Ende März soll der Papst bei einer Privataudienz eine baldige Veröffentlichung seines ominösen Motu Proprios versprochen haben. Doch dann kam Post aus Deutschland.
(kreuz.net, Vatikan) Am 26. März empfing Benedikt XVI. Alice von Hildebrand (83) in Privataudienz. Frau
von Hildebrand ist die Gattin des Philosophen, Theologen und Autors, Dietrich von Hildebrand († 1977).
Von dem Treffen wußte die in religiösen Fragen unzuverlässige englische Tageszeitung ‘Times’.
Dietrich
von Hildebrand flüchtete zwischen 1933 und 1940 vor den Nationalsozialisten, bis er sich 1940 in den
Vereinigten Staaten niederließ. Seine Gattin lebt heute dort.
Während der Privataudienz stellte Frau
von Hildebrand dem Papst die Frage, ob ein Indult für die Alte Messe vorgesehen sei. Der Papst soll geantwortet
haben: „Es kommt etwas im Mai.“
Frau von Hildebrand bat den Heiligen Vater eindringlich, in dieser Sache
tätig zu werden:
Sie ermahnte den Heiligen Vater, das zu verbieten, was böse sei – „aber nicht die
heilige Tradition“. Das gehe gegen die Überlieferung der Kirche.
Schon Papst Johannes Paul II. empfing
Frau von Hildebrand in den frühen 80er Jahren in Privataudienz. Bereits damals legte sie ihre Ansichten
über die Tradition dar.
Frau von Hildebrand glaubt, daß das damals geführte Gespräch möglicherweise
ein Anstoß für die teilweise Wiederzulassung der Alten Messe im Jahr 1981 war.
Diese sei kurz nach
ihrer Audienz bei Johannes Paul II. verkündet worden.
Die Privataudienz
für Frau von Hildebrand fand Ende März statt. Seit diesem Zeitpunkt haben sich einige Bischöfe redlich
darum bemüht, die Freigabe der Alten Messe zu verhindern.
So schickten die Deutschen Bischöfe einen
siebenseitigen Brief in den Vatikan. Darin baten sie den Papst, die Alte Liturgie nicht freizugeben.
Als politisch korrekten Vorwand für ihre Feindschaft gegen den überlieferten Ritus instrumentalisierten
die Bischöfe angeblich die Karfreitagsfürbitte, in der Gott um die Bekehrung der Juden, die Christus
nicht anerkennen, gebeten wird.
Diese Fürbitte wurde bereits von Papst Johannes XXIII. modifiziert.
Laut der Tageszeitung ‘Times’ erhielten die Deutschen Bischöfe eine Antwort auf ihren siebenseitigen
Brief:
„Inhalte zur Kenntnis genommen“ – kam als Bestätigung aus dem Vatikan zurück.
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91 Lesermeinungen
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@Raimund Schluss mit dem Stuss. Die Freigabe der „alten Messe“ ist ein völlig marginales Randereignis,
eine vernünftige Korrektur der „Liturgiepolitik“ zugunsten einer legitimen Pluralität, mehr nicht. Das
Interesse an der „alten Messe“ wird danach eher abnehmen, da sie nicht mehr als Kampfinstrument gegen
das Konzil taugt. Und je mehr die „neue Messordnung“ im Geist der Liturgie gefeiert werden wird (da liegt
die Hauptaufgabe) wird sich ihre religiöse und pastorale Überlegenheit erweisen. Die Grundentscheidung
des Konzils, zu einer kommunikativen Form der Messe (dem Typus des 7. Jh. nachempfunden) zurückzukehren,
hat die Liturgie für das III. Jahrtausend überhaupt erst gerettet. Nur auf dieser Basis war überhaupt
eine „Wiederentdeckung“ liturgischer Schätze möglich. Sogar solche rigorosen Fanatiker wie Mosebach
wären ohne Liturgiereform undenkbar. Denn wenn sich ein selbsternannter „Experte“ sich vor 1962 solche
Pamphlete angemaßt hätte, hätte es gewaltigen Ärger mit der Hierarchie gegeben. Dass die Beter überhaupt
liturgische Ansprüche formulieren dürfen, ist eine Frucht des von Euch so gehassten Konzils!
News… Papst Benedikt XVI. will der gesamten Kirche Gottesdienstfeiern nach dem vorkonziliaren liturgischen
Ritus erlauben. Das bestätigte Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos gestern Abend bei einer Ansprache
vor lateinamerikanischen Bischöfen in Aparecida. und weiter: Der Papst habe die Absicht, die Möglichkeit
zur Feier der Heiligen Messe und der Sakramente nach dem alten Ritus von 1962 auf alle Gläubigen auszudehnen,
sagte der Kardinal. An dieser Liturgie, die niemals abgeschafft worden sei, bestehe heute ein neues Interesse.
Einer mexikanischen Agentur gegenüber betonte der Kurienkadinal erneut, daß der Vatikan die Priesterbruderschaft
nicht als schismatisch betrachte
@Landorganist / Verfolgung der Alten Messe und Verfolgung der Rechtgläubigen die Pius-Hanseln, wenn die
alte Messe wieder allgemein zugelassen wird? Das wäre doch ganz übel für die Brüder, würde doch deren
Existenz-Berechtigung wegfallen Die PBSPX ist zwar das Refugium der Alten Messe schlechthin – in der noch
andauernden Verfolgungszeit –, sie ist aber auch das Refugium des apostolischen Glaubens wider den Modernismus.
Ein mögliches Verfolgungsende der Alten Messe bedeutet noch nicht das Ende der Verfolgung der Rechtgläubigen,
nämlich der Antimodernisten (vgl. die prophetische Antimodernismusenzyklika Pascendi dominici gregis,
hl. Papst Pius X.).
Was machen denn die Pius-Hanseln, wenn die alte Messe wieder allgemein zugelassen wird? Das wäre doch
ganz übel für die Brüder, würde doch deren Existenz-Berechtigung wegfallen. Aber nein, erst dann würde
wohl das wahre reaktionäre Gedankengut zum Vorschein kommen, das jetzt noch hinter der harmlosen Forderung
nach der alten Messe versteckt wird. Deshalb bin ich für die Wiederzulassung! @Raimund Es ist ja wirklich
nett, wie Sie nach Hetznet-Manier Fakten in den Raum stellen, die durch nichts zu beweisen sind. Was Sie
da schreiben ist schlicht und einfach albern.
