[ « 199 200 201 202 203 » ]
Dienstag, 15. Mai 2007 14:45
Ende März soll der Papst bei einer Privataudienz eine baldige Veröffentlichung seines ominösen Motu Proprios versprochen haben. Doch dann kam Post aus Deutschland.
Zurück zum Artikel 91 Lesermeinungen:
Freitag, 18. Mai 2007 11:31
No Comment: @Raimund
Schluss mit dem Stuss. Die Freigabe der „alten Messe“ ist ein völlig marginales Randereignis, eine vernünftige Korrektur der „Liturgiepolitik“ zugunsten einer legitimen Pluralität, mehr nicht. Das Interesse an der „alten Messe“ wird danach eher abnehmen, da sie nicht mehr als Kampfinstrument gegen das Konzil taugt.

Und je mehr die „neue Messordnung“ im Geist der Liturgie gefeiert werden wird (da liegt die Hauptaufgabe) wird sich ihre religiöse und pastorale Überlegenheit erweisen. Die Grundentscheidung des Konzils, zu einer kommunikativen Form der Messe (dem Typus des 7. Jh. nachempfunden) zurückzukehren, hat die Liturgie für das III. Jahrtausend überhaupt erst gerettet. Nur auf dieser Basis war überhaupt eine „Wiederentdeckung“ liturgischer Schätze möglich. Sogar solche rigorosen Fanatiker wie Mosebach wären ohne Liturgiereform undenkbar. Denn wenn sich ein selbsternannter „Experte“ sich vor 1962 solche Pamphlete angemaßt hätte, hätte es gewaltigen Ärger mit der Hierarchie gegeben. Dass die Beter überhaupt liturgische Ansprüche formulieren dürfen, ist eine Frucht des von Euch so gehassten Konzils!
Freitag, 18. Mai 2007 11:19
Guntram: News…
Papst Benedikt XVI. will der gesamten Kirche Gottesdienstfeiern nach dem vorkonziliaren liturgischen Ritus erlauben. Das bestätigte Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos gestern Abend bei einer Ansprache vor lateinamerikanischen Bischöfen in Aparecida.

und weiter:

Der Papst habe die Absicht, die Möglichkeit zur Feier der Heiligen Messe und der Sakramente nach dem alten Ritus von 1962 auf alle Gläubigen auszudehnen, sagte der Kardinal. An dieser Liturgie, die niemals abgeschafft worden sei, bestehe heute ein neues Interesse.

Einer mexikanischen Agentur gegenüber betonte der Kurienkadinal erneut, daß der Vatikan die Priesterbruderschaft nicht als schismatisch betrachte
Freitag, 18. Mai 2007 08:28
Rudolfus: @Landorganist / Verfolgung der Alten Messe und Verfolgung der Rechtgläubigen
die Pius-Hanseln, wenn die alte Messe wieder allgemein zugelassen wird? Das wäre doch ganz übel für die Brüder, würde doch deren Existenz-Berechtigung wegfallen
Die PBSPX ist zwar das Refugium der Alten Messe schlechthin – in der noch andauernden Verfolgungszeit –, sie ist aber auch das Refugium des apostolischen Glaubens wider den Modernismus.

Ein mögliches Verfolgungsende der Alten Messe bedeutet noch nicht das Ende der Verfolgung der Rechtgläubigen, nämlich der Antimodernisten (vgl. die prophetische Antimodernismusenzyklika Pascendi dominici gregis, hl. Papst Pius X.).
Freitag, 18. Mai 2007 08:20
landorganist: Was machen denn
die Pius-Hanseln, wenn die alte Messe wieder allgemein zugelassen wird? Das wäre doch ganz übel für die Brüder, würde doch deren Existenz-Berechtigung wegfallen. Aber nein, erst dann würde wohl das wahre reaktionäre Gedankengut zum Vorschein kommen, das jetzt noch hinter der harmlosen Forderung nach der alten Messe versteckt wird.
Deshalb bin ich für die Wiederzulassung!

@Raimund
Es ist ja wirklich nett, wie Sie nach Hetznet-Manier Fakten in den Raum stellen, die durch nichts zu beweisen sind. Was Sie da schreiben ist schlicht und einfach albern.
Freitag, 18. Mai 2007 08:12
r.ruhrgebietler: Danke wir Jesus Christus für die Freigabe!
Denn:
Wer unwürdig Meine Heiligen Sakramente empfängt, der ißt sich das Gericht. Kommt mit geheiligten Herzen zu Mir. Ich werde euch erquicken und erlösen von all euren Übeln.
Donnerstag, 17. Mai 2007 17:44
Benedikt: Hoyos: Papst will Alte Messe zulassen
Donnerstag, 17. Mai 2007 16:35
wickerl: wer schweigen kann und warten dem wachsen die Rosen im Garten
Wenn darüber mehr geschwiegen worden wäre, wäre es eher gekommen, mir waren die Ankündigungen immer peinlich.
Donnerstag, 17. Mai 2007 13:51
Benedikt: @ raimund
Das MP wird einen Dammbruch auslösen.

Dazu muss es erstmal kommen. Und auch dann werden die Auswirkungen höchst beschränkt sein. Wieviel Priester des alten Ritus gibt es in Deutschland? 50? 60? Und wenn es hundert wären, und diese hundert am Sonntag 200 Messen gefeiert haben, was ist das schon gegen die 20.000 anderen Messen noch der neuen Messordnung?
Mittwoch, 16. Mai 2007 14:01
Burgorus: @raimund: Sehr gute Analyse…
… und die Teufel wissen, dass alles, was sie innerhalb von mehr als hundert Jahre schleichend in mühseliger Kleinarbeit aufgebaut haben, wieder zusammenbrechen wird. „Welch schrecklicher Tag!“, heulen sie.
Mittwoch, 16. Mai 2007 08:57
raimund: Fortsetz.
7. Das MP wird einen Dammbruch auslösen. Aber diese Öffnung als solche wird nicht sofort überall spürbar sein (Wasser bracuht Zeit zum Fließen) und nicht der letzte notwendige Schritt auf dem Weg der Reinigung der Kirche sein. Danach werden gute Hirten die Gläubigen wieder am liturgischen Wasser des ewigen Lebens auf die Weide der vollen Wahrheit führen und sie – im Gegensatz zu jetzt – vor den Wölfen verteidigen.
Mittwoch, 16. Mai 2007 08:43
Sirilo: @athanasius1957
Mag sein, daß Paul VI. Dietrich von Hildebrand als „Kirchenlehrer“ bezeichnet hat, aber wasd hat das mit dessen Witwe zu tun? Hat sie den Titel geerbt? Auch die Witwe eines katholischen Philosophen hat nicht das Recht, den Papst „zu ermahnen“, als wäre sie ein Überpapst. Aber ich weiß ja, daß es in der Tradiszene nur so wimmelt von Überpäpsten, die alle dem Papst vorschreiben wollen, was er zu tun und zu lassen hat.

