kardinal können mir als Deutschen vollkommen am Ar…
vorbeigehen.
Und soll mir als Österreicher die deutsche Kirche jetzt wohl auch am Ar… vorbeigehen? Sind Sie etwa ein Nationalist? Ober haben Sie was gegen Österreicher? Schaut’s etwa besser bei Ihnen aus?
Und soll mir als Österreicher die deutsche Kirche jetzt wohl auch am Ar… vorbeigehen? Sind Sie etwa ein Nationalist? Ober haben Sie was gegen Österreicher? Schaut’s etwa besser bei Ihnen aus?
Dienstag, 15. Mai 2007 16:59
nonnobisdomine: Die österreichische Kirche –
an der Spitze der HOMO-Kardinal können mir als Deutschen vollkommen am Ar… vorbeigehen.
Auch in Bezug auf den Skandal in Heiligenkreuz, denn da wird einiges vertuscht, wenn man die Berichte liest.
Auch in Bezug auf den Skandal in Heiligenkreuz, denn da wird einiges vertuscht, wenn man die Berichte liest.
Dienstag, 15. Mai 2007 11:54
kali: Weltherrscher über Sklaven
Um ein Volk und seine Kultur zu vernichten, braucht man nur alles Abartige und Perverse als Kunst und Ideal zu bezeichnen und mit Auszeichnungen zu fördern. Hier treten „unsere“ Politiker und auch „Hirten“ als Handlanger auf um ihre Pfründe behalten zu können und von den steuernden Medien gelobt zu werden. Die Menschheit wird sich dies nicht ewig gefallen lassen. Die Armut wird die Gehirne wieder an die Natur anpassen.
Dienstag, 15. Mai 2007 11:54
Stimme aus dem Tradiland: Probst Fürnsinn von Herzogenburg ist ein Liebling des staatlichen und kirchlichen Establishments!
Hier noch der Link zum Originalartikel: Besuch beim Bischof mit dem Farbbesen
Aber auch Bischof Krenn äußerte sich in seiner Zeit als Weihbischof von Wien 1989 nicht gerade glücklich zu Hermann Nitsch:
„Nitsch ist ein interessanter, ein faszinierender Mensch. Ich könnte mit ihm stundenlang reden … Ich schätze seinen Geist und seinen Scharfblick.“
(Spektrum, ORF, 2. März 1989; Neue Kronen Zeitung, 5. März 1989).
Hier eine lesenswerte Abrechnung mit Hermann Nitsch mit dem Resümee, dass dieser Satanist sei.
Aber auch Bischof Krenn äußerte sich in seiner Zeit als Weihbischof von Wien 1989 nicht gerade glücklich zu Hermann Nitsch:
„Nitsch ist ein interessanter, ein faszinierender Mensch. Ich könnte mit ihm stundenlang reden … Ich schätze seinen Geist und seinen Scharfblick.“
(Spektrum, ORF, 2. März 1989; Neue Kronen Zeitung, 5. März 1989).
Hier eine lesenswerte Abrechnung mit Hermann Nitsch mit dem Resümee, dass dieser Satanist sei.
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