Danke wir Jesus Christus für die Freigabe! Denn: Wer unwürdig Meine Heiligen Sakramente empfängt, der
ißt sich das Gericht. Kommt mit geheiligten Herzen zu Mir. Ich werde euch erquicken und erlösen von
all euren Übeln.
wer schweigen kann und warten dem wachsen die Rosen im Garten Wenn darüber mehr geschwiegen worden wäre,
wäre es eher gekommen, mir waren die Ankündigungen immer peinlich.
@ raimund Das MP wird einen Dammbruch auslösen. Dazu muss es erstmal kommen. Und auch dann werden die
Auswirkungen höchst beschränkt sein. Wieviel Priester des alten Ritus gibt es in Deutschland? 50? 60?
Und wenn es hundert wären, und diese hundert am Sonntag 200 Messen gefeiert haben, was ist das schon
gegen die 20.000 anderen Messen noch der neuen Messordnung?
@raimund: Sehr gute Analyse… … und die Teufel wissen, dass alles, was sie innerhalb von mehr als hundert
Jahre schleichend in mühseliger Kleinarbeit aufgebaut haben, wieder zusammenbrechen wird. „Welch schrecklicher
Tag!“, heulen sie.
Fortsetz. 7. Das MP wird einen Dammbruch auslösen. Aber diese Öffnung als solche wird nicht sofort überall
spürbar sein (Wasser bracuht Zeit zum Fließen) und nicht der letzte notwendige Schritt auf dem Weg der
Reinigung der Kirche sein. Danach werden gute Hirten die Gläubigen wieder am liturgischen Wasser des
ewigen Lebens auf die Weide der vollen Wahrheit führen und sie – im Gegensatz zu jetzt – vor den Wölfen
verteidigen.
@athanasius1957 Mag sein, daß Paul VI. Dietrich von Hildebrand als „Kirchenlehrer“ bezeichnet hat, aber
wasd hat das mit dessen Witwe zu tun? Hat sie den Titel geerbt? Auch die Witwe eines katholischen Philosophen
hat nicht das Recht, den Papst „zu ermahnen“, als wäre sie ein Überpapst. Aber ich weiß ja, daß es
in der Tradiszene nur so wimmelt von Überpäpsten, die alle dem Papst vorschreiben wollen, was er zu
tun und zu lassen hat. (P.S. Sie fordern mich auf, Geschichte zu lernen. Darf ich diese Aufforderung erwidern?
Lernen Sie deutsche Rechtschreibung!)
1. Die Anzahl der papst- und glaubenstreuen Katholiken, die sich NICHT zum Umfeld der FSSPX rechnen ist
locker genauso groß wie die Zahl der sich ihr zurechenenden Personen. 2. Das hl. Messopfer nach Pius
V. ist kein Eigengut einer Gruppe. Der Versuch alles was mit Tradition und Rechtgläubigkeit zu tun hat
in die FSSPX-Ecke zu rücken, entspricht dem Muster des sog. „Antifaschismus“: Alles konservative und
patriotische wird sofort zu „Nazi“ und „rechtsextrem“ umgedeutet. Folgt Anrüchigkeit und Distanzierung.
3. Schon vor einem Jahr in Altötting hat Ex. Haas etwas in Richtung MP angedeutet, dann wurden die Andeutungen
schrittweise klarer und offizieller. Die Erpressung des Papstes durch deutsche Bischöfe ist schäbig,
aber wieder mal typisch. 4. Warum versucht Maledica eine Gruppe, die sich durch einen schismatischen Akt
selbst an die Grenze der Kirche begeben hat, ganz aus der Gemeinschaft hinauszuekeln? Teile + Herrsche
ist das Motto des Diabolus. „Das alle eins seien“ der Wunsch des Heilands. Genug gehanselt! Man ebne ihnen
den Weg zur Umkehr. 5. Wie gestern aus der Meldung über Card. Sterzinsky gelesen, geht es beim MP nicht
nur um den Ritus als solchen, sondern auch um die FSSPX. Wovor haben Maledica und die deutschen Bischöfe
Angst, daß sie den Papst dabei bekämpfen? 6. Allen (FSSP, SJM, IPSN, ICHPK, Le Barroux, FSSPX, usw.)
gemeinsam ist nicht „nur“ die Liebe zur Liturgie, sondern auch das Bewahren des vollen Glaubensgutes.
Die neue Blüte der Liturgie wird eine neue Blüte des Glaubens mit sich bringen. Davor haben die Maurerbrüder
im Bischofgewand Angst. 7. Das MP
ad sirilio lernen sie geschichte dietrich von hildebrandt wurde von s.heiligkeit paul vi. als KIRCHENLEHER
bezeichnet. er war einer der genialsten denker des 20.jh. auf ihn geht die anregung zum motu proprio „quattuor
ab hinc annos“ 1984 zurück. Hintergrund: 1980 hat jpII den weltepiskopat bzgl der annahme des paulinischen
missale befragt. antwort: alles paletti, das volk ist happy darüber. hildebrandt wußte aber, daß dem
nicht so war, und zahlte aus eigener tasche über eine firma eine umfrage bzgl „ob der alte ritus als
gleichberechtigt gewünscht wird“. das für den alten ritus überwältigende ergebnis präsentierte er
jpII. nur so viel zu x-belieber laie
@burgorus Ich meine: Wenn der Verlust der Wunden, die er 50 Jahre trug, damit zu tun haben sollte, dann
darf man das nicht als Strafe von Pater Pio auffassen, der nur gehorcht hat bzw. als alter Mann mit sich
machen ließ, sondern als Zeichen Gottes gegen den Volksaltar. Das genaue Gegenteil wäre richtig: der
Verlust dieser schrecklichen Wunden durch die Zelebration am Volksaltar würde eine Bestätigung dieser
Liturgie darstellen.
@defensor fidei Ich versuche mich zu erinnern, woher ich die Information über den Volksaltar habe. Ich
glaube, sie kommt vom Claus-Peter-Clausen-Verlag (vielleicht im Schwarzen Brief, den ich damals abonniert
hatte). Da wurde es so dargestellt, als hätte P. Pio die Wunden wieder verloren, weil er (nur einmal?)
am Volksaltar gefeiert habe. Ich habe diese Meinung nie angenommen. Ob es überhaupt ein „richtiger Volksaltar“
war, kann ich auch nicht sagen.