(P.S. Sie fordern mich auf, Geschichte zu lernen. Darf ich diese Aufforderung erwidern? Lernen Sie deutsche Rechtschreibung!)
Mittwoch, 16. Mai 2007 08:43
raimund: 1. Die Anzahl der papst- und glaubenstreuen Katholiken, die sich NICHT zum Umfeld der FSSPX rechnen
ist locker genauso groß wie die Zahl der sich ihr zurechenenden Personen.

2. Das hl. Messopfer nach Pius V. ist kein Eigengut einer Gruppe. Der Versuch alles was mit Tradition und Rechtgläubigkeit zu tun hat in die FSSPX-Ecke zu rücken, entspricht dem Muster des sog. „Antifaschismus“: Alles konservative und patriotische wird sofort zu „Nazi“ und „rechtsextrem“ umgedeutet. Folgt Anrüchigkeit und Distanzierung.

3. Schon vor einem Jahr in Altötting hat Ex. Haas etwas in Richtung MP angedeutet, dann wurden die Andeutungen schrittweise klarer und offizieller.
Die Erpressung des Papstes durch deutsche Bischöfe ist schäbig, aber wieder mal typisch.

4. Warum versucht Maledica eine Gruppe, die sich durch einen schismatischen Akt selbst an die Grenze der Kirche begeben hat, ganz aus der Gemeinschaft hinauszuekeln? Teile + Herrsche ist das Motto des Diabolus. „Das alle eins seien“ der Wunsch des Heilands. Genug gehanselt! Man ebne ihnen den Weg zur Umkehr.

5. Wie gestern aus der Meldung über Card. Sterzinsky gelesen, geht es beim MP nicht nur um den Ritus als solchen, sondern auch um die FSSPX. Wovor haben Maledica und die deutschen Bischöfe Angst, daß sie den Papst dabei bekämpfen?

6. Allen (FSSP, SJM, IPSN, ICHPK, Le Barroux, FSSPX, usw.) gemeinsam ist nicht „nur“ die Liebe zur Liturgie, sondern auch das Bewahren des vollen Glaubensgutes. Die neue Blüte der Liturgie wird eine neue Blüte des Glaubens mit sich bringen. Davor haben die Maurerbrüder im Bischofgewand Angst.

7. Das MP
Mittwoch, 16. Mai 2007 08:27
athanasius1957: ad sirilio
lernen sie geschichte

dietrich von hildebrandt wurde von s.heiligkeit paul vi. als KIRCHENLEHER bezeichnet. er war einer der genialsten denker des 20.jh. auf ihn geht die anregung zum motu proprio „quattuor ab hinc annos“ 1984 zurück.
Hintergrund: 1980 hat jpII den weltepiskopat bzgl der annahme des paulinischen missale befragt. antwort: alles paletti, das volk ist happy darüber.
hildebrandt wußte aber, daß dem nicht so war, und zahlte aus eigener tasche über eine firma eine umfrage bzgl „ob der alte ritus als gleichberechtigt gewünscht wird“. das für den alten ritus überwältigende ergebnis präsentierte er jpII.

nur so viel zu x-belieber laie
Dienstag, 15. Mai 2007 23:19
Gotthard: @burgorus
Ich meine: Wenn der Verlust der Wunden, die er 50 Jahre trug, damit zu tun haben sollte, dann darf man das nicht als Strafe von Pater Pio auffassen, der nur gehorcht hat bzw. als alter Mann mit sich machen ließ, sondern als Zeichen Gottes gegen den Volksaltar.

Das genaue Gegenteil wäre richtig: der Verlust dieser schrecklichen Wunden durch die Zelebration am Volksaltar würde eine Bestätigung dieser Liturgie darstellen.
Dienstag, 15. Mai 2007 23:09
r.ruhrgebietler: wie gehabt!
Im Süden nichts neues
Dienstag, 15. Mai 2007 22:46
Burgorus: @defensor fidei
Ich versuche mich zu erinnern, woher ich die Information über den Volksaltar habe. Ich glaube, sie kommt vom Claus-Peter-Clausen-Verlag (vielleicht im Schwarzen Brief, den ich damals abonniert hatte). Da wurde es so dargestellt, als hätte P. Pio die Wunden wieder verloren, weil er (nur einmal?) am Volksaltar gefeiert habe. Ich habe diese Meinung nie angenommen. Ob es überhaupt ein „richtiger Volksaltar“ war, kann ich auch nicht sagen.
Dienstag, 15. Mai 2007 22:34
Friedrich Reusch: richtig, Heinrich
beten wir um ihre Bekehrung. Ich habe extra das Wort Ehe nicht gebraucht.
Dienstag, 15. Mai 2007 22:29
Burgorus: Nochmals zu Pater Pio:
Die Info von Justus ergibt also, dass er nie den NOM zelebriert hat. Wie ich schon sagte, hat er aber die letzte Messe am Volksaltar auf einem Stuhl gefeiert. Wie lange er bereits den Stuhl benötigte, weiß ich nicht.

Dass er die letzte Messe am Volksaltar feierte, kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass er die Stufen zum Hochaltar nicht mehr hinaufgehen konnte oder man ihn nicht hinaufgetragen hat.

Das Schließen der Wunden am Ende seines Lebens scheint doch mehr auf die Vollendung eines 50jährigen Leidens mit den Wunden Christi hinzuweisen:

Am 20. September 1968 jährten sich zum 50sten Mal die Wundmale von Pater Pio. Er zelebrierte die heilige Messe und empfing nochmals am 22. September zahlreiche Gebetsgruppen. Dann kam sein Ende. Am 23. September um 2.30 Uhr starb er. (aus kathpedia)
Dienstag, 15. Mai 2007 22:25
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Defensor,
vielen Dank für Ihren – wie immer – guten Beitrag!
Dienstag, 15. Mai 2007 22:21
Defensor Fidei: @ Burgorus: Pater Pio am Volksaltar?!
P. Pio hat erst am Ende seines Lebens die Liturgie-Reform erlebt. Damals feierte er die Messe bereits auf einem Stuhl. Ob es nur eine oder mehrere Messen waren, weiß ich nicht, auf jeden Fall hat er seine letzte Messe am Volksaltar gefeiert, oder: man hat ihn dort hingesetzt. Ob er auch wirklich den Novus ordo zelebriert hat, ist mir unbekannt.