Nochmals zu Pater Pio: Die Info von Justus ergibt also, dass er nie den NOM zelebriert hat. Wie ich schon
sagte, hat er aber die letzte Messe am Volksaltar auf einem Stuhl gefeiert. Wie lange er bereits den Stuhl
benötigte, weiß ich nicht. Dass er die letzte Messe am Volksaltar feierte, kann natürlich auch damit
zusammenhängen, dass er die Stufen zum Hochaltar nicht mehr hinaufgehen konnte oder man ihn nicht hinaufgetragen
hat. Das Schließen der Wunden am Ende seines Lebens scheint doch mehr auf die Vollendung eines 50jährigen
Leidens mit den Wunden Christi hinzuweisen: Am 20. September 1968 jährten sich zum 50sten Mal die Wundmale
von Pater Pio. Er zelebrierte die heilige Messe und empfing nochmals am 22. September zahlreiche Gebetsgruppen.
Dann kam sein Ende. Am 23. September um 2.30 Uhr starb er. (aus kathpedia)
@ Burgorus: Pater Pio am Volksaltar?! P. Pio hat erst am Ende seines Lebens die Liturgie-Reform erlebt.
Damals feierte er die Messe bereits auf einem Stuhl. Ob es nur eine oder mehrere Messen waren, weiß ich
nicht, auf jeden Fall hat er seine letzte Messe am Volksaltar gefeiert, oder: man hat ihn dort hingesetzt.
Ob er auch wirklich den Novus ordo zelebriert hat, ist mir unbekannt. Das müssen Sie mir aber mal erklären.
Pater Pio ist am 23. September 1968 gestorben. Wie soll er denn da die Liturgiereform noch miterlebt haben.
Der NOM ist meines Wissens erst ab 1970 gefeiert worden, nachdem man ihn 1969 fertig zusammengebastelt
hatte. Für den „Volksaltar“ gibt es zwei mögliche Erklärungen. Entweder Pater Pio hat nach dem ‘65er-Ritus
zelebriert, wo ein Volksaltar meines Erachtens schon erlaubt war oder aber der Altar an dem Pater Pio
die Messe gefeiert hatte, stand frei in der Kirche, wie es bei vielen Kirchen z.B. in Rom auch der Fall
ist. Hierbei handelt es sich aber nicht um „Volksaltäre“ im klassischen Sinn. Diese Kirchen sind nämlich
meist gewestet. Der freistehende Altar sollte lediglich eine Zelebration nach Osten hin ermöglichen.
Daß auch das Volk dort stand, war absolut nebensächlich.
Lieber Herr Reusch, um Ihre Aussage zu präzisieren: von Gott hat sich die ehrenwerte Dame schon längst
getrennt, nun trennt sie sich auch von Ihrem, Ihr in natürlicher, nicht in sakramentaler Ehe verbundenen
Gatten.
Diese Begrüdung ist der Witz Als politisch korrekten Vorwand für ihre Feindschaft gegen den überlieferten
Ritus instrumentalisierten die Bischöfe angeblich die Karfreitagsfürbitte, in der Gott um die Bekehrung
der Juden, die Christus nicht anerkennen, gebeten wird. Der Großteil meiner Freunde ist evangelikal.
In ihren Gemeinden wird sehr regelmäßig um genau das gebeten – und die Evangelikalen sind gewiss nicht
antisemitisch. Ich meine, man könnte sich ja zum Spaß mal darüber bei der EKD beschweren – aber Frau
Käseglocke ist ja gerade mit ihrer Scheidung beschäftigt…
Ich finde den Artikel übrigens höchst rührend, Alice von Hildebrand muss doch nun auch schon hoch betagt
sein! Zur Erinnerung: Ihr Gatte, Dietrich von Hildebrand, ist einer der bedeutenden Philosophen des 20.Jahrhunderts.
Unvergessen seine immer noch lesenswerte Einführung „What is philosophy?“ Er war auf Basis seiner realistischen
Phänomenologie auch einer der Wenigen, die den Aufbruch in den Untergang durch das 2.Vatikanum früh
durchschauten. Seine Bücher „Der verwüstete Weinberg“ und „Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes“
legen darüber Zeugnis ab. Ich habe diese Bücher erst von kurzem mit viel Gewinn wieder gelesen. Jedem
Menschen guten Willens auf diesen Seiten seien Sie wärmstens ans Herz gelegt. Auf www.booklooker.de finden
sich häufig zahlreiche Gelegenheiten diese bedeutenden Bücher preiswert antiquarisch zu erwerben.
iustus: Böse Herzen wollen zerstören, sie sind blind, blind für das Wahre, ihr Geist untersteht dem
Diabolo. Iustus, Sie können Leute ,gleich dem Ministranten, diese Tatsache nicht beibringen.
@agmen: Die letzte Messe von P. Pio P. Pio hat erst am Ende seines Lebens die Liturgie-Reform erlebt.
Damals feierte er die Messe bereits auf einem Stuhl. Ob es nur eine oder mehrere Messen waren, weiß ich
nicht, auf jeden Fall hat er seine letzte Messe am Volksaltar gefeiert, oder: man hat ihn dort hingesetzt.
Ob er auch wirklich den Novus ordo zelebriert hat, ist mir unbekannt. Interessant ist, dass es Leute gibt,
die glauben, dass sich bei Pater Pio die fünf Wunden Christi deshalb am Ende seines Lebens wieder geschlossen
haben, weil er eine Messe am Volksaltar zelebriert hat. Ich meine: Wenn der Verlust der Wunden, die er
50 Jahre trug, damit zu tun haben sollte, dann darf man das nicht als Strafe von Pater Pio auffassen,
der nur gehorcht hat bzw. als alter Mann mit sich machen ließ, sondern als Zeichen Gottes gegen den Volksaltar.
Man kann aber auch das Schließen seiner Wunden unmittelbar vor dem Sterben, unabhängig von Volksaltar
oder nicht, als Zeichen auffassen, dass er alles, was er leiden musste, auch gelitten hat, also als Zeichen
eines vollendeten Sühne-Lebens.
Hier eine Info: 5. derselbe Papst Paul VI., der im Jahre 1970 das Römische Meßbuch nach den Vorgaben
des II. Vatikanischen Konzils promulgierte, gewährte persönlich dem heiligen Pater Pio von Pietrelcina
das Indult zur Fortsetzung der (auch öffentlichen) Zelebration der Heiligen Messe nach dem Ritus des
heiligen Pius V., obgleich die liturgische Reform mit der Fastenzeit des Jahres 1965 in die Umsetzungsphase
trat; Quelle: www.internetpfarre.de/blog/item/146/
Lieber Ministrant, Prof. May hat es in seiner lakonischen Art doch herrlich formuliert: 1. Die Priesterbruderschaft
St. Pius X. ist nicht schismatisch, weil sie weder die Unterordnung unter den Papst ablehnt noch die Gemeinschaft
mit den Bischöfen (can. 751). Vielmehr sind es die Letzteren, die die Gemeinschaft mit der Bruderschaft
ablehnen. 2. Weil die Bruderschaft nicht schismatisch ist, sind ihre Mitglieder auch nicht exkommuniziert.
Beides sind unwahre Behauptungen, die von jenen aufgestellt werden, denen der Spiegel lästig ist, den
ihnen die Bruderschaft vorhält. Sie haben gerade wieder ein schönes Beispiel dafür gegeben, wie die
Modernisten die Gemeinschaft mit den Katholiken, die der Tradition treu geblieben sind, ablehnen. Tja,
die Wahrheit ist einfacher als Sie sie gerne hätten.
Lieber Hacki Zelebrierte denn Pater Pio die heilige Messe nicht nach dem neuen Ritus? Mir ist nicht bekannt,
dass dieser Heilige sich über die Messformen geäußert hätte. Ich wäre über neue Informationen dankbar.
Lieber Möchtegern, da haben Sie ganz recht! Man kann Sie aber erfüllen. Eine der vielen Tatsachen, die
der Ministrant in seinem unsäglichen Hass auf die Tradition der Kirche außer Acht gelassen hat.
@Ministrant Was machen Sie denn hiermit: www.piusx.ch/…20-%20prof%20may.htm und damit: www.piusx.ch/…man/aktuell/may2.htm?
Und auch das dürfte für Sie lehrreich sein: www.kreuz.net/article.4676.html Zitat: Den Begriff einer
„Ökumene nach innen“ lehnt Kardinal Castrillón ab: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft
Pius X. sind keine Schismatiker.“ Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe
eine schismatische Handlung vollzogen. Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert.
Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“
Dabei teilt der Kardinal die Furcht des Heiligen Hieronymus († 420), daß Häresie zum Schisma führt
und umgekehrt. Die Gefahr eines Schismas sei groß: etwa durch systematischen Ungehorsam gegenüber dem
Heiligen Vater oder durch Leugnen seiner Autorität. Der Kardinal hofft, daß die Piusbruderschaft zur
vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater gelangen wird und „die Heiligkeit der Neuen Messe anerkennt“.
Tja, die Welt ist komplizierter als Sie sie gerne hätten.
besser als über ein MP zu spekulieren wäre eine Beschäftigung mit einigen heiligen Personen. z.B. Pater
Pio von Pietrelcina, Phillip Neri, Sr. Faustina Kowalska, Gertrud von Helfta, Martin von Cochem, uva.
Das Gerede von irgendwelchen Vorteilen des NOM löst sich vor diesem Hintergrund auf wie Rauch im Wind.
Lieber Ministrant, ich würde Ihnen nie vorwerfen, dass Sie lügen würden. Aber Sie sagen die Unwahrheit.
Diesen Satz aus ihrer Feder schon vergessen: Nein sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre
Vorfahren ihr Heil gefunden haben, denn die FSSPX ist kein Teil der Kirche. Die Rechtschreibung habe ich
behutsam an die heute gültigen Regeln angepaßt!
Lieber Ministrant, die Wahrheit hat immer was mit Liebe zu tun. Die Unwahrheit immer etwas mit Lieblosigkeit.
Halten Sie sich einfach an die Wahrheit, dann können Sie sich Ihr Betroffenheitsgestammel sparen!
ich glaube nicht, dass … … der Widerstand gegen B16 nach einem Erscheinen des MP erlahmt, sondern
er wird noch größer und bedrohlicher werden. Die Mächtigen haben es noch nie akzeptiert, dass ihnen
Konkurrenz entsteht.
… Ich denke, dass diese Keilereien zwischen FSSPX, FSSP und Normalkirche höchst überflüssig und peinlich
sind. Uns verbindet allemal mehr, als uns trennt. Wenn wir zusammen halten würden, wären wir, die das
MP herbeisehnen, viel stärker.
@Tradis Es ist schon bemerkenswert wie schnell so mancher hier beleidigend wird. Predigt die Heilige Schrift
nicht Liebe? Was Sie hier von sich geben hat mit dieser nichts mehr zu tun.
„sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden haben“, so der Ministrant.
Nun: ich bin’s eher als Sie, denn Ihr Rom hat sich vom ewigen Rom Ewigkeiten weit entfernt (mehr als z.B.
ihre Rechtschreibung sich vom Duden entfernt hat). 2000 Jahre sind unsere Tradition. 40 Jahre sind Ihre
Tradition. Sonst noch was? Lassen Sie’s also stecken. Es trifft uns nicht – genauso wenig treffen uns
die zwanghaften Wiederholungen des zerrissenen und zerquälten Maledica oder die dümmlichen Tiraden dieser
seltsamen Landpfeife. Es trifft uns nicht.
Lieber Ministrant, Nein sie sind nicht Mitglied jener Kirche in welcher ihre Vorfahren ihr Heil gefunden
haben, den die FSSPX ist kein Teil der Kirche. Wieder mal den und denn verwechselt, Rechtschreibung ist
ja nicht ihr Thema, Rechtdenken erst recht nicht, wie man wieder mal sieht. Die FSSPX ist also nach Ihrem
Dafürhalten kein Teil der Kirche. Das ist immerhin insofern bemerkenswert, als sich nur Katholiken, die
in der Priesterbruderschaft St.Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar
machen, sich die Exkommunikation zuziehen. Wer also die FSSPX als die einzig wahre Kirche sieht ist exkommuniziert,
wer sie nur als Teil der Kirche sieht ist dies nicht. Aber unser tumber Ministrant behauptet, sie sein
kein Teil der Kirche. Immerhin bemerkenswert, nicht bezüglich des Status der FSSPX, aber bezüglich ihres
Geisteszustands. „Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen
und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu“. (Verordnungsblatt
der Erzdiözese Salzburg, Erzb. Ordinariat, 10. Mai 2006, Prot.Nr. 579/06)
wenn hochrangige … … Kurienmitglieder sagen, dass eines in Planung ist, muss man schon ziemlich verbissen
dagegen sein um zu sagen, dass keines in Planung ist.