Das müssen Sie mir aber mal erklären. Pater Pio ist am 23. September 1968 gestorben. Wie soll er denn da die Liturgiereform noch miterlebt haben. Der NOM ist meines Wissens erst ab 1970 gefeiert worden, nachdem man ihn 1969 fertig zusammengebastelt hatte.

Für den „Volksaltar“ gibt es zwei mögliche Erklärungen. Entweder Pater Pio hat nach dem ‘65er-Ritus zelebriert, wo ein Volksaltar meines Erachtens schon erlaubt war oder aber der Altar an dem Pater Pio die Messe gefeiert hatte, stand frei in der Kirche, wie es bei vielen Kirchen z.B. in Rom auch der Fall ist. Hierbei handelt es sich aber nicht um „Volksaltäre“ im klassischen Sinn. Diese Kirchen sind nämlich meist gewestet. Der freistehende Altar sollte lediglich eine Zelebration nach Osten hin ermöglichen. Daß auch das Volk dort stand, war absolut nebensächlich.
Dienstag, 15. Mai 2007 22:19
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Herr Reusch,
um Ihre Aussage zu präzisieren: von Gott hat sich die ehrenwerte Dame schon längst getrennt, nun trennt sie sich auch von Ihrem, Ihr in natürlicher, nicht in sakramentaler Ehe verbundenen Gatten.
Dienstag, 15. Mai 2007 22:13
Friedrich Reusch: Diese Begrüdung ist der Witz
Als politisch korrekten Vorwand für ihre Feindschaft gegen den überlieferten Ritus instrumentalisierten die Bischöfe angeblich die Karfreitagsfürbitte, in der Gott um die Bekehrung der Juden, die Christus nicht anerkennen, gebeten wird.

Der Großteil meiner Freunde ist evangelikal.
In ihren Gemeinden wird sehr regelmäßig um genau das gebeten – und die Evangelikalen sind gewiss nicht antisemitisch.

Ich meine, man könnte sich ja zum Spaß mal darüber bei der EKD beschweren – aber Frau Käseglocke ist ja gerade mit ihrer Scheidung beschäftigt…
Dienstag, 15. Mai 2007 22:08
HeinrichvonOfterdingen: Ich finde den Artikel übrigens höchst
rührend, Alice von Hildebrand muss doch nun auch schon hoch betagt sein!
Zur Erinnerung: Ihr Gatte, Dietrich von Hildebrand, ist einer der bedeutenden Philosophen des 20.Jahrhunderts. Unvergessen seine immer noch lesenswerte Einführung „What is philosophy?“
Er war auf Basis seiner realistischen Phänomenologie auch einer der Wenigen, die den Aufbruch in den Untergang durch das 2.Vatikanum früh durchschauten. Seine Bücher „Der verwüstete Weinberg“ und „Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes“ legen darüber Zeugnis ab. Ich habe diese Bücher erst von kurzem mit viel Gewinn wieder gelesen. Jedem Menschen guten Willens auf diesen Seiten seien Sie wärmstens ans Herz gelegt. Auf www.booklooker.de finden sich häufig zahlreiche Gelegenheiten diese bedeutenden Bücher preiswert antiquarisch zu erwerben.
Dienstag, 15. Mai 2007 22:07
golfi: iustus: Böse Herzen wollen zerstören, sie sind blind,
blind für das Wahre, ihr Geist untersteht dem Diabolo.
Iustus, Sie können Leute ,gleich dem Ministranten, diese
Tatsache nicht beibringen.
Dienstag, 15. Mai 2007 22:02
Burgorus: @agmen: Die letzte Messe von P. Pio
P. Pio hat erst am Ende seines Lebens die Liturgie-Reform erlebt. Damals feierte er die Messe bereits auf einem Stuhl. Ob es nur eine oder mehrere Messen waren, weiß ich nicht, auf jeden Fall hat er seine letzte Messe am Volksaltar gefeiert, oder: man hat ihn dort hingesetzt. Ob er auch wirklich den Novus ordo zelebriert hat, ist mir unbekannt.

Interessant ist, dass es Leute gibt, die glauben, dass sich bei Pater Pio die fünf Wunden Christi deshalb am Ende seines Lebens wieder geschlossen haben, weil er eine Messe am Volksaltar zelebriert hat.

Ich meine: Wenn der Verlust der Wunden, die er 50 Jahre trug, damit zu tun haben sollte, dann darf man das nicht als Strafe von Pater Pio auffassen, der nur gehorcht hat bzw. als alter Mann mit sich machen ließ, sondern als Zeichen Gottes gegen den Volksaltar.

Man kann aber auch das Schließen seiner Wunden unmittelbar vor dem Sterben, unabhängig von Volksaltar oder nicht, als Zeichen auffassen, dass er alles, was er leiden musste, auch gelitten hat, also als Zeichen eines vollendeten Sühne-Lebens.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:44
iustus: Hier eine Info:
5. derselbe Papst Paul VI., der im Jahre 1970 das Römische Meßbuch nach den Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils promulgierte, gewährte persönlich dem heiligen Pater Pio von Pietrelcina das Indult zur Fortsetzung der (auch öffentlichen) Zelebration der Heiligen Messe nach dem Ritus des heiligen Pius V., obgleich die liturgische Reform mit der Fastenzeit des Jahres 1965 in die Umsetzungsphase trat;

Quelle: http://www.internetpfarre.de/blog/item/146/
Dienstag, 15. Mai 2007 21:44
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Ministrant,
Prof. May hat es in seiner lakonischen Art doch herrlich formuliert:

1. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist nicht schismatisch, weil sie weder die Unterordnung unter den Papst ablehnt noch die Gemeinschaft mit den Bischöfen (can. 751). Vielmehr sind es die Letzteren, die die Gemeinschaft mit der Bruderschaft ablehnen.

2. Weil die Bruderschaft nicht schismatisch ist, sind ihre Mitglieder auch nicht exkommuniziert. Beides sind unwahre Behauptungen, die von jenen aufgestellt werden, denen der Spiegel lästig ist, den ihnen die Bruderschaft vorhält.


Sie haben gerade wieder ein schönes Beispiel dafür gegeben, wie die Modernisten die Gemeinschaft mit den Katholiken, die der Tradition treu geblieben sind, ablehnen. Tja, die Wahrheit ist einfacher als Sie sie gerne hätten.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:39
agmen: Lieber Hacki
Zelebrierte denn Pater Pio die heilige Messe nicht nach dem neuen Ritus?
Mir ist nicht bekannt, dass dieser Heilige sich über die Messformen geäußert hätte.
Ich wäre über neue Informationen dankbar.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:38
er wird diese Dinge ignorieren, zerreden, drumherumreden usw … leider.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:36
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Möchtegern,
da haben Sie ganz recht! Man kann Sie aber erfüllen. Eine der vielen Tatsachen, die der Ministrant in seinem unsäglichen Hass auf die Tradition der Kirche außer Acht gelassen hat.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:34
iustus: @Ministrant
Was machen Sie denn hiermit:

http://www.piusx.ch/german/aktuell/ak%20-%20prof%20may.htm

und damit:

http://www.piusx.ch/german/aktuell/may2.htm?