Lieber Ministrant, Wenn man dieselbe Meinung in einer Frage vertritt, dann heißt dies noch lange nicht
das man in Einheit miteinander ist, oder wollen sie mir weiß machen der Papst tritt bald der FSSPX bei?
Er würde nicht genommen! Es existieren gewisse Mindestanforderungen an die Rechtgläubigkeit. Und ich
glaube nicht, dass man bei ihm eine Ausnahme machen würde!
Sagen wir es einfach so: ich bin (und zwar ganz und gar nicht unreflektiert!!) froh und glücklich, seit
25 Jahren ein Piushansel und deshalb bis auf wenige unglückliche Jahre der Entbehrung so katholisch sein
zu dürfen, wie alle meine Vorfahren es auch waren. Wenn ich denke, ich müßte so bitter und zerrissen
wie Maledica leben … oder so unreflektiert wie Ministrant … Nochmals: Danke, danke, Monseigneur Lefebvre!
Ora pro nobis Sancte Marcelle.
In der Frage der faktischen Zulassung … … der Alten Messe ist der Papst auf die Linie der FSSPX geschwenkt,
die die seit 40 Jahren vertreten. Und gegen die deutschen Bischöfe. Das passt Ihnen halt nicht, Ministrant,
aber Sie werden es hinnehmen müssen, dass das so ist. Wie hoch der Damm zwischen Rhein und Tiber geworden
ist, erkennen Sie an dem verbissenen Widerstand, der das MP verzögert, statt verbindlichem Wohlwollen.
@möchte Und wenn Guido Westerwelle sagt Abtreibung ist schlecht ist man noch lange nicht in Einheit mit
ihm… Wenn man dieselbe Meinung in einer Frage vertritt, dann heißt dies noch lange nicht das man in
Einheit miteinander ist, oder wollen sie mir weiß machen der Papst tritt bald der FSSPX bei? Und wie
der Papst genau zur Alten Messe steht, dass werden wir sehen und lesen, wenn das schon tausendmal angekündigte
MP endlich erscheint.
was die Forderung … … der faktischen Wiederzulassung der Messe angeht, befindet sich der Papst in
Einheit mit FSSPXund im Gegensatz zu vielen Bischöfen, z.B. den deutschen. Das zu leugnen ist vollkommener
Unsinn.
@möchtegern Sie unterliegen einem fatalen Irrtum. Der Bischof von Rom befindet sich in der Einheit des
Bischofskollegiums und nicht mit der FSSPX. Wenn er die Alte Messe „wieder zulässt“, dann nur weil er
es notwendig für die Kirche hält und nicht um die Piushansele zu begeistern. Das „wieder zulässt“ steht
in Klammern, da die Alte Messe nie abgeschafft wurde.
na die „Pius-Hanseln“ … … werden ja ersnt genommen. Immerhin will der Papst die Forderung der FSSPX
gegen die restlichen Bischöfe durchsetzen. Der Graben ist also nicht zwischen Pius-X und Pabst/Bischöfen,
sondern zwischen Papst/FSSPX und Bischöfen – von einzelnen abgesehen. Wie lange wird man die Lehmänner
noch ernst nehmen???
Es muss erbeten sein @consolamini Ich stimme Ihnen zu, weiss nämlich auch von Diözesanpriestern, die
sehnsüchtig auf das Motus proprio warten. Gott sei Dank! :)3 Auch die Gegner der Alten Messe wissen bzw.
ahnen das ebenfalls. Daher waren sie auch so rührig, den Papst mit allen Mitteln von der Freigabe abzuhalten.
Man machte sich Sorgen, dass die Gläubigen durch 2 Riten verwirrt werden könnten. Ei, ei – aber über
Klamauk-Messen und Verstösse gegen Redemptionis sacramentum macht sich niemand Sorgen. Da dürfen wir
ggfs. laufend neue Verwirrungen erleben. Die Kirchenmanager können froh sein, dass die meisten Katholiken
am kirchlichen Leben kaum noch interessiert sind, also höchstens treu mitlaufen, aber als brave Staatsbürger
die Kirchensteuer zahlen. Wir müssen Geduld haben. Unsere einzige, aber starke Waffe ist das Gebet. Wenn
wir in Jesu Namen ohne Unterlass beten für den Hl. Vater, für die hl. kath. Kirche und um den hl. Geist
für uns alle, wird Gott unsere Bitten auch zur rechten Zeit, die in seinem Ermessen liegt, erhören.
@Maledica Ihnen möchte ich nur sagen, wie abscheulich und unchristlich Ihr Geplärre ist. Werden Sie
doch nach Ihrer Facon selig, aber lassen sie aufrichtigen Christen ihren hl. Glauben. Können Sie nicht
aufhören, die Tradition, die nichts Böses getan hat, dauernd zu beleidigen? Ob Jesus wohl auch so handeln
würde?
Hacki Im NOM ist der „Zelebrant“ im besten Fall nur der Leiter und Vorsitzende einer Versammlung wo „Jesus
mitten unter uns ist“, dazu braucht es keine Weihe, Zölibat usw. Dazu reicht das „allgemeine Priestertum“.
Es wäre schon interssant, einmal zu erfahren, was an der obenangeführten Konstellation verkehrt sein
soll. Es geht immer um das „allgemeine Priestertum“. Das ist eine ganz wesentliche Position im Zweiten
Testament. Der Priester ist kein Opfervollzieherwie teils in anderen Religionen! Er ist Vorsitzender und
Leiter der Mahlfeier, bei der das Kreuzesopfer vergegenwärtigt wird. Alles andere ist, weil von Sektengeist
durchdrungen, von Übel.
@Stimme der Vernunft Das MP wird kommen. Papst Benedikt XVI. wird sich gegen die Progressiven durchsetzen.
Und Lehmann wird sein Fähnchen sofort nach dem Wind drehen: Mit dem MP ist eine neue Situation eingetreten
und wir müssen den Papst stützen…
Hm, mal überlegen… Der Priester muß wieder wissen was sein(e) Beruf(ung) ist: das Opfer darbringen.
Kann nach Christus noch irgendein Opfer dargebracht werden? Laut Hebr, Röm etc. geht das nicht; außer
das Selbstopfer der Menschen – das kann aber kein Priester stellvertretend für andere, denn dann wäre
es ja kein Selbstopfer. Die Feier des Opfers kann also nur darin bestehen, dass eine und einzige Opfer
Jesu Christi zu vergegenwärtigen und sich in seine Gegenwart hingebend-selbstopfernd miteinzutreten.
Wenn Sie das unter „der Priester bringt das Opfer dar“ verstehen, dann gut; aber Sie werden mir wohl zustimmen,
dass Ihre typisch tridentinische Terminologie zumindest Missverständnisse deutlich befördert… Und
wenn es auf die anderen Gläubigen nicht ankommt, warum spricht der Priester dann eigentlich alle Gebete
im Plural und warum gehört dann eigentlich ein „Amen“ der Gemeinde dazu? Wer vollzieht die Liturgie?
Der Priester allein? Oder die Kirche unter ihrem Haupt Christus, das in der Liturgie durch ein bestimmtes
kirchliches Amt repräsentiert wird? a oder b?
Das kann ich so nicht bestätigen… Es gibt sogar sehr viele äüßerlich vielleicht als „modernistisch“
einstufbare Priester, die sehr gerne (ja zum Teil jetzt schon im Verborgenen) die überlieferte Liturgie
feiern würden. Jedenfalls gäbe uns so ein Motu Proprio gewaltigen Rückenwind überhaupt mal wieder
„ungenierter“ klassische Elemente (z.B. Latein, Hochaltar…) regelmäßiger einzuführen und z.B. Werktagsmessen
in der Alten Liturgie neben der Neuen anzubieten, damit sich die entwöhnten Gläubigen Schritt für Schritt
wieder darn gewöhnen können. Denn: mit dem „Tradionalistischen Holzhammer“ geht’s sowieso nicht… Also
bitte: Unterstützen Sie doch mit Wohlwollen und Freundlichkeit und v.a. mit Ihrem GEBET jene „modernistischen“
Priester, die gerne würden, aber eben aus verschiedenen Gründen nocht nicht so können!!!! o^/ o^/
o^/
@stimme der vernunft Es geht nicht ums Publikum: Der Priester muß wieder wissen was sein(e) Beruf(ung)
ist: das Opfer darbringen. Die alte Messe gibt dem Priester die Identität. Im NOM ist der „Zelebrant“
im besten Fall nur der Leiter und Vorsitzende einer Versammlung wo „Jesus mitten unter uns ist“, dazu
braucht es keine Weihe, Zölibat usw. Dazu reicht das „allgemeine Priestertum“.
Wir dürfen berechtigte Hoffnung haben Ich denke zu Pfingsten kommt etwas, eventuell auch etwas später
wegen der Intervention der deutschen Bischöfe. Peter und Paul ist ebenfall ein guter Termin. Doch ich
sehe bereits das nächste Problem kommen: Wer von diesen modernistisch aufgewachsenen Priestern wird diese
Messe feiern. Viele werden sich sagen: Papier ist geduldig. In Zeiten wo Priester mehr als Show-Moderatoren
auftreten, wird es sehr schwer sein für diese Leute hinter das Opfer Christi zurückzutreten und nicht
mehr im Mittelpunkt zu stehen.
@Maledica Da ich die FSSPX seit ihrer Gründung kennne, kann ich hiermit autoritativ feststellen, daß
diese, und ihre Mitglieder, noch niemals gegen die Kirche gewettert haben. Ergo: Sie sind es, den man
nicht ernst nehmen kann, – tut hier auch niemand …
Ursache und Wirkung Von dem Treffen wußte die in religiösen Fragen unzuverlässige englische Tageszeitung
‘Times’. Bevor hier einige Leser den Wahrheitsgehalt dieses kreuz.net-Artikels anzweifeln, sollten Sie
sich erst einmal gewisse Grundregeln des Journalismus aneignen und sich ein paar Gedanken über den Unterschied
zwischen Ursache und Wirkung machen: 1. Der kreuz.net-Artikel berichtet sachlich über einen Artikel der
„Times“. 2. kreuz.net merkt an, dass die Berichterstattung der „Times“ in religiösen Fragen unzuverlässsig
ist. 3. kreuz.net hat bezüglich einer evtl. Veröffentlichung eines Motu Proprio keine Tatsachenbehauptung
aufgestellt oder irgendwelche redaktionellen Wunschvorstellungen geäußert. Bitte: Erst denken, dann
hier schreiben!
Kehrt um Die FSSPX sollte sich diesem Fakt mal klar werden, dass sie sich nicht innerhab der Kirche befinden
und so für die Kirche praktisch nicht mehr existent ist. Schizophrenie: Einerseits wissens die Piushanseln
und wettern gegen die Kirche und andererseits plärren diese rum, daß man sie nicht ernst nimmt (und
auch nicht ernst nehmen kann)
stimme der Vernunft dass der angeheiratete Großonkel seiner Konkubine bei einem Treffen des örtlichen
Rotarierclubs ein Gespräch belauscht habe, bei dem unter anderm erzählt wurde, der Chauffeur von Kardinal
Lehman wisse aus sicherer Quelle, dass ein Schweizer Gardist in einem Vatikanischen Papierkorb einen Zettel
gefunden habe Es einfach köstlich auf diese Weise erfahren zu dürfen, auf welch geheimnisvolle Weise
plötzlich Wahrheiten durchsickern können, durch deren Wucht die Welt erschüttert wird. Die Begriffe
„Motu“ und „ganz sicher“ sind ja für viele Menschen schon eine sinnerfüllende Wunscherfüllung. o^/
Endlich hat auch Benedikt XVI. erkannt… ja, was denn eigentlich? Mit dem Motu Proprio wird ganz alles
ganz anders werden oder auch nicht… und die Traditionalisten und Ultramontanisten haben jetzt schon
Grund zur großen Freude: Wir heißen Euch hoffen!