Und auch das dürfte für Sie lehrreich sein:

http://www.kreuz.net/article.4676.html

Zitat:

Den Begriff einer „Ökumene nach innen“ lehnt Kardinal Castrillón ab: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker.“

Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine schismatische Handlung vollzogen.

Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“

Dabei teilt der Kardinal die Furcht des Heiligen Hieronymus († 420), daß Häresie zum Schisma führt und umgekehrt.

Die Gefahr eines Schismas sei groß: etwa durch systematischen Ungehorsam gegenüber dem Heiligen Vater oder durch Leugnen seiner Autorität.

Der Kardinal hofft, daß die Piusbruderschaft zur vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater gelangen wird und „die Heiligkeit der Neuen Messe anerkennt“.


Tja, die Welt ist komplizierter als Sie sie gerne hätten.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:33
möchtegern-kathole: wenn die FSSPX …
… kein Teil der Kirche wäre, könnte man dort seine Sonntagspflicht nicht erfüllen.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:28
Hacki: besser als über ein MP zu spekulieren
wäre eine Beschäftigung mit einigen heiligen Personen.
z.B. Pater Pio von Pietrelcina, Phillip Neri, Sr. Faustina Kowalska, Gertrud von Helfta, Martin von Cochem, uva.
Das Gerede von irgendwelchen Vorteilen des NOM löst sich vor diesem Hintergrund auf wie Rauch im Wind.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:27
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Ministrant,
ich würde Ihnen nie vorwerfen, dass Sie lügen würden. Aber Sie sagen die Unwahrheit. Diesen Satz aus ihrer Feder schon vergessen: Nein sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden haben, denn die FSSPX ist kein Teil der Kirche. Die Rechtschreibung habe ich behutsam an die heute gültigen Regeln angepaßt!
Dienstag, 15. Mai 2007 21:24
Ministrant: @HvO…
Ich halte mich an die Wahrheit, dafür brauchen sie nicht sorgetragen.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:22
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Ministrant,
die Wahrheit hat immer was mit Liebe zu tun. Die Unwahrheit immer etwas mit Lieblosigkeit. Halten Sie sich einfach an die Wahrheit, dann können Sie sich Ihr Betroffenheitsgestammel sparen!
Dienstag, 15. Mai 2007 21:21
möchtegern-kathole: ich glaube nicht, dass …
… der Widerstand gegen B16 nach einem Erscheinen des MP erlahmt, sondern er wird noch größer und bedrohlicher werden. Die Mächtigen haben es noch nie akzeptiert, dass ihnen Konkurrenz entsteht.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:21
agmen: …
Ich denke, dass diese Keilereien zwischen FSSPX, FSSP und Normalkirche höchst überflüssig und peinlich sind.
Uns verbindet allemal mehr, als uns trennt. Wenn wir zusammen halten würden, wären wir, die das MP herbeisehnen, viel stärker.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:19
Ministrant: @Tradis
Es ist schon bemerkenswert wie schnell so mancher hier beleidigend wird. Predigt die Heilige Schrift nicht Liebe? Was Sie hier von sich geben hat mit dieser nichts mehr zu tun.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:17
Maurice Corvisier: „sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden haben“, so der
Ministrant.

Nun: ich bin’s eher als Sie, denn Ihr Rom hat sich vom ewigen Rom Ewigkeiten weit entfernt (mehr als z.B. ihre Rechtschreibung sich vom Duden entfernt hat). 2000 Jahre sind unsere Tradition. 40 Jahre sind Ihre Tradition. Sonst noch was?

Lassen Sie’s also stecken. Es trifft uns nicht – genauso wenig treffen uns die zwanghaften Wiederholungen des zerrissenen und zerquälten Maledica oder die dümmlichen Tiraden dieser seltsamen Landpfeife.

Es trifft uns nicht.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:15
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Ministrant,
Nein sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden haben, den die FSSPX ist kein Teil der Kirche.Wieder mal den und denn verwechselt, Rechtschreibung ist ja nicht ihr Thema, Rechtdenken erst recht nicht, wie man wieder mal sieht. Die FSSPX ist also nach Ihrem Dafürhalten kein Teil der Kirche. Das ist immerhin insofern bemerkenswert, als sich nur Katholiken, die in der Priesterbruderschaft St.Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, sich die Exkommunikation zuziehen. Wer also die FSSPX als die einzig wahre Kirche sieht ist exkommuniziert, wer sie nur als Teil der Kirche sieht ist dies nicht. Aber unser tumber Ministrant behauptet, sie sein kein Teil der Kirche. Immerhin bemerkenswert, nicht bezüglich des Status der FSSPX, aber bezüglich ihres Geisteszustands.

„Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu“. (Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Erzb. Ordinariat, 10. Mai 2006, Prot.Nr. 579/06)
Dienstag, 15. Mai 2007 21:14
möchtegern-kathole: wenn hochrangige …
… Kurienmitglieder sagen, dass eines in Planung ist, muss man schon ziemlich verbissen dagegen sein um zu sagen, dass keines in Planung ist.
Dienstag, 15. Mai 2007 21:02
HeinrichderZweite: Lieber Ministrant,
Wenn man dieselbe Meinung in einer Frage vertritt, dann heißt dies noch lange nicht das man in Einheit miteinander ist, oder wollen sie mir weiß machen der Papst tritt bald der FSSPX bei?Er würde nicht genommen! Es existieren gewisse Mindestanforderungen an die Rechtgläubigkeit. Und ich glaube nicht, dass man bei ihm eine Ausnahme machen würde!
Dienstag, 15. Mai 2007 21:00
Ministrant: @Maurice
Nein sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden haben, den die FSSPX ist kein Teil der Kirche.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:58
HeinrichvonOfterdingen: Liebes Ministrant,
irgend eines ist immer in Planung.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:58
Ministrant: @möchtegern
Ich bezweifle, dass ein MP in Planung ist…
Dienstag, 15. Mai 2007 20:57
Maurice Corvisier: Sagen wir es einfach so:
ich bin (und zwar ganz und gar nicht unreflektiert!!) froh und glücklich, seit 25 Jahren ein Piushansel und deshalb bis auf wenige unglückliche Jahre der Entbehrung so katholisch sein zu dürfen, wie alle meine Vorfahren es auch waren.