@Ansgar Ja aber innerhalb der Kirche und nicht außerhalb und die FSSPX ist dies de facto, auch wenn viele
wieder das gegenteilige behaupten wollen. Die FSSPX sollte sich diesem Fakt mal klar werden, dass sie
sich nicht innerhab der Kirche befinden und so für die Kirche praktisch nicht mehr existent ist.
@ Stimme Ich wünsche mir jedenfalls die Energie, die die Bischöfe jetzt im Kampf gegen die Alte Messe
aufwenden, beim Kampf gegen liturgische Mißbräuche im NOM. Nochmal: Es muß ja niemand in eine tridentinische
Messe gehen. Aber man kann doch die Gelassenheit aufbringen und sagen: „Schön, daß es sie gibt.“ Wie
bei Ihrer Metapher mit dem alten Schloß und den modernen Wohnungen: Alte Schlösser pflegt man – sie
gehören zur Seele der eigenen Kultur. So sollte man auch mit dem Alten Ritus verfahren, auch, wenn man
ihm fernsteht.
@hacki au contraire. Wenn die alte Messe einem breiten Publikum bekannt wird, dann wird wieder allgemein
bewusst werdem wie nötig die Reformen des 2. vatikanums waren. Die meisten Leute besichtigen gern mal
ein altes Schloss… und sind dann froh wenn sie in ihrer modernen Wohnung die Zentralheizung aufdrehen
und die Spülmaschine anwerfen können.
das Quintessenz aus dem ganzen Gezerre ist, daß Lehmann & co. äußerst beunruhigt sind. Wird die alte
Messe wiederentdeckt, – und das läßt sich sowieso nicht verhindern, kommt es ans Tageslicht, wie „betrunken“
damals die Konilsmacher waren. Betrunken von einem irrationalen Fortschrittsglauben. Nach jedem Rausch
kommt ein Erwachen.
@Maledica Prima 100% zustimm. Ich hab natürlich nicht mit unserem Heiligen Vater telefoniert, ich wollte
nur mal was schreiben, was genau dem Wahrheitsgehalt dieser Texte hier entspricht.
Tritratrullalaaaaaaaaaaaaaaaaaa @Nonnobisdomine Hoffentlich bleiben Sie bloß ein Schwätzer Sie werden
doch nicht etwa jemandem, der von sich behauptet, daß er so wichtig ist, mit dem Papst telephoniert zu
haben auch nur ein Quentchen Glaubwürdigkeit beimessen. Übrigens ist diese Netzseite die größte Tratschseite-
mehr als die Blöd-Zeitung. Den „Nachrichten“ hier ist nur ein geringer Wahrheitsgehalt beizumessen. Und
jede Schlagzeile muß mehrfach überprüft werden, ehe sie sich als glaubwürdig erweis. Dementsprechend
wenig Beachtung sind hier die Äußerungen von den Piushanseln, Aggiornamentofaschisten und natürlich
Meinerwenigkeit beizumessen. Diese Seite dient einzig und allein der Bespaßung und des Zeitvertreibes…
@ Ministrant Das ist nicht wahr. Sie machen einen Fehler, wenn Sie den ehrwürdigen Alten Ritus der Pius-Bruderschaft
überlassen. Dadurch wird diese große Tradition in ein sinistres Licht gerückt. Nein, viele Katholiken
lieben diese Liturgie, und es gibt keinen vernünftigen Grund, sie ihnen vorzuenthalten. Um nichts anderes
geht es unserem Papst.
Die einzigen… die ein MP wollen. Ist die FSSPX und weil es keines gibt schüren sie munter die Gerüchteküche.
Ich habe gestern mit dem Heiligen Vater telefoniert und er hat mir versichert, dass es kein MP gibt.
für uns ist es leicht Selbstverstänliches zu fordern… …aber im Rahmen der Kirche keineswegs, die
Umsetzung schon gar nicht. Vielleicht ist dieser Papst genau das Maß an Veränderung und Rückbesinnung,
was dieser Kirche zumutbar ist ohne ihre Einheit zu gefährden. Eine Organisation dieser Größe ist geistig
träge. Sie kann keine Bocksprünge machen. Will man sie nicht zerreissen muss man in allem eine gewisse
Kontinuität bewahren. Das war ja auch ihr Verhängnis beim Konzil. Der Teufel wusste, wenn er die falsche
Doktrin wirksam verankern könnte, dann wäre ihr für längere Zeit eine Kontinuität beschieden. Denn
die Organisation ist behebig, wie ein Frachtschiff. Liegt es einmal mit Geschwindigkeit auf Kurs, ist
eine Änderung nicht so schnell möglich. Der Kapitän und seine Steuermänner dürfen auch ihr Gesicht
nicht verlieren, denn auf sie vertraut die ganze Mannschaft. Diese Faktoren waren dem Teufel von nutzen.
Das motu proprio kommt ganz sicher. Eine vorgestern in Vorderwühlbecke verstorbene ältere Dame hat von
ihrer kroatischen Putzfrau gehört, dass der Fahrer von Gloria Thurn und Taxis zum Besitzer einer Waschstrasse
in Botrop gesagt hat, die Köchin eines mit Gloria befreundeten Salvatorianerpaters habe zufällig mitbekommen,
wie bei einem Telefonat des Paters mit einem lefebvristischen Ehepaar aus der Nähe von Paris (Paris ist
eine große Stadt und liegt in Frankreich) ein Professor erwähnt wurde, der von einem inzwischen exmatrikulierten
Studenten gehört haben will, dass der angeheiratete Großonkel seiner Konkubine bei einem Treffen des
örtlichen Rotarierclubs ein Gespräch belauscht habe, bei dem unter anderm erzählt wurde, der Chauffeur
von Kardinal Lehman wisse aus sicherer Quelle, dass ein Schweizer Gardist in einem Vatikanischen Papierkorb
einen Zettel gefunden habe, auf dem die Worte „Proprio“ und „ganz sicher“ zu lesen waren. Als Datum wird
der Gedenktag des heiligen St. Nimmerlein angegeben. Das Jahr ist allerdings noch nicht bekannt.
Spekulationen… Und Spekulationen sind doch MIST. An Mist glaube ich nicht. Höchstens an die allgegenwärtige
Gerechtigkeit. Hoffentlich schafft es Benedikt XVI. sich gegen die progressiven Kräfte durchzusetzen.
Und noch meine Meinung hinzugefügt: Hoffentlich wird Marini an einen Ort versetzt, an dem er der Kirche
keinen Schaden mehr zufügen kann.
… Ich bin zuversichtlich: Pfingsten 2007 wird es eine Verlautbarung zum Tridentinischen Ritus geben
Ja und an Pfingsten heißts zu Weihnachten. Was soll der Quark. Wenn eine Veröffentlichung kommt, um
so besser. Doch bis dahin müssen wir uns gedulden. Wir köennen nicht alle Geschicke in der Weltkirche-
außer natürlich die Piushanseln. Die wissen nämlich ALLES besser und ermahnen ja auch den Papst. Aber
diese scheren sich ja eh um nichts, was in Rom vorgeht, denn die machen ihren eigenen Laden- fern von
Rom. Wär ja auch schlimm, denn da hätten Sie ja auch Jemanden über sich, über dem Williamson und Fellay-
das geht doch gar nicht. Also: weiter Gerüchte streuen über ein Motu proprio, damit man dann gleich
im Anschluß sagen kann, daß der Papst nichts macht!
Ich bin zuversichtlich: Pfingsten 2007 wird es eine Verlautbarung zum Tridentinischen Ritus geben! So
wie es beim Pfingstereigniss den Jüngern möglich war, daß jeder des anderen Sprache verstanden hat,
so wird es auch in Zukunft der Kirche möglich sein sowohl den alten als auch den neuen Ritus nebeneinander
würdig zu begehen und zu verstehen. Vertrauen wir auf Pfingsten, auf die Güte und Weisheit des Heiligen
Vaters und natürlich besonders auf die Gaben des Heiligen Geistes: * Weisheit * Verstand / Einsicht * Rat
* Stärke * Erkenntnis / (heilige) Wissenschaft * Frömmigkeit * Gottesfurcht
sola traditio Die FSSPX hat ihnen ja wohl schon vorgemacht, daß man sich zum Vorgesetzten des Papstes
machen und ihm auf der Nase herumtanzen kann Dieser böse Bursche muß sich ja auch bekehren und die Schlüssel
des Himmelreiches wurden dem Lefebvre in die Hand gedrückt, daß Mitteilungsblatt ist ja auch direkt
geoffenbarte Wahrheit.
@ sirilo x- beliebiger Laie den Papst ermahnen ??? Naja so ohne Vorbilder wäre dies ja nicht in der Kirchengeschichte –
ich denke da nur an die hl. Katharina von Siena. – ob die FSSPX oder gar Frau Hildebrand dieser großen
Kirchenlehrerin das Wasser reichen können, darf freilich bezweifelt werden
Das Schweigen des Papstes das für das anliegen der tradition vom hl. stuhl nichts getan wurde unter dem
pontifikat von Benedikt XVI Oh ja, die Piushanseln wissen es natürlich besser. Sie kennen ALLE Geschicke
der Weltkirche und die Spitzel von Williamson haben natürlich jeden Gedanken seiner Heiligkeit erkundet.
Papst Benedikt hat natürlich nichts getan. Ja, der Papst macht nix, gar nix. Denn ER muß sich ja bekehren,
denn er ist so böse und die unbefleckte Piusbruderschaft macht ALLES richtig! Ach ja, da gabs doch schon
mal einen Papst, der ganz böse war, der hat nämlich zur Judenverfolgung geschwiegen, dieser böse Faschist!
Oder hat er etwa doch Hunderttausende von Juden gerettet? Doch das Lehramt der Piusbruderschaft weiß
es natürlich besser, denn dieses kennt die Gedanken und Handlungen des Papstes besser als seine Heiligkeit
selbst: Der Papst macht nichts, dieser böse Modernist! Rom ist ja eh nur ein Museum mit Trachtenvereinen,
nur die Piusbruderschaft hat die Wahrheit. Ach ja und natürlich: sola traditio (natürlich nur bis zum
bösen V2)
Ad Sirilo Ist es denn opportun, wenn ein x-beliebiger deutscher Kardinal den Pontifex „ermahnt“, den überlieferten
Ritus nach dem MR1962 nicht freizugeben? Woher nimmt Lehmann seine Kenntnisse, wenn er sagt, „viele Motive
[seien] mit im Spiel“? Lehmann ist – neben anderen Äußerungen – für mich kein Vertreter der „Deutschen
Kirche“ mehr. Er hat sich selbst disqualifiziert – mehrfach.
„Sie ermahnte den Heiligen Vater…“ Sind wir jertzt schon soweit, daß ein x-beliebiger Laie den Papst
„ermahnen“ kann? Was nehmen sich diese Leute heraus? (Die FSSPX hat ihnen ja wohl schon vorgemacht, daß
man sich zum Vorgesetzten des Papstes machen und ihm auf der Nase herumtanzen kann…)
Ich danke der Redaktion von kreuz.net, daß in diesem Artikel nicht der Name „Lehmann“ genannt worden
ist. Ob nun im Mai das Motu Proprio kommt oder gar nicht. Unerheblich ist es. Seitens der FSSPX gibt es
immer die Möglichkeit – für mich zumindestens – den überlieferten Ritus des Hl. Meßopfers mitzufeiern.
Da kann sich der auf mich immer unsympathischer wirkende Bischof aus Mainz noch so aufregen. Soll er es
doch in seinen Logen tun. – Er hat sich ja schon als Häretiker im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geoutet.
Lehmann ist ein Feind der Kirche. Und für ihn ist Papst Benedikt XVI. offenbar nur ein … [Eigenzensur.]
Die Gerüchteküche brodelt ununterbrochen Werden diese permanenten Gerüchte etwa gezielt von den Piushanseln
gestreut, um die eigene Haltung zu „rechtfertigen“, sich ja nicht Rom unterzuordnen, denn das böse böse
Rom ist ja so gemein und unzuverlässig und will ja einzig und allein die traditionell Gläubigen hintergehen.
Was sollen diese Gerüchte!? Wem ist damit gedient!? kreuz.net macht sich nur noch unglaubwürdiger.