Wenn ich denke, ich müßte so bitter und zerrissen wie Maledica leben … oder so unreflektiert wie Ministrant …

Nochmals: Danke, danke, Monseigneur Lefebvre! Ora pro nobis Sancte Marcelle.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:55
möchtegern-kathole: In der Frage der faktischen Zulassung …
… der Alten Messe ist der Papst auf die Linie der FSSPX geschwenkt, die die seit 40 Jahren vertreten.

Und gegen die deutschen Bischöfe. Das passt Ihnen halt nicht, Ministrant, aber Sie werden es hinnehmen müssen, dass das so ist.

Wie hoch der Damm zwischen Rhein und Tiber geworden ist, erkennen Sie an dem verbissenen Widerstand, der das MP verzögert, statt verbindlichem Wohlwollen.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:48
Ministrant: @möchte
Und wenn Guido Westerwelle sagt Abtreibung ist schlecht ist man noch lange nicht in Einheit mit ihm…
Wenn man dieselbe Meinung in einer Frage vertritt, dann heißt dies noch lange nicht das man in Einheit miteinander ist, oder wollen sie mir weiß machen der Papst tritt bald der FSSPX bei?
Und wie der Papst genau zur Alten Messe steht, dass werden wir sehen und lesen, wenn das schon tausendmal angekündigte MP endlich erscheint.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:43
möchtegern-kathole: was die Forderung …
… der faktischen Wiederzulassung der Messe angeht, befindet sich der Papst in Einheit mit FSSPXund im Gegensatz zu vielen Bischöfen, z.B. den deutschen.

Das zu leugnen ist vollkommener Unsinn.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:39
Ministrant: @möchtegern
Sie unterliegen einem fatalen Irrtum. Der Bischof von Rom befindet sich in der Einheit des Bischofskollegiums und nicht mit der FSSPX. Wenn er die Alte Messe „wieder zulässt“, dann nur weil er es notwendig für die Kirche hält und nicht um die Piushansele zu begeistern. Das „wieder zulässt“ steht in Klammern, da die Alte Messe nie abgeschafft wurde.
Dienstag, 15. Mai 2007 20:30
möchtegern-kathole: na die „Pius-Hanseln“ …
… werden ja ersnt genommen. Immerhin will der Papst die Forderung der FSSPX gegen die restlichen Bischöfe durchsetzen. Der Graben ist also nicht zwischen Pius-X und Pabst/Bischöfen, sondern zwischen Papst/FSSPX und Bischöfen – von einzelnen abgesehen.

Wie lange wird man die Lehmänner noch ernst nehmen???
Dienstag, 15. Mai 2007 20:02
Sarah: Es muss erbeten sein
@consolamini
Ich stimme Ihnen zu, weiss nämlich auch von Diözesanpriestern, die sehnsüchtig auf das Motus proprio warten. Gott sei Dank! Auch die Gegner der Alten Messe wissen bzw. ahnen das ebenfalls. Daher waren sie auch so rührig, den Papst mit allen Mitteln von der Freigabe abzuhalten. Man machte sich Sorgen, dass die Gläubigen durch 2 Riten verwirrt werden könnten. Ei, ei – aber über Klamauk-Messen und Verstösse gegen Redemptionis sacramentum macht sich niemand Sorgen. Da dürfen wir ggfs. laufend neue Verwirrungen erleben. Die Kirchenmanager können froh sein, dass die meisten Katholiken am kirchlichen Leben kaum noch interessiert sind, also höchstens treu mitlaufen, aber als brave Staatsbürger die Kirchensteuer zahlen. Wir müssen Geduld haben. Unsere einzige, aber starke Waffe ist das Gebet. Wenn wir in Jesu Namen ohne Unterlass beten für den Hl. Vater, für die hl. kath. Kirche und um den hl. Geist für uns alle, wird Gott unsere Bitten auch zur rechten Zeit, die in seinem Ermessen liegt, erhören.

@Maledica
Ihnen möchte ich nur sagen, wie abscheulich und unchristlich Ihr Geplärre ist. Werden Sie doch nach Ihrer Facon selig, aber lassen sie aufrichtigen Christen ihren hl. Glauben. Können Sie nicht aufhören, die Tradition, die nichts Böses getan hat, dauernd zu beleidigen? Ob Jesus wohl auch so handeln würde?
Dienstag, 15. Mai 2007 19:43
Sie tun mir leid. Ich werde heute abend für Sie beten.
Dienstag, 15. Mai 2007 19:41
Im NOM ist der „Zelebrant“ im besten Fall nur der Leiter und Vorsitzende einer Versammlung wo „Jesus mitten unter uns ist“, dazu braucht es keine Weihe, Zölibat usw. Dazu reicht das „allgemeine Priestertum“.

Es wäre schon interssant, einmal zu erfahren, was an der obenangeführten Konstellation verkehrt sein soll. Es geht immer um das „allgemeine Priestertum“. Das ist eine ganz wesentliche Position im Zweiten Testament. Der Priester ist kein Opfervollzieherwie teils in anderen Religionen! Er ist Vorsitzender und Leiter der Mahlfeier, bei der das Kreuzesopfer vergegenwärtigt wird. Alles andere ist, weil von Sektengeist durchdrungen, von Übel.
Dienstag, 15. Mai 2007 19:26
zeitundewigkeit: @Stimme der Vernunft
Das MP wird kommen. Papst Benedikt XVI. wird sich gegen die Progressiven durchsetzen. Und Lehmann wird sein Fähnchen sofort nach dem Wind drehen: Mit dem MP ist eine neue Situation eingetreten und wir müssen den Papst stützen…
Dienstag, 15. Mai 2007 19:19
Typ: Hm, mal überlegen…
Der Priester muß wieder wissen was sein(e) Beruf(ung) ist: das Opfer darbringen.

Kann nach Christus noch irgendein Opfer dargebracht werden? Laut Hebr, Röm etc. geht das nicht; außer das Selbstopfer der Menschen – das kann aber kein Priester stellvertretend für andere, denn dann wäre es ja kein Selbstopfer.

Die Feier des Opfers kann also nur darin bestehen, dass eine und einzige Opfer Jesu Christi zu vergegenwärtigen und sich in seine Gegenwart hingebend-selbstopfernd miteinzutreten. Wenn Sie das unter „der Priester bringt das Opfer dar“ verstehen, dann gut; aber Sie werden mir wohl zustimmen, dass Ihre typisch tridentinische Terminologie zumindest Missverständnisse deutlich befördert…

Und wenn es auf die anderen Gläubigen nicht ankommt, warum spricht der Priester dann eigentlich alle Gebete im Plural und warum gehört dann eigentlich ein „Amen“ der Gemeinde dazu?

Wer vollzieht die Liturgie? Der Priester allein? Oder die Kirche unter ihrem Haupt Christus, das in der Liturgie durch ein bestimmtes kirchliches Amt repräsentiert wird? a oder b?
Dienstag, 15. Mai 2007 19:12
Heggi: Maledica
Sind die „Piushanseln“ Ihre Meinung nach katholisch oder nicht?
Dienstag, 15. Mai 2007 18:56
consolamini: Das kann ich so nicht bestätigen…
Es gibt sogar sehr viele äüßerlich vielleicht als „modernistisch“ einstufbare Priester, die sehr gerne (ja zum Teil jetzt schon im Verborgenen) die überlieferte Liturgie feiern würden. Jedenfalls gäbe uns so ein Motu Proprio gewaltigen Rückenwind überhaupt mal wieder „ungenierter“ klassische Elemente (z.B. Latein, Hochaltar…) regelmäßiger einzuführen und z.B. Werktagsmessen in der Alten Liturgie neben der Neuen anzubieten, damit sich die entwöhnten Gläubigen Schritt für Schritt wieder darn gewöhnen können. Denn: mit dem „Tradionalistischen Holzhammer“ geht’s sowieso nicht… Also bitte: Unterstützen Sie doch mit Wohlwollen und Freundlichkeit und v.a. mit Ihrem GEBET jene „modernistischen“ Priester, die gerne würden, aber eben aus verschiedenen Gründen nocht nicht so können!!!!
Dienstag, 15. Mai 2007 18:53
Hacki: @stimme der vernunft
Es geht nicht ums Publikum:
Der Priester muß wieder wissen was sein(e) Beruf(ung) ist: das Opfer darbringen.
Die alte Messe gibt dem Priester die Identität.
Im NOM ist der „Zelebrant“ im besten Fall nur der Leiter und Vorsitzende einer Versammlung wo „Jesus mitten unter uns ist“, dazu braucht es keine Weihe, Zölibat usw. Dazu reicht das „allgemeine Priestertum“.
Dienstag, 15. Mai 2007 18:47
Romulus: Wir dürfen berechtigte Hoffnung haben
Ich denke zu Pfingsten kommt etwas, eventuell auch etwas später wegen der Intervention der deutschen Bischöfe. Peter und Paul ist ebenfall ein guter Termin.

Doch ich sehe bereits das nächste Problem kommen: Wer von diesen modernistisch aufgewachsenen Priestern wird diese Messe feiern. Viele werden sich sagen: Papier ist geduldig. In Zeiten wo Priester mehr als Show-Moderatoren auftreten, wird es sehr schwer sein für diese Leute hinter das Opfer Christi zurückzutreten und nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen.
Dienstag, 15. Mai 2007 18:11
Artois †: @Maledica
Da ich die FSSPX seit ihrer Gründung kennne, kann ich hiermit autoritativ feststellen, daß diese, und ihre Mitglieder, noch niemals gegen die Kirche gewettert haben.
Ergo: Sie sind es, den man nicht ernst nehmen kann, – tut hier auch niemand …
Dienstag, 15. Mai 2007 17:59
Toby: Ursache und Wirkung
Von dem Treffen wußte die in religiösen Fragen unzuverlässige englische Tageszeitung ‘Times’.

Bevor hier einige Leser den Wahrheitsgehalt dieses kreuz.net-Artikels anzweifeln, sollten Sie sich erst einmal gewisse Grundregeln des Journalismus aneignen und sich ein paar Gedanken über den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung machen:

1. Der kreuz.net-Artikel berichtet sachlich über einen Artikel der „Times“.

2. kreuz.net merkt an, dass die Berichterstattung der „Times“ in religiösen Fragen unzuverlässsig ist.

3. kreuz.net hat bezüglich einer evtl. Veröffentlichung eines Motu Proprio keine Tatsachenbehauptung aufgestellt oder irgendwelche redaktionellen Wunschvorstellungen geäußert.

Bitte: Erst denken, dann hier schreiben!
Dienstag, 15. Mai 2007 17:54
Maledica: Kehrt um
Die FSSPX sollte sich diesem Fakt mal klar werden, dass sie sich nicht innerhab der Kirche befinden und so für die Kirche praktisch nicht mehr existent ist.
Schizophrenie:
Einerseits wissens die Piushanseln und wettern gegen die Kirche und andererseits plärren diese rum, daß man sie nicht ernst nimmt (und auch nicht ernst nehmen kann)
Dienstag, 15. Mai 2007 17:45
Czibo Nieznany: stimme der Vernunft
dass der angeheiratete Großonkel seiner Konkubine bei einem Treffen des örtlichen Rotarierclubs ein Gespräch belauscht habe, bei dem unter anderm erzählt wurde, der Chauffeur von Kardinal Lehman wisse aus sicherer Quelle, dass ein Schweizer Gardist in einem Vatikanischen Papierkorb einen Zettel gefunden habe

Es einfach köstlich auf diese Weise erfahren zu dürfen, auf welch geheimnisvolle Weise plötzlich Wahrheiten durchsickern können, durch deren Wucht die Welt erschüttert wird. Die Begriffe „Motu“ und „ganz sicher“ sind ja für viele Menschen schon eine sinnerfüllende Wunscherfüllung. Endlich hat auch Benedikt XVI. erkannt… ja, was denn eigentlich? Mit dem Motu Proprio wird ganz alles ganz anders werden oder auch nicht… und die Traditionalisten und Ultramontanisten haben jetzt schon Grund zur großen Freude: Wir heißen Euch hoffen!
Dienstag, 15. Mai 2007 17:44
Ministrant: @Ansgar
Ja aber innerhalb der Kirche und nicht außerhalb und die FSSPX ist dies de facto, auch wenn viele wieder das gegenteilige behaupten wollen. Die FSSPX sollte sich diesem Fakt mal klar werden, dass sie sich nicht innerhab der Kirche befinden und so für die Kirche praktisch nicht mehr existent ist.
Dienstag, 15. Mai 2007 17:42
Ansgar: @ Stimme
Ich wünsche mir jedenfalls die Energie, die die Bischöfe jetzt im Kampf gegen die Alte Messe aufwenden, beim Kampf gegen liturgische Mißbräuche im NOM. Nochmal: Es muß ja niemand in eine tridentinische Messe gehen. Aber man kann doch die Gelassenheit aufbringen und sagen: „Schön, daß es sie gibt.“ Wie bei Ihrer Metapher mit dem alten Schloß und den modernen Wohnungen: Alte Schlösser pflegt man – sie gehören zur Seele der eigenen Kultur. So sollte man auch mit dem Alten Ritus verfahren, auch, wenn man ihm fernsteht.
Dienstag, 15. Mai 2007 17:26
au contraire.
Wenn die alte Messe einem breiten Publikum bekannt wird, dann wird wieder allgemein bewusst werdem wie nötig die Reformen des 2. vatikanums waren.

Die meisten Leute besichtigen gern mal ein altes Schloss… und sind dann froh wenn sie in ihrer modernen Wohnung die Zentralheizung aufdrehen und die Spülmaschine anwerfen können.
Dienstag, 15. Mai 2007 17:21
Hacki: das Quintessenz aus dem ganzen Gezerre ist,
daß Lehmann & co. äußerst beunruhigt sind. Wird die alte Messe wiederentdeckt, – und das läßt sich sowieso nicht verhindern, kommt es ans Tageslicht, wie „betrunken“ damals die Konilsmacher waren. Betrunken von einem irrationalen Fortschrittsglauben.
Nach jedem Rausch kommt ein Erwachen.
Dienstag, 15. Mai 2007 17:13
Diese Seite dient einzig und allein der Bespaßung und des Zeitvertreibes…

Dass ich das noch erleben darf. Ich bin völlig deiner Meinung!
Dienstag, 15. Mai 2007 17:12
Ministrant: @Maledica
Prima 100% zustimm. Ich hab natürlich nicht mit unserem Heiligen Vater telefoniert, ich wollte nur mal was schreiben, was genau dem Wahrheitsgehalt dieser Texte hier entspricht.
Dienstag, 15. Mai 2007 17:08
Maledica: Tritratrullalaaaaaaaaaaaaaaaaaa
@Nonnobisdomine
Hoffentlich bleiben Sie bloß ein Schwätzer
Sie werden doch nicht etwa jemandem, der von sich behauptet, daß er so wichtig ist, mit dem Papst telephoniert zu haben auch nur ein Quentchen Glaubwürdigkeit beimessen.
Übrigens ist diese Netzseite die größte Tratschseite- mehr als die Blöd-Zeitung.
Den „Nachrichten“ hier ist nur ein geringer Wahrheitsgehalt beizumessen. Und jede Schlagzeile muß mehrfach überprüft werden, ehe sie sich als glaubwürdig erweis.
Dementsprechend wenig Beachtung sind hier die Äußerungen von den Piushanseln, Aggiornamentofaschisten und natürlich Meinerwenigkeit beizumessen.

Diese Seite dient einzig und allein der Bespaßung und des Zeitvertreibes…
Dienstag, 15. Mai 2007 17:00
Ansgar: @ Ministrant
Das ist nicht wahr. Sie machen einen Fehler, wenn Sie den ehrwürdigen Alten Ritus der Pius-Bruderschaft überlassen. Dadurch wird diese große Tradition in ein sinistres Licht gerückt. Nein, viele Katholiken lieben diese Liturgie, und es gibt keinen vernünftigen Grund, sie ihnen vorzuenthalten. Um nichts anderes geht es unserem Papst.
Dienstag, 15. Mai 2007 16:58
Ministrant: @nonno
Genauso Schwätzer wie die Autoren dieser Artikel?
Dienstag, 15. Mai 2007 16:57
nonnobisdomine: Ad Ministrant
Hoffentlich bleiben Sie bloß ein Schwätzer.
Dienstag, 15. Mai 2007 16:52
Ministrant: Die einzigen…
die ein MP wollen. Ist die FSSPX und weil es keines gibt schüren sie munter die Gerüchteküche. Ich habe gestern mit dem Heiligen Vater telefoniert und er hat mir versichert, dass es kein MP gibt.
Dienstag, 15. Mai 2007 16:43
matt2 †: für uns ist es leicht Selbstverstänliches zu fordern…
…aber im Rahmen der Kirche keineswegs, die Umsetzung schon gar nicht. Vielleicht ist dieser Papst genau das Maß an Veränderung und Rückbesinnung, was dieser Kirche zumutbar ist ohne ihre Einheit zu gefährden. Eine Organisation dieser Größe ist geistig träge. Sie kann keine Bocksprünge machen. Will man sie nicht zerreissen muss man in allem eine gewisse Kontinuität bewahren. Das war ja auch ihr Verhängnis beim Konzil. Der Teufel wusste, wenn er die falsche Doktrin wirksam verankern könnte, dann wäre ihr für längere Zeit eine Kontinuität beschieden. Denn die Organisation ist behebig, wie ein Frachtschiff. Liegt es einmal mit Geschwindigkeit auf Kurs, ist eine Änderung nicht so schnell möglich. Der Kapitän und seine Steuermänner dürfen auch ihr Gesicht nicht verlieren, denn auf sie vertraut die ganze Mannschaft. Diese Faktoren waren dem Teufel von nutzen.
Dienstag, 15. Mai 2007 16:38
stimme der vernunft: Das motu proprio
kommt ganz sicher. Eine vorgestern in Vorderwühlbecke verstorbene ältere Dame hat von ihrer kroatischen Putzfrau gehört, dass der Fahrer von Gloria Thurn und Taxis zum Besitzer einer Waschstrasse in Botrop gesagt hat, die Köchin eines mit Gloria befreundeten Salvatorianerpaters habe zufällig mitbekommen, wie bei einem Telefonat des Paters mit einem lefebvristischen Ehepaar aus der Nähe von Paris (Paris ist eine große Stadt und liegt in Frankreich) ein Professor erwähnt wurde, der von einem inzwischen exmatrikulierten Studenten gehört haben will, dass der angeheiratete Großonkel seiner Konkubine bei einem Treffen des örtlichen Rotarierclubs ein Gespräch belauscht habe, bei dem unter anderm erzählt wurde, der Chauffeur von Kardinal Lehman wisse aus sicherer Quelle, dass ein Schweizer Gardist in einem Vatikanischen Papierkorb einen Zettel gefunden habe, auf dem die Worte „Proprio“ und „ganz sicher“ zu lesen waren.
Als Datum wird der Gedenktag des heiligen St. Nimmerlein angegeben. Das Jahr ist allerdings noch nicht bekannt.
Dienstag, 15. Mai 2007 16:26
nonnobisdomine: Spekulationen…
Und Spekulationen sind doch MIST.

An Mist glaube ich nicht.

Höchstens an die allgegenwärtige Gerechtigkeit.

Hoffentlich schafft es Benedikt XVI. sich gegen die progressiven Kräfte durchzusetzen.

Und noch meine Meinung hinzugefügt: Hoffentlich wird Marini an einen Ort versetzt, an dem er der Kirche keinen Schaden mehr zufügen kann.
Dienstag, 15. Mai 2007 16:07
Ich bin zuversichtlich: Pfingsten 2007 wird es eine Verlautbarung zum Tridentinischen Ritus geben
Ja und an Pfingsten heißts zu Weihnachten.
Was soll der Quark.

Wenn eine Veröffentlichung kommt, um so besser.
Doch bis dahin müssen wir uns gedulden.
Wir köennen nicht alle Geschicke in der Weltkirche- außer natürlich die Piushanseln. Die wissen nämlich ALLES besser und ermahnen ja auch den Papst.
Aber diese scheren sich ja eh um nichts, was in Rom vorgeht, denn die machen ihren eigenen Laden- fern von Rom. Wär ja auch schlimm, denn da hätten Sie ja auch Jemanden über sich, über dem Williamson und Fellay- das geht doch gar nicht.
Also: weiter Gerüchte streuen über ein Motu proprio, damit man dann gleich im Anschluß sagen kann, daß der Papst nichts macht!
Dienstag, 15. Mai 2007 16:01
RJH: Ich bin zuversichtlich: Pfingsten 2007
wird es eine Verlautbarung zum Tridentinischen Ritus geben!

So wie es beim Pfingstereigniss den Jüngern möglich war, daß jeder des anderen Sprache verstanden hat, so wird es auch in Zukunft der Kirche möglich sein sowohl den alten als auch den neuen Ritus nebeneinander würdig zu begehen und zu verstehen.

Vertrauen wir auf Pfingsten, auf die Güte und Weisheit des Heiligen Vaters und natürlich besonders auf die Gaben des Heiligen Geistes:
* Weisheit
* Verstand / Einsicht
* Rat
* Stärke
* Erkenntnis / (heilige) Wissenschaft
* Frömmigkeit
* Gottesfurcht
Dienstag, 15. Mai 2007 15:43
landorganist: Ich sag’s mit Homer Simpson:
Langweilich!!!!
Dienstag, 15. Mai 2007 15:31
Maledica: sola traditio
Die FSSPX hat ihnen ja wohl schon vorgemacht, daß man sich zum Vorgesetzten des Papstes machen und ihm auf der Nase herumtanzen kann
Dieser böse Bursche muß sich ja auch bekehren und die Schlüssel des Himmelreiches wurden dem Lefebvre in die Hand gedrückt, daß Mitteilungsblatt ist ja auch direkt geoffenbarte Wahrheit.
Dienstag, 15. Mai 2007 15:25
mahner: @ sirilo
x- beliebiger Laie den Papst ermahnen ??? Naja so ohne Vorbilder wäre dies ja nicht in der Kirchengeschichte – ich denke da nur an die hl. Katharina von Siena. – ob die FSSPX oder gar Frau Hildebrand dieser großen Kirchenlehrerin das Wasser reichen können, darf freilich bezweifelt werden
Dienstag, 15. Mai 2007 15:19
Maledica: Das Schweigen des Papstes
das für das anliegen der tradition vom hl. stuhl nichts getan wurde unter dem pontifikat von Benedikt XVI
Oh ja, die Piushanseln wissen es natürlich besser.
Sie kennen ALLE Geschicke der Weltkirche und die Spitzel von Williamson haben natürlich jeden Gedanken seiner Heiligkeit erkundet.
Papst Benedikt hat natürlich nichts getan.
Ja, der Papst macht nix, gar nix.
Denn ER muß sich ja bekehren, denn er ist so böse und die unbefleckte Piusbruderschaft macht ALLES richtig!

Ach ja, da gabs doch schon mal einen Papst, der ganz böse war, der hat nämlich zur Judenverfolgung geschwiegen, dieser böse Faschist!
Oder hat er etwa doch Hunderttausende von Juden gerettet?
Doch das Lehramt der Piusbruderschaft weiß es natürlich besser, denn dieses kennt die Gedanken und Handlungen des Papstes besser als seine Heiligkeit selbst: Der Papst macht nichts, dieser böse Modernist! Rom ist ja eh nur ein Museum mit Trachtenvereinen, nur die Piusbruderschaft hat die Wahrheit.
Ach ja und natürlich: sola traditio (natürlich nur bis zum bösen V2)
Dienstag, 15. Mai 2007 15:18
nonnobisdomine: Ad Sirilo
Ist es denn opportun, wenn ein x-beliebiger deutscher Kardinal den Pontifex „ermahnt“, den überlieferten Ritus nach dem MR1962 nicht freizugeben?

Woher nimmt Lehmann seine Kenntnisse, wenn er sagt, „viele Motive [seien] mit im Spiel“?

Lehmann ist – neben anderen Äußerungen – für mich kein Vertreter der „Deutschen Kirche“ mehr. Er hat sich selbst disqualifiziert – mehrfach.
Dienstag, 15. Mai 2007 15:16
getretener Quark wird breit, nicht stark.
Dienstag, 15. Mai 2007 15:05
ottaviani: tatsache ist
das für das anliegen der tradition vom hl. stuhl nichts getan wurde unter dem pontifikat von Benedikt XVI
Dienstag, 15. Mai 2007 15:01
Sirilo: „Sie ermahnte den Heiligen Vater…“
Sind wir jertzt schon soweit, daß ein x-beliebiger Laie den Papst „ermahnen“ kann? Was nehmen sich diese Leute heraus? (Die FSSPX hat ihnen ja wohl schon vorgemacht, daß man sich zum Vorgesetzten des Papstes machen und ihm auf der Nase herumtanzen kann…)
Dienstag, 15. Mai 2007 14:56
nonnobisdomine: Ich danke der Redaktion von kreuz.net,
daß in diesem Artikel nicht der Name „Lehmann“ genannt worden ist.

Ob nun im Mai das Motu Proprio kommt oder gar nicht.

Unerheblich ist es.

Seitens der FSSPX gibt es immer die Möglichkeit – für mich zumindestens – den überlieferten Ritus des Hl. Meßopfers mitzufeiern.

Da kann sich der auf mich immer unsympathischer wirkende Bischof aus Mainz noch so aufregen. Soll er es doch in seinen Logen tun. – Er hat sich ja schon als Häretiker im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geoutet.

Lehmann ist ein Feind der Kirche. Und für ihn ist Papst Benedikt XVI. offenbar nur ein …

[Eigenzensur.]
Dienstag, 15. Mai 2007 14:51
Maledica: Die Gerüchteküche brodelt ununterbrochen
Werden diese permanenten Gerüchte etwa gezielt von den Piushanseln gestreut, um die eigene Haltung zu „rechtfertigen“, sich ja nicht Rom unterzuordnen, denn das böse böse Rom ist ja so gemein und unzuverlässig und will ja einzig und allein die traditionell Gläubigen hintergehen.

Was sollen diese Gerüchte!?
Wem ist damit gedient!?
kreuz.net macht sich nur noch unglaubwürdiger.